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Support the Botanical Garden of the University of Münster by sponsoring your favourite flower or tree. Choose a plant from our list that reminds you of a special place, a beautiful journey or an unforgettable moment in your life. Or discover an original gift for a loved one.

If you decide to become a sponsor, we express our appreciation by placing a personal name plate next to your sponsored plant. You will also receive a certificate and an invitation to our annual event for sponsors.

Und noch ein wichtiger Hinweis:

Uns ist es sehr wichtig, dass jede Patenschaft einzigartig ist und somit jede Pflanze auch nur einen Paten erhält. Daher kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass eine Patenschaft bereits vergeben ist, wenn Sie diese bei uns online buchen. Sollte das bei Ihnen der Fall sein, würden wir uns kurzfristig bei Ihnen melden und Ihnen eine gleichwertige Alternative vorschlagen.

Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um eine Jahrespatenschaft.

Alpen-Lein - stark gefährdet

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© WWU/Anja Najda

Linum alpinum (Linaceae, Leingewächse)
Der Alpen-Lein ist eng verwandt mit dem vielseitig verwendeten Gewöhnlichen oder Gemeinen Lein, dient jedoch im Gegensatz zu diesem ausschließlich als Zierpflanze. In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet in Deutschland ist er stark gefährdet.

Spendensumme: 50 Euro.

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Amazonas-Riesenseerose

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© WWU/ Botanischer Garten

Victoria amazonica, Victoria cruziana (Nymphaeaceae, Seerosengewächse)
Die Amazonas-Riesenseerose ist die größte Seerosen-Art und kann einen Blattdurchmesser von bis zu drei Metern erreichen. Die Blüten erreichen eine Größe von bis zu 40 cm und öffnen sich in der Nacht. Der Gattungsname wurde zu Ehren der britischen Königin Victoria (1819-1901) gewählt. Die Blattunterseite der Blätter diente als Vorlage für die Dachkonstruktion des Crystal Palace für die erste Weltausstellung 1851 in London.

Spendensumme: 500 Euro.

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Banane - die Paradiesfeige

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© WWU/Botanischer Garten

Musa (Musaceae, Bananengewächse)
Von der Lieblingsfrucht der Deutschen werden jährlich fast eine Milliarde Tonnen geerntet. Aus Asien und Afrika stammend, können Bananen nur mit besonderem Schutz in unseren Breiten überwintern. Heute existieren von der Bananen-Staude mehr als 1.000 Kreuzungen.

Spendensumme: 100 Euro.

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Baum-Strelitzie – eine enge Verwandte der Paradiesvogelblume

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© WWU/Botanischer Garten

Strelitzia nicolai (Strelitziaceae, Strelitziengewächse)
Im Gegensatz zur eng verwandten Paradisvogelblume wächst die Baum-Strelizie baumförmig und kann durch ihr Rhizom dichte Bestände hervorbringen. Die Form der Blüten gleicht der der bekannten Paradiesvogelblume, allerdings ist die Farbgebung eine Andere: Das die Blüte umgebene Hochblatt (Spatha) ist dunkel (und nicht grün), die äußeren Blütenhüllblätter sind weiß (und nicht orange), während die inneren meist ebenfalls blau sind, aber auch weiß sein können. Heimisch ist die Art in Südafrika.

Spendensumme: 200 Euro.

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Chinesische Zaubernuss

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© WWU/ Botanischer Garten

Hamamelis mollis (Hamamelidaceae, Zaubernussgewächse)
Die Chinesische Zaubernuss stammt ursprünglich aus Asien. Sie ist ein sommergrüner Strauch von bis zu 8 m Höhe. Die Blätter sind insbesondere auf der Blattunterseite weich behaart, worauf das Artepitheton mollis hinweist. Die Chinesische Zaubernuss blüht vor dem Blattaustrieb in Europa von Januar bis März, in ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet blüht sie von April bis Mai.

Spendensumme: 500 Euro.

