Become a sponsor now!

Support the Botanical Garden of the University of Münster by sponsoring your favourite flower or tree. Choose a plant from our list that reminds you of a special place, a beautiful journey or an unforgettable moment in your life. Or discover an original gift for a loved one.

If you decide to become a sponsor, we express our appreciation by placing a personal name plate next to your sponsored plant. You will also receive a certificate and an invitation to our annual event for sponsors.

Und noch ein wichtiger Hinweis:

Uns ist es sehr wichtig, dass jede Patenschaft einzigartig ist und somit jede Pflanze auch nur einen Paten erhält. Daher kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass eine Patenschaft bereits vergeben ist, wenn Sie diese bei uns online buchen. Sollte das bei Ihnen der Fall sein, würden wir uns kurzfristig bei Ihnen melden und Ihnen eine gleichwertige Alternative vorschlagen.

Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um eine Jahrespatenschaft.

Amazonas-Riesenseerose

Viktoria1 1Viktoria2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Victoria amazonica, Victoria cruziana (Nymphaeaceae, Seerosengewächse)
Die Amazonas-Riesenseerose ist die größte Seerosen-Art und kann einen Blattdurchmesser von bis zu drei Metern erreichen. Die Blüten erreichen eine Größe von bis zu 40 cm und öffnen sich in der Nacht. Der Gattungsname wurde zu Ehren der britischen Königin Victoria (1819-1901) gewählt. Die Blattunterseite der Blätter diente als Vorlage für die Dachkonstruktion des Crystal Palace für die erste Weltausstellung 1851 in London.

Spendensumme: 500 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Amerikanischer Geweihbaum - perfekte Patenschaft für Jäger

Amerikgeweihbaum1 1Amerikgeweihbaum2 1
© WWU/ Botanischer Garten
© WWU/ Botansicher Garten

Gymnocladus dioicus (Fabaceae, Hülsenfrüchtler)
Das Verbreitungsgebiet dieser Baumart verläuft entlang der gesamten Ostküste der USA und Kanada. Er kann eine Höhe von bis zu 20 Metern und im Einzelbestand einen Kronendurchmesser von ca. 15 Meter erreichen. Sein deutscher Name bezieht sich auf die Form seiner Äste die keine dünnen Äste besitzen und somit aufgrund ihrer dicken, knorrigen Form an Geweihe erinnern. An ihnen treiben ab Anfang April bis Mitte Juni zahlreiche grüne Einzelblättchen aus, die sich im Herbst goldgelb färben. Mit dem Laubaustrieb erscheinen ab Mai bis Juni bis zu 20cm breite Blütenbüschel die aus weißen, sternförmigen Einzelblüten bestehen. Im Spätsommer bilden sich ca. 15cm lange Fruchtkolben in denen sich 5-9 harte Samen befinden. Im Botanischen Garten Münster kann der Amerikanische Geweihbaum aufgrund seines schönen Standortes auf der Wiese im Eingangsbereich rundum bewundert werden.

Spendensumme: 200 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Astridie

Astridia1 1Astridia2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Astridia longifolia (Aizoaceae, Mittagsblumengewächse)
Die Astridie stammt ursprünglich aus Südafrika und ein sukkulenter Strauch bis zu einer Höhe von 50 cm. Sie besitzt dreikantige Blätter, in denen sie Wasser speichert. Der Gattungsname Astridia ist zu ehren Astrid Schwantes, der Frau des Botanikers Gustav Schwantes zurückzuführen.

Spendensumme: 100 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Azur-Aster - herbstliche Blütenpracht

Azur-aster1 1Azur-aster2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Symphyotrichum oolentangiense (Asteraceae, Korbblütler)
Die Azur-Aster oder Himmelblaue Aster ist eine ausdauernde und winterharte Staude mit Wuchshöhen von bis zu 1 Meter. Besonders auffällig sind die vielen hellblauen bis rosafarbenen Blüten. Die Blütezeit ist von August bis in den späten Oktober. Ursprünglich stammt diese Art aus dem östlichen Nordamerika.

Spendensumme: 50 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Bach-Kratzdistel - leuchtet purpurfarben

Bachkratzdiste1 1lBachkratzdiste2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Cirsium rivulare (Asteraceae, Korbblütler)
Die Bach-Kratzdistel ist eine bis zu 120 cm hochwachsende grüne Pflanze. Ihre Blüten sind purpurfarben, deswegen wird sie umgangssprachlich auch Purpur-Kratzdistel genannt. Besonders in Süddeutschland ist sie häufig auf feuchten Wiesen zu finden. Die Bach-Kratzdistel ist essbar. Die Schösslinge und Stängel werden wie Gemüse gegart, außerdem kann man die Wurzel braten oder frittieren.

Spendensumme: 50 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Baum-Strelitzie – eine enge Verwandte der Paradiesvogelblume

Baum-strelitzie 1-1Baum-strelitzie 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Strelitzia nicolai (Strelitziaceae, Strelitziengewächse)
Im Gegensatz zur eng verwandten Paradisvogelblume wächst die Baum-Strelizie baumförmig und kann durch ihr Rhizom dichte Bestände hervorbringen. Die Form der Blüten gleicht der der bekannten Paradiesvogelblume, allerdings ist die Farbgebung eine Andere: Das die Blüte umgebene Hochblatt (Spatha) ist dunkel (und nicht grün), die äußeren Blütenhüllblätter sind weiß (und nicht orange), während die inneren meist ebenfalls blau sind, aber auch weiß sein können. Heimisch ist die Art in Südafrika.

