Weitere Veranstaltungen des IStG

Das IStG organisiert neben den regelmäßigen Frühjahrstagungen weitere stadtgeschichtliche Tagungen, Workshops und Sommerakademien, die in unregelmäßigen Abständen meist in Kooperation mit anderen Veranstaltern stattfinden.

Die Veranstaltungen, Tagungen, Workshops und Sommerakademien der vergangenen Jahre finden Sie in unserem Archiv zusammen mit den entsprechenden Tagungsberichten.

CHNT 27 in Vienna
Call for Papers – Sektion “Planning History and Urban Heritage. Historical Towns Atlases as a tool for research, heritage management and participation”

Vom 10. bis 12. November 2022 wird in Wien durch CHNT-ICOMOS Austria die Konferenz „CHNT 27“ veranstaltet, die sich mit verschiedenen Facetten des Themas „Cultural Heritage and New Technologies“ beschäftigen wird.

Eine Sektion unter dem Titel „Planning History and Urban Heritage. Historical Towns Atlases as a tool for research, heritage management and participation“ ist der Nutzung von gedruckten und digitalen Städteatlanten gewidmet und wird unter Beteiligung des IStG, vertreten durch Dr. Daniel Stracke, organisiert.

Informationen zur Städteatlanten-Sektion finden Sie unten und unter folgendem Link.

Planning History and Urban Heritage. Historical Towns Atlases as a tool for research, heritage management and participation

Das vollständige Konferenz-Programm kann unter folgendem Link eingesehen werden:

CHNT 27

Der Call for Papers läuft vom 25. April bis 27. Juni 2022.

Um einen Beitrag einzureichen, nutzen Sie bitte die Website des CHNT ICOMOS AUSTRIA unter folgendem Link:

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+++ English Version +++ English Version +++ English Version +++

Call for Papers – Session “Planning History and Urban Heritage. Historical Towns Atlases as a tool for research, heritage management and participation”

The CHNT 27 will take place from November 10 to 12 2022 at the Vienna City Hall. The CHNT Committee invites to submit papers, short papers, posters and apps in the form of a long abstract. The Call is open from April 15th 2022 until June 27th 2022. One session – organised in collaboration with IStG – will deal with „Planning History and Urban Heritage. Historical Towns Atlases as a tool for research, heritage management and participation“.

Please find further information below or here.

Click here for the conference programme and further details on sessions and round tables.

Please use the appropriate template and the submission form on the following website

Session Abstract:

Planning History and Urban Heritage. Historical Towns Atlases as a tool for research, heritage management and participation

Cities are concentrations of heritage. A profound understanding of urban heritage is not possible without understanding the dynamics that guided the creation that heritage, as well as its development over time and the problems of conservation and management that arise today. This was recognized as early as 1955, when the International Commission for the History of Towns began the EuropeanHistoric Towns Atlas program, aiming at highlighting Europe’s shared history through its cities. This has given a major impulse to the production of historical atlases, both within and outside the program, for example the Parigramme series of thematic historical atlases of Paris or the Dutch commercial series. At the same time, GIS and (online) digital cartography have emerged. More and more archives, image repositories and archaeological data are digitally available and can be linked to cartographic backgrounds. Early cadastral maps, which have been crucial from the beginning, are available digitally, for instance in the Dutch HISGIS project.

This calls for rethinking the form of historic atlases. New, multidisciplinary approaches and models of atlases for comparative and synthesizing research are conceivable, both on paper and in digital formats. We cannot escape digitization if we want to compare and synthesize. On the other hand, books are needed to engage the public, as demonstrated by the success of several long-running series. In this session, we want to survey the current state of the art and reinvigorate the conversation about historic atlases, within and outside the EHTA. In this session, we welcome innovative case studies, proposals for new formats and approaches to the city as a historical phenomenon based on historical cartography, as well as contributions on the traditional atlas to appeal to a wider audience, new ideas for making maps and archival sources accessible, and ideas for comparative and synthesizing research.

