Archiv der Kategorie: Datenbanken

AMBOSS: Physikum-Fokus jetzt auch in der Wissens-App

Amboss ist ein Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm von Miamed für die Vorklinik und Klinik, das allen Medizinstudierenden vom 1.1.-31.12.2017 für unbegrenztes Kreuzen per Browser bzw. App (iOS und Android) zur Verfügung steht.

Nun wurde, nach dem Lernradar, auch der Physikum-Fokus in der jeweiligen AMBOSS-App integriert.

→ Zur Android-Wissen-App
→ Zur iOS-Wissen-App

Vorteile:
– Online- und Offline-Nutzung möglich
– schnelle Suche nach Fachbegriffen
– alle klinischen Fachgebiete, klinische Fälle und praktische Fähigkeiten
– „Arzt-Modus“ mit erweiterten Inhalten, speziell für den klinischen Alltag
– leitliniengerecht und ständig aktualisiert (von der größten ärztlichen Vollzeit-Redaktion in Deutschland)
– vorklinisches und klinisches Wissen für Studium, Klausuren und Prüfungen (inkl. Physikum, Hammerexamen*, PJ und mündlicher Prüfung)
– vernetzt mit über 200.000 Querverlinkungen
– strukturierte Bibliothek mit über 1.000 Lernkarten >= 8.000 Seiten kompaktes medizinisches Fachwissen
– über 3.000 Illustrationen, Abbildungen und Videos
– Favoriten und eigene Ergänzungen
– Aktualität durch regelmäßige Synchronisierung mit der Online-Bibliothek

 

Grafik & Screenshot: © Miamed GmbH

MobileComplete: UpToDate unterwegs & offline

Die Zweigbibliothek Medizin hat den UpToDate-Vertrag für das UKM um die Option MobileComplete erweitert. MobileComplete ist die Offline-Version von UpToDate. Das heißt, Sie können mit Ihrer UpToDate-App alle Themen und Grafiken per Smartphone und Tablet auch offline nutzen. Damit steht Ihnen diese riesige Datenquelle, dieses komplette Clinical Decision System quasi „in der Hosentasche“ zur Verfügung. Das UKM ist das erste Universitätsklinikum, das MobileComplete in Deutschland einsetzt!

UpToDate Mobile
Die Zweigbibliothek hat 2015 eine UpToDate-Anywhere-Lizenz erworben, um den Ärzten am UKM den mobilen Zugang zu UpToDate zu ermöglichen. Die UpToDate Apps für Android und iOS sind unter http://www.uptodate.com/home/uptodate-mobile-access zu finden, nach einer Registrierung kann per Smartphone oder Tablet auf UpToDate zugegriffen werden. Die Apps bieten:

  • Vollständige klinische Inhalte von UpToDate, darunter über 10.500 Themen für Ärzte, über 9.600 bewertete Empfehlungen und über 5.800 Einträge zu Medikamenten
  • Für mobile Geräte optimierte Benutzeroberfläche
  • Für mobile Geräte optimierte Rechenfunktionen
  • CME-Anrechnung/CME-Tracker

UpToDate MobileComplete
Ist man registriert und hat die obige App auf seinem Smartphone oder Tablet installiert, dann kann man unter dem Menüpunkt „Offline-Inhalte“ alle Reviews (Themen) mit oder ohne Grafiken für die Offline-Nutzung herunterladen. Für das Herunterladen von UpToDate MobileComplete sowie für Updates ist eine WLAN-Verbindung erforderlich. Voraussetzung für das Herunterladen von Themen und Grafiken ist eine lokale Speicherkapazität von mindestens 1,1 GB. Der Download nur der Themen benötigt etwa 300 MB. Der erstmalige Download aller Themen und Grafiken (1,1GB) dauerte im Hochschulnetz etwa 35 Minuten, danach geht es aber schneller, da die täglichen Aktualisierungen der Offline-Inhalte im Hintergrund laufen.

     
links: Eingangsbildschirm der UpToDate-App. rechts: Einrichtung der Offline-Inhalte

Ovid Emcare: Neue Datenbank für die Krankenpflege

Seit kurzem gibt es eine neue Literaturdatenbank auf dem Gebiet der Krankenpflege vom Anbieter Ovid. Diese Datenbank mit Namen „Emcare“ ist nun testweise für zwei Monate freigeschaltet. Der Zugang ist ab sofort möglich unter http://ovidsp.ovid.com/autologin.html, dann Emcare auswählen. Eine Simultansuche mit Biosis oder Medline ist möglich. Bitte Rückmeldungen an info.zbmed@uni-muenster.de.

