Aktuelles

  • Leiter der Studiobühne zu Gast beim „Lunchbreak“ des Rektorats

    Unter dem Motto „Zusammen ist man weniger allein“ veranstaltet das Rektorat der WWU seit einiger Zeit in regelmäßigen Abständen den Livestream „Lunchbreak“, immer dienstags um 13 Uhr. Am 23.2.2021 ging es um das Thema „Inspiration“. Gast im Studio war Dr. Ortwin Lämke, Leiter des Centrums für Rhetorik und der Studiobühne des Germanistischen Instituts. Als besonderes Beispiel für studentische Inspiration zeigte Lämke einen Ausschnitt eines Rezitationsprogramms, das Studierende aus einem seiner Seminare im Wintersemester 2020/21 zusammengestellt und inszeniert haben. Die vollständige Rezitation kann über die Homepage der Studiobühne abgerufen werden.

    Der nächste „Lunchbreak“-Termin ist am 2.3., 13.00. Dabei geht es um das Thema „Lebenslust und Prüfungskunst“.

  • Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2021

    Das Anmeldeverfahren für die Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2021 beginnt am 8.2.2021. Die erste Anmeldephase endet am 21.2.2021. Weitere Informationen zum Anmeldeverfahren in der Rubrik Studieren

    • Hinweis zum Coronavirus

    Aktuelle Informationen des Rektorats finden Sie unter folgendem Link:
    https://www.uni-muenster.de/de/coronavirus-information.html

  • Peter Heßelmann anlässlich seiner Dankesrede zur Überreichung der Festschrift
    Foto: Peter Heßelmann anlässlich seiner Dankesrede zur Überreichung der Festschrift.
    © Germanistisches Institut

    Verleihung der Festschrift an Prof. Dr. Peter Heßelmann, Germanistisches Institut

    Am Abend des 6. Augusts 2020 erfolgte in der Studiobühne der WWU die feierliche Überreichung der Festschrift zum 65. Geburtstag von Prof. Peter Heßelmann. Der Festakt fand im Rahmen der – aufgrund der Pandemie etwas reduzierten – Jahrestagung der Grimmelshausen-Gesellschaft statt, als deren Präsident Prof. Heßelmann seit 2007 wirkt. Die diesjährige Tagung galt dem Thema Dispositionsformen und Ordnung des Wissens bei Grimmelshausen und in der Frühen Neuzeit und wurde federführend von den Germanistischen Instituten der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der WWU ausgetragen. Die Laudatio hielt Prof. Eric Achermann, der dem Jubilar als Dekan im Namen des Fachbereichs Philologie die besten Grüße übermittelte und als Kollege am Germanistischen Institut für das langjährige exzellente Engagement in Forschung und Lehre dankte. Den Dank der Grimmelshausen-Gesellschaft überbrachte deren Ehrenpräsident, Prof. Dieter Breuer.

    Peter Heßelmann ist dem Germanistischen Institut sowie dem Fachbereich Philologie der Westfälischen Wilhelms-Universität seit Beginn seines Studiums der Germanistik, der Geschichte und der Sozialwissenschaften im Wintersemester 1974/75 verbunden. Hier hat er die erste Staatsprüfung abgelegt, hier erfolgten die Ernennungen zum Doktor, zum Privatdozenten, schließlich zum außerplanmäßigen Professor im Jahr 2006, hier brachte er das von Prof. Wolfgang Bender initiierte und von der DFG und der Fritz Thyssen Stiftung geförderte Projekt Bibliographische und inhaltliche Erschließung deutschsprachiger Theaterperiodika des 18. Jahrhunderts (1993–1999) zu einem glücklichen Ende. Seine Pflichten als Privatdozent hat Peter Heßelmann stets mit höchster Gewissenhaftigkeit erfüllt, ja bei weitem übererfüllt. Daneben stand und steht er als Präsident der Grimmelshausen Gesellschaft nicht nur einer der größten, sondern sicherlich auch produktivsten frühneuzeitlichen Gesellschaften in Deutschland vor, die Jahr für Jahr eine Tagung austrägt und das seitenstarke Jahrbuch, die Simpliciana, erscheinen lässt. Seit Beginn der Präsidentschaft von Prof. Heßelmann ist die Redaktion der Schriften der Grimmelshausen-Gesellschaft am Germanistischen Institut der WWU beheimatet. Es sind denn auch Mitglieder dieser Redaktion, die im Auftrag der Grimmelshausen-Gesellschaft als Herausgeber der Festschrift ‚damit sich der Leser, gleich wie ich itzt thue, entferne der Thorheit und lebe in Rhue‘ zeichnen. Ganz unabhängig von Jahrbuch und Beiheften ist die Publikationstätigkeit von Peter Heßelmann eine bedeutende. Seit Jahrzehnten wirkt und gilt er als ausgewiesener Spezialist der deutschsprachigen Literatur der Frühen Neuzeit sowie der Theatergeschichte des 18. Jahrhunderts. So stehen die Themen seiner Promotion (Emblematik bei Grimmelshausen) und Habilitation (Sittliche Läuterung des Theaters im 18. Jahrhundert) wegweisend für das stimmige Ganze, welches das wissenschaftliche Profil Prof. Heßelmanns klar konturiert und ihm einen festen Platz in der literaturgeschichtlichen Forschungslandschaft sichert.

