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Rezension von Thomas Hanke

Rezension zu: BERG, Alexander, Wittgensteins Hegel, Paderborn: Brill/Wilhelm Fink 2021. (XII) (336 S.), in: Theologische Revue. Bd. 118 (August 2022).
Zusätzliche Informationen finden Sie hier.

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Religionsphilosophie nach Fichte

Mit einem Beitrag von Thomas Hanke

Hanke, Thomas: Fichtes transzendental-dramatische Christologie. Eine Miniatur zur Staatslehre von 1813, in: Sans, Georg / Stoffers, Johannes (Hgg.), Religionsphilosophie nach Fichte. Das Absolute im Endlichen (Neue Horizonte der Religionsphilosophie, Bd. 3), Metzler: Stuttgart 2022. S. 233-254.

Johann Gottlieb Fichte befasste sich zeitlebens mit Fragen der Religion. Er verbindet Religiosität mit der Perspektive persönlichen Wachstums und lebendiger Hoffnung. Dabei richtet er sein Augenmerk auf die moralischen Implikationen des religiösen Glaubens und ist sich auch der politischen Relevanz von Religion bewusst. In dem Band der Reihe Neue Horizonte der Religionsphilosophie wird die Denkbewegung Fichtes hermeneutisch nachvollzogen und systematisch reflektiert, um Fichtes Einsichten auch für die gegenwärtigen Debatten um das Verhältnis von Moral, Religion und Gesellschaft fruchtbar zu machen. (Text: Springer Verlag)

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Verlags.

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Podcastfolge zum Thema "Die Rationalität des Glaubens"

Fana Schiefen und Aaron Langenfeld über Argumente und Gründe für den Glauben an Gott


Ob jemand an Gott glaubt oder nicht, ist für viele zunächst eine individuelle Entscheidung. Die Theologie und Philosophie kennt dagegen eine lange Tradition von sogenannten Gottesbeweisen – also rationalen Argumenten, die uns davon überzeugen sollen, dass Gott tatsächlich existiert. Der Glaube an Gott ist dann nicht nur eine subjektive Entscheidung, sondern etwas, das vernünftig und begründbar ist. Vor kurzem ist ein Buch erschienen, in dem sich vier junge Theologinnen und Theologen mit solchen Argumenten noch einmal neu auseinandersetzen. Wir haben mit zweien von ihnen gesprochen und wollten wissen, welche Rolle rationale Argumente und Gründe für den Glauben an Gott spielen. (Text: Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen)

Weitere Informationen und die Podcastfolge finden Sie hier.

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Gott nach Kant?

Mit einem Beitrag von Thomas Hanke

Hanke, Thomas: Gott denken nach Kant. Die Wende zu einer existenziellen Religionsphilosophie. In: Viertbauer, Klaus/ Lang, Stefan (Hgg.): Gott nach Kant? Hamburg 2022, 21-43.

Der Band spannt einen Bogen von Kant zu Fichte, Hölderlin, Schelling, Hegel, Jacobi, Schleiermacher, Nietzsche und Kierkegaard bis zu Habermas und versammelt dafür Beiträge von Ingolf U. Dalferth, Christian Danz, Jakob Deibl, Bernd Dörflinger, Edith Düsing, Georg Essen, Eckart Förster, Thomas Hanke, Stefan Lang, Matthias Lutz-Bachmann, Jürgen Stolzenberg und Klaus Viertbauer.

Der Beitrag von Thomas Hanke eröffnet den Band und unterstreicht die existentielle Dimension, die der Religionsphilosophie Kants eigen ist und die sich auf unterschiedliche Weise in der unmittelbaren wie in der langfristigen Kant-Rezeption bis hin zu Hegels Berliner Vorlesungen über die Philosophie der Religion niederschlägt.


Zusätzliche Informationen finden Sie auf der Seite des Verlags.

© Ludger Hiepel

Rassismuskritische Perspektiven auf Bibelwissenschaft und Philosophie

mit Frieda Kries, Claas Krosse, Volker Niggemeier und Fana Schiefen

Unter Mitwirkung von Fana Schiefen ist eine neue Folge des "TheoPodcast" der Katholisch-Theologischen Fakultät erschienen.

Im Wintersemester 2021/22 haben Volker Niggemeier und Fana Schiefen ein gemeinsames Hauptseminar zu rassismuskritischen Perspektiven auf Bibelwissenschaft und Philosophie angeboten. Im TheoPodcast berichten die beiden Lehrenden von der Idee zum Seminar und seiner Konzeption. Mit den Studierenden Frieda Kries und Claas Krosse sprechen sie über Inhalte des Seminars, persönliche Lernergebnisse und bleibende Aufgaben und zeigen so Chancen und Grenzen der Rasissmuskritik auf. (Text: FB2-Theopodcast Folgen)

Die Podcastfolge finden Sie hier oder auf Spotify.

