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Support the Botanical Garden of the University of Münster by sponsoring your favourite flower or tree. Choose a plant from our list that reminds you of a special place, a beautiful journey or an unforgettable moment in your life. Or discover an original gift for a loved one.

If you decide to become a sponsor, we express our appreciation by placing a personal name plate next to your sponsored plant. You will also receive a certificate and an invitation to our annual event for sponsors.

Please note that the following list is only a selection of our more than 8,000 plant species. We maintain and expand the list regularly.

Und noch ein wichtiger Hinweis:

Uns ist es sehr wichtig, dass jede Patenschaft einzigartig ist und somit jede Pflanze auch nur einen Paten erhält. Daher kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass eine Patenschaft bereits vergeben ist, wenn Sie diese bei uns online buchen. Sollte das bei Ihnen der Fall sein, würden wir uns kurzfristig bei Ihnen melden und Ihnen eine gleichwertige Alternative vorschlagen.

Schlangenhaargurke - eine haarige Blüte

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© WWU/ Botanischer Garten

Trichosanthes cucumerina (Cucurbitaceae, Kürbisgewächse)
Die aus Asien stammende Art, gehört zwar zur gleichen Familie wie die Schlangengurke, jedoch können ihre Früchte bis zu 1,5 Meter lang werden. Die zuerst weißlich-grüne Frucht wird mit fortschreitender Reife orange-rötlich und kann ähnlich wie Zucchini oder Aubergine verwendet werden. Auch die Blätter und Sprosse sind essbar. Ihre Blüten sind weiß und am Rand mit langen auffälligen weißen Haaren bestückt. Daher der Gattungsname Trichoanthes, denn er heißt aus dem Griechischen übersetzt trichos= Haar und anthos= Blüte. Sie ist nicht nur schön anzusehen, sondern hat auch einen medizinischen Nutzen. Sie besitzt entzündungshemmende und leberschützende Wirkungen.

Spendensumme: 100 Euro.

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Stapelie - eine Täuschblume

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© WWU/ Botanischer Garten

Stapelia hirsuta (Apocynaceae, Hundsgiftgewächse)
Die ursprünglich aus Südafrika stammende Art, wurde nach dem Arzt und Botaniker Johannes Bodaeus van Stapel benannt. In Deutschland ist sie auch unter dem Namen Aasblume bekannt. Die fünf sternförmig angeordneten Blütenblätter sind purpurrot und am Rand bewimpert mit langen Haaren. Die Blüten geben einen an Aas erinnernden Geruch ab, ihrem Geruch verdankt die Pflanze auch ihren deutschen Namen. Bei der Stapelie handelt es sich um eine Täuschblume, das heißt ihre Blüten sollen vom Aussehen und Geruch her einer Fleischwunde ähneln und Fliegen anlocken. Der Grund dafür ist, dass den potenziellen Bestäubern der Anschein eines geeigneten Eiablageortes vermitteln werden soll.

Spendensumme: 100 Euro.

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Amerikanischer Geweihbaum - perfekte Patenschaft für Jäger

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© WWU/ Botanischer Garten
© WWU/ Botansicher Garten

Gymnocladus dioicus (Fabaceae, Hülsenfrüchtler)
Das Verbreitungsgebiet dieser Baumart verläuft entlang der gesamten Ostküste der USA und Kanada. Er kann eine Höhe von bis zu 20 Metern und im Einzelbestand einen Kronendurchmesser von ca. 15 Meter erreichen. Sein deutscher Name bezieht sich auf die Form seiner Äste die keine dünnen Äste besitzen und somit aufgrund ihrer dicken, knorrigen Form an Geweihe erinnern. An ihnen treiben ab Anfang April bis Mitte Juni zahlreiche grüne Einzelblättchen aus, die sich im Herbst goldgelb färben. Mit dem Laubaustrieb erscheinen ab Mai bis Juni bis zu 20cm breite Blütenbüschel die aus weißen, sternförmigen Einzelblüten bestehen. Im Spätsommer bilden sich ca. 15cm lange Fruchtkolben in denen sich 5-9 harte Samen befinden. Im Botanischen Garten Münster kann der Amerikanische Geweihbaum aufgrund seines schönen Standortes auf der Wiese im Eingangsbereich rundum bewundert werden.

Spendensumme: 200 Euro.

