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Please note that the following list is only a selection of our more than 8,000 plant species. We maintain and expand the list regularly.

Und noch ein wichtiger Hinweis:

Uns ist es sehr wichtig, dass jede Patenschaft einzigartig ist und somit jede Pflanze auch nur einen Paten erhält. Daher kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass eine Patenschaft bereits vergeben ist, wenn Sie diese bei uns online buchen. Sollte das bei Ihnen der Fall sein, würden wir uns kurzfristig bei Ihnen melden und Ihnen eine gleichwertige Alternative vorschlagen.

Efeublättriges Alpenveilchen - eine herbstliche Blütenpracht

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© WWU/ Botanischer Garten

Cyclamen hederifolium (Primulaceae, Primelgewächse)
Das Efeublättrige Alpenveilchen gehört zu den beliebten Zimmerpflanzen in den kalten Monaten des Jahres. Sie verträgt weder Frost noch die im Winter beheizten Räume besonders gut. Bei richtiger Pflege jedoch, blüht sie sehr zahlreichlich in den Farben weiß, rosa oder dunkelrot in vollständig nach hinten gerichteten Blütenblättern. Heimisch ist sie im nördlichen Mittelmeerraum. Dort entwickeln sich zwischen August und Oktober erst die Blüten und danach erst die Laubblätter. Auf die Blütezeit bezieht sich auch der Trivialname, Herbst-Alpenveilchen.

Spendensumme: 50 Euro.

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Möhre, wilde Rübe

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© WWU/ Botanischer Garten

Daucus carota (Apiaceae, Doldenblütler)
Diese Art besitzt ein sehr auffälliges Blütenmerkmal in ihrer Doldenblüte die aus vielen kleinen weißen Einzelblüten besteht, in der Mitte befindet sich eine einzelne dunkel gefärbte Scheinblüte. Dieses Merkmal dient dazu Insekten anzulocken. Die wilde Möhre ist verbreitet auf Wiesen in ganz Europa, Nordafrika und Teilen Asiens. Es handelt sich um eine zweijährige Pflanze bei der sich die Blüte erst im zweiten Vegetationsjahr entwickelt. Im ersten Jahr bildet sie lediglich einen Stängel mit etwas längeren fein gefiederten Blättern. Die wilde Möhre erreicht eine Höhe von 30-100 cm. Ähnlich wie die gewöhnliche Gartenmöhre bildet sie unter der Erde eine verdickte Pfahlwurzel die als Speicherorgan dient und mit Stärke angereichert ist. Diese ist zwar essbar, besitzt allerdings deutlich weniger Carotin als die Gartenmöhre.

Spendensumme: 50 Euro.

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Schlangenhaargurke - eine haarige Blüte

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© WWU/ Botanischer Garten

Trichosanthes cucumerina (Cucurbitaceae, Kürbisgewächse)
Die aus Asien stammende Art, gehört zwar zur gleichen Familie wie die Schlangengurke, jedoch können ihre Früchte bis zu 1,5 Meter lang werden. Die zuerst weißlich-grüne Frucht wird mit fortschreitender Reife orange-rötlich und kann ähnlich wie Zucchini oder Aubergine verwendet werden. Auch die Blätter und Sprosse sind essbar. Ihre Blüten sind weiß und am Rand mit langen auffälligen weißen Haaren bestückt. Daher der Gattungsname Trichoanthes, denn er heißt aus dem Griechischen übersetzt trichos= Haar und anthos= Blüte. Sie ist nicht nur schön anzusehen, sondern hat auch einen medizinischen Nutzen. Sie besitzt entzündungshemmende und leberschützende Wirkungen.

Spendensumme: 100 Euro.

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Stapelie - eine Täuschblume

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© WWU/ Botanischer Garten

Stapelia hirsuta (Apocynaceae, Hundsgiftgewächse)
Die ursprünglich aus Südafrika stammende Art, wurde nach dem Arzt und Botaniker Johannes Bodaeus van Stapel benannt. In Deutschland ist sie auch unter dem Namen Aasblume bekannt. Die fünf sternförmig angeordneten Blütenblätter sind purpurrot und am Rand bewimpert mit langen Haaren. Die Blüten geben einen an Aas erinnernden Geruch ab, ihrem Geruch verdankt die Pflanze auch ihren deutschen Namen. Bei der Stapelie handelt es sich um eine Täuschblume, das heißt ihre Blüten sollen vom Aussehen und Geruch her einer Fleischwunde ähneln und Fliegen anlocken. Der Grund dafür ist, dass den potenziellen Bestäubern der Anschein eines geeigneten Eiablageortes vermitteln werden soll.

