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- Lehrende/r: Luisa Marie Lüken
Das Kolloquium dient der Begleitung von Studierenden bei ihrer Vorbereitung des Exposés und der Abschlussarbeit und bietet Raum für Diskussionen. Hierfür gehen wir auf die Anforderungen einer Abschlussarbeit sowie Grundlagen politikwissenschaftlicher Forschung ein. Wir besprechen unter anderem die Arbeitsplanung und -organisation, die Konkretisierung des Forschungsgegenstandes und der Forschungsfrage, das Forschungsdesign, qualitative Methoden und forschungsethische Reflexionen, die Verbindung von Theorie und Empirie sowie die Struktur einer Abschlussarbeit. Teilnehmende stellen ihre Fortschritte, Exposés und ggf. Teile ihrer Arbeit vor und können aufkommende Fragen und mögliche Herausforderungen gemeinsam reflektieren.
Alle Studierenden, die ihre Abschlussarbeit bei mir schreiben, sollten am Kolloquium teilnehmen.
- Lehrende/r: Ulrike Krause
Wer schon einmal vor der Klasse stand weiß, wie wirkungsvoll die Körpersprache des Lehrers ist. Teilweise bewusst und manchmal auch ganz unbeabsichtigt senden wir Signale, auf die die Schüler reagieren. Dieses Blockseminar unterstützt Sie dabei, Ihre eigene Körpersprache einzuschätzen und stimmig einzusetzen. Durch eine klare und authentische Körpersprache vor einer Klasse erfüllen Sie Erwartungen an Ihre Leitungsrolle und definieren Ihre Beziehung zu den Schülern. Gestalten Sie diese Rolle bewusst und Ihrer Persönlichkeit gemäß. In Übungen wird u.a. behandelt: Haltung und Stand, Körperausrichtung, Distanzen, Raumwege und Bewegungsrichtungen, Blickkontakt, Mimik, Gestik, Umgang mit Medien und Unterlagen, nonverbale statt verbale Sprache und Verhalten in herausfordernden Situationen z.B. einer Konfrontation mit Schülern.
- Lehrende/r: Heike Appel
Das Projektseminar befasst sich mit kognitiver Förderung (von Kindern und Jugendlichen) im Fußball und verknüpft dabei Theorie, Praxis und Forschung. Einen exemplarischen Fokus stellen die exekutiven Funktionen dar. Es werden theoretische Hintergründe beleuchtet und die Studierenden erfahren die praktische Umsetzung kognitiver Förderung auf dem Platz. Darauf aufbauend planen und entwickeln sie selbst kleine Einheiten zur Förderung kognitiver Funktionen und führen diese durch. Darüber hinaus erhalten sie forschungsmethodische Einblicke im Bereich Kognition im Sport.
- Lehrende/r: Malte Stoffers
Hauptinhalt der Voresung ist die Klassifikation der kristallographischen Gruppen. Das sind Untergruppen aller Isometrien der Ebene und entsprechen den Isometriegruppen von 'Tapetenmustern'. In der Vorlesung behandeln wir die Isometrien der Ebene, die endlichen Untergruppen, sowie die sogenannten Friesgruppen als einführende Beispiele. Höhepunkt ist die Klassifikation der kristallographischen Gruppen.
der Link zum Learnweb
- Lehrende/r: Lutz Hille
- Lehrende/r: Hannah Ötting
- Lehrende/r: Nina Springer
Zusammenfassung
Das Seminar richtet sich in erster Linie an Studierende ohne vorherige Kenntnisse, die ein Interesse daran haben, sich mit dem Themenkomplex der russischen Geopolitik im postsowjetischen Raum auseinanderzusetzen.
Angeregt durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine im Jahr 2022 widmet sich das Seminar der russischen Geopolitik. Ziel des Seminars ist es, die komplexe Natur des russischen Vorgehens in groben Zügen zu erfassen und gegebenenfalls in einen tieferen Bedeutungskontext einordnen zu können. Hierzu erfolgt eine erste Analyse verschiedener, völkerrechtlich nicht anerkannter De facto Staaten im postsowjetischen Raum: von Abchasien bis Transnistrien. Die Russische Föderation fungiert in allen diesen Regionen als maßgeblicher Unterstützer zur Aufrechterhaltung staatsähnlicher Strukturen. Da sich die Thematik hauptsächlich auf territoriale Machtansprüche und die Kontrolle bestimmter Räume konzentriert, liegt der Schwerpunkt des Seminars auf den geopolitischen Aspekten der russischen Außenpolitik. Die Kritische Geopolitik bildet hierbei einen möglichen theoretischen Rahmen.