Spendensumme: 200 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Chinesische Zaubernuss

Zaubernu _1 1Zaubernu _2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Hamamelis mollis (Hamamelidaceae, Zaubernussgewächse)
Die Chinesische Zaubernuss stammt ursprünglich aus Asien. Sie ist ein sommergrüner Strauch von bis zu 8 m Höhe. Die Blätter sind insbesondere auf der Blattunterseite weich behaart, worauf das Artepitheton mollis hinweist. Die Chinesische Zaubernuss blüht vor dem Blattaustrieb in Europa von Januar bis März, in ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet blüht sie von April bis Mai.

Spendensumme: 500 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Dreiblättrige Orange – die einzige Vertreterin ihrer Art

Dreibl _ttrige Orange 1-1Dreibl _ttrige Orange 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Poncirus trifoliata (Rutaceae, Rautengewächse)
Auch wenn diese Art auf den ersten Blick nicht den Zitrusgewächsen zuzuordnen wäre, ist sie sehr eng verwandt. Dies zeigt sich beispielsweise in ihrer hohen Kältetoleranz oder dem Abwerfen ihrer Blätter in den Wintermonaten. Tatsächlich ist sie die einzige Vertreterin ihrer Art. Ursprünglich stammt sie aus Nord-/Zentral China und Japan. Dort erreicht sie bei milderem Klima eine Höhe von bis zu drei Metern. Ihre weißen, fünfblättrigen Blüten zeigen sich von April bis Mai und verströmen einen intensiven Zitrusduft. Der lateinische Name bezieht sich auf die für diese Art charakteristischen dreiteiligen Blätter. Ein weiteres typisches Merkmal sind die bis zu fünf Zentimeter langen Dornen mit denen ihre Triebe besetzt sind. Die Früchte der Dreiblättrigen Orange werden vier bis fünf Zentimeter groß, färben sich mit zunehmender Reife von grün zu gelb und besitzen einen zarten Pelz.

Spendensumme: 100 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Eisenholzbaum

Parrotiapersica1 1Parrotiapersica2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Parrotia persica (Zaubernussgewächse, Hamamelidaceae)
Der Eisenholzbaum, wurde 1989 im Botanischen Garten gepflanzt. Nach Europa eingeführt wurde der Eisenholzbaum im Jahr 1846. Der Artname persica bezieht sich auf seine ursprüngliche Heimat im heutigen Iran. Der Gattungsname Parrotia leitet sich aus dem Namen des Arztes und Botanikers Friedrich W. Parrot ab, nach dem die Pflanze benannt wurde. Die roten Blüten vom Eisenholzbaum blühen von Februar bis März und im Herbst besitzen die Blätter eine faszinierende leuchtend orange-, gelb- bis rote Färbung.

Spendensumme: 500 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Felsenkaktus - dornig und essbar

Felsenkaktus1-1Felsenkaktus2-1
© WWU/Botanischer Garten

Cereus repandus 'Monstrosus' (Cactaceae, Kakteengewächse)
Bereits seit 1949 wächst dieser Kaktus im Sukkulentenhaus. In freier Natur finden Sie seine Artgenossen in Venezuela und in der Karibik. Sowohl die Früchte als auch die Triebspitzen sind essbar. Seine zerschnittenen Triebe werden als Seifenersatz genutzt.

Spendensumme: 200 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Gelber Fingerhut – Gift für die Medizin

Digitalis lutea (Plantaginaceae, Wegerichgewächse)
Der Gelbe Fingerhut bevorzugt trockene, kalkhaltige, steinige Böden und ist in Deutschland besonders geschützt. Alle Pflanzenteile, insbesondere die Blätter, sind durch die enthaltenen Cardenolide (beispielweise Digitoxin) stark giftig. Diese herzwirksamen Glykoside werden aber auch medizinisch bei Herzinsuffizienz verwendet.

Spendensumme: 50 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Gelber Wau

Gelberwau1 1Gelberwau2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Gelber Wau (Reseda lutea), Resedengewächse (Resedaceae)

Typisch für den Gelben Wau ist seine reich verzweigte bis buschige Wuchsform. Es handelt sich um eine ein- bis zweijährig wachsende krautige Pflanze die eine Höhe von etwa 60 cm erreichen kann. Ab Mai beginnt er zu blühen und kann je nach Region bis in den September blühen. Am Ende eines länglichen Stiels sitzen viele kleine Einzelblüten die zu einem traubigen Blütenstand angeordnet sind. Sie verströmen einen angenehmen Duft und besitzen eine hell- bis weißgelbe Farbe. Nach der Blüte bilden sich ca. 8-10 mm lange Kapselfrüchte. Im Altertum wurde der gelbe Wau häufig als Heilmittel gegen Schlafstörungen oder Nervosität verwendet. Zudem war er eine häufig genutzte Färbepflanze. Ursprünglich stammt diese Pflanze aus Südeuropa. Sie wächst heute in Asien, Nordamerika sowie Mittel- bis Nordeuropa.

