Jetzt Pate werden!

Fördern Sie den Botanischen Garten der WWU Münster, indem Sie Ihrer Lieblingsblume oder Ihrem Lieblingsbaum eine Patenschaft widmen. Wählen Sie aus unserer Liste eine Pflanze, die Sie an einen besonderen Ort, eine schöne Reise oder einen einzigartigen Moment in Ihrem Leben erinnert. Oder entdecken Sie ein originelles Geschenk für einen nahestehenden Menschen.

Mit einem persönlichen Schildchen an Ihrer Patenpflanze, einer Urkunde und der Einladung zum Patentag bedanken wir uns für Ihre Spende.

Und noch ein wichtiger Hinweis:

Uns ist es sehr wichtig, dass jede Patenschaft einzigartig ist und somit jede Pflanze auch nur einen Paten erhält. Daher kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass eine Patenschaft bereits vergeben ist, wenn Sie diese bei uns online buchen. Sollte das bei Ihnen der Fall sein, würden wir uns kurzfristig bei Ihnen melden und Ihnen eine gleichwertige Alternative vorschlagen.

Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um eine Jahrespatenschaft.

Pfahlrohr - Voller Energie

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© kkuepers

Arundo donax (Poaceae, Süßgräser)

Die natürliche Herkunft der Pflanze ist umstritten: diskutiert werden Ostasien, Indien oder der Mittelmeerraum. Im Garten wird das Süßgras gerne als Sichtschutzhecke verwendet. Die Pflanze neigt nicht so stark zum Wuchern wie viele Bambus Arten und stellt daher eine attraktive Alternative dar. In Kalifornien und Mexiko hat sich das Pfahlrohr leider als invasive Art ausgebreitet und verdrängt dort heimische Vegetation und dadurch Vogelarten. Es gibt aber auch gute Aussichten: Aufgrund der anspruchslosen und schnellwüchsigen Eigenschaften wird die Verwendung als Energiepflanze in Betracht gezogen. Italienische Studien weisen auf einen besonders ergiebigen Ertrag hin.

Spendensumme: 100 Euro.

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Blaue Palmlilie - Ein immergrüner Igelkopf

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© kkuepers

Yucca rostrata (Spargelgewächse, Asparagaceae)

Die beliebte Zimmerpflanze kann an trockenen und sonnigen Plätzen ausgepflanzt werden, denn sie ist sehr frosthart und verträgt Temperaturen bis minus 20 Grad. So verleiht sie Gärten auch im Winter ein exotisches Flair. Ursprünglich wächst die Halbwüstenpflanze im westlichen Texas und im nördlichen Mexiko. Sie erreicht ausgewachsen eine Höhe von 2,5 bis 4 Metern.

Spendensumme: 50 Euro.

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Efeublättriges Alpenveilchen - eine herbstliche Blütenpracht

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© WWU/ Botanischer Garten

Cyclamen hederifolium (Primulaceae, Primelgewächse)

Das Efeublättrige Alpenveilchen gehört zu den beliebten Zimmerpflanzen in den kalten Monaten des Jahres. Sie verträgt weder Frost noch die im Winter beheizten Räume besonders gut. Bei richtiger Pflege jedoch blüht sie sehr zahlreichlich in den Farben weiß, rosa oder dunkelrot in vollständig nach hinten gerichteten Blütenblättern. Heimisch ist sie im nördlichen Mittelmeerraum. Dort entwickeln sich zwischen August und Oktober zunächst die Blüten und danach erst die Laubblätter. Auf die Blütezeit bezieht sich auch ein weiterer geläufiger Trivialname: Herbst-Alpenveilchen.

Spendensumme: 50 Euro.

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Chinesische Zaubernuss

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© WWU/ Botanischer Garten

Hamamelis mollis (Hamamelidaceae, Zaubernussgewächse)
Die Chinesische Zaubernuss stammt ursprünglich aus Asien. Sie ist ein sommergrüner Strauch von bis zu 8 m Höhe. Die Blätter sind insbesondere auf der Blattunterseite weich behaart, worauf das Artepitheton mollis hinweist. Die Chinesische Zaubernuss blüht vor dem Blattaustrieb in Europa von Januar bis März, in ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet blüht sie von April bis Mai.

