Jetzt Pate werden!

Fördern Sie den Botanischen Garten der WWU Münster, indem Sie Ihrer Lieblingsblume oder Ihrem Lieblingsbaum eine Patenschaft widmen. Wählen Sie aus unserer Liste eine Pflanze, die Sie an einen besonderen Ort, eine schöne Reise oder einen einzigartigen Moment in Ihrem Leben erinnert. Oder entdecken Sie ein originelles Geschenk für einen nahestehenden Menschen.

Mit einem persönlichen Schildchen an Ihrer Patenpflanze, einer Urkunde und der Einladung zum Patentag bedanken wir uns für Ihre Spende.

Und noch ein wichtiger Hinweis:

Uns ist es sehr wichtig, dass jede Patenschaft einzigartig ist und somit jede Pflanze auch nur einen Paten erhält. Daher kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass eine Patenschaft bereits vergeben ist, wenn Sie diese bei uns online buchen. Sollte das bei Ihnen der Fall sein, würden wir uns kurzfristig bei Ihnen melden und Ihnen eine gleichwertige Alternative vorschlagen.

Amerikanischer Zürgelbaum - ein toleranter Riese

Celtis occidentalis (Cannabaceae, Hanfgewächse)
Der Amerikanische Zürgelbaum ist in den USA der forstwirtschaftlich meist genutzte Vertreter der Zürgelbäume und kann eine Größe von bis zu 25 Metern erreichen. Ein Grund dafür ist, dass er Trockenheit besonders toleriert und in Höhen von 1800 Metern wächst. Die indigene Bevölkerung nutzte den Amerikanischen Zürgelbaum auch zu medizinischen Zwecken gegen Halsbeschwerden.

Spendensumme: 200 Euro.

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Australischer Baumfarn - Down Under mitten in Münster

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© WWU/Botanischer Garten

Dicksonia antarctica (Dicksoniaceae, Baumfarne)
Wie der Name verrät, stammt diese Pflanze aus Australien. Im Farntal des Botanischen Gartens sind viele weitere Farne zu finden, Baumfarne sind stammesgeschichtlich sehr alte Pflanzen, die seit etwa 400 Millionen Jahren die Erde besiedeln und zwischenzeitlich ein beherrschendes Element der Vegetation waren.

Spendensumme: 200 Euro.

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Blutbuche - eine Spielerei der Natur

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© WWU/Botanischer Garten

Fagus sylvatica 'Atropunicea' (Fagaceae, Buchengewächse)
Die wunderschöne rötliche Blattfärbung der Blutbuche zieht seit 1850 im Garten die Blicke auf sich. Zurückzuführen ist die Farbe auf eine Mutation des Erbgutes: das Blattgrün wird von der roten Farbe überdeckt.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Brotpalmfarn - mag es heiß und trocken

Brotpalmfarn 1-1Brotpalmfarn 2-1
© WWU/Anja Najda

Encephalartos lehmannii (Zamiaceae, Palmfarne)
Brotpalmfarne (Encephalartos) sind in Afrika zuhause, wo leider alle 65 Arten bedroht sind, weshalb die komplette Gattung als CITES-Pflanzen geführt wird (Anhang I des Washingtoner Artenschutz-Übereinkommens). Encephalartos lehmannii ist eine Art der Kapprovinz und ist durch Übersammlung, Fraßschädigung und Parasiten besonders stark gefährdet; sie wächst in heißen, trockenen Halbwüsten-Standorten.

Spendensumme: 100 Euro.

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Chilenische Araukarie – für Historiker geeignet

Araukarie 1-1Araukarie 2-1
© WWU/Anja Najda

Araucaria araucana (Araucariaceae, Araukariengewächse)
Die in den südamerikanischen Anden beheimatete Chilenische Araukarie stellt auch in heimischen Gärten einen Blickfang dar und versetzt ihre Betrachter durch ihre prähistorische Erscheinung in Staunen. Verwandte dieser Koniferen-Art lebten bereits vor 90 Millionen Jahren – Vorfahren mit einer ähnlichen Erscheinung haben also zeitgleich mit den Dinosauriern gelebt.

Spendensumme: 200 Euro.

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Chinesische Hanfpalme – Grundlage für Matten und Seile

Chinhanfpalme 1-1Chinhanfpalme 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Trachycarpus fortunei (Arecaceae, Palmengewächse)
Früher wurden aus den Fasern der Chinesischen Hanfpalme Matten und Seile gefertigt. Da sie zum Teil frosttolerant sind, gedeihen die Pflanzen in unseren Breiten recht gut und haben sich inzwischen insbesondere in der Schweiz stark ausgebreitet.

Spendensumme: 100 Euro.

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Chinesischer Blauregen - traumhafter Blickfang an der Orangerie

Chinblauregen 1-1Chinblauregen 2-1
© WWU/Thomas Mohn

Wisteria sinensis (Fabaceae, Hülsenfrüchtler)
Der aus China stammende Chinesische Blauregen (im Deutschen auch als Wisterie oder Glyzinie bezeichnet) ist ein bis zu 30 m langer Kletterstrauch mit einer verholzenden Hauptachse. Die Sprossachse führt in Wachstumsrichtung kreisende Bewegungen aus, und zwar immer von oben betrachtet gegen den Uhrzeigersinn („linkswindend“). Die angenehm duftenden Blüten stehen in den namensgebenden blauen, hängenden Trauben von ca. 20 cm Länge, die vor dem Laubaustrieb erscheinen.

Spendensumme: 500 Euro.

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Chinesisches Rotholz - einer der Letzten seiner Art

Chinrotholz 1-1Chinrotholz 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Metasequoia glyptostroboides (Cupressaceae, Zypressengewächse)
Das Chinesische Rotholz galt bereits als ausgestorben, als 1944 lebende Restbestände in Mittelchina entdeckt wurden. Seit 1952 wächst ein besonders prächtiges Exemplar im Botanischen Garten der WWU Münster.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Diamant-Natternkopf - stammt von den Kanaren

Diamantnatternkopf 1-1Diamantnatternkopf 2-1
© WWU/Anja Najda

Echium wildpretii (Boraginaceae, Raublattgewächse)
Eine der eindrucksvollsten Natternkopfarten, ausschließlich in der subalpinen Stufe auf La Palma und Teneriffa vorkommend. Bildet eine grundständige Blattrosette von bis zu einem Meter Durchmesser, aus der sich ein dicht mit unzähligen roten Blüten besetzter Blütenstand in bis zu drei Metern Höhe erhebt.

Spendensumme: 100 Euro.