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Australischer Baumfarn - Down Under mitten in Münster

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© WWU/Botanischer Garten

Dicksonia antarctica (Dicksoniaceae, Baumfarne)
Wie der Name verrät, stammt diese Pflanze aus Australien. Im Farntal des Botanischen Gartens sind viele weitere Farne zu finden, Baumfarne sind stammesgeschichtlich sehr alte Pflanzen, die seit etwa 400 Millionen Jahren die Erde besiedeln und zwischenzeitlich ein beherrschendes Element der Vegetation waren.

Spendensumme: 200 Euro.

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Bach-Kratzdistel - leuchtet purpurfarben

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© WWU/ Botanischer Garten

Cirsium rivulare (Asteraceae, Korbblütler)
Die Bach-Kratzdistel ist eine bis zu 120 cm hochwachsende grüne Pflanze. Ihre Blüten sind purpurfarben, deswegen wird sie umgangssprachlich auch Purpur-Kratzdistel genannt. Besonders in Süddeutschland ist sie häufig auf feuchten Wiesen zu finden. Die Bach-Kratzdistel ist essbar. Die Schösslinge und Stängel werden wie Gemüse gegart, außerdem kann man die Wurzel braten oder frittieren.

Spendensumme: 50 Euro.

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Baum-Strelitzie – eine enge Verwandte der Paradiesvogelblume

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© WWU/Botanischer Garten

Strelitzia nicolai (Strelitziaceae, Strelitziengewächse)
Im Gegensatz zur eng verwandten Paradisvogelblume wächst die Baum-Strelizie baumförmig und kann durch ihr Rhizom dichte Bestände hervorbringen. Die Form der Blüten gleicht der der bekannten Paradiesvogelblume, allerdings ist die Farbgebung eine Andere: Das die Blüte umgebene Hochblatt (Spatha) ist dunkel (und nicht grün), die äußeren Blütenhüllblätter sind weiß (und nicht orange), während die inneren meist ebenfalls blau sind, aber auch weiß sein können. Heimisch ist die Art in Südafrika.

Spendensumme: 200 Euro.

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Douglasie – ein Duft, der an Orangen erinnert

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© WWU/Botanischer Garten

Pseudotsuga menziesii (Pinaceae, Kieferngewächse)
Ursprünglich aus küstennahen Gebieten Nordamerikas stammend, findet man diesen schnell wachsenden Baum aufgrund seiner attraktiven Holzeigenschaften inzwischen in ganz Europa. 1827 wurde er von dem schottischen Botaniker David Douglas nach Europa gebracht und verdankt ihm seinen Namen. Hierzulande erreicht er eine Höhe von ca. 50 Metern, in Nordamerika sogar bis zu 100 Metern und ein Alter von ca. 600 Jahren. Jüngere Exemplare besitzen eine glatte, grün-graue Rinde mit zahlreichen Harzbeulen. Mit dem Alter wird die Rinde dunkel- bis schwarzbraun und bekommt eine grobe, rissige Struktur. Die Douglasie blüht von April bis Mai und verteilt seine Samen mit Hilfe des Windes (windblütig). Die Früchte sind 4-10 cm lange Zapfen und fallen im September vollständig zu Boden. Sie besitzen auffallende dreizipfelige Deckschuppen, welche die Samenschuppen deutlich überragen. Sehr charakteristisch ist zudem der angenehm fruchtige Geruch seines Harzes der an Orangen erinnert.

Spendensumme: 500 Euro.

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Eschen-Ahorn – hat gefiederte Blätter

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© WWU/Botanischer Garten

Acer negundo (Sapindaceae, Seifenbaumgewächse)
Im Gegensatz zu den heimischen Ahornarten hat der Eschen-Ahorn gefiederte Blätter, denen er seinen deutschen Namen verdankt. Bereits 1688 aus Nordamerika nach Europa eingeführt, stellt er einen der am häufigsten gepflanzten nicht heimischen Bäume dar. Er kommt mittlerweile auch bei uns wild vor und gilt als eingebürgert.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Farntal – ein verwunschener Ort

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© WWU/Anja Najda

Fast schon versteckt, im Schatten des auch als „Arboretum“ bezeichneten Teil des Gartens, liegt dieser mystisch anmutende Bereich. Er ist den Farnen vorbehalten, jenen Pflanzen, deren samenlose Fortpflanzung lange Rätsel aufgegeben hat. Im Farntal kann ihre Vielfalt bewundert und mehr über diese besonderen Pflanzen erfahren werden.