Spendensumme: 100 Euro.

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Amerikanischer Geweihbaum - perfekte Patenschaft für Jäger

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© WWU/ Botanischer Garten
© WWU/ Botansicher Garten

Gymnocladus dioicus (Fabaceae, Hülsenfrüchtler)
Das Verbreitungsgebiet dieser Baumart verläuft entlang der gesamten Ostküste der USA und Kanada. Er kann eine Höhe von bis zu 20 Metern und im Einzelbestand einen Kronendurchmesser von ca. 15 Meter erreichen. Sein deutscher Name bezieht sich auf die Form seiner Äste die keine dünnen Äste besitzen und somit aufgrund ihrer dicken, knorrigen Form an Geweihe erinnern. An ihnen treiben ab Anfang April bis Mitte Juni zahlreiche grüne Einzelblättchen aus, die sich im Herbst goldgelb färben. Mit dem Laubaustrieb erscheinen ab Mai bis Juni bis zu 20cm breite Blütenbüschel die aus weißen, sternförmigen Einzelblüten bestehen. Im Spätsommer bilden sich ca. 15cm lange Fruchtkolben in denen sich 5-9 harte Samen befinden. Im Botanischen Garten Münster kann der Amerikanische Geweihbaum aufgrund seines schönen Standortes auf der Wiese im Eingangsbereich rundum bewundert werden.

Spendensumme: 200 Euro.

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Australischer Baumfarn - Down Under mitten in Münster

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© WWU/Botanischer Garten

Dicksonia antarctica (Dicksoniaceae, Baumfarne)
Wie der Name verrät, stammt diese Pflanze aus Australien. Im Farntal des Botanischen Gartens sind viele weitere Farne zu finden, Baumfarne sind stammesgeschichtlich sehr alte Pflanzen, die seit etwa 400 Millionen Jahren die Erde besiedeln und zwischenzeitlich ein beherrschendes Element der Vegetation waren.

Spendensumme: 200 Euro.

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Bach-Kratzdistel - leuchtet purpurfarben

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© WWU/ Botanischer Garten

Cirsium rivulare (Asteraceae, Korbblütler)
Die Bach-Kratzdistel ist eine bis zu 120 cm hochwachsende grüne Pflanze. Ihre Blüten sind purpurfarben, deswegen wird sie umgangssprachlich auch Purpur-Kratzdistel genannt. Besonders in Süddeutschland ist sie häufig auf feuchten Wiesen zu finden. Die Bach-Kratzdistel ist essbar. Die Schösslinge und Stängel werden wie Gemüse gegart, außerdem kann man die Wurzel braten oder frittieren.

Spendensumme: 50 Euro.

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Baum-Strelitzie – eine enge Verwandte der Paradiesvogelblume

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© WWU/Botanischer Garten

Strelitzia nicolai (Strelitziaceae, Strelitziengewächse)
Im Gegensatz zur eng verwandten Paradisvogelblume wächst die Baum-Strelizie baumförmig und kann durch ihr Rhizom dichte Bestände hervorbringen. Die Form der Blüten gleicht der der bekannten Paradiesvogelblume, allerdings ist die Farbgebung eine Andere: Das die Blüte umgebene Hochblatt (Spatha) ist dunkel (und nicht grün), die äußeren Blütenhüllblätter sind weiß (und nicht orange), während die inneren meist ebenfalls blau sind, aber auch weiß sein können. Heimisch ist die Art in Südafrika.

Spendensumme: 200 Euro.

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Dost, Oregano - in der Küche beliebt, als Heilpflanze wertvoll

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© WWU/ Botanischer Garten

Origanum vulgare (Lamiaceae, Lippenblütler)
Der Dost oder Oregano ist ein sehr beliebtes und verbreitetes Würzkraut vor allem in der Küche. Aber auch die in ihm enthaltenen ätherischen Öle, Gerbstoffe und Harze machen ihn zu einem sehr wertvollen Heilmittel. Er wirkt damit u.a. stimulierend auf das Nervensystem, schmerzstillend, schweiß- und harntreibend und wird bei vielen Magen und Atemwegsbeschwerden eingesetzt. Die gesamte Pflanze kann bis zu 50 cm groß werden. Es handelt sich um eine mehrjährige Staude. Die doldigen Blütenstände bestehen aus vielen kleinen rosafarbenen Lippenblüten, wobei die Knospen der noch nicht geöffneten Blüten einen dunklen purpur-Ton besitzen. Die Blütezeit liegt zwischen Juli und September. Das Verbreitungsgebiet liegt im gesamten europäischen Raum, bevorzugt jedoch an wärmeren Standorten.