Es werden keine Vorkenntnisse zur Kritischen Geopolitik vorausgesetzt. Grundlegende Kenntnisse in politischer Theorie sind zwar nützlich, jedoch nicht zwingend erforderlich. Teilnehmer*innen ohne vorherige theoretische Erfahrung sind ebenfalls willkommen!
Die Teilnahme am Seminar erfordert eine aktive Beteiligung an den Diskussionen während der Veranstaltung. Darüber hinaus ist die Bereitschaft zum Lesen der Texte zu den jeweiligen Themen unerlässlich, da sie als Grundlage für die strukturierten Plenumsdiskussionen dienen.
Organisatorisches: Sollte es nicht möglich sein, an der ersten Auftaktveranstaltung (07.04.2025) teilzunehmen, bitte ich um eine möglichst frühzeitige Rückmeldung, ob die Teilnahme am Seminar weiterhin gewünscht wird, da ansonsten der Seminarplatz an Studierende vergeben wird, die keinen Platz erhalten haben. Zudem findet bei der Auftaktveranstaltung die Einteilung in die Präsentationsgruppen statt.
Studienleistung: Präsentation mit Diskussionsthesen und Moderation der Diskussion
Prüfungsleistung: Präsentation + Hausarbeit
Zur Einführung:
Helmig, Jan (2007): Geopolitik - Annäherung an ein schwieriges Konzept. In: APUZ 20-21/2007 (http://www.bpb.de/apuz/30477/geopolitik-annaeherung-an-ein-schwieriges-konzept?p=all).
- Lehrende/r: Shana Recken
Eine Anmeldung in HISLSF dient der Organisation der Vorlesung und sollte nach Möglichkeit vorgenommen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Verbuchung Ihrer Leistungen in QISPOS ist jedoch auch ohne vorherige Anmeldung via HISLSF möglich.
Die Vorlesung führt in Fragen und Konzepte der Kindheitsforschung ein. Die Kindheitsforschung kommt dabei mit ihren theoretischen Perspektiven auf Kinder und Kindheit wie auch ihrer konkreten empirischen Auseinandersetzung mit der Komplexität der Lebenswelt von Kindern in den Blick. Akteurschaft, Partizipation und Voice werden als Maximen eines Verständnisses vom Kind und einer Forschung mit Kindern vorgestellt und auf ihre erziehungswissenschaftlichen Implikationen befragt. Generationales Ordnen, Peerkultur und Kinderrechte werden als zentrale Kontexte für die sozialen Konstruktion des Kindes erörtert und in ihrer Konkretisierung als ethnografische Kindheitsforschung vorgestellt. Im letzten Teil werden posthumanistische Forschungsperspektiven und -projekte vorgestellt, die Kindheit als Forschungsgegenstand fragwürdig machen bzw. auf neue Weise perspektivieren.
- Lehrende/r: Christina Huf
Das Seminar zielt auf die Durchführung eigener erster Forschungsprojekte ab. Nach einer Einführung in die qualitative Forschung werden Sie in Gruppen im Rahmen einer Feldforschung eigene Daten erheben. Anschließend werden die Daten KI-gestützt kategorisiert, analysiert und kritisch hinsichtlich ihrer Plausibilität reflektiert. Die Lehrveranstaltung schließt mit der Präsentation der Ergebnisse im Rahmen einer gemeinsamen Poster-Session.
- Lehrende/r: Dennis Krämer
Datum: 05.–06. Juni 2025
Referent*innen: Weber, Benjamin , Dietz, Katharina , Voltz, Dennis
Ort: Auditorium, ULB Münster (Donnerstag), Galerie, ULB Münster (Freitag)
Unser zweitägiger Workshop richtet sich an wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und Studierende im Bereich Digital Humanities und bietet Ihnen die Gelegenheit, sich mit den neuesten Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) vertraut zu machen.