Organisers: Jaap Evert Abrahamse, Erik Schmitz & Daniel Stracke

Historical Ontology of Urban Spaces - HOUSe Workshop No. 4
Online-Workshop „Urban HomeBase in the European Historic Towns Atlas – Practitioners’ Guide“

Am 26.04.2022 fand in Kooperation mit dem IStG der 4. Workshop der "Historical Ontology of Urban Space" statt und behandelte das Thema "Urban HomeBase in the European Historic Towns Atlas - practitioners' guide".

Der vierstündige Workshop, organisiert von Wiesława Duży mit Unterstützung von Daniel Stracke, sollte eine kleine Auswahl von Teilnehmer*innen mit praktischen Übungen in die Benutzung der Online-Datenbank Urban HomeBase einweisen. Die Urban HomeBase ist neben der eigentlichen Ontologie (UrbanOnto) ein zentrales Projektergebnis des Projektes „Historical Ontology of Urban Spaces“ (HOUSe), mit dem Elemente historischer Stadträume und ihre Veränderung in der Zeit beschrieben und gespeichert werden sollen. Das System soll den Rahmen bieten, um die datenbasierten Arbeiten der Projekte des Europäischen Städteatlas zu standardisieren und vergleichbar zu machen. Es handelt sich um eine objekt-orientierte PostgreSQL-Datenbank. Erfasst werden insbesondere Name, Lokalisierung, Funktion und Typ der topographischen Objekte. Eine besondere Herausforderung sind die sich aus der Quellenlage historischer Untersuchungen ergebenden Unschärfen, die in den Digital Humanities unter dem Begriff „fuzziness“ subsummiert werden. Daher ist ein wichtiger Bereich, den die Datenbank abdeckt, auch die Mereologie, also Informationen darüber, welche Objekte sich als Teile von andern Objekten definieren lassen. Gearbeitet wurde mit dem frei zugänglichen Tool DBeaver.

Wiesława Duży erläuterte zunächst die Architektur der Urban HomeBase und führte die Teilnehmer*innen, unterstützt von Michal Słomski, Katarzyna Słomska-Przech, Grzegorz Myrda und Aleksander Lupienko, anhand von Beispielen aus ihrer eigenen Atlasarbeit in die Datenbankbenutzung ein. Ziel war es, neben der Sensibilisierung der Städteatlas-Community für Datenbankfragen und der Einweisung möglicher Multiplikatoren für die Urban HomeBase, ein erstes Feedback aus dem Kreis der zukünftigen Nutzer*innen zu erhalten.

Das Programm des Workshops kann unter diesem Link eingesehen werden.

IStG-Workshop „Publishing Historic Towns Atlas Geodata as Re-Usable Research Data”
ZOOM-Veranstaltung am 18., 22. und 23.11.2021
© IStG

Das diesjährige Workshop-Thema war inspiriert von den aktuellen Debatten um die Speicherung, Nutzbarmachung und Veröffentlichung von Forschungsdaten, die derzeit an den unterschiedlichsten Universitäten und Forschungseinrichtungen, aber auch auf nationaler und europäischer Ebene geführt werden.

Angesichts der Betonung von Printpublikationen und interaktiven Karten stellen die digitalen Grunddaten, die in den Städteatlasprojekten mit der Nutzung von Geoinformationssystemen (GIS) entstehen, einen bislang ungehobenen Schatz dar. Entsprechend war der Workshop eine wichtige Gelegenheit für jene Projekte, die gemeinsam den Europäischen Städteatlas (European Historic Towns Atlas) bilden, auf die zahlreichen Fragen rund um Datenpublikation und „Research Data Management“ (RDM) gemeinsame Antworten zu finden. Dazu trafen sich am 18., 22. und 23. November 2021 auf Einladung des IStG 24 TeilnehmerInnen aus Deutschland, Finnland, Irland, Kroatien, Luxemburg, Polen, Rumänien, Slowakei und Ungarn online, um an den drei Nachmittagen über ‚Best Practices‘ und mögliche Standardisierungen zu diskutieren.

Nach einem allgemeinen Überblick zu den aktuellen Entwicklungen im Bereich Datenpublikation wurde zunächst über Rahmenbedingungen, Infrastrukturen und Datendienste gesprochen. Es folgten Einheiten zu den spezifischen Eigenschaften der Projektdaten (Themen, Datenformate, Datenstruktur), die Anforderungen vonseiten der Forschung an Geodaten und Möglichkeiten zu deren Weiternutzung (z.B. durch die Verwendung von Ontologien) sowie die Bedeutung und Funktion von Metadaten. Nicht zuletzt ging es um die Umsetzung der FAIR-Prinzipien, die Datenpublikationen auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar machen sollen.

