Aktuelles

  • Prof. Emilia Jarochowska
    © Emilia Jarochowska
    26.09.2026

    Neue Gesichter am Institut

    Über den Sommer gab es an unserem Institut einige personelle Veränderungen:

    Prof. Harald Strauß trat zum 31.7.2026 in den Ruhestand ein. Er war 27 Jahre lang Mitglied unseres Instituts und baute als Leiter der Arbeitsgruppe Historische Geologie unter anderem das isotopengeochemische Labor auf. Wir danken ihm insbesondere für seine langjährige engagierte Leitung des Geomuseums und werden seine Anekdoten zum akademischen Leben an unserem Institut und Fachbereich sehr vermissen. Wir wünschen ihm für seinen wohlverdienten Ruhestand alles Gute.

    Zum 31.8.2026 trat auch Prof. Thomas Becker nach 25 Jahren als Professor für Paläontologie in den Ruhestand ein. Wir freuen uns jedoch, dass er uns als Seniorprofessor noch einige Jahre verbunden bleibt und in dieser Rolle seine Forschung zur Devon- und Karbon-Biostratigraphie, Ammonoideen und Conodonten weiterführt.

    Mit dem Ruhestand der beiden Kollegen gehen auch Veränderungen am Institut einher. Umso mehr freuen wir uns über einen nahtlosen Übergang und die Berufung unserer neuen Kollegin, Prof.in Emilia Jarochowska (s. Porträt). Sie wechselte zum 1.9.2026 von der Universität Utrecht zu uns nach Münster, wo sie als Professorin für Paläontologie die Nachfolge von Prof. Thomas Becker antritt. Emilia und ihre Arbeitsgruppe erforschen, wie sich Evolution im Fossilbericht niederschlägt – eine sehr alte Fragestellung, die jedoch traditionell getrennt aus biologischer und aus stratigraphischer Perspektive untersucht wurde. Emilias Forschungsprogramm verbindet stratigraphische Modellierung mit Evolutionsbiologie und versucht, diese beiden Ansätze zusammenzuführen. Weitere Informationen zu ihrer Forschung und der in ihrer Gruppe entwickelten Software finden sich unter https://mindthegap-erc.github.io. Emilias evolutionsbiologische Studien basieren vor allem auf Mikrofossilien, insbesondere Conodonten – einem Forschungsgebiet, für das das Institut weltweit anerkannt ist und dessen Tradition sie fortführen möchte. Darüber hinaus übernimmt Emilia die Leitung des Geomuseums als Nachfolgerin von Prof. Harald Strauß. Ihr Ziel ist es, die Förderung der Geowissenschaften auf regionaler Ebene fortzusetzen und die erfolgreiche Rolle des Museums im Dialog zwischen der breiten Öffentlichkeit – auch den jüngsten Besucherinnen und Besuchern – und der akademischen Welt weiter zu stärken.

     

    Außerdem hat zum 1.8.2026 Lina Leschner die Krankheitsvertretung der Leitung der Geologischen Präparation übernommen. Wir freuen uns auf ihre Erfahrung in der Präparation von Fossilien, Gesteinen und Dünnschliffen.

  • © Christoph Steinweg
    23.09.2026

    Fossil des Jahres: Vortrag & Live-Präparation am 11. Oktober 2026

    Vom Fossil zum Museumsstück: Am 11. Oktober 2026 zeigt das Geomuseum der Universität Münster in einem Vortrag um 11:00 Uhr das Vorgehen der geowissenschaftlichen Präparationsabteilung. Dabei zeigt das Präparationsteam der Universität Münster, wie es Plesiosaurier-Fossilien bearbeitet und wie man aus den steinernen Knochen sogar ein Modell mit Muskeln und Haut erstellen kann.

    Die Westfälischen Plesiosaurier, welche im Verbund der westfälischen Museen LWL-Museum für Naturkunde in Münster, dem Geomuseum der Universität Münster und dem Naturkunde-Museum Bielefeld die Auszeichnung „Fossil des Jahres“ 2026 erhalten haben, stehen für einen weltweit einzigartigen Querschnitt eines etwa 135 Millionen Jahre währenden evolutionären Sonderweges unter den Wirbeltieren und machen die Entwicklung mariner Reptilien anschaulich erlebbar.

    Die Teilnahme am Vortrag ist kostenfrei; um Anmeldung wird gebeten.

    Die Auszeichnung „Fossil des Jahres“ würdigt deutschlandweit Fossilien, die sowohl wissenschaftlich bedeutend als auch museal wertvoll sind, und soll die Paläontologie der Öffentlichkeit näherbringen.

    Zur Anmeldung

  • Dr. Steffen Trümper sucht nach verkieselten Hölzern auf dem Kyffhäuserdenkmal
    © Stephan Schretzenmayr/Gommern
    Querschnitt durch einen verkieselten Stamm (20 cm Länge)
    © Steffen Trümper
    14.08.2026

    Verkieseltes Holz erzählt von der Erdgeschichte

    Die Entwicklung des Saale-Beckens kann anhand von Quarzen aus verkieselten Baumstämmen des Kyffhäusers nachvollzogen werden, das haben Forscher*innen rund um Dr. Steffen Trümper herausgefunden. Die Stämme der anatomisch erhaltenen, fossilen Pflanzen (Gymnospermen) geben Auskunft über 300 Millionen Jahre tektonischer Entwicklungen innerhalb des Zentraleuropäischen Beckensystems.