Spendensumme: 50 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Gemeiner Goldregen – eine Entwöhnungskur für Raucher

Goldregen 1-1Goldregen 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Laburnum anagyroides (Fabaceae, Hülsenfrüchtler)
Dieser sommergrüne Strauch zeigt seine Blütenpracht in gelben, hängenden Trauben von April bis Juni und ist als Zierstrauch beliebt. Alle Teile der Pflanze, besonders aber die Samen, enthalten das stark giftige Cytisin, das wegen seiner nikotinartigen Effekte auch zur Raucherentwöhnung benutzt wird.

Spendensumme: 100 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Goldlieschen

Impatiens Auricoma1 1Impatiens Auricoma2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Impatiens auricoma (Balsaminengewächse , Balsaminaceae)

Diese Art ist ein naher Verwandter des heimischen Springkrauts. Sie ist eine krautige, einjährige Pflanze die 15 bis 45 cm groß werden kann. Endemisch ist das Goldlieschen auf den Komoren. Heute wird die Art weltweit als Zierpflanze gehandelt. Die Blätter sind länglich eiförmig, spitz zulaufend und gezähnt. Ihren Namen hat das sie aufgrund der leuchtend intensiven gelb-orangenen Färbung der Kronblätter. Diese sind wie die Staubblätter fünfzählig und nicht miteinander verwachsen. Das Goldlieschen ist eine der wenigen Arten aus der Gattung Impatiens, die den Blütensporn reduziert haben. Die Blüten sind zwittrig und beginnen mit der Reifung der männlichen Staubblätter, danach sterben die Staubblätter ab und die Blüte geht in die Reifung der weiblichen Blütenorgane über, wodurch eine Selbstbestäubung verhindert wird. Die Früchte und können bei Berührung explosionsartig aufreißen.

Spendensumme: 50 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Ingwer

Ingwer1 1Ingwer2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Zingiber officinale (Zingiberaceae, Ingwergewächse)

Ingwer ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 50 cm erreichen kann. Die Heimat der Ingwerpflanze ist vermutlich Sri Lanka und die pazifischen Inseln. Heute wird Ingwer als Nutzpflanze in den Tropen und Subtropen angebaut. Ingwerpflanzen überdauern mit einem Rhizom im Boden, dieses bildet die Sprossachse und den Blütenstand aus. Die bis zu 30 cm langen, lanzettlichen Blätter besitzen eine Parallelnervatur. Die gelblich-roten Blüten weisen nur eine Symmetrieebene auf, sind gespornt und sitzen zahlreich an einer 25 cm langen Infloreszenz. Der wichtigste Inhaltsstoff des Ingwers ist das Gingerol, ein ätherisches Öl dass die aromatische Schärfe des Ingwers verursacht. Ingwer ist wegen seiner zahlreichen Inhaltsstoffe weltweit als Lebensmittel, Gewürz und Heilpflanze beliebt.

Spendensumme: 50 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Kalifornische Nusseibe – eine Verwandte aus Amerika

Kalifornische Nusseibe 1-1Kalifornische Nusseibe 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Torreya californica (Taxaceae, Eibengewächse)
Sie ist ein seltener Endemit und kommt nur in Kalifornien vor; entsprechend wurde sie auch benannt. Es fällt sofort die Ähnlichkeit zur heimischen Eibe auf, die in der engen Verwandtschaft begründet liegt. Der Samenmantel ist allerdings nicht rot, sondern grün mit roten Streifen und er umgibt den Samen vollständig. Der Wuchs ist lockerer, die Nadeln länger und sie wächst schneller als ihre heimische Verwandte.

Spendensumme: 500 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Kap-Bleiwurz

Plumbago Auriculata1 1Plumbago Auriculata2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Plumbago auriculata (Bleiwurzgewächse, Plumbaginaceae)
Die ursprüngliche Heimat befindet sich in Südafrika. Ihre Blütenstände bestehen aus mehreren hellblauen etwa 4 cm großen Einzelblüten die zu schirmartigen Trauben zusammengesetzt sind. Sie erscheinen von Mai bis September.

Spendensumme: 100 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Kapuzinerkresse

Kapuzinerkresse1 1Kapuzinerkresse2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus), Kapuzinerkressengewächse (Tropaeolaceae)

Die Arzneipflanze des Jahres 2013 ist eine kriechende oder kletternde krautige Pflanze. Ihre, meist orange- bis gelben Blüten erinnern an Mönchskappen der Kapuzinermönche. Darauf bezieht sich auch der deutsche Name. Auffällig sind auch die Blätter der Kapuzinerkresse, denn sie sind doppelt so groß wie die Blüten und haben eine rundliche, fast kantige Form. Sie wächst natürlich in Südamerika, von Peru bis Kolumbien. In Europa wurde sie 1684, durch den Naturforscher Van Beverning aus Peru importiert. Durch Senfölglykoside schmeckt die Blüte leicht scharf und erinnert an Kresse. Sie enthält besonders viel Vitamin C und hemmt die Ausbreitung von Bakterien, Viren und Pilzen.
Spendensumme: 50 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Klivie

Clivia1 1Clivia2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Clivia miniata (Amaryllidaceae, Amaryllisgewächse)
Die Klivie ist ursprünglich in Südafrika beheimatet. Sie wurde 1850 in Europa eingeführt und war lange Zeit eine beliebte Zimmerpflanze. Das Artepitheton miniata deutet auf die menningfarbene Blüte hin. Die Samen sind zur Viviparie fähig und können bereits in den noch nicht abgefallenen Beeren keimen.

