Jetzt Pate werden!

Fördern Sie den Botanischen Garten der WWU Münster, indem Sie Ihrer Lieblingsblume oder Ihrem Lieblingsbaum eine Patenschaft widmen. Wählen Sie aus unserer Liste eine Pflanze, die Sie an einen besonderen Ort, eine schöne Reise oder einen einzigartigen Moment in Ihrem Leben erinnert. Oder entdecken Sie ein originelles Geschenk für einen nahestehenden Menschen.

Mit einem persönlichen Schildchen an Ihrer Patenpflanze, einer Urkunde und der Einladung zum Patentag bedanken wir uns für Ihre Spende.

Und noch ein wichtiger Hinweis:

Uns ist es sehr wichtig, dass jede Patenschaft einzigartig ist und somit jede Pflanze auch nur einen Paten erhält. Daher kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass eine Patenschaft bereits vergeben ist, wenn Sie diese bei uns online buchen. Sollte das bei Ihnen der Fall sein, würden wir uns kurzfristig bei Ihnen melden und Ihnen eine gleichwertige Alternative vorschlagen.

Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um eine Jahrespatenschaft.

Agave - imposante Rosette

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© WWU/Anja Najda

Agave parrasana (Asparagaceae, Spargelgewächse)
Diese imposante Pflanze bildet einzeln stehende Rosetten mit bis zu einem Meter Durchmesser. Der Blütenstand ist von purpurfarbenen Hochblättern umhüllt und drei bis vier Meter hoch.

Spendensumme: 100 Euro.

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Amazonas-Riesenseerose

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© WWU/ Botanischer Garten

Victoria amazonica, Victoria cruziana (Nymphaeaceae, Seerosengewächse)
Die Amazonas-Riesenseerose ist die größte Seerosen-Art und kann einen Blattdurchmesser von bis zu drei Metern erreichen. Die Blüten erreichen eine Größe von bis zu 40 cm und öffnen sich in der Nacht. Der Gattungsname wurde zu Ehren der britischen Königin Victoria (1819-1901) gewählt. Die Blattunterseite der Blätter diente als Vorlage für die Dachkonstruktion des Crystal Palace für die erste Weltausstellung 1851 in London.

Spendensumme: 500 Euro.

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Australischer Teebaum - Öl für die Naturheilkunde

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© WWU/ Botanischer Garten

Melaleuca alternifolia (Myrtaceae, Myrtengewächse)
Seit 1920 wird der Teebaum kommerziell zur Produktion des ätherischen Teebaumöls angepflanzt, das durch Destillation gewonnen wird. Es wird darüber hinaus vermutet, dass australische Aborigines die Blätter als Wundauflage nutzten.

Spendensumme: 100 Euro.

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Baum-Strelitzie – eine enge Verwandte der Paradiesvogelblume

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© WWU/Botanischer Garten

Strelitzia nicolai (Strelitziaceae, Strelitziengewächse)
Im Gegensatz zur eng verwandten Paradisvogelblume wächst die Baum-Strelizie baumförmig und kann durch ihr Rhizom dichte Bestände hervorbringen. Die Form der Blüten gleicht der der bekannten Paradiesvogelblume, allerdings ist die Farbgebung eine Andere: Das die Blüte umgebene Hochblatt (Spatha) ist dunkel (und nicht grün), die äußeren Blütenhüllblätter sind weiß (und nicht orange), während die inneren meist ebenfalls blau sind, aber auch weiß sein können. Heimisch ist die Art in Südafrika.

Spendensumme: 200 Euro.

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Baumfuchsie

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© Emilia May

Fuchsia arborecens (Onagraceae, Nachtkerzengewächse)
Ursprünglich stammt diese immergrüne, mehrjährige Art aus Mexiko und Zentralamerika. Sie wächst verholzend bis zu einer Größe von 150- 200cm. Die Blütezeit beginnt im Juni und endet im Oktober. Ihre Blüten sind rosa bis rot gefärbt und erinnern in der Form ihres Blütenstandes an Flieder (Syringa vulgaris).

Spendensumme: 100 Euro.

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Chili-Pflanze - Feurige Früchte

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© WWU/Emilia May

Capsicum frutescens (Nachtschattengewächse, Solanaceae)
Diese Chili stammt aus der Gattung Paprika (Capsicum) und ist asiatischen Ursprungs. In Ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet kann diese Art verholzen und eine Höhe von 2m erreichen. Die Früchte enthalten das Alkaloid Capsaicin, was der ihr eine starke Schärfe verleiht. Zu dieser Art zählen viele bekannte Sorten, die als Gewürze Verwendung finden, wie zum Beispiel die Sorte „Tabasco“ aus der Tabascosauce.

Spendensumme: 50 Euro.

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Chinesische Hanfpalme – Grundlage für Matten und Seile

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© WWU/Botanischer Garten

Trachycarpus fortunei (Arecaceae, Palmengewächse)
Früher wurden aus den Fasern der Chinesischen Hanfpalme Matten und Seile gefertigt. Da sie zum Teil frosttolerant sind, gedeihen die Pflanzen in unseren Breiten recht gut und haben sich inzwischen insbesondere in der Schweiz stark ausgebreitet.