Spendensumme: 500 Euro.

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Douglasie – ein Duft, der an Orangen erinnert

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© WWU/Botanischer Garten

Pseudotsuga menziesii (Pinaceae, Kieferngewächse)
Ursprünglich aus küstennahen Gebieten Nordamerikas stammend, findet man diesen schnell wachsenden Baum aufgrund seiner attraktiven Holzeigenschaften inzwischen in ganz Europa. 1827 wurde er von dem schottischen Botaniker David Douglas nach Europa gebracht und verdankt ihm seinen Namen. An ihrem Naturstandort kann die Douglasie eine Größe von bis zu 100 Metern und ein stattliches Alter von ca. 600 Jahren erreichen. Jüngere Exemplare besitzen eine glatte, grün-graue Rinde mit zahlreichen Harzbeulen. Mit dem Alter wird die Rinde dunkel- bis schwarzbraun und bekommt eine grobe, rissige Struktur. Sehr charakteristisch ist der angenehm fruchtige Geruch ihres Harzes, der an Orangen erinnert.

Spendensumme: 500 Euro.

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Echte Sumpfzypresse - ein Zuhause für Bienen

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© WWU/Botanischer Garten

Taxodium distichum (Cupressaceae, Zypressengewächse)
Am großen Teich im Botanischen Garten stehen zwei Exemplare der Echten Sumpfzypresse. Im Uferbereich kann man eine botanische Besonderheit entdecken: Aus dem Wasser ragen knubbelige Wurzelstrukturen heraus – sogenannte Atemknie. Diese Strukturen sind typisch bei einigen Sumpf- und Ufergehölzen. Durchsetzt mit einem schwammigen Gewebe, dem Aerenchym, ermöglichen sie die Sauerstoffversorgung der Wurzeln. In der nordamerikanischen Heimat der Echten Sumpfzypresse wurden die typischen Wurzelknie von den Ureinwohnern als Bienenkörbe genutzt.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Echte Sumpfzypresse 'Peve Minaret' – Eine Zwergform

Echte Sumpfzypresse 'Peve Minaret'Echte Sumpfzypresse 'Peve Minaret'
© WWU/Emilia May

Taxodium distichum 'Peve Minaret' (Cupressaceae, Zypressengewächse)
Die Echte Sumpfzypresse ist eine Zeitzeugin aus der Tertiärflora vor 26 Millionen Jahren und wichtiger Bestandteil von damaligen Braunkohlewäldern. Während am Ufer unseres Teiches zwei große Exemplare dieser uralten Pflanzenart stehen, wird im Gartenbereich der Pflanzensystematik eine Zwergform gezeigt: Die Sorte 'Peve Minaret' wird nur etwa 3 Meter hoch und eignet sich somit auch für kleinere Gärten.

Spendensumme: 200 Euro.

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Eibe – steckt voller Geschichten

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© WWU/Botanischer Garten

Taxus baccata (Taxaceae, Eibengewächse)
Zwei große Eiben von 1860 und 1875 stehen im Botanischen Garten. Dieses heimische Nadelgehölz wurde aufgrund seines stabilen und elastischen Holzes in der Antike und im Mittelalter zum Bogenbau verwendet und großflächig abgeholzt. Wer jedoch die Wahl hatte, machte lieber einen großen Bogen um den Baum: Schließlich galt er als Heimstätte von Hexen und bösen Geistern. Tatsächlich sind fast alle Pflanzenteile der Eibe hochgiftig, worin möglicherweise der wahre Kern der Gruselgeschichten liegt. Heute wird an den Inhaltsstoffen der Eibe geforscht: Vor allem in der Krebstherapie erhofft man sich Anwendungsmöglichkeiten.