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Dornulme – mit ihr hält fast jede Konstruktion

Dornulme 1-1Dornulme 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Hemiptelea davidii (Ulmaceae, Ulmengewächse)
Bereits seit 1923 wächst die aus Asien stammende Dornulme im Botanischen Garten. Der Deutsche Name bezieht sich auf die dornigen Kurztriebe. Ihr Holz wird für verschiedene Konstruktionen verwendet und aus den Borkenfasern werden zum Beispiel Säcke hergestellt.

Spendensumme: 500 Euro.

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Douglasie – ein Duft, der an Orangen erinnert

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© WWU/Botanischer Garten

Pseudotsuga menziesii (Pinaceae, Kieferngewächse)
Ursprünglich aus küstennahen Gebieten Nordamerikas stammend, findet man diesen schnell wachsenden Baum aufgrund seiner attraktiven Holzeigenschaften inzwischen in ganz Europa. 1827 wurde er von dem schottischen Botaniker David Douglas nach Europa gebracht und verdankt ihm seinen Namen. Hierzulande erreicht er eine Höhe von ca. 50 Metern, in Nordamerika sogar bis zu 100 Metern und ein Alter von ca. 600 Jahren. Jüngere Exemplare besitzen eine glatte, grün-graue Rinde mit zahlreichen Harzbeulen. Mit dem Alter wird die Rinde dunkel- bis schwarzbraun und bekommt eine grobe, rissige Struktur. Die Douglasie blüht von April bis Mai und verteilt seine Samen mit Hilfe des Windes (windblütig). Die Früchte sind 4-10 cm lange Zapfen und fallen im September vollständig zu Boden. Sie besitzen auffallende dreizipfelige Deckschuppen, welche die Samenschuppen deutlich überragen. Sehr charakteristisch ist zudem der angenehm fruchtige Geruch seines Harzes der an Orangen erinnert.

Spendensumme: 500 Euro.

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Dreiblättrige Orange – die einzige Vertreterin ihrer Art

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© WWU/Botanischer Garten

Poncirus trifoliata (Rutaceae, Rautengewächse)
Auch wenn diese Art auf den ersten Blick nicht den Zitrusgewächsen zuzuordnen wäre, ist sie sehr eng verwandt. Dies zeigt sich beispielsweise in ihrer hohen Kältetoleranz oder dem Abwerfen ihrer Blätter in den Wintermonaten. Tatsächlich ist sie die einzige Vertreterin ihrer Art. Ursprünglich stammt sie aus Nord-/Zentral China und Japan. Dort erreicht sie bei milderem Klima eine Höhe von bis zu drei Metern. Ihre weißen, fünfblättrigen Blüten zeigen sich von April bis Mai und verströmen einen intensiven Zitrusduft. Der lateinische Name bezieht sich auf die für diese Art charakteristischen dreiteiligen Blätter. Ein weiteres typisches Merkmal sind die bis zu fünf Zentimeter langen Dornen mit denen ihre Triebe besetzt sind. Die Früchte der Dreiblättrigen Orange werden vier bis fünf Zentimeter groß, färben sich mit zunehmender Reife von grün zu gelb und besitzen einen zarten Pelz.

Spendensumme: 100 Euro.

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Dreilappige Papau – eine tolle Frucht

Asimina triloba (Annonaceae, Annonengewächse)
Die Papau ist eine wenig bekannte Frucht, die auch bei uns im Freiland (idealerweise im „Weinbauklima“) kultiviert werden kann. Ihre Züchtung und kommerzielle Nutzung stecken noch in den Anfängen, im Botanischen Garten kann man sie aber schon heute bewundern. Konsistenz und Geschmack der Frucht erinnern entfernt an die Banane.

Spendensumme: 50 Euro.

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Duftblüte – eine bewunderte Preisträgerin

Osmanthus delavayi (Oleaceae, Ölbaumgewächse)
Die in Asien beheimatete Duftblüte wurde 1890 von dem Jesuiten Pierre Jean Marie Delavay entdeckt. Sie bleibt ihrem Namen treu - dieser immergrüne Strauch, mit einer Wuchshöhe von bis zu 2 Metern, verströmt einen starken Duft. 1923 wurde die Duftblüte von der Royal Horticultural Society ausgezeichnet und gewann den Award of Garden Merit.

Spendensumme: 100 Euro.

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Echte Dattelpalme - Orient in Münster

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© WWU/Botanischer Garten

Phoenix dactylifera (Arecaceae, Palmengewächse)
1950 wurde diese sehr alte orientalische Kulturpflanze im Botanischen Garten gepflanzt. Sie ist in Afrika und Vorderasien beheimatet und hat dort in den Anbaugebieten eine hohe wirtschaftliche Bedeutung.

Spendensumme: 500 Euro.

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Echte Sumpfzypresse - ein Zuhause für Bienen

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© WWU/Botanischer Garten

Taxodium distichum (Cupressaceae, Zypressengewächse)
In der Nordamerikanischen Heimat der Echten Sumpfzypresse wurden die typischen Wurzelknie von den Ureinwohnern als Bienenkörbe genutzt.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Eibe - ihr Gift kann auch Leben retten

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© WWU/Botanischer Garten

Taxus baccata (Taxaceae, Eibengewächse)
Zwei große Eiben von 1860 und 1875 stehen im Botanischen Garten. In der Forschung spielt das Gift der Eibe eine wichtige Rolle. So wird es heute zum Beispiel mit Erfolg in der Krebstherapie eingesetzt.

Spendensumme: 500 Euro.

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Eichenblättrige Hainbuche – eine Kulturvarietät

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© WWU/Botanischer Garten

Carpinus betulus Cultivar „Quercifolia“ (Betulaceae, Birkengewächse)
Dieses Kulturvarietät der heimischen Hainbuche fällt durch ihre Blattform auf. Die Blätter sind ähnlich klein wie die der gewöhnlichen Hainbuche, allerdings sind die Blattränder nicht nur gesägt, sondern auch gelappt und ähneln so im Grundriss denen von Eichen.

Spendensumme: 500 Euro.

