Plakat Edith Stein Final
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Metaphysik der Subjektivität: Edith Stein

Workshop am Montag, 21.12.2026, 9 bis 18 Uhr

Edith Stein (1891-1942) hat eine Vielzahl origineller und hochkarätiger Beiträge zur Philosophie geleistet. Bei diesem Workshop moderieren Karen Koch (Basel), Katharina Kraus (Wien), Daniel Neumann (Graz) sowie Thomas Hanke und Sarah Scotti (Münster) vier Einheiten, in denen anhand ausgewählter Textpassagen aus unterschiedlichen Schaffensperioden systematische Fragestellungen einer „Metaphysik der Subjektivität“ zur Sprache kommen.

Nähere Informationen zum Workshop und zur Anmeldung finden Sie hier.

Schrift: Aktuelles auf rotem Grund
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Müller Wenn ich ich sag
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Vortrag von Thomas Hanke über Klaus Müller

Am 6. Oktober 2026 hält Thomas Hanke auf dem 13. Pannenberg-Kolloquium zum Thema „Theorien des Selbstbewusstseins“, München, Hochschule für Philosophie, den Vortrag:  Selbstbewusstsein und Gottesintuition Zu Klaus Müllers Auseinandersetzung mit Wolfhart Pannenberg

Die Habilitationsschrift von Klaus Müller aus dem Jahr 1994 mit dem prägnanten Titel Wenn ich „ich“ sage stellt ohne Zweifel einen Meilenstein in der Rehabilitation der Begriffe ‚Selbstbewusstsein‘ und ‚Subjektivität‘ in der katholischen Theologie dar. Wie Müllers Argumente und Einsichten mit der kritischen Auseinandersetzung mit Wolfhart Pannenberg verbunden sind, wird in diesem Vortrag dargelegt und in systematischer Absicht diskutiert.
 
Informationen über Klaus Müller finden Sie auf unserer Website hier, zur Pannenberg-Forschungsstelle in München hier. 
 

Logo Goerres-Gesellschaf
© KTF | Goerres-Gesellschaft

„Wissenschaft und Öffentlichkeit“

Jubiläum und Jahrestagung der Görres-Gesellschaft

Die Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft feiert in diesem Jahr ihr 150jähriges Bestehen. Sie wurde 1876 in Koblenz gegründet.

Die diesjährige Jahrestagung der Görres-Gesellschaft findet vom 25. bis 27. September 2026 daher ebenfalls in Koblenz statt. Thema ist „Wissenschaft und Öffentlichkeit“. Programm, Möglichkeit zur Anmeldung und weitere Informationen finden Sie hier.

Die Sektion für Philosophie, die von Andrea Kern (Leipzig) und Thomas Hanke (Münster) geleitet wird, begrüßt zum Thema „Philosophie und Öffentlichkeit“ die Vortragenden Anne Pollok (Mainz), Frieder Vogelmann (Freiburg i. Br.), Tim Henning (Mainz) und Rebecca Bachmann (Gießen). Zudem wird der Karl Alber-Preis an Romain Büchi (Genf) verliehen. Detaillierte Informationen finden sich auf S. 4 des Programms.

Herzliche Einladung zur Teilnahme!

Anlässlich des Jubiläums ist auch eine Broschüre erschienen, die über die Geschichte der Görres-Gesellschaft und ihre vielfältigen interdisziplinären Aktivitäten heutzutage informiert.

 

Philosophikum
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Oberseminar des Seminars für Philosophische Grundfragen

Das Oberseminar „Philosophische Grundfragen der Theologie“, das am 19. und 20. Juni 2026 in Münster stattgefunden hat, bot ein außerordentlich breites Spektrum an Themen aus Philosophie udnd Theologie. Die Vorträge reichten von begrifflichen und ethischen Fragen der Künstlichen Intelligenz über aktuelle Ansätze der Erinnerungskultur und deren Bedeutung für die Exegese bis hin zu Untersuchungen von Subjektivität, Personalität und Selbstbewusstsein in der neuzeitlichen und gegenwärtigen Philosophie.
Weitere Beiträge widmeten sich der Beziehung von Selbstdeutung und Weltverständnis, der Bedeutung von Leiblichkeit für philosophische und theologische Anthropologien sowie Fragen der Offenbarung und religiösen Erfahrung. Darüber hinaus wurden zentrale Positionen der praktischen Philosophie und Kant-Interpretation, die Freiheitsproblematik im Deutschen Idealismus, phänomenologische Zugänge zur Verkörperung und die Anthropologie Edith Steins diskutiert. Auch systematisch-theologische Fragestellungen kamen zur Sprache, insbesondere hinsichtlich des Verhältnisses von Gott, Welt und Schöpfung in panentheistischen Modellen. 

Institutskolloquium Ss26
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Vortrag von Thomas Hanke im Institutskolloquium des Philosophischen Seminars

Am 5. Mai 2026 hielt Thomas Hanke im Rahmen des Institutskolloquiums des Philosophischen Seminars der Universität Münster den Vortrag Kant im Kontext. Zur Neu-Edition von Kants „Religionsschrift" in der revidierten Akademie-Ausgabe. 