Spendensumme: 500 Euro.

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Eisenholzbaum

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© WWU/ Botanischer Garten

Parrotia persica (Zaubernussgewächse, Hamamelidaceae)
Der Eisenholzbaum wurde 1902 im Botanischen Garten gepflanzt. Nach Europa eingeführt wurde er im Jahr 1846. Der Gattungsname Parrotia leitet sich von dem Namen des Arztes und Botanikers Friedrich W. Parrot ab, zu dessen Ehren er benannt worden ist. Der Artname persica bezieht sich auf seine ursprüngliche Heimat im heutigen Iran. Die roten Blüten des Eisenholzbaums zeigen sich von Februar bis März.

Spendensumme: 500 Euro.

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Faulbaum – Anziehend für Schmetterlinge und Explosiv

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© WWU/ Boanischer Garten

Frangula alnus (Rhamnaceae, Kreutzdorngewächse)

Der Name „Faulbaum“ bezieht sich auf den leichten Fäulnisgeruch der Borke. Er wird auch Schießbeere und Pulverholz genannt, da sein Holz früher zur Herstellung von Schwarzpulver verwendet wurde. Einen besonderen Stellenwert hat der Baum als Hauptfutterpflanze der Raupe des Zitronenfalters (Gonepteryx rhamni), dessen wissenschaftlicher Name rhamni sich sogar auf die Familie dieser wichtigen Nahrungsquelle bezieht.

Spendensumme: 100 Euro.

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Felsenkaktus - in der Karibik zu Hause

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© WWU/Botanischer Garten

Cereus repandus 'Monstrosus' (Cactaceae, Kakteengewächse)

Dieser imposante und mitlerweile über 73 Jahre alte Kaktus ist ein Blickfang im Botanischen Garten.
Bereits seit 1949 wächst dieser Kaktus im Sukkulentenhaus. In freier Natur finden Sie seine Artgenossen in Venezuela und in der Karibik. Sowohl die Früchte als auch die Triebspitzen sind essbar. Seine zerschnittenen Triebe werden als Seifenersatz genutzt.

Spendensumme: 200 Euro.

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Geldbaum - wächst Geld etwa doch auf Bäumen?

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© WWU/ Botanischer Garten

Crassula ovata (Crassulaceae, Dickblattgewächse)
Der Geldbaum stammt ursprünglich aus Südafrika. Dieser wächst als dickstämmiger, stark verzweigter, immergrüner sukkulenter Strauch und erreicht Wuchshöhen bis zu 2,5 Meter. Die Triebe sind graugrün. Die Rinde älterer Zweige schält sich in Streifen ab. Anders als es der Name verspricht, werden seine fast münzrunden Blätter leider noch nicht als Währung akzeptiert.

Spendensumme: 200 Euro.

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Herzblättrige Kugelblume – eine echte Überlebenskünstlerin

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© WWU/ Botanischer Garten

Globularia cordifolia (Plantaginaceae, Wegerichgewächse)

Die Herzblättrige Kugelblume kommt auf Böden über Kalkgestein bis in Höhenlagen von etwa 2000 Metern vor. Die wintergrüne Staude bildet einen dichten Teppich, in dem vom Felsen herabrieselnder Humus gesammelt wird, der wiederum der Nährstoffversorgung dient. Die Pflanze bildet zwischen Mai und Juli ihre violetten kugelförmigen Blüten aus und wird dann zu einem Blickfang.

Spendensumme: 50 Euro.

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Japanische Hainbuche

Japanische HainbucheJapanische Hainbuche
© WWU/Emilia May

Carpinus turczaninowii (Betulaceae, Birkengewächs)
Die Japanische Hainbuche stammt, wie ihr Name schon verrät, ursprünglich aus dem Osten Asiens. Die subtropischen Bergwälder von China, Korea und Japan sind ihre natürliche Umgebung. Trotz der schönen Herbstfärbung und der großen Widerstandsfähigkeit ist der kleine Baum in Europa noch relativ unbekannt. Man findet ihn nur in wenigen Gärten. Ein echter Geheimtipp!

