Frankfurt Skyline
© PIA Stadt Frankfurt am Main, Foto: Tanja Schäfer

Regionalgruppe Rhein-Main

Durch regelmäßige Treffen einmal im Quartal möchte die Regionalgruppe Rhein-Main den Kontakt zu allen Alumni der WWU in der südhessischen Region pflegen. Gemeinsam unternimmt die Gruppe beispielsweise Museumsbesuche oder Firmenbesichtigungen. Die Veranstaltungen werden jeweils durch eine „Nachsitzung“ in einem Restaurant beendet, auf denen die Kontakte vertieft und neue Vorschläge für weitere Aktivitäten besprochen werden. Dieser inzwischen integrale Bestandteil der Veranstaltungen wird von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr geschätzt und intensiv genutzt.
Veranstaltungen der Regionalgruppe werden auf dieser Seite angekündigt. Außerdem werden alle Mitglieder des Alumni-Clubs WWU Münster, die im Rhein-Main-Gebiet wohnen, vom Alumni-Club per E-Mail zu den Treffen der Regionalgruppe eingeladen.

Das Atelier Goldstein der Lebenshilfe Frankfurt am Main.
© Privat

Regionalgruppe Rhein-Main besuchte das Atelier Goldstein

Die Regionalgruppe Rhein-Main traf sich am 4. Juni 2019 im Atelier Goldstein der Lebenshilfe Frankfurt am Main e. V.  Die Gruppe lernte das Konzept des Ateliers und die beeindruckenden und faszinierenden Arbeiten der dortigen Künstler kennen. Bei der traditionellen "Nachsitzung" in der Apfelweinwirtschaft Wagner gab es die Gelegenheit zum Austausch und zum Knüpfen neuer Kontakte.

Die Innenarchitektur der Universitäts- und Landesbibliothek der TU Darmstadt.
Die Innenarchitektur der Universitäts- und Landesbibliothek der TU Darmstadt.
© Katrin Binner/TU Darmstadt

Regionalgruppe Rhein-Main: Präsentation mittelalterlicher Handschriften

Am 21. März 2019 traf sich die Alumni-Regionalgruppe Rhein-Main in der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt. Dr. Silvia Uhlemann, Leiterin der Historischen Sammlungen, präsentierte kostbare mittelalterliche Handschriften, die zum Teil  1.000 Jahre alt sind.

Bei der traditionellen „Nachsitzung“ war wie üblich Zeit zum Kennenlernen und zum Austausch.

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Regionalgruppe Rhein-Main besichtigt Großmarkthalle Frankfurt

Die Regionalgruppe Rhein-Main traf sich am 11. Oktober 2018 in der Großmarkthalle Frankfurt.  Von 1928 bis 2004 fand hier Marktbetrieb statt, seit 2014 hat die Europäische Zentralbank (EZB) in dem sanierten Gebäude mit Verbindung zum EZB-Hochhaus ihren Sitz. 

Dr. Konrad Elsässer, Großneffe des Architekten Martin Elsaesser und Vorstandsmitglied der Martin-Elsaesser-Stiftung, führte die Gruppe durch das Gebäude und berichtete über das Wirken des Architekten.

Bei der traditionellen „Nachsitzung“ gab es Gelegenheit zu Gesprächen und zum Austausch in lockerer Atmosphäre.

© PIA Stadt Frankfurt am Main, Foto: Tanja Schäfer

Mentor für junge Juristen in Frankfurt

Rechtsanwalt Dr. Thorsten Reinhard, Alumnus der Rechtswissenschaften (1. Staatsexamen 1995), ist Partner einer großen deutschen Wirtschaftskanzlei in Frankfurt. Er stellt sich gern als Mentor zur Verfügung für junge Juristen, die sich in Frankfurt auf ihren Berufseinstieg vorbereiten oder auch nach ihrem Einstieg Tipps für ihre weitere Karriereplanung suchen.

Kontakt:

Dr. Thorsten Reinhard
Rechtsanwalt
Noerr LLP
Börsenstraße 1
60313
Tel: +49 (0)69 971477251
thorsten.reinhard@noerr.com
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Rückschau 2007-2018

von Dr. Hanswilhelm Bach, ergänzt von Dr. Nora Kluck

Im November 2007 trafen sich neun Mitglieder der Regionalgruppe Rhein-Main zur ersten gemeinsamen Veranstaltung. Es wurde der „Peter-Behrens-Bau“ im Industriepark Höchst besichtigt, ein Industriedenkmal der Jugendstilzeit aus den 1920er Jahren, das als Hauptverwaltung der damaligen Farbwerke Hoechst AG gedacht war, aber aufgrund der IG Farben-Gründung seitdem für andere Zwecke genutzt wurde. Bei der anschließenden „Nachsitzung“ im ältesten Restaurant am Ort („Zum Bären“) entspann sich sofort eine lebhafte Diskussion unter den bis dahin nicht miteinander bekannten Teilnehmern. Schließlich wurde verabredet, sich zukünftig quartalsweise zu treffen, was bisher bei wechselnder Teilnehmerzahl (6 bis 30) auch gelungen ist.

