Archiv der Kategorie: Zeitschriften

Interview mit der ULB-Digitaldezernentin Frau Dr. Klötgen über Raubverleger


Mit wissenschaftlicher Information lässt sich viel Geld verdienen

Mehr als 5000 deutsche Wissenschaftler haben Medienberichten zufolge Forschungsergebnisse gegen Bezahlung in wertlosen Online-Fachzeitschriften pseudowissenschaftlicher Verlage publiziert. Diese Verlage missachten demnach die grundlegenden Regeln der wissenschaftlichen Qualitätssicherung. Norbert Robers sprach mit der Leiterin der Digitalen Dienste der Universitäts- und Landesbibliothek Münster, Dr. Stephanie Klötgen, über Konsequenzen und über Tipps, um sich gegen Raubverlage zu schützen.

Eine der Schlagzeilen zu diesem Thema lautet: „Tausende Forscher publizieren in Pseudo-Journalen“. Ist das auch für Sie eine überraschende Nachricht?
Nein, nicht wirklich. Mit wissenschaftlicher Information lässt sich heute sehr viel Geld verdienen ­- dies haben auch obskure Verlage erkannt.

Das Phänomen der pseudowissenschaftlichen Verlage sei zwar schon seit Jahren bekannt, heißt es in den Berichten. Neu sei jetzt vor allem das Ausmaß – so habe sich die Zahl solcher Publikationen bei fünf der wichtigsten Verlage den Recherchen zufolge seit 2013 weltweit verdreifacht, in Deutschland sogar verfünffacht. Haben Sie dafür eine Erklärung?

Verlage geben immer mehr Zeitschriften mit zum Teil sehr ähnlichen Titeln heraus. Vor allem für junge Wissenschaftler ist es schwer, sich in dieser Flut zurechtzufinden. Gerade die Kombination aus Publikationsdruck und zu wenig Zeit, sich mit der Auswahl des richtigen Journals zu beschäftigen, kann dazu führen, dass Wissenschaftler auf unseriöse Angebote hereinfallen. Vermutlich wurden auch die Zahlen bislang nicht systematisch erhoben, so dass jetzt die Zahl überraschend hoch ist.

Sie haben bereits einen Grund für diese hohe Zahl genannt – es ist vor allem der Publikationsdruck, die die Wissenschaftler in die Hände der Geschäftemacher treibt. Teilen Sie diese Einschätzung?
Ja, dies ist zumindest ein wichtiger Faktor. Es zählt häufig immer noch die Quantität und nicht unbedingt die Qualität der veröffentlichten Beiträge. Dies spiegelt sich auch in vielen metrischen Faktoren wieder, die zur Beurteilung herangezogen werden.

Worin besteht die Gefahr, wenn sich diese Berichte bestätigen?
Die Gefahr, dass das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft Kratzer bekommen, ist nicht zu bestreiten.

Wie kann ein junger Wissenschaftler sichergehen, dass er bei einem seriösen Verlag publiziert?
Sie sollten sich vor allem über Qualitätskriterien zur Beurteilung von Verlagen und Zeitschriften informieren. Hier helfen Angebote wie beispielsweise die Website „Think.Check.Submit“, die Kriterien zur Beurteilung nennt, oder Verzeichnisse wie das „Directory of Open Access Journals“ (DOAJ), das qualitätsgeprüfte Zeitschriften, die nach dem Open Access-Prinzip veröffentlichen, auflistet.

Gibt es Indikatoren oder Hinweise, auf die man im Fall einer Unsicherheit achten sollte?
Ja, die gibt es. Wie bekannt ist die Zeitschrift im Fach? Wird die Zeitschrift in bekannten, großen Datenbanken wie etwa „Web of Science“ oder „Pubmed“ ausgewertet? Ist die Art des Peer-Review-Verfahrens klar beschrieben? Und sind die Herausgeber der Zeitschrift im Fach bekannt? Wenn es auf eine oder mehrere dieser Fragen keine erschöpfende Antwort gibt, ist Skepsis angebracht.

Und falls man danach immer noch unsicher ist: Gibt es an der Universität Münster Beratungsstellen, an die man sich wenden kann?
Ja, die Universitäts- und Landesbibliothek berät zu den verschiedenen Aspekten des Publizierens. Alle Wissenschaftler können sich beispielsweise gerne an Dr. Viola Voß oder an mich wenden.