In der heutigen KI-Landschaft entwickeln sich LLMs rasant weiter und eröffnen Geisteswissenschaftler*innen eine Vielzahl neuer Möglichkeiten zur Analyse von Texten, zur Automatisierung von Forschungsprozessen und zur Unterstützung von Lehrmethoden. Diese Technologien können helfen, große Textmengen schnell zu analysieren, Muster zu erkennen und neue Ansätze zur Interpretation von Daten zu liefern. Der Workshop vermittelt Ihnen nicht nur einen umfassenden Überblick über LLMs und deren Funktionsweise, sondern gibt Ihnen auch praktische Tools an die Hand, um sofort mit der Arbeit zu beginnen.
Workshop-Inhalte im Detail:
- Überblick über LLMs: Wir beginnen mit einer grundlegenden Einführung, in der die Teilnehmenden erfahren, was LLMs sind und wie sie funktionieren. Mit praktischen Beispielen und einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zu UniGPT zeigen wir Ihnen, wie Sie sofort mit LLMs arbeiten können, während wir auch Zugang über APIs und einen Vergleich verschiedener Modelle wie GPT, Claude, Llama und Gemini behandeln.
- Lokale LLM GUIs: Für diejenigen, die LLMs lokal installieren möchten, erläutern wir die entsprechenden Schritte. Wir diskutieren, welche Modelle lokal laufen können und welche Besonderheiten dabei zu beachten sind, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
- APIs: Ein grundlegendes Verständnis von APIs ist für die erfolgreiche Nutzung von LLMs entscheidend. Wir werden die Funktionsweisen von APIs erläutern und Ihnen zeigen, wie Sie GPT-APIs sowie lokale APIs effektiv nutzen können, um Ihre Forschungsarbeit zu unterstützen.
- Prompt Engineering und Anwendungen: Hier führen wir in das Prompt Engineering ein – einem wertvollen Werkzeug, um LLMs gezielt anzusprechen. Sie lernen Best Practices und konkrete Anwendungsbeispiele, die Ihnen helfen, Ihre Lehre und Forschung zu bereichern.
- Finetuning und Small Language Models: Wir betrachten die Grundlagen des Finetunings von LLMs, diskutieren ihre Vor- und Nachteile und öffnen das Feld für kleine Sprachmodelle (SLMs) und deren praktischen Nutzen in der Forschung.
- Retrieval Augmented Generation (RAG): Abschließend erläutern wir die Prinzipien von RAG-Systemen sowie notwendige Implementierungen und nutzen eine praktische Übung, um das Gelernte in die Tat umzusetzen.
Die Teilnehmer*innen müssen Laptops mit Internetzugang mitbringen. Der Workshop steht allen geisteswissenschaftlich Forschenden der Universität Münster sowie Studierenden des Zertifikats Digital Humanities offen. Die Teilnehmendenzahl ist auf 20 begrenzt. Um Anmeldung bis zum 2. Juni unter scdh@uni-muenster.de wird gebeten. Bitte geben Sie dabei auch an, ob Sie die Schulung im Rahmen des DH-Zertifikats besuchen möchten oder als Mitarbeiter*in.
Teilnahme an zwei SCDH-Schulungen und das (kollaborative) Erstellen eines Blogbeitrags im DH-Blog ermöglicht es Ihnen, für das DH-Zertifikat einen Leistungspunkt (1 ECTS) zu erwerben.
Hinweis: In einigen Workshop-Sessions werden wir in Python programmieren, daher sind Kenntnisse in Python von Vorteil aber nicht obligatorisch. Teilnehmende mit Vorkenntnissen können Google Colab oder das Jupyter Hub der Uni Münster als Entwicklungsumgebung nutzen. Für eine grundlegende Einführung in Python empfehlen wir unseren Kurs "Programmieren für Geisteswissenschaftler*innen: Grundlagen in Python".
- Lehrende/r: Dennis Voltz
Kriege ‒ organisierte, gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen mehreren Gruppen ‒ lassen sich in Altvorderasien anhand schriftlicher, bildlicher und materieller Quellen von frühstaatlicher Zeit bis zum Versiegen der keilschriftlichen Überlieferung nachverfolgen. Dieser Kurs geht dem Phänomen anhand keilschriftlicher Quellen nach und bietet auf Grund repräsentativer, diachroner Textzeugnisse einen Überblick über ausgewählte historische, politische, militärische und gesellschaftliche Aspekte von Krieg.
Kenntnisse in Keilschriftsprachen sind nicht erforderlich.
Der Kurs findet 14-tägig im Wechsel mit "Krieg im alten Vorderasien aus der Perspektive archäologischer Quellen" (J. Kreppner, AM 2b.3/3b.3) statt. Es empfiehlt sich, beide Kurse zu belegen.
