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Georg Simmel und Max Weber sind zwei zentrale Gestalten der Soziologie. Beide waren nicht nur Gründungsmitglieder der 1909 gegründeten Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS), sondern standen auch im Austausch, was einen ertragreichen Vergleich verspricht. Die beiden Denker werden oft als Theoretiker der Moderne gelesen. Doch darauf lassen sie sich jedoch keinesfalls reduzieren: Ästhetik, Herrschaft, Urbanität und – wenn auch meist eher implizite – Kulturkritik sind als Themenbereiche ebenso vorzufinden und nicht selten mit der Frage nach der Moderne verflochten. Im Seminar wollen wir uns auf die Religionssoziologie konzentrieren: Wie unterscheiden sich die Ansätze Webers und Simmels im Allgemeinen? Welche theoretischen Grundhaltungen werden eingenommen und was bedeutet das für die Methodologie? Welches Religionsverständnis lässt aus den Schriften ziehen? Bei der ausgewählten Lektüre soll deutlich werden, dass der Wert der Texte nicht auf die Fachgeschichte beschränkt ist. Weber und Simmel bieten auch der heutigen Soziologie wichtige Anknüpfungspunkte und Ansätze, die wir gemeinsam herausarbeiten wollen. Literatur: Simmel, Georg: Gesammelte Schriften zur Religionssoziologie, Berlin 1989. Weber, Max: Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Tübingen 1986-.
- Lehrende/r: Manuel Pachurka
Für die slavischen Literaturen stellt die Romantik eine zentrale Epoche dar. Literatur und kulturelle Selbstreflexion gehen hier eine enge Verbindung ein. Der Literatur kommt in den sich herausbildenden Nationalbewegungen eine bedeutende Rolle zu, und Europa-weit anzutreffende Konzepte werden den jeweiligen kulturellen und politischen Gegebenheiten angepasst und entsprechend unterschiedlich umgesetzt. So spiegelt sich etwa in der russischen Literatur die imperiale Aneignung des Kaukasus in den Südlichen Poemen Puskins oder der Prosa Lermantovs. Für die polnische Romantik wird vor dem politischen Hintergrund der Teilungen des Staates zwischen fremden Mächten insbesondere das von Mickiewicz vertretene Konzept des polnischen Messianismus prägend. Die tschechische nationale Wiedergeburtsbewegung und ähnlich die ukrainische misst der Literatur programmatischen Wert zu. Beobachten lässt sich so, wie Konzepte der Romantik in den unterschiedlichen Kulturen unterschiedliche Umsetzungen erfahren.
So waren das in der deutschen Frühromantik entwickelte, philosophieaffine Konzept der Universalpoesie und die damit verbundene Aufwertung der Literatur gegenüber der Philosophie für den Literaturzentrismus der russischen Kultur äußerst attraktiv. Zu einem wandernden Konzept wurde auch der Byronismus, jene Form von Poemen, die um einen charakteristischen, von der Gesellschaft in Weltschmerz enthobenen Helden kreisen und die exemplarisch zunächst bei Byron gestaltet und dann vielfach unter dem Schlagwort des byronistischen Helden rezipiert wurde. Eine deutliche Auseinandersetzung mit diesem Typus findet sich in Aleksandr Puskins Evgenij Onegin. Auch der tschechische Romantiker Karel Hynek Mácha knüpft mit seiner Gestaltung eines zerrissenen Helden in Máj (Der Mai) hier an. Für die tschechische Romantik, die sich vor allem im Zeichen der nationalen Wiedergeburt vollzieht, ist aber auch die idealisierende Hinwendung zum ,einfachenVolk‘, die sich ebenfalls in vielen Kulturen der Zeit beobachten lässt, von besonderem Gewicht – exemplarisch in Karel Jaromír Erbens Balladensammlung Kytice (Der Blumenstrauß). Ähnliches gilt für Taras Sevcenkos für die ukrainische Literatur äußerst wirkmächtige Gedichtsammlung Kobzar’, die bereits mit dem ein Lauteninstrument aufrufenden Titel auf das Liedhafte anspielt.
Empfohlene Literatur: Um zum Einstieg einen literarhistorischen Überblick zu erhalten, seien für die jeweiligen Slavinen folgende Arbeiten empfohlen: Rudolf Neuhäuser: Die russische Literatur von Karamzin bis Puskin. In: Klaus Heitmann (Hg.), Europäische Romantik II. Wiesbaden 1982, 322-351. – Milos Sedmidubský: Tschechische Literatur zwischen nationaler Romantik, Weltschmerz und Biedermeier. In: Norbert Altenhofer / Alfred Estermann (Hgg.), Europäische Romantik III. Wiesbaden 1985, 463-486. – Grazyna Królikiewicz: Literatur der Romantik. In: Waclaw Walecki (Hg.), Polnische Literatur. Annäherungen. Krakau – Oldenburg 1999, 83-111. – Koschmal, Walter: Taras Sevcenko. Die vergessene Dichter-Ikone. München 2014.
- Lehrende/r: Irina Wutsdorff
Die Veranstaltung thematisiert die Syntax des Deutschen. Im Fokus stehen eigene Analyseversuche in Form von Baumgraphen (nach Eisenberg). Studienleistung ist ein Referat mit eigenen Satzanalysen, eine Hausarbeit kann z.B. über syntaktische Zweifelsfälle im Deutschen oder zum Vergleich unterschiedlicher Grammatiken oder Einführungen in die Grammatik des Deutschen geschrieben werden.