Spendensumme: 3.000 Euro.

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Faselbohne - hier geht es links herum

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© WWU/ Botanischer Garten

Lablab purpureus (Fabaceae, Hülsenfrüchtler)
Die Ursprungsregionen dieser linkswindenden Schlingpflanze sind die tropischen Regionen Afrika und Asiens. Nahezu alle Teile dieser Pflanze können verzehrt werden: die unreifen grünen Hülsen werden wie Bohnen verwendet, die Keimlinge können wie Sojasprossen verzehrt und die Blätter werden wie Spinat verwendet. Zudem besteht das asiatische Gericht Dahl aus den gespaltenen und verkochten Samen. Von diesen leitet sich auch der Name 'Helmbohne' her, denn sie tragen einen Auswuchs der einem Helm ähnelt. Der Rest der Pflanze erreicht eine Höhe von ca. 2 Metern. Die großen herzförmigen Blätter weisen eine rötliche Nervatur auf. In der Zeit von Juli bis September zeigen sich die duftenden, schmetterlingsförmigen Blüten in hellen bis kräftigen Purpurfarben.

Spendensumme: 50 Euro.

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Gewöhnlicher Teufelsabbiss - Nektarlieferant für viele Insekten

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© WWU/ Botanischer Garten

Succisa pratensis (Caprifoliaceae, Geißblattgewächse)
Diese Art ist ursprünglich auf moorigen, mageren Wiesen in bergigen Regionen verbreitet und wurde in Deutschland schon auf über 1400 Höhenmetern gefunden. Im Flachland gehen die Bestände stark zurück, weshalb der Teufelsabbiss auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht. In einem halbkugelartigen Körbchen sind 50 bis 80 blaue bis violette Einzelblüten zu finden, allerdings besitzt der Abbiss keine Randblüten, die das Körbchen vergrößern. Trotzdem finden viele Insekten Nektar in den röhrenförmigen Blüten. Seinen Namen hat der Teufelabbiss aufgrund seiner ausdauernden Wuchseigenschaften. Im Winter überdauert das Rhizom im Boden, die Sprossabschnitte die oberirdisch liegen zersetzen sich langsam. Diese Abschnitte wirken wie „abgebissen“.

Spendensumme: 50 Euro.

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Ginkgo - von Goethe verehrt

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© WWU/Botanischer Garten

Ginkgo biloba (Ginkgoaceae, Ginkgogewächse)
1870 wurde der weibliche und 1950 der männliche Ginko im Garten gepflanzt. In China und Japan wird der Ginkgo als heiliger Baum verehrt und für die Herstellung von Arzneien genutzt. Goethe war von diesem Baum besonders angetan und widmete ihm das Gedicht „Ginkgo Biloba“.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Ingwer

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© WWU/ Botanischer Garten

Zingiber officinale (Zingiberaceae, Ingwergewächse)

Ingwer ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 50 cm erreichen kann. Die Heimat der Ingwerpflanze ist vermutlich Sri Lanka und die pazifischen Inseln. Heute wird Ingwer als Nutzpflanze in den Tropen und Subtropen angebaut. Ingwerpflanzen überdauern mit einem Rhizom im Boden, dieses bildet die Sprossachse und den Blütenstand aus. Die bis zu 30 cm langen, lanzettlichen Blätter besitzen eine Parallelnervatur. Die gelblich-roten Blüten weisen nur eine Symmetrieebene auf, sind gespornt und sitzen zahlreich an einer 25 cm langen Infloreszenz. Der wichtigste Inhaltsstoff des Ingwers ist das Gingerol, ein ätherisches Öl dass die aromatische Schärfe des Ingwers verursacht. Ingwer ist wegen seiner zahlreichen Inhaltsstoffe weltweit als Lebensmittel, Gewürz und Heilpflanze beliebt.

Spendensumme: 50 Euro.

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Kalifornische Nusseibe – eine Verwandte aus Amerika

Kalifornische Nusseibe 1-1Kalifornische Nusseibe 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Torreya californica (Taxaceae, Eibengewächse)
Sie ist ein seltener Endemit und kommt nur in Kalifornien vor; entsprechend wurde sie auch benannt. Es fällt sofort die Ähnlichkeit zur heimischen Eibe auf, die in der engen Verwandtschaft begründet liegt. Der Samenmantel ist allerdings nicht rot, sondern grün mit roten Streifen und er umgibt den Samen vollständig. Der Wuchs ist lockerer, die Nadeln länger und sie wächst schneller als ihre heimische Verwandte.