Während und neben der ZOOM-Veranstaltung wurde ein SLACK-Workspace eingerichtet, um die Diskussionen im Chat fortzuführen und offene Fragen sowie erste Ergebnisse in damit gekoppelten Textdokumenten festzuhalten. Diese Zugänge bleiben erhalten und werden in regelmäßigen zukünftigen Treffen ergänzt. Bei Interesse an einer Beteiligung melden Sie sich bitte bei Dr. Daniel Stracke (stracked@uni-muenster.de).

Digitaler Studientag

Teil der Stadtmauer von Ávila
Teil der Stadtmauer von Ávila
© Frank Engel

Ankündigung und Call for Papers


Digitaler Studientag: Stadtgeschichte des iberischen Mittelalters – Forschungsstand und Perspektiven
Digital colloquium: Urban history of the Iberian Middle Ages – current state of research and perspectives / Coloquio digital: Historia urbana de la Península Ibérica en la Edad Media – estado actual de la investigación y perspectivas


10. Dezember 2020, Videokonferenz


Organisatoren: Thomas Czerner & Frank Engel
(Akademie der Wissenschaften zu Göttingen)

in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn – Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte
(Prof. Dr. Manfred Groten)
und dem
Institut für vergleichende Städtegeschichte Münster


zum Call for Papers auf H/Soz/Kult
zur Ankündigung auf dem Blog "El Onceno"

 

Workshop

verschoben

"Save the Data! Building a Common Infrastructure for Sustainability and Re-use of Historic Towns Atlas Project Geodata as a Basis for Future Research"

Am 11.-13. März 2020 sollte am IStG der Workshop "Save the Data! Building a Common Infrastructure for Sustainability and Re-use of Historic Towns Atlas Project Geodata as a Basis for Future Research" stattfinden. Aufgrund der Coronakrise muss die Veranstaltung leider verschoben werden. Der neue Termin wird sobald wie möglich bekannt gegeben.

 

 

© IStG
Summerschool

Hacking Mühlhausen. Digitale Sozialtopographie einer spätmittelalterlichen Stadt

Die Stadt Mühlhausen in Thüringen ist Mittelpunkt einer Summer School, die das IStG im Sommer/Herbst 2020 unter der Leitung von Dr. Colin Arnaud und Dr. Daniel Stracke veranstaltet. Im Fokus steht die Sozialtopographie der Stadt, der sich mithilfe von Methoden der Digital Humanities angenähert wird. Neben der Thematisierung von Möglichkeiten und Voraussetzungen digitaler Datenanalyse und Datenstrukturierung wird der Benutzung des Geoinformationssystems QGIS zentrale Aufmerksamkeit gewidmet. Die Anwendung von QGIS wird anhand der spätmittelalterlichen Steuerregister des Stadtarchivs Mühlhausen erprobt, die als Quelle zur Datenerhebung herangezogen werden.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsflyer

Kontakt: Dr. Daniel Stracke

© IStG
Tagung

Historical Ontology of Urban Spaces: State of the Art

Die für den 10. und 11. März 2020 am IStG anberaumte Konferenz des Projekts "Historical Ontology of Urban Spaces (HOUSe)" in Warschau in Kooperation mit dem IStG musste aufgrund der Coronakrise leider verschoben werden. Sie fand schließlich vom 27.-30. April 2020 in digitaler Form statt.

Programm

 

Tagung

Westfälische Kleinstädte um 1900. Typologische Vielfalt, Daseinsvorsorge und urbanes Selbstverständnis

Am 4. und 5. Oktober 2019 fand in Büren die Herbsttagung der Historischen Kommission für Westfalen statt, die unter dem Titel "Westfälische Kleinstädte um 1900. Typologische Vielfalt, Daseinsvorsorge und urbanes Selbstverständnis" in Kooperation mit dem IStG veranstaltet wurde.

Tagungsbericht bei H/Soz/Kult von Sebastian Schröder (IStG/WWU)