- Lehrende/r: Netaya Lotze
- Lehrende/r: Lioba Müller
„Wer auf eine Verähnlichung von Ost und West setzt, der wird noch lange warten müssen. Deutschland ist ungleich vereint und wird es bleiben – was sich auch in Wahlergebnissen widerspiegelt.“ (Mau, DerSpiegel 10.06.2024)
Warum sollte das so sein? Diese Frage ist offenbar nicht leicht zu beantworten, denn schließlich lässt sich, wenn auch langsamer als erhofft, eine Auflösung von immer mehr Ost-West-Differenzen feststellen wie die im Juni verkündigte Lohngleichheit auf dem Bau oder die Reduzierung des Gender-Pay-Gap in den westlichen Landesteilen auf in der DDR früher übliche Differenzen. Dadurch, so das Ergebnis des ersten Seminars zur Seminarreihe ‚(Keine) selbstbestimmte Öffentlichkeit in D-Ost‘ im WiSe2023, reihen sich Ost-West-Differenzen in die gut bekannten Unterschiede innerhalb der alten BRD wie das Nord-Süd- oder Stadt-Land-Gefälle ein. Auch ist die Annahme einer nicht selbstbestimmten ostdeutschen Öffentlichkeit aktuell nicht mehr ganz überzeugend: Die Kolonialisierungsbehauptung lässt sich institutionell und personell empirisch zwar für die entgrenzte Generation (Geburtsjahrgänge 1960–72 Ost) belegen, die in vielen wesentlichen Rollenkontexten im neuen Deutschland nach 1990 unterrepräsentiert ist, nicht aber für die Angehörigen der „unberatenen Generation“ (Martens & Holtmann 2017), also der Wende-Jugendlichen und Wende-Kinder (Geburtsjahrgänge 1975 –1986), die als Journalist:Innen, Autor:Innen oder Politiker:Innen ihre ostdeutsche Herkunft nicht mehr verbergen, sondern als andere Beobachtungs- und Interpretationsressource produktiv nutzen. Als Erklärungsansatz wenig passend wirkt aber auch das Fehlen eines ‚1968‘ für Ostdeutschland, weil die politischen und Funktionseliten der DDR anders als große Teile der Generation der misstrauischen Patriarchen oder der Aufbau-Generation (Geburtsjahrgänge 1893–1934), die ihre gesellschaftliche Reputation und Stellung nach Kriegsende 1945 in der alten BRD schnell wieder herstellen konnten, mit dem Beitritt der DDR zum Grundgesetz weitgehend entmachtet wurden und nicht per öffentlicher Protestbewegung oder medial von ihren Stühlen gejagt werden mussten. Und anders als in den ostdeutschen Städten, wo das Rückgabe-vor-Entschädigungs-Prinzip die Mitbesitzer am Volkseigentum ab 1990 ohne Umzug zu Mietern fremden Eigentums machte, blieb die Eigentumsordnung in kleineren Gemeinden (bis ca. 3000 EW) durch die DDR unangetastet und sind privates Wohneigentum, selbständiges Handwerk und Landwirtschaft auch heute der dominierende Ordnungsrahmen in den neuen Bundesländern. Warum also bleibt der Osten anders, wird in seinen Städten wie Landgemeinden so gewählt wie gewählt wurde, also mehrheitlich Parteien links und rechts der Mitte sowie mit deutlich höheren Wahlanteilen der Kleinparteien? Woher rühren die höhere Veränderungs- und Fremdenangst, die Sorge um eine Fremdbestimmung? Inwiefern wirkt die Erfahrung der plötzlichen Erosion absoluter Macht, vom Verlust sozialer Reputation und Stellung, eines schnellen ‚ausgetauscht-werdens‘, die Einführung einer andere Politik- und Verwaltungsordnung in aktuellen Urteilen und Einschätzungen zu politischen Institutionen, Rollen, Akteuren, Konflikten und deren Ursache fort, auch wenn sie in der Zeit ab 1990 zwar nicht selbst erlebt, aber doch zumindest medial oder bei den Menschen in der unmittelbaren Nachbarschaft beobachtet wurde?
Diese Frage, die einen zentralen Forschungszweig der KMW adressiert, die Frage von (Medien)Vertrauen, von Urteilsbildung und dem Verhältnis von Wahrnehmung und Urteilen, wollen wir im Wintersemester im dritten Teil der Seminarreihe ‚(Keine) selbstbestimmte Öffentlichkeit in D-Ost‘ in einer Art Forschungswerkstatt nunmehr aus der individuellen Perspektive beleuchten.
Hinweis: Der Abschluss eines Seminars dieser Reihe in einem früheren Semester ist keine Voraussetzungen für den Besuch dieses Kurses im WiSe 2024/25.