Spendensumme: 50 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Kugeldistel

Kugeldistel1 1Kugeldistel2 1
© WWU/Botanischer Garten

Kugeldistel (Echinops ritro subsp. ruthenicus), Korblütler (Asteraceae)

Der blau-lilafarbene bis silbrig glänzende Blütenstand ist kugelig. Auch der botanische Gattungsname bezieht sich auf den Blütenstand, übersetzt aus dem Griechischen heißt „Echinops“ Igel-Gesicht. Die Kugeldistel ist eine mehrjährige Pflanze und in Europa und Asien verbreitet. Sie besitzt ein unterirdisches Rhizom, das zur Speicherung von Reservestoffen dient. Diese Bienen, Hummel und Schmetterlingsweide lässt sich von anderen Kugeldistelarten nur durch ihre eingerollten Blattränder unterscheiden.

Spendensumme: 50 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Lanzenrosette

Aechmea Fasciata1 1Aechmea Fasciata2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Aechmea fasciata (Bromeliengewächse, Bromeliaceae)

Die Lanzenrosette dürfte Vielen als einfach zu haltende Zimmerpflanze bekannt sein, ursprünglich kommt diese Pflanze allerdings aus dem brasilianischen Amazonas, wo sie epiphytisch in Astgabeln oder auf Ästen anderer Bäume wächst. Die Blätter der Lanzenrosette sind derb, am Rande bewehrt und bis 10 cm breit Zum Blattende hin sind die Blätter mit einer kurzen Stachelspitze besetzt und insgesamt trichterförmig angeordnet. Mit diesem Trichter kann die Lanzenrosette Regenwasser auffangen und aufbewahren, sodass sich kleine Ökosysteme aus Algen und im Wasser lebenden Tieren, wie zum Beispiel Amphibien bilden. Das auffällige, silbrige Bandenmuster der Blätter steht im Zusammenhang mit der Wasseraufnahme. In diesen Banden sitzen Saugschuppen die Wasser aufnehmen. Auffällig sind die rosafarbenen Hochblätter, die den Blütenstand umgeben. Dieser setzt sich aus mehreren ährigen Teilblütenständen zusammen. Jede Blüte ist dreizählig mit einem anfangs bläulichen bis rosafarbenen Kelch.

Spendensumme: 50 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Lawsons Scheinzypresse

Scheinzypresse1 1Scheinzypresse2 1
© WWU/Botanischer Garten

Lawsons Scheinzypresse (Chamaecyparis lawsoniana), Zypressengewächse (Cupressaceae)

Diese Art stammt ursprünglich aus Nordamerika. Dort kann sie eine Höhe von 60 Meter erreichen. Benannt wurde sie nach dem Botaniker Peter Lawson. Es handelt sich um einen immergrünen Baum mit charakteristisch pyramidenförmigen Wuchs und einer überhängenden Spitze. Seine dichten Verzweigungen sind mit dunkel- bis blaugrünen Blattschuppen bedeckt und stehen damit sehr in Kontrast zu der rotbraunen Farbe seiner Borke. Von März bis Mai zeigen sich an den Spitzen seiner Triebe die kleinen, rötlichen männlichen und die bläulichen weiblichen Blütenzapfen. Seine zapfenförmigen Früchte sind relativ hart und besitzen eine dunkelbraune Farbe.

Spendensumme: 300 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Liebesperlenstrauch - winterliche Schönheit

Callicarpabodinieri1 1Callicarpabodinieri2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Callicarpa bodinieri var. Giraldii (Lamiaceae, Lippenblütler)
Ursprünglich beheimatet ist der Liebesperlenstrauch oder auch Schönfrucht in Asien. Er besticht mit seinen bis zu 40 kräftig lilafarbenen Früchten pro Zweig, die giftig sind. Sie sind aufgereiht wie an einer Perlenkette und leuchten im Kontrast zu den grünen Laubblättern. Die Früchte verbleiben an den Zweigen bis in den Dezember hinein. Der Botanische Name wurde nach Émile-Marie Bodinier benannt.

Spendensumme: 100 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Kaktus - nicht nur für Mexikaner

Mammillariapolythele 1-1Mammillariapolythele 2-1
© WWU/Anja Najda

Mammillaria polythele (Cactaceae, Kakteengewächse)
Die vor allem in Mexiko vorkommende Gattung Mammillaria zählt zu den artenreichsten Gattungen der Kakteengewächse. Der lateinische Gattungsname leitet sich von lat. ‚mamilla‘ für ‚Brustwarze‘ ab und verweist auf die mit „Warzen“ versehenen Triebe.

Spendensumme: 50 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Mastixstrauch - aus ihm wird Klebstoff hergestellt

Mastixstrauch 1-1Mastixstrauch 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Pistacia lentiscus (Anarcardiaceae, Sumachgewächse)
Die Ägypter nutzten das Gummiharz des Mastixstrauchs zur Mumifizierung der Toten und als Räucherharz. Ebenso finden sich Einträge in der Bibel (Gen 37,25 und Gen 43,11). Verwendet wird der Mastixstrauch unter anderem in der Lebensmittelindustrie (z. B. für die Herstellung von Kaugummi), als Klebstoff für Maskenbildner und als Klebstoff für Glas und Porzellan.

