Aktuelles

  • Plakat Münster Klanglandschaft

    Klanginstallation

    Die pdf-Datei mit dem Plakat kann hier abgerufen werden.

  • Teilnehmer*innen des Internationalen Rezitationswettbewerbs
    © CfR
    • „Hattrick“: Julian Diepolder gewinnt den Internationalen Rezitationswettbewerb „Ingeborg Bachmann“ 2023

      Den mit 1.000 Euro dotierten 1. Preis der Jury beim von der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur unterstützten Internationalen Rezitationswettbewerb 2023 erhält Julian Diepolder. Den 2. Preis erringt Fiona Haselgruber, den 3. Preis Lucienne Leonie Wilkes. Die beiden ersten Preisträger sind Studierende der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (HMDK), Lucienne Leonie Wilkes studiert Sprechwissenschaft in Halle/Saale. Julian Diepolder gelingt etwas, was in diesem seit 1990 existierenden Wettbewerb ein Novum darstellt: Es ist sein dritter Preis der Jury in drei Jahren, sozusagen ein Hattrick.

      Die ausführliche Pressemitteilung kann hier abgerufen werden.

Veranstaltungen

  • »Exotisches« Westfalen: August Erdland und der Kolonialismus

    Im Haus Rüschhaus findet am Sonntag, den 21.04.2024, ab 15:00 Uhr (Am Rüschhaus 81, 48161 Münster) die Veranstaltung "»Exotisches« Westfalen: August Erdland und der Kolonialismus" statt. Die 90-minütige Veranstaltung beginnt mit einer botanischen Führung durch den Garten des Haus Rüschhaus mit der Biologin und Journalistin Alexandra Hostert. Darauf folgt eine dialogische Lesung mit dem Literaturwissenschaftler Walter Gödden und dem Schauspieler Carsten Bender, die Einblicke in das Leben eines Missionars geben, der dem Kolonialismus zusehends kritischer gegenüberstand. Im Ausklang bieten Studierende aus einem begleitenden Masterseminar Einblicke in Erdlands Sprachbeschreibungen. Weitere Informationen finden sich hier.

    Die Veranstaltung gehört zum Projekt »Schatten des Schattens: Sprache in (post)kolonialen Zeiten«, einer Kooperation von Burg Hülshoff – Center for Literature (CfL), der LWL-Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens und dem Germanistischen Institut der Universität Münster, gefördert durch die LWL-Kulturstiftung im Rahmen von »POWR! Postkoloniales Westfalen-Lippe« und der Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost.

  • Literaturwissenschaftliches Kolloquium

    Im Sommersemester 2024 findet am Germanistischen Institut der Universität Münster ein Literaturwissenschaftliches Kolloquium statt. Nachfolgend sind die Termine angegeben.

    • 16.04.2024: Dr. Hanna Engelmeier (Kulturwissenschaftliches Institut Essen) Stalaktiten. Work in Progress

     

    • 28.05.2024: PD Dr. Jan Mohr (Universität Münster) Stoßgebete. Körpertechnik in Andachtstexten der Frühen Neuzeit

     

    • 02.07.2024: Prof. Dr. Barbara Beßlich (Universität Heidelberg) Böse Briefe. Faktuale und fiktionale epistolarische Eklats im älter gewordenen Jungen Wien


    Raum: Vom-Stein-Haus, Schlossplatz 34, VSH 116
    Zeit: jeweils Di, 18:15h-19:45h

    Die pdf-Datei zur Ankündigung finden Sie hier.

  • © Germanistik im Beruf

    Workshop: Theater/Dramaturgie

    „Theater/Dramaturgie” lautet das Thema von Germanistik im Beruf im Sommersemester 2024.

