Jan Klom M.A.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Kontakt

Anschrift

Alter Steinweg 6/7
48143 Münster
Janfoto2
Raum 2.17
Telefonnummer 0251 83-28558
Faxnummer 0251 83-28530
E-Mail-Adresse jan.klom@uni-muenster.de
Sprechzeit Di 10-11 Uhr (nicht am 23.04.2013)
sowie nach Vereinbarung per E-Mail.

Lebenslauf

  • 2006-2010: Studium der Fächer Allgemeine Sprachwissenschaft, Indogermanische Sprachwissenschaft und Altorientalische Philologie, WWU Münster
  • 09/2008-12/2008: Erasmusstudent, Universiteit Leiden
  • 06/2009-10/2010: Studentische Hilfskraft am Institut für Byzantinistik und Neogräzistik, WWU Münster
  • 08/2009-09/2010: Studentische Hilfskraft am Institut für Allgemeine Sprachwissenschaft, WWU Münster
  • WS 2011/12: Lehrbeauftragter (Seminar: Kategorien des Verbs), Institut für Allgemeine Sprachwissenschaft, WWU Münster
  • seit 11/2011: Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Sprachwissenschaft, Institut für Niederländische Philologie, WWU Münster

Publikationen

Klom, Jan, Benina Knothe & Gunther De Vogelaer (im Erscheinen) 2013. „Niederländisch-deutscher Sprachvergleich“, in Halyna Leontiy (Hrsg.): Multikulturelles Deutschland im Sprachvergleich. Münster: LIT-Verlag.

Vorträge

  • Klom, Jan. 2013. Genussystem im Wandel. Pronominales Genus bei Kindern in den Niederlanden und in Flandern. Doktoranden- und Habilitandenkolloquium der deutschsprachigen Niederlandistik, Münster.
  • Klom, Jan & Gunther De Vogelaer. 2013. Semantic agreement in pronouns in the Germanic Sandwich. A Germanic Sandwich, Leuven.
  • Klom, Jan. 2013. Resemanticization in Dutch and German dialects. Workshop des Promotionskollegs Empirische und Angewandte Sprachwissenschaft, Münster.
  • Klom, Jan & Gunther De Vogelaer. 2012. Semantic agreement competing with syntactic agreement: the case of Dutch pronouns. Agreement from a diachronic perspective, Marburg.
  • Klom, Jan & Gunther De Vogelaer. 2012. Semantic agreement competing with syntactic agreement: the case of Dutch pronouns. Morfologiedag, Leiden.
  • De Vogelaer, Gunther & Jan Klom. 2012. Acquiring grammatical gender in northern and southern Dutch. Variation in Language Acquisition, Münster.
  • Klom, Jan. 2010. ‚sich streiten‘ und ‚sich lieben‘ - tiṣbutu u ritūmu. Zur Semantik des Grundstammes mit t-Infix im Altbabylonischen. Colloquium zur Kulturgeschichte des Alten Vorderasiens, Münster.
  • Klom, Jan. 2010. Zur Semantik der t-Stämme im altbabylonischen Dialekt des Akkadischen. 48. Studentische Tagung Sprachwissenschaft, Potsdam.

Lehre

Sommersemester 2013
Vorlesung: Einführung in die niederländische Sprachwissenschaft (mit Benina Knothe)
Tutorium: Einführung in die niederländische Sprachwissenschaft (mit Benina Knothe)

Wintersemester 2012/13
Übung: Sprachrichtigkeit (mit Katrin Rippolz)

Sommersemester 2012
Tutorium: Einführung in die niederländische Sprachwissenschaft

Wintersemester 2011/12
Übung: Sprachrichtigkeit
Seminar: Kategorien des Verbs (am Institut für Allgemeine Sprachwissenschaft)

Forschung

Forschungschwerpunkte

  • Sprachtypologie
  • Historische Linguistik
  •  Morphosyntax
  • Pronomen
  • Genus (im Niederländischen und Deutschen)
  • regionale Variation des Niederländischen

Dissertationsprojekt

Genussystem im Wandel. Pronominales Genus bei Kindern in den Niederlanden und in Flandern

Das niederländische pronominale Genus befindet sich im Umbruch. Das ursprüngliche, lexikalische Genus wird zunehmend durch ein System abgelöst, in dem das Genus durch semantische Faktoren anhand einer Belebtheitshierarchie bestimmt wird. Dabei wird auf stark individuierte Referenten mit einem maskulinen Pronomen (het boek ‚das Buch‘ (ntr.) → hij ‚er‘) und auf schwach individuierte Referenten mit einem neutralen Pronomen (de olie ‚das Öl‘ (fem.) → het ‚es‘) verwiesen. Insbesondere im Norden des Dialektgebiets wird auch auf ursprünglich feminine Substantive mit einem maskulinen Pronomen verwiesen (die sog. Maskulinisierung), weshalb der Norden auf dem Weg zu einem pronominalen 2-Genera-System ist. Da neben der innovativen, semantischen Genuskongruenz und dem alten, lexikalischen System auch pragmatische Faktoren eine Rolle spielen, stehen derzeit zahlreiche Aspekte bei der Genuskongruenz in einem Spannungsverhältnis zueinander. Dieses synchrone System stellt einige Anforderungen an eine adäquate linguistische Beschreibung.

Im Rahmen des Dissertationsvorhabens soll ein Korpus mit spontaner, interaktionaler Sprache von niederländischsprachigen Kindern im Alter zwischen drei und acht Jahren an verschiedenen niederländischen und flämischen Orten erstellt werden. Die Studie möchte einen Beitrag zur Sprache und zum Spracherwerb bei Kindern in standardfernen Varietäten leisten. Durch den Vergleich verschiedener Altersstufen bei Kindern soll untersucht werden, inwieweit sich das innovative, semantische Genus bei Pronomen in der niederländischen Sprache etablieren könnte.


Video: Niederländische Philologie screenshot video


Veranstaltungen

28.05.2013, 19 Uhr
Vortrag: Patrick van Schie: Niederländische Parteien stellen sich vor – VVD

29.05.2013, 10 Uhr - 26.06.2013, 18 Uhr
Ausstellung: Bibelfliesen

05.06.2013 - 30.06.2013
Ausstellung: Augen des Krieges


Buch des Monats

Mai 2013


Impressum | © 2009-2011 Haus der Niederlande
Institut für Niederländische Philologie
Alter Steinweg 6/7
· 48143 Münster
Tel.: +49 251 83285-21 · Fax: +49 251 83285-30
E-Mail: niedphil@uni-muenster.de