Kategoriearchiv: Studierende

Studierendenumfrage: 11. Dienstleistungsspektrum und Schulungen

Umfrage-Setting
Insgesamt 3.209 Personen aus Münster beantworteten die NRW-weite Studierendenumfrage vom 24.4.-25.5.2017 (Fragebogen), darunter 387 Nutzer der Zweigbibliothek Medizin. Jeder sechste Nutzer an der WWU, der eine Bibliothek genannt hatte, gab die ZB Med als bevorzugte Bibliothek an.


Nicht verwunderlich ist der Hauptgrund der Bibliotheksnutzung durch Studierende die Buchausleihe gefolgt von der Möglichkeit des Lernens und Arbeitens.

Dienstleistungsspektrum
Auf die Frage „Welche der nachfolgend aufgeführten Dienstleistungen und Angebote haben Sie bereits genutzt?“ gaben 87% an, schon einmal ein Buch ausgeliehen zu haben. Arbeitsplätze wurden fast gleich stark benutzt (Einzel: 82%), Gruppen (77%), PC (55%). Insgesamt gaben 92,5% Studierenden an, irgendeinen der drei Arbeitsplätze genutzt haben. Nur 29 der 387 Nutzer der ZB Med gaben an, überhaupt keine Arbeitsplätze benutzt zu haben. Immerhin zwei Drittel nutzten die Bibliothek als Treffpunkt, je 63% nutzten die Bücher innerhalb der Bibliothek und E-Medien. 55% benutzten bei der Recherche nach Literatur die Datenbanken und Kataloge der Bibliothek, 49% die technische Infrastruktur wie Drucker, Kopierer (47%) oder Scanner (30%). Ein Drittel wandte sich ratsuchend an die Infotheke. Die weiteren Dienstleistungen (Schulungen 15%, Literaturverwaltung 12% und Fernleihe 7%) wurden dagegen wesentlich seltener nachgefragt.

Kein Nutzer der ZB Med und nur 1,5% aller Studierenden der WWU gaben an, noch nie eine Bibliotheksdienstleistung benutzt zu haben.


Die meisten Nutzer wurden durch Mundpropaganda auf die Schulungen der ZB Med aufmerksam.

Wie sind Sie auf Schulungen aufmerksam geworden?
Die obigen 15% der Schulungsnutzer wurden im Weiteren gefragt, wie Sie von dem Schulungsangebot erfahren hatten. Rund ein Drittel gab daraufhin an, durch Mundpropaganda (36%) auf die Schulungen aufmerksam geworden zu sein bzw. durch Empfehlungen von Dozenten (33%). durchschnittlich jeder Vierte kam durch den Newsletter zu den Schulungen und jeder Fünfte durch die Webseite. Über Aushänge, Bibliothekare oder die Infotheke kamen nur die wenigsten zu den Schulungen. Es ist allerdings zu beachten, dass die spezifische Nennung der Universitätsbibliothek (ULB) bei den Marketingwegen zu einem Bias zu ungunsten der ZB Med-Marketingtools geführt haben könnte.

Weitere Beiträge und Ergebnisse

Womit wird in Münster gekreuzt? Wechsel von examen online zu Amboss


Die Zahl der gekreuzten Fragen bei examen online Vorklinik nimmt deutlich ab.

Nachdem zum Physikum im Frühjahr 2017 noch kräftig mit examen online vom Thieme-Verlag gekreuzt worden war (knapp 1 Mio. Fragen im Februar), brach die Nutzung im Herbst um bis zu 95% ein und auch in den ersten drei Monaten 2018 konnte keine Erholung der Nutzung festgestellt werden (s. Abb. oben).

Die Gesamtzahl der in den vergangenen Jahren gekreuzten Fragen stieg von rund 3 Mio. in 2011-2014 auf etwas über 4 Mio. in 2015-2017. Dieser Anstieg ging parallel mit dem Angebot von Amboss.

Wie die Zahl der neu hinzugekommenen Nutzer (‚activations‘) bei beiden Services zeigt, steigt die Zahl der Neuregistrierungen 2-3 Monate vor den Prüfungen (s. Abb. oben).

Amboss: Vorbereitung auf’s Praktische Jahr (PJ)

Im neuen PJ-Bereich in AMBOSS wurden für den Start in die klinische Arbeit die wichtigsten Themen zusammengestellt.

Mit den Inhalten kann man sich auf die einzelnen Tertiale noch mal gezielt vorbereiten und Untersuchungsmethoden vorab detailliert ansehen.