Spendensumme: 100 Euro.

Ich möchte die Patenscahft übernehmen/verschenken!

Mimose – hübsch aber schreckhaft

Mimose 1-1Mimose 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Mimosa pudica (Fabaceae, Hülsenfrüchtler)
Die Mimose reagiert auf äußere Reize wie Berührungen oder Erschütterung mit einer von der Reizrichtung unabhängigen Bewegung des Blattstiels, des Fiederstrahls und der Fiederblättchen. Dabei wird nur die betroffene Region der Pflanze durch den Wasserdruck in den Zellen blattweise eingeklappt.

Spendensumme: 50 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Oregon Pfeifenstrauch – die Blume des Bundesstaat Idaho

Oregonpfeifenstrauch 1-1Oregonpfeifenstrauch 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Philadelphus lewisii (Hydrangeaceae, Hortensiengewächse)
Der Oregon-Pfeifenstrauch ist pflegeleicht, relativ anspruchslos und durch seine große Fülle an Blüten, inzwischen in vielen deutschen Gärten zu finden. Ursprünglich stammt der Zierstrauch aus den USA. Dort ist der Strauch sogar die Blume des Bundesstaates Idaho. Umgangssprachlich werden Pflanzen der Gattung Pfeifensträucher aufgrund ihres süßlichen Duftes auch „Falscher Jasmin“ genannt. Der Oregon-Pfeifenstrauch ist aber, im Gegensatz zu vielen anderen Arten der Gattungen, geruchslos. Der deutsche Trivialname stammt daher, dass man aus den Zweigen leicht Pfeifen basteln kann.

Spendensumme: 100 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Papaya - legt sich nicht gerne fest

Papaya 1-1Papaya 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Carica papaya (Caricaceae, Melonenbaumgewächse)
Die Papaya zuzuordnen ist nicht einfach, da sie im botanischen Sinne weder ein Baum noch ein Strauch oder eine Staude ist. Aufgrund ihrer verholzten Tracheen wird sie jedoch häufig als Baum bezeichnet. Die Enzyme der Papaya werden genutzt, um Fleisch zart zu machen.

Spendensumme: 100 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Kaktus - ursprünglich und untypisch

Pereskiagrandifolia 1-1Pereskiagrandifolia 2-1
© WWU/Anja Najda

Pereskia grandifolia (Cactaceae, Kakteengewächse)
In der Gattung Pereskia finden sich die ursprünglichsten Kakteen: Die für Kakteen ansonsten so typischen Rippen und Warzen fehlen, stattdessen sind -für Kakteen ganz untypisch- Laubblätter mit Blattstiel und breiter, flacher Blattspreite vorhanden. Die Gattung ist von Mexiko bis Argentinien und Uruguay verbreitet.

Spendensumme: 100 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Pestwurz – eine mittelalterliche Berühmtheit

Pestwurz _1-1Pestwurz _2-1
© WWU/Botanischer Garten

Petasites hybridus (Asteraceae, Kobblütler)
Die Besonderheit des Pestwurz ist, dass sich seine Blätter erst nach der Blüte bilden. Diese Pflanze ist bei uns vermehrt auf nährstoffreichen Bach-, Flussufern oder Gräben zu finden. Seinen Namen erhielt der Pestwurz durch seinen Einsatz im Mittelalter: Zu dieser Zeit wurde er als Mittel gegen die Pest verwendet.

Spendensumme: 50 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Pfennigbaum

Crassula1 1Crassula2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Crassula ovata (Crassulaceae, Dickblattgewächse)
Der Pfennigbaum stammt ursprünglich aus Südafrika. Dieser wächst als dickstämmiger, stark verzweigter, immergrüner sukkulenter Strauch und erreicht Wuchshöhen bis zu 2,5 Meter. Die Triebe sind graugrün. Die Rinde älterer Zweige schält sich in Streifen ab.

Spendensumme: 200 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Phototoxisches Beet – nur gucken, nicht anfassen!

Phototoxischepflanzenbeet 1-1Phototoxischepflanzenbeet 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Phototoxische Substanzen, also Substanzen, die erst in Verbindung mit (Sonnen-)Licht auf der Haut ihre toxische Wirkung entfalten, kommen auch bei heimischen Pflanzen vor. Viele Doldenblütengewächse, darunter z. B. der Wiesenkerbel, haben eine leichte phototoxische Wirkung. In diesem Beet sind aber auch weit gefährlichere Vertreter zu finden, deshalb: Nur gucken, nicht anfassen!

Spendensumme: 200 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Proctors-Magnolie - eine gelungene Kreuzung

Proctors-magnolie 1-1Proctors-magnolie 2-1
© WWU/ Botanischer Garten

Magnolia x proctoriana (Magnoliaceae, Magnoliengewächse)
Die Proctors-Magnolie ist ein natürlich vorkommender Hybrid, dessen erster Sämling 1928 von T. R. Procter an das Arnold Arboretum in Massachusetts übergeben wurde. Die Kreuzung ergibt sich dabei zwischen der weidenblättrigen Magnolie (Magnolia salicifolia) und der Stern-Magnolie (Magnolia stellata). 2013 wurde ein Exemplar der Proctors-Magnolie im Botanischen Garten gepflanzt.