Spendensumme: 200 Euro.

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Japanischer Schnurbaum - Früchte wie an einer Perlenkette

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© WWU/Botanischer Garten

Styphnolobium japonicum (Fabaceae, Hülsenfrüchtler)
Bereits 1840 wurde dieser majestätische Baum im Garten gepflanzt. In den Ursprungsländern Korea und China dient er unter anderem als Tempelbaum. Seine eingeschnürten Früchte erinnern an eine Perlenkette.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Kalifornische Nusseibe – eine Verwandte aus Amerika

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© WWU/Botanischer Garten

Torreya californica (Taxaceae, Eibengewächse)
Sie ist ein seltener Endemit und kommt nur in Kalifornien vor; entsprechend wurde sie auch benannt. Es fällt sofort die Ähnlichkeit zur heimischen Eibe auf, die in der engen Verwandtschaft begründet liegt. Der Samenmantel ist allerdings nicht rot, sondern grün mit roten Streifen und er umgibt den Samen vollständig. Der Wuchs ist lockerer, die Nadeln länger und sie wächst schneller als ihre heimische Verwandte.

Spendensumme: 500 Euro.

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Kalla, Zantedeschie – gilt als Glücksbringer

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© WWU/Anja Najda

Zantedeschia aethiopica (Araceae, Aronstabgewächse)

Der Blütenstand ist - wie bei allen Aronstabgewächsen- ungewöhnlich: Ein einzelnes, oft auffällig gefärbtes Hochblatt (Spatha) umgibt den Kolben (Spadix). Der deutsche Trivialname „Kalla“ oder „Calla“ verleitet zu Verwechslungen mit der Gattung Calla (ebenfalls aus den Aronstabgewächsen). Seit der Antike wurde Zantedeschia aufgrund des einem Kelch ähnelnden Blütenstands mit Feiern assoziiert, und gilt daher vielerorts noch heute als Glücksbringer.

Spendensumme: 50 Euro.

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Kameldorn-Akazie – eine Pflanze mit Ohren?

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© WWU/Emilia May

Vachellia erioloba (Fabaceae, Hülsenfrüchtler)

Der botanische Name leitet sich aus erio (behaart) und loba (Ohrläppchen) ab und bezieht sich auf das Aussehen der Früchte. Der Baum erreicht Wuchshöhen von bis zu 22 Metern. Die Hülsenfrüchte besitzen die Form eines Halbmondes und sind die Größten Früchte unter den afrikanischen Akazien. Die Kameldorn-Akazie dient als Charakterpflanze Namibias und wird in der traditionellen Medizin vor Ort genutzt.

Spendensumme: 200 Euro.

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Kaukasische Flügelnuss - nützliches Gift

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© WWU/Botanischer Garten

Pterocarya fraxinifolia (Juglandaceae, Walnussgewächse)
In seiner Heimat, dem Kaukasus, nutzt man die Gifte seiner Blätter zur Fischjagd. 1880 wurde dieser Baum im Garten gepflanzt und zeigt uns, wie er sich durch seine Gifte vor Verbiss und Krankheiten schützt.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Koreanischer Schneeball - Verzaubert mit seinem Duft

© WWU/Botanischer Garten

Viburnum carlesii (Adoxaceae, Moschuskrautgewächse)

Dieser Vertreter der artenreichen Gattung Viburnum ist als Zierstrauch aufgrund seiner zahlreichen rosaweißen Blüten beliebt. Im späten Frühling entwickelt der Koreanische Schneeball, der auch Duft-Schneeball genannt wird, seine volle Pracht und verführt mit einem süßlichen Duft. Die Zweige des Schneeballs sind recht biegsam und wurden früher als Flechtwerk verwendet. Diese Eigenschaft verhalf der Gattung Viburnum auch zu ihrem Namen. Das Wort „viere“ leitet sich von dem lateinischen Wort flechten ab.

Spendensumme: 100 Euro.