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Chinesischer Blauregen - traumhafter Blickfang an der Orangerie

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© WWU/Thomas Mohn

Wisteria sinensis (Fabaceae, Hülsenfrüchtler)
Der aus China stammende Chinesische Blauregen (im Deutschen auch als Wisterie oder Glyzinie bezeichnet) ist ein bis zu 30 m langer Kletterstrauch mit einer verholzenden Hauptachse. Die Sprossachse führt in Wachstumsrichtung kreisende Bewegungen aus, und zwar immer von oben betrachtet gegen den Uhrzeigersinn („linkswindend“). Die angenehm duftenden Blüten stehen in den namensgebenden blauen, hängenden Trauben von ca. 20 cm Länge, die vor dem Laubaustrieb erscheinen.

Spendensumme: 500 Euro.

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Douglasie – ein Duft, der an Orangen erinnert

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© WWU/Botanischer Garten

Pseudotsuga menziesii (Pinaceae, Kieferngewächse)
Ursprünglich aus küstennahen Gebieten Nordamerikas stammend, findet man diesen schnell wachsenden Baum aufgrund seiner attraktiven Holzeigenschaften inzwischen in ganz Europa. 1827 wurde er von dem schottischen Botaniker David Douglas nach Europa gebracht und verdankt ihm seinen Namen. Hierzulande erreicht er eine Höhe von ca. 50 Metern, in Nordamerika sogar bis zu 100 Metern und ein Alter von ca. 600 Jahren. Jüngere Exemplare besitzen eine glatte, grün-graue Rinde mit zahlreichen Harzbeulen. Mit dem Alter wird die Rinde dunkel- bis schwarzbraun und bekommt eine grobe, rissige Struktur. Die Douglasie blüht von April bis Mai und verteilt seine Samen mit Hilfe des Windes (windblütig). Die Früchte sind 4-10 cm lange Zapfen und fallen im September vollständig zu Boden. Sie besitzen auffallende dreizipfelige Deckschuppen, welche die Samenschuppen deutlich überragen. Sehr charakteristisch ist zudem der angenehm fruchtige Geruch seines Harzes der an Orangen erinnert.

Spendensumme: 500 Euro.

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Dreiblättrige Orange – die einzige Vertreterin ihrer Art

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© WWU/Botanischer Garten

Poncirus trifoliata (Rutaceae, Rautengewächse)
Auch wenn diese Art auf den ersten Blick nicht den Zitrusgewächsen zuzuordnen wäre, ist sie sehr eng verwandt. Dies zeigt sich beispielsweise in ihrer hohen Kältetoleranz oder dem Abwerfen ihrer Blätter in den Wintermonaten. Tatsächlich ist sie die einzige Vertreterin ihrer Art. Ursprünglich stammt sie aus Nord-/Zentral China und Japan. Dort erreicht sie bei milderem Klima eine Höhe von bis zu drei Metern. Ihre weißen, fünfblättrigen Blüten zeigen sich von April bis Mai und verströmen einen intensiven Zitrusduft. Der lateinische Name bezieht sich auf die für diese Art charakteristischen dreiteiligen Blätter. Ein weiteres typisches Merkmal sind die bis zu fünf Zentimeter langen Dornen mit denen ihre Triebe besetzt sind. Die Früchte der Dreiblättrigen Orange werden vier bis fünf Zentimeter groß, färben sich mit zunehmender Reife von grün zu gelb und besitzen einen zarten Pelz.

Spendensumme: 100 Euro.

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Eisenholzbaum

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© WWU/ Botanischer Garten

Parrotia persica (Zaubernussgewächse, Hamamelidaceae)
Der Eisenholzbaum, wurde 1989 im Botanischen Garten gepflanzt. Nach Europa eingeführt wurde der Eisenholzbaum im Jahr 1846. Der Artname persica bezieht sich auf seine ursprüngliche Heimat im heutigen Iran. Der Gattungsname Parrotia leitet sich aus dem Namen des Arztes und Botanikers Friedrich W. Parrot ab, nach dem die Pflanze benannt wurde. Die roten Blüten vom Eisenholzbaum blühen von Februar bis März und im Herbst besitzen die Blätter eine faszinierende leuchtend orange-, gelb- bis rote Färbung.

Spendensumme: 500 Euro.

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Felsenkaktus - dornig und essbar

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© WWU/Botanischer Garten

Cereus repandus 'Monstrosus' (Cactaceae, Kakteengewächse)
Bereits seit 1949 wächst dieser Kaktus im Sukkulentenhaus. In freier Natur finden Sie seine Artgenossen in Venezuela und in der Karibik. Sowohl die Früchte als auch die Triebspitzen sind essbar. Seine zerschnittenen Triebe werden als Seifenersatz genutzt.