Links zu dieser Meldung
Think.Check.Submit
Directory of Open Access Journals
Open Access an der WWU
Raubverlage: Stimmen aus der Wissenschaft

Weitere Links zu Raubverlagen
Aktuelles-Beiträge über Betrug mit open Access
Beall‘ Liste der Predatory Publishers

Foto: Tsyhun at Shutterstock.com

Verhandlungen von DEAL und Elsevier unterbrochen

„Die überhöhten Forderungen des Verlags Elsevier haben uns gezwungen, die Verhandlungen des Projekts DEAL der Allianz der Wissenschafts­organisationen mit dem Verlag zu unterbrechen.“ Das berichtete der Verhandlungsführer und Sprecher des DEAL-Lenkungsausschusses, Prof. Dr. Horst Hippler, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, in einer Pressemitteilung der HRK vom 5. Juli 2018.

Das Projekt DEAL ist eine „Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen“, zu der auch die Universität Münster gehört, die sich seit 2016 für einen neuen Vertrag mit dem Elsevier-Verlag stark macht, um ein dauerhaftes Zugriffsrecht auf alle Elsevier-Zeitschriften inklusive einer automatischen Open-Access-Schaltung aller Publikationen und ein neues und transparentes Kostenmodell zu garantieren.

Die Universität- und Landesbibliothek Münster (ULB) meldet nun: „[D]ie DEAL-Gruppe hat die Gespräche unterbrochen. DEAL sah sich zu diesem Schritt gezwungen, da Elsevier nicht bereit sei, einen wissenschaftsadäquaten Leistungsumfang unter den Grundsätzen des Open Access anzubieten, der langfristig finanzierbar ist. Damit ist jetzt absehbar, dass Elsevier den offenen ScienceDirect-Zugang in Kürze sperren wird.“

Was sich ändert, was dies für Studierende und Wissenschaftler bedeutet, entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung der ULB.

 

Logo © Projekt DEAL c/o Universitätsbibliothek Freiburg i. Br.

Forscher legt Predatory Journal mit Quatschstudie rein

Wie der Spiegel berichtet hat ein (natürlich) britischer Forscher eine Nonsense-Studie bei der Zeitschrift Psychology and Psychotherapy eingereicht. Der Artikel wurde problemlos akzeptiert und veröffentlicht. Er ist Stand heute immer noch auf der Webseite des Verlags abrufbar und sehr lesenswert. Der Spiegel kommentiert: „Kurz gefasst geht es darum, ob die politischen Vorlieben eines Menschen einen Einfluss darauf haben, mit welcher Hand er sich auf der Toilette den Hintern abwischt. Nehmen linke Politiker nur die linke Hand? Um das herauszufinden, habe man britische Abgeordnete befragt, behauptete Lewis. Allein die aufgeführten Namen lassen einen laut lachen: Boris Johnski, Teresa Maybe und Placido Domingo hätten bereitwillig Auskunft darüber gegeben, welche Hand auf der Toilette ihre bevorzugte sei. Nur ein gewisser Nigel F.`Arage habe sich wenig kooperativ gezeigt.“


Die grundlegende Geschäftsidee von „Predatory Journals“: Gegen 500, 1000 oder 2000 Euro publizieren sie alles, was man ihnen zusendet, in Zeitschriften mit wohlklingenden Titeln wie International Journal of Medicine and Medical Sciences, von denen nie jemand etwas gehört hat und hören wird. Die Publikation dient alleine der Publikation – dem Zitat, das man seiner Vita anhängt. Ein Peer-Review findet meist nicht statt, das Editorial Board ist ein einziger Fake, ein Lektorat gibt es nicht. Stattdessen wird das Manuskript 1:1 auf die Webseite gestellt. Eine aktuelle Liste dieser Zeitschriften und deren Verlage gibt es aus rechtlichen Gründen nicht, aber die Beall‘ Liste der Predatory Publishers von 2017 gibt eine gute Idee, wie weit verbreitet Predatory Publishing mittlerweile ist. Crimson Publishers stehen übrigens nicht auf dieser Liste. Die ZB Med berichtete öfters über dieses Phänomen und gab Tipps, wie man sich davor schützen kann.