- Lehrende/r: Jan Willimzig
- Lehrende/r: Jens Woelke
Lehrkräfte sind in unserer medial-digitalisierten Welt aufgefordert, ihre Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, dass Raumdarstellungen über Sprache konstruiert werden und sich kulturelle Merkmale im Sprechen über Raum manifestieren. Die Bildungsstandards der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) weisen darüber hinaus Kommunikation als Kompetenzbereich explizit aus und umreißen diesen Kompetenzbereich mit der Fähigkeit, „geographische/geowissenschaftliche Sachverhalte zu verstehen, sich angemessen unter der Verwendung der Fachsprache auszudrücken und damit anderen verständlich zu machen”. Im Seminar sollen zunächst theoretische Grundlagen diskutiert werden, die dann anschließend in Handlungsmöglichkeiten im Rahmen einer sprachsensiblen Unterrichtsgestaltung umgesetzt werden.
- Lehrende/r: Sonja Schwarze
Internationale Migration verstärkt die Diversität und verändert ländliche Räume. Das ländliche Südwestfalen, insbesondere das Sauer- und Siegerland sind als das eigentliche „industrielle Herz“ des heutigen NRWs bereits seit Jahrzehnten durch internationale Arbeitsmigrant*innen (insbesondere aus Südeuropa) mitgeprägt. Durch diese Zuwanderung kam es zu einer soziodemographischen, soziokulturellen und sozioökonomischen Heterogenisierung. Die Zuwander*innen haben nicht nur auf die Wirtschaft, sondern auch auf den Wohnungsmarkt und insbesondere das Sozialleben vielfältige Auswirkungen. Am Beispiel von ausgewählten Kommunen im Sauerland soll u.a. untersucht werden, inwieweit die Zuwander*innen in die Aufnahmegesellschaft integriert sind, wie zufrieden sie mit den Gegebenheiten auf dem Arbeitsmarkt, dem Wohnungsmarkt und mit den Lebensbedingungen vor Ort allgemein sind oder wie das Zusammenleben zwischen Migrant*innen und (Bio-)Deutschen funktioniert. Ein besonderer Fokus liegt auf den Wohnbedingungen, den Wohnstandortpräferenzen und der Wohneigentumsbildung sowie deren Folgewirkungen in entspannten Wohnungsmärkten. Das konkrete empirische Vorgehen wird im Seminar gemeinsam erarbeitet.
Der Auftakt des Projektseminares mit einer inhaltlichen Einführung sowie der methodischen Vorbereitung der Geländearbeit findet als Block statt: 18./19.10. bzw. 25./26.10. (IfG, Münster) statt. Die empirische Geländearbeit vor Ort erfolgt in ausgewählten Kommunen des Sauerlandes/Südwestfalens. An Methoden ist v.a. die Durchführung von Haushaltsbefragungen und Experteninterviews vorgesehen.
Zur Vorbereitung wird außerdem ein gemeinsamer Geländetag ins Sauerland angeboten. Die Geländearbeit im Sauerland findet anschließend in Kleingruppen an Einzeltagen vor Ort statt. Die Seminargruppe trifft sich i.d.R. n. V. dienstags 10 bis 12:00 Uhr.
- Lehrende/r: Christian Krajewski
Sprachliche Zweifelsfälle begegnen uns ständig in unserem Alltag; so sind uns teilweise noch Merksprüche aus der Schule wie z.B. "tuten tut der Nachwächter" (Kritik an Konstruktionen mit "tun") oder "Deutsch ist eine würde-lose Sprache" (Kritik an der Umschreibung des Konjunktiv II mit "würde") bekannt und in Grammatikforen wird bisweilen regelrecht über Konstruktionen wie "meine Schwester ist größer WIE/ALS ich" diskutiert. Ähnlich wie in der Schule löst "fehlerhafter" Sprachgebrauch häufig heftige Kritik oder Befürchtungen bezüglich eines zunehmenden "Sprachverfalls" aus. Tatsächlich deuten sprachliche Zweifelsfälle jedoch auf einen im Gang begriffenen Sprachwandel hin. Ein Blick in die Geschichte der deutschen Sprache zeigt, dass sich ähnliche Sprachwandelprozesse bereits seit dem Beginn der schriftlichen Überlieferung finden lassen. Im Seminar werden ausgewählte sprachliche Zweifelsfälle im Deutsche diskutiert und sprachhistorisch erläutert.
- Lehrende/r: Sophia Jana Oppermann
Basics für Niveau A1 der deutschen Sprache.
- Lehrende/r: Charitini Kotsidou
Das Seminar beleuchtet die Besonderheiten und Funktionsweisen von Schrift und literarischer Kommunikation als Kulturtechnik aus mediävistischer Perspektive am Beispiel des Artusroman Iwein, den Hartmann von Aue um 1200 verfasst hat. Ein Schwerpunkt liegt auf der Handschriftenkultur des Mittelalters und Aspekten der Überlieferung, die ein Spezifikum der Erscheinungsform von Schrift bieten. Die Handschriften in ihrer Materialität sollen als Rezeptionszeugnisse betrachtet werden. Die Gattung Artusroman wird exemplarisch anhand des Iwein vorgestellt. Unter anderem werden wir die Konzeption von Autorschaft und Erzählerfigurationen in den Blick nehmen, um ein historisches Verständnis von Schreiben und literarischer Kommunikation zu erarbeiten. Schließlich soll die Aneignung in der Rezeption in einem weiteren Kontext erschlossen werden, indem wir erhaltene Iwein-Fresken und Artefakte untersuchen. Dabei gilt es stets zu reflektieren, wie die besprochenen Materialien und die gewonnenen Erkenntnisse in der Grundschule eingesetzt werden können. Der mittelhochdeutsche Text liegt in neuhochdeutschen Übersetzungen vor.
