Archiv der Kategorie: Studierende

mediscript führt Ranking der Prüfungs-Apps an

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Da Bibliotheken „mediscript“ leider nicht mehr ausleihen können, beschäftigt man sich zwangsläufig mit anderen Alternativen. Die Appsologie (mit smarten Apps bei Apple schnell Geld verdienen) ermöglicht es, dass auch kleine Firmen auf dem Anbietermarkt der Prüfungs-Anwendungen mitmischen. Wie sich jedoch bei einem Vergleich zeigt, ist der Platzhirsch Elsevier mit MediScript – sowohl was Umfang als auch Ausführung angeht – nicht zu schlagen. Leider sind die Preise dann auch entsprechend: Will man alle (42) Fachgebiete haben, sind 63% mehr als bei CD und DVD fällig. Diese Hard-Disks enthalten zudem auch noch wesentlich mehr Fragen (was bereits zu ärgerlichen Kommentaren im iTunes-Store geführt hat), aber vielleicht fügt Elsevier ja die neuen Fragen semesterweise hinzu ohne den Preis ständig zu erhöhen (wie bei der physischen Version). Das wäre auch der Königsweg zum Ausgleich des Handicaps, weniger Fragen pro Fach zu haben als die Konkurrenz.

Wohl kein Zufall, dass Elsevier als Newbie sich genau in der Mitte des vorgefundenen Preisspektrums niedergelassen hat: 3 Cent pro Frage zeugt von gutem Studium des Marktes. Elsevier sollte aber dringend noch nachbessern: Zum einen müßte man – wie beim Prometheus – alle Fragenpakete auf einmal kaufen können, denn bisher müssen alle 42 Pakete einzeln(!) gekauft werden. Dann sollte dies – wie beim Prometheus – mit einem deutlichen Rabatt verbunden sein.

Auch wenn die Konkurrenzprodukte nicht alle Fachgebiete abdecken, lohnt sich ein Blick über den Zaun: In den einzelnen Fachgebieten zeigen diese durchaus eine gute Performance.

Mein persönliches Ranking:

  1. Mediscript (ausgereiftes Design, gute Umsetzung, am wenigsten Fragen pro Fachgebiet, insgesamt zu teuer)
  2. Medi-App Innere und Medi-App Ortho (liebevolle Umsetzung, zu wenig Fragen, zu teuer)
  3. PROMETHEUS – LernKarten der Anatomie (keine MC Fragen, Quiz- und Fragenmodus)
  4. iÄAppO Biochemie/Molekularbiologie und iÄAppO Chemie (die meisten Fragen pro Fach, separater Lern- und Testmodus, mit Kommentaren wäre dies Rang 2!, Fragen nicht Examensrelevant, s.u.)
  5. Anatomie und Physiologie (preiswert, aber wenig Fragen und Design unterirdisch)

Die beiden iPad-Produkte haben übrigens auch iPhone-Versionen im Angebot: Man muß sich aber für eine Version entscheiden, da es keine Möglichkeit gibt, Testergebnisse und gelernte Fragen auszutauschen. Sicherungskopien bietet keine der Apps an – da bietet jedes Tank-Programm mehr Support.

auf obige Tabelle klicken zum Vergrößern

Neue Umfrage: Was zieht Sie in die Zweigbibliothek Medizin?

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Mit der Frage „Was zieht Sie in die Zweigbibliothek Medizin?“ oder „Wieso kommen Sie eigentlich gerade in unsere Bibliothek?“ wollen wir in der neuen Umfrage herausfinden, was die ZB Med attraktiv macht in ihren Augen. Vielleicht können wir uns ja in den von Ihnen genannten Punkten noch verbessern. Auf jeden Fall können wir etwas lernen durch Ihre Antworten. Die neue Umfrage finden Sie im Blog in der Navigationsleiste ganz links.

