Archiv der Kategorie: Fakultät

8.558 Dissertationen … und es werden täglich mehr

Die Dissertationen der Medizinischen Fakultät der Universität sind eine wichtige Informationsquelle sowohl für die Einrichtungen als auch für die Doktoranden. Da man in unserem Buchkatalog jedoch nur nach dem Autor oder dem Titel suchen kann, hat die ZB Med in Eigenregie eine spezielle Datenbank der Münsteraner Medizindissertationen der letzten 27 Jahre aufgesetzt, die es ermöglicht auch nach dem Referenten (Doktorvater, Koreferent) und dem Institut/der Klinik zu suchen. Diese Datenbank enthält nun genau 8.558 Doktorarbeiten. In der obigen Grafik sehen Sie die Verteilung nach Promotionsjahr. Bei der Zahl der Dissertationen pro Jahr ist ein Rückgang deutlich zu erkennen: Während 1996 noch 400 Dissertationen abgelegt wurden, ist die Anzahl in den vergangenen zehn Jahren (bis auf 2004 und 2008) immer unter 300 geblieben.

Wenn Sie sich darüber informieren wollen, welche Dissertationen überhaupt in den letzten Jahren an der Medizinischen Fakultät geschrieben wurden, können Sie das Suchformular benutzen. Die Dissertationen, die nicht online über MIAMI zugänglich sind (‚rot‘ hervorgehobener Autor), müssen (mit Angabe der Signatur) an der Leihtheke der ZB Med bestellt werden.

In der Kategorie Promotion/Habilitation unseres Wissenswikis finden Sie weitere Informationen zum Thema, u.a. wie Sie Münsteraner Dissertationen vor 1990 oder alle deutschen Dissertationen seit 1913 finden können.

656 Dissertationen (8%) wurden übrigens an externen Einrichtungen wie nicht-medizinischen Fakutltäten oder den Krankenhäusern in der Umgebung abgelegt, davon alleine 54 an der Chirurgischen Abteilung des akademischen Lehrkrankenhauses Marienhospital Euskirchen und 12 am Nephrologischen Zentrum Emsland. Eine Liste finden Sie hier:

Weiterlesen

„Forschungsdaten-Policy“ verabschiedet – Umgang mit Forschungsdaten an der WWU

Die Universität meldet: „Forschungsdaten sind ein zentrales Element von wissenschaftlicher Tätigkeit und dem damit verbundenen Erkenntnisgewinn. Die WWU versteht Forschungsdaten als wissenschaftliches Werk und misst diesen eine hohe Bedeutung bei. Daher haben das Rektorat und der Senat der WWU nun Grundsätze zum Umgang mit Forschungsdaten verabschiedet.“

Grundsätze zum Umgang mit Forschungsdaten
Forschungsdatenmanagement an der WWU

Foto: vege@fotolia.com

Deximed: aktuelle Artikel, neueste Leitlinien

Die Online-Informationsplattform Deximed, entwickelt von der Deutschen Experteninformation Medizin zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM), erleichtert die Stärkung der allgemeinärztlichen Ausbildung durch den Masterplan Medizinstudium 2020. Sie basiert auf einer Kooperation der DEGAM mit der norwegischen NEL und wird kontinuierlich aktualisiert.

Reviewte, mit den neuesten Leitlinien verlinkte Artikel:
Aktuell kontrovers diskutierte und für die Hausarztpraxis besonders wichtige Themen werden nach der redaktionellen Bearbeitung noch externen Reviewern zur Prüfung vorgelegt. Diese Reviewer werden von der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin  (DEGAM) ernannt, häufig sind es die Autoren der einschlägigen DEGAM-Leitlinien. Die Reviewer sind gehalten, sowohl Positionen der DEGAM als auch anderer Fachgesellschaften fair darzustellen, ansonsten aber völlig unbeeinflusst in ihren Empfehlungen. Bisher sind schon über 100 Reviews online, lesen Sie mehr auf Deximed:

Müdigkeit
Husten
Typ-2-Diabetes (auch für Nicht-Abonnenten einsehbar)
Klimakterium
Vorhofflimmern
Gicht
Polypharmazie im Alter

Deximed bietet einen schnellen Zugriff auf die aktuellen allgemeinmedizinischen Themen, die während oder zwischen den Visiten nachzulesen sind. Das Portal bietet eine Fülle an Möglichkeiten, immer auf dem neuesten Stand zu sein, ohne Zeit zu vergeuden und zu lange zu recherchieren: schneller Zugriff und optimale Übersicht über die Themen, aber auch Krankheitsbilder, die nicht regelmäßig in der Praxis auftauchen. Mit Deximed ist man mit den aktuellen Leitlinien und unabhängigen Reviews versorgt.