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Gibt es Gott wirklich? Gründe für den Glauben - ein Streitgespräch

Mit Beiträgen von Fana Schiefen

Breul, Martin/ Langenfeld, Aaron/ Rosenhauer, Sarah/ Schiefen, Fana: Gibt es Gott wirklich? Gründe für den Glauben - ein Streitgespräch. Freiburg 2022.

Im öffentlichen Raum spielt die Gottesfrage eine immer geringere Rolle. Sie scheint eher eine Beschäftigung mit der Vergangenheit als eine Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Herausforderungen darzustellen. Ist Gott also endgültig passé? Dieser Schluss scheint vorschnell, denn es gibt gute Gründe für den Glauben. Junge Theologinnen und Theologen entdecken vier bedeutende ‚Gottesbeweise‘ neu und zeigen Wege auf, sie heute vernünftig zu verantworten. Sie bieten eine zeitgemäße Aneignung klassischer Argumente und verschweigen nicht die bleibende Widerständigkeit der Idee Gottes. Diese tritt in einem produktiven Streitgespräch zwischen den Autorinnen und Autoren zutage, das die Hauptbeiträge begleitet. Ein anregendes und bereicherndes Buch für alle, die nach Gründen für ihren Glauben suchen. (Text: Herder Verlag)

Zusätzliche Informationen finden Sie auf der Seite des Verlags.

Im Anschluss an das Buch ist eine Podcastfolge mit Fana Schiefen und Aaron Langenfeld zum Thema "Die Rationalität des Glaubens" erschienen. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Rezension von Thomas Hanke

Rezension zu:
Flatt, Johann Friedrich, Philosophische Vorlesungen 1790. Nachschriften von August Friedrich Klüpfel, hg., eingeleitet und kommentiert von Michael FRANZ und Ernst-Otto ONNASCH, Stuttgart-Bad Cannstatt: frommann-holzboog 2018 (547 S.), in: Kant-Studien 113 (2022), S. 155-161.

Zusätzliche Informationen finden Sie auf der Seite des Verlags.

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Gott jenseits von Gott. Plädoyer für einen kritischen Panentheismus

Münster 2021.

In diesem Band legt der bis zuletzt in Münster lehrende Philosoph und katholische Theologe Klaus Müller einen Gesamtentwurf seines Denkens und Schaffens vor. In seinem Plädoyer für einen kritischen Panentheismus präsentiert er nicht nur die große Bandbreite seiner Forschungsthemen, wie Subjektphilosophie und Selbstbewusstseinstheorie, das Verhältnis von Glauben und Vernunft, Medientheorie und Cyberphilosophie, sondern er spitzt sie hier auf die Gottesfrage zu, die immer schon sein Lebensthema war. 
Wie kann heute eine intellektuell redliche Rede von Gott gelingen, ohne sich solcher Begriffe wie Schöpfer, Personalität Gottes oder Freiheit des Menschen zu entledigen? Ausgehend von einer Zeitdiagnose, die diese und andere Herausforderungen der christlichen Gottesrede aufdeckt, zeigt sich, dass der hier entfaltete Lösungsvorschlag unter dem Label „Panentheismus“ bereits aus zahlreichen verschütteten oder vernachlässigten Quellen unterschiedlicher Epochen schöpfen kann. Ausführlich lotet der Band das theologische Wagnis dieser Denkform aus, insofern er die Konsequenzen eines kritischen Panentheismus und die einhergehenden Transformationsprozesse im Blick auf Trinität, Christologie, Pneumatologie, Schöpfungslehre, Theodizee, Ekklesiologie, Eschatologie entfaltet. (Text: Aschendorff Verlag)

Zusätzliche Informationen finden Sie auf der Seite des Verlags.

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Rechte Normalisierung und politische Theologie. Eine Standortbestimmung. Regensburg 2021

Unter Mitwirkung von Fana Schiefen

Unter dem Titel ''Schwellenbetrachtung. Zum Verhältnis von Theologie und kritischer Gesellschaftstheorie im Horizont rechter Normalisierung'' ist ein neuer Beitrag von Fana Schiefen in Zusammenarbeit mit Jan-Niklas Collet erschienen.

''Schwellenbetrachtung. Zum Verhältnis von Theologie und kritischer Gesellschaftstheorie im Horizont rechter Normalisierung''. In: Collet, Jan Niklas / Lis, Julia / Taxacher, Gregor (Hg.): Rechte Normalisierung und politische Theologie. Eine Standortbestimmung. Regensburg 2021. 123-138.