Spendensumme: 500 Euro.

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Kulturapfel 'Westfälischer Gülderling' – hier gibt es den Kuss unter dem Mistelzweig

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© WWU/Botanischer Garten

Malus domestica (Rosaceae, Rosengewächse), plus Mistel Viscum album subsp. album (Santalaceae, Sandelholzgewächse)
Der Kulturapfel „Westfälischer Gülderling“ wurde 1954 im Botanischen Garten gepflanzt. Eine Besonderheit ist die Mistel, die als Halbschmarotzer seit 1959 auf ihm wächst. Sie stellt ihre Wasser- und Nährstoffversorgung über die Wirtspflanze sicher, ist aber in der Lage, selbständig Photosynthese zu betreiben.

Spendensumme: 500 Euro.

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Lanzenrosette

Aechmea Fasciata1 1Aechmea Fasciata2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Aechmea fasciata (Bromeliengewächse, Bromeliaceae)

Die Lanzenrosette dürfte Vielen als einfach zu haltende Zimmerpflanze bekannt sein, ursprünglich kommt diese Pflanze allerdings aus dem brasilianischen Amazonas, wo sie epiphytisch in Astgabeln oder auf Ästen anderer Bäume wächst. Die Blätter der Lanzenrosette sind derb, am Rande bewehrt und bis 10 cm breit Zum Blattende hin sind die Blätter mit einer kurzen Stachelspitze besetzt und insgesamt trichterförmig angeordnet. Mit diesem Trichter kann die Lanzenrosette Regenwasser auffangen und aufbewahren, sodass sich kleine Ökosysteme aus Algen und im Wasser lebenden Tieren, wie zum Beispiel Amphibien bilden. Das auffällige, silbrige Bandenmuster der Blätter steht im Zusammenhang mit der Wasseraufnahme. In diesen Banden sitzen Saugschuppen die Wasser aufnehmen. Auffällig sind die rosafarbenen Hochblätter, die den Blütenstand umgeben. Dieser setzt sich aus mehreren ährigen Teilblütenständen zusammen. Jede Blüte ist dreizählig mit einem anfangs bläulichen bis rosafarbenen Kelch.

Spendensumme: 50 Euro.

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Mangold - reich an Vitamin C

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© WWU/ Botanischer Garten

Beta vulgaris subsp. cicla (Amaranthaceae, Fuchsschwanzgewächse)
Der Mangold wird oft mit Spinat verglichen, ist jedoch aus botanischer Sicht eine Rübe. Er stammt aus dem Mittelmeerraum und kann in den Monaten Juni bis September geerntet werden. Mangold, auch Stielkraut genannt, war Anfang des 20. Jahrhunderts bekannter und beliebter als Spinat. Zu Recht, denn er deckt mit 200 g bereits 80% des täglichen Vitamin C Bedarfs ab. Außerdem ist er reich an Kalzium, Eisen und Eiweiß. Der Mangold enthält Oxalsäure, was aufgrund seiner Kristallbildung nur in Verbindung mit zweiwertigen Ionen wie zum Beispiel Calcium vor dem Verzehr ausgefällt werden sollte. Milch und Sahne erfüllen diesen Zweck ausreichend.

Spendensumme: 50 Euro.

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Mastixstrauch - aus ihm wird Klebstoff hergestellt

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© WWU/Botanischer Garten

Pistacia lentiscus (Anarcardiaceae, Sumachgewächse)
Die Ägypter nutzten das Gummiharz des Mastixstrauchs zur Mumifizierung der Toten und als Räucherharz. Ebenso finden sich Einträge in der Bibel (Gen 37,25 und Gen 43,11). Verwendet wird der Mastixstrauch unter anderem in der Lebensmittelindustrie (z. B. für die Herstellung von Kaugummi), als Klebstoff für Maskenbildner und als Klebstoff für Glas und Porzellan.

Spendensumme: 100 Euro.