Spendensumme: 100 Euro.

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Chinesische Zaubernuss

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© WWU/ Botanischer Garten

Hamamelis mollis (Hamamelidaceae, Zaubernussgewächse)
Die Chinesische Zaubernuss stammt ursprünglich aus Asien. Sie ist ein sommergrüner Strauch von bis zu 8 m Höhe. Die Blätter sind insbesondere auf der Blattunterseite weich behaart, worauf das Artepitheton mollis hinweist. Die Chinesische Zaubernuss blüht vor dem Blattaustrieb in Europa von Januar bis März, in ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet blüht sie von April bis Mai.

Spendensumme: 500 Euro.

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Chinesischer Blauregen - traumhafter Blickfang an der Orangerie

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© WWU/Thomas Mohn

Wisteria sinensis (Fabaceae, Hülsenfrüchtler)
Der aus China stammende Chinesische Blauregen (im Deutschen auch als Wisterie oder Glyzinie bezeichnet) ist ein bis zu 30 m langer Kletterstrauch mit einer verholzenden Hauptachse. Die Sprossachse führt in Wachstumsrichtung kreisende Bewegungen aus, und zwar immer von oben betrachtet gegen den Uhrzeigersinn („linkswindend“). Die angenehm duftenden Blüten stehen in den namensgebenden blauen, hängenden Trauben von ca. 20 cm Länge, die vor dem Laubaustrieb erscheinen.

Spendensumme: 500 Euro.

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Chinesisches Rotholz - einer der Letzten seiner Art

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© WWU/Botanischer Garten

Metasequoia glyptostroboides (Cupressaceae, Zypressengewächse)
Das Chinesische Rotholz galt bereits als ausgestorben, als 1944 lebende Restbestände in Mittelchina entdeckt wurden. Seit 1952 wächst ein besonders prächtiges Exemplar im Botanischen Garten der WWU Münster.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Douglasie – ein Duft, der an Orangen erinnert

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© WWU/Botanischer Garten

Pseudotsuga menziesii (Pinaceae, Kieferngewächse)
Ursprünglich aus küstennahen Gebieten Nordamerikas stammend, findet man diesen schnell wachsenden Baum aufgrund seiner attraktiven Holzeigenschaften inzwischen in ganz Europa. 1827 wurde er von dem schottischen Botaniker David Douglas nach Europa gebracht und verdankt ihm seinen Namen. Hierzulande erreicht er eine Höhe von ca. 50 Metern, in Nordamerika sogar bis zu 100 Metern und ein Alter von ca. 600 Jahren. Jüngere Exemplare besitzen eine glatte, grün-graue Rinde mit zahlreichen Harzbeulen. Mit dem Alter wird die Rinde dunkel- bis schwarzbraun und bekommt eine grobe, rissige Struktur. Die Douglasie blüht von April bis Mai und verteilt seine Samen mit Hilfe des Windes (windblütig). Die Früchte sind 4-10 cm lange Zapfen und fallen im September vollständig zu Boden. Sie besitzen auffallende dreizipfelige Deckschuppen, welche die Samenschuppen deutlich überragen. Sehr charakteristisch ist zudem der angenehm fruchtige Geruch seines Harzes der an Orangen erinnert.

Spendensumme: 500 Euro.

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Echte Sumpfzypresse - ein Zuhause für Bienen

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© WWU/Botanischer Garten

Taxodium distichum (Cupressaceae, Zypressengewächse)
In der Nordamerikanischen Heimat der Echten Sumpfzypresse wurden die typischen Wurzelknie von den Ureinwohnern als Bienenkörbe genutzt.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Eibe - ihr Gift kann auch Leben retten

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© WWU/Botanischer Garten

Taxus baccata (Taxaceae, Eibengewächse)
Zwei große Eiben von 1860 und 1875 stehen im Botanischen Garten. In der Forschung spielt das Gift der Eibe eine wichtige Rolle. So wird es heute zum Beispiel mit Erfolg in der Krebstherapie eingesetzt.

Spendensumme: 500 Euro.

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Eichenblättrige Hainbuche – eine Kulturvarietät

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© WWU/Botanischer Garten

Carpinus betulus Cultivar „Quercifolia“ (Betulaceae, Birkengewächse)
Dieses Kulturvarietät der heimischen Hainbuche fällt durch ihre Blattform auf. Die Blätter sind ähnlich klein wie die der gewöhnlichen Hainbuche, allerdings sind die Blattränder nicht nur gesägt, sondern auch gelappt und ähneln so im Grundriss denen von Eichen.

Spendensumme: 500 Euro.