Der Centrum für Allgemeinmedizin der Medizinischen Fakultät und die Zweigbibliothek Medizin bieten Deximed als kostenfreien Test für alle Medizinstudierenden der Uni Münster an. Dazu melden Sie sich einfach unter https://deximed.de/universitaet/ mit Ihrer @uni-muenster.de-Adresse an. Dies funktioniert von überall, man muss sich dafür nicht im Hochschulnetz befinden. Der Test ist zunächst zeitlich unbegrenzt.

– Deximed auf Facebook
– Deximed: Thema der Woche

 

© Grafik: Deximed

med – Das Magazin der Zweigbibliothek: Ausgabe 1-2017

Die erste Ausgabe des Bibliotheksmagazins 2017 ist heute mit folgenden Beiträgen erschienen:

Inhalt

Die gedruckte Ausgabe der Bibliothekszeitung med finden sie ab Ende nächster Woche in der Bibliothek. Wenn Sie ein oder mehrere Exemplare für sich oder zur Auslage haben möchten, schicken wir Ihnen diese gerne zu. Das PDF finden Sie auf unserem E-Pflichtserver unter der URL http://epflicht.ulb.uni-muenster.de/download/pdf/410789 (PDF, 1,8MB).

Initiative OpenAPC mit Münsteraner Beteiligung

Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Münster steht seit 2011 ein Fonds bereit, aus dem die Veröffentlichung von Artikeln in Open-Access-Zeitschriften gefördert wird. Aus Mitteln der WWU, der DFG und der Universitätsbibliothek wurden seitdem für die Publikation von 325 Artikeln aus der Münsteraner Forschung rund 380.000 € ausgezahlt.

Die Universität Bielefeld und die Max Planck Digital Library (MPDL) haben das Projekt INTACT und die Initiative OpenAPC ins Leben gerufen: Über eine Plattform werden die Kosten, die bei der Zahlung von Open-Access-Veröffentlichungsgebühren (APCs) der Universitäten, die solche Fonds anbieten, transparent und vergleichbar gemacht – Open Data für Open Access.

Die ULB Münster beteiligt sich mit den Zahlen des WWU-Publikationsfonds an OpenAPC.

Zur Originalmeldung der ULB.

Forschungsdatenmanagement an der WWU

Aktuelle Forschungsprozesse generieren große Datenmengen, die es adäquat zu erschließen und zu archivieren gilt um sie für die Nachnutzung verfügbar zu halten. Daher hat die WWU nun eine eigene Webseite (https://www.uni-muenster.de/Forschungsdaten/) aufgespielt, auf welcher sämtliche Serviceleistungen der WWU zum Organisieren (Datenmanagement), Speichern (dauerhafte Sicherung), Publizieren (Urheberrecht) und Nachnutzen von Forschungsdaten zu finden sind.

Die Angebote der WWU umfassen u.a. die Beratung zum Thema Forschungsdaten, die Bereitstellung von IT-Infrastruktur und Anwendungssoftware als auch Schulungen und Workshops.

Ansprechpartner ist der Servicepunkt Forschungsdatenmanagement (angesiedelt in der ULB):

Servicepunkt Forschungsdatenmanagement
Krummer Timpen 3, Raum 13
48143 Münster
Tel: +49 (0) 251 83-25529
forschungsdaten@uni-muenster.de

med – Das Magazin der Zweigbibliothek: Ausgabe 2-2016

cover_20162s

Die zweite Ausgabe des Bibliotheksmagazins 2016 ist mit folgenden Beiträgen erschienen.

