DFG-Rundgespräch: „Offene Wissenschaft im Zeitalter generativer KI?“
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Am 2. September 2026 fand das DFG-Rundgespräch „Offene Wissenschaft im Zeitalter generativer KI?“ am Weizenbaum-Institut in Berlin statt, in Kooperation mit dem Zentrum verantwortungsbewusste Digitalisierung (ZEVEDI). Die Teilnehmenden diskutierten aktuelle Veränderungen und Perspektiven für die wissenschaftliche Praxis in Bezug auf künstliche Intelligenz. Prof. Dr. Reinold Schmücker, Sprecher der Kolleg-Forschungsgruppe, hielt einen Impulsvortrag zum Thema „Wissen schützen vor KI?“. Darin hob er hervor, dass Wissen in mindestens sechs Hinsichten schutzbedürftig ist: Als Resultat investierter Mühen und Ressourcen, als prognostische Ressource, als praktische Ressorce, als potentziell kompetitionsetscheidende Ressource, als zentrales Element des menschlichen Welt- und Selbstverständnisses, vor allem aber auch als ein intrinsisch wertvolles Gut. Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine öffentliche Podiumsdiskussion unter dem Titel „Offene Wissenschaft im Wandel – für und mit der Gesellschaft“ mit Prof. Dr. Petra Gehring (ZEVEDI), Dr. habil. Anne Krüger (Weizenbaum-Institut), Prof. Dr. Franziska Böhm (FIZ Karlsruhe), Prof. Dr. Steffen Staab (Universität Stuttgart). Die Moderation hatte Prof. Dr. Sonja Schimmler (Weizenbaum-Institut, TU Berlin, Fraunhofer FOKUS).