    Am Theater zu arbeiten, ist wahrscheinlich eines der beliebtesten Ziele für alle Studierenden, die nach einem geisteswissenschaftlichen Studium nah dran sein wollen an einer konkreten künstlerischen Praxis. Für Philolog:innen besonders interessant ist dabei der Bereich der Dramaturgie, weil es hier u.a. um die Auswahl, aber auch um die Bearbeitung geeigneter Texte für die Bühne geht. Ein guter Grund, „Theater/Dramaturgie” zum Schwerpunkt des Germanistik-im Beruf-Workshops zu machen, wobei sowohl der ‚etablierte‘ Theaterbetrieb als auch unabhängige Bühnen - das sogenannte 'Off-Theater' - berücksichtigt werden. Workshop-Gäste in diesem Semester sind deshalb Victoria Weich, Leitende Schauspieldramaturgin am Theater Münster, und Elsa Weiland, freie Dramaturgin und Regisseurin in Köln.

    Wie immer wird es unter den Stichworten Kompetenz und Wissen auch um den Zusammenhang von germanistischem bzw. geisteswissenschaftlichem Studium und Berufspraxis gehen.

    Der Workshop findet am 3. Mai  2024 von 14- ca. 17.30 Uhr (inkl. Pause!) im Seminarraum 116 des Stein-Hauses statt. Anmeldung bei Dr. Jürgen Gunia.

  • Wilhelm Raabe
    © Illustration: Maximiliane Spieß

    Forum Junge Raabe-Forschung

    Das Forum Junge Raabe-Forschung versteht sich als Vernetzungsort für junge
    Forscher*innen, die zu Wilhelm Raabes Werk, der Rezeption seiner Texte, seiner Person oder
    zum literarischen und kulturellen Umfeld des Autors forschen. Angesprochen sind hiermit
    sowohl Studierende als auch Promovierende und Wissenschaftler*innen in einer frühen Phase
    ihrer Karriere. Neben Raabe werden auch allgemeinere Aspekte des Literatursystems
    ‚Realismus‘ in den Blick genommen.

    Die in einem regelmäßigen Rhythmus stattfindenden digitalen Treffen des Forums bieten die
    Möglichkeit, eigene Projekte im Entstehungsprozess vorzustellen, gemeinsam zu diskutieren
    und Feedback einzuholen. Das Forum versteht sich ausdrücklich als Ort, an dem Gedanken und
    Ideen auch in unfertiger Form zur Diskussion gestellt werden können.

    Die Forumstreffen finden 2024 im monatlichen Turnus via Zoom statt – jeweils am letzten
    Freitag des Monats von 14:00–15:30 Uhr. Die genauen Daten für das Jahr 2024 sind:
    03.04.; 26.04.; 31.05.; 28.06.; 26.07.; 30.08.; 27.09.; 25.10.; 29.11.

    Weitere Informationen und der Zoom-Link finden sich hier

    Kontakt: Tim Preuß

Neue Veröffentlichungen aus dem Institut

  • Cover des Buchs
    © De Gruyter

    Marcel Fladrich, Wolfgang Imo, Katharina König, Jens Philipp Lanwer und Beate Weidner (Hrsg.): Susanne Günthner. Sprache in der kommunikativen Praxis. Berlin/Boston: de Gryuter 2024.

    Der Band versammelt zentrale Arbeiten von Susanne Günthner, die in ihrer thematischen Vielfalt stets Sprache in ihrem Sitz im Leben, der Interaktion und in ihrer Fülle an sozialen und kulturellen Funktionen betrachten. Die vorliegenden Beiträge spiegeln dabei die Bandbreite ihrer langjährigen Forschung wider, die von der Analyse grammatischer Strukturen interaktionaler Sprache – wie z.B. Projektorkonstruktionen oder Diskursmarker – über die Beschäftigung mit sprachlichen Mustern in kommunikativen Praktiken und Gattungen bis hin zu anthropologisch-linguistischen Perspektiven u.a. auf doing gender, auf die kommunikative Konstruktion von Kultur oder auf Aspekte medizinischer Kommunikation reicht.