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Eschen-Ahorn – hat gefiederte Blätter

Eschenahorn 1-1Eschenahorn 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Acer negundo (Sapindaceae, Seifenbaumgewächse)
Im Gegensatz zu den heimischen Ahornarten hat der Eschen-Ahorn gefiederte Blätter, denen er seinen deutschen Namen verdankt. Bereits 1688 aus Nordamerika nach Europa eingeführt, stellt er einen der am häufigsten gepflanzten nicht heimischen Bäume dar. Er kommt mittlerweile auch bei uns wild vor und gilt als eingebürgert.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Europäischer Perückenstrauch – wäre auch im Barock in Mode gekommen

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© WWU/Botanischer Garten

Cotinus coggygria (Anarcardiaceae, Sumachgewächse)
Der Perückenstrauch ist ein sommergrüner Strauch, der drei bis fünf Meter hoch werden kann. Seinen Namen erhielt er durch seinen auffälligen Fruchtstand, der an Perücken erinnert. In unseren Breiten erscheint er im September und Oktober.

Spendensumme: 100 Euro.

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Farntal – ein verwunschener Ort

Farntal 1-1Farntal 2-1
© WWU/Anja Najda

Fast schon versteckt, im Schatten des auch als „Arboretum“ bezeichneten Teil des Gartens, liegt dieser mystisch anmutende Bereich. Er ist den Farnen vorbehalten, jenen Pflanzen, deren samenlose Fortpflanzung lange Rätsel aufgegeben hat. Im Farntal kann ihre Vielfalt bewundert und mehr über diese besonderen Pflanzen erfahren werden.

Spendensumme: 3.000 Euro.

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Felsenfingerkraut - mit der Erdbeere verwandt

Felsenfingerkraut 1-1Felsenfingerkraut 2-1
© WWU/Anja Najda

Potentilla rupestris (Rosaceae, Rosengewächse)
Auf die Verwandtschaft mit der Erdbeere weisen die ähnlichen Blüten hin, die bei anderen Fingerkräutern allerdings meist gelb sind. Die gefährdete, im südlichen Deutschland vorkommende Art wächst entgegen ihres Namens nicht auf Felsen, sondern bevorzugt steinige, kalkarme Lehmböden; z. B. an Waldrändern.

Spendensumme: 50 Euro.

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Gelber Trompetenbaum – spielt hier die Musik?

Gelbertrompetenbaum 1-1Gelbertrompetenbaum 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Catalpa ovata (Bignoniaceae, Trompetenbaumgewächse)
Der Gelbe Trompetenbaum ist in Asien beheimatet und wurde 1940 im Botanischen Garten gepflanzt. Wegen der langen hängenden Kapselfrüchte wird der Trompetenbaum umgangssprachlich auch Zigarren- oder Bohnenbaum genannt.

Spendensumme: 500 Euro.

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Ginkgo - von Goethe verehrt

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© WWU/Botanischer Garten

Ginkgo biloba (Ginkgoaceae, Ginkgogewächse)
1870 wurde der weibliche und 1950 der männliche Ginko im Garten gepflanzt. In China und Japan wird der Ginkgo als heiliger Baum verehrt und für die Herstellung von Arzneien genutzt. Goethe war von diesem Baum besonders angetan und widmete ihm das Gedicht „Ginkgo Biloba“.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Goethepflanze - einem großen Dichter gewidmet

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© WWU/Botanischer Garten

Pavonia strictiflora (Malvaceae, Malvengewächse)
Bis vor kurzen hieß diese Pflanze mit lateinische Namen noch Goethea, daher wird sie auch häufig als Goethepflanze bezeichnet. Der Botaniker Nees von Esenbeck widmete diese aus Brasilien stammende Pflanze 1823 dem Dichter Johann Wolfgang von Goethe. Goethe selbst war ein großer Gartenliebhaber und betrieb botanische Studien.

Spendensumme: 200 Euro.

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Großes Zweiblatt - Orchidee des Jahres 1992

Listera ovata (Orchidaceae, Orchideengewächse)
Diese auch bei uns heimische Orchideenart ist durch ihre kleinen, grünlichen Blüten weit weniger auffällig als viele ihrer Verwandten. Um auf diese, wie alle heimischen Orchideen, recht schutzbedürftige Art aufmerksam zu machen, wurde sie 1992 zur Orchidee des Jahres gekürt.

Spendensumme: 50 Euro.

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Gummibaum – der Klassiker unter den Zimmerpflanzen

Ficus elastica (Moraceae, Maulbeergewächse)
Der weiße Gummisaft kann zur Gummiherstellung genutzt werden. Zur kommerziellen Latexproduktion wird jedoch der Kautschukbaum (Hevea brasiliensis) verwendet.

Spendensumme: 100 Euro.

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Hasenlattich – Futter für den Eulenfalter

Prenanthes purpurea (Asteraceae, Korbblütler)
Hasenlattich findet man von Europa bis in den Kaukasus. Als Futterpflanze spielt er für den Eulenfalter eine wichtige Rolle (Cucullia, Mönchseulen).

Spendensumme: 50 Euro.

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Hirschzungenfarn – steht unter strengem Naturschutz

Hirschzungenfarn 1-1Hirschzungenfarn 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Asplenium scolopendrium (Aspleniaceae, Streifenfarngewächse)
Die Wedel dieser Farnart besitzen einen sehr hohen Wiedererkennungswert: Mit ihrer glatten, glänzenden Oberfläche und ihren ungeteilten Blatträndern erinnern sie an die Form von Zungen und verliehen dieser mehrjährigen Pflanze ihren Namen. Wildwachsend trifft man ihn in Nordamerika, Europa und im Kaukasus. In Deutschland findet man Hirschzungenfarn lediglich noch in einigen Gebieten der Schwäbischen Alb, des Rheinischen Schiefergebirges und des Alpenvorlandes wo er unter strengem Naturschutz steht.

Spendensumme: 50 Euro.

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Immergrüne Magnolie – eine Blütenpracht

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© WWU/Botanischer Garten

Magnolia grandiflora (Magnoliaceae, Magnoliengewächse)
Ihr Name umreißt sehr gut, weshalb diese Magnolie als Ziergehölz so beliebt ist: Sie ist immergrün und bildet große („grandiflora“), weiße Blüten. Die aus dem Süden Nordamerikas stammende Art verträgt allerdings keinen starken Frost und muss daher bei uns geschützt werden oder an einem geschützten Platz stehen. Im Botanischen Garten kann man sie in voller Pracht erleben.

Spendensumme: 200 Euro.

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Japanischer Blumen-Hartriegel – Schmuckstück im Mai

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© WWU/Botanischer Garten

Cornus kousa (Cornaceae, Hartriegelgewächse)
Zur Blütezeit im Mai bildet der Japanische Blumen-Hartriegel mit seinen zahlreichen Blütenständen einen besonderen Blickfang. Dabei handelt es sich um Scheinblüten: Jeweils vier weiße Hochblätter umgeben die winzigen Einzelblüten.