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Eisenholzbaum

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© WWU/ Botanischer Garten

Parrotia persica (Zaubernussgewächse, Hamamelidaceae)
Der Eisenholzbaum, wurde 1989 im Botanischen Garten gepflanzt. Nach Europa eingeführt wurde der Eisenholzbaum im Jahr 1846. Der Artname persica bezieht sich auf seine ursprüngliche Heimat im heutigen Iran. Der Gattungsname Parrotia leitet sich aus dem Namen des Arztes und Botanikers Friedrich W. Parrot ab, nach dem die Pflanze benannt wurde. Die roten Blüten vom Eisenholzbaum blühen von Februar bis März und im Herbst besitzen die Blätter eine faszinierende leuchtend orange-, gelb- bis rote Färbung.

Spendensumme: 500 Euro.

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Felsenkaktus - dornig und essbar

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© WWU/Botanischer Garten

Cereus repandus 'Monstrosus' (Cactaceae, Kakteengewächse)
Bereits seit 1949 wächst dieser Kaktus im Sukkulentenhaus. In freier Natur finden Sie seine Artgenossen in Venezuela und in der Karibik. Sowohl die Früchte als auch die Triebspitzen sind essbar. Seine zerschnittenen Triebe werden als Seifenersatz genutzt.

Spendensumme: 200 Euro.

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Flammenblume

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© Emilia May

Phlox paniculata (Polemoniaceae, Sperrkrautgewächse)
Die Flammblume ist eine ausdauernde krautige Pflanze bis zu 120 cm Höhe und stammt ursprünglich aus Nordamerika. Sie blüht weiß von Juni bis September und wird seit dem 19. Jahrhundert in Deutschland kultiviert. Sie dient als Zierpflanze in Staudenbeeten und Rabatten und wird als Schnittblume genutzt. Im Botanischen Garten ist sie fester Bestandteil des Westfälischen Bauerngartens.

Spendensumme: 50 Euro.

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Gelber Trompetenbaum – spielt hier die Musik?

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© WWU/Botanischer Garten

Catalpa ovata (Bignoniaceae, Trompetenbaumgewächse)
Der Gelbe Trompetenbaum ist in Asien beheimatet und wurde 1940 im Botanischen Garten gepflanzt. Wegen der langen hängenden Kapselfrüchte wird der Trompetenbaum umgangssprachlich auch Zigarren- oder Bohnenbaum genannt.

Spendensumme: 500 Euro.

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Gemeiner Goldregen – eine Entwöhnungskur für Raucher

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© WWU/Botanischer Garten

Laburnum anagyroides (Fabaceae, Hülsenfrüchtler)
Dieser sommergrüne Strauch zeigt seine Blütenpracht in gelben, hängenden Trauben von April bis Juni und ist als Zierstrauch beliebt. Alle Teile der Pflanze, besonders aber die Samen, enthalten das stark giftige Cytisin, das wegen seiner nikotinartigen Effekte auch zur Raucherentwöhnung benutzt wird.

Spendensumme: 100 Euro.

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Getreidefeld – Diese Gräser haben es in sich

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© WWU/Botanischer Garten

Triticum, Secale, Hordeum und weitere (Poaceae, Süßgrasgewächse)
Die Vielfalt der Getreidearten zeigt die Vielfalt der Landwirtschaft. Von historischen Getreidearten bis modernen Sorten. Die Getreideproduktion ist bis heute die Grundlage für moderne landwirtschaft, die auch heute mit dieser Grundlage unsere Lebensmittel produziert und den Lebensunterhalt der Landwirte und ihrer Mitarbeiter sichert.

Spendensumme: 100 Euro.

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Ginkgo - ein Symbol der Liebe und der Freundschaft

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© WWU/Botanischer Garten

Ginkgo biloba (Ginkgoaceae, Ginkgogewächse)
Der Ginkgo wird in China und in Japan als heiliger Baum verehrt. Seine Blätter, die durch ihre zweiteilige Form an ein Herz erinnern, stehen für eine symbolhafte Bedeutung: Sie repräsentieren die tiefsinnigen Werte Freundschaft und Liebe. Auch Goethe war von dem Baum fasziniert und widmete ihm das Gedicht „Ginkgo Biloba“. Seitdem wird der Ginkgo auch der Baum der Liebenden genannt.

Spendensumme: 50 Euro.

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Herbst Kamelie – leuchtet bunt durch das Laub

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© E. May

Camelia sasanqua (Theaceae, Teestrauchgewächse)
Die Herbst-Kamelie zeichnet sich durch außergewöhnliche Charakteriken aus. Sie veträgt volle Sonne und im Gegensatz zu den frühjahrblühenden Arten hat sie ihre Blütezeit im Herbst. Bewunderer dieser Pflanze können somit auch im Herbst ihre großen Blüten bestaunen, die im September und Oktober einen leichten und angenehmen Duft verströmen. In Japan wurden im Laufe der Zeit bereits zahlreiche Sorten der Kamelie gezüchtet.

Spendensumme: 50 Euro.

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Herbst-Anemone

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© Emilia May

Anemone tomentosa (Ranunculaceae, Hahnenfußgewächse)
Die aus Asien stammende Herbst-Anemone wurde im 19. Jahrhundert in Europa eingeführt. Sie ist eine ausdauernde Staude und blüht von August bis Oktober in den Farben rosa-gelb. Sie kann eine Höhe von 1,50 Meter erreichen und ist eine bunte Blütenpracht unter Gehölzen in halbschattigen Bereichen.