- Hartmann von Aue: Iwein. Mittelhochdeutsch / Neuhochdeutsch. Hrsg. u. übers. von Rüdiger Krohn. Komm. von Mireille Schnyder. Durchges. Ausg. Stuttgart: Reclam 2012 (Reclams Universal-Bibliothek, 19011).
- Lehrende/r: Simone Kügeler-Race
In diesem Seminar erarbeiten wir gestützt durch authentische Beispiele von Schülertexten bis zu historischen Texten aus der frühen Neuzeit die Prinzipien, die dem Schriftsystem des Deutschen zugrundeliegen. Dabei unterscheiden wir Graphematik als Ebene des grammatischen Systems einer Sprache von Orthographie, der Normierung dieser sprachlichen Ebene und loten auch aus, wo sich Systematik und Normierung ins Gehege kommen. Wir fragen nach den Funktionen schriftsprachlicher Regularitäten und untersuchen, wie sie sich historisch herausgebildet haben und wie sie erworben werden. Das erarbeitete Fachwissen beziehen wir dann auch auf schreibdidaktische Diskussionen, z.B. darauf, wie man satzinterne Großschreibung im Deutschen vermitteln kann.
- Lehrende/r: Antje Dammel
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Die heutige Struktur des deutschen Bildungssystems hat sich im Laufe der Geschichte entwickelt und ist auch gegenwärtig weiteren Entwicklungen und Veränderungen unterworfen. Im Seminar werden die historischen Vermächtnisse, die sich noch heute in der Struktur des Bildungssystems spiegeln, analysiert sowie aktuelle Entwicklungstrends untersucht, die das Bildungssystem strukturell als auch inhaltlich herausfordern: demografische Entwicklungen, Digitalisierung, Ausbau der frühen als auch der ganztägigen Bildung, Inklusion, Expansion des Gymnasiums, Wachstum des Privatschulsektors, Veränderungen im tertiären Bildungssektor. Als Antwort auf diese Herausforderungen werden die Bildungsreformen der beiden vergangenen Dekaden unter einer sowohl nationalen als auch internationalen Vergleichsperspektive betrachtet.
- Lehrende/r: Sabine Gruehn
Münster in Westfalen ist aus unterschiedlichen Perspektiven eine sprachlich sehr diverse Stadt. Neben der vorherrschenden deutschen Standardsprache werden zahlreiche Fremdsprachen (Migrantensprachen, Sprachen von Touristen usw.) in der Stadt gesprochen. Dies hat Einfluss auf die öffentlichen, schriftsprachlichen Zeichen, die in der Stadt zu finden sind. Münster gehört zum westfälischen Sprachgebiet. Die niederdeutschen Dialekte haben historisch gesehen eine erhebliche Bedeutung, werden heute in der Stadt aber wohl nur noch selten gesprochen. Der Einfluss des Niederdeutschen in der städtischen Umgangssprache ist dennoch bis heute deutlich erkennbar. Und schließlich ist Münster für eine Sondersprache auch überregional bekannt, nämlich für die Masematte, die bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts in unterschiedlichen Stadtteilen weit verbreitet war und bis heute die Sprache in Münster beeinflusst.
Ziel des Seminars ist es, einen Überblick über die sprachliche Vielfalt in Münster zu erhalten. Die Besonderheiten der einzelnen Sprachen, Varietäten und Stile sollen erarbeitet und die Interaktion der Sprachformen miteinander analysiert werden. Es soll Gelegenheit zu eigenen empirischen Arbeiten geben, die bislang noch wenig erforschte Varietäten (z.B. die Jugendsprache der Stadt Münster) in den Blick nehmen.
- Lehrende/r: Helmut Spiekermann
- Lehrende/r: Feixue Zhao
Krimis gehören seit vielen Jahrzehnten zu den populärsten Formaten im deutschen Fernsehen. Mit der Reihe „Stahlnetz“ entstand bereits in den 1960er-Jahren eine sehr erfolgreiche Kriminalserie in der Bundesrepublik. Seit 1970 strahlt die ARD die Tatort-Serie aus, die bis heute ein Millionenpublikum erreicht. Neben genretypischen Motiven und Konstellationen werden in diesen Krimis immer wieder gesellschaftlich brisante Themen und soziale Konfliktlagen in Szene gerückt. Und selbstverständlich lassen sich in Szenerie und Handlung zeittypische Gesellschaftsbilder erkennen.
Die Übung möchte aus kultur-, sozial- und politikgeschichtlicher Perspektive ausgewählte westdeutsche Fernsehkrimis der 1950er bis 1990er Jahre auf die in ihnen vermittelten Gesellschaftsbilder hin analysieren. Ein Auswahlkriterium ist, dass die Krimis im nordrhein-westfälischen Ruhrgebiet spielen. Dabei eröffnen sich eine Fülle von möglichen Fragen: Welche gesellschaftlichen Bilder werden vermittelt, welche sozialen Gruppen geraten in den Blick? Um welche kriminellen Handlungen geht es und inwieweit spiegeln diese gesellschaftliche Konflikte der Entstehungszeit der TV-Serien? Wie werden Themen wie arm und reich, soziale Devianz, Geschlechterbilder, Migration, Rechtsextremismus, Alkohol und Drogen oder auch der sozioökonomische Strukturwandel im Ruhrgebiet thematisiert?