    Bibliographische Angabe: „damit sich der Leser, gleich wie ich itzt thue, entferne der Thorheit und lebe in Rhue.“ Festschrift für Peter Heßelmann. Hrsg. von Eric Achermann, Klaus Haberkamm, Hans-Joachim Jakob, Daniel Langner und Torsten Menkhaus. (=Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster Reihe XII – Band 25). Dortmund 2020, 479 Seiten.

Veranstaltungen

  • Germanistik im Beruf (Workshop und Übung)

    Im kommenden Sommersemester hat „Germanistik im Beruf“ (Workshop und Übung) das Schwerpunktthema „Bibliotheken und Archive“.

    Bibliotheken und Archive gehören neben Museen, Schulen und Universitäten zu den Institutionen, die das Gedächtnis einer Kultur verwalten, aber auch bearbeiten. Es handelt sich also um ein Berufsfeld, mit dem ein Fach wie Germanistik, das sich als Kulturwissenschaft versteht, notwendigerweise immer schon zu tun hat. Als Workshop-Gäste eingeladen sind Vertreterinnen besonders fachnaher Institutionen: Dr. Ariane Ludwig (Goethe- und Schiller-Archiv, Weimar) sowie Dr. Viola Voß (Bibliotheksdienste der ULB Münster). Der Workshop findet statt am 21.05.2021, 14-18 Uhr.

    Zugleich ist der Workshop Bestandteil der Übung „Germanistik im Beruf“ (dienstags, 10-12 Uhr) – wobei der Workshop selbst natürlich unabhängig von der Übung besucht werden kann. Für die Übung kann man sich im Rahmen der BOK oder der Allgemeinen Studien in HIS-LSF anmelden.

    „Special Guest“ der Übung ist Laura Marie Pohlmann, die als studentische Hilfskraft in der Bibliothek des Germanistischen Instituts und als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Literaturarchiv Marbach gearbeitet hat und im Augenblick an der Universität Osnabrück eine Doktorarbeit zum Thema „Das Quellenrepertorium als Archivpublikation“ schreibt. Frau Pohlmann wird als Vorbereitung des Workshops einen ersten praxisbezogenen Einblick ins Thema geben.

    Die Übung versteht sich zugleich als Intensivkurs im berufspraktischen Schreiben: Ein professioneller Online-Redakteur begleitet das Verfassen von Textformaten wie Bericht und Portrait oder Interview. Veröffentlicht werden die Texte, die alle die jeweiligen Inhalte des Workshops dokumentieren, auf dem Germanistik-im-Beruf-Blog und – wenn möglich – auch in den Westfälischen Nachrichten.

    © Germanistisches Institut

    Alternativ können Sie das Plakat als PDF herunterladen.

  • Beiträge für das 12. Berliner Hörspielfestival

    Die Forschungsstelle Phonopoetik des Germanistischen Instituts macht auf das 12. Berliner Hörspielfestival aufmerksam, das vom 12.-15. August 2021 in der Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin und als Livestream auf der Webseite und den Social-Media-Kanälen stattfindet. Einsendungen von frei produzierten Hörstücken sind sehr erwünscht, der Einsendeschluss ist der 28. März 2021. Alle weiteren (Teilnahme-)Informationen sind hier zu finden.

Neue Veröffentlichungen aus dem Institut

  • Udo Friedrich, Ulrich Hoffmann, Bruno Quast (Hrsg.): Anthropologie der Kehre. Figuren der Wende in der Literatur des Mittelalters. Berlin/Boston: De Gruyter 2020 (Literatur – Theorie – Geschichte. 21).

    Der Band untersucht Figuren der Wende sowohl in ihren kulturellen Ausprägungen und historischen Entwicklungen als auch in ihren poetologischen Konfigurationen. Ausgehend von der Kehre als epistemischer Figur über Modellierungen religiöser Konversion bis hin zu literarischen Modellen der Umkehr erstreckt sich ihre Wirkungsgeschichte in ganz verschiedenen Feldern. Die Wende erweist sich dabei als eine elementare Form der Orientierung.