Spendensumme: 50 Euro.

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Douglasie – ein Duft, der an Orangen erinnert

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© WWU/Botanischer Garten

Pseudotsuga menziesii (Pinaceae, Kieferngewächse)
Ursprünglich aus küstennahen Gebieten Nordamerikas stammend, findet man diesen schnell wachsenden Baum aufgrund seiner attraktiven Holzeigenschaften inzwischen in ganz Europa. 1827 wurde er von dem schottischen Botaniker David Douglas nach Europa gebracht und verdankt ihm seinen Namen. Hierzulande erreicht er eine Höhe von ca. 50 Metern, in Nordamerika sogar bis zu 100 Metern und ein Alter von ca. 600 Jahren. Jüngere Exemplare besitzen eine glatte, grün-graue Rinde mit zahlreichen Harzbeulen. Mit dem Alter wird die Rinde dunkel- bis schwarzbraun und bekommt eine grobe, rissige Struktur. Die Douglasie blüht von April bis Mai und verteilt seine Samen mit Hilfe des Windes (windblütig). Die Früchte sind 4-10 cm lange Zapfen und fallen im September vollständig zu Boden. Sie besitzen auffallende dreizipfelige Deckschuppen, welche die Samenschuppen deutlich überragen. Sehr charakteristisch ist zudem der angenehm fruchtige Geruch seines Harzes der an Orangen erinnert.

Spendensumme: 500 Euro.

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Dreiblättrige Orange – die einzige Vertreterin ihrer Art

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© WWU/Botanischer Garten

Poncirus trifoliata (Rutaceae, Rautengewächse)
Auch wenn diese Art auf den ersten Blick nicht den Zitrusgewächsen zuzuordnen wäre, ist sie sehr eng verwandt. Dies zeigt sich beispielsweise in ihrer hohen Kältetoleranz oder dem Abwerfen ihrer Blätter in den Wintermonaten. Tatsächlich ist sie die einzige Vertreterin ihrer Art. Ursprünglich stammt sie aus Nord-/Zentral China und Japan. Dort erreicht sie bei milderem Klima eine Höhe von bis zu drei Metern. Ihre weißen, fünfblättrigen Blüten zeigen sich von April bis Mai und verströmen einen intensiven Zitrusduft. Der lateinische Name bezieht sich auf die für diese Art charakteristischen dreiteiligen Blätter. Ein weiteres typisches Merkmal sind die bis zu fünf Zentimeter langen Dornen mit denen ihre Triebe besetzt sind. Die Früchte der Dreiblättrigen Orange werden vier bis fünf Zentimeter groß, färben sich mit zunehmender Reife von grün zu gelb und besitzen einen zarten Pelz.

Spendensumme: 100 Euro.

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Eschen-Ahorn – hat gefiederte Blätter

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© WWU/Botanischer Garten

Acer negundo (Sapindaceae, Seifenbaumgewächse)
Im Gegensatz zu den heimischen Ahornarten hat der Eschen-Ahorn gefiederte Blätter, denen er seinen deutschen Namen verdankt. Bereits 1688 aus Nordamerika nach Europa eingeführt, stellt er einen der am häufigsten gepflanzten nicht heimischen Bäume dar. Er kommt mittlerweile auch bei uns wild vor und gilt als eingebürgert.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Farntal – ein verwunschener Ort

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© WWU/Anja Najda

Fast schon versteckt, im Schatten des auch als „Arboretum“ bezeichneten Teil des Gartens, liegt dieser mystisch anmutende Bereich. Er ist den Farnen vorbehalten, jenen Pflanzen, deren samenlose Fortpflanzung lange Rätsel aufgegeben hat. Im Farntal kann ihre Vielfalt bewundert und mehr über diese besonderen Pflanzen erfahren werden.

Spendensumme: 3.000 Euro.