Spendensumme: 200 Euro.

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Gemeiner Goldregen – eine Entwöhnungskur für Raucher

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© WWU/Botanischer Garten

Laburnum anagyroides (Fabaceae, Hülsenfrüchtler)
Dieser sommergrüne Strauch zeigt seine Blütenpracht in gelben, hängenden Trauben von April bis Juni und ist als Zierstrauch beliebt. Alle Teile der Pflanze, besonders aber die Samen, enthalten das stark giftige Cytisin, das wegen seiner nikotinartigen Effekte auch zur Raucherentwöhnung benutzt wird.

Spendensumme: 100 Euro.

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Gänsedistel

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© WWU/ Botanischer Garten

Sonchus congestus (Asteraceae, Korbblütler)
Diese Gänsedistel ist endemisch auf den Kanarischen Inseln und hier nur auf den Inseln Gran Canaria und Teneriffa. Sie besitzt einen latexhaltigen Milchsaft und gelbe Blüten, die nur Zungenblüten und keine Röhrenblüten enthalten.

Spendensumme: 50 Euro.

Kalifornische Nusseibe – eine Verwandte aus Amerika

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© WWU/Botanischer Garten

Torreya californica (Taxaceae, Eibengewächse)
Sie ist ein seltener Endemit und kommt nur in Kalifornien vor; entsprechend wurde sie auch benannt. Es fällt sofort die Ähnlichkeit zur heimischen Eibe auf, die in der engen Verwandtschaft begründet liegt. Der Samenmantel ist allerdings nicht rot, sondern grün mit roten Streifen und er umgibt den Samen vollständig. Der Wuchs ist lockerer, die Nadeln länger und sie wächst schneller als ihre heimische Verwandte.

Spendensumme: 500 Euro.

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Lanzenrosette

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© WWU/ Botanischer Garten

Aechmea fasciata (Bromeliengewächse, Bromeliaceae)

Die Lanzenrosette dürfte Vielen als einfach zu haltende Zimmerpflanze bekannt sein, ursprünglich kommt diese Pflanze allerdings aus dem brasilianischen Amazonas, wo sie epiphytisch in Astgabeln oder auf Ästen anderer Bäume wächst. Die Blätter der Lanzenrosette sind derb, am Rande bewehrt und bis 10 cm breit Zum Blattende hin sind die Blätter mit einer kurzen Stachelspitze besetzt und insgesamt trichterförmig angeordnet. Mit diesem Trichter kann die Lanzenrosette Regenwasser auffangen und aufbewahren, sodass sich kleine Ökosysteme aus Algen und im Wasser lebenden Tieren, wie zum Beispiel Amphibien bilden. Das auffällige, silbrige Bandenmuster der Blätter steht im Zusammenhang mit der Wasseraufnahme. In diesen Banden sitzen Saugschuppen die Wasser aufnehmen. Auffällig sind die rosafarbenen Hochblätter, die den Blütenstand umgeben. Dieser setzt sich aus mehreren ährigen Teilblütenständen zusammen. Jede Blüte ist dreizählig mit einem anfangs bläulichen bis rosafarbenen Kelch.

Spendensumme: 50 Euro.

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Lawsons Scheinzypresse

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© WWU/Botanischer Garten

Lawsons Scheinzypresse (Chamaecyparis lawsoniana), Zypressengewächse (Cupressaceae)

Diese Art stammt ursprünglich aus Nordamerika. Dort kann sie eine Höhe von 60 Meter erreichen. Benannt wurde sie nach dem Botaniker Peter Lawson. Es handelt sich um einen immergrünen Baum mit charakteristisch pyramidenförmigen Wuchs und einer überhängenden Spitze. Seine dichten Verzweigungen sind mit dunkel- bis blaugrünen Blattschuppen bedeckt und stehen damit sehr in Kontrast zu der rotbraunen Farbe seiner Borke. Von März bis Mai zeigen sich an den Spitzen seiner Triebe die kleinen, rötlichen männlichen und die bläulichen weiblichen Blütenzapfen. Seine zapfenförmigen Früchte sind relativ hart und besitzen eine dunkelbraune Farbe.

Spendensumme: 300 Euro.