Spendensumme: 200 Euro.

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Japanischer Sagopalmfarn - weder Farn noch Palme

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© WWU/Anja Najda

Cycas revoluta (Cycadaceae, Sagopalmfarne)
Das besondere Aussehen, die bedingte Winterhärte und die Anpassungsfähigkeit an verschiedene Gegebenheiten machen diesen Palmfarn zur beliebten Zierpflanze. Es handelt sich bei den nacktsamigen Sagopalmfarnen botanisch gesehen weder um Palmen – diese sind Bedecktsamer – noch um Farne, die im Gegensatz zu den Palmfarnen keine Samen bilden.

Spendensumme: 100 Euro.

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Japanischer Schnurbaum - Früchte wie an einer Perlenkette

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© WWU/Botanischer Garten

Styphnolobium japonicum (Fabaceae, Hülsenfrüchtler)
Bereits 1840 wurde dieser majestätische Baum im Garten gepflanzt. In den Ursprungsländern Korea und China dient er unter anderem als Tempelbaum. Seine eingeschnürten Früchte erinnern an eine Perlenkette.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Kalifornische Nusseibe – eine Verwandte aus Amerika

Kalifornische Nusseibe 1-1Kalifornische Nusseibe 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Torreya californica (Taxaceae, Eibengewächse)
Sie ist ein seltener Endemit und kommt nur in Kalifornien vor; entsprechend wurde sie auch benannt. Es fällt sofort die Ähnlichkeit zur heimischen Eibe auf, die in der engen Verwandtschaft begründet liegt. Der Samenmantel ist allerdings nicht rot, sondern grün mit roten Streifen und er umgibt den Samen vollständig. Der Wuchs ist lockerer, die Nadeln länger und sie wächst schneller als ihre heimische Verwandte.

Spendensumme: 500 Euro.

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Kastanien-Schaublatt – eine Zierde in schattigen Gärten

Kastanien-schaublatt 1-1Kastanien-schaublatt 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Rodgersia aesculifolia (Saxifragaceae, Steinbrechgewächse)
Das Kastanienschaublatt hat mit der Kastanie außer den gefingerten Blättern nichts gemeinsam. Diese dekorativen Blätter machen sie allerdings zu einer beliebten Zierpflanze in schattigen Bereichen des heimischen Gartens.

Spendensumme: 50 Euro.

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Kaukasische Flügelnuss - nützliches Gift

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© WWU/Botanischer Garten

Pterocarya fraxinifolia (Juglandaceae, Walnussgewächse)
In seiner Heimat, dem Kaukasus, nutzt man die Gifte seiner Blätter zur Fischjagd. 1880 wurde dieser Baum im Garten gepflanzt und zeigt uns, wie er sich durch seine Gifte vor Verbiss und Krankheiten schützt.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Kautschukbaum - aus seinem Saft wird Gummi

Hevea brasiliensis (Euphorbiaceae, Wolfmilchgewächse)
Der Kautschukbaum besitzt einen für die Familie der Wolfsmilchgewächse typischen Milchsaft, der die Grundlage für Naturlatex und Gummi bildet. Er hat große wirtschaftliche Bedeutung. So wurden allein 2009 ganze 10 Millionen Tonnen Naturkautschuk gewonnen.

Spendensumme: 200 Euro.

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Kolchischer Ahorn – leuchtet im Herbst goldgelb

Kolchischer Ahorn 1-1Kolchischer Ahorn 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Acer cappadocium (Sapindaceae, Seifenbaumgewächse)
Die enge Verwandtschaft dieses Ahorns mit dem bei uns heimischen Spitzblättrigen Ahorn ist nicht zu verkennen. Mit ihm hat er auch seine meist goldgelbe Herbstfärbung gemeinsam. Seine Verbreitung erstreckt sich vom Mittelmeerraum bis nach China.

Spendensumme: 500 Euro.

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Korkenzieherhasel – ein Muss für Weintrinker?

Coryllus avellana Cultivar „Contorta“ (Betulaceae, Birkengewächse)
Die an Korkenzieher erinnernden, spiralig wachsenden Zweige dieser nicht natürlich vorkommenden Form der Haselnuss gaben ihr den deutschen Namen. Besonders im Winter und zu Ostern sind die Zweige auch im Haus als dekoratives Element beliebt.

Spendensumme: 200 Euro.

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Kulturapfel 'Westfälischer Gülderling' – hier gibt es den Kuss unter dem Mistelzweig

Westfguelderling Mistel 1-1Westfguelderling Mistel 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Malus domestica (Rosaceae, Rosengewächse), plus Mistel Viscum album subsp. album (Santalaceae, Sandelholzgewächse)
Der Kulturapfel „Westfälischer Gülderling“ wurde 1954 im Botanischen Garten gepflanzt. Eine Besonderheit ist die Mistel, die als Halbschmarotzer seit 1959 auf ihm wächst. Sie stellt ihre Wasser- und Nährstoffversorgung über die Wirtspflanze sicher, ist aber in der Lage, selbständig Photosynthese zu betreiben.

Spendensumme: 500 Euro.

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Königin der Nacht - sie liebt den großen Auftritt

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© WWU/Anja Najda

Selenicereus grandiflorus (Cactaceae, Kakteengewächse)
Der Artname dieser eindrucksvollen Kakteen-Art leitet sich von den lateinischen Worten ‚grandis‘ für ‚groß‘ und ‚florus‘ für ‚Blüte‘ ab und verweist auf die bis zu 30 cm Durchmesser erreichenden Blüten der Art. Blüht im späten Frühling oder Frühsommer, blüht mehrere Jahre lang nur eine Nacht im Jahr und verblüht innerhalb weniger Stunden.

Spendensumme: 200 Euro.

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Küstenmammutbaum - der Größte im Garten

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© WWU/Botanischer Garten

Sequoia sempervirens (Cupressaceae, Zypressengewächse)
Um die beeindruckenden Exemplare dieser Art zu sehen, reisen Sie am besten an die Nordwestküste Amerikas - oder Sie kommen in den Botanischen Garten der WWU Münster! Erst 1990 gepflanzt, ist dieser Küstenmammutbaum bereits der höchste Baum des Gartens.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Liebesblume – ideal für Verliebte

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© WWU/Anja Najda

Agapanthus africanus (Amaryllidaceae, Amaryllisgewächse)
Der Gattungsname Agapanthus leitet sich von den griechischen Wörtern agapé (Liebe) und anthos (Blüte) ab. Die Gattung ist jedoch auch unter dem Namen „Schmucklilien“ bekannt. Sie ist im Südlichen Afrika beheimatet.

