

Project ACCLIM (2024-2027)
Die Trockenheit der Atmosphäre und des Bodens hat einen starken Einfluss auf den Austausch von Treibhausgasen zwischen terrestrischen Ökosystemen und der Atmosphäre. Im Zuge des Klimawandels nehmen Häufigkeit und Intensität extremer Trockenheit zu, die die ökophysiologische Funktionsfähigkeit der Ökosysteme einschränken. Die Kettenreaktion auf die Ökosysteme, das „Gedächtnis“ vergangener Ereignisse und der Grad der Anpassung der Ökosysteme an zunehmende Trockenheit sind jedoch noch nicht geklärt. Ziel dieses Projekts ist es, die Auswirkungen häufigerer und intensiverer Trockenheit in der Atmosphäre und im Boden auf die Kohlenstoffaufnahme natürlicher Ökosysteme (z. B. Wälder, Grasland, Moore) anhand von Beobachtungen der Gasflüsse auf Ökosystemebene zu quantifizieren und zu verstehen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Erprobung statistischer Methoden zur Quantifizierung des Ökosystemgedächtnisses und der Akklimatisierung sowie auf der Erforschung der zugrunde liegenden kausalen Zusammenhänge in den Austauschprozessen zwischen Ökosystem und Atmosphäre.