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Milchorangenbaum - über Tiere in die Welt gebracht

Maclura pomifera (Moraceae, Maulbeergewächse)
Den Namen erhielt der Milchorangenbaum durch seine Früchte: Die weiblichen Individuen bilden sogenannte Steinfruchtverbände aus, die eine Größe von kleinen Melonen erreichen können. Diese enthalten einen bitteren Milchsaft und duften nach Orange. Die Ausbreitung des Baumvorkommens wird vermutlich vor der letzten Eiszeit stattgefunden haben, indem größere Säugetiere, wie das
Präriemammut oder das Riesenfaultier, die Samen verbreiteten.

Spendensumme: 200 Euro.

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Oregon Pfeifenstrauch – die Blume des Bundesstaat Idaho

Oregonpfeifenstrauch 1-1Oregonpfeifenstrauch 2-1
© WWU/Botanischer Garten

Philadelphus lewisii (Hydrangeaceae, Hortensiengewächse)
Der Oregon-Pfeifenstrauch ist pflegeleicht, relativ anspruchslos und durch seine große Fülle an Blüten, inzwischen in vielen deutschen Gärten zu finden. Ursprünglich stammt der Zierstrauch aus den USA. Dort ist der Strauch sogar die Blume des Bundesstaates Idaho. Umgangssprachlich werden Pflanzen der Gattung Pfeifensträucher aufgrund ihres süßlichen Duftes auch „Falscher Jasmin“ genannt. Der Oregon-Pfeifenstrauch ist aber, im Gegensatz zu vielen anderen Arten der Gattungen, geruchslos. Der deutsche Trivialname stammt daher, dass man aus den Zweigen leicht Pfeifen basteln kann.

Spendensumme: 100 Euro.

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Paprika

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© WWU/ Botanischer Garten

Capsicum annuum (Nachtschattengewächse, Solanaceae)

Die Paprika, auch bekannt als Spanischer Pfeffer, ist ein Vertreter von vielen Chili-Sorten, die alle ihren Ursprung im heutigen Mexiko haben und seit ihrer Entdeckung auf der ganzen Welt bekannt sind. Die Paprikapflanzen ist in ihrer Heimat mehrjährig und bildet buschige und verholzte Halbsträucher, bis zu 150 cm hoch werden. Diese tragen 5 bis 25 cm lange Blätter, die an ihrer Blattspitze verschmälern. Die Blüten stehen meist vereinzelt in den Verzweigungen der Sprossachse und besitzen meist 5leuchtend weiße Kronblätter und bläuliche Staubbeutel, sowie Zipfel am Kelch. Die Blüten und Früchte (Beeren) dieser Art hängen fast immer herab, nur bei einigen Wildformen stehen sie aufrecht. Der wichtigste Inhaltstoff der Beeren ist das Capsaicin, ein Molekül dass die hitzeempfindlichen Sensorzellen tierischer Körper reizt und dessen Konzentration innerhalb der Sorten dieser Art stark schwankt.

Spendensumme: 50 Euro.

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Phototoxisches Beet – nur gucken, nicht anfassen!

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© WWU/Botanischer Garten

Phototoxische Substanzen, also Substanzen, die erst in Verbindung mit (Sonnen-)Licht auf der Haut ihre toxische Wirkung entfalten, kommen auch bei heimischen Pflanzen vor. Viele Doldenblütengewächse, darunter z. B. der Wiesenkerbel, haben eine leichte phototoxische Wirkung. In diesem Beet sind aber auch weit gefährlichere Vertreter zu finden, deshalb: Nur gucken, nicht anfassen!

Spendensumme: 200 Euro.

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Pontische Azalee - ist am Schwarzen Meer verbreitet

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© WWU/Anja Najda

Rhododendron luteum (Ericaceae, Heidekrautgewächse)
In gemäßigten Breiten ist sie als Zierstrauch beliebt und es gibt einige Sorten und Hybriden, deren Blütenfarbe beispielsweise von der gewöhnlich gelben abweicht. Die Verbreitung am Schwarzen Meer gab ihr den Beinamen „pontisch“. Ihre Pollen sind giftig und werden von Bienen in den Honig eingetragen. Der resultierende „Pontische Honig“ führte zu schon in der Antike dokumentierten Unglücksfällen. Aufgrund der geringen Individuendichte spielt die Gefahr von „Pontischem Honig“ bei uns jedoch keine Rolle.

Spendensumme: 200 Euro.