Grundsätzlich fragt die Veranstaltung danach, welchen Quellenwert fiktionale Filme im Allgemeinen und Fernsehkrimis im Besonderen für Historikerinnen und Historiker haben können. Ziel ist nicht zuletzt, einen kritisch-konstruktiven Umgang mit Filmen als historischer Quelle zu vermitteln. Von den Teilnehmenden werden Grundkenntnisse der Sozialgeschichte der Bundesrepublik Deutschland erwartet sowie die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit in einer Referatsgruppe.
Nach zwei Vorbereitungsterminen im LWL-Medienzentrum für Westfalen wird der Hauptteil der Veranstaltung ein Blockseminar mit Verpflegung am 10./11. Januar 2025 in der Akademie Franz-Hitze-Haus sein. Seitens des Franz Hitze Hauses wird dafür ein Kostenbeitrag von 40 € p.P. erhoben.
- Lehrende/r: Markus Köster
- Lehrende/r: Christoph Lorke
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Erziehungswissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass im Vergleich zu anderen Bildungssystemen insbesondere das deutsche Bildungssystem soziale Ungleichheit (re-)produziert. Durch diese Erkenntnisse wurde die Bildungsbenachteiligung von Schüler*innen aus zugewanderten Familien zu einem zentralen Thema. Soziale und Bildungsungleichheit stehen also in einem engen Zusammenhang, der auch Studierende mit ,Migrationshintergrund‘ in Deutschland betrifft. Im Seminar werden wir uns mit diesen Aspekten von Ungleichheiten im Bildungssystem auseinandersetzen, wobei die Klärung der Frage zentral ist, warum diese sozialen Disparitäten im deutschen Bildungssystem im Vergleich zu anderen Bildungssystemen so stark ausgeprägt sind.
- Lehrende/r: Andreas Gkolfinopoulos
Eine Anmeldung in HISLSF dient der Organisation der Vorlesung und sollte nach Möglichkeit vorgenommen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Verbuchung Ihrer Leistungen in QISPOS ist jedoch auch ohne vorherige Anmeldung via HISLSF möglich.
In der Vorlesung wird zunächst in die Disziplin Berufs-pädagogik eingeführt. Dabei wird u.a. auf die Genese, disziplinäre Verortung sowie auf Gegenstands- und Forschungsfelder dieser Disziplin eingegangen. Standards wissenschaftlichen Arbeitens werden ebenfalls bearbeitet. Hierauf folgt im Zusammenhang des Begriffspaares Disziplin - Profession eine thematische Einführung in das berufliche Handlungsfeld von Lehre-rinnen und Lehrern. Kennzeichen professionellen Lehrer-handelns werden ebenso thematisiert wie bildungs-politische Standards und konkrete Aufgaben von Lehrerinnen und Lehrern an Berufskollegs. Ebenfalls erfolgt eine Auseinandersetzung mit Aufgaben betrieblichen Bildungspersonals. Hieran schließt sich eine inhaltliche Auseinandersetzung mit begrifflichen und rechtlichen Grundlagen sowie strukturellen Merkmalen des deutschen Berufsbildungssystems an. Die Dualität des deutschen Berufsbildungssystems wird ebenso betrachtet wie die beruflichen Teilsysteme (Übergangsbereich, schulische Berufsausbildung) und es wird ein besonderer Blick auf die Zielgruppen beruflicher Bildung gerichtet. In diesem Kontext werden Fragen von Inklusion in der beruflichen Bildung thematisiert. Unter der Perspektive, Bildungsprozesse im Lebenslauf abzubilden, erfolgt des Weiteren eine inhaltliche Auseinandersetzung mit beruflichen Bildungsprozessen in der Perspektive des individuellen Lebenslaufes.
- Lehrende/r: Mona Massumi
- Lehrende/r: Sophie Niehoff
- Lehrende/r: Neele Räker
- Lehrende/r: Ulrike Weyland
Zentrales Ziel des Seminars ist das Verfassen einer grammatiktheoretischen Hausarbeit zum Deutschen. Dafür bearbeiten die Studierenden in der ersten Semesterhälfte verschiedene Problemfälle der Wortartendefinition (z. B. was unterscheidet Adjektive von Adverbien? Welche Besonderheiten weist die deutsche Grammatik im Vergleich zu anderen Sprachen auf?). Die Studierenden problematisieren dabei Ihr Wissen aus der Grammatikübung. Im zweiten Teil des Semesters führen die Studierenden Vorarbeiten zu ihrem Hausarbeitsthema durch (u.A. durch das Erstellen einer ersten Literaturliste mit Feedback).
Students will complete their first term paper on German grammar. To do this, they will compare German to other languages and discuss problematic cases like the differentiation of adjectives vs. adverbs.
- Lehrende/r: David Benedikt Wirthmüller
Im Seminar werden einführend morphologische Grundbegriffe vertieft, unterschiedliche Wortbildungstypen des Deutschen analysiert und Problemfelder der Wortbildung sowie Kategorisierungsschwierigkeiten diskutiert. Im zweiten Teil stehen Fragen der Ortho-Graphie, des Wortbildungswandels sowie morphologische Besonderheiten im Sprachgebrauch und in unterschiedlichen Anwendungsfeldern (Werbung, Verwaltungssprache etc.) im Vordergrund.