    Der Begriff der Wende impliziert eine ihm inhärente Bipolarität, insofern eine Grenze zugleich auch als Ausgang figuriert. Narratologisch markiert die Kehre in einem Handlungsgefüge insofern eine Grenze, als sie das Ende einer narrativen Sequenz an einen neuen Anfang bindet, der mit der Figur einer Rückorientierung verbunden ist. Die literarische Inszenierung des kulturellen Narrativs der conversio kann das Narrativ selbst in den Mittelpunkt rücken, etwa den Moment der Nichtentschiedenheit (Krisis), der wohl als konstitutiv für den Wendeprozess anzusetzen ist, aber nicht zwingend zur Darstellung kommen muss. Als ebenso wichtig erweisen sich die verschiedenen Diskursrahmen, in die Figuren der Wende eingespannt werden können.

    Der Band kann im Uni-Netz über die Seite des Verlags aufgerufen werden: https://www.degruyter.com/view/title/580444?rskey=43CZnS&result=1

    Zur Liste der Neuveröffentlichungen aus dem Institut.

  • Weidner, Beate/König, Katharina/Imo, Wolfgang/Wegner, Lars (2021): Verfestigungen in der Interaktion. Konstruktionen, sequenzielle Muster, kommunikative Gattungen. Berlin, Boston: de Gruyter.

    Die sowohl theoretisch als auch empirisch ausgerichteten Beiträge des vorliegenden Sammelbandes zu Ehren von Susanne Günthner befassen sich mit unterschiedlichen Verfestigungen auf der Interaktionsebene. Diese reichen von relativ kleinteiligen Formaten wie verfestigten Praktiken oder Handlungen bis hin zu den Großformen der kommunikativen Gattungen. Auch nonverbale Routinemuster wie beispielsweise Gesten werden in den Blick genommen.

    Der Band ist als Open-Access-Publikation erschienen und kann über die folgende Seite aufgerufen werden: https://www.degruyter.com/view/title/547380

    Zur Liste der Neuveröffentlichungen aus dem Institut.

Stellen, Praktika, Austauschprogramme

  • Zwei studentische Hilfskräfte für die technische Entwicklung von E-Learning-Modulen (5 SWS) gesucht

    Am Germanistischen Institut werden wir in den nächsten Jahren zahlreiche E-Learning-Einheiten entwickeln. Die Inhalte für diese Einheiten werden von Lehrenden aus allen Abteilungen des Instituts erstellt. Wir suchen zwei Studierende, die uns vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022 bei der technischen Entwicklung der E-Learning-Einheiten unterstützen. Eine weitere Beschäftigung wird angestrebt. Vorrangig werden die studentischen Hilfskräfte (SHK oder SHB) mit einem Autorentool zur Erstellung von E-Learning-Einheiten arbeiten. Voraussetzung für die Einstellung ist der souveräne Umgang mit Windows/macOS und Power Point. Sie sollten zudem in der Lage sein, Probleme bei der Nutzung von Software mithilfe von technischen Supportstrukturen eigenverantwortlich zu lösen. Ebenso erwarten wir ein Interesse an der didaktischen Aufbereitung von Lerninhalten, kommunikatives sowie organisatorisches Geschick, eine selbstständige Arbeitsweise und gute Kenntnisse der deutschen Sprache.

    Das E-Learning hat sich nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie zu einem stark expandierenden Feld in der Bildungslandschaft entwickelt. Die Stelle bietet die Möglichkeit, in diesem Feld erste Erfahrungen zu sammeln und eigene Kompetenzen zu entwickeln.

    Die WWU Münster tritt für die Geschlechtergerechtigkeit ein und strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht; Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

    Die WWU hat sich zum Ziel gesetzt, mehr Menschen mit Beeinträchtigung zu beschäftigen. Bei gleicher Qualifikation werden Bewerber*innen mit anerkannter Schwerbehinderung bevorzugt eingestellt.

    Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit einem Scan des Abiturzeugnisses und der bisherigen Studienleistungen sowie einem kurzen Lebenslauf bis zum 8. März an PD Dr. Christian Sieg (christian.sieg@wwu.de). Nachfragen können Sie gerne an dieselbe Adresse richten. Weitere Information zur Arbeit als studentische Hilfskraft an der WWU finden Sie hier.

  • Projektseminar im Sommersemester 2021

    Einführung in den Förderunterricht in Deutsch als Fremd- und Zweitsprache mit anschließender einjähriger Unterrichtstätigkeit an Schulen in den Kreisen Warendorf und Coesfeld

    In diesem Seminar werden Sie darauf vorbereitet, Förderunterricht in Deutsch als Zweitsprache (DaZ) oder Fremdsprache (DaF) an Grundschulen, verschiedenen Schultypen der Sek. I sowie Berufskollegs zu erteilen. Die Unterrichtstätigkeit wird mit 15,- Euro pro Unterrichtsstunde vergütet. Darüber hinaus erhalten Sie ein Zertifikat, das die erworbenen theoretischen und praktischen Kompetenzen bescheinigt. Die Lehrtätigkeit kann als Berufsfeldpraktikum angerechnet werden.

    Weitere Informationen können der PDF-Datei entnommen werden.