Inhalt

Die gedruckte Ausgabe der Bibliothekszeitung med finden sie ab Mitte nächster Woche in der Bibliothek. Wenn Sie ein oder mehrere Exemplare für sich oder zur Auslage haben möchten, schicken wir Ihnen diese gerne zu. Das PDF finden Sie auf unserem E-Pflichtserver unter der URL Dieser Beitrag wurde am von in Arbeitsplätze, Bibliothek, Datenbanken, e-Books, Easystudium, Fakultät, Impact Faktor, Zeitschriften veröffentlicht. Schlagworte: , , , .

ZB Med präsentierte sich beim 5. Alumni-Tag 2016

Alumni-Tag 2016 "Welcome [Back]" Foto: UKM/Tronquet
Bibliotheksleiter Dr. Obst bei seinem Vortrag über die Dienstleistungen der Bibliothek

Der diesjährige Alumnitag fand im frisch renovierten Lehrgebäude der Fakultät statt. Rund 170 Mediziner und Medizinerinnen vom Ausbildungsjahr 1961 bis 2012 besuchten ihre alte Ausbildungsstätte auf Einladung der Medizinischen Fakultät. Dekan Prof. Mathias Herrmann, der die Begrüßungsansprache hielt, zählt die Ehemaligenarbeit übrigens zu einer der wichtigsten Aufgaben einer Medizinischen Fakultät. Wie das Dekanat berichtet warteten neben dem gemeinsamen Eintauchen in Erinnerungen an die Studienzeit 14 Programmpunkte mit hochkarätigen Referenten zu Forschung, Lehre und Krankenversorgung auf die Teilnehmer, darunter der Leiter der Zweigbibliothek Medizin, Dr. Oliver Obst. Auf seinem Vortrag mit dem Titel Rettungsring in der Datenflut: Wie Fachbibliotheken beim Wissensmanagement helfen – und was Alumni davon haben beantwortete Obst fachkundig Fragen rund um die Informationsvermittlung im Allgemeinen und die Dienstleistungen der Bibliothek im Speziellen.

Immer wieder hieß es: „Welchen Nutzen hätte ich persönlich von der Nutzung ihrer Bibliothek?“ – Alumni können vor Ort, in der Zweigbibliothek Medizin, auf Datenbanken mit zigtausend elektronischen und gedruckten Bücher und Millionen Onlineartikeln zugreifen. Literaturrecherchen können nach Absprache durchgeführt und Dokumente geliefert werden, hier gibt es für MedAlum-Mitglieder 50% Rabatt. Weitere Informationen enthält der Flyer zu den Dienstleistungen für Alumni.

Die ZB Med präsentierte sich zum wiederholten Mal auf dem Alumni-Tag.

Foto: FZ/Jean-Marie Tronquet

Neuer Dekan besucht Bibliothek

IMG_0103s
Prof. Mathias Herrmann (l.) und Dr. Oliver Obst (r.)

Der neue Dekan der Medizinischen Fakultät, Univ.-Prof. Dr. med. Mathias Herrmann, besuchte heute die Zweigbibliothek Medizin. Nach einer Diskussion der aktuellen Umfrage zu den Dienstleistungen für Wissenschaftler und der Vorstellung der forschungs-relevanten Services und Flyer zeigte der Leiter der Bibliothek, Verwaltungsdirektor* Dr. Oliver Obst, dem Dekan die Räumlichkeiten der Bibliothek und den neu renovierten Eingangs- und Bistrobereich.

* Im Rahmen des Dienstrechtsmodernisierungsgesetzes NRW sind die alten bibliothekarischen Amtsbezeichnungen entfallen.

Foto: ZB Med

FIT für die Wissenschaft

fitlogoDie WWU hat für Sie im Rahmen von SAFIR, der Servicestelle Antragsberatung zu Forschungsförderungsprogrammen aus nationalen und internationalen Ressourcen, den E-Mail-Informationsdienst FIT  eingerichtet, damit Sie ohne viel Aufwand auf dem Laufenden bleiben können: Sie erhalten individuell auf Sie zugeschnittene Informationen zu einem Zeitpunkt Ihrer Wahl per E-Mail.

