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Münster (upm/lt/ja)

Wie handlungsfähig ist Europa in der Flüchtlingsfrage?

Öffentliche Podiumsdiskussion zur Flüchtlingskrise am 21. April im Haus der Niederlande

Die Flucht Hunderttausender nach Europa ist nicht nur eine humanitäre Katastrophe, sondern sie hat auch die Europäische Union in die größte Krise seit ihrer Gründung gestürzt. Wie es nun weitergehen könnte, ist Thema einer öffentlichen Podiumsdiskussion am Donnerstag, 21. April, ab 19.00 Uhr im Haus der Niederlande, Alter Steinweg 6/7. Besondes geht es um die deutsche und die niederländische Perspektive in dieser Frage. Interessierte sind willkommen.

Zu den Referenten gehören Ruprecht Polenz, früherer Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, René Cuperus, Mitarbeiter der niederländischen sozialdemokratischen Wiardi-Beckman-Stiftung sowie Dorothee Feller, Münsters Regierungsvizepräsidentin.

In Deutschland nimmt die politische Zerrissenheit beim Thema Flüchtlinge weiter zu, wie sich zuletzt bei den Erfolgen der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) bei einigen Landtagswahlen zeigte. In den Niederlanden gibt es bereits seit längerem eine starke rechtspopulistische Bewegung, die unter dem Einfluss der Flüchtlingsproblematik noch weiter wuchs.

Die Veranstaltung ist eingebettet in eine Tagung, die vom Zentrum für Niederlande-Studien, der Landeszentrale für politische Bildung NRW, der Rijks-Universität Groningen sowie der Universität Leiden organisiert wird.

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