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Mastixstrauch - aus ihm wird Klebstoff hergestellt

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© WWU/Botanischer Garten

Pistacia lentiscus (Anarcardiaceae, Sumachgewächse)
Die Ägypter nutzten das Gummiharz des Mastixstrauchs zur Mumifizierung der Toten und als Räucherharz. Ebenso finden sich Einträge in der Bibel (Gen 37,25 und Gen 43,11). Verwendet wird der Mastixstrauch unter anderem in der Lebensmittelindustrie (z. B. für die Herstellung von Kaugummi), als Klebstoff für Maskenbildner und als Klebstoff für Glas und Porzellan.

Spendensumme: 100 Euro.

Ich möchte die Patenscahft übernehmen/verschenken!

Oregon Pfeifenstrauch – die Blume des Bundesstaat Idaho

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© WWU/Botanischer Garten

Philadelphus lewisii (Hydrangeaceae, Hortensiengewächse)
Der Oregon-Pfeifenstrauch ist pflegeleicht, relativ anspruchslos und durch seine große Fülle an Blüten, inzwischen in vielen deutschen Gärten zu finden. Ursprünglich stammt der Zierstrauch aus den USA. Dort ist der Strauch sogar die Blume des Bundesstaates Idaho. Umgangssprachlich werden Pflanzen der Gattung Pfeifensträucher aufgrund ihres süßlichen Duftes auch „Falscher Jasmin“ genannt. Der Oregon-Pfeifenstrauch ist aber, im Gegensatz zu vielen anderen Arten der Gattungen, geruchslos. Der deutsche Trivialname stammt daher, dass man aus den Zweigen leicht Pfeifen basteln kann.

Spendensumme: 100 Euro.

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Kaktus - ursprünglich und untypisch

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© WWU/Anja Najda

Pereskia grandifolia (Cactaceae, Kakteengewächse)
In der Gattung Pereskia finden sich die ursprünglichsten Kakteen: Die für Kakteen ansonsten so typischen Rippen und Warzen fehlen, stattdessen sind -für Kakteen ganz untypisch- Laubblätter mit Blattstiel und breiter, flacher Blattspreite vorhanden. Die Gattung ist von Mexiko bis Argentinien und Uruguay verbreitet.

Spendensumme: 100 Euro.

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Pestwurz – eine mittelalterliche Berühmtheit

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© WWU/Botanischer Garten

Petasites hybridus (Asteraceae, Kobblütler)
Die Besonderheit des Pestwurz ist, dass sich seine Blätter erst nach der Blüte bilden. Diese Pflanze ist bei uns vermehrt auf nährstoffreichen Bach-, Flussufern oder Gräben zu finden. Seinen Namen erhielt der Pestwurz durch seinen Einsatz im Mittelalter: Zu dieser Zeit wurde er als Mittel gegen die Pest verwendet.

Spendensumme: 50 Euro.

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Pfennigbaum

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© WWU/ Botanischer Garten

Crassula ovata (Crassulaceae, Dickblattgewächse)
Der Pfennigbaum stammt ursprünglich aus Südafrika. Dieser wächst als dickstämmiger, stark verzweigter, immergrüner sukkulenter Strauch und erreicht Wuchshöhen bis zu 2,5 Meter. Die Triebe sind graugrün. Die Rinde älterer Zweige schält sich in Streifen ab.

Spendensumme: 200 Euro.

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Schlangenhaargurke - eine haarige Blüte

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© WWU/ Botanischer Garten

Trichosanthes cucumerina (Cucurbitaceae, Kürbisgewächse)
Die aus Asien stammende Art, gehört zwar zur gleichen Familie wie die Schlangengurke, jedoch können ihre Früchte bis zu 1,5 Meter lang werden. Die zuerst weißlich-grüne Frucht wird mit fortschreitender Reife orange-rötlich und kann ähnlich wie Zucchini oder Aubergine verwendet werden. Auch die Blätter und Sprosse sind essbar. Ihre Blüten sind weiß und am Rand mit langen auffälligen weißen Haaren bestückt. Daher der Gattungsname Trichoanthes, denn er heißt aus dem Griechischen übersetzt trichos= Haar und anthos= Blüte. Sie ist nicht nur schön anzusehen, sondern hat auch einen medizinischen Nutzen. Sie besitzt entzündungshemmende und leberschützende Wirkungen.