Zusätzliche Informationen finden Sie auf der Seite des Verlags. Der Band ist zudem unter buecher@itpol.de direkt bestellbar.

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Mit einem Beitrag von Fana Schiefen

Sozialer Gott. Impulse aus dem trinitarischen Gottesbild für den Menschen als soziales Wesen

Die aktuelle Ausgabe der im Echter-Verlag erscheinenden inspiration. Zeitschrift für christliche Spiritualität und Lebensgestaltung enthält einen neuen Beitrag von Fana Schiefen.

Sozialer Gott. Impulse aus dem trinitarischen Gottesbild für den Menschen als soziales Wesen, in: inspiration. Zeitschrift für christliche Spiritualität und Lebensgestaltung 47/3.21 (2021). 15–19.

© Wikipedia / Georges Seguin (Okki)

Nachruf auf Jean-Luc Nancy

von Fana Schiefen

Der französische Philosoph Jean-Luc Nancy profilierte sich als dekonstruktivistischer Denker und greift in seinem Werk immer wieder christliche Traditionen auf. Fana Schiefen, 2017 mit der Arbeit „Öffnung des Christentums? Eine fundamentaltheologische Auseinandersetzung mit der Dekonstruktion des Christentums nach Jean-Luc Nancy“ promoviert, würdigt ihn als wichtigen Impulsgeber für theologische Reflexionen.

Online abrufbar unter: Unbegrenzt denken - ein Nachruf auf Jean-Luc Nancy. Ein Beitrag auf feinschwarz.net vom 01.09.2021.

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Gianluca De Candia: Il forse bifronte

L’emergenza della libertà nel pensiero di Dio. Milano-Udine 2021.

Aus dem Vorwort von Thomas Leinkauf:
«In Bezug auf Gott konnte immer nur das Denken, konnten immer nur wir schwanken – er selbst stand ohne Vielleicht fest in sich selbst. […] Mit der Geschichte jedoch kommt die Zeit, mit der Zeit hingegen auch die Möglichkeit und mit der Möglichkeit auch das Vielleicht in Gott selbst hinein. Zumindest werden alle diese Bestimmungen zu Momenten unserer begrifflichen Erfassung Gottes (so dramatisch etwa bei Schelling). Damit sind wir bei der Thematik, die Gianluca De Candia sich in diesem hochinteressanten Buch vorgenommen hat, beim Vielleicht und bei dessen dialektischer, zweiseitiger Natur […] De Candia unterscheidet für seine Untersuchung drei Formen des Vielleicht: eine freiheitliche, eine konjektural-hermeneutische und eine amphibolische. […] Diese drei Formen bewegen sich zusätzlich noch innerhalb der Klammer zwischen einem „forse maggiore“, dem eine „positive“ Valenz zukomme und einem „forse minore“, das sein „negatives“, skeptisches Gegenpart ist – und können auch oszillieren von einer Perspektive zur anderen. Die sachliche und historische Entwicklung des „Vielleicht“ zielt aber, so legt es die Deutungsoperation De Candias nahe, auf ein „gefährliches“ Vielleicht, das, in der Nachfolge Nietzsches und in der durch Heidegger inspirierten italienischen Denktradition, den zeitgenössischen Diskurs stimuliert.»

Vielleicht! – Aber wer ist willens, sich um solche gefährliche Vielleichts zu kümmern!
Man muß dazu schon die Ankunft einer neuen Gattung von Philosophen abwarten, solcher, die irgendwelchen andern, umgekehrten Geschmack und Hang haben als die bisherigen – Philosophen des gefährlichen Vielleicht in jedem Verstande. – Und allen Ernstes gesprochen: ich sehe solche neue Philosophen heraufkommen.
Friedrich Nietzsche (1844-1900)

Unter diesem Link ist das Inhaltsverzeichnis und das Vorwort von Thomas Leinkauf abrufbar.

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Mit einem Beitrag von Klaus Müller

The History of Religious Imagination in Christian Platonism. Exploring the Philosophy of Douglas Hedley. London / Oxford 2021.

''God in World and Ourselves in God: Panentheistic Speculation in the young Karl Rahner''. In: Hengstermann, Christian (Hg.): The History of Religious Imagination in Christian Platonism. Exploring the Philosophy of Douglas Hedley. London / Oxford u. a. 2021.

Der von Christian Hengstermann herausgegebene Sammelband zu Ehren von Douglas Hedley erscheint am 25.03.2021.

Zusätzliche Informationen finden Sie auf der Seite des Verlags.