Nach dem Auftakt in Höchst stand noch einmal der Jugendstil im Mittelpunkt; eine interessante Führung über die Mathildenhöhe in Darmstadt ließ das Werk von Joseph Maria Olbrich, Peter Behrens und deren Kollegen lebendig werden.

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In der Folgezeit konnten zwei der Frankfurter Hochhäuser (Commerzbank und Maintower der Helaba) erklommen sowie der Hessische Rundfunk besichtigt werden. Ein weiterer (allerdings  rein zufälliger) Schwerpunkt unseres Programms stellte die Luftfahrt dar.
Auf dem Gelände des Frankfurter Flughafens ergab sich die Möglichkeit, das Lufthansa-Trainingszentrum (Simulatoren, Notfallschulung), die Wartungshalle sowie die Triebwerkswerkstatt zu besichtigen. In der Wartungshalle konnten eine A 340 und eine B 747 besichtigt werden.
Im Rolls-Royce-Werk in Oberursel lernten wir einiges über Produktion und Wartung von Hubschrauber-Triebwerken sowie die Geschichte des Standorts kennen. Schließlich stand noch ein Rundgang über den Flugplatz Egelsbach – südlich von Frankfurt – auf dem Programm. Hier wurden die Besonderheiten der Sport- und Geschäftsflieger erläutert, einige Flieger konnten aus nächster Nähe betrachtet werden.

Die moderne Automobil-Produktion konnte im Stammwerk der Opel GmbH in Rüsselsheim in Augenschein genommen werden. Zusätzlich lieferte das Firmenmuseum einen Überblick über die Geschichte des Unternehmens.

Medizinisch ging es im Paul-Ehrlich-Institut in Langen zu, wo man anläßlich unseres Besuchs eine interessante Broschüre erarbeitet hatte und auf das in 2009 aktuelle Thema „Schweinegrippe“ einging. Insbesondere im dortigen Museum konnte man sich mit dem Lebenswerk des Nobelpreisträgers von 1908 vertraut machen.

Das Theologische Institut der Universität Frankfurt ermöglichte einen lehrreichen und kurzweiligen Rundgang über den Campus Westend der Johann Wolfgang Goethe-Universität, bei dem die Besichtigung des von Hans Poelzig erbauten ehemaligen Verwaltungsgebäudes der IG Farben den Höhepunkt darstellte.

Die Regionalgruppe Rhein-Main mit Dr. Ralph Körfgen (4. v. l.), WWU-Alumnus und Vorstandsvorsitzender der DB Vertriebs GmbH
© Privat

Als kultureller Leckerbissen entpuppte sich eine ausgezeichnete Führung durch die Limburger Altstadt inklusive Dombesichtigung.
Am 08.09.2011 konnten wir durch Vermittlung von Herrn Dr. Michael Welker die nach umfangreicher Sanierung in diesem Jahr wiedereröffneten Gebäude der Deutschen Bank in Frankfurt am Main besichtigen. Während der sehr interessanten, etwa eineinhalbstündigen Führung durch das Foyer, den Showroom (The Brand Space), das Betriebsrestaurant sowie Sitzungssäle im 37. Stock des Turms B wurde das Sanierungskonzept des Mailänder Architekten Mario Bellini erläutert, das u. a. dazu führte, dass im Vergleich zu früher 67 % Heizenergie, 55 % Strom und 74 % Wasser eingespart werden können. Das Ziel der Deutschen Bank, ein „grünes“ Gebäude zu bekommen, wurde damit erreicht und durch die Zertifizierungen LEED-Platin sowie DNGB-Gold belegt. Der sehr schöne Abend klang bei „Mutter Ernst“, einem typischen Frankfurter Lokal, aus.

Bei ihrem Treffen im Philipp-Reis-Museum in Friederichsdorf begab sich die Regionalgruppe auf die Spuren der Geschichte des Telefons.

Im September 2014 besichtigte sie das Museum Technikum29: Im Rahmen einer ca. 1,5-stündigen Führung wurde die Geschichte der Informationstechnik (Computer History) erläutert. Mechanische Rechenmaschinen und Lochkartengeräte waren ebenso zu sehen wie historische Speichermedien und Großcomputer.