Update 10. Februar 2011: Die Ergebnisse finden Sie hier:

– hier gibt’s die Bücher, die ich brauche (66%, 54 Votes)
– Mitarbeiter sind auch ganz nett (52%, 43 Votes)
– in der Bib kann ich am besten lernen (52%, 43 Votes)
– hier lernen auch andere, das motiviert (49%, 40 Votes)
– hier sind die Leute, die ich kenne (27%, 22 Votes)
– komme nur schnell vorbei, um ein paar Bücher auszuleihen (21%, 17 Votes)
– ist einfach in der Nähe (12%, 10 Votes)
– hier sind alle anderen auch (11%, 9 Votes)
– gehe gern ins Bistro: Kaffee trinken, Brötchen essen (9%, 7 Votes)
– oder einfach im Internet rumsurfen (6%, 5 Votes)
– eben mal am Rondell Emails und StudiVZ checken (5%, 4 Votes)
– noch keinen besseren Platz gefunden (5%, 4 Votes)
– ist einfach gemütlicher als anderswo (2%, 2 Votes)
– gut zum Abhängen (0%, 0 Votes)

Foto: CC by Sifter, Flickr

Studenten sagen ‚merci‘

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Bereits vor Weihnachten ist die Bibliothek auf das Schönste beschert worden: Eine Lerngruppe hat sich bei der Bibliothek

für ihre tolle Unterstützung und freundlichen Worte in unserer Lernzeit fürs Examen

bedankt. Als „kleine Aufmerksamkeit und Dankeschön“ wurde den überraschten Mitarbeitern an der Leihtheke eine große Packung merci-Schokolade überreicht. Dafür möchten wir uns hier an dieser Stelle bei allen Sieben ganz herzlich bedanken!

Liebe Studierende: Egal ob mit “Finest Selection” oder ohne – wir wissen es sehr zu schätzen, dass Sie die Bibliothek so intensiv nutzen, und werden uns weiterhin bemühen Ihnen jede nur mögliche Unterstützung zukommen zu lassen (und werden auch mit freundlichen Worten nicht geizig sein). Wir möchten Ihnen rechtzeitig zum Jahreswechsel ein gutes Bestehen aller Prüfungen im kommenden Jahr (und allen folgenden) wünschen!

Tages-Carrels stehen zur Verfügung

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Der Aufbau der Einzelarbeitskabinen im Monographien-Lesesaal ist abgeschlossen. Als im Juni 2009 zwei Einzel-arbeitskabinen (Carrels) wegfielen, da die Bibliothek diese zum Ruheraum umwidmete, beschloß die Taskforce neue und weitere dieser begehrten Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen.

Diese Einzelarbeitskabinen, auch Tages-Carrels genannt, wurden durch Studienbeiträge (genehmigt am 2.7.2010) finanziert, und ermöglichen den Studierenden an einem individuellen Arbeitsplatz ein ungestörtes und ruhiges Arbeiten.

Wir bitten diese Arbeitsplätze bei Abwesenheit nicht durch Hinterlassung von Büchern / Arbeitsmaterialen zu „reservieren“ und somit zu blockieren. Danke.

Einzelarbeitskabinen: Ab- und Aufbau

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Die seit einem Monat im Monographienlesesaal aufgestellten Testkabinen, die intensiv genutzt wurden, werden am Freitag den 26.11. abgebaut.
Ab Montag den 29.11. bis voraussichtlich Mittwoch den 01.12. werden die aus Studienbeiträgen finanzierten 10 komfortablen Einzelarbeitskabinen an gleicher Stelle aufgebaut.

Wir bitten um Verständnis für den unvermeidbaren Lärm dieser Arbeiten.

Herzlich willkommen, liebes Florence Nightingale Semester!

prezi

Die Zweigbibliothek Medizin der Medizinischen Fakultät begrüßt Sie herzlich in Münster! Im Erstsemester-Info (PDF) finden Sie alles, was Sie für den Start ins Studentenleben brauchen – jedenfalls bibliotheksseitig. Wir tun alles, um Ihnen bei den ersten Schritten behilflich zu sein. Die meisten Fragen lassen sich per Email, Telefon oder an Leihstelle und Auskunft sicher leicht klären. Der für die Benutzung der „Bib“ so wichtige Bibliotheksausweis kann (gratis!) mit einem speziellen „Online-Anmeldeformular für Neuimmatrikulierte“ bestellt werden. Hier muß nur die Matrikelnummer eingegeben werden, alle anderen Daten werden direkt von der Universität importiert.