 

Logo Fph
© KTF | Forschungsinstituts für Philosophie Hannover

Thomas Hanke in den Vorstand des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover (fiph) berufen

Ab April 2026 ist Prof. Dr. Thomas Hanke in den Vorstand des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover (fiph) berufen worden.

Unter dem Motto „weiter denken“ beschreibt sich das Forschungsinstituts für Philosophie Hannover auf seiner Homepage mit den Worten:
„Das fiph bearbeitet zentrale Probleme der Gegenwart und bezieht sie auf philosophische Grundfragen. Im Vordergrund stehen ethische Fragen.“ „Das Forschungsprogramm setzt bei Menschen in ihren konkreten Erfahrungszusammenhängen an. Aus diesem Grund finden auch die komplexen, vielfach gebrochenen kulturellen und religiösen Traditionen in der Forschung Berücksichtigung, die diese Zusammenhänge sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Ethischer Maßstab der Arbeit ist die Unantastbarkeit der Menschenwürde.“

Das fiph vergibt Fellowships für eigene Forschungsprojekte und verleiht alle zwei Jahre den Philosophischen Buchpreis für aktuelle Publikationen. Zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Religionsphilosophie und der Katholischen Akademie Berlin veranstaltet es in jedem Frühjahr das „Berliner Kolloquium Junge Religionsphilosophie“.

Das Forschungsinstitut für Philosophie Hannover ist eine staatlich anerkannte gemeinnützige Kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts. Stifter ist der jeweils amtierende Bischof von Hildesheim. Zum aktuellen Vorstand der Stiftung gehören die Professor:innen Ulrich Hemel (Regensburg), Thomas Hanke (Münster), Markus Kotzur (Hamburg), Armin Nassehi (München), Birgit Recki (Hamburg), Judith Simon (Hamburg), Christiane Woopen (Bonn), Holger Zaborowski (Erfurt) und Barbara Zehnpfennig (Passau). Direktor des fiph ist Prof. Dr. Jürgen Manemann.
 

Auschwitz
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Erinnern lernen in Auschwitz

Matthias Daufratshofer, Ludger Hiepel, Michael Pfister und Sarah Scotti reflektieren auf Feinschwarz über die Frage nach einer tragfähigen Erinnerungskultur an die Shoa und verbinden dies mit ihren Erfahrungen des Besuchs der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. 

 

Kant Schriften
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Neu-Edition von Kants Religionsschrift in der revidierten Akademie-Ausgabe (AA) erschienen

Die Akademie-Ausgabe der Werke Kants ist seit Beginn des 20. Jahrhunderts die Grundlage für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Philosophie Immanuel Kants weltweit. Sie wird zurzeit nach den editorischen Standards des 21. Jahrhunderts überarbeitet und neu herausgegeben. Seit 2020 haben Thomas Hanke (Münster) und Georg Sans SJ (München) die Neuausgabe von Kants Schrift „Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft“ (1793/94) vorbereitet, die jetzt erschienen ist.

Kant baut in dieser Schrift ganz im Sinne der Aufklärung auf seiner autonomen, in der menschlichen Vernunft fundierten Ethik auf und kritisiert die Herrschaftsansprüche von Staat und Religion. Dabei entwickelt er, philosophisch argumentierend und zugleich die Bibel auslegend, hochinteressante Theorien über das Böse und seine Überwindung sowie über Formen religiösen Zusammenhalts in einer sich säkularisierenden Gesellschaft.

Die Akademie-Ausgabe (AA) von „Kant’s Gesammelten Schriften“ wurde ursprünglich von der „Königlich Preussischen Akademie der Wissenschaften“ herausgegeben und unterlag in der Folgezeit allen Wirren und Katastrophen der deutschen Geschichte. Heute fungiert die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) als herausgebende Institution. Gefördert wurde Band 6 der revidierten Akademie-Ausgabe, in der die Religionsschrift enthalten ist, durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur sowie das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt.

Eine Innovation dieser neuen historisch-kritischen Edition ist die Kombination von klassischem Buchdruck und digitalen Zusatzmaterialien. Hier finden sich u.a. die von Georg Sans und Thomas Hanke erarbeitete „Konjekturentabelle“, also der Vergleich aller bisherigen 14 Ausgaben der Religionsschrift von Kants Zeiten bis heute, sowie die nun erstmals publizierte Transkription der handschriftlichen Vorlage, die dem 1792 in der Berlinischen Monatsschrift erschienenen „ersten Stück“ der Religionsschrift zugrunde lag. Diese Transkription wurde von Maja Schepelmann von der BBAW angefertigt.

Die revidierte Akademie-Ausgabe (AA) wird auf absehbare Zeit die jüngste und maßgebliche Ausgabe der Werke Immanuel Kants sein, auch für alle zukünftigen Übersetzungen in andere Sprachen. Als Team des Seminars für Philosophische Grundfragen der Theologie freuen wir uns zusammen mit den Teams in München und Berlin darüber, dass wir für die neue, historisch-kritische Ausgabe von Kants „Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft“ in Band 6 der AA einen Beitrag leisten konnten.