Was beeinhaltet Ovid Emcare?

– Mehr als 3.700 indizierte internationale Zeitschriften
– Davon 1.800 Zeitschriften, die nicht in anderen führenden Krankenpflege-Datenbanken enthalten sind
– Nur 50% aus Nordamerika, 40% aus Europa, darunter über 260 Zeitschriften deutscher Verlage (Springer, Thieme, Kohlhammer und mehr)
– Viele peer-reviewed geprüfte Inhalte

Bücher: Mobile Nutzung mit größten Zuwachsraten


Mobile Nutzung mit größten Zuwachsraten

Während die Nutzung von gedruckten Büchern stagniert oder sogar leicht zurückgeht (grüne Balken), steigt die Nutzung über das Web (blau) und als App (rot) weiter an. Die Nutzung auf dem Smartphone oder Tablet wuchs 2016 gegenüber dem Vorjahr um 26%.

Ein typisches Beispiel ist das Clinical Decision System VisualDx, das über eine hervorragende App verfügt und dementsprechend am häufigsten auf Smartphones oder Tablets benutzt wird.


VisualDx wird am häufigsten auf Mobilgeräten benutzt.

27.-28.1.: Ausfall disco

Disco, der zentrale Einstiegspunkt für Ihre Literaturrecherche (eingebunden sind der ULB Katalog, lizenzierte und freie E-Zeitschriften der EZB, DFG-Nationallizenzen und Primo Central), funktioniert aufgrund eines Serverausfalls und den deswegen notwendigen Reparaturarbeiten zur Zeit nicht und steht frühestens Samstagmorgen wieder zur Verfügung.

Originalmeldung der ULB

Neue Datenbank: Journal Metrics / Scopus

Die neue Datenbank Journal Metrics / Scopus ist eine fachübergreifende Faktendatenbank. Es werden mehr als 22.256 wissenschaftliche Zeitschriften nach ihrer Zitierhäufigkeit ausgewertet (Stand: Januar 2017). Als Kennziffer dient  der von Elsevier entwickelte CiteScore. Dabei werden die Anzahl der Zitate aus einer Zeitschrift durch die Anzahl der veröffentlichten Artikel aus den drei vorhergehenden Jahren dividiert.

Der CiteScore soll alternativ zum Impact-Faktor ebenfalls den Stellenwert von Zeitschriften innerhalb eines Fachgebiets aufzeigen. Als weitere Kennzahlen werden in den Vorschau-Profilen der Zeitschriften der „Source normalized impact per paper“ (SNIP) und der „SCImago Journal Rank“ (SJR) ausgegeben. SNIP bildet die durchschnittliche Zitierhäufigkeit der Artikel einer Zeitschrift ab und berücksichtigt dabei die Zitierkultur der verschiedenen Disziplinen. SJR misst den Rang einer Zeitschrift indem es neben der Zitierhäufigkeit auch den Rang der zitierenden „Zeitschrift“ berücksichtigt. Der Vollzugriff auf die Profile der ausgewerteten Zeitschriften ist nur über eine Scopus-Lizenz möglich.

Der Zugriff auf die frei im Web verfügbare Datenbank ist hier über das Datenbank-Infosystem DBIS oder direkt möglich.

 

Bild: © Elsevier

Ab 1.1.2017 werden Literatursuchen in Deutschland schwerer

Wie berichtet wird es im neuen Jahr in Deutschland nicht nur schwieriger sein, systematische Literaturrecherchen durchzuführen, z.B. für Doktorarbeiten, Grants oder Leitlinien, sondern diese Recherchen werden auch qualitativ schlechter werden. Grund ist der Ausstieg des DIMDI aus seinem umfangreichen und hochwertigen Datenbankangebot.


Keine Literatur-Datenbanken mehr beim DIMDI – es waren mal hunderte

Der Gründungsauftrag des DIMDI lautete einst:

(1) Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information hat die Aufgabe, in- und ausländische Literatur und sonstige Informationen auf dem Gesamtgebiet der Medizin und ihrer Randgebiete unter Einsatz der elektronischen Datenverarbeitung zu erfassen, auszuwerten, zu speichern und der fachlich interessierten Öffentlichkeit laufend oder auf Anfrage bekanntzumachen.

Damit ist es jetzt nichts mehr. Das DIMDI hat nach Massgabe seines Dienstherrn, des Bundesgesundheitsministeriums, die Datenbanken aus seinem Angebot herausgenommen. Wie die DAZ schreibt, „übernimmt das Institut inzwischen vielfach Dienstleistungen für Behörden wie das Bundesgesundheitsministerium oder die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Über die letzten Jahre habe es enorme Aufgabenzuwächse beispielsweise im Bereich Klassifikation gegeben, so der DIMDI-Sprecher – oder bei den Versorgungsdaten der Krankenkassen.“ – ein klassischer Interessenkonflikt.