- Lehrende/r: Ilka Lemke
- Lehrende/r: Peter Oestmann
- Lehrende/r: Petra Scherbening
Vor knapp 80 Jahren ging der Zweite Weltkrieg zu Ende. Aber endete auch die Gewalt? Im Seminar rekonstruieren wir zunächst, wie unterschiedlich das Kriegsende weltweit und in Europa verlief. In vielen Fällen setzte sich Gewalt fort, z.B. in Form von Bürgerkriegen oder Racheakten. Dies bildet den Ausgangspunkt für regionalhistorische Perspektiven auf die Umbruchszeit: Wie erlebte die Zivilbevölkerung die unmittelbare Nachkriegszeit? Frauen, Männer, Jugendliche oder Kinder machten unterschiedliche Gewalterfahrungen, genauso wie Menschen aus Minderheiten-Communities. Gewalterfahrungen hatten ein Kontinuum und wurden in der deutschen Nachkriegsgesellschaft unterschiedlich bewertet. Deshalb richten wir im Seminar mit der Frage „Was bleibt von der Gewalt“ den Blick nicht in erster Linie auf die im Nachkriegsdeutschland allseits beschwiegene Täter-Gewalt, sondern auf den Stellenwert erlittener Gewalt und von Gewaltopfern.
- Lehrende/r: Claudia Kemper
Werden Kommas oder Kommata gesetzt, wenn der Bericht über Praktika, Praktiken oder Praktikas geschrieben wird? Dieses Seminar beschäftigt sich mit Zweifelsfällen bei der Pluralbildung im Deutschen. Besonders bei Entlehnungen sind häufig konkurrierende Pluralformen im Sprachgebrauch zu beobachten. Im Rahmen des Seminars wird anhand dieser übergeordneten Forschungsfrage wissenschaftliches Arbeiten geübt. Durch eigene Forschungsprojekte wird die erste sprachwissenschaftliche Hausarbeit vorbereitet.
- Lehrende/r: Rieke Siemon
- Lehrende/r: Sophia Jana Oppermann
Wissenschaftler wie der Makrosoziologe und Träger des Leibniz-Wissenschaftspreises sowie des Communicator-Preises der DFG Steffen Mau vertreten die These, dass Deutschland im Hinblick auf die Transformation zu einer liberal-demokratischen Ordnung seit 1989 eine Sonderrolle markiert: „Im Unterschied zu anderen osteuropäischen Transformationsstaaten [gibt es] keine eigene Öffentlichkeit in Ostdeutschland, die eine […] Debatte über ihre Vergangenheit selbstbestimmt führe – Westdeutschland sei eben immer schon dabei, seitdem die Vereinigung als eine Selbstauslieferung der ostdeutschen Konkursmasse an den Westen stattgefunden habe.” (Mau in Siemons 2023). Ein 1968 wie in der alten BRD, als junge Westdeutsche die Eltern- und Großelterngeneration in einem kritischen gesellschaftlichen Diskurs nach deren Rolle und Mitwirkung während der Naziherrschaft in Deutschland 1933 bis 1945 befragen konnte, gab es nur kurz nach dem Mauerfall, nach der deutschen Einigung am 03.10.1990 aber nicht mehr. Dadurch war es den jüngeren Generationen bis heute nicht möglich, Fragen nach dem Verhalten der Eltern und Großeltern in und zur DDR – wichtig zum Verständnis des Verhältnisses von Alltag und Macht, von Institutionen und persönlichen Spielräumen in West wie in Ost – öffentlich zu klären. Laut Mau zusätzlich problematisch: Indem sich die für Ostdeutsche nach wie vor wichtigen, gesellschaftlich und medial aber unbearbeiteten Transformationsthemen für die westdeutsche Bevölkerung längst erledigt haben (siehe auch Gabriel et al. 2015), können letztere die Unterschiede, die für Osteuropäer zentral sind, nicht erkennen und die sich daraus ergebenden anderen Perspektiven nicht einnehmen und auch nicht produktiv weiter denken: Dadurch gelingt kein Verständnis der gesellschaftlichen Frustrationen in Ostdeutschland, in Osteuropa sowie in den weniger wohlhabenden westeuropäischen Ländern, werden auf den Rechtsruck, das Erstarken der AfD und zunehmende Demokratiemüdigkeit und Medienfeindlichkeit kaum zielführende Antworten gefunden.