PS: In der Wissen-App gehen die Inhalte mit dem wöchentlichen Bibliotheks-Update kommenden Donnerstag online.


Amboss ist ein Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm von Amboss GmbH für die Vorklinik und Klinik, das allen Medizinstudierenden für unbegrenztes Kreuzen per Browser bzw. App (iOS und Android) zur Verfügung steht.

Grafik: © Amboss GmbH

 

 

Amboss: Meditricks jetzt auch auf Smartphone & Tablet

Amboss ist ein Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm von Amboss GmbH für die Vorklinik und Klinik, das allen Medizinstudierenden für unbegrenztes Kreuzen per Browser bzw. App (iOS und Android) zur Verfügung steht.

Audio-visuelles Lernen für unterwegs: Ab sofort ist die AMBOSS-Zusatzfunktion “Meditricks” auch auf dem Smartphone oder Tablet nutzbar.

Regelmäßig werden neue audio-visuelle Eselsbrücken, die man sich direkt im jeweils thematisch passenden Kapitel über Desktop oder die Wissen-App (Android und iOS) anschauen kann, ergänzt.

  • Die Übersicht der aktuellen Meditricks ist hier zu finden.

Grafik: © Amboss GmbH

Unangefochtete Führung verloren: Mannhein holt Münster beim CHE-Bibliotheksranking ein


Seit 2003 die Nase beim Ranking alleine vorn, dieses Jahr nun musste sich die Zweigbibliothek Medizin den 1.Platz teilen.

Im Hochschulranking 2018 des CHE belegt die Zweigbibliothek Medizin zum sechsten Mal nach 2003 den – wenn auch nun geteilten – ersten Platz. In der Bewertung der Bibliotheksausstattung* gaben die Studierenden der Humanmedizin der Bibliothek die Note von 1,2.


Nur zwei Bibliotheksstandorte in Deutschland wurden mit der Note 1,2 bewertet: Mannheim und Münster.

Dieses Jahr musste sich aber die Zweigbibliothek Medizin den 1.Platz mit der Bibliothek der Universität Mannheim/Heidelberg teilen. Wie beim letzten Mal schon prophezeit, waren die besten Medizinbibliotheken auf Kosten der Münsteraner Bibliothek in der Spitze näher zusammengerückt, so dass die Mannheimer Bibliothek mit der ZB Med gleichziehen konnte. Wie die obige Abbildung zeigt, haben sich die besten Medizinbibliotheken Deutschlands allesamt in den letzten Jahren noch einmal teils deutlich verbessern können – mit der Ausnahme von Münster.

Ist dies der Anfang vom Ende? Die Zweigbibliothek Medizin ist nicht mehr die alleinige Spitzenreiterin in Deutschland! Zum erstenmal muß sie sich diesen verdienstvollen Titel mit einer anderen Bibliothek teilen. Nun ist aber auch zu hinterfragen, wieso ausgerechnet hier in Münster die Bewertung – wenngleich auf einem hohen Niveau – stagnierte. Ist der Wert von 1,2 etwa nicht mehr zu toppen und bildet eine Art „natürliche“ Bewertungsgrenze? Oder haben die in der Studierendenumfrage bekannt gewordenen Schwächen (wie fehlende Einzelarbeitsplätze) das Bibliotheksurteil abgewertet?

Die Bibliothek versucht mit dem Projekt 100plus gegenzusteuern. Innerhalb von einem Jahr sollen 100 neue und hochwertige Arbeitsplätze enstehen.


Die Bibliotheksausstattung war unter allen Kriterien und insbesondere bei den Studierenden-Urteilen die beste Dienstleistung, knapp vor den Skills Labs, der IT-Infrastruktur, der allg. Studiensituation und der Studienorganisation.

—

* Studierende bewerteten u.a. die Verfügbarkeit der im Studium benötigten Literatur, den Bestand an Büchern und Fachzeitschriften, die Benutzerberatung, die Möglichkeiten zur Literaturrecherche, die Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen in den Bibliotheken sowie die Öffnungs- und Ausleihzeiten. Index aus mehreren Einzelurteilen, Bewertung auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht). Insgesamt gaben nach Angaben des CHE 150.000 Studierende ihr Votum zu den Fächern an über 300 Universitäten und Fachhochschulen im deutschsprachigen Raum ab.