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Rezension von Thomas Hanke

Rezension zu:
Jaeschke, Walter: Hegels Philosophie. Hamburg 2020. In: Hegel-Studien 53 (2020), 363-367.

Zusätzliche Informationen finden Sie auf der Seite des Verlags.

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Mit einem Beitrag von Thomas Hanke

Menschlicher Geist - Göttlicher Geist? Beiträge zur Philosophie und Theologie des Geistes. Münster 2020.

''Brandoms Geist-Metaphysik. Erstphilosophische und religionstheoretische Konsequenzen des sprachanalytischen Neopragmatismus'' In: Menschlicher Geist - Göttlicher Geist? Beiträge zur Philosophie und Theologie des Geistes. Münster 2020. 113-141.

Der Begriff des Geistes ist ein ambiger Begriff. Von seinen Anfängen in der griechischen Philosophie und dem hebräischen Denken über die christliche Philosophie des Mittelalters bis in den deutschen Idealismus hinein wird unter der Bezeichnung ‚Geist‘ sowohl Menschliches als auch Göttliches verhandelt. Ungeachtet dessen herrscht in der Frage nach dem Geist zwischen Theologie und Philosophie derzeit weitgehende Sprachlosigkeit. Ziel des Sammelbandes ist es, diese zu überwinden.

Zusätzliche Informationen finden Sie auf der Seite des Verlags.

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Rezension von Thomas Hanke

Rezension zu:
Walther, Manfred: Spinoza-Studien. Bd. 1: Gehorsam und Erkenntnis. Die Philosophie Spinozas in religionsphilosophischer Perspektive. Bd. 2: Natur, Recht und Freiheit. Spinozas Theorie von Recht, Staat und Politik im Kontext der Frühen Neuzeit. Bd. 3: Spinoza in Deutschland von G. W. Leibniz bis zu Carl Schmitt. Philosophie - Wissenschaft - Ideologie. Heidelberg 2018 (insgesamt XLVII / 1277 S.). In: Theologie und Philosophie 95 (2020), 278-282.

Zusätzliche Informationen finden Sie auf der Seite des Verlags.

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Gianluca De Candia (Hg.): Luigi Pareyson - Vom Staunen der Vernunft

Münster 2021.

Luigi Pareyson ist bislang im deutschsprachigen Raum wenig bekannt, obwohl seine Werke in viele Sprachen übersetzt wurden, da er zweifellos neben H.-G. Gadamer und P. Ricoeur zu den Begründern der modernen philosophischen Hermeneutik gehört. Aufgrund seiner intellektuellen Vielfältigkeit hat er viele seiner Schüler, zu denen Umberto Eco und Gianni Vattimo gehören, inspiriert und ihnen ein breites Spektrum eröffnet, das von idealistischen Ansätzen über die Hermeneutik bis zur ästhetischen Theorie reicht. Der Band liefert eine vielfältige, zugleich aber in sich kohärente Skizze wichtiger Motive seiner Philosophie: die Hauptzüge seiner Fichte- und Schelling-Interpretation, die Grundlagen seiner ,,Ontologie der Freiheit“, seine philosophische Hermeneutik der religiösen Erfahrung, die Grundlinien seiner Ästhetik und schließlich Überlegungen, die die soziale Funktion betreffen, die der Philosophie zukäme.


Auf der Seite des Verlags ist die Publikation bereits ab sofort als EBook PDF im Netz der Universität als Download per Open Access erhältlich.

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Mit einem Beitrag von Thomas Hanke und Anna Puzio

Theologiestudium im digitalen Zeitalter. Stuttgart 2020.

Burke, Andree / Hiepel, Ludger / Niggemeier, Volker / Zimmermann, Barbara (Hgg.): Theologiestudium im digitalen Zeitalter. Stuttgart 2020.

Hanke, Thomas / Puzio, Anna: Lebendiges Argumentieren: Philosophische Medien und digitale Lehre. 247-255.

Auf der Seite des Verlags sind weitere Informationen zu finden.

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Mit Beiträgen von Fana Schiefen

Theologische Grundbegriffe. Ein Handbuch. Paderborn 2021.

Dockter, Cornelia / Dürnberger, Martin / Langenfeld, Aaron (Hgg.): Theologische Grundbegriffe. Ein Handbuch. Paderborn 2021.

Das Handbuch "Theologische Grundbegriffe" mit Beiträgen von Fana Schiefen ist vor kurzem erschienen.
Auf der Seite des Verlags sind weitere Informationen zu finden.
Reihe: Grundwissen Theologie.

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Thomas Hanke: Normativität als Metaphysik

Brandom und die Performanz der Philosophiegeschichte. Berlin/Boston 2020.