Spendensumme: 100 Euro.

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Schwanen-Seidenpflanze

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© Thomas Mohn

Gomphocarpus physocarpus (Hundsgiftgewächse, Apocynaceae)
Die Schwanen-Seidenpflanze stammt ursprünglich aus Südafrika. Sie ist ein Halbstrauch und erreicht Höhen von bis zu 2,5 Metern und besitzt einen weißlichen doldigen Blütenstand. Ihre bis zu 8 cm großen Balgfrüchte sind weich behaart. Sie ist in allen Pflanzenteilen giftig, dies machen sich die Raupen des Kleinen Monarch-Falters (Danaus chrysippus orientis) zu Nutze, da diese gegen die Alkaloide immun sind und diese zum Schutz vor Fressfeinden anreichern und somit selbst giftig für andere Tiere sind.

Spendensumme: 100 Euro.

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Schwarzer Germer – brachte Menschen zum Niesen

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© WWU/Botanischer Garten

Veratrum nigrum (Melanthiaceae, Germergewächse)
Den Namen Schwarzer Germer erhielt diese Pflanze aufgrund ihrer dunkel gefärbten Blüten. Sie ist mehrjährig, frosthart und zudem eine seltene Art. In früherer Zeit wurde der Schwarze Germer für die Herstellung von Niespulver genutzt; seit 1983 ist der Konsum des Niespulvers jedoch wegen seiner Giftigkeit in der EU verboten.

Spendensumme: 50 Euro.

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Stapelie - eine Täuschblume

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© WWU/ Botanischer Garten

Stapelia hirsuta (Apocynaceae, Hundsgiftgewächse)
Die ursprünglich aus Südafrika stammende Art, wurde nach dem Arzt und Botaniker Johannes Bodaeus van Stapel benannt. In Deutschland ist sie auch unter dem Namen Aasblume bekannt. Die fünf sternförmig angeordneten Blütenblätter sind purpurrot und am Rand bewimpert mit langen Haaren. Die Blüten geben einen an Aas erinnernden Geruch ab, ihrem Geruch verdankt die Pflanze auch ihren deutschen Namen. Bei der Stapelie handelt es sich um eine Täuschblume, das heißt ihre Blüten sollen vom Aussehen und Geruch her einer Fleischwunde ähneln und Fliegen anlocken. Der Grund dafür ist, dass den potenziellen Bestäubern der Anschein eines geeigneten Eiablageortes vermitteln werden soll.

Spendensumme: 100 Euro.

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Strauchkastanie – die kleine Schwester der Rosskastanie

Aesculus parviflora (Sapindaceae, Seifenbaumgewächse)
Diese besonders aufgrund ihrer Blätter an ihre nahe Verwandte – die Rosskastanie – erinnernde Art wächst gewöhnlich als Strauch. Auch sonst ist ihre Erscheinung zierlicher als die der „großen Schwester“; Blüten und Früchte sind kleiner, die Früchte besitzen außerdem keine Stacheln. Sie ist in Nordamerika beheimatet und gelegentlich als Zierstrauch zu finden.

Spendensumme: 50 Euro.

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Wald-Geißbart – auch zum Essen geeignet

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© WWU/Botanischer Garten

Aruncus dioicus (Rosaceea, Rosengewächse)
Der Wald-Geißbart bevorzugt schattige und feuchte Bereiche und ist in den gemäßigten Breiten der nördlichen Hemisphäre zu finden. Die Blüten, die eine schöne weiße Farbe annehmen, stehen in einer Rispe von einer Größe zwischen 20-30 cm. Die jungen Triebe der Pflanzen sind essbar und werden in Norditalien auf Märkten verkauft. Man sollte sie jedoch wegen Blausäureglykoside nur gekocht verzehren.

Spendensumme: 50 Euro.

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Wein-Raute

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© WWU/Botanischer Garten

Wein-Raute (Ruta graveolens), Rautengewächse (Rutaceae)

Im Mittelalter galt dieser Strauch als wichtiges, traditionelles Heilkraut. Dieser Tage findet er lediglich noch in geringen Mengen Anwendung zur Verfeinerung von Speisen. Grund dafür sind in erster Linie die ätherischen Öle die in den Öldrüsen der blau- bis graugrünen gefiederten Blättchen enthalten sind. Die Wein-Raute stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Sie erreicht eine Höhe von einem Meter, von Juni bis Oktober erscheinen vielzählige gelbe Blüten die sich zu länglichen Kapselfrüchten entwickeln. In diesen befinden sich die kleinen schwarzen Samenkörner.