Andere Autorinnen haben das Problem ausgeführt: So bemerkt Tröger (2019), dass westdeutsche Wirtschaftsinteressen und das Eigeninteresse der Bundesregierung eine basisdemokratische Wende in der Presselandschaft der ehemaligen DDR verhinderten” oder Mohl (2013) dass „es keine gute Idee war, die einstigen [SED]-Parteiblätter einfach ihrem Schicksal zu überlassen und selbst bei der Besetzung der Spitzenposten auf eine Regelanfrage bei der Gauck-Behörde zu verzichten,” weil damit Personen wie der 1991 von der FAZ-Geschäftsführung eingesetzte Chefredakteur der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) und vormalige IM der Staatssicherheit der DDR „[…] Positionen ein[nehmen und verbreiten konnten], die völlig inakzeptabel […]” (Mohl 2013) und für den gelingenden gesellschaftlichen Diskurs eher nicht förderlich waren. Oder Mühl-Benninghaus (2022), dass „die Informationen über die neuen Länder im öffentlich-rechtlichen Rundfunk […] westliche JournalistIinnen […] mit jenen für Auslandskorrespondentlnnen typischen Blickwinkeln [übernahmen]”, was Konsequenzen für deren Nutzung hatte (siehe die Studie von Spielhagen 1995 und die Feststellung einer „doppelten Öffentlichkeit" durch Rosenbauer und Stolte 1995) bzw. „dass seitens der ARD keinerlei Interesse bestand, die westdeutschen Zuschauerinnen mit den ostdeutschen Erfahrungen, resultierend aus unterschiedlichen Kulturen und Identitäten, zu konfrontieren [.]” und sich „ein aus diesem Spannungsfeld erwachsender kritisch-kontrollierender und reflektierender Journalismus […] nicht entwickeln [konnte]” und „stattdessen [...] [in den neuen Ländern] nur ein oft regionalspezifischer Ratgeberjournalismus.”
In wie fern diese Einschätzungen zutreffen und wie die aus demokratischer und gesellschaftlicher Perspektive nicht gelungene Transformation des Mediensystems der ehemaligen DDR auf die heutige mediale Realität nachwirkt, wollen wir – nach rekapitulieren der Mediensystemtransformation beginnend am Ende der DDR und fortgeführt als die Bundesländer MV, BRB, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen – im Kurs am Beispiel lokaler Informationen/Medien in Thüringen untersuchen, zu denen aufgrund einer Kooperation bei einem laufenden Forschungsprojekt der TU Dresden für die TLM verschiedene Daten (Anbieterkataloge, Beitragsmitschnitte/-aufzeichnungen, Experteninterviews) vorliegen.
Als Beiträge (für Referate, Hausarbeiten, Berichte) möglich und gewünscht sind (qualitative) Analysen zur Sprache und Perspektive einzelner Berichte, systematische Analysen (standardisierte IA) zu Inhalten und Struktur der lokalen Berichterstattung, ergänzende Erhebungen über die Relevanz und das Verstehen solcher Beiträge in der Bevölkerung, zu deren Aufnahme, Verarbeitung und Verbreitung in den interpersonalen Netzwerken, zur Beteiligung an der Produktion lokaler Informationen und zur Frage, wie und auf weche Weise sich etwaige tatsächliche oder wahrgenommene Defizite von Selbstbestimmtheit im Diskurs über Transformationsfragen beheben lassen.
Literatur:
Gabriel, O. W., Holtmann, E., Jaeck, T., Leidecker-Sandmann, M., Maier, J. & Maier, M. (2015), Deutschland 25. Gesellschaftliche Trends und politische Einstellungen, Bonn.
Mohl, A. (2013). Gutachten für die Enquete-Kommission 5/1 des Brandenburger Landtags „Personelle und institutionelle Übergänge im Bereich der brandenburgischen Medienlandschaft” (https://gruene-fraktion-brandenburg.de/uploads/documents/Website_Content/110620_Gutachten_Mohl_Medienlandschaft.pdf)
Mühl-Benninghaus, W. (2022). Der Aufbau des öffentlich-rechlichen Rundfunks in Ostdeutschland. Eine Bilanz nach 30 Jahren (https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/507050/der-aufbau-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks-in-ostdeutschland/).
Tröger, M. (2019). Pressefrühling und Profit. Wie westdeutsche Verlage 1989/1990 den Osten eroberten. Köln: Halem Verlag.
Oschmann, D. (2022). Wie sich der Westen den Osten erfindet (https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/deutschland-wie-sich-der-westen-den-osten-erfindet-17776987.html).
Siemons, M. (2023): Gespräche über den Osten: Oschmann, Hoyer und die DDR (https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/dirk-oschmann-und-katja-hoyer-ueber-die-ddr-19174941.html).
Spielhagen, E. (1995). Zuschauererwartungen und -reaktionen auf die Programmangebote von ARD und ZDF in den neuen Bundesländern. Ergebnisse der Ost-Studie der ARD/ZDF Medienkommission. Media Perspektiven, (8), 362 -392.
Stolte, D. & Rosenbauer, H. (1995): Die doppelte Öffentlichkeit. Zur Ost-Studie der ARD/ZDF-Medienkommission. Media Perspektiven, (8), 358-361.
- Lehrende/r: Jens Woelke
- Lehrende/r: Christian Fischer-Bakker
- Lehrende/r: Patricia Linnemann
Sprache ist primär mündlich. Das meint zum Einen, dass kulturhistorisch Menschen zunächst das Sprechen und dann das Schreiben erlernt haben und zum Anderen, dass Kinder zunächst Sprache als Laut und dann erst als Schrift erlernen. Für Sie als angehende Grundschullehrer*innen ist es daher essentiell, den Aufbau des Lautsystems des Deutschen zu verstehen und beschreiben zu können. Im Seminar widmen wir uns zunächst ausführlich der Beschreibung von Lauten und dem dafür benötigten Handwerkszeug. Im weiteren Verlauf des Seminars widmen wir uns dann der systematischen Beschreibung des Deutschen auf den Ebenen Laut, Silbe und Intonationsphrase. Abschließend werden vertiefende Themen wie Vorleseintonation besprochen.