- Lehrende/r: Janoscha Kreppner
- Lehrende/r: Ingo Schrakamp
In unserem Fach wird viel zu wenig gestritten. Jede*r Wissenschaftler*in publiziert die Ergebnisse der eigenen Studie und nimmt Bezug auf die Ergebnisse anderer Studien, manchmal auch kritisch, aber echte Kontroversen mit ausführlichen Argumentationen gibt es selten. In diesem Kurs sollen einige grundlegende Kontroversen um theoretische Konzepte (z.B. Objektivität im Journalismus, Journalismus und Aktivismus), um empirische Studien (z.B. Uwe Krügers Studie zur Meinungsmacht) oder um eher politische Publikationen (z.B. zur alternativen Medienkritik) behandelt werden.
Studienleistung: Auseinandersetzung mit und Referat zu einer Kontroverse
Prüfungsleistung: Referat mit Ausarbeitung oder Hausarbeit ohne Referat
- Lehrende/r: Armin Scholl
Dozenten: Prof. Dr. Tobias Brandt und Sebstian Zumholte
(Institut für Wirtschaftsinformatik)
Termine:
Kick-off 09.05.2025 10-14 Uhr
Design Thinking Workshop 16.05.2025 10-14 Uhr
Abschlusspräsentation 06.06.2025 10-14 Uhr
- Lehrende/r: Tobias Brandt
- Lehrende/r: Shariga Sivanathan
- Lehrende/r: Sebastian Zumholte
- Lehrende/r: Katja Eschen
- Lehrende/r: Stefanie Kemme
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Die Kinderrechte bieten eine normative Basis für die Ausgestaltung von Schule und Unterricht. In diesem Seminar wird – in Kooperation mit dem parallel stattfindenden Seminar Children‘s right education in the EFL Classroom (Prof.‘in Dr. Frauke Matz) erarbeitet, wie die Kinderrechte in die Unterrichtsgestaltung einfließen können. Neben dem Kinderrechtewissen sind es fragen der Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechte, die besonders adressiert werden. Ermöglicht wird durch die Kooperation der Seminar ein übergreifendes Angebot mit Workshop-Charakter an den Blocktagen. Expert*innen aus dem Feld werden als externe Referent*innen eingeladen.
- Lehrende/r: David Rott
- Lehrende/r: Tobias Brandt
- Lehrende/r: Ann-Kathrin Meyer
- Lehrende/r: Lea Püchel
- Lehrende/r: Silke Sommer
- Lehrende/r: Johannes Jakob Heinrich von Ivernois
In diesem Seminar werden aktuelle Entwicklungen und Ausprägungen im Bereich der künstlichen Intelligenz untersucht und eingeordnet. Dabei werden verfügbare Programme und Plattformen im Rahmen der Sitzungen verwendet, untersucht und diskutiert. Zur Einordnung der gesellschaftlichen Bedeutung der Entwicklungen und Ausprägungen werden die grundlegenden Methoden und Betrachtungsweisen der Sozioinformatik herangezogen.
Die Prüfungsleistung ist eine Hausarbeit nach Maßgabe der Prüfungsordnung. Zum Bestehen der Studienleistung werden relevante Technologien untersucht und die Arbeitsergebnisse entsprechend aufbereitet und der Gruppe hinterher präsentiert.
- Lehrende/r: David Louis Bardiau
In den letzten Jahren sind bei der Entwicklung der Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) enorme Fortschritte zu beobachten, die jetzt schon massiven Einfluss auf die Alltags- und Arbeitswelt haben. Aber auch in Bezug auf das menschliche Selbstverständnis wirft der Fortschritt der KI zahlreiche Fragen auf: Kommen KI-Systemen bestimmte Bewusstseinsqualitäten zu, die sie zu denkenden und fühlenden Subjekten machen? Oder, umgekehrt gewendet, zeigt sich an der KI, dass auch der menschliche Geist in Wirklichkeit nichts anderes ist als eine komplexe Input-Output-Maschine? Diesen Fragen soll sich im Seminar anhand subjekt- und technikphilosophischer Zugänge angenähert werden.
- Lehrende/r: Sarah Scotti
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl; Anmeldung erforderlich.
Dieses Seminar entspricht der LV 2 im Modul EW B9b der PO 21.