Spezielle Angebote der Bibliothek für Studierende finden Sie ebenso auf unserer Homepage wie eine Präsentation der etwas anderen Art über unsere Dienstleistungen für Sie. Wir wünschen Ihnen einen guten Studienbeginn!

Ihr Bibliotheksteam

Studiengebühren in USA führen zu massiver Verschuldung

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Die Verschuldung durch Bildungskredite (student loans) in den USA nimmt massiv zu, wie Florian Muhl auf der Webseite Bafög-Kredite ausführlich berichtet. Derzeit würden Studienkredite in Höhe von knapp 800 Mrd. US-Dollar bestehen – Tendenz massiv steigend.

Das bedeutet oft den finanziellen Ruin für viele Betroffene, da bei der hohen Arbeitslosgikeit ein ertragreicher Arbeitsplatz selbst für Eliteabsolventen nicht garantiert ist. Die Schuldner sind aufgrund der hohen Zinsen oder fehlender Erwerbstätigkeit nicht in der Lage ihre Kredite zu tilgen, können aber auch keine Privatinsolvenz anmelden – wie etwa bei Kredit- oder Spielschulden.

Die Gebühren fallen in den USA je nach Hochschultyp sehr unterschiedlich aus: Für die Two-Years-Colleges betrugen sie 2009/10 im Durchschnitt gut 2.500 Dollar, für öffentliche Four-Years-Colleges liegen sie bei durchschnittlich 7.020 Dollar und für die privaten Vierjahreseinrichtungen bei mehr als 26.000 Dollar. Und die Kosten steigen mit derzeit durchschnittlich 6,5 % jährlich.

Die US-Regierung hat reagiert und mit dem Student Aid and Fiscal Responsibility Act zusätzliche 68 Milliarden(!) Dollar für Kredite bzw. deren Abbezahlung zur Verfügung gestellt. Dies ist auch dringend notwendig, denn wie Telepolis berichtet, entfallen

… auf jeden Studenten […] im Schnitt mehr als 23.200 Dollar an Schulden, so dass zum Studienabschluss kaum ein Student mit weniger als 40.000 Dollar belastet sein dürfte. Bei vielen haften indes bereits sechsstellige Summen aus, und daran wird sich auch nicht viel ändern, da nun krisenbedingt vor allem die öffentlichen Universitäten ihre Gebühren anheben. So will beispielsweise die University of California nächstes Jahr um 30 Prozent mehr verlangen.

Foto: Mike Kiev – Fotolia.com

Stanford School of Medicine stattet Studenten mit iPads aus

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Zahlreiche große, renommierte medizinische Hochschulen statten zur Zeit ihre Ärzte und Studenten mit dem iPad aus. Den Anfang gemacht haben das Gesundheitssystem des Staates Victoria, Australien, die Medizinhochschule der University of California, Irvine und die Stanford School of Medicine. Offensichtlich kann der iPad gerade beim Lernen seine besonderen Stärken ausspielen, die in Stanford wie folgt beschrieben werden:

1. Die Bereitschaft der Studierenden: Die Stanford-Schüler haben bereits beachtliche Vertrautheit mit Lernsystemen und -technologien, und zusammen mit dem iPad ermöglicht dies ein effizientes, mobiles und innovatives Lernen.

2. Die Flexibilität der iPad-Technologie: Das iPad ermöglicht es den Studierenden, Vorlesungs- und Kursinhalte elektronisch zu betrachten und mit Anmerkungen zu versehen. Dies erleichtert die Vorbereitung vor dem Kurs sowie das Notizenmachen im Kurs in einer portablen, (mit)teilbaren und suchbaren Form.

3. Der Zugang zu Informationen / Informationskompetenz: Die Studierenden können an jedem Ort, zu jeder Zeit auf qualitativ hochwertige Informationen zugreifen (z.B. Bilder aus Lehrbüchern aus Semesterapparaten, Bilddatenbanken, Zeitschriftenartikel, die verschiedenen Suchmaschinen der Bibliothek, etc).