Spendensumme: 50 Euro.

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Japanischer Schnurbaum - Früchte wie an einer Perlenkette

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© WWU/Botanischer Garten

Styphnolobium japonicum (Fabaceae, Hülsenfrüchtler)
Bereits 1840 wurde dieser majestätische Baum im Garten gepflanzt. In den Ursprungsländern Korea und China dient er unter anderem als Tempelbaum. Seine eingeschnürten Früchte erinnern an eine Perlenkette.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Kalifornische Nusseibe – eine Verwandte aus Amerika

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© WWU/Botanischer Garten

Torreya californica (Taxaceae, Eibengewächse)
Sie ist ein seltener Endemit und kommt nur in Kalifornien vor; entsprechend wurde sie auch benannt. Es fällt sofort die Ähnlichkeit zur heimischen Eibe auf, die in der engen Verwandtschaft begründet liegt. Der Samenmantel ist allerdings nicht rot, sondern grün mit roten Streifen und er umgibt den Samen vollständig. Der Wuchs ist lockerer, die Nadeln länger und sie wächst schneller als ihre heimische Verwandte.

Spendensumme: 500 Euro.

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Kalla, Zantedeschie – gilt als Glücksbringer

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© WWU/Anja Najda

Zantedeschia odorata (Araceae, Aronstabgewächse)
Der Blütenstand ist - wie bei allen Aronstabgewächsen- ungewöhnlich: Ein einzelnes, oft auffällig gefärbtes Hochblatt (Spatha) umgibt den Kolben (Spadix). Der deutsche Trivialname „Kalla“ oder „Calla“ verleitet zu Verwechslungen mit der Gattung Calla (ebenfalls aus den Aronstabgewächsen). Seit der Antike wurde Zantedeschia aufgrund des einem Kelch ähnelnden Blütenstands mit Feiern assoziiert, und gilt daher vielerorts noch heute als Glücksbringer.

Spendensumme: 50 Euro.

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Kameldorn-Akazie – eine Pflanze mit Ohren?

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© WWU/Emilia May

Vachellia erioloba (Fabaceae, Hülsenfrüchtler)
Der botanische Name leitet sich aus erio (behaart) und loba (Ohrläppchen) ab und bezieht sich auf das Aussehen der Früchte. Der Baum erreicht Wuchshöhen von bis zu 22 Metern. Die Hülsenfrüchte besitzen die Form eines Halbmondes und sind die Größten Früchte unter den afrikanischen Akazien. Die Kameldorn-Akazie dient als Charakterpflanze Namibias und wird in der traditionellen Medizin vor Ort genutzt.

Spendensumme: 100 Euro.

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Kaukasische Flügelnuss - nützliches Gift

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© WWU/Botanischer Garten

Pterocarya fraxinifolia (Juglandaceae, Walnussgewächse)
In seiner Heimat, dem Kaukasus, nutzt man die Gifte seiner Blätter zur Fischjagd. 1880 wurde dieser Baum im Garten gepflanzt und zeigt uns, wie er sich durch seine Gifte vor Verbiss und Krankheiten schützt.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Kolchischer Ahorn – leuchtet im Herbst goldgelb

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© WWU/Botanischer Garten

Acer cappadocium (Sapindaceae, Seifenbaumgewächse)
Die enge Verwandtschaft dieses Ahorns mit dem bei uns heimischen Spitzblättrigen Ahorn ist nicht zu verkennen. Mit ihm hat er auch seine meist goldgelbe Herbstfärbung gemeinsam. Seine Verbreitung erstreckt sich vom Mittelmeerraum bis nach China.

Spendensumme: 500 Euro.

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Kugellauch `Purple Sensation`

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© WWU/Anja Najda

Allium aflatunense (Amaryllidaceae, Amaryllisgewächse)
Der Kugellauch gehört zu derselben Gattung wie beispielsweise die Speisezwiebel oder der Schnittlauch. Auffällig sind die kugelförmigen Blütenstände dieses Kultivars. Sie sind bei Insekten, besonders Hummeln, sehr beliebt und stellen in sommerlichen Beeten einen echten Blickfang dar.

Spendensumme: 50 Euro.

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Kuhschelle - fühlt sich in den Alpen zuhause

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© V. Sander

Pulsatilla vulgaris (Ranunculaceae, Hahnenfußgewächse )
Die Kuhschelle ist in zahlreichen Gebirgen Europas auf sonnigen, trockenen und kalkhaltigen Böden zu finden. Sie ist für die Gebirgstemperaturen bestens gewappnet: ihre Behaarung schützt die Kuhschelle vor Wasserverlust und Kälte. Der behaarte Fruchtstand und die glockenförmigen Blüten sorgen für ein attraktives Aussehen. Alle Arten der Gattung stehen unter Schutz.

Spendensumme: 50 Euro.

