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Münster (upm/ch)

Mit großer Reputation

Batterieforscher Prof. Dr. Martin Winter erhält Auszeichnung der "International Battery Association"
Prof. Dr. Martin Winter<address>© WWU/MEET</address>
Prof. Dr. Martin Winter
© WWU/MEET

Prof. Dr. Martin Winter, Leiter des Batterieforschungszentrums MEET der Universität Münster, hat maßgeblich dazu beigetragen, die Technologie auf dem Gebiet der Batterieforschung  voranzubringen. So sieht es die "International Battery Association", kurz IBA, und hat ihm dafür nun den "IBA Award" in der Kategorie Technologie verliehen. Insbesondere gilt die Auszeichnung den Leistungen Martin Winters auf dem Gebiet der Entwicklung neuer Batterie-Materialien sowie seinen Verdiensten bei der synergetischen Verbindung von Grundlagenforschung und anwendungsbezogener Forschung. "Die IBA ist eine Organisation mit großer Reputation in der wissenschaftlichen Gemeinschaft. Daher bedeutet mir diese Auszeichnung viel", betont Martin Winter, der seit 1. Januar auch Direktor des neuen Helmholtz-Instituts Münster (HI MS) ist. Insgesamt hat die IBA drei Forscher in den Kategorien Forschung, Technologie und Lebenswerk ausgezeichnet.

Martin Winter ist Gründer und wissenschaftlicher Leiter des Batterieforschungszentrums MEET. Die Abkürzung MEET steht für "Münster Electrochemical Energy Technology". Ein Team aus rund 150 Wissenschaftlern, Ingenieuren und Technikern arbeitet dort in der Forschung und Entwicklung innovativer elektrochemischer Energiespeicher mit höherer Energiedichte, längerer Haltbarkeit und maximaler Sicherheit. Das HI MS "Ionenleiter in der Energiespeicherung" bündelt unter der Leitung Martin Winters die Kompetenzen des Forschungszentrums Jülich, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und der Universität Münster in der Batterieforschung und wird als Außenstelle des Forschungszentrums Jülich betrieben.

Martin Winter war von 2007 bis 2010 Präsident der IBA und hatte im Jahr 2001 bereits den "Research Award" von der Gesellschaft erhalten. Er forscht als Chemiker seit mehr als 20 Jahren im Bereich der elektrochemischen Energiespeicherung und Energiewandlung. Sein Fokus liegt auf der Entwicklung neuer Materialien, Komponenten und Zelldesigns für Lithium-Ionen-Batterien und Superkondensatoren. Er hat eine Professur für "Angewandte Materialwissenschaften zur elektrochemischen Energiespeicherung und Energiewandlung" am Institut für Physikalische Chemie der Universität Münster. Als Mitglied der Nationalen Plattform Elektromobilität berät er die deutsche Bundesregierung. Außerdem berät er als Leiter des wissenschaftlichen Beirats des Batterieforums Deutschland das Bundesministerium für Bildung und Forschung auf dem Feld der elektrochemischen Energiespeicherung.

 

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