Spendensumme: 100 Euro.

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Lorbeerbaum - Symbol des Ruhmes, Sieges und Friedens

Lorbeerbaum 1-1Lorbeerbaum 2-1
© WWU/Anja Najda

Laurus nobilis (Lauraceae, Lorbeergewächse)
Der Echte Lorbeer ist ein Strauch oder kleiner Baum von bis zu 10 Metern Höhe, mit immergrünen, ledrigen Blättern, die ätherische Öle enthalten. Diese bewirken einen aromatischen Duft und sind der Grund für die Verwendung des Lorbeers als Gewürzpflanze seit einigen tausend Jahren. Seit seiner Verwendung im antiken Rom als Symbol des Ruhmes, Sieges und Friedens steht der Lorbeerkranz bis heute sprichwörtlich für eine besondere Auszeichnung.

Spendensumme: 200 Euro.

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Kaktus - nicht nur für Mexikaner

Mammillariapolythele 1-1Mammillariapolythele 2-1
© WWU/Anja Najda

Mammillaria polythele (Cactaceae, Kakteengewächse)
Die vor allem in Mexiko vorkommende Gattung Mammillaria zählt zu den artenreichsten Gattungen der Kakteengewächse. Der lateinische Gattungsname leitet sich von lat. ‚mamilla‘ für ‚Brustwarze‘ ab und verweist auf die mit „Warzen“ versehenen Triebe.

Spendensumme: 50 Euro.

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Mandelblättrige Wolfsmilch – Hände weg von der Milch

Mandelbl _ttrige Wolfsmilch 1-1Mandelbl _ttrige Wolfsmilch 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Euphorbia amygdaloides (Euphorbiaceae, Wolfsmilchgewächse)
Diese Wolfsmilch-Art ist häufig in Gärten zu finden, oft als Kulturvarietät, z. B. mit roten Blättern. Wie viele andere Wolfsmilch-Arten auch, enthält sie den namensgebenden, giftigen Milchsaft, der bei Verletzungen der Pflanze austritt und nicht berührt werden sollte. Sie ist in Europa heimisch.

Spendensumme: 50 Euro.

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Mastixstrauch - aus ihm wird Klebstoff hergestellt

Mastixstrauch 1-1Mastixstrauch 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Pistacia lentiscus (Anarcardiaceae, Sumachgewächse)
Die Ägypter nutzten das Gummiharz des Mastixstrauchs zur Mumifizierung der Toten und als Räucherharz. Ebenso finden sich Einträge in der Bibel (Gen 37,25 und Gen 43,11). Verwendet wird der Mastixstrauch unter anderem in der Lebensmittelindustrie (z. B. für die Herstellung von Kaugummi), als Klebstoff für Maskenbildner und als Klebstoff für Glas und Porzellan.

Spendensumme: 100 Euro.

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Milchorangenbaum - über Tiere in die Welt gebracht

Maclura pomifera (Moraceae, Maulbeergewächse)
Den Namen erhielt der Milchorangenbaum durch seine Früchte: Die weiblichen Individuen bilden sogenannte Steinfruchtverbände aus, die eine Größe von kleinen Melonen erreichen können. Diese enthalten einen bitteren Milchsaft und duften nach Orange. Die Ausbreitung des Baumvorkommens wird vermutlich vor der letzten Eiszeit stattgefunden haben, indem größere Säugetiere, wie das
Präriemammut oder das Riesenfaultier, die Samen verbreiteten.

Spendensumme: 200 Euro.

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Mönchspfeffer - spielen hier die Hormone verrückt?

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© WWU/Botanischer Garten

Vitex agnus-castus (Verbenaceae, Eisenkrautgewächse)
Auch bekannt unter den Namen Keuschbaum und Keuschlamm, wohl eine Anspielung auf die abschwächende Wirkung der männlichen Geschlechtstriebe, die dem Mönchspfeffer nachgesagt werden. Der Name Liebfrauenbettstroh, wie der Mönchspfeffer auch genannt wird, leitet sich aus der nachgewiesenen Wirkung auf die Hormonregulation bei Frauen ab.

Spendensumme: 100 Euro.

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Oregon Pfeifenstrauch – die Blume des Bundesstaates Idaho

Oregonpfeifenstrauch 1-1Oregonpfeifenstrauch 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Philadelphus lewisii (Hydrangeaceae, Hortensiengewächse)
Der Oregon-Pfeifenstrauch ist pflegeleicht, relativ anspruchslos und durch seine große Fülle an Blüten, inzwischen in vielen deutschen Gärten zu finden. Ursprünglich stammt der Zierstrauch aus den USA. Dort ist der Strauch sogar die Blume des Bundesstaates Idaho. Umgangssprachlich werden Pflanzen der Gattung Pfeifensträucher aufgrund ihres süßlichen Duftes auch „Falscher Jasmin“ genannt. Der Oregon-Pfeifenstrauch ist aber, im Gegensatz zu vielen anderen Arten der Gattungen, geruchslos. Der deutsche Trivialname stammt daher, dass man aus den Zweigen leicht Pfeifen basteln kann.

Spendensumme: 100 Euro.

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Kaktus - wächst hoch hinaus

Pachycerenspringlei 1-1Pachycerenspringlei 2-1
© WWU/Anja Najda

Pachycereus pringlei (Cactaceae, Kakteengewächse)
Individuen dieser Kaktusart sind stammsukkulente baumartig wachsende Pflanzen, die in Einzelfällen über 19 m Höhe erreichen und damit die größten Kakteen darstellen. Die Art ist ausschließlich in Mexiko verbreitet.

Spendensumme: 100 Euro.

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Pampelmuse

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© WWU/Anja Najda

Citrus maxima (Rutaceae, Rautengewächse)
Der lateinische Name verweist auf die für Zitruspflanzen außergewöhnlich großen Früchte (Citrus maxima = wörtlich „größte Zitrone“). Die Bezeichnung ‚pampelmoes‘ lässt sich im Niederländischen seit Mitte des 17. Jahrhunderts nachweisen und wurde später ins Deutsche übernommen.

Spendensumme: 200 Euro.

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Papaya - legt sich nicht gerne fest

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© WWU/Botanischer Garten

Carica papaya (Caricaceae, Melonenbaumgewächse)
Die Papaya zuzuordnen ist nicht einfach, da sie im botanischen Sinne weder ein Baum noch ein Strauch oder eine Staude ist. Aufgrund ihrer verholzten Tracheen wird sie jedoch häufig als Baum bezeichnet. Die Enzyme der Papaya werden genutzt, um Fleisch zart zu machen.