Die (scheinbar) elegante Lösung: Die ZB Med in Köln würde das Angebot der Literaturdatenbanken übernehmen, das DIMDI wäre aus dem Schneider. Leider wurde die ZB Med zwischenzeitlich aus der Förderung der Leibniz-Gemeinschaft entlassen und muss nun selbst um ihr Überleben kämpfen. Schlechte Voraussetzungen für den Aufbau eines gleichwertigen Angebots, wie ihn das DIMDI jahrzehntelang vorgehalten hatte.

Die Literatursuche in Deutschland steht damit zwar nicht vor dem Aus, wie die Deutsche Apotheker Zeitung titelte, aber doch wesentlich schlechter da als z.B. in der Schweiz, wo die Verfügbarkeit der herausragenden Embase-Datenbank zum Standard an medizinischen Fakultäten zählt.

Dass die Informationsinfrastruktur im Bereich Medizin in Deutschland verheerend ist, wird u.a. auch von dem anerkannten Fachmann Gerd Antes von Cochrane Deutschland bestätigt (PDF).

Doch die Bundesregierung beruhigt: Durch den Ausstieg des DIMDI würde sich keine Verschlechterung der Literatursuche ergeben:

Der Zugang zu Literaturdatenbanken über das DIMDI spielt für die Fachöffentlichkeit keine bedeutende Rolle mehr. Hauptinformationsquelle für die Fachöffentlichkeit ist auch beim DIMDI die Datenbank MEDLINE der US National Library of Medicine (NLM), die als PUBMED seit vielen Jahren kostenfrei über das Internet zugänglich ist.

Diese Behauptung ist ein Armutszeugnis für die Struktur der Fachinformation in Deutschland, da – wie oben dargelegt – nicht alle Literatur in einer Datenbank zu finden ist, geschweige denn über das Internet. Alle Experten sind sich einig, dass eine vernünftig durchgeführte systematische Literaturrecherche auf mehreren Datenbanken aufbauen muss, um nicht wichtige Artikel mutwillig zu übersehen. Keine Datenbank kann als die „Ein und Alles“-Medizinerdatenbank angesehen werden. 1 Die jeweils beste Datenbank liefert nur etwa die Hälfte der publizierten Publikationen. Dies wird von Topfer et al2 unterstützt, die konstatierten: „… literature searches that rely on only one or the other database will inevitably miss pertinent information.“ Eine kürzliche Arbeit3 unterstrich dies: „The coverage of bibliographic databases varies considerably due to differences in their scope and content. Researchers wishing to identify systematic reviews should not rely on one database but search multiple databases.“

Literatur

  1. K. John „Zur Auswahl aus dem Angebot von Literaturdatenbanken für Medizin: Überlappung und Zuverlässigkeit der beim DIMDI angebotenen Datenbanken“ Nachrichten für Dokumentation, 35:195-198 (1984)
  2. L.A. Topfer, A. Parada, D. Menon, H. Noorani, C. Perras, M. Prat-Serra „Comparison of literature searches on quality and costs for health technology assessment using the MEDLINE and EMBASE databases“ International Journal of Technology Assessment in Health Care 15(2): 297-303 (1999) PMID 10507189
  3. John Rathbone*, Matt Carter, Tammy Hoffmann and Paul Glasziou „A comparison of the performance of seven key bibliographic databases in identifying all relevant systematic reviews of interventions for hypertension“ Systematic Reviews (2016) 5:27 [Open Access]

Foto: DavidPinoPhotography @ Shutterstock

Landing-Page für Amboss

Wie berichtet haben wir aus QVM-Mitteln Amboss nicht nur weiter lizenzieren sondern auch für die Vorklinik erweitern können!

Für alle, die bereits registriert sind, ändert sich nichts: Sie können weiter in Amboss arbeiten und kreuzen. Die Vorklinik ist automatisch für Sie freigeschaltet.

Für alle, die noch nicht mit Amboss gearbeitet haben: Sie können sich auf der Landing Page (s.u.) registrieren. Bitte beachten Sie, dass Sie sich innerhalb des Hochschulnetzes befinden (oder VPN machen) und nur die Original Uni-Münster-E-Mail-Adresse verwenden, d.h. a_adam01@uni-muenster.de (erkennbar daran, dass sie weniger als 9 Zeichen und keinen Punkt hat). Alias-Emailadressen wie albert.adam@uni-muenster.de funktionieren nicht.

