Junges Sinfonieorchester präsentiert „CROSSROADS“

© Sangwook Lee

Das Junge Sinfonieorchester an der Universität Münster lädt am Samstag, den 31. Januar, um 20:00 Uhr und am Sonntag, den 1. Februar, um 18:00 Uhr zum Konzertprogramm „Crossroads“ in die Freie Waldorfschule Münster ein. 

Das Programm in diesem Semester versammelt zwei Meisterwerke, die an entscheidenden kulturellen und historischen Schnittpunkten entstanden und musikalische Zeugnisse von Aufbruch, Begegnung und Sehnsucht nach Verbindung sind: Mit dem 1925 uraufgeführten "Klavierkonzert in F" betrat der Komponist George Gershwin Neuland. Gershwin, der mit Broadway-Hits und der „Rhapsody in Blue“ bereits als musikalischer Brückenbauer zwischen Jazz und Klassik gefeiert wurde, schrieb hier erstmals ein großformatiges Konzertwerk in traditioneller Form – doch mit ganz eigener Sprache. Fast drei Jahrzehnte vor Gershwin reist Antonín Dvořák auf Einladung als Direktor des National Conservatory of Music nach New York, um das junge amerikanische Musikleben zu fördern. Dort entsteht seine berühmte Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“ (1893).

Als preisgekrönter Solist wird bei bei „Crossroads“ Chi Ho Han am Klavier zu hören sein. Tickets sind unter www.jusi-muenster.de erhältlich.