- Lehrende/r: Cynthia Kohring
Eine Anmeldung in HISLSF dient der Organisation der Vorlesung und sollte nach Möglichkeit vorgenommen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Verbuchung Ihrer Leistungen in QISPOS ist jedoch auch ohne vorherige Anmeldung via HISLSF möglich.
Diese Vorlesung entspricht der LV 1 im Modul EW B9b der PO 21.
- Lehrende/r: Claudia Equit
- Lehrende/r: Mark Deiters
- Lehrende/r: Michael Heghmanns
- Lehrende/r: Stefanie Kemme
- Lehrende/r: Leonie Steinl
- Lehrende/r: Moritz Vormbaum
Die Lehrveranstaltung setzt es sich zum Ziel, die Relevanz der Kontrastiven Linguistik für die Zweitspracherwerbsforschung aufzuzeigen. So bietet die Veranstaltung zum einen Einblicke in Methoden des Sprachvergleichs, zum anderen beschäftigt sie sich mit Zweitspracherwerbsstudien, die aufbauend auf kontrastiven Sprachanalysen crosslinguistische Einflüsse im Zweitspracherwerbsprozess untersuchen. Im Fokus stehen Arbeiten, die sich mit dem Zweitspracherwerb des Deutschen beschäftigen. Nach einer Einführungsphase werden im Seminar Projektgruppen gebildet, die selbständig eine sprachvergleichende Darstellung eines sprachlichen Phänomens erarbeiten und anhand von authentischen L2-Lernerdaten, die von der Seminarleitung zur Verfügung gestellt werden, die Rolle der Erstsprache beim Zweitspracherwerb untersuchen. Während dieser Gruppenarbeitsphase organisieren die Studierenden ihren Arbeitsprozess weitgehend selbständig. Zum Abschluss des Seminars werden die Projektergebnisse vorgestellt.
- Lehrende/r: Sophia Eing
- Lehrende/r: Verena Wecker
Schülerzentrierte Methoden bieten in besonderem Maße die Möglichkeit, Unterrichtsthemen multiperspektivisch und in authentischen Dialogen zu erörtern. In diesem Seminar sollen allgemeine motivationale und kognitive Grundlagen kooperativen Lernens sowie insbesondere argumentative Methoden und Prozesse anhand von Forschungsbefunden behandelt und anschließend Schlussfolgerungen für die praktische Umsetzung kooperativen Lernens in der Schule gezogen werden. Die Teilnehmer:innen erarbeiten sich diese Inhalte größtenteils unter Anwendung kooperativer Lernmethoden, um im Laufe des Seminars auch Erfahrungen mit deren praktischer Anwendung, Vorteilen und Schwierigkeiten zu machen.
WICHTIG:
Um Ihren Seminarplatz wahrzunehmen, ist die Teilnahme an der Vorbesprechungstermin notwendig. Sollten Sie keinen Seminarplatz bekommen haben, aber nachrücken wollen, so schreiben Sie bitte eine E-Mail an den Dozenten, um auf die Warteliste zu kommen. Falls Plätze nicht angenommen werden, könnten Sie somit noch zum Zuge kommen.
- Lehrende/r: Benjamin Brummernhenrich
While migrating to Italy and the Balkan Peninsular during the 4th and 3rd centuries BC, the so-called Celts got into contact with Mediterranean coinage systems. From the 3rd century BC onwards, the first golden coins were minted north of the Alps in the region of the Iron Age La Tène culture attributed to the Celts. Going along with the development of the pre-urban Oppida culture of the late La Tène Period (2nd/1st century BC) coins became more and more important. However, not always and not everywhere coins were used as bare instruments of payment in the sense of a monetized economy. Instead, the use of coins was very complex and differed from region to region. Dealing with Celtic coins, questions of social structure and religion are touched as well as the economic system of the late La Tène society. In the course, an overview over the Celtic coinage system will be given and so a deeper insight into the urbanized Oppida culture will be gained. Every participant will have to prepare a paper.