Die Landing-Page mit allen weiteren Infos finden Sie unter https://www.miamed.de/amboss/campuslizenz/muenster.

Da die allermeisten Studierenden für das 2. Staatsexamen nur noch mit Amboss kreuzen, wird der Klinik-Teil von Thieme examen online ab dem 1.4.2017 nicht mehr zur Verfügung stehen.

Datenbank AnimAlt-ZEBET (Alternativen zu Tierversuchen)

Die englischsprachige Volltextdatenbank der ZEBET (Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch) am Bundesinstitut  für Risikobewertung (BfR) in englischer Sprache enthält bewertete Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen (Alternativmethoden).

Sachgebiete sind die Biomedizin und angrenzende Gebiete, insbesondere Pharmakologie, Pharmazie, Toxikologie, Bakteriologie, Virologie, Parasitologie, Lebensmittelhygiene, Immunologie, Neurologie, Krebsforschung und Tierproduktion.

Quellen sind ca. 800 verschiedene Fachbücher und Fachzeitschriften, Gesetze, Richtlinien, Normen und Empfehlungen, Arzneibücher, Dissertationen und Kongressberichte. Suchbar sind die Bezeichnung der Methode, Schlagwörter, Bewertung, Zusammenfassung und bibliografische Angaben.

In AnimAlt-ZEBET werden Methoden dokumentiert, durch deren Anwendung
• das Leiden der Tiere im Experiment vermindert (Refinement),
• die Anzahl der Versuchstiere reduziert (Reduction)
oder
• Tierversuche ersetzt (Replacement) werden.

 

Grafik © BfR

med – Das Magazin der Zweigbibliothek: Ausgabe 2-2016

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Die zweite Ausgabe des Bibliotheksmagazins 2016 ist mit folgenden Beiträgen erschienen.

Inhalt

Die gedruckte Ausgabe der Bibliothekszeitung med finden sie ab Mitte nächster Woche in der Bibliothek. Wenn Sie ein oder mehrere Exemplare für sich oder zur Auslage haben möchten, schicken wir Ihnen diese gerne zu. Das PDF finden Sie auf unserem E-Pflichtserver unter der URL Dieser Beitrag wurde am von in Arbeitsplätze, Bibliothek, Datenbanken, e-Books, Easystudium, Fakultät, Impact Faktor, Zeitschriften veröffentlicht. Schlagworte: , , , .

2017 gibt es eine Campuslizenz für Amboss

amboss

Soeben erreicht uns die Nachricht, dass – vorbehaltlich der Zustimmung durch das Rektorat – unser Antrag genehmigt wurde, die Campuslizenz für Amboss zu verlängern. Damit wird Amboss allen Medizinstudierenden vom 1.1.-31.12.2017 für unbegrenztes Kreuzen im Browser und als App zur Verfügung stehen.

Amboss ist ein Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm von Miamed für die Vorklinik und Klinik, das per Browser bzw. App (iOS und Android) benutzt werden kann.

BrowZine: Fachzeitschriften per App lesen und uptodate bleiben

browzine

BrowZine von Third Iron ermöglicht den Angehörigen der Universität Münster den leichten Zugriff auf tausende lizenzierte Zeitschriften. Eine übersichtliche Regalansicht erlaubt das komfortable Browsen durch die (vorher ausgewählten) Lieblingszeitschriften. Die Zeitschriften können sachlich oder über den Titel gefunden werden. Mit einem Klick wird das Inhaltsverzeichnis des aktuellen Heftes geöffnet. Neue Hefte werden automatisch heruntergeladen, so dass man immer uptodate ist.

BrowZine kommt erst auf mobilen Endgeräten voll zur Geltung. Es ist für iOS, Android und Kindle programmiert worden, kann aber auch mit jedem Browser aufgerufen werden (und ist damit auch Surface-tauglich). Dazu muss man sich im IP-Adressenbereich der Hochschule befinden (von ausserhalb ist VPN nötig).

Wenn Sie BrowZine installiert haben, wählen Sie bitte die Universität Münster / University of Munster aus, damit Ihnen alle von uns abonnierten Zeitschriften zur Verfügung stehen (s.o.). Achten Sie darauf, dass Sie VPN aktiviert haben und klicken Sie auf „Continue“. Nun können Sie die Fachklassifikation benutzen, um Ihre Lieblingstitel auswählen und den kompletten Artikel herunterzuladen.

Der Zugang zu BrowZine steht zunächst bis Ende 2017 zur Verfügung.