Ringvorlesung „Diskriminierungsformen an der Universität begegnen“ im Wintersemester 2026/2027

„Anti“-Diskurse: ihre diskriminierenden Wirkungen in Gesellschaft und Hochschule sowie Möglichkeiten eines kritischen Umgangs mit ihnen

Antidiskurse treten in unterschiedlichen gesellschaftlichen und hochschulischen Zusammenhängen auf. Sie richten sich unter anderem gegen feministische und gleichstellungspolitische Anliegen, gegen geschlechtliche und sexuelle Vielfalt, gegen Diversität und Inklusion sowie gegen wissenschaftliche Erkenntnisse und Institutionen. Die Ringvorlesung nimmt diese unterschiedlichen Erscheinungsformen in den Blick und fragt danach, wie entsprechende Diskurse entstehen, welche Vorstellungen von Normalität, Zugehörigkeit und gesellschaftlicher Ordnung ihnen zugrunde liegen und welche diskriminierenden Wirkungen sie entfalten können.

Die Universität Münster versteht Diversität als strategisches Querschnittsthema und setzt sich für eine Organisationskultur ein, die von gegenseitigem Respekt, Wertschätzung und Chancengerechtigkeit geprägt ist. Vor diesem Hintergrund richtet die Ringvorlesung den Blick auf aktuelle Herausforderungen für eine diskriminierungskritische und diverse Hochschulkultur. Sie verbindet wissenschaftliche Analysen mit der Frage, wie ein kritischer und reflektierter Umgang mit antie­manzipatorischen, anti-diversen und anti-wissenschaftlichen Diskursen gestaltet werden kann.

Das Programm ist hier einsehbar.