Die Publikation der Habilitationschrift von Thomas Hanke liegt vor.
Auf der Seite des Verlags sind weitere Informationen zu finden.
Reihe: Quellen und Studien zur Philosophie, 146.

Der Neopragmatist Robert Brandom hat seit der Jahrtausendwende verstärkt auf Positionen aus der Philosophiegeschichte zurückgegriffen, um seine anti-naturalistische, metaphysische Agenda voranzutreiben. Mittels einer detaillierten Rekonstruktion klärt diese Arbeit über die Strategie auf, die er mit Kant und Hegel verfolgt. Dies gibt Anlass, mehrere Varianten der Bezugnahme der Philosophie auf ihre Geschichte zu unterscheiden und durchzuspielen.

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Sammelband zur ARGE-Tagung 2018 u.a. von Fana Schiefen und Klaus Müller: Welt – Geist – Gott

Erkundungen zu Panpsychismus und Panentheismus. Münster 2020.

Die Jahrestagung 2018 der Arbeitsgemeinschaft deutschsprachiger Philosophiedozentinnen und -dozenten im Studium der Katholischen Theologie an wissenschaftlichen Hochschulen fand vom 20.–22. Februar 2018 in der Katholischen Akademie Schwerte statt. Die Fachtagung stand unter dem Thema „Welt – Geist – Gott. Erkundungen zu Panpsychismus und Panentheismus“ und widmete sich der Frage, wie sich das Gott-Welt-Verhältnis religionsphilosophisch und unter Berücksichtigung der heutigen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse adäquat bestimmen lässt. Der Fokus lag dabei auf zwei alternativen Gottes- und Geistkonzeptionen: Panentheismus und Panpsychismus. Beide Forschungsprogramme wurden intensiv diskutiert und auf ihr jeweiliges philosophisches und theologisches Potential hin befragt, das Verhältnis von Gott und Welt sowie Geist und Materie auf eine Art und Weise zu denken, die jenseits des bekannten Dualismus von Gott und Welt auf der einen Seite und Geist und Materie auf der anderen Seite liegt.
Im Band sind nationale wie internationale Beiträge von Godehard Brüntrup S.J., Philip Clayton, Julia Enxing, Paolo Gamberini S.J., Benedikt Paul Göcke, Philip Goff, Klaus Müller, Tobias Müller, Andreas Reitinger, Thomas Schärtl-Trendel und Heinrich Watzka S.J. versammelt.

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Gianluca De Candia: Der Anfang als Freiheit. Der Denkweg von Massimo Cacciari im Spannungsfeld von Philosophie und Theologie

Freiburg u.a. 2019

Massimo Cacciari ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Philosophen Italiens. Dieses Buch ist die erste umfassende deutschsprachige Monographie zu seinem Denkweg. In Auseinandersetzung mit dem spekulativen Denken von Augustinus bis Schelling und dem christlichen Trinitäts- und Schöpfungsgedanken entwickelt er die kühne Idee eines Anfangs vor allem Anfangen – um der absoluten und gelösten Freiheit Gottes und der Menschen willen. Von da her kommt er zu überraschenden Einsichten in die theologisch-metaphysischen und politischen Gesetze der europäischen Kulturgeschichte, die einen kritischen Doppelblick auf das Woher und Wozu von Sein und Denken sowie eine theologische Relektüre klassischer Themen ermöglichen und erfordern.

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Sammelband u.a. herausgegeben von Thomas Hanke

Subjektivität denken. Anerkennungstheorie und Bewusstseinsanalyse.
Hg. zusammen mit Klaus Viertbauer,
Hamburg 2017.
Mit Beiträgen von Axel Honneth, Manfred Frank, Angelica Nuzzo, Tobias Rosefeldt, Thomas Hanke, Klaus Viertbauer.

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Mit einem Beitrag von Thomas Hanke

"Menschliches Denken. Über anthropologische Aspekte in Hegels Logik-Vorlesungen"
In: GERHARD, Myriam u.a. (Hgg.),
Erkenne dich selbst – Anthropologische Perspektiven.
Akten des 31. Internationalen Hegel-Kongresses der Hegel-Gesellschaft in Bochum,
Teil I (Hegel-Jahrbuch 2018),
Berlin, Boston 2019,
155-160.

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Rezension u.a. von Thomas Hanke

Rezension gemeinsam mit Toumi Hamadi zu:
Dieter Henrich: "Sein oder Nichts. Erkundungen um Samuel Beckett und Hölderlin",
München 2016.
In: Theologie und Philosophie 94 (2019),
289-292.