Katharina Ludwig hat ihre Dissertation mit dem Titel "Bewegung im Unterricht - Empirische Studie zu den kurz- und langfristigen Effekten von Bewegungspausen auf die exekutiven Funktionen von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I" erfolgreich verteidigt. Zum Komitee gehörten Prof. Dr. Nils Neuber, Prof. Dr. Michael Pfitzner (Universität Duisburg-Essen) und Prof. Dr. Dennis Dreiskämper (TU Dortmund). Die Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zum Netzwerk Lernen und Bewegung in der Schule.
Abschlussveranstaltung der Tage der Lehrkräftebildung
Bei der Abschlussveranstaltung der Tage der Lehrkräftebildung im Schloss stellten am vergangenen Donnerstag Studierende aus der Sportpädagogik und -didaktik ihre Handlungsprodukte zum Thema „Demokratie stärken - Bildung gestalten“ vor. In den entwickelten Podcasts, Postern und Handlungshilfen für den Unterricht zeigte sich die vielfältige Bedeutung der Demokratiebildung im Kontext von Bewegung, Spiel und Sport.
Im Rahmen der "Bundesliga bewegt"-Club Calls der Bundesliga Stifung (ehemals DFL-Stiftung) hielt Prof. Dr. Nils Neuber eine Vortrag zu demokratischen Basiskompetenzen im Bewegungsspiel von Kindern. Unter dem Titel "Kinder an die Macht!?" stellte er das besondere Potenzial des Sports für die Demokratiebildung vor und stellte empirische Befunde zu angeleiteten und nicht-angeleiteten Bewegungsaktivitäten vor, die zeigen, wie demokratische Partizipation im Bewegungsspiel von Kindern gefördert werden kann. Dabei ging es auch auf zentrale Erkenntnisse des münsterischen Demokratie-Festivals 2025 ein.
Das Willibald Gebhardt Institut richtete den internationalen CEREPS Summit im Franz-Hitze-Haus in Münster aus. Mehr als 60 Forschende, Praktiker*innen und Vertreter*innen aus Politik und Sport diskutierten aktuelle Entwicklungen des Kinder- und Jugendsports in Schule und Verein, wie z.B. Bewegungsförderung, Inklusion und Ganztag. Das Institut für Sportwissenschaft war über den Arbeitsbereich Bildung und Unterricht im Sport an der Planung und Durchführung der internationalen Tagung beteiligt.
Der diesjährige Ganztagskongress des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin stand unter dem Motto "Übergänge weiterdenken". Auf Einladung der Deutschen Sportjugend (DSJ) hielt Prof. Dr. Nils Neuber dabei einen Vortrag zum Thema "Brücken statt Brüche – Übergänge im Ganztag mit Bewegung, Spiel und Sport sozialräumlich gestalten". Das Thema wurde ergänzt durch einen parlementarischen Abend zum Sport im Ganztag im Haupstadtbüro von DOSB und DSJ.
Vor dem Hintergrund schlechter Leistungen von Schülerinnen und Schülern sowie zunehmender Entwicklungsprobleme ist es an der Zeit, über Alternativen schulischen Lernens nachzudenken. Mit dem Buch Bildung und Bewegung - Wie das Lernen in der Schule lebendiger wird zeigt Prof. Dr. Nils Neuber, wie Bewegung zu einem freudvolleren Schulalltag beitragen kann und zugleich Lernleistungen, Gesundheit, Leistungsbereitschaft u.a. fördert.
Bei der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Sportämter (ADS) in Willingen befassten sich rund 300 Vertreter*innen der kommunalen Sportverwaltung mit Perspektiven der Sportentwicklung. Unter anderem diskutierte Prof. Dr. Nils Neuber mit der Abteilungsleiterin im Staatsministerium für Sport und Ehrenamt, Dr. Babette Kibele, und dem Abteilungsleiter der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt, Henning Baden, über Perspektiven der Kinder- und Jugendsportentwicklung. Den Schwerpunkt bildete der Sport im Ganztag, zu dem Prof. Neuber auch zwei Workshops angeboten hat.
Im Rahmen des Schleswig-Holsteiner Sportdialogs in Kiel hielt Prof. Dr. Nils Neuber einen Impulsvortrag zum Thema „Sportvereine als Bildungsorte“. In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutierten rund 120 Vereins- und Verbandsvertreter*innen mit der Referent*innen über die Rolle von Sportvereinen als Begegungs-, Bildungs-, Gesundheits- und Demokratie-Orte. Der Sportdialog wurde bereits zum siebten Mal angeboten und soll Sportvereine politikfähig machen.