Medikamentenrückstände im Wasser stellen eine wachsende Herausforderung dar

Medikamentenrückstände im Wasser stellen eine wachsende Herausforderung für unsere Gesundheit und die Umwelt dar. Das transnationale Projekt PREWAPHARM (https://prewapharm.nweurope.eu/), das im Rahmen von Interreg-NWE durch die EU cofinanziert wird, setzt genau hier an: Ziel ist es, den Eintrag von Arzneimitteln in das Abwasser zu reduzieren und diese möglichst direkt an den Quellen - wie Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen - wieder zu entfernen. Dazu sollen auch Gemeinschaften von Medikamenten-abbbauenden Bakterien genutzt werden.
Im Rahmen des NRW-Tages präsentierten die Arbeitsgruppen von Prof. Bodo Philipp (FB Biologie, Universität Münster) und Prof. Thorsten Kuczius (Institut für Hygiene, UKM) mit den Mitarbeitenden Dr. Johannes Holert, Sarah Peschkes, Greta von Wnuck-Lipinski und Torben Buschmann das Projekt der Öffentlichkeit. Die zahlreichen Besucher konnten ihr Wissen bei einem Quiz testen, die Reinigung von Wasser mittels Aktivkohle live erleben, einen Bioreaktor bestaunen und sich in persönlichen Gesprächen über den Umgang mit Medikamenten und Abwasser informieren.