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Faselbohne - hier geht es links herum

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© WWU/ Botanischer Garten

Lablab purpureus (Fabaceae, Hülsenfrüchtler)
Die Ursprungsregionen dieser linkswindenden Schlingpflanze sind die tropischen Regionen Afrika und Asiens. Nahezu alle Teile dieser Pflanze können verzehrt werden: die unreifen grünen Hülsen werden wie Bohnen verwendet, die Keimlinge können wie Sojasprossen verzehrt und die Blätter werden wie Spinat verwendet. Zudem besteht das asiatische Gericht Dahl aus den gespaltenen und verkochten Samen. Von diesen leitet sich auch der Name 'Helmbohne' her, denn sie tragen einen Auswuchs der einem Helm ähnelt. Der Rest der Pflanze erreicht eine Höhe von ca. 2 Metern. Die großen herzförmigen Blätter weisen eine rötliche Nervatur auf. In der Zeit von Juli bis September zeigen sich die duftenden, schmetterlingsförmigen Blüten in hellen bis kräftigen Purpurfarben.

Spendensumme: 50 Euro.

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Gewöhnlicher Teufelsabbiss - Nektarlieferant für viele Insekten

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© WWU/ Botanischer Garten

Succisa pratensis (Caprifoliaceae, Geißblattgewächse)
Diese Art ist ursprünglich auf moorigen, mageren Wiesen in bergigen Regionen verbreitet und wurde in Deutschland schon auf über 1400 Höhenmetern gefunden. Im Flachland gehen die Bestände stark zurück, weshalb der Teufelsabbiss auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht. In einem halbkugelartigen Körbchen sind 50 bis 80 blaue bis violette Einzelblüten zu finden, allerdings besitzt der Abbiss keine Randblüten, die das Körbchen vergrößern. Trotzdem finden viele Insekten Nektar in den röhrenförmigen Blüten. Seinen Namen hat der Teufelabbiss aufgrund seiner ausdauernden Wuchseigenschaften. Im Winter überdauert das Rhizom im Boden, die Sprossabschnitte die oberirdisch liegen zersetzen sich langsam. Diese Abschnitte wirken wie „abgebissen“.

Spendensumme: 50 Euro.

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Ginkgo - von Goethe verehrt

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© WWU/Botanischer Garten

Ginkgo biloba (Ginkgoaceae, Ginkgogewächse)
1870 wurde der weibliche und 1950 der männliche Ginko im Garten gepflanzt. In China und Japan wird der Ginkgo als heiliger Baum verehrt und für die Herstellung von Arzneien genutzt. Goethe war von diesem Baum besonders angetan und widmete ihm das Gedicht „Ginkgo Biloba“.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Hirschzungenfarn – steht unter strengem Naturschutz

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© WWU/Botanischer Garten

Asplenium scolopendrium (Aspleniaceae, Streifenfarngewächse)
Die Wedel dieser Farnart besitzen einen sehr hohen Wiedererkennungswert: Mit ihrer glatten, glänzenden Oberfläche und ihren ungeteilten Blatträndern erinnern sie an die Form von Zungen und verliehen dieser mehrjährigen Pflanze ihren Namen. Wildwachsend trifft man ihn in Nordamerika, Europa und im Kaukasus. In Deutschland findet man Hirschzungenfarn lediglich noch in einigen Gebieten der Schwäbischen Alb, des Rheinischen Schiefergebirges und des Alpenvorlandes wo er unter strengem Naturschutz steht.

Spendensumme: 50 Euro.

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Kalifornische Nusseibe – eine Verwandte aus Amerika

Kalifornische Nusseibe 1-1Kalifornische Nusseibe 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Torreya californica (Taxaceae, Eibengewächse)
Sie ist ein seltener Endemit und kommt nur in Kalifornien vor; entsprechend wurde sie auch benannt. Es fällt sofort die Ähnlichkeit zur heimischen Eibe auf, die in der engen Verwandtschaft begründet liegt. Der Samenmantel ist allerdings nicht rot, sondern grün mit roten Streifen und er umgibt den Samen vollständig. Der Wuchs ist lockerer, die Nadeln länger und sie wächst schneller als ihre heimische Verwandte.

Spendensumme: 500 Euro.