Spendensumme: 200 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Radbaum

Radbaum 1-1Radbaum 2-1
© WWU/Anja Najda

Radbaum (Trochodendron aralioides), Radbaumgewächse (Trochodendraceae)
Der Radbaum ist nur in Taiwan, Japan und auf Ryūkyū-Inseln beheimatet, hier ist der Radbaum in immergrünen Wäldern, Steppen und Trockenwäldern bis 2700 Meter Höhe zu finden. Seit 1982 ist der Radbaum im Botanischen Garten Münster. Er bildet mit einer Art eine monotypische Gattung. Der Gattungsname Trochodendron leitet sich aus dem griechischen "trochos" für Rad und "dendron" für Baum ab. "Trochos" verweist ebenso auf die ringförmig angeordneten Staubblätter der Blüte.

Spendensumme: 100 Euro.

Spendensumme: 100 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Ramie - Rohstoff für Banknoten

Ramie1 1Ramie2 1
© WWU/Botanischer Garten

Boehmeria japonica (Urticaceae, Brennesselgewächse)
Die in China und Korea beheimatete Pflanze, gehört zur Familie der Brennesselgewächse, hat aber im Gegensatz zu unser heimischen Großen Brennessel (Urtica dioica) keine Brennhaare. Die Ramie ist eine Nutzpflanze, ihre Fasern die so genannten Ramiefasern, dienen zur Stoffherstellung. Die Ägypter wickelten Ihre Mumien in Ramientücher. Seit dem 17. Jahrhundert wird die aufwendig zu gewinnende Ramiefaser auch bei uns in Europa verwendet. Ramiefasern sind wesentlich fester als Leinen, aus den nicht verspinnbaren Pflanzenteilen kann Papier für Banknoten erstellt werden.

Spendensumme: 50 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Raublatt-Aster

Raublatt-aster1 1Raublatt-aster2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Symphyotrichum novae-angliae, Korbblütler (Asteraceae)
Die Raublatt-Aster ist eine krautige, ausdauernde Pflanze mit einer Wuchshöhe von bis zu 120 cm. Ursprünglich stammt sie aus Nordamerika. Im Herbst zeigt sich die Raublatt-Aster mit vielen fliederfarbenen Blüten. Diese setzen sich aus gelben Röhrenblüten und lilafarbenen Zungenblüten zusammen. In den letzten Jahren ist die Raublatt-Aster als Garten- und Zierpflanze sehr beliebt geworden.

Spendensumme: 50 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Schlangenhaargurke - eine haarige Blüte

Schlangenhaargurke1 1Schlangenhaargurke2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Trichosanthes cucumerina (Cucurbitaceae, Kürbisgewächse)
Die aus Asien stammende Art, gehört zwar zur gleichen Familie wie die Schlangengurke, jedoch können ihre Früchte bis zu 1,5 Meter lang werden. Die zuerst weißlich-grüne Frucht wird mit fortschreitender Reife orange-rötlich und kann ähnlich wie Zucchini oder Aubergine verwendet werden. Auch die Blätter und Sprosse sind essbar. Ihre Blüten sind weiß und am Rand mit langen auffälligen weißen Haaren bestückt. Daher der Gattungsname Trichoanthes, denn er heißt aus dem Griechischen übersetzt trichos= Haar und anthos= Blüte. Sie ist nicht nur schön anzusehen, sondern hat auch einen medizinischen Nutzen. Sie besitzt entzündungshemmende und leberschützende Wirkungen.

Spendensumme: 100 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Schwanen-Seidenpflanze

Gomphocarpus1 1Gomphocarpus2 1
© Thomas Mohn

Gomphocarpus physocarpus (Hundsgiftgewächse, Apocynaceae)
Die Schwanen-Seidenpflanze stammt ursprünglich aus Südafrika. Sie ist ein Halbstrauch und erreicht Höhen von bis zu 2,5 Metern und besitzt einen weißlichen doldigen Blütenstand. Ihre bis zu 8 cm großen Balgfrüchte sind weich behaart. Sie ist in allen Pflanzenteilen giftig, dies machen sich die Raupen des Kleinen Monarch-Falters (Danaus chrysippus orientis) zu Nutze, da diese gegen die Alkaloide immun sind und diese zum Schutz vor Fressfeinden anreichern und somit selbst giftig für andere Tiere sind.

Spendensumme: 100 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Schwarzer Germer – brachte Menschen zum Niesen

Schwarzergermer 1-1Schwarzergermer 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Veratrum nigrum (Melanthiaceae, Germergewächse)
Den Namen Schwarzer Germer erhielt diese Pflanze aufgrund ihrer dunkel gefärbten Blüten. Sie ist mehrjährig, frosthart und zudem eine seltene Art. In früherer Zeit wurde der Schwarze Germer für die Herstellung von Niespulver genutzt; seit 1983 ist der Konsum des Niespulvers jedoch wegen seiner Giftigkeit in der EU verboten.

Spendensumme: 50 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Schönmalve - eine Brasilianerin

Schoenmalve1 1Schoenmalve2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Callianthe megapotamica (Malvaceae, Malvengewächse)
Die umgangssprachlich auch Glocken-Schönmalve oder Hängende Schönmalve genannte Art ist auch als Zimmerpflanze geeignet. Die aus Brasilien stammende Pflanze braucht nur ein paar Stunden indirekte Sonne am Tag und einen hellen Standort, um sich wohlzufühlen. Bei guter Pflege wird man mit wunderschönen glockig geformten Blüten, welche einen kräftig rotblühenden Kelch und gelbe Blütenblätter haben, belohnt.