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Kuhschelle - fühlt sich in den Alpen zuhause

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© V. Sander

Pulsatilla vulgaris (Ranunculaceae, Hahnenfußgewächse )

Die Kuhschelle ist in zahlreichen Gebirgen Europas auf sonnigen, trockenen und kalkhaltigen Böden zu finden. Sie ist für die Gebirgstemperaturen bestens gewappnet: ihre Behaarung schützt die Kuhschelle vor Wasserverlust und Kälte. Der behaarte Fruchtstand und die glockenförmigen Blüten sorgen für ein attraktives Aussehen. Der Frühblüher zeigt seine violetten Blüten von März bis April. Alle Arten der Gattung stehen unter Schutz.

Spendensumme: 50 Euro.

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Kulturapfel 'Westfälischer Gülderling' – hier gibt es den Kuss unter dem Mistelzweig

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© WWU/Botanischer Garten

Malus domestica (Rosaceae, Rosengewächse), plus Mistel Viscum album subsp. album (Santalaceae, Sandelholzgewächse)
Der Kulturapfel „Westfälischer Gülderling“ wurde 1954 im Botanischen Garten gepflanzt. Eine Besonderheit ist die Mistel, die als Halbschmarotzer seit 1959 auf ihm wächst. Sie stellt ihre Wasser- und Nährstoffversorgung über die Wirtspflanze sicher, ist aber in der Lage, selbständig Photosynthese zu betreiben.

Spendensumme: 500 Euro.

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Lawsons Scheinzypresse

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© BG Münster

Chamaecyparis lawsoniana (Zypressengewächse, Cupressaceae)
Diese Art stammt ursprünglich aus Nordamerika. Dort kann sie eine Höhe von 60 Meter erreichen. Benannt wurde sie nach dem Botaniker Peter Lawson. Es handelt sich um einen immergrünen Baum mit charakteristisch pyramidenförmigen Wuchs und einer überhängenden Spitze. Seine dichten Verzweigungen sind mit dunkel- bis blaugrünen Blattschuppen bedeckt und stehen damit sehr in Kontrast zu der rotbraunen Farbe seiner Borke. Von März bis Mai zeigen sich an den Spitzen seiner Triebe die kleinen, rötlichen männlichen und die bläulichen weiblichen Blütenzapfen. Seine zapfenförmigen Früchte sind relativ hart und besitzen eine dunkelbraune Farbe.

Spendensumme: 300 Euro.

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Lobivia - ein Endemit aus Argentinien

© kkuepers

Lobivia rosarioana (Cactaceae, Kakteengewächse)

Dieser stachelige Kaktus ist ein Endemit aus dem Nordwesten Argentiniens. Als Endemiten bezeichnet man Pflanzen oder Tiere, deren natürliches Verbreitungsgebiet sehr stark örtlich begrenzt ist. Endemismus hat oft damit zu tun, dass sich Lebewesen an sehr spezielle Umweltbedingungen in extremen Lebensräumen angepasst haben oder durch natürliche Barrieren, wie zum Beispiel Meerwasser, eine Verbreitung verhindert wird. Da schon bei geringen Umweltveränderungen der meist kleine Bestand endemischer Arten gefährdet sein kann, sind sie im besonderen Maße zu schützen.

Spendensumme: 50 Euro.

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Mexikanischer Tulpenmohn - wartet auf den Regen

Mexikanischer Tulpenmohn 1-1Mexikanischer Tulpenmohn 2-1
© WWU/Emilia May

Hunnemannia fumariifolia (Papaveraceae, Mohngewächse)

Der Mexikanische Tulpenmohn ist endemisch für die mittelamerikanischen Trockengebiete. Die krautige Pflanze überdauert Trockenperioden als Samen im Boden. Kommt ein Regenschauer, nutz der Tulpenmohn die kurzzeitige Wasserverfügbarkeit, um seinen kompletten Vegetationszyklus zu durchlaufen. Die Gattung ist nach dem englischen Botaniker John Hunnemann (1760-1839) benannt worden.