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Kuhzungenopuntie – eine pieksige Erscheinung

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© E. May

Opuntia engelmanii (Cactaceae, Kaktusgewächse)
Die Kuhzungenopuntie wächst in den US-Bundesstaaten Arizona, New Mexico, Texas, Oklahoma und Louisiana in Höhenlagen von 150 bis 1800 Metern und besitzt einen aufrechten Wuchs. Die runden, gelegentlich länglichen Triebabschnitte erinnern an eine Kuhzunge und prägten so den Namen der Pflanze. Ihr lateinischer Artname ist dem US-amerikanischen Botaniker George Engelmann gewidmet.

Spendensumme: 50 Euro.

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Lanzenrosette

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© WWU/ Botanischer Garten

Aechmea fasciata (Bromeliengewächse, Bromeliaceae)
Die Lanzenrosette dürfte Vielen als einfach zu haltende Zimmerpflanze bekannt sein, ursprünglich kommt diese Pflanze allerdings aus dem brasilianischen Amazonas, wo sie epiphytisch in Astgabeln oder auf Ästen anderer Bäume wächst. Die Blätter der Lanzenrosette sind derb, am Rande bewehrt und bis 10 cm breit Zum Blattende hin sind die Blätter mit einer kurzen Stachelspitze besetzt und insgesamt trichterförmig angeordnet. Mit diesem Trichter kann die Lanzenrosette Regenwasser auffangen und aufbewahren, sodass sich kleine Ökosysteme aus Algen und im Wasser lebenden Tieren, wie zum Beispiel Amphibien bilden. Das auffällige, silbrige Bandenmuster der Blätter steht im Zusammenhang mit der Wasseraufnahme. In diesen Banden sitzen Saugschuppen die Wasser aufnehmen. Auffällig sind die rosafarbenen Hochblätter, die den Blütenstand umgeben. Dieser setzt sich aus mehreren ährigen Teilblütenständen zusammen. Jede Blüte ist dreizählig mit einem anfangs bläulichen bis rosafarbenen Kelch.

Spendensumme: 50 Euro.

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Lawsons Scheinzypresse

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© WWU/Botanischer Garten

Lawsons Scheinzypresse (Chamaecyparis lawsoniana), Zypressengewächse (Cupressaceae)

Diese Art stammt ursprünglich aus Nordamerika. Dort kann sie eine Höhe von 60 Meter erreichen. Benannt wurde sie nach dem Botaniker Peter Lawson. Es handelt sich um einen immergrünen Baum mit charakteristisch pyramidenförmigen Wuchs und einer überhängenden Spitze. Seine dichten Verzweigungen sind mit dunkel- bis blaugrünen Blattschuppen bedeckt und stehen damit sehr in Kontrast zu der rotbraunen Farbe seiner Borke. Von März bis Mai zeigen sich an den Spitzen seiner Triebe die kleinen, rötlichen männlichen und die bläulichen weiblichen Blütenzapfen. Seine zapfenförmigen Früchte sind relativ hart und besitzen eine dunkelbraune Farbe.

Spendensumme: 300 Euro.

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Mastixstrauch - aus ihm wird Klebstoff hergestellt

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© WWU/Botanischer Garten

Pistacia lentiscus (Anarcardiaceae, Sumachgewächse)
Die Ägypter nutzten das Gummiharz des Mastixstrauchs zur Mumifizierung der Toten und als Räucherharz. Ebenso finden sich Einträge in der Bibel (Gen 37,25 und Gen 43,11). Verwendet wird der Mastixstrauch unter anderem in der Lebensmittelindustrie (z. B. für die Herstellung von Kaugummi), als Klebstoff für Maskenbildner und als Klebstoff für Glas und Porzellan.

Spendensumme: 100 Euro.

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Olivenbaum - da kommt Urlaubsfeeling auf

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© WWU/Botanischer Garten

Olea europaea (Oleaceae, Ölbaumgewächse)
Der Olivenbaum ist eine weitverbreitete Nutzpflanze und ein wichtiges Element der mediterranen Vegetation und Kulturlandschaft.

Spendensumme: 100 Euro.

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Oregon Pfeifenstrauch – die Blume des Bundesstaates Idaho

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© WWU/Botanischer Garten

Philadelphus lewisii (Hydrangeaceae, Hortensiengewächse)
Der Oregon-Pfeifenstrauch ist pflegeleicht, relativ anspruchslos und durch seine große Fülle an Blüten, inzwischen in vielen deutschen Gärten zu finden. Ursprünglich stammt der Zierstrauch aus den USA. Dort ist der Strauch sogar die Blume des Bundesstaates Idaho. Umgangssprachlich werden Pflanzen der Gattung Pfeifensträucher aufgrund ihres süßlichen Duftes auch „Falscher Jasmin“ genannt. Der Oregon-Pfeifenstrauch ist aber, im Gegensatz zu vielen anderen Arten der Gattungen, geruchslos. Der deutsche Trivialname stammt daher, dass man aus den Zweigen leicht Pfeifen basteln kann.