Im November 2014 ging es dann ins Airline-Archiv im Frankfurter Flughafen. Hector Cabezas zeigte der Gruppe seine Sammlung: Der ehemalige Pilot und Airline-Manager hat inzwischen über 36.000 Sammlerstücke zusammengetragen, darunter Flugscheine, Modelle, Uniformen und Gepäckaufkleber, bis hin zu kompletten Fotoarchiven internationaler Fluggesellschaften.

Die ehemalige Druckfarbenfabrik Dr. Milchsack, die heute eine "Kulturfabrik" ist, stand im März 2015 auf dem Programm: Hier finden sich eine Bildhauerwerkstatt für Jugendliche, Künstlerateliers, ein Theater und das "Tanzhaus West". Herr Peters von der Erbengemeinschaft Dr. Milchsack führte die Gruppe über das Gelände der ehemaligen Fabrik.

In der Geschichte der Pharmazie tauchten die Alumni im September 2015 im Museum der Firma Merck ein. Katja Glock, Historikerin und Mitarbeiterin der Corporate History, gab einen Überblick über fast 350 Jahre Pharma- und Chemieproduktion im ältesten pharmazeutischen Unternehmen der Welt.

Im März 2016 war der Treffpunkt die „Stiftung Technische Sammlung Hochhut“ in Frankfurt am Main. Sie ist eine Stiftung zur Erhaltung historischer Kraftfahrzeuge, Motorräder und Motoren mit Sitz im Frankfurter Stadtteil Gallus und ist Teil der Route der Industriekultur Rhein-Main.

Die Regionalgruppe besuchte im Juni 2016 die Personenverkehr-Zentrale der Deutschen Bahn im Frankfurter Stadtteil Gallus. Dr. Ralph Körfgen, WWU-Alumnus und Vorstandsvorsitzender der DB Vertriebs GmbH, begrüßte die Gruppe persönlich und berichtete über die Arbeit der Deutschen Bahn. Anschließend gab eine Führung Einblick in das Gebäude, das von 1994 bis 2000 die Konzernzentrale der Deutschen Bahn war. Das 65 Meter hohe Haus mit seinen 45.608 Quadratmetern Fläche wurde vom Architekten Stefan Böhm entworfen.

Bei einer Führung im September 2016 durch das historische Gebäude der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt wurde neben der Architektur einiges vom „Innenleben“ der Kammer gezeigt. Die Alumni konnten zudem einen Blick in den Börsensaal werfen.

Ein Mitarbeiter des Städel-Museums führte im November 2016 die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die "Etagenausstellung" (Fotografien namhafter Künstler) in der 38. Etage der DZ-Bank. Ein schöner Ausblick aus der 50. Etage des Gebäudes über das abendliche Frankfurt am Main rundete das sehr informative Treffen ab.

Im März 2017 stand das Brandprüfzentrum des VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut GmbH in Offenbach auf dem Programm: In einer ca. 2-stündigen Führung erläuterte Herr Schädel die Aufgaben und Prüfeinrichtungen und und informierte die Teilnehmer über Brandschutz und verwandte - oft schlagzeilenträchtige  - Themen.

Bei einer Führung durch die Deutsche Bundesbank in Frankfurt am Main im September 2017 erhielten die Alumni einen Einblick in die Kunstsammlung der Bundesbank. Schon seit ihrer Gründung im Jahr 1957 sammelt die Bank Kunstwerke, um kulturelle Verantwortung zu tragen und zugleich Kunst in den Arbeitsalltag von Mitarbeitern und Gästen zu integrieren. Der Schwerpunkt liegt auf Werken aus dem deutschsprachigen Raum. Bei der traditionellen "Nachsitzung" gab es die Möglichkeit zum Austausch und zum Kennenlernen.

Im Juni 2018 besuchte die Gruppe die Justinuskirche in Frankfurt-Höchst, das älteste Bauwerk Frankfurts.

Am 11. Oktober 2018 traf sich die Regionalgruppe in der Großmarkthalle Frankfurt.  Von 1928 bis 2004 fand hier Marktbetrieb statt, seit 2014 hat die Europäische Zentralbank (EZB) in dem sanierten Gebäude mit Verbindung zum EZB-Hochhaus ihren Sitz. Dr. Konrad Elsässer, Großneffe des Architekten Martin Elsaesser und Vorstandsmitglied der Martin-Elsaesser-Stiftung, führte die Gruppe durch das Gebäude und berichtete über das Wirken des Architekten.