Spendensumme: 50 Euro.

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Wiesenwitwenblume - ein Liebling unserer Insekten

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© WWU/ Botanischer Garten

Knautia arvensis (Dipsacaceae, Kardengewächse)
Diese krautig wachsende Pflanze ist auf den Wiesen Europas und Asiens relativ häufig anzutreffen. Ihre 5-10 cm großen Blütenstände sitzen auf einem fast Blattlosen geraden Stiel. Sie erinnern an die Form eines Nadelkissens und setzen sich aus einer Vielzahl kleiner Einzelblüten zusammen. In der Zeit von Mai bis August erscheinen sie in unterschiedlichen violett Nuancen und sind Ziel vieler Insekten. Ihre Wuchshöhe beträgt zwischen 30 und 100 cm. Es handelt sich um eine mehrjährige Staude. Spätestens beim ersten Frost geht der überirdische Teil der Pflanze ein. Die Wiesenwitwenblume ist ein häufiger Vertreter trockener kalkreicher Rasengesellschaften.

Spendensumme: 50 Euro.

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Alpinum - die Alpen mitten in Münster

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© WWU/Botanischer Garten

Bereits seit 1823 finden Sie die alpine Vegetation der Alpen und Pyrenäen im Garten repräsentiert. Felsen und Geröll sowie flachgründige Böden bestimmen das Bild. Typische Pflanzen wie Zwergstrauchheiden, Alpenrosengebüsche, Alpenedelweiß, Enzian sowie Moose und Flechten warten darauf, entdeckt zu werden.

Spendensumme: 3.000 Euro

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Barfusspfad

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© de Lamor-Sellés Schneider

Der Barfußpfad wurde 2016 von Auszubildenden konzipiert und gebaut. Dieser befindet sich direkt links neben dem Haupteingang und besitzt eine Länge von ca. 12 Metern mit 7 einzelnen Segmenten. Jedes Segment besitzt eine andere Oberfläche (raue Natursteinplatten, in den Boden eingelassene Holzstämme, Sand, Flussbettkies, Kalksteinsplitt, Erde und Buchenhäcksel) die mit den nackten Füßen durch Begehung erfühlt werden kann. Ebenso befindet sich ein Wasserhahn in unmittelbarer Nähe zur anschließenden Reinigung der Füße. In der Mitte des Barfußpfads befindet sich ein Sommerblumenbeet. Die Bepflanzung des Beets unterliegt vollständig der Verantwortung der Auszubildenden (Planung der Bepflanzung, Pflanzenbeschaffung, Ausführung der Pflanzarbeiten und anschließende Pflege). Jährlich wechselnde Pflanzthemen sind bei der Planung und Ausführung die Vorgabe für die Auszubildenden (Farben, Pflanzen des Jahres etc.). Der Barfußpfad wird jeden Sommer von Besuchern aller Altersgruppen gerne angenommen und stellt eine beliebte Station innerhalb Q.UNI dar.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Farntal – ein verwunschener Ort

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© WWU/Anja Najda

Fast schon versteckt, im Schatten des auch als „Arboretum“ bezeichneten Teil des Gartens, liegt dieser mystisch anmutende Bereich. Er ist den Farnen vorbehalten, jenen Pflanzen, deren samenlose Fortpflanzung lange Rätsel aufgegeben hat. Im Farntal kann ihre Vielfalt bewundert und mehr über diese besonderen Pflanzen erfahren werden.

Spendensumme: 3.000 Euro.

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Heide und Düne - besonders schützenswert

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© WWU/Botanischer Garten

Heidegebiete sind historische Kulturlandschaften, die durch Abholzung und Beweidung entstanden sind. Im 19. Jahrhundert bestand das heutige Stadtgebiet Münsters zu einem Drittel aus Heide. Heute gibt es nur noch kleine geschützte Gebiete. Die Heidelandschaft in unserem Garten vermittelt einen Eindruck davon, wie es dort aussieht.

Spendensumme: 3.000 Euro.

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