Das Gemeinnützige CHE Centrum für Hochschulentwicklung GmbH wurde auf Initiative von Reinhard Mohn und Professor Dr. Hans-Uwe Erichsen, dem damaligen Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz, gegründet. Das CHE versteht sich als eine Reformwerkstatt für das deutsche und europäische Hochschulwesen. Es arbeitet an neuen Ideen und Konzepten, als Projektpartner für Hochschulen und Ministerien, als Anbieter von Fortbildungsprogrammen und des differenziertesten Hochschulrankings. Gesellschafter sind die Bertelsmann Stiftung und die Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz. Das Gesamtbudget beträgt ca. 3 Mio. Euro pro Jahr und wird etwa zur Hälfte von der Bertelsmann Stiftung finanziert.

Amboss: Physikum-Lernpläne für August 2018 online

Amboss ist ein Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm von Amboss GmbH für die Vorklinik und Klinik, das allen Medizinstudierenden für unbegrenztes Kreuzen per Browser bzw. App (iOS und Android) zur Verfügung steht.

Der neue Physikums-Lernplan bietet die Möglichkeit das Gelernte wirklich zu verinnerlichen, da er auf 50 Lerntage angelegt ist. Mit dem Format wurden bereits tausende Medizinstudenten durchs Physikum begleitet.

Da jeder etwas anders lernt oder unterschiedlich viel Zeit hat, gibt es 3 Varianten. In allen 3 Lernplänen ist das physikumsrelevante Wissen abgebildet und man kann entscheiden, ob man lieber digital die Amboss-Kapitel lesen oder die Medilearn-Skriptenreihe parallel nutzen möchte. Gekreuzt wird natürlich immer online mit dem bewährten Amboss-Kreuzsystem und persönlichen Lernanalysen.

  • Zu den Plänen im Überblick (und PDF-Download) geht’s hier.
  • Direktstart in AMBOSS (wichtig: Vorklinik-Modus anschalten) hier.

Der Lernplan beinhaltet:

  • Alle prüfungsrelevanten Themen in 200 AMBOSS-Kapiteln
  • Alle relevanten Original-Physikumsfragen des IMPP seit Herbst 2011
  • Alles verbunden durch den bewährten AMBOSS-Kreuzmodus und mit persönlichen Lernempfehlungen

Grafik: © Amboss GmbH

Amboss: Richtig auf die Facharztprüfung vorbereiten

Richtig auf die Facharztprüfung vorbereiten – wenn berufliche Tätigkeit und private Verpflichtungen einen Großteil der Zeit einnehmen, ist das leichter gesagt als getan.

Um diese Vorbereitungszeit zu erleichtern und zur Orientierung und Strukturierung aller relevanten Wissensinhalte werden ab sofort konkrete Lernpläne zur Verfügung gestellt. Damit sind alle Schwerpunkte für eine fokussierte Vorbereitung im Blick.

Die vergangenen Prüfungen “Innere Medizin” und “Allgemeinmedizin” sind analysiert und können ab sofort genutzt werden:

Amboss ist ein Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm von Amboss GmbH für die Vorklinik und Klinik, das allen Medizinstudierenden für unbegrenztes Kreuzen per Browser bzw. App (iOS und Android) zur Verfügung steht.

 Grafik: © Amboss GmbH

Amboss: Neue Auditor-Reihe Medizinische Statistik

Medizinische Statistik ist vielleicht nicht jedermanns Lieblingsthema, aber dennoch wichtig.

Damit dieses Prüfungsthema keine Bauchschmerzen mehr bereitet, wurde eine neue Auditor-Reihe gestartet. In den ersten 7 Folgen wird u.a. erklärt, was es mit den Odds auf sich hat oder wann die Berechnung des relativen Risikos sinnvoll ist.

Amboss ist ein Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm von Amboss GmbH für die Vorklinik und Klinik, das allen Medizinstudierenden für unbegrenztes Kreuzen per Browser bzw. App (iOS und Android) zur Verfügung steht.

 Grafik: © Amboss GmbH

Studierendenumfrage: 10. Nutzung von elektronischen Medien

Umfrage-Setting
Insgesamt 3.209 Personen aus Münster beantworteten die NRW-weite Studierendenumfrage vom 24.4.-25.5.2017 (Fragebogen), darunter 387 Nutzer der Zweigbibliothek Medizin. Jeder sechste Nutzer an der WWU, der eine Bibliothek genannt hatte, gab die ZB Med als bevorzugte Bibliothek an.


An der ZB Med nutzen 68% E-Books mehrmals monatlich oder häufiger – mehr als in jeder anderen WWU-Bibliothek.