Spendensumme: 100 Euro.

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Kaktus - ursprünglich und untypisch

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© WWU/Anja Najda

Pereskia grandifolia (Cactaceae, Kakteengewächse)
In der Gattung Pereskia finden sich die ursprünglichsten Kakteen: Die für Kakteen ansonsten so typischen Rippen und Warzen fehlen, stattdessen sind -für Kakteen ganz untypisch- Laubblätter mit Blattstiel und breiter, flacher Blattspreite vorhanden. Die Gattung ist von Mexiko bis Argentinien und Uruguay verbreitet.

Spendensumme: 100 Euro.

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Pfeifengras – bei Pfeifenrauchern beliebt

Pfeifengras 1-1Pfeifengras 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Molinia caerulea (Poaceae, Süßgras)
Das auch als Blaues Pfeifengras bezeichnete Gewöhnliche Pfeifengras wächst auf feuchten, nährstoffarmen und mäßig sauren Standorten mit Sand- und Moorböden. Da die langen und harten Halme nur an der Basis Knoten aufweisen, wurden diese früher zum Reinigen von Tabakpfeifen eingesetzt.

Spendensumme: 50 Euro.

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Pfennigbaum

Crassula1 1Crassula2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Crassula ovata (Crassulaceae, Dickblattgewächse)
Der Pfennigbaum stammt ursprünglich aus Südafrika. Dieser wächst als dickstämmiger, stark verzweigter, immergrüner sukkulenter Strauch und erreicht Wuchshöhen bis zu 2,5 Meter. Die Triebe sind graugrün. Die Rinde älterer Zweige schält sich in Streifen ab.

Spendensumme: 200 Euro.

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Riesenmammutbaum - was für eine Erscheinung

Riesenmammutbaum 1-1Riesenmammutbaum 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Sequoiadendron giganteum (Cupressaceae, Zypressengewächse)
In ihrer Heimat, der Sierra Nevada in Kalifornien, sorgen diese Bäume mit Stammdurchmessern von bis zu neun Metern immer wieder für staunende Blicke. Das Exemplar im Garten weist bereits einen Stammdurchmesser von 2,48 Metern auf.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Schlafmützchen

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© Emilia May

Eschscholzia californica (Papaveraceae, Mohngewächse)
Ursprünglich stammt diese Pflanze aus Nordamerika. Sie ist eine einjährige krautige Pflanze und wird bis zu 60 cm hoch. Sie blüht gelb bis leuchtend orange und die Kelchblätter umschließen die Blüte (Kalyptra) wie eine altertümliche Schlafmütze. Sie gilt als Überlebenskünstler und übersteht problemlos lange Trockenzeiten. Sie enthält giftige Alkaloide und war Giftpflanze des Jahres 2016.

Spendensumme: 50 Euro.

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Schlangenhaargurke - eine haarige Blüte

Schlangenhaargurke1 1Schlangenhaargurke2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Trichosanthes cucumerina (Cucurbitaceae, Kürbisgewächse)
Die aus Asien stammende Art, gehört zwar zur gleichen Familie wie die Schlangengurke, jedoch können ihre Früchte bis zu 1,5 Meter lang werden. Die zuerst weißlich-grüne Frucht wird mit fortschreitender Reife orange-rötlich und kann ähnlich wie Zucchini oder Aubergine verwendet werden. Auch die Blätter und Sprosse sind essbar. Ihre Blüten sind weiß und am Rand mit langen auffälligen weißen Haaren bestückt. Daher der Gattungsname Trichoanthes, denn er heißt aus dem Griechischen übersetzt trichos= Haar und anthos= Blüte. Sie ist nicht nur schön anzusehen, sondern hat auch einen medizinischen Nutzen. Sie besitzt entzündungshemmende und leberschützende Wirkungen.

Spendensumme: 100 Euro.

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Schlitzblättrige Buche – von Gärtnern veredelt

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© WWU/Botanischer Garten

Fagus sylvatica f. laciniata (Fagaceae, Buchengewächse)
Die Schlitzblättrige Buche wurde 1962 im Botanischen Garten gepflanzt. Hierbei handelt es sich um eine rein gärtnerische Form der Buche. Als Wachstumsunterlage dient die Rotbuche auf der die Schlitzblättrige Buche veredelt wird.

Spendensumme: 500 Euro.

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Schwarzer Germer – brachte Menschen zum Niesen

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© WWU/Botanischer Garten

Veratrum nigrum (Melanthiaceae, Germergewächse)
Den Namen Schwarzer Germer erhielt diese Pflanze aufgrund ihrer dunkel gefärbten Blüten. Sie ist mehrjährig, frosthart und zudem eine seltene Art. In früherer Zeit wurde der Schwarze Germer für die Herstellung von Niespulver genutzt; seit 1983 ist der Konsum des Niespulvers jedoch wegen seiner Giftigkeit in der EU verboten.

Spendensumme: 50 Euro.