4. „Going Green“: Das Ersetzen von gedruckten Lehrplänen mit PDF’s steht im Einklang mit der Stanford-Initiative für Nachhaltigkeit, die auf nachhaltige Praktiken in jedem Aspekt des Campus-Leben abzielt.

Herzlich willkommen, liebe Erstsemester!

prezi

Die Zweigbibliothek Medizin der Medizinischen Fakultät begrüßt Sie herzlich in Münster! Im Erstsemester-Info (PDF) finden Sie alles, was Sie für den Start ins Studentenleben brauchen – jedenfalls bibliotheksseitig. Wir tun alles, um Ihnen bei den ersten Schritten behilflich zu sein. Die meisten Fragen lassen sich per Email, Telefon oder an Leihstelle und Auskunft sicher leicht klären.

Hier finden Sie spezielle Angebote der Bibliothek für Studierende.

Hier finden Sie eine Präsentation des etwas anderen Art über die Angebote der Bibliothek.

Wir wünschen Ihnen einen guten Studienbeginn!

Ihr Bibliotheksteam

Elsevier entscheidet: Keine Bibliotheksausleihe für neue mediscript-Auflage

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Wie der ein oder andere bereits erfahren hat, wechselt der mediscript-Herausgeber Elsevier das Format dieser beliebten Prüfungsanwendung: Statt einer kopiergeschützten CD, die sich überall installieren ließ, wird die neue DVD des Hammerexamens nicht mehr ausleihbar sein. Dies betrifft nicht nur Münster, sondern alle Bibliotheken.

Technischer Hintergrund: Die neuen Auflagen von Hammerexamen (28. Januar) und Physikum (Mitte Juni) müssen per Online-Freischaltung aktiviert werden und sind dann nur noch an einem PC benutzbar. Eine Ausleihe wäre damit ein Geschenk für den ersten Student, für alle nachfolgenden Ausleiher wäre die DVD unbrauchbar geworden. Im Gegensatz dazu können die alten Auflagen weiterhin bei uns ausgeliehen werden.

In einer Stellungnahme von Elsevier wird deutlich, dass der Verlag wirtschaftliche Einbußen durch unerlaubtes Kopieren und Weitergeben der CD (und Bibliotheksausleihen?) nicht länger hinnehmen wollte. Der Kopierschutz war dazu offensichtlich nicht verläßlich genug bzw. führte zu Computerabstürzen. So hat man sich dazu entschlossen, die neue DVD mit einem Onlineschlüssel an einen und nur einen PC zu binden.

Elsevier hatte bereits mit dem StudentConsult-Modell bibliotheks-inkompatible Medien eingeführt. Auch die E-Lehrbuch-Lösung von Elsevier verhindert mit einer straffen DRM-Inhaltssicherung eher die Nutzung, als dass es sie fördert.

Resultat: Es gibt keine Garantie mehr, sich alle gängigen Werke in der Bibliothek ausleihen zu können. Man muss also wieder selber tiefer in die Taschen greifen. Wenn Sie das nicht unkommentiert hinnehmen wollen, können Sie Ihre Meinung der Geschäftsführung von Elsevier Deutschland unter gf@elsevier.de gerne mitteilen…

Die institutionellen Portallösungen á la Springer Das Erste, Thieme examen online und (demnächst auch wohl) Elsevier könnten eine Lösung sein, sind aber nicht aus dem normalen Etat der Bibliothek zu finanzieren.

ZB Med im Vorstellungsvideo

Von Moorkar wurde eine originelles Vorstellungsvideo für die Medimeisterschaften im Fußball 2009 in Dresden in YouTube eingestellt. Einige Szenen spielen in der Bibliothek, weswegen wir Ihnen dieses Video nicht vorenthalten wollen. Nach einem eher holprigen Einstieg wird es ab Minute 1:29 interessant: Der Ball kommt in die Bibliothek. 🙂