Spendensumme: 100 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Silberdistel– zeigt das Wetter an

Silberdistel 1-1Silberdistel 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Silberdistel (Carlina acaulis), Korbblütler (Asteraceae)
Der Trivialname bezieht sich auf die glänzenden Hüllblätter. Abgestorben nehmen diese bei Erhöhung der Luftfeuchtigkeit an der Blattunterseite mehr Wasser auf als an der Blattoberseite und krümmen sich nach oben. Dadurch kann bei sich schließenden Hüllblättern mit Regen gerechnet werden, weshalb die Silberdistel auch „Wetterdistel“ genannt wird. Eine weitere Bezeichnung für diese Pflanze ist „Jägerbrot“, da die Korbböden der Blüten in der Vergangenheit ähnlich wie Artischocken gegessen wurden.

Spendensumme: 50 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Stapelie - eine Täuschblume

Aasblume1 1Aasblume2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Stapelia hirsuta (Apocynaceae, Hundsgiftgewächse)
Die ursprünglich aus Südafrika stammende Art, wurde nach dem Arzt und Botaniker Johannes Bodaeus van Stapel benannt. In Deutschland ist sie auch unter dem Namen Aasblume bekannt. Die fünf sternförmig angeordneten Blütenblätter sind purpurrot und am Rand bewimpert mit langen Haaren. Die Blüten geben einen an Aas erinnernden Geruch ab, ihrem Geruch verdankt die Pflanze auch ihren deutschen Namen. Bei der Stapelie handelt es sich um eine Täuschblume, das heißt ihre Blüten sollen vom Aussehen und Geruch her einer Fleischwunde ähneln und Fliegen anlocken. Der Grund dafür ist, dass den potenziellen Bestäubern der Anschein eines geeigneten Eiablageortes vermitteln werden soll.

Spendensumme: 100 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Wald-Geißbart – auch zum Essen geeignet

Wald-gei _bart 1-1Wald-gei _bart 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Aruncus dioicus (Rosaceea, Rosengewächse)
Der Wald-Geißbart bevorzugt schattige und feuchte Bereiche und ist in den gemäßigten Breiten der nördlichen Hemisphäre zu finden. Die Blüten, die eine schöne weiße Farbe annehmen, stehen in einer Rispe von einer Größe zwischen 20-30 cm. Die jungen Triebe der Pflanzen sind essbar und werden in Norditalien auf Märkten verkauft. Man sollte sie jedoch wegen Blausäureglykoside nur gekocht verzehren.

Spendensumme: 50 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Wald-Geißblatt

Wald-gei _blatt1 1Wald-gei _blatt2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Wald-Geißblatt (Lonicera periclymenum), Geißblattgewächse (Caprifoliaceae)

Die auch Deutsche Geißblatt genannte heimische Pflanze windet sich im Gegensatz zu den meisten Lianen nach rechts statt nach links. So kann sie an Bäumen bis zu 25 m emporranken. In der Blütezeit, von Mai bis Juli, können die 4 cm langen blassgelben Blüten bestaunt werden. Der Duft wird jedoch erst in den Abendstunden verbreitet, um Nachtfalter anzulocken. Nach der Blütezeit kommen die roten Früchte zum Vorschein. Der botanische Gattungsname Lonicera wurde nach dem Botaniker Adam Lonitzer benannt.

Spendensumme: 50 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Wein-Raute

Wein Raute1 1Wein Raute2 1
© WWU/Botanischer Garten

Wein-Raute (Ruta graveolens), Rautengewächse (Rutaceae)

Im Mittelalter galt dieser Strauch als wichtiges, traditionelles Heilkraut. Dieser Tage findet er lediglich noch in geringen Mengen Anwendung zur Verfeinerung von Speisen. Grund dafür sind in erster Linie die ätherischen Öle die in den Öldrüsen der blau- bis graugrünen gefiederten Blättchen enthalten sind. Die Wein-Raute stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Sie erreicht eine Höhe von einem Meter, von Juni bis Oktober erscheinen vielzählige gelbe Blüten die sich zu länglichen Kapselfrüchten entwickeln. In diesen befinden sich die kleinen schwarzen Samenkörner.

Spendensumme: 50 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Wiesenwitwenblume - ein Liebling unserer Insekten

Wiesenwittwenblume1 1Wiesenwittwenblume2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Knautia arvensis (Dipsacaceae, Kardengewächse)
Diese krautig wachsende Pflanze ist auf den Wiesen Europas und Asiens relativ häufig anzutreffen. Ihre 5-10 cm großen Blütenstände sitzen auf einem fast Blattlosen geraden Stiel. Sie erinnern an die Form eines Nadelkissens und setzen sich aus einer Vielzahl kleiner Einzelblüten zusammen. In der Zeit von Mai bis August erscheinen sie in unterschiedlichen violett Nuancen und sind Ziel vieler Insekten. Ihre Wuchshöhe beträgt zwischen 30 und 100 cm. Es handelt sich um eine mehrjährige Staude. Spätestens beim ersten Frost geht der überirdische Teil der Pflanze ein. Die Wiesenwitwenblume ist ein häufiger Vertreter trockener kalkreicher Rasengesellschaften.