Foto: Screenshot Psychology and Psychotherapy

Open Science: Verlagskooperation mit ResearchGate

Buchreport meldet: „Die Verlage Springer Nature, Cambridge University Press und Thieme haben mit dem Forschernetzwerk ResearchGate eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um das Teilen von Artikeln über die wissenschaftliche Kollaborationsplattform so zu gestalten, dass die Rechte von Autoren und Verlagen geschützt bleiben.“

ResearchGate ist eine der größten Networking-Plattformen für Forscher und Akademiker aus allen Bereichen der Wissenschaft. Die wesentlichen Punkte der getroffenen Vereinbarung sind:

  • ResearchGate und die beteiligten Verlage werden bei der Aufklärung der Nutzer über ihre Rechte in Bezug auf urheberrechtlich geschützte Inhalte zusammenarbeiten, indem sie den Nutzern ausführlichere und bessere Informationen darüber liefern, wie und wann sie ihre Artikel im Netzwerk veröffentlichen können.
  • ResearchGate wird urheberrechtsverletzende Inhalte  weiterhin unverzüglich von der Plattform entfernen, wenn die Verlage dies melden.
  • Verlage erhalten einen besseren Überblick darüber wie  Inhalte, die ursprünglich in ihren wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht wurden, auf der ResearchGate-Plattform genutzt werden.

Ein Artikel auf OER (Open Educational Resources) von Thomas Seltmann und Sebastian Horlacher informiert über die urheberrechtlichen Hintergründe zu den vorhergegangenen Auseinandersetzungen von Verlagen und ResearchGate.

Logo © ResearchGate

JoVE: Journal of Visualized Experiments im Testzugriff bis 19. März 2018

Das Video-Portal JoVE Journal of Visualized Experiments ist campusweit bis zum 19. März 2018 im Testzugriff freigeschaltet. Es enthält Video-Artikel wissenschaftlicher Experimente aus den Bereichen Biologie, Neurowissenschaften, Medizin, Biotechnologie, Ingenieurwesen, Immunologie, Chemie, Verhaltensforschung, Umwelt, Entwicklungspsychologie, Biochemie, Genetik und Krebsforschung.

Das Modul „Science Education“ vermittelt Laborgrundlagen durch einfach zu verstehende Videovorführungen. Das Modul „Video Journal“ publiziert als Video aufgezeichnete Experimente aus den Life Sciences.

Ihre Einschätzung und Rückmeldung zu diesem Angebot nimmt die ULB gerne entgegen unter testangebote.ulb@uni-muenster.de.

Grafik: screenshot

 

2018: Über 200.000 E-Book-Titel zusätzlich verfügbar

Die ULB meldete jüngst:
„In Absprache mit den Fachbereichen hat die ULB Münster für zunächst ein Jahr das vollständige E-Book-Angebot von vier namhaften Verlagen bzw. Anbietern lizenziert. Dadurch stehen mehr als 200.000 deutsche und internationale E-Book-Titel zusätzlich im Uni-Netz zur Verfügung. Nach Ablauf der Jahreslizenz [2018] werden einzelne E-Books aus diesen Sammlungen erworben und gehen dauerhaft in den Bestand der ULB Münster über. Die Einzeltitel sind in disco Katalogplus recherchierbar.“

Zur Verfügung stehen die E-Books von De Gruyter, also die vollständige E-Book-Kollektion von De Gruyter und Partnerverlagen mit mehr als 42.000 Titeln, die E-Books der Full Collection von  Cambridge University Press und Partnerverlagen mit mehr als 33.000 Titeln, sowie die vollständige E-Book-Kollektion von SAGE Knowledge mit ca. 5.000 Titeln. Außerdem das Angebot von ProQuest Academic, deren Titel einem digitalen Rechtemanagement unterliegen, so dass pro Nutzer nur eine begrenzte Zahl von Seiten kopiert oder ausgedruckt werden kann.

Auf einige der zahlreichen medizinischen Titel sei hier nur exemplarisch verwiesen:

De Gruyter Online / E-Books

Frodl, Andreas
Management in Gesundheitseinrichtungen
Praxisbeispiele und Konzepte
2017

Hrsg. v. Artner, Lucia / Atzl, Isabel / Depner, Anamaria / Heitmann-Möller, André / Kollewe, Carolin
Pflegedinge
Materialitäten in Pflege und Care (mit Fotografien von Thomas Bruns)
2017

Cambridge Core

Edited by Sheila Ryan Barnett, Sara E. Neves
Perioperative Care of the Elderly Patient
2018

Edited by Tong Joo Gan, Ashraf S. Habib
Postoperative Nausea and Vomiting
A Practical Guide
2016

SAGE Knowledge

Edited by: Clive N. Svendsen, Allison D. Ebert
Encyclopedia of Stem Cell Research
2008

Ann K. Allen
Research Skills for Medical Students
2012

Bei einem Teil der E-Books von DeGruyter und  Cambridge University Press handelt es sich um OPEN-ACCESS-Titel. Ansonsten ist die jeweilige Nutzung nur im Uni-Netz möglich.