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Proctors-Magnolie - eine gelungene Kreuzung

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© WWU/ Botanischer Garten

Magnolia x proctoriana (Magnoliaceae, Magnoliengewächse)
Die Proctors-Magnolie ist ein natürlich vorkommender Hybrid, dessen erster Sämling 1928 von T. R. Procter an das Arnold Arboretum in Massachusetts übergeben wurde. Die Kreuzung ergibt sich dabei zwischen der weidenblättrigen Magnolie (Magnolia salicifolia) und der Stern-Magnolie (Magnolia stellata). 2013 wurde ein Exemplar der Proctors-Magnolie im Botanischen Garten gepflanzt.

Spendensumme: 200 Euro.

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Rote Lambertsnuss – liefert unsere Haselnüsse

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© WWU/Anja Najda

Corylus maxima (Betulaceae, Birkengewächse)
Diese von der Balkanhalbinsel stammende Art ist für den Großteil der weltweit produzierten „Haselnüsse“ verantwortlich, die heimische Haselnuss hingegen nur für einen kleineren Teil. Die Rote Lambertsnuss ist frostempfindlicher als die Haselnuss und ihre Blätter sind meist braun-rötlich. Oft werden auch als „Bluthasel“ bezeichnete Sorten mit roten Blättern gepflanzt.

Spendensumme: 100 Euro.

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Schmetterlingsingwer

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© WWU/ Botanischer Garten

Hedychium gardnerianum (Ingwergewächse (Zingiberaceae)
Beheimatet ist diese Art in Nepal, Pakistan sowie Südostasien. Damit ist der Schmetterlingsingwer sowohl an tropische als auch gemäßigte Temperaturen angepasst. Er erreicht eine Wuchshöhe von ca. 2 Metern. Er besitzt bis zu 20 cm langen Blütenähren die in der Zeit von August bis September erscheinen. Diese besitzen gelbe Kronblätter mit fast doppelt so langen roten Staubfäden. Als Fruchtstand entwickeln sich später rote kugelige Kapselfrüchte. Trotz des Namens handelt es um eine reine Zierpflanze, die Rhizome sind daher nicht zum Verzehr geeignet.

Spendensumme: 50 Euro.

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Schönmalve - eine Brasilianerin

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© WWU/ Botanischer Garten

Callianthe megapotamica (Malvaceae, Malvengewächse)
Die umgangssprachlich auch Glocken-Schönmalve oder Hängende Schönmalve genannte Art ist auch als Zimmerpflanze geeignet. Die aus Brasilien stammende Pflanze braucht nur ein paar Stunden indirekte Sonne am Tag und einen hellen Standort, um sich wohlzufühlen. Bei guter Pflege wird man mit wunderschönen glockig geformten Blüten, welche einen kräftig rotblühenden Kelch und gelbe Blütenblätter haben, belohnt.

Spendensumme: 100 Euro.

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Bach-Kratzdistel - leuchtet purpurfarben

Ipomoea batatas ( Windengewächse , Convolvulaceae)

Dieses „Trendgemüse“ hat seinen Ursprung laut Alexander von Humboldt wahrscheinlich in Mittelamerika, heute wird die Süßkartoffel fast überall auf der Welt angebaut. Die Sprossachse dieser krautigen Kletterpflanze liegt meist auf dem Boden auf und wird bis zu 4 Meter lang. Die Blätter sind herz- bis nierenförmig und bis auf die Blattadern satt grün gefärbt. Interessant ist das Wurzelsystem, in dem neben den Speicherwurzeln (den „Knollen“), auch Adventivwurzeln vorkommen. Diese Speicherwurzeln können bis zu 30 cm lang und bis zu einigen Kilogramm schwer werden. Eher untergeordnet sind bei der Süßkartoffel die Blüten. Einige gärtnerische Sorten bilden keine Blüten aus, bei den meisten anderen Arten bzw. Sorten sind die Blüten kurz gestielt, fünfzählig und violett gefärbt. Die trichterförmige Krone öffnet sich noch vor dem Sonnenaufgang und bleibt einige Stunden geöffnet, danach schließt sich die Blüte und beginnt zu welken.

Spendensumme: 50 Euro.