Spendensumme: 50 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Wilde Senna

Wilde Senna1 1Wilde Senna2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Wilde Senna (Senna hebecarpa), Hülsenfrüchtler (Fabaceae)

Beheimatet ist die Wilde Senna in Nordamerika, umgangssprachlich auch Amerikanische Senna genannt. Seit Jahrhunderten wird sie in der traditionellen Medizin. Auch Indigene amerikanische Stämme wie die Cherokee nutzten getrocknete Teile der Pflanze als Tee für verschiedene Krankheiten, wie zum Beispiel für Krämpfe, Herzrasen und Fieber. Der bis zu 2 Meter hohe Strauch trägt im Juli und August leuchtend gelbe Blüten, welche besonders beliebt sind bei Insekten.

Spendensumme: 50 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Alpinum - die Alpen mitten in Münster

Alpinum1-1Alpinum2-1
© WWU/Botanischer Garten

Bereits seit 1823 finden Sie die alpine Vegetation der Alpen und Pyrenäen im Garten repräsentiert. Felsen und Geröll sowie flachgründige Böden bestimmen das Bild. Typische Pflanzen wie Zwergstrauchheiden, Alpenrosengebüsche, Alpenedelweiß, Enzian sowie Moose und Flechten warten darauf, entdeckt zu werden.

Spendensumme: 3.000 Euro

Ich möchte eine Patenschaft übernehmen/verschenken!

Barfusspfad

Barfusspfad1 1Barfusspfad2 1
© de Lamor-Sellés Schneider

Der Barfußpfad wurde 2016 von Auszubildenden konzipiert und gebaut. Dieser befindet sich direkt links neben dem Haupteingang und besitzt eine Länge von ca. 12 Metern mit 7 einzelnen Segmenten. Jedes Segment besitzt eine andere Oberfläche (raue Natursteinplatten, in den Boden eingelassene Holzstämme, Sand, Flussbettkies, Kalksteinsplitt, Erde und Buchenhäcksel) die mit den nackten Füßen durch Begehung erfühlt werden kann. Ebenso befindet sich ein Wasserhahn in unmittelbarer Nähe zur anschließenden Reinigung der Füße. In der Mitte des Barfußpfads befindet sich ein Sommerblumenbeet. Die Bepflanzung des Beets unterliegt vollständig der Verantwortung der Auszubildenden (Planung der Bepflanzung, Pflanzenbeschaffung, Ausführung der Pflanzarbeiten und anschließende Pflege). Jährlich wechselnde Pflanzthemen sind bei der Planung und Ausführung die Vorgabe für die Auszubildenden (Farben, Pflanzen des Jahres etc.). Der Barfußpfad wird jeden Sommer von Besuchern aller Altersgruppen gerne angenommen und stellt eine beliebte Station innerhalb Q.UNI dar.

Spendensumme: 1.000 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken

Farntal – ein verwunschener Ort

Farntal 1-1Farntal 2-1
© WWU/Anja Najda

Fast schon versteckt, im Schatten des auch als „Arboretum“ bezeichneten Teil des Gartens, liegt dieser mystisch anmutende Bereich. Er ist den Farnen vorbehalten, jenen Pflanzen, deren samenlose Fortpflanzung lange Rätsel aufgegeben hat. Im Farntal kann ihre Vielfalt bewundert und mehr über diese besonderen Pflanzen erfahren werden.

Spendensumme: 3.000 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Heide und Düne - besonders schützenswert

D _ne1-1D _ne2-1
© WWU/Botanischer Garten

Heidegebiete sind historische Kulturlandschaften, die durch Abholzung und Beweidung entstanden sind. Im 19. Jahrhundert bestand das heutige Stadtgebiet Münsters zu einem Drittel aus Heide. Heute gibt es nur noch kleine geschützte Gebiete. Die Heidelandschaft in unserem Garten vermittelt einen Eindruck davon, wie es dort aussieht.

Spendensumme: 3.000 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!

Zitronengras

Zitronengras1 1Zitronengras2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Cymbopogon citratus, (Poaceae Süßgräser)

Das Zitronengras findet seinen Ursprung sehr wahrscheinlich im indischen Raum und gehört zur Familie der Süßgräser. Die immergrüne, krautige Pflanze wächst in Horsten, da sie kleine Rhizome ausbildet die der vegetativen Vermehrung dienen. Diese Horste werden bis zu 2 Meter groß. Die robusten dünnen Halme tragen bis zu 90 cm lange Laubblätter deren bläulich-grüne Blattspreite etwa 3 cm breit ist und zur Spitze hin schmal zuläuft. Der Blütenstand besteht aus einer bis zu 60 cm großen lockeren Rispe. Die einzelnen Blüten sind dreizählig und unauffällig weißlich-grün gefärbt. Die Laubblätter dieser Art entwickeln einen aromatischen Duft. In den Sprossachsen finden sich neben Citral außerdem eine Vielzahl an anderen ätherischen Ölen wie Geraniol und Mycren. Aufgrund dessen wird Zitronengras mittlerweile auch in Mitteleuropa in der Küche verwendet, um Speisen und Getränke zu würzen.

Spendensumme: 50 Euro.

Ich möchte die Patenschaft übernehmen/verschenken!