Neues Suchportal disco

Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster meldet heute:

„Unser Literatur-Suchportal disco hat eine neue technische Basis erhalten. Nach nun erfolgreich beendetem Beta-Test wurde die alte Version abgeschaltet und durch das neue Suchportal ersetzt.

In disco sind mehrere Datenquellen unter einer Suchoberfläche gebündelt, die größtenteils parallel durchsucht werden können (Ausnahme: Primo Central). Im Gegensatz zum alten disco lässt sich die neue Version auch bequem an mobilen Geräten nutzen, es gibt eine erweiterte Suche für präzisere Ergebnisse und die Suche funktioniert insgesamt schneller, obwohl die durchsuchte Datenmenge umfangreicher ist. Neu sind auch die Einbindung von Fachsystematiken zur sachlichen Suche, die speicherbaren individuellen Einstellmöglichkeiten sowie die englische Ansicht.

Wir sind natürlich weiterhin bemüht, disco zu optimieren, daher ist Ihr Feedback immer willkommen!“

Informationen zu disco
Hilfe zur Nutzung
Informationen zu disco in unserem Wiki

Bild: screenshot

Volltextzugang: 46 pharmazeutische Zeitschriften

Der Fachinformationsdienst Pharmazie (FID Pharmazie), seit 2015  mit finanzieller Unterstützung der DFG von der Universitätsbibliothek Braunschweig aufgebaut, bietet kostenlosen Volltextzugriff auf pharmazeutische Fachzeitschriften, die an vielen Universitätsstandorten sonst nicht zur Verfügung stehen.

Für 46 Zeitschriftentitel ist jetzt der Volltextzugriff für die Westfälische Wilhelms-Universität deutlich einfacher geworden. Damit können nicht nur Pharmazeut/innen, sondern alle an lebenswissenschaftlichem Content Interessierte der Universität diese Ressourcen unmittelbar nutzen, und gelangen ohne Anmeldeprozedur direkt zum Paper, wenn sie in PubPharm recherchieren (www.pubpharm.de).

Eine Liste der Zeitschriften finden Sie hier:

PubPharm bietet Ihnen eine pharmaziespezifische Recherche in über 45 Mio. Publikationen und ist frei zugänglich. Auch eine gezielte Suche nach chemischen Strukturen ist möglich.

Nähere Informationen finden Sie im Blog:

 

Logo: TU Braunschweig

50 pharmazeutische Zeitschriften neu verfügbar

Mit finanzieller Unterstützung der DFG baut die Universitätsbibliothek Braunschweig seit 2015 den FID Pharmazie auf, der auf die Bedürfnisse der pharmazeutischen Wissenschaft-ler/innen und ihrer Teildisziplinen zugeschnittene Services anbietet.

Für 51 pharmazeutische Journals werden sog. FID-Lizenzen bereitgestellt (http://www.fid-lizenzen.de/angebote), um die Medienversorgung der Pharmazie-Standorte durch sehr spezialisierten Content zu ergänzen. 46 dieser Journals stehen, da Campuslizenzen existieren, kostenlos zur Verfügung. Damit können nicht nur Pharmazeut/innen, sondern alle an lebenswissenschaftlichem Content Interessierte der Universität diese Ressourcen unmittelbar nutzen.