    Der Band kann kostenfrei über die Verlagsseite heruntergeladen werden.

    Zu den Veröffentlichungen des Institus.

  • © De Gruyter

    Ulrich Hoffmann, Susanne Spreckelmeier (Hrsg.): Von Kulten und Künsten. Lektüren am Schnittpunkt von Anthropologie, Religionssoziologie und Poetologie. Berlin/Boston 2023.

    Der Band nimmt literarische Konfigurationen in den Blick, die zwischen anthropologischer Perspektive, religiöser Funktion und ästhetischer Erfahrung stehen. Die 19 internationalen und interdisziplinären Beiträge erschließen das Neben- und Ineinander von Kulten und Künsten in Mittelalter und Früher Neuzeit, indem sie Fragerichtungen der (Kultur- und Sozial-)Anthropologie, der Religionssoziologie und der Poetologie überblenden. An vier „Schnittpunkten“ eröffnen sie neue Lektüren vormoderner Literatur: „Religiöse Praxis zwischen sozialer Form und ästhetischer Gestaltung“, „Poetologische Reflexion und rhetorische Figur – Narrative Konstruktionen von Augenscheinlichkeit, Wahrheit und Wahrscheinlichkeit in Text und Bild“, „Intertextuelle und intermediale Transformationen – Diskurse, Figuren, Strukturen und Logiken“ sowie „Individuum und Körper, Herrschaft und Gemeinschaft – Anthropologische Perspektiven“.

    Der Schwerpunkt der Studien liegt in der germanistischen Mediävistik. Die Beiträge gehen dabei immer wieder über das spezifisch fachwissenschaftliche Interesse hinaus: so im interdisziplinären Anschluss an andere Philologien, die Geschichtswissenschaft und die Kunstgeschichte, im Aufgreifen europäischer Perspektiven und im Ausblick auf eine Geschichte der Rezeption. Im Fokus stehen dabei sowohl volkssprachliche als auch lateinische Werke.

    Das Buch kann im Uni-Netz über die Seite des Verlags aufgerufen werden.

    Zu den Veröffentlichungen des Instituts.

Stellen, Praktika, Austauschprogramme

  • Projekt „DaZ-Förderunterricht nach dem Mercator-Modell“

    Für den neuen Durchgang des Mercator-Projekts suchen wir wieder Studierende, die sich für Deutsch als Zweitsprache (DaZ) interessieren und Lust haben, ab August 2024 ein Jahr lang regelmäßig DaZ-Förderunterricht in Kleingruppen an Schulen in den Kreisen Warendorf und Coesfeld zu erteilen.

    Das Vorbereitungsseminar (im SoSe 2024 donnerstags 16-18 Uhr) bietet eine Einführung in DaZ, Sprachstandsdiagnostik und Sprachförderung, und kann in verschiedenen Modulen im Fach Deutsch angerechnet werden. Die anschließende DaZ-Fördertätigkeit im Schuljahr 2024/25 umfasst vier Schulstunden pro Woche und wird mit 18,- € pro gegebener Schulstunde vergütet. Parallel findet im Wintersemester 2024/25 ein Begleitseminar statt, in dem ein intensiver Austausch mit den anderen Mercator-Förderlehrkräften erfolgt und didaktische Konzepte und Methoden diskutiert werden, die Sie direkt in Ihrem DaZ-Förderunterricht erproben können. Die einjährige Fördertätigkeit ist in Kombination mit dem Begleitseminar als Berufsfeldpraktikum (BFP) anrechenbar.

    Teilnahmeberechtigt: BA- und MA/M.Ed.-Studierende mit dem Fach Deutsch/Sprachliche Grundbildung nach Abschluss der Grundlagenmodule (ab 3. Sem.) sowie fortgeschrittene Studierende weiterer moderner Fremdsprachen

    Zum Plakat geht es hier.

    Weitere Informationen finden Sie auf unserer Projekthomepage.

    Fragen gerne an: Silvia Vogelsang