Projekt Lüntener Wald
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Projekt Lüntener Wald (seit 2025)

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Unsere Forschungsstation im Lüntener Wald ist ein Gemeinschaftsprojekt des LWL-Naturkundemuseums und des Instituts für Landschaftsökologie der Universität Münster. Der Turm misst die Treibhausgase in einem Moorwald vor und nach der Wiedervernässung, was dieses Projekt weltweit einzigartig macht. Die Station befindet sich etwa 70 km westlich von Münster in der Nähe der Stadt Vreden im Kreis Borken.

Das Projekt „Lüntener Wald“ liefert seit Mai 2025 Beobachtungsdaten durch kontinuierliche Eddy-Kovarianz-Messungen (EC) von CO₂- und Energieflüssen. Der Turm ist 30 Meter hoch und mit Sensoren für CO₂, Methan und Wasserdampf sowie mit Sensoren zur Erfassung der meteorologischen Bedingungen (Windgeschwindigkeit und -richtung, Luftfeuchtigkeit, Strahlung und Niederschlag) ausgestattet. Mit diesen Instrumenten können wir den Zustand des CO₂-Austauschs im Ökosystem messen.  Darüber hinaus messen wir die Bodentemperatur, die Bodenfeuchte und den Wärmefluss, um besser zu verstehen, wie sich Umweltveränderungen auf den Gasaustausch zwischen dem Lüntener Wald und der Atmosphäre auswirken.


Unser langfristiges Ziel ist es, Einblicke in verschiedene ökologische Prozesse in einem renaturierten Wald zu gewinnen. Dies ist für künftige Renaturierungsprojekte von entscheidender Bedeutung. Das Projekt soll als Beispiel für Klimaschutz- und Anpassungsstrategien in regionalen Gebieten dienen.

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