Nach der Lösung einiger technischer Probleme ist es nun möglich auf Volltexte dieser Zeitschriften aus dem universitären IP-Bereich Münsters zuzugreifen. Eine Liste der Zeitschriften und Informationen zu den Lizenzen finden Sie unter diesem Link und im Folgenden:

JournalVerlagP-ISSNE-ISSNlizenzierte JahrgängeLizenz
Die Pharmazie - An International Journal of Pharmaceutical SciencesAvoxa - Mediengruppe Deutscher Apotheker GmbH0031-7144alle JahrgängeNutzergruppenlizenzen für 22 Standorte (über Registrierung in KfL-ERMS)
Anti-Cancer Agents in Medicinal ChemistryBentham Science Publishers1871-52061875-5992ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Anti-Infective AgentsBentham Science Publishers2211-35252211-3533ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Anti-Inflammatory & Anti-Allergy Agents in Medicinal ChemistryBentham Science Publishers1871-52301875-614Xab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Cardiovascular & Hematological Agents in Medicinal Chemistry Bentham Science Publishers1871-52571875-6182ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Cardiovascular & Hematological Disorders-Drug Targets Bentham Science Publishers1871-529X2212-4063ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Central Nervous System Agents in Medicinal Chemistry Bentham Science Publishers1871-52491875-6166ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
CNS & Neurological Disorders - Drug Targets Bentham Science Publishers1871-52731996-3181ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Combinatorial Chemistry & High Throughput ScreeningBentham Science Publishers1386-20731875-5402ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Bioactive CompoundsBentham Science Publishers1573-40721875-6646ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Cancer Drug TargetsBentham Science Publishers1568-00961873-5576ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Computer Aided-Drug DesignBentham Science Publishers1573-40991875-6697ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Drug DeliveryBentham Science Publishers1567-20181875-5704ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Drug Discovery TechnologiesBentham Science Publishers1570-16381875-6220ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Drug MetabolismBentham Science Publishers1389-20021875-5453ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Drug SafetyBentham Science Publishers1574-88632212-3911ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Drug TargetsBentham Science Publishers1389-45011873-5592ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Drug TherapyBentham Science Publishers1574-88552212-3903ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Medicinal ChemistryBentham Science Publishers0929-86731875-533Xab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Molecular PharmacologyBentham Science Publishers1874-46721874-4702ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Pharmaceutical AnalysisBentham Science Publishers1573-41291875-676Xab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Pharmaceutical BiotechnologyBentham Science Publishers1389-20101873-4316ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Pharmaceutical DesignBentham Science Publishers1381-61281873-4286ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Pharmacogenomics and Personalized Medicine Bentham Science Publishers1875-69211875-6913ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Topics in Medicinal ChemistryBentham Science Publishers1568-02661873-5294ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Immunology‚ Endocrine & Metabolic Agents in Medicinal Chemistry Bentham Science Publishers1871-52221875-5844ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Medicinal ChemistryBentham Science Publishers1573-40641875-6638ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Mini-Reviews in Medicinal ChemistryBentham Science Publishers1389-55751875-5607ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Recent Patents on Drug Delivery & FormulationBentham Science Publishers1872-21132212-4039ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
PharmindECV0031-711X1616-7074alle JahrgängeNutzergruppenlizenzen für 22 Standorte (über Registrierung in KfL-ERMS)
TechnoPharmECV2191-8341alle JahrgängeNutzergruppenlizenzen für 22 Standorte (über Registrierung in KfL-ERMS)
NanomedicineFuture1743-58891748-6963alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte
PharmacogenomicsFuture1462-24161744-8042alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte
Future Medicinal ChemistryFuture1756-89191756-8927alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte
Therapeutic DeliveryFuture2041-59902041-6008alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte
Drug and Chemical ToxicologyTaylor & Francis0148-05451525-6014alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Drug DeliveryTaylor & Francis1071-75441521-0464alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Drug Development and Industrial PharmacyTaylor & Francis0363-90451520-5762alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Drug Metabolism ReviewsTaylor & Francis0360-25321097-9883alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Expert Opinion on Drug DeliveryTaylor & Francis1742-52471744-7593alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Expert Opinion on Drug SafetyTaylor & Francis1474-03381744-764Xalle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Expert Opinion on Emerging DrugsTaylor & Francis1472-82141744-7623alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Expert Opinion on Investigational DrugsTaylor & Francis1354-37841744-7658alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Journal of Dietary SupplementsTaylor & Francis1939-02111939-022Xalle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Journal of Drug TargetingTaylor & Francis1061-186X1029-2330alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Journal of MicroencapsulationTaylor & Francis0265-20481464-5246alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Pharmaceutical BiologyTaylor & Francis1388-02091744-5116alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Pharmaceutical Development and TechnologyTaylor & Francis1083-74501097-9867alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
XenobioticaTaylor & Francis0049-82541366-5928alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Drugs of the FutureThomson Reuters0377-82822013-0368ab 1998Nutzergruppenlizenzen für 22 Standorte (über Registrierung in KfL-ERMS)
Drugs of TodayThomson Reuters1699-39931699-4019alle JahrgängeNutzergruppenlizenzen für 22 Standorte (über Registrierung in KfL-ERMS)

Über das Recherche-Portal PubPharm des FID Pharmazie sind unter anderem auch die Artikel dieser Zeitschriften recherchierbar, darüber hinaus sind dort 45 Mio. durchsuchbare Publikationen zu finden.