Auf ihren Wanderungen nach Italien und auf die Balkanhalbinsel im 4. und 3. Jh. v. Chr. lernten die sogenannten Kelten mediterranes Münzwesen kennen. Ab dem 3. Jh. v. Chr. wurden die ersten Goldmünzen nördlich der Alpen im Bereich der den Kelten zugeschriebenen eisenzeitlichen Latènekultur geprägt. Mit der Entwicklung der präurbanen Oppidakultur in der jüngeren Latènezeit (2./1. Jh. v. Chr.) bekamen Münzen dort eine immer größere Bedeutung. Allerdings wurden sie nicht immer und nicht überall als reine Zahlungsmittel im Sinne einer Geldwirtschaft eingesetzt. Die Verwendung von Münzen war vielschichtig und regional unterschiedlich. Sie berührt Fragen der Sozialstruktur und der Religion ebenso wie Fragen nach der Ökonomie der spätlatènezeitlichen Gesellschaft. In der Übung soll in Form von Referaten ein Überblick über das keltische Münzwesen erarbeitet und so ein tieferer Einblick in die schon städtisch geprägte Oppidakultur gewonnen werden.
- Lehrende/r: Claudia Tappert
Karl Mannheim setzt sich in seinem zum Klassiker der Soziologie avancierten Werk „Ideologie und Utopie“ (2015 [1929]) mit dem nach wie vor hoch aktuellen Phänomen auseinander, dass die eigentlich gleiche Welt verschiedenen Beobachtenden verschieden erscheint. Dies hat soziale (und politische) Konsequenzen, die er u.a. mit den Titelgebenden Begriffen Ideologie und Utopie zu beschreiben versucht.
Seine Ergebnisse kulminieren dabei in der Begründung einer neuen Forschungsrichtung, die er als Wissenssoziologie bezeichnet. Dieser geht es hauptsächlich darum, die Seinsgebundenheit des Wissens einerseits überhaupt erst aufzuzeigen und andererseits die aus ihr resultierende „erkenntnistheoretische Relevanz [...] zum Problem zu machen“ (Mannheim 2015: 229; H.i.O.).
Der Lektürekurs vollzieht die mannheimschen Argumentationen nach und klärt die dabei zentralen Begriffe. Zeil ist die Weiterentwicklung fachwissenschaftlicher Lesekompetenzen sowie der Erwerb kritischer Analysefähigkeiten und Grundlagenwissen soziologischer Theorie.
- Lehrende/r: Christian Keitel
- Lehrende/r: Heike Winke
- Lehrende/r: Heike Winke
Dit examenskolloquium vindt elk semester, zowel in het zomer- als wintersemester plaats.
Dit colloquium is enerzijds bedoeld voor alle studenten Nederlands die momenteel aan een bachelor of masterscriptie werken (alle studierichtingen) en anderzijds voor alle studenten die zich willen voorbereiden op het schrijven van een scriptie. Op deze zitting zullen korte presentaties worden gehouden door de studenten en algemene problemen en aspecten van afstudeerscripties besproken worden. Iedereen is van harte uitgenodigd om mee te luisteren en te discussiëren.
- Lehrende/r: Gunther De Vogelaer
- Lehrende/r: Lutgart Missinne
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Im Zuge der Fachkräftesicherung in Deutschland und der anhaltend hohen Zahl nicht ausbildungsreifer Jugendlicher hat sich in den letzten Jahren eine Diskussion darüber entwickelt, welche Kenntnisse und Kompetenzen für einen erfolgreichen Einstieg in die Ausbildung erforderlich sind. Gegenstand dieses Seminars wird es sein, die Rolle der Schule und die Bedeutung der Berufsorientierung bei der Kompetenzentwicklung herauszuarbeiten. Neben dem Kompetenzbegriff werden Begriffe wie Ausbildungsreife, Berufswahlkompetenz, Berufseignung und Vermittelbarkeit etc. erörtert. Verfahren zur Kompetenzfestellung, die Bedeutung berufsorientierender Selbstkonzepte sowie Aspekte der individuellen Förderung werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
- Lehrende/r: Elisabeth Buschmann
Der Begriff „islamische Welt“ bezeichnet die Gebiete des Nahen und Mittleren Ostens, Nordafrikas und Zentral-, Süd- und Südostasiens mit einer muslimischen Bevölkerungsmehrheit. Das Seminar wendet sich den Minderheiten in diesem geografischen Raum zu und behandelt religiöse und konfessionelle Gruppen, die häufig eher peripher in Erscheinung treten. Wie aber lebten Christen, Juden, Zoroastrier oder Ismailiten in einer sunnitischen und schiitischen Mehrheitsgesellschaft? Welche rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gab es? Anhand welcher Quellen wissen wir heute etwas hierzu?
- Lehrende/r: Philip Bockholt