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Kleines Habichtskraut - traditionelle pflanzliche Arznei

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© WWU/ Botanischer Garten

Hieracium pilosella (Asteraceae, Korbblütler)
Das Kleine Habichtskaut, auch Mausohr-Habichtskraut genannt, gehört zur Familie der Korbblütler. Im Gegensatz zu vielen anderen Gattungen der Familie besitzt sie über 60 hellgelbe Zungenblüten und keine Röhrenblüten. Die äußeren Blüten sind meist rot gestreift und blühen von Mai bis Oktober. In der Pharmazie werden das Kraut und die Wurzeln als traditionelle pflanzliche Arznei verwendet. Früher wurde dem Habichtskraut eine Sehkraft stärkende Wirkung nachgesagt. Aufgrund der guten Augen der Habichte ist der Deutschen Name vermutlich etabliert worden.

Spendensumme: 50 Euro.

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Kulturapfel 'Westfälischer Gülderling' – hier gibt es den Kuss unter dem Mistelzweig

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© WWU/Botanischer Garten

Malus domestica (Rosaceae, Rosengewächse), plus Mistel Viscum album subsp. album (Santalaceae, Sandelholzgewächse)
Der Kulturapfel „Westfälischer Gülderling“ wurde 1954 im Botanischen Garten gepflanzt. Eine Besonderheit ist die Mistel, die als Halbschmarotzer seit 1959 auf ihm wächst. Sie stellt ihre Wasser- und Nährstoffversorgung über die Wirtspflanze sicher, ist aber in der Lage, selbständig Photosynthese zu betreiben.

Spendensumme: 500 Euro.

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Mangold - reich an Vitamin C

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© WWU/ Botanischer Garten

Beta vulgaris subsp. cicla (Amaranthaceae, Fuchsschwanzgewächse)
Der Mangold wird oft mit Spinat verglichen, ist jedoch aus botanischer Sicht eine Rübe. Er stammt aus dem Mittelmeerraum und kann in den Monaten Juni bis September geerntet werden. Mangold, auch Stielkraut genannt, war Anfang des 20. Jahrhunderts bekannter und beliebter als Spinat. Zu Recht, denn er deckt mit 200 g bereits 80% des täglichen Vitamin C Bedarfs ab. Außerdem ist er reich an Kalzium, Eisen und Eiweiß. Der Mangold enthält Oxalsäure, was aufgrund seiner Kristallbildung nur in Verbindung mit zweiwertigen Ionen wie zum Beispiel Calcium vor dem Verzehr ausgefällt werden sollte. Milch und Sahne erfüllen diesen Zweck ausreichend.

Spendensumme: 50 Euro.

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Mastixstrauch - aus ihm wird Klebstoff hergestellt

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© WWU/Botanischer Garten

Pistacia lentiscus (Anarcardiaceae, Sumachgewächse)
Die Ägypter nutzten das Gummiharz des Mastixstrauchs zur Mumifizierung der Toten und als Räucherharz. Ebenso finden sich Einträge in der Bibel (Gen 37,25 und Gen 43,11). Verwendet wird der Mastixstrauch unter anderem in der Lebensmittelindustrie (z. B. für die Herstellung von Kaugummi), als Klebstoff für Maskenbildner und als Klebstoff für Glas und Porzellan.

Spendensumme: 100 Euro.

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Milchorangenbaum - über Tiere in die Welt gebracht

Maclura pomifera (Moraceae, Maulbeergewächse)
Den Namen erhielt der Milchorangenbaum durch seine Früchte: Die weiblichen Individuen bilden sogenannte Steinfruchtverbände aus, die eine Größe von kleinen Melonen erreichen können. Diese enthalten einen bitteren Milchsaft und duften nach Orange. Die Ausbreitung des Baumvorkommens wird vermutlich vor der letzten Eiszeit stattgefunden haben, indem größere Säugetiere, wie das
Präriemammut oder das Riesenfaultier, die Samen verbreiteten.

Spendensumme: 200 Euro.

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Moschus-Malve - hilft bei Husten

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© WWU/ Botanischer Garten

Malva moschata (Malvaceae, Malvengewächse)
Die Moschus-Malve ist als Zierpflanze auf der ganzen Welt verbreitet, ursprünglich stammt sie jedoch aus dem europäischen Mittelmeerraum. Zwischen Juni und September zeigen sich die zartrosafarbenen Blüten. Die Blüten der Moschusmalve werden in der Naturheilkunde als Heilpflanze bei der Behandlung von Husten und Halsentzündungen verwendet. Die Blätter sind essbar, lassen sich ähnlich wie Spinat zubereiten. Die Blüten und Triebe sind roh verzehrbar.