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Teebaum

Teebaum1 1Teebaum2 1
© WWU/ Botanischer Garten

Melaleuca alternifolia ( Myrtengewächse, Myrtaceae)

Diese Art stammt ursprünglich aus den subtropischen Regionen Australiens. Dort wächst sie als dünner Strauch. Dieser wächst in sumpfigen und feuchten Habitaten. Er erreicht eine Höhe von etwa 7 Metern. Die Rinde seines Stammes ist weiß und besitzt eine papierähnliche Struktur. Die Blüten sind ca. 5 cm lange, weiß bis cremefarbene Ähren und sitzen zahlreich an jüngeren Ästen. Die Blütezeit reicht von Februar bis Juni. Seine hellgrünen Blätter sind sehr schmal fast wie Koniferennadeln jedoch wesentlich weicher. An ihnen befinden sich viele kleine Öldrüsen in denen sich das bekannte Teebaumöl befindet. Aufgrund der Vielzahl der darin befindlichen ätherischen Öle findet es vor allem Verwendung als pflanzliches Arzneimittel.

Spendensumme: 100 Euro.

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Tulpenbaum - da ist Musik drin

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© WWU/Botanischer Garten

Liriodendron tulipifera (Magnoliaceae, Magnoliengewächse)
Der offizielle Staatsbaum der US Bundesstaaten Kentucky, Indiana und Tennessee ist seit 1920 im Garten zu finden. Seinen Namen verdankt er der Form seiner Blüten. Wichtig ist seine Rolle als Holzlieferant z.B. für Musikinstrumente und Spielwaren.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Wald-Geißbart – auch zum Essen geeignet

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© WWU/Botanischer Garten

Aruncus dioicus (Rosaceea, Rosengewächse)
Der Wald-Geißbart bevorzugt schattige und feuchte Bereiche und ist in den gemäßigten Breiten der nördlichen Hemisphäre zu finden. Die Blüten, die eine schöne weiße Farbe annehmen, stehen in einer Rispe von einer Größe zwischen 20-30 cm. Die jungen Triebe der Pflanzen sind essbar und werden in Norditalien auf Märkten verkauft. Man sollte sie jedoch wegen Blausäureglykoside nur gekocht verzehren.

Spendensumme: 50 Euro.

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Alpinum - die Alpen mitten in Münster

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© WWU/Botanischer Garten

Bereits seit 1823 finden Sie die alpine Vegetation der Alpen und Pyrenäen im Garten repräsentiert. Felsen und Geröll sowie flachgründige Böden bestimmen das Bild. Typische Pflanzen wie Zwergstrauchheiden, Alpenrosengebüsche, Alpenedelweiß, Enzian sowie Moose und Flechten warten darauf, entdeckt zu werden.

Spendensumme: 3.000 Euro

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Heide und Düne - besonders schützenswert

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© WWU/Botanischer Garten

Heidegebiete sind historische Kulturlandschaften, die durch Abholzung und Beweidung entstanden sind. Im 19. Jahrhundert bestand das heutige Stadtgebiet Münsters zu einem Drittel aus Heide. Heute gibt es nur noch kleine geschützte Gebiete. Die Heidelandschaft in unserem Garten vermittelt einen Eindruck davon, wie es dort aussieht.

Spendensumme: 3.000 Euro.

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Zitronengras

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© WWU/ Botanischer Garten

Cymbopogon citratus, (Poaceae Süßgräser)

Das Zitronengras findet seinen Ursprung sehr wahrscheinlich im indischen Raum und gehört zur Familie der Süßgräser. Die immergrüne, krautige Pflanze wächst in Horsten, da sie kleine Rhizome ausbildet die der vegetativen Vermehrung dienen. Diese Horste werden bis zu 2 Meter groß. Die robusten dünnen Halme tragen bis zu 90 cm lange Laubblätter deren bläulich-grüne Blattspreite etwa 3 cm breit ist und zur Spitze hin schmal zuläuft. Der Blütenstand besteht aus einer bis zu 60 cm großen lockeren Rispe. Die einzelnen Blüten sind dreizählig und unauffällig weißlich-grün gefärbt. Die Laubblätter dieser Art entwickeln einen aromatischen Duft. In den Sprossachsen finden sich neben Citral außerdem eine Vielzahl an anderen ätherischen Ölen wie Geraniol und Mycren. Aufgrund dessen wird Zitronengras mittlerweile auch in Mitteleuropa in der Küche verwendet, um Speisen und Getränke zu würzen.

Spendensumme: 50 Euro.

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