Spendensumme: 50 Euro.

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Pflaumenblättriger Schneeball – nicht für die Schneeballschlacht geeignet

© WWU/Emilia May

Viburnum prunifolium (Adoxaceae, Moschuskrautgewächse)
1991 wurde der Pflaumenblättrige Schneeball im Botanischen Garten gepflanzt. Im US-Bundestaat Connecticut wird er als gefährdete Pflanzenart gelistet. Die dunkel schwarzblauen Früchte werden dort von der indigenen Bevölkerung gegessen und zu Marmelade verarbeitet. Auch in der Medizin wurde er für verschiedene Erkrankungen genutzt.

Spendensumme: 100 Euro.

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Phototoxisches Beet – nur gucken, nicht anfassen!

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© WWU/Botanischer Garten

Phototoxische Substanzen, also Substanzen, die erst in Verbindung mit (Sonnen-)Licht auf der Haut ihre toxische Wirkung entfalten, kommen auch bei heimischen Pflanzen vor. Viele Doldenblütengewächse, darunter z. B. der Wiesenkerbel, haben eine leichte phototoxische Wirkung. In diesem Beet sind aber auch weit gefährlichere Vertreter zu finden, deshalb: Nur gucken, nicht anfassen!

Spendensumme: 200 Euro.

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Quitte – seit Generationen geschätzt

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© WWU/Botanischer Garten

Cydonia oblonga (Rosaceae, Rosengewächse)

Die Quitte ist ein sommergrüner Strauch oder kleiner Baum, dessen Frucht den gleichen Namen wie die Pflanze selbst trägt. Die gelben Früchte, die im Aufbau Äpfeln oder Birnen ähneln, wird für vielerlei Zwecke verwendet: Nach der Ernte im Spätherbst wird aus ihnen Marmelade oder auch Likör und Wein hergestellt.
Spendensumme: 200 Euro.

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Radbaum

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© WWU/Anja Najda

Trochodendron aralioides (Radbaumgewächse, Trochodendraceae)

Der Radbaum ist nur in Taiwan, Japan und auf den Ryūkyū-Inseln beheimatet. An seinem Naturstandort ist er in immergrünen Wäldern, Steppen und Trockenwäldern bis 2700 Meter Höhe zu finden.Seit 1982 gibt es den Radbaum im Botanischen Garten Münster. Die Gattung Trochodendron beinhaltet nur die Art T. aralioides, weswegen sie als monotypische Gattung bezeichnet wird. Der Gattungsname leitet sich aus dem Griechischen von "trochos" für Rad und "dendron" für Baum ab. "Trochos" verweist dabei auf die ringförmig angeordneten Staubblätter der Blüte.

Spendensumme: 100 Euro.

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Riesenmammutbaum – was für eine Erscheinung

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© WWU/Botanischer Garten

Sequoiadendron giganteum (Cupressaceae, Zypressengewächse)
Die Mammutbäume machen ihrem Namen alle Ehre und gehören zu den größten Gehölzen der Welt. Spuren dieser urzeitlichen Bäume lassen sich bis in die Kreidezeit vor 125 Millionen Jahren zurückverfolgen. Mit einem Stammdurchmesser von etwa 2,5 Metern ist der Mammutbaum hier im Botanischen Garten zwar bereits imposant – gehört innerhalb seiner Art jedoch noch zu den schlanken Exemplaren. In ihrer Heimat, der Sierra Nevada in Kalifornien, sorgen diese Bäume mit Stammdurchmessern von bis zu zwölf Metern immer wieder für staunende Blicke.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Schlitzblättrige Buche – von Gärtnern veredelt

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© WWU/Botanischer Garten

Fagus sylvatica f. laciniata (Fagaceae, Buchengewächse)
Die Schlitzblättrige Buche wurde 1962 im Botanischen Garten gepflanzt. Hierbei handelt es sich um eine rein gärtnerische Form der Buche. Als Wachstumsunterlage dient die Rotbuche auf der die Schlitzblättrige Buche veredelt wird.