Language is primarily oral. This means, on the one hand, that culturally and historically, people first learned to speak and then to write and, on the other hand, that children first learn language as a sound and only then as writing. As a prospective primary school teacher, it is therefore essential for you to understand and be able to describe the structure of the German phonetic system. In the seminar, we will first look in detail at the description of sounds and the tools required for this. In the further course of the seminar, we will then focus on the systematic description of German on the levels of sound, syllable and intonation phrase. Finally, in-depth topics such as reading intonation will be discussed.
- Lehrende/r: Timo Schürmann
Dieser Kurs ist für Studierende des Masterstudiengangs "Geospatial
Technologies", die keine Vorkenntnisse im Deutschen haben. In dem Kurs
lernen Sie erste Grundlagen der deutschen Sprache kennen. Ziel ist eine
Basis-Kommunikationsfähigkeit in Alltag und Studium. Im Kurs üben Sie
einfache Satzstrukturen und elementares Vokabular. // This course is
designed for students of the International Master in Geospatial
Technologies who have no previous knowledge of German. Students will
learn the first basics of the German language. The goal is a basic
ability to communicate in everyday life and at university. In the course
you will practise simple sentence structures and elementary vocabulary
- Lehrende/r: Theresa Viefhaus
Eine gute Aussprache ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Kommunikation. Im Mittelpunkt des Aussprachetrainings stehen daher die besonderen Ausspracheschwierigkeiten von Deutschlernern beim Erwerb des Deutschen. Es werden phonetische Regeln vermittelt, die dann in Hör- und Sprechübungen ihre Anwendung finden. Übungen im „Freien Sprechen“ sowie das Lesen und Vortragen von Texten bilden dabei den zentralen Aspekt des Sprechtrainings Der Kursbesuch hilft den Teilnehmenden: - die deutschen IPA (Internationales Phonetisches Alphabet) Symbole, die in Wörterbüchern zu benutzen, verstehen und anzuwenden; - die Beziehung zwischen der Aussprache und dem deutschen Schriftsystem zu verstehen; - die grundlegenden artikulatorischen Merkmale der deutschen Sprachlaute zu verstehen, beschreiben und anzuwenden; - rhythmische Gruppen, Intonations- und Betonungsmuster zu verstehen und zu produzieren; - die allgemeine Hör- und Sprechfähigkeit zu verbessern
- Lehrende/r: Ulrich Wannagat
Herzlich Willkommen im Sommersemester 2024 und dem Learnwebkurs der Arbeitsgemeinschaft zum Deutschen und Europäischen Verfassungsrecht I am Mittwoch von 14-16 Uhr bei Maren Eilers.
Wir treffen uns ab dem 25.4.2024 mittwochs von 14-16 Uhr (c.t.) im Raum SRZ 115. Den Raum findet ihr im Seminarraumzentrum, Orléans-Ring 12.
WICHTIG: Da der 1. Mai auf einen Mittwoch fällt, findet unsere zweite AG-Einheit am Montag, den 29.4. von 12-14 Uhr (c.t.) im Raum G 32 (Georgskommende 14) statt.
Die Falltexte für unsere erste Einheit findet ihr bereits jetzt im Kurs, macht euch gerne schon erste Gedanken dazu, sodass wir am Mittwoch produktiv starten können.
Ich freue mich auf die Arbeit mit euch! :-)
Bis dahin,
Maren
Liebe AG-Teilnehmer:innen,
herzlich willkommen zur Arbeitsgemeinschaft zum Deutschen und Europäischen Verfassungsrecht I.
Als wöchentlicher AG-Termin ist Dienstag von 10:15- 11:45 Uhr vorgesehen. Wir treffen uns im Raum JUR 253, den ihr im Juridicum findet. Unsere erste Einheit findet am 23.04.24 statt.
Vor der jeweiligen AG-Einheit werde ich hier im Learnweb bereits den Sachverhalt hochladen, den Ihr gerne schon einmal vorab lesen könnt. Nach den AG-Einheiten findet Ihr an dieser Stelle dann auch die Lösungen zu den Fällen sowie die Powerpoint-Präsentation.
Ich freue mich, euch am 23.04. kennenzulernen!
Viele Grüße
Lena Westphal
- Lehrende/r: Lena Rebekka Müller-Westphal
Liebe AG-Teilnehmer:innen,
herzlich willkommen zur Arbeitsgemeinschaft zum Deutschen und Europäischen Verfassungsrecht I.
Als wöchentlicher AG-Termin ist Freitag von 10:15- 11:45 Uhr vorgesehen. Wir treffen uns im Raum Cont. BH-9, den ihr bei Georgskommende 33 in dem Container auf dem Parkplatz findet. Unsere erste Einheit findet am 26.04.24 statt.
Vor der jeweiligen AG-Einheit werde ich hier im Learnweb bereits den Sachverhalt hochladen, den Ihr gerne schon einmal vorab lesen könnt. Nach den AG-Einheiten findet Ihr an dieser Stelle dann auch die Lösungen zu den Fällen sowie die Powerpoint-Präsentation.
Ich freue mich, euch am 26.04. kennenzulernen!
Viele Grüße
Lena Westphal
- Lehrende/r: Lena Rebekka Müller-Westphal