Hierzu gehören 27 Mio. Publikationen aus PubMed (Medline) und zusätzlich weitere Paper aus pharmazeutischen und chemischen Fachzeitschriften, dazu Bücher, E-Books und Dissertationen. Dank einer neu entwickelten Verfügbarkeitsprüfung können Sie direkt auf die Literatur zugreifen, die an Ihrem Universitätsstandort lizenziert ist (sofern der EZB-Eintrag korrekt ist). Ein weiteres Feature von PubPharm ist der integrierte Editor für das Zeichnen chemischer Strukturen und die damit verbundene Möglichkeit der Substruktur- und Ähnlichkeitssuche.

 

Logo: TU Braunschweig

PubMed Journals: Suchen und finden biomedizinischer Literatur

Das National Center for Biotechnology Information (NCBI) ist eine Unterorganisation der United States National Library of Medicine (NLM), die wiederum eine Unterorganisation des National Institutes of Health (NIH) ist.

Das NCBI bietet überwiegend Zugang zu medizinischen und molekularbiologischen Datenbanken an, stellt u.a. aber auch die Datenbank PubMed mit Inhaltsangaben wissenschaftlicher Literatur zur Verfügung.

Desweiteren bietet NCBI mit PubMed Journals ein Tool an, mit dem man sich über aktuelle biomedizinische Literatur auf dem Laufenden halten kann.

PubMed Journals ermöglicht:

  • Zeitschriften schnell zu finden und jenen von Interesse zu folgen,
  • neue Artikel favorisierter Zeitschriften zu durchsuchen, und
  • mittels eines Journal News Feed sich über neueste Artikel auf dem Laufenden zu halten.

So geht‘s:

  • Besuchen Sie PubMed Journals, um eine Liste der beliebtesten Zeitschriften zu sehen.
  • Klicken Sie auf einen Zeitschriftentitel, um den aktuellsten Inhalt und den News-Feed zu durchsuchen.
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche „Follow“, um die Zeitschrift Ihrer persönlichen Zeitschriftenliste hinzuzufügen.

Um einer Zeitschrift zu folgen, ist es erforderlich mit (s)einem NCBI-Konto angemeldet zu sein.

 

Abb.: screenshot

Science Magazine: DEAL ist ein mutiger Schritt aus der Zeitschriftenpreiskrise


Mit „Tear down this paywall“ könnte man in Anlehnung an eine historische Äusserung des damaligen amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan während einer Rede am 12. Juni 1987 in Berlin das Projekt DEAL beschreiben: eine „Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen“, zu der auch die Universität Münster gehört, die sich seit 2016 für einen neuen Vertrag mit dem Elsevier-Verlag stark macht, um ein dauerhaftes Zugriffsrecht auf alle Elsevier-Zeitschriften inklusive einer automatischen Open-Access-Schaltung aller Publikationen und ein neues und transparentes Kostenmodell zu garantieren.

Nun ist in der renommierten Wissenschaftszeitschrift Science ein lesenswerter Artikel der Autoren Gretchen Vogel und Kai Kupferschmidt erschienen, der die Hintergründe des Projektes erläutert, nicht ohne darauf zu verweisen, dass auch die AAAS (American Association for the Advancement of Science), Herausgeber von Science, vom bisherigen Abonnement-Modell profitiert hat.

Zitiert wird Andreas Degkwitz, leitender Direktor der Berliner Humboldt Universität, mit den Worten „In the end, this is about patience.“ Darum beenden die Autoren ihren Artikel treffend mit den Worten „Germany has shown before how patient it can be when dealing with a wall.“

  • Gretchen Vogel, Kai Kupferschmidt: A bold open-access push in Germany could change the future of academic publishing. Science. 23. August 2017 [online]

 

Logo © Projekt DEAL c/o Universitätsbibliothek Freiburg i. Br.

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