Spendensumme: 500 Euro.

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Taschentuchbaum - Gartenattraktion im Frühsommer

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© WWU/Botanischer Garten

Davidia involucrata (Cornaceae, Hartriegelgewächse)
Die ursprünglich in China beheimateten Taschentuchbäume sind im Botanischen Garten jedes Jahr im Frühsommer wahre Besuchermagnete. Dann können die kugelförmigen Blütenstände mit zwei weißen Hochblättern, die wie Taschentücher an den Zweigen sitzen, bewundert werden.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Tulpenbaum - da ist Musik drin

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© WWU/Botanischer Garten

Liriodendron tulipifera (Magnoliaceae, Magnoliengewächse)

Der offizielle Staatsbaum der US Bundesstaaten Kentucky, Indiana und Tennessee ist seit 1920 im Garten zu finden. Seinen Namen verdankt er der Form seiner Blüten. Wichtig ist seine Rolle als Holzlieferant z.B. für Musikinstrumente und Spielwaren.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Urweltmammutbaum – einer der Letzten seiner Art

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© WWU/Botanischer Garten

Metasequoia glyptostroboides (Cupressaceae, Zypressengewächse)

Ein spektakulärer Fund: Der Urweltmammutbaum – auch Chinesisches Rotholz genannt – galt bereits als ausgestorben, als 1944 lebende Restbestände in Mittelchina entdeckt wurden. Um das Vorkommen dieses lebenden Fossils zu erhalten und zu erweitern, wurden Samen des Urweltmammutbaums sowohl innerhalb Chinas als auch an Botanische Gärten rund um den Globus verteilt. Auch hier in Münster stehen mehrere Exemplare dieses besonderen Baumes und werden seit den 1950er-Jahren gepflegt und gehegt.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Kaphaus - die Schönheit Südafrikas

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© WWU/Botanischer Garten

Im Kaphaus wird ein kleiner Ausschnitt der außergewöhnlich diversen Vegetation der Kapregion Südafrikas gezeigt. Zu den Highlights dieses Hauses gehört die einzigartige Wildpelargoniensammlung, die an der WWU für Forschungszwecke angelegt wurde. Aber auch die faszinierende Welwitschia, die seltenen Pflanzen des Fynbos oder die bunt blühende Paradiesvogelblume sorgen dafür, dass Liebhaber der formen- und artenreichen Pflanzenwelt Südafrikas hier voll auf ihre Kosten kommen.

Spendensumme: 3.000 Euro.

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Kalkmagerrasen - wo die Schmetterlinge wohnen

Kalkmagerrasen1-1Kalkmagerrasen2-1
© WWU/Botanischer Garten

Hier kommen Sie am besten an einem sonnigen Sommertag vorbei, wenn tausende Schmetterlinge die Vielfalt der Kräuter und Stauden für sich entdecken. 1993 wurde der Kalkmagerrasen angelegt, um Ihnen eine typische Vegetation zu zeigen, die durch Beweidung und Heugewinnung entstanden ist. Kalkmagerrasen sind durch heutige Bewirtschaftungsformen stark zurückgedrängt. Aufgrund der hohen Artenvielfalt, die sich auf einem Kalkmagerrasen findet, stellt er einen schützenswerten Lebensraum dar.

Spendensumme: 3.000 Euro.

Auf der Seite www.pflanzenpate.de finden Sie eine Übersicht mit allen Pflanzen, die aktuell im Botanischen Garten Münster für eine Patenschaft verfügbar sind.
 

Arboretum - ein Hektar mit schönstem Form- und Farbenspiel

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© WWU/Botanischer Garten

Der Name dieser Fläche leitet sich vom lateinischen Wort arbor (= Baum) ab. Ab 1803 wurde das Arboretum angelegt, um Bäume und Sträucher zu präsentieren. Die Pflanzen wurden so miteinander kombiniert, dass ein beeindruckendes Spiel aus Formen und Farben entstand.