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Strauchkastanie – die kleine Schwester der Rosskastanie

Strauchkastanie 1-1Strauchkastanie 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Aesculus parviflora (Sapindaceae, Seifenbaumgewächse)
Diese besonders aufgrund ihrer Blätter an ihre nahe Verwandte – die Rosskastanie – erinnernde Art wächst gewöhnlich als Strauch. Auch sonst ist ihre Erscheinung zierlicher als die der „großen Schwester“; Blüten und Früchte sind kleiner, die Früchte besitzen außerdem keine Stacheln. Sie ist in Nordamerika beheimatet und gelegentlich als Zierstrauch zu finden.

Spendensumme: 50 Euro.

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Studentenblumen-Sammlung - Auf gute Nachbarschaft

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© WWU/Emilia May

Tagetes erecta in Sorten (Asteraecae, Korbblütler)
Verschiedene Tagetes-Sorten können sich im Zentrum des Bauerngartens von ihrer besten Seite zeigen. Dabei sehen die ursprünglich aus Amerika stammenden Korbblütler nicht nur hübsch aus, sondern schützen auch noch die Pflanzen in ihrer Umgebung vor Schädlingen. Indem die Studentenblumen zum Beispiel den Boden von Fadenwürmern befreien, bewahren sie die Damaszener-Rose in ihrer Mitte vor einem Befall mit den bodenbürtigen Schädlingen. Eine vorteilhafte Nachbarschaft.

Spendensumme: 50 Euro.

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Wald-Geißbart – auch zum Essen geeignet

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© WWU/Botanischer Garten

Aruncus dioicus (Rosaceea, Rosengewächse)
Der Wald-Geißbart bevorzugt schattige und feuchte Bereiche und ist in den gemäßigten Breiten der nördlichen Hemisphäre zu finden. Die Blüten, die eine schöne weiße Farbe annehmen, stehen in einer Rispe von einer Größe zwischen 20-30 cm. Die jungen Triebe der Pflanzen sind essbar und werden in Norditalien auf Märkten verkauft. Man sollte sie jedoch wegen Blausäureglykoside nur gekocht verzehren.

Spendensumme: 50 Euro.

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Wald-Hainsimse - sie liebt den Schatten

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© WWU/Emilia May

Luzula sylvatica (Juncaceae, Binsengewächse)
Die Wald-Hainsimse ist eine Pflanze, die insbesondere in schattigen feuchten Wäldern anzutreffen ist.

Spendensumme: 50 Euro.

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Wein-Raute

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© WWU/Botanischer Garten

Wein-Raute (Ruta graveolens), Rautengewächse (Rutaceae)

Im Mittelalter galt dieser Strauch als wichtiges, traditionelles Heilkraut. Dieser Tage findet er lediglich noch in geringen Mengen Anwendung zur Verfeinerung von Speisen. Grund dafür sind in erster Linie die ätherischen Öle die in den Öldrüsen der blau- bis graugrünen gefiederten Blättchen enthalten sind. Die Wein-Raute stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Sie erreicht eine Höhe von einem Meter, von Juni bis Oktober erscheinen vielzählige gelbe Blüten die sich zu länglichen Kapselfrüchten entwickeln. In diesen befinden sich die kleinen schwarzen Samenkörner.

Spendensumme: 50 Euro.

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Weinreben - eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit

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© WWU/Emilia May

Vitus vinifera (Weinrebengewächse, Vitaceae)
Bereits vor über 5000 Jahren wurde Vitis vinifera zur Herstellung von Wein, Essig, Saft, Most und Traubenkernöl verwendet. Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammend, braucht die Ranke viel Wärme und Sonne. Inzwischen gibt es zahllose Rebsorten und Weinreben werden überall dort angebaut, wo die Bedingungen es zulassen: von Chile bis Usbekistan, von Australien bis Deutschland.

Spendensumme: 100 Euro.

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Wiesenwitwenblume - ein Liebling unserer Insekten

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© WWU/ Botanischer Garten

Knautia arvensis (Dipsacaceae, Kardengewächse)
Diese krautig wachsende Pflanze ist auf den Wiesen Europas und Asiens relativ häufig anzutreffen. Ihre 5-10 cm großen Blütenstände sitzen auf einem fast Blattlosen geraden Stiel. Sie erinnern an die Form eines Nadelkissens und setzen sich aus einer Vielzahl kleiner Einzelblüten zusammen. In der Zeit von Mai bis August erscheinen sie in unterschiedlichen violett Nuancen und sind Ziel vieler Insekten. Ihre Wuchshöhe beträgt zwischen 30 und 100 cm. Es handelt sich um eine mehrjährige Staude. Spätestens beim ersten Frost geht der überirdische Teil der Pflanze ein. Die Wiesenwitwenblume ist ein häufiger Vertreter trockener kalkreicher Rasengesellschaften.

Spendensumme: 50 Euro.

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Wildblumenwiese – wo Münster besonders bunt ist

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© WWU/AnjaNajda

Die Blumenwiese besteht aus circa 40 blühenden Stauden-, sowie ein- und zweijährigen Pflanzenarten. Diese Wiese dient nicht nur als Weidepflanzung, sondern auch als Überwinterungsquartier vieler heimischer Insekten.