E-Book-Nutzung
Auf die Frage „Wie oft haben Sie in den letzten 12 Monaten e-Books benutzt?“ gaben mehr als zwei Drittel der Nutzer der ZB Med an, mindestens mehrmals pro Monat, aber auch mehrmals pro Woche bzw. täglich e-Books genutzt zu haben (263 von 387, 68%). Dies war der höchste Wert unter allen WWU-Bibliotheken (Abb. s.o.), was auf die generelle Vorreiterrolle der Medizin bei den elektronischen Lehrmedien hinweist. Dies wird unterstützt durch die noch stärkere Nutzung unter den Medizinstudierenden: hier haben fast drei Viertel (74,1%) e-Books mindestens mehrmals monatlich genutzt.


Studierende an der Zweigbibliothek Medizin möchten Lehr- und Fachbücher sowie Zeitungen lieber in print lesen als elektronisch

In welcher Form werden Medien bevorzugt?
Auf die Frage „In welcher Ausgabeform (gedruckt oder elektronisch) bevorzugen Sie die folgenden Medienarten?“ gaben 44% bzw. 43% der ZB Med-Nutzer an, Lehr- bzw. Fachbücher auch in elektronischer Form zu bevorzugen (Antwortmöglichkeit: in gedruckter Form, in elektronischer Form, in beiden Ausgabeformen, die Form ist mir nicht wichtig, siehe Abb. oben). Der Durchschnitt aller WWU-Bibliotheken lag mit 43% resp. 41% auf demselben Niveau. Unter den Medizinstudierenden waren diese Werte mit 47% bzw. 45% nur unwesentlich höher. Nachschlagewerke und Fachzeitschriften wurden mit 64% resp. 53% häufiger in elektronischer Form nachgefragt (WWU-Durchschnitt 65% resp. 67%), Zeitungen dagegen mit 41% etwas weniger (WWU: 51%).


Download und Suche sind für Studierende die beiden wichtigsten Features von E-Books

Gewünschte E-Book-Features

Auf die Frage „Wenn Sie an E-Books der Bibliothek denken, welche Funktionen finden (oder fänden) Sie wichtig?“ war die wichtigste Funktionalität die Möglichkeit, das E-Book downloaden zu können. 96% der Nutzer der ZB Med fanden das wichtig bzw. sehr wichtig (WWU-Bibliotheken: 95%). Die Volltextsuche folgte mit 94% (WWU: 95%) dichtauf, unmittelbar gefolgt von dem Lesen auf mobilen Geräten, das 93% der Nutzer der ZB Med wichtig bzw. sehr wichtig fanden – im Gegensatz zu den Nutzern der WWU-Bibliotheken, die hier mit 76% einen deutlich geringeren Bedarf sahen. Das Annotieren folgte mit 76% (WU. 68%) und mit weitem Abstand das Ausdrucken (43% (WWU: 59%).

Weitere Beiträge und Ergebnisse

Amboss: Klinische Rechner & Scores

Zur Beurteilung klinischer Fragestellungen müssen regelmäßig spezifische Werte ermittelt werden. Damit diese Werte jederzeit schnell zur Hand sind, wurden die klinischen Online-Rechner und -Scores in AMBOSS deutlich erweitert:

„Die ermittelten Ergebnisse dienen als Grundlage für weitere Diagnostik- und Therapieentscheidungen. Wichtig bleibt dabei, alle klinischen Befunde des jeweiligen Patienten mit zu berücksichtigen. Die angewandten Formeln basieren auf renommierten Studien und wurden mehrfach geprüft. Die Rechner dienen lediglich Lern- und Trainingszwecken. Trotz allergrößter Sorgfalt, wird für die Ergebnisse keine Haftung übernommen (Haftungshinweis).

Zu allen Formeln finden sich weiterführende Inhalte in AMBOSS. Mit Aktivierung des Arzt-Modus werden zudem konkrete Therapieempfehlungen ausgesprochen.“

Amboss ist ein Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm von Amboss GmbH für die Vorklinik und Klinik, das allen Medizinstudierenden für unbegrenztes Kreuzen per Browser bzw. App (iOS und Android) zur Verfügung steht.

 Grafik: © Amboss GmbH

139+ Teilnehmer beim Ersti-Café

Am heutigen 6. April folgten zahlreiche Studierende des Dale- und des Linderer-Semesters der Einladung der Bibliothek zum Ersti-Café mit freien Snacks, Kuchen sowie Heiß- und Kalt-Getränken.

Die Zweigbibliothek Medizin nutzte die Gelegenheit, sich den Erstsemestern der Human- und Zahnmedizin vorzustellen. Das Ersti-Café wurde das 11. Mal ausgerichtet. Anschließend wurden 139 Studierenden von den Mitarbeitern der ZB Med durch die Bibliothek geführt.