Spendensumme: 100 Euro.

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Pflaumenblättriger Schneeball – nicht für die Schneeballschlacht geeignet

Viburnum prunifolium (Adoxaceae, Moschuskrautgewächse)
1991 wurde der Pflaumenblättrige Schneeball im Botanischen Garten gepflanzt. Im US-Bundestaat Connecticut wird er als gefährdete Pflanzenart gelistet. Die dunkel schwarzblauen Früchte werden dort von der indigenen Bevölkerung gegessen und zu Marmelade verarbeitet. Auch in der Medizin wurde er für verschiedene Erkrankungen genutzt.

Spendensumme: 100 Euro.

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Phototoxisches Beet – nur gucken, nicht anfassen!

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© WWU/Botanischer Garten

Phototoxische Substanzen, also Substanzen, die erst in Verbindung mit (Sonnen-)Licht auf der Haut ihre toxische Wirkung entfalten, kommen auch bei heimischen Pflanzen vor. Viele Doldenblütengewächse, darunter z. B. der Wiesenkerbel, haben eine leichte phototoxische Wirkung. In diesem Beet sind aber auch weit gefährlichere Vertreter zu finden, deshalb: Nur gucken, nicht anfassen!

Spendensumme: 200 Euro.

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Pontische Azalee - ist am Schwarzen Meer verbreitet

Pontischeazalee 1-1Pontischeazalee 2-1
© WWU/Anja Najda

Rhododendron luteum (Ericaceae, Heidekrautgewächse)
In gemäßigten Breiten ist sie als Zierstrauch beliebt und es gibt einige Sorten und Hybriden, deren Blütenfarbe beispielsweise von der gewöhnlich gelben abweicht. Die Verbreitung am Schwarzen Meer gab ihr den Beinamen „pontisch“. Ihre Pollen sind giftig und werden von Bienen in den Honig eingetragen. Der resultierende „Pontische Honig“ führte zu schon in der Antike dokumentierten Unglücksfällen. Aufgrund der geringen Individuendichte spielt die Gefahr von „Pontischem Honig“ bei uns jedoch keine Rolle.

Spendensumme: 200 Euro.

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Proctors-Magnolie - eine gelungene Kreuzung

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© WWU/ Botanischer Garten

Magnolia x proctoriana (Magnoliaceae, Magnoliengewächse)
Die Proctors-Magnolie ist ein natürlich vorkommender Hybrid, dessen erster Sämling 1928 von T. R. Procter an das Arnold Arboretum in Massachusetts übergeben wurde. Die Kreuzung ergibt sich dabei zwischen der weidenblättrigen Magnolie (Magnolia salicifolia) und der Stern-Magnolie (Magnolia stellata). 2013 wurde ein Exemplar der Proctors-Magnolie im Botanischen Garten gepflanzt.

Spendensumme: 200 Euro.

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Prächtiger Trompetenbaum – ein Blickfang in Parks

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© WWU/Botanischer Garten

Catalpa speciosa (Bignoniaceae, Trompetenbaumgewächse)
Diese als Parkbaum beliebte Art hat ihre natürliche Heimat in den USA. Ihre Blüten sind reinweiß und mittig rot und gelb gemustert. Im Spätsommer und Herbst fallen auch die langen Kapselfrüchte auf. Die frühere Bedeutung für die Holzproduktion ist weitgehend verloren gegangen.

Spendensumme: 500 Euro.

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Quitte – seit Generationen geschätzt

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© WWU/Botanischer Garten

Cydonia oblonga (Rosaceae, Rosengewächse)
Die Quitte ist ein sommergrüner Strauch, dessen Frucht den gleichen Namen wie die Pflanze selbst trägt. Die Frucht, die im Aufbau Äpfeln oder Birnen ähnelt, wird für vielerlei Zwecke verwendet. Nach der Ernte im Spätherbst wird aus ihnen Marmelade oder auch Likör und Wein hergestellt.

Spendensumme: 200 Euro.

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Reispapierbaum – für China-Liebhaber

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© WWU/Botanischer Garten

Tetrapanax papyrifer (Araliaceae, Araliengewächse)
Das Mark dieses in China heimischen Baumes kann zu „Reispapier“ verarbeitet werden, was sich nicht nur im deutschen Namen, sondern auch im lateinischen Namensbestandteil „papyrifer“ niedergeschlagen hat. Der rispige Blütenstand enthält viele kleine Dolden, die wiederum aus zahllosen winzigen Einzelblüten bestehen.

Spendensumme: 100 Euro.

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Riesenmammutbaum - was für eine Erscheinung

Riesenmammutbaum 1-1Riesenmammutbaum 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Sequoiadendron giganteum (Cupressaceae, Zypressengewächse)
In ihrer Heimat, der Sierra Nevada in Kalifornien, sorgen diese Bäume mit Stammdurchmessern von bis zu neun Metern immer wieder für staunende Blicke. Das Exemplar im Garten weist bereits einen Stammdurchmesser von 2,48 Metern auf.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Rote Lambertsnuss – liefert unsere Haselnüsse

Corylus maxima (Betulaceae, Birkengewächse)
Diese von der Balkanhalbinsel stammende Art ist für den Großteil der weltweit produzierten „Haselnüsse“ verantwortlich, die heimische Haselnuss hingegen nur für einen kleineren Teil. Die Rote Lambertsnuss ist frostempfindlicher als die Haselnuss und ihre Blätter sind meist braun-rötlich. Oft werden auch als „Bluthasel“ bezeichnete Sorten mit roten Blättern gepflanzt.

Spendensumme: 100 Euro.

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Samthortensie – mit schirmförmigen Blütenständen

Samthortensie 1-1Samthortensie 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Hydrangea aspera (Hydrangeaceae, Hortensiengewächse)
Die samtige Blattoberfläche gab dieser Hortensien-Art ihren deutschen Namen. Die großen, schirmförmigen Blütenstände haben außen einige große, unfruchtbare, weißliche Blüten, während die inneren, fruchtbaren Blüten klein, violett und sehr zahlreich sind.

Spendensumme: 100 Euro.

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Schlitzblättrige Buche – von Gärtnern veredelt

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© WWU/Botanischer Garten

Fagus sylvatica f. laciniata (Fagaceae, Buchengewächse)
Die Schlitzblättrige Buche wurde 1962 im Botanischen Garten gepflanzt. Hierbei handelt es sich um eine rein gärtnerische Form der Buche. Als Wachstumsunterlage dient die Rotbuche auf der die Schlitzblättrige Buche veredelt wird.

