


Hubertus Kohle:
Crowdsourcing in Museen (und anderen Kulturinstitutionen)
ISBN: 978-3-69012-006-7
ISBN der Druckausgabe: 978-3-69012-506-2
DOI: 10.17879/04908743753
URN: urn:nbn:de:hbz:6-04908770637
ISSN: 3054-4092
Abstract (Deutsch)
Die Entwicklung der Sozialen Medien mit ihrer Anfälligkeit für die Verbreitung von Fake News hat manche Erwartungen enttäuscht, die sich einst auf die Möglichkeiten einer breiten Beteiligung des Publikums an der Generierung und Zugänglichmachung von Wissen richteten. Dabei kann die ‚Weisheit der Menge‘ durchaus produktiv genutzt werden, wenn sie in geeigneter Weise abgerufen wird. Die Studie stellt diverse Beispiele für die aktive Beteiligung von Laien an Prozessen der Wissensgenerierung vor. So können diejenigen, die Bibliotheken und insbesondere Museen nutzen, Beiträge zur Verbesserung der Metadaten und sogar zur Interpretation von Werken leisten. Das Internet bietet mithin vielfältige Chancen, die Kenntnisse und das Engagement derjenigen, die es nutzen, in die Arbeit von Museen und Kulturinstitutionen einzubeziehen und deren Publikum so für die Unterstützung dieser Institutionen zu gewinnen.
Abstract (Englisch)
The participation of the public in the exchange and production of information has been somewhat discredited with the triumph of social media and their tendency to produce fake news. However, the wisdom of crowds can be quite productive if managed sensibly. The present study discusses examples from the cultural sector in which laypeople participate in the process of knowledge generation. In libraries and museums in particular, interested laypeople can contribute to tasks ranging from data correction to the interpretation of works of art. The internet offers a wide range of opportunities to tap into the skills of users and volunteers and, in the best case scenario, to turn them into loyal visitors to these institutions.