Spendensumme: 500 Euro.

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Alpinum - die Alpen mitten in Münster

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© WWU/Botanischer Garten

Bereits seit 1823 finden Sie die alpine Vegetation der Alpen und Pyrenäen im Garten repräsentiert. Felsen und Geröll sowie flachgründige Böden bestimmen das Bild. Typische Pflanzen wie Zwergstrauchheiden, Alpenrosengebüsche, Alpenedelweiß, Enzian sowie Moose und Flechten warten darauf, entdeckt zu werden.

Spendensumme: 3.000 Euro

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Arboretum - ein Hektar mit schönstem Form- und Farbenspiel

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© WWU/Botanischer Garten

Der Name dieser Fläche leitet sich vom lateinischen Wort arbor (= Baum) ab. Ab 1803 wurde das Arboretum angelegt, um Bäume und Sträucher zu präsentieren. Die Pflanzen wurden so miteinander kombiniert, dass ein beeindruckendes Spiel aus Formen und Farben entstand.

Spendensumme: 5.000 Euro.

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Australien und Neuseeland - Down Under mitten in Münster

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© WWU/Botanischer Garten

Entdecken Sie die Pflanzenwelt aus dem Südwesten und Südosten Australiens sowie aus Neuseeland. Etwa 86% der Pflanzenarten Australiens kommen nur dort vor, weshalb Australien in der Biogeographie als eigenes Florenreich geführt wird. Trotz der relativen Nähe gibt es große Unterschiede zur Pflanzenwelt Neuseelands.

Spendensumme: 3.000 Euro.

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Barfusspfad

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© de Lamor-Sellés Schneider

Der Barfußpfad wurde 2016 von Auszubildenden konzipiert und gebaut. Dieser befindet sich direkt links neben dem Haupteingang und besitzt eine Länge von ca. 12 Metern mit 7 einzelnen Segmenten. Jedes Segment besitzt eine andere Oberfläche (raue Natursteinplatten, in den Boden eingelassene Holzstämme, Sand, Flussbettkies, Kalksteinsplitt, Erde und Buchenhäcksel) die mit den nackten Füßen durch Begehung erfühlt werden kann. Ebenso befindet sich ein Wasserhahn in unmittelbarer Nähe zur anschließenden Reinigung der Füße. In der Mitte des Barfußpfads befindet sich ein Sommerblumenbeet. Die Bepflanzung des Beets unterliegt vollständig der Verantwortung der Auszubildenden (Planung der Bepflanzung, Pflanzenbeschaffung, Ausführung der Pflanzarbeiten und anschließende Pflege). Jährlich wechselnde Pflanzthemen sind bei der Planung und Ausführung die Vorgabe für die Auszubildenden (Farben, Pflanzen des Jahres etc.). Der Barfußpfad wird jeden Sommer von Besuchern aller Altersgruppen gerne angenommen und stellt eine beliebte Station innerhalb Q.UNI dar.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Farntal – ein verwunschener Ort

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© WWU/Anja Najda

Fast schon versteckt, im Schatten des auch als „Arboretum“ bezeichneten Teil des Gartens, liegt dieser mystisch anmutende Bereich. Er ist den Farnen vorbehalten, jenen Pflanzen, deren samenlose Fortpflanzung lange Rätsel aufgegeben hat. Im Farntal kann ihre Vielfalt bewundert und mehr über diese besonderen Pflanzen erfahren werden.

Spendensumme: 3.000 Euro.

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Heide und Düne - besonders schützenswert

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© WWU/Botanischer Garten

Heidegebiete sind historische Kulturlandschaften, die durch Abholzung und Beweidung entstanden sind. Im 19. Jahrhundert bestand das heutige Stadtgebiet Münsters zu einem Drittel aus Heide. Heute gibt es nur noch kleine geschützte Gebiete. Die Heidelandschaft in unserem Garten vermittelt einen Eindruck davon, wie es dort aussieht.

Spendensumme: 3.000 Euro.

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Mittelmeer - mediterranes Leben hier in Münster

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© WWU/Botanischer Garten

Träumen vom Mittelmeer - das können Sie seit 1999 auch im Botanischen Garten! Der komplette Küstenstreifen von Südeuropa über Vorderasien bis hin zu Nordafrika wird durch typische Bepflanzung dargestellt: Sie finden den charakteristischen Ölbaum, aber auch viele andere Pflanzen wie Lorbeer, Pistazie und Ginster.

Spendensumme: 3.000 Euro.

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System der Samenpflanzen - die Lehre der Abstammung

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© WWU/Botanischer Garten

Aus der Luft betrachtet, erinnert das System der Samenpflanzen an einen Käfer. Tatsächlich verbergen sich hinter der kreativen Gestaltung aus dem Jahr 2003 neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu Abstammungslinien und Artenzahlen der einzelnen Pflanzensippen, die jeweils durch typische Vertreter repräsentiert werden.

Spendensumme: 5.000 Euro.

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