Spendensumme: 500 Euro.

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Schwarzer Germer – brachte Menschen zum Niesen

Schwarzergermer 1-1Schwarzergermer 2-1
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Veratrum nigrum (Melanthiaceae, Germergewächse)
Den Namen Schwarzer Germer wurde dieser Pflanze aufgrund seiner dunkel gefärbten Blüten geschenkt. Sie weist einige besondere Eigenschaften vor: Sie ist mehrjährig, frosthart und zudem eine seltene Art. In früherer Zeit wurde der Schwarze Germer für die Herstellung von Niespulver genutzt, seit 1983 ist der Konsum des Niespulvers wegen seiner Giftigkeit in der EU verboten.

Spendensumme: 50 Euro.

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Sieben-Söhne-des-Himmels-Strauch – ein Strauch voller Siebenlinge

Siebensoehnedeshimmels 1-1Siebensoehnedeshimmels 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Heptacodium miconioides (Caprifoliaceae, Geißblattgewächse)
Der Name des Strauches geht auf die etwa 1 cm großen, weißen Blüten zurück, die jeweils zu siebt zusammenstehen (griechisch hepta = sieben, codium = Kopf). Seit etwa 1983 ist der Sieben-Söhne-des-Himmels-Strauch in Europa in Kultur und seit 2008 steht ein Exemplar hier im Botanischen Garten.

Spendensumme: 200 Euro.

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Silber-Dreimasterblume - bemerkenswerte Blätter

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© WWU/Anja Najda

Tradescantia zebrina (Commelinaceae, Commelinagewächse)
Vertreter der Gattung Tradescantia sind im Deutschen auch als Dreimasterblumen bekannt. Neben den attraktiven dreizähligen Blüten sind bei dieser Art auch die bläulich-grünen Blätter bemerkenswert, die zwei parallele Streifen aufweisen die auf der Blattoberseite silbrig-weiß, auf der Blattunterseite hingegen violett erscheinen.

Spendensumme: 50 Euro.

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Sommerlinde - Baum der Liebe

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© WWU/Botanischer Garten

Tilia platyphyllos (Tiliaceae, Lindengewächse)
Mit ihrem herzförmigen Blatt war die Linde als Baum der Liebe geweiht und galt zudem bei den Germanen und Slawen als heiliger Baum. Früher waren die sogenannten Dorflinden zentraler Treffpunkt auf dem Land. Mit über 220 Jahren ist eine unserer Linden der älteste Baum des Gartens.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Strauchrose `Rose von Münster` - auf der Wiese hinter dem Kaphaus

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Rosa cultivar (Rosaceae, Rosengewächse)
Die Rose von Münster ® König (DE) 2014, ist eine stark duftende, rosa Strauchrose mit apricotfarbener Mitte. Die Rose wurde in ihrem Erscheinungsjahr 2014 im Botanischen Garten gepflanzt. Im gleichen Jahr wurde sie vom ehemaligen Kreisgärtnermeister des Kreises Münster auf der Messe „Frühling, Blumen, Freizeit“ in der Halle Münsterland eingeweiht.

Spendensumme für die Rose, die auf der Wiese hinter dem Kaphaus wächst: 200 Euro.

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Süntel-Buche – eine Rarität

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© WWU/Botanischer Garten

Fagus sylvatica var. Suentelensis (Fagaceae, Buchengewächse)
Diese natürliche Varietät der verbreiteten Rotbuche ist eine echte Rarität. Ihr Wuchs unterscheidet sich von der verbreiteten Hänge-Buche (eine Zierform der Rotbuche) durch weniger hängende Zweige und die an Krummholz reiche Krone. Seit einigen Jahren werden Maßnahmen zur Erhaltung der wenigen natürlichen Vorkommen ergriffen.

Spendensumme: 100 Euro.

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Tamarinde – beliebt in vielen Küchen der Welt

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Tamarindus indica (Fabaceae, Schmetterlingsblütler)
Der Name stammt aus dem arabischen „Tamara hindi“, was indische Datteln bedeutet. So nennt man auch umgangssprachlich die essbaren Früchte des Baumes, die in Europa weniger bekannt sind. Die 5-20 cm langen braunen Hülsen finden besonders in asiatischen und südamerikanischen, sowie in der afrikanischen Küche Anklang. Die Früchte schmecken süß-säuerlich, da sie einen hohen Zuckeranteil von bis zu 50% und einen bis zu 20%igen Anteil an Weinsäure enthalten. Essbar sind außerdem auch die Blätter und Blüten. Sie sind ein guter Eisenlieferant. Außerdem enthalten sie unter anderem Magnesium, Vitamin C und Kalzium. Der Baum stammt ursprünglich aus Afrika und kann Wuchshöhen von bis zu 30 Metern erreichen. Auch interessant ist, dass die 20-40 kleinen Fliederblättchen eines Laubblattes sich zur Nacht zusammenfalten. Das nennt man „Schlafstellung“.

Spendensumme: 100 Euro.

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Taschentuchbaum - Gartenattraktion im Frühsommer

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© WWU/Botanischer Garten

Davidia involucrata (Cornaceae, Hartriegelgewächse)
Die ursprünglich in China beheimateten Taschentuchbäume sind im Botanischen Garten jedes Jahr im Frühsommer wahre Besuchermagnete. Dann können die kugelförmigen Blütenstände mit zwei weißen Hochblättern, die wie Taschentücher an den Zweigen sitzen, bewundert werden.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Tatarischer Steppen-Ahorn – herbstliches Farbspektakel

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Acer tataricum (Sapindaceae, Seifenbaumgewächse)
Besonders im Herbst ist dieses im Botanischen Garten Münster als Strauch wachsende Gehölz durch seine intensive Herbstfärbung ein Blickfang. Sie kann von gelb bis rotorange reichen. Der Tatarischer Steppen-Ahorn kann auch als kleiner Baum wachsen.

Spendensumme: 200 Euro.

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Trans Pecos-Yucca – bildet einen menschengroßen Blütenstand

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Yucca thompsoniana (Asparagaceae, Spargelgewächse)
Diese Art macht ihrer Gattung alle Ehre: Es wird ein für die Palmlilien (Yucca) typischer, etwa menschengroßer Blütenstand gebildet. Die nur wenige Zentimeter großen Einzelblüten sind glockenförmig und cremefarben. Jeder Blütenstand enthält hunderte Einzelblüten. Sie ist wie viele Palmlilien-Arten recht frostunempfindlich und wird daher auch als Zierpflanze bei uns kultiviert. Natürlich kommt sie in Texas und Mexiko vor.