Dabei konnten die Räumlichkeiten und Angebote der ZB Medizin kennengelernt und Fragen zu Recherchen, Lehrbuch– und iPad -Ausleihen gestellt und beantwortet werden.

Fotos: ZB Med

Herzlich willkommen, liebes Dale – und Linderer-Semester!

Die Zweigbibliothek Medizin der Medizinischen Fakultät begrüßt Sie herzlich in Münster! In unserem Informations-Flyer (als PDF zum Ausdrucken) finden Sie alles, was Sie für den Start ins Studentenleben brauchen – jedenfalls bibliotheksseitig. Wir tun alles, um Ihnen bei den ersten Schritten behilflich zu sein.

Die meisten Fragen lassen sich per Email (info.zbmed@uni-muenster.ms), Telefon (0251-83/58560) oder an der Leihstelle und der Information (Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A11) sicher leicht klären.

Mittels “Aktivierung” wird aus Ihrer neuen Studierendenkarte ein Benutzungsausweis der Zweigbibliothek und der Unibibliothek. Sie können die Aktivierung online vornehmen. Sie erhalten eine Nachricht an Ihre uni-muenster E-Mail-Adresse, wenn die Aktivierung erfolgt ist. Wenn Sie Ihre Studierendenkarte nicht online aktivieren möchten, sondern in der Bibliothek, dann ist das auch problemlos möglich. Bringen Sie bitte dazu einen amtlichen Lichtbildausweis (Personalausweis, Reisepass) mit und kommen Sie Mo-Fr zwischen 8:00 und 16:30 Uhr. Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

Spezielle Angebote der Bibliothek für Studierende finden Sie ebenfalls online.

Wir wünschen Ihnen einen guten Studienbeginn!

Ihr Bibliotheksteam

–

Sir Henry Hallett Dale (1875-1968), britischer Physiologe und Biochemiker erhielt 1936 gemeinsam mit Otto Loewi (1873-1961) den Nobelpreis für Physiologie/Medizin „für ihre Entdeckungen bei der chemischen Übertragung der Nervenimpulse“. Er studierte ab 1894 Medizin in Cambridge und erhielt dort 1904 seinen M.D. Abschluss als Mediziner. Er forschte über die Pharmakologie des Mutterkorns und Alkaloiden wie Tyramin und Histamin, 1906 entdeckte er in der Hypophyse das Hormon Oxytocin. Er isolierte mit Kollegen Acetylcholin aus Pilzen und entdeckte die mögliche Rolle als Neurotransmitter. Mit John C. Eccles stritt In den 1940er Jahren darüber, ob Nervensignale chemisch (Dale) oder elektrisch (Eccles) an den Synapsen übertragen werden. Später erkannte man, dass die Übertragung meist chemisch erfolgt, manchmal auch elektrisch. Von 1928 bis 1942 war Dale Direktor des National Institute for Medical Research.

  • Henry Hallett Dale bei Wikipedia
  • Henry Hallett Dale bei faqs.org
  • Marthe Vogt (1969): Obituary Sir Henry Hallett Dale, O.M., F.R.S.. International journal of neuropharmacology. 8(2): 83–4

 

Jacob Callman Linderer (eigentl. Jacob Calmann)  (1771–1840) kann als Pionier des Zahnersatzes und der wissenschaftlichen Zahnmedizin des ersten Drittels des 19. Jahrhunderts bezeichnet werden, der 1834 das Buch Lehre von den gesammten Zahnoperationen nach den besten Quellen und eigener vierzigjährigen Erfahrung veröffentlichte. Linderer absolvierte eine zahnärztliche Ausbildung und eine abschließende Prüfung, die allerdings beide nicht formal standardisiert waren. Den Beinamen „Linderer“ nahm er nach 1805 an: er wollte seinem Ziel, die Schmerzen seiner Mitmenschen zu lindern, sprachlichen Ausdruck verleihen. Zudem fügte er dem Namen Calmann ein zweites „l“ bei und trat ab dann als „Jacob Callmann Linderer“ auf. Sein 1837 zusammen mit seinem Sohn Joseph veröffentlichtes Handbuch der Zahnheilkunde, enthaltend Anatomie und Physiologie, Materia medica dentaria und Chirurgie ist das erste wissenschaftliche Handbuch für die Zahnheilkunde im deutschsprachigen Raum. Linderers Bedeutung liegt zweifellos in seinem auf einer reichen Behandlungspraxis beruhenden wissenschaftlichen Werk.

 

Foto: © ULB und Kurhan, Fotolia