Spendensumme: 50 Euro.

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Oregon Pfeifenstrauch – die Blume des Bundesstaat Idaho

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© WWU/Botanischer Garten

Philadelphus lewisii (Hydrangeaceae, Hortensiengewächse)
Der Oregon-Pfeifenstrauch ist pflegeleicht, relativ anspruchslos und durch seine große Fülle an Blüten, inzwischen in vielen deutschen Gärten zu finden. Ursprünglich stammt der Zierstrauch aus den USA. Dort ist der Strauch sogar die Blume des Bundesstaates Idaho. Umgangssprachlich werden Pflanzen der Gattung Pfeifensträucher aufgrund ihres süßlichen Duftes auch „Falscher Jasmin“ genannt. Der Oregon-Pfeifenstrauch ist aber, im Gegensatz zu vielen anderen Arten der Gattungen, geruchslos. Der deutsche Trivialname stammt daher, dass man aus den Zweigen leicht Pfeifen basteln kann.

Spendensumme: 100 Euro.

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Phototoxisches Beet – nur gucken, nicht anfassen!

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© WWU/Botanischer Garten

Phototoxische Substanzen, also Substanzen, die erst in Verbindung mit (Sonnen-)Licht auf der Haut ihre toxische Wirkung entfalten, kommen auch bei heimischen Pflanzen vor. Viele Doldenblütengewächse, darunter z. B. der Wiesenkerbel, haben eine leichte phototoxische Wirkung. In diesem Beet sind aber auch weit gefährlichere Vertreter zu finden, deshalb: Nur gucken, nicht anfassen!

Spendensumme: 200 Euro.

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Pontische Azalee - ist am Schwarzen Meer verbreitet

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© WWU/Anja Najda

Rhododendron luteum (Ericaceae, Heidekrautgewächse)
In gemäßigten Breiten ist sie als Zierstrauch beliebt und es gibt einige Sorten und Hybriden, deren Blütenfarbe beispielsweise von der gewöhnlich gelben abweicht. Die Verbreitung am Schwarzen Meer gab ihr den Beinamen „pontisch“. Ihre Pollen sind giftig und werden von Bienen in den Honig eingetragen. Der resultierende „Pontische Honig“ führte zu schon in der Antike dokumentierten Unglücksfällen. Aufgrund der geringen Individuendichte spielt die Gefahr von „Pontischem Honig“ bei uns jedoch keine Rolle.

Spendensumme: 200 Euro.

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Proctors-Magnolie - eine gelungene Kreuzung

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© WWU/ Botanischer Garten

Magnolia x proctoriana (Magnoliaceae, Magnoliengewächse)
Die Proctors-Magnolie ist ein natürlich vorkommender Hybrid, dessen erster Sämling 1928 von T. R. Procter an das Arnold Arboretum in Massachusetts übergeben wurde. Die Kreuzung ergibt sich dabei zwischen der weidenblättrigen Magnolie (Magnolia salicifolia) und der Stern-Magnolie (Magnolia stellata). 2013 wurde ein Exemplar der Proctors-Magnolie im Botanischen Garten gepflanzt.

Spendensumme: 200 Euro.

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Ramie - Rohstoff für Banknoten

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© WWU/Botanischer Garten

Boehmeria japonica (Urticaceae, Brennesselgewächse)
Die in China und Korea beheimatete Pflanze, gehört zur Familie der Brennesselgewächse, hat aber im Gegensatz zu unser heimischen Großen Brennessel (Urtica dioica) keine Brennhaare. Die Ramie ist eine Nutzpflanze, ihre Fasern die so genannten Ramiefasern, dienen zur Stoffherstellung. Die Ägypter wickelten Ihre Mumien in Ramientücher. Seit dem 17. Jahrhundert wird die aufwendig zu gewinnende Ramiefaser auch bei uns in Europa verwendet. Ramiefasern sind wesentlich fester als Leinen, aus den nicht verspinnbaren Pflanzenteilen kann Papier für Banknoten erstellt werden.

Spendensumme: 50 Euro.