Spendensumme: 200 Euro.

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Tulpenbaum - da ist Musik drin

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© WWU/Botanischer Garten

Liriodendron tulipifera (Magnoliaceae, Magnoliengewächse)
Der offizielle Staatsbaum der US Bundesstaaten Kentucky, Indiana und Tennessee ist seit 1920 im Garten zu finden. Seinen Namen verdankt er der Form seiner Blüten. Wichtig ist seine Rolle als Holzlieferant z.B. für Musikinstrumente und Spielwaren.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Vielblütiger Salomonssiegel – eine altertümliche Sagengestalt

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Polygonatum multiflorum (Asparagaceae, Spargelgewächse)
Etwas versteckt unter den Blättern sitzen die Blüten des Vielblütigen Salomonssiegels immer zu 2-5 Blüten zusammen. Der deutsche Name dieser Pflanze stammt von den scheibenförmigen Narben, die sich nach dem Abwelken der Sprosse bilden. Die Narben ähneln äußerlich einem Siegel. Laut Sage hielt man den Vielblütigen Salomonssiegel für die Springwurz, die in der Lage sei, verschlossene Türen zu öffnen.

Spendensumme: 50 Euro.

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Wald-Geißbart – auch zum Essen geeignet

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© WWU/Botanischer Garten

Aruncus dioicus (Rosaceea, Rosengewächse)
Der Wald-Geißbart bevorzugt schattige und feuchte Bereiche und ist in den gemäßigten Breiten der nördlichen Hemisphäre zu finden. Die Blüten, die eine schöne weiße Farbe annehmen, stehen in einer Rispe von einer Größe zwischen 20-30 cm. Die jungen Triebe der Pflanzen sind essbar und werden in Norditalien auf Märkten verkauft. Man sollte sie jedoch wegen Blausäureglykoside nur gekocht verzehren.

Spendensumme: 50 Euro.

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Alpinum - die Alpen mitten in Münster

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© WWU/Botanischer Garten

Bereits seit 1823 finden Sie die alpine Vegetation der Alpen und Pyrenäen im Garten repräsentiert. Felsen und Geröll sowie flachgründige Böden bestimmen das Bild. Typische Pflanzen wie Zwergstrauchheiden, Alpenrosengebüsche, Alpenedelweiß, Enzian sowie Moose und Flechten warten darauf, entdeckt zu werden.

Spendensumme: 3.000 Euro

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Australien und Neuseeland - Down Under mitten in Münster

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Entdecken Sie die Pflanzenwelt aus dem Südwesten und Südosten Australiens sowie aus Neuseeland. Etwa 86% der Pflanzenarten Australiens kommen nur dort vor, weshalb Australien in der Biogeographie als eigenes Florenreich geführt wird. Trotz der relativen Nähe gibt es große Unterschiede zur Pflanzenwelt Neuseelands.

Spendensumme: 3.000 Euro.

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Bauerngarten - typisch Münsterland

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© WWU/Botanischer Garten

Zurückversetzt in Großmutters Zeiten fühlt man sich im Bauerngarten. 1986 wurde er nach historischem Vorbild angelegt und zeigt die typischen Elemente wie Hecken, Wege in Kreuzform und in der Mitte ein Blumenrondell. In den gleichmäßigen Beeten finden Sie alte Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanzenarten sowie verschiedene Bauernblumen.

Spendensumme: 3.000 Euro.

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Kalkmagerrasen - wo die Schmetterlinge wohnen

Kalkmagerrasen1-1Kalkmagerrasen2-1
© WWU/Botanischer Garten

Hier kommen Sie am besten an einem sonnigen Sommertag vorbei, wenn tausende Schmetterlinge die Vielfalt der Kräuter und Stauden für sich entdecken. 1993 wurde der Kalkmagerrasen angelegt, um Ihnen eine typische Vegetation zu zeigen, die durch Beweidung und Heugewinnung entsteht.

Spendensumme: 3.000 Euro.

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Mittelmeer - mediterranes Leben hier in Münster

Mittelmeer1-1Mittelmeer2-1
© WWU/Botanischer Garten

Träumen vom Mittelmeer - das können Sie seit 1999 auch im Botanischen Garten! Der komplette Küstenstreifen von Südeuropa über Vorderasien bis hin zu Nordafrika wird durch typische Bepflanzung dargestellt: Sie finden den charakteristischen Ölbaum, aber auch viele andere Pflanzen wie Lorbeer, Pistazie und Ginster.

Spendensumme: 3.000 Euro.

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Arboretum - ein Hektar mit schönstem Form- und Farbenspiel

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© WWU/Botanischer Garten

Der Name dieser Fläche leitet sich vom lateinischen Wort arbor (= Baum) ab. Ab 1803 wurde das Arboretum angelegt, um Bäume und Sträucher zu präsentieren. Die Pflanzen wurden so miteinander kombiniert, dass ein beeindruckendes Spiel aus Formen und Farben entstand.

Spendensumme: 5.000 Euro.

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System der Samenpflanzen - die Lehre der Abstammung

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© WWU/Botanischer Garten

Aus der Luft betrachtet, erinnert das System der Samenpflanzen an einen Käfer. Tatsächlich verbergen sich hinter der kreativen Gestaltung aus dem Jahr 2003 neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu Abstammungslinien und Artenzahlen der einzelnen Pflanzensippen, die jeweils durch typische Vertreter repräsentiert werden.

Spendensumme: 5.000 Euro.

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Heide und Düne - besonders schützenswert

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© WWU/Botanischer Garten

Heidegebiete sind historische Kulturlandschaften, die durch Abholzung und Beweidung entstanden sind. Im 19. Jahrhundert bestand das heutige Stadtgebiet Münsters zu einem Drittel aus Heide. Heute gibt es nur noch kleine geschützte Gebiete. Die Heidelandschaft in unserem Garten vermittelt einen Eindruck davon, wie es dort aussieht.

Spendensumme: 3.000 Euro.

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Zierliche Deutzie – blüht in reinem Weiß

Zierlichedeutzie 1-1Zierlichedeutzie 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Deutzia gracilis (Hydrangeaceae, Hortensiengewächse)
Die zahlreichen Blüten, die den Strauch im Frühjahr in ein reines Weiß hüllen, haben sie bei uns zu einem verbreiteten Zierstrauch gemacht. Sowohl der deutsche, wie auch der botanische Name nehmen Bezug auf die dünnen, zierlichen Zweige der Art.

Spendensumme: 100 Euro.

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