Spendensumme: 5.000 Euro.

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Sukkulentenhaus - Achtung: Hier kann es pieksen!

Sukkulentenhaus1-1Sukkulentenhaus2-1
© WWU/Botanischer Garten

Das historische und denkmalgeschützte Sukkulentenhaus wurde 1928 errichtet. Darin werden Pflanzen mit der Fähigkeit zur Wasserspeicherung präsentiert: Kakteen aus Süd- und Mittelamerika, sukkulente Euphorbien aus Afrika, Agaven, Drachenbäume und viele mehr. Die Evolution hat dabei in verschiedenen Lebensräumen sowohl eine erstaunliche Vielfalt an Überlebensstrategie entwickelt, als auch auf unterschiedlichen Kontinenten überraschend ähnliche Anpassungen hervor gebracht. Hier im Sukkulentenhaus kann man den beeindruckenden Erfindergeist der Natur angesichts harscher Umweltbedingungen hautnah erleben. Allerdings gilt Achtung: Hier kann es pieksen!

Spendensumme: 3.000 Euro.

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Heide und Düne - besonders schützenswert

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© WWU/Botanischer Garten

Heidegebiete sind historische Kulturlandschaften, die durch Abholzung und Beweidung entstanden sind. Im 19. Jahrhundert bestand das heutige Stadtgebiet Münsters zu einem Drittel aus Heide. Heute gibt es nur noch kleine geschützte Gebiete. Die Heidelandschaft in unserem Garten vermittelt einen Eindruck davon, wie es dort aussieht.

Spendensumme: 3.000 Euro.

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Mittelmeer - mediterranes Leben hier in Münster

Mittelmeer1-1Mittelmeer2-1
© WWU/Botanischer Garten

Träumen vom Mittelmeer - das können Sie seit 1999 auch im Botanischen Garten! Der komplette Küstenstreifen von Südeuropa über Vorderasien bis hin zu Nordafrika wird durch typische Bepflanzung dargestellt: Sie finden den charakteristischen Ölbaum, aber auch viele andere Pflanzen wie Lorbeer, Pistazie und Ginster.

Spendensumme: 3.000 Euro.

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System der Samenpflanzen - die Lehre der Abstammung

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© WWU/Botanischer Garten

Aus der Luft betrachtet, erinnert das System der Samenpflanzen an einen Käfer. Tatsächlich verbergen sich hinter der kreativen Gestaltung aus dem Jahr 2003 neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu Abstammungslinien und Artenzahlen der einzelnen Pflanzensippen, die jeweils durch typische Vertreter repräsentiert werden.

Spendensumme: 5.000 Euro.

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Palmlilie

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© kkuepers

Yucca x Hybride (Spargelgewächse, Asparagaceae)

Palmlilien kommen hauptsächlich in den ariden und semi-ariden Gebieten in Mexiko und der westlichen USA vor. Die verholzenden Pflanzen sind mehrjährig und werden gerne als Zimmerpflanzen kultiviert. Einige Arten sind winterhart und können auch im Freiland an sonnigen Stellen gepflanzt werden. Bei der vorliegenden Art handelt es sich um einen Hybrid. Durch Hybridisierung können wenig winterharte Arten mit einem interessanten Wuchs mit robusten Arten gekreuzt werden, um die Winterhärte zu steigern. Bisher werden nur relativ wenige Hybriden in Europa kultiviert. Das griechische Wort „hybris“ bedeutet übrigens so viel wie „Hochmut“ oder „Überheblichkeit“.

Spendensumme: 50 Euro.

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Ihre Wunschpflanze war noch nicht dabei?

Meine PflanzeMeine Pflanze
© wwu_botanischer_garten

Senden Sie uns gerne nach Nachricht an pflanzenpate@uni-muenster.de

Das Team des Botanischen Gartens bemüht sich, Ihre Wunschpatenschaft zu ermöglich oder passende Alternativen vorzuschlagen