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Rote Lambertsnuss – liefert unsere Haselnüsse

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© WWU/Anja Najda

Corylus maxima (Betulaceae, Birkengewächse)
Diese von der Balkanhalbinsel stammende Art ist für den Großteil der weltweit produzierten „Haselnüsse“ verantwortlich, die heimische Haselnuss hingegen nur für einen kleineren Teil. Die Rote Lambertsnuss ist frostempfindlicher als die Haselnuss und ihre Blätter sind meist braun-rötlich. Oft werden auch als „Bluthasel“ bezeichnete Sorten mit roten Blättern gepflanzt.

Spendensumme: 100 Euro.

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Schönmalve - eine Brasilianerin

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© WWU/ Botanischer Garten

Callianthe megapotamica (Malvaceae, Malvengewächse)
Die umgangssprachlich auch Glocken-Schönmalve oder Hängende Schönmalve genannte Art ist auch als Zimmerpflanze geeignet. Die aus Brasilien stammende Pflanze braucht nur ein paar Stunden indirekte Sonne am Tag und einen hellen Standort, um sich wohlzufühlen. Bei guter Pflege wird man mit wunderschönen glockig geformten Blüten, welche einen kräftig rotblühenden Kelch und gelbe Blütenblätter haben, belohnt.

Spendensumme: 100 Euro.

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Tulpenbaum - da ist Musik drin

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© WWU/Botanischer Garten

Liriodendron tulipifera (Magnoliaceae, Magnoliengewächse)
Der offizielle Staatsbaum der US Bundesstaaten Kentucky, Indiana und Tennessee ist seit 1920 im Garten zu finden. Seinen Namen verdankt er der Form seiner Blüten. Wichtig ist seine Rolle als Holzlieferant z.B. für Musikinstrumente und Spielwaren.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Wald-Geißbart – auch zum Essen geeignet

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© WWU/Botanischer Garten

Aruncus dioicus (Rosaceea, Rosengewächse)
Der Wald-Geißbart bevorzugt schattige und feuchte Bereiche und ist in den gemäßigten Breiten der nördlichen Hemisphäre zu finden. Die Blüten, die eine schöne weiße Farbe annehmen, stehen in einer Rispe von einer Größe zwischen 20-30 cm. Die jungen Triebe der Pflanzen sind essbar und werden in Norditalien auf Märkten verkauft. Man sollte sie jedoch wegen Blausäureglykoside nur gekocht verzehren.

Spendensumme: 50 Euro.

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Wiesenwitwenblume - ein Liebling unserer Insekten

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© WWU/ Botanischer Garten

Knautia arvensis (Dipsacaceae, Kardengewächse)
Diese krautig wachsende Pflanze ist auf den Wiesen Europas und Asiens relativ häufig anzutreffen. Ihre 5-10 cm großen Blütenstände sitzen auf einem fast Blattlosen geraden Stiel. Sie erinnern an die Form eines Nadelkissens und setzen sich aus einer Vielzahl kleiner Einzelblüten zusammen. In der Zeit von Mai bis August erscheinen sie in unterschiedlichen violett Nuancen und sind Ziel vieler Insekten. Ihre Wuchshöhe beträgt zwischen 30 und 100 cm. Es handelt sich um eine mehrjährige Staude. Spätestens beim ersten Frost geht der überirdische Teil der Pflanze ein. Die Wiesenwitwenblume ist ein häufiger Vertreter trockener kalkreicher Rasengesellschaften.

Spendensumme: 50 Euro.

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Alpinum - die Alpen mitten in Münster

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© WWU/Botanischer Garten

Bereits seit 1823 finden Sie die alpine Vegetation der Alpen und Pyrenäen im Garten repräsentiert. Felsen und Geröll sowie flachgründige Böden bestimmen das Bild. Typische Pflanzen wie Zwergstrauchheiden, Alpenrosengebüsche, Alpenedelweiß, Enzian sowie Moose und Flechten warten darauf, entdeckt zu werden.

Spendensumme: 3.000 Euro

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Heide und Düne - besonders schützenswert

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© WWU/Botanischer Garten

Heidegebiete sind historische Kulturlandschaften, die durch Abholzung und Beweidung entstanden sind. Im 19. Jahrhundert bestand das heutige Stadtgebiet Münsters zu einem Drittel aus Heide. Heute gibt es nur noch kleine geschützte Gebiete. Die Heidelandschaft in unserem Garten vermittelt einen Eindruck davon, wie es dort aussieht.

Spendensumme: 3.000 Euro.

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