    Die gemeinsame Arbeit der Georg-August-Universität Göttingen, des Karlsruher Instituts für Technologie, des Museums für Naturkunde Chemnitz, der TU Bergakademie Freiberg und der Universität Münster wird genauer in der Pressemitterilung der Universität Münster erläutert. 
    Die Arbeit wurde in Scientific Reports veröffentlicht.

  • Heitfeld 2026
    Luca-Luisa Johannemann, Johannes Lier, Jannes Nauert (1. Reihe, v.l.n.r.); Prof. Dr. Benjamin Bomfleur, PD Dr. Patricia Göbel, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Quante (2. Reihe, v.l.n.r.)
    © Kathrin Kottke
    03.08.2026

    Heitfeldpreise 2026 verliehen!

    Drei mit jeweils 2.000 € dotierte Heitfeldpreise wurden am 6. Juli im Rahmen einer Feierstunde im Geomuseum der Uniersität Münster verliehen. Die Preisträger*innen sind Luca-Luisa Johannemann, Johannes Lier und Jannes Nauert. Herzlichen Gückwünsch!

    Hier geht es zur offiziellen Pressemitteilung
    Hier gibt es Informationen zur Heitfeld-Stiftung

  • Monica Terraza präsentiert ihr Poster, für das sie mit dem OSPP-Award auf der EGU26 ausgezeichnet wurde.
    © IGP @ EGU26
    Wissenschaftler*innen des IGP auf der EGU26 (v.h.l.n.v.r.): Prof. Dr. Benjamin Bomfleur, Dr. Reinhard Wolff, Dr. Nina Papadomanolaki, Jakob Quabeck, Giovanni Manzella (Universitat de Barcelona), Rohit Samant, Monica Terraza, Qingqing Jiang, Prof. Dr. David De Vleeschouwer
    © IGP @ EGU26
    22.06.2026

    Monica Terraza bekommt "Outstandig Student and PhD Candidate Presentation"-Auszeichnung

    Wissenschaftler*innen des Instituts für Geologie und Paläontologie (s. Fotos) nahmen an der vom 3. bis 8. Mai 2026 veranstalteten Vollversammlung der European Geosciences Union (EGU) in Wien teil. 58 % der dort vorgestellten Abstracts stammten von Nachwuchswissenschaftler*innen. So auch der Beitrag von Monica Terraza: Accelelerated uplift of the Rhenish Massif (central Europe) since 700–800 ka revealed by isochron-burial dating of strath terraces. Für diesen wurde sie mit dem "Outstanding Student and PhD Candidate Presentation (OSPP)"-Award im Bereich der Geomorphologie ausgezeichnet. Das vorgestellte Poster basierte auf dem Inhalt der kürzlichen Veröffentlichung des gleichnachnamigen Artikels in der Zeitschrift Geomorphology.

     

  • © Moritz Tönnis
    22.04.2026

    Alumni*ae-Treffen 2026

    Am 17. April 2026 fand nun zum zweiten Mal das Ehemaligentreffen des Alumni*ae-Netzwerkes des Instituts für Geologie und Paläontologie  im Geomuseum der Universität Münster statt. Rund 60 Mitglieder*innen trafen sich. Die Geschichte des Studiengangs Geowissenschaften in Münster reicht weit zurück, dementpsrechend bunt gemischt waren alle Altersklassen vertreten.
    PD Dr. Patricia Göbel, Team des Alumni*ae-Netzwerkes, Prof. Dr. Harald Strauß, Direktor des Geomuseums, und Prof. Dr. Benjamin Bomfleur, Geschäftsführender Direktor des IGP, begrüßten alle herangereisten Mitglieder*innen und freuten sich über die rege Teilnahme. Neben Speis und Trank trug ein "Branchen-Speed-Dating" zur Unterhaltung und Vernetzung bei.

    Außerdem konnten Alumni*ae aus verschiedenen Berufsgruppen interviewt werden. Diese wurden auf dem Instagram-Kanal GeoMünster veröffentlicht.


    Noch nicht vom Alumni*ae-Netzwerk gehört und Lust, dabei zu sein? Werden Sie ein Teil der aktuell 270 angemeldeten Alumni*ae: hier ist eine Anmeldung kostenfrei möglich!

     

     

Weitere Nachrichten

© IGP

Alumni*ae-Netzwerk des Instituts für Geologie und Paläontologie

Dem Institut für Geologie und Paläontologie ist es ein wichtiges Anliegen, eine enge und langjährige Bindung zu seinen Alumni*ae aufzubauen. Die Gemeinsamkeit aller Alumni*ae ist, in Münster studiert und eine Abschlussarbeit am Institut für Geologie und Paläontologie erstellt oder am Institut gearbeitet zu haben.

Bei Interesse, können Sie sich hier kostenfrei registrieren:
Alumni*ae-Netzwerk des Instituts für Geologie und Paläontologie