Nehmen Sie sich kurz Zeit für die Registrierung, um Folgendes nie mehr zu verpassen:
o          Fördermöglichkeiten für Ihre Forschungsprojekte,
o          Bewerbungsfristen für wissenschaftliche Preise,
o          aktuelle Veranstaltungen des Forschungsdezernates,
o          wichtige Änderungen bei verwaltungsinternen Abläufen,
o          Informationen für Ihren wissenschaftlichen Nachwuchs zu Stipendien und Preisen.

Um sich anzumelden, klicken Sie bitte auf Registrierung und tragen Ihre gewünschten Daten ein.

Grafik: © WWU

Wissenschaftler drohen in Forschungsdaten zu ersticken: Kolloquium der ZB Med

evaluierung3
Die Evaluierung des Workshops erfolgte mit der Methode „Target“

Daten sind der Rohstoff der Wissenschaft – doch immer mehr Forscher drohen an diesem Stoff zu ersticken. So produziert alleine der Teilchenbeschleuniger des Kernforschungszentrums Cern 30 Mio. Gigabytes jährlich.

Bibliotheken können hier gezielt helfen. Ein Kolloquium, organisiert von der Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen, diskutierte am 23. und 24. Mai in der Zweigbibliothek Medizin (ZB Med) die Rolle von Bibliotheken nicht nur bei der Sicherung von großen Datenmengen, sondern generell bei der Unterstützung der Wissenschaftler im gesamten Forschungszyklus, von der Forschungsidee über die Informationssuche, der Publikation und der Erhöhung der Sichtbarkeit der Ergebnisse. Mit Vanessa Proudman von proud2know aus den Niederlanden und Henriette Senst vom Robert Koch-Institut Berlin konnten zwei renommierte Expertinnen für das Kolloquium gewonnen werden.


ZB-Med-Leiter Dr. Oliver Obst (hinten Mitte) mit den Teilnehmern des Kolloquiums (Foto: UKM/Thomas)

Die Leiter und Leiterinnen von 12 Medizinbibliotheken aus Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden diskutierten auf dem Kolloquium intensiv, wie man Bibliotheken für die gezielte Forschungsunterstützung fit machen kann. Ultimatives Ziel hierbei ist es, die Wissenschaftler von fachfremden Arbeiten zu entlasten, damit sich diese der eigentlichen Forschung widmen können.

An der Universität Münster wird gerade eine Leitlinie zum Forschungsdatenmanagement erstellt. Bibliothek und IT-Zentrum sind auch hier wichtige Mitstreiter, denn Daten in der Größenordnung von Mio. Gigabytes werden auch in Münster über kurz oder lang anfallen.

Gute Publikationspraxis: Richtlinien der Medizinischen Fakultät zur Autorenschaft

wwu - MedFak

Mit Beschluss des Fachbereichsrates vom 15.12.2015 wurden von der Medizinischen Fakultät Richtlinien zur Autorenschaft erlassen, wie nun durch das Protokoll der FBR-Sitzung bekannt wurde. Damit folgt die Fakultät unter anderem einer Aufforderung des Rektorates, die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis der WWU (PDF) fächerspezifisch auszuarbeiten.

Die Richtlinien umfassen folgende Punkte:

  • KRITERIEN DER AUTORENSCHAFT (Kriterien einer berechtigten Autorenschaft. Ehren- und Gastautorenschaften sind nicht erlaubt. Einwerben von Drittmitteln per se gilt nicht automatisch als Berechtigung der Mitautorenschaft)
  • MULTIZENTER-GRUPPEN UND STUDIEN
  • ACKNOWLEDGMENTS (Alle Personen, welche zur Publikation einen Beitrag geleistet haben und die Kriterien der Autorenschaft nicht erfüllen, sollten in den Acknowledgements genannt werden)
  • DOKTORANDENREGELUNG (Anspruch auf Erstautorenschaft, Ombudsgremium)

Sie finden die Richtlinien auf der Seite des Dekanats unter folgendem Link: Gute Publikationspraxis – Richtlinien zur Autorenschaft (PDF).