Mutter mit Kind in der Bibliothek
© WWU - Peter Grewer

Familienbewusstsein an der WWU

Viele Hochschul-Beschäftigte und Studierende stehen vor besonderen Herausforderungen, wenn sie ihre Familie und ihren Beruf beziehungsweise ihr Studium miteinander vereinbaren wollen. Ob Kinderbetreuung, finanzielle Beratung oder Unterstützung bei Pflegefällen innerhalb der Familie: Die Universität Münster bietet bereits vielfältige Hilfe, das Angebot soll weiter ausgebaut werden. Die Pressestelle der WWU hat sich deshalb entschieden, das Thema und die entsprechenden Herausforderungen unter dem Stichwort „Familienbewusstsein“ ein halbes Jahr lang intensiv und differenziert zu beleuchten – viel Spaß bei der Lektüre!

Ringvorlesung zum Familie(n)leben: Vortrag am 24. April fällt aus

Historikerin Prof. Dr. Isabel Heinemann spricht stattdessen am 29. Mai über "Die Familie im Nationalsozialismus"
Symbolfoto<address>© WWU - Peter Grewer</address>
© WWU - Peter Grewer

Der Vortrag am Montag, 24. April, zum Auftakt der Ringvorlesung "Familie(n)leben: Interdisziplinäre Antworten" der Kontaktstelle "Studium im Alter" fällt aus. Stattdessen spricht Historikerin Prof. Dr. Isabel Heinemann am Montag, 29. Mai, über "Die Familie im Nationalsozialismus".

Lernen zwischen Hörsaal und Wickeltisch

"Es war eine bewusste Entscheidung von uns, bereits im Studium eine Familie zu gründen"
<address>© WWU - Kathrin Nolte</address>
© WWU - Kathrin Nolte

Anna Gerding studiert an der Universität Münster Englisch und Französisch auf Lehramt. Manche Dozenten reagieren mit Verwunderung, wenn die 29-Jährige um eine Fristverlängerung bittet, weil sie ein Kind hat.

Die Zukunft der Pflegenden

Am Institut für Christliche Sozialwissenschaften der WWU läuft ein Forschungsprojekt zur Situation von Pflegenden
<address>© Zhenikeyev/colourbox.de</address>
© Zhenikeyev/colourbox.de

Prof. Marianne Heimbach-Steins und Dr. Christina Schwer untersuchen die Pflegearbeit im häuslichen Umfeld in Deutschland und in verschiedenen europäischen Nachbarstaaten.

Zwischen Windeln und Wissenschaft

In einem Workshop an der Universität Münster setzten sich junge Väter mit ihrer Rolle auseinander
Bernd Christmann mit seiner Tochter Karla<address>© WWU/Juliette Polenz</address>
© WWU/Juliette Polenz

WWU-Wissenschaftler Bernd Christmann spricht im Interview mit Juliette Polenz über die Inhalte des Seminars und die Anregungen, die der 37-jährige Vater mitgenommen hat.

Familienbewusstsein als "spezifische Herausforderung"

Podiumsdiskussion mit NRW-Ministerin Kampmann
Jutta Dalhoff (v.r.n.l.), Dr. Regina Ahrens, Matthias Schwarte, Christina Kampmann und Norbert Robers diskutierten über Familienfreundlichkeit an Hochschulen.<address>© WWU - Peter Grewer</address>
© WWU - Peter Grewer

Interessante Aspekte zur Kinderbetreuung, zu Zeitverträgen in der Wissenschaft und zur Zukunft der deutschen Hochschullandschaft bereicherten am Mittwoch (8. März) die Podiumsdiskussion "Mehr Schein als Sein? Familienbewusstsein an der WWU".

Mit familienbewusster Personalpolitik dem Fachkräftemangel die Stirn bieten

Das Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik an der WWU veröffentlicht Studie über familienbewusste Maßnahmen am Universitätsklinikum
<address>© FFP/Caroline Queda</address>
© FFP/Caroline Queda

Die jetzt veröffentlichte Studie „Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch das Programm audit berufundfamilie – eine Fallstudie am Universitätsklinikum Münster“ fragt danach, ob familienbewusstes Handeln von Unternehmen innovativ und zugleich eine sich lohnende soziale Investition sein kann.

Öffentliche Podiumsdiskussion über "Familienbewusstsein an der WWU"

NRW-Familienministerin Christina Kampmann ist am 8. März zu Gast in Münster
Christina Kampmann<address>© Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen; Foto: Catrin Moritz</address>
© Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen; Foto: Catrin Moritz

"Mehr Schein als Sein? Familienbewusstsein an der WWU": Dieser Frage gehen die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion nach, zu der die WWU am 8. März ab 19 Uhr in den Hörsaal S 10 des Schlosses einlädt. Auf dem Podium sitzt unter anderem NRW-Familienministerin Christina Kampmann (SPD).

Zwischen Forschung und Familie

Das LabAid-Programm des Exzellenzclusters "Cells in Motion" trägt zur Chancengleichheit in der Wissenschaft bei
<address>© UKM - Roberto Schirdewahn</address>
© UKM - Roberto Schirdewahn

Die Wissenschaftlerinnen Julia Ghelman und Dr. Eva Korpos untersuchen in Arbeitsgruppen des Exzellenzclusters "Cells in Motion" der Universität Münster, wie sich Zellen verhalten. Mit Unterstützung einer "LabAid", einer Laborhilfe, konnten sie während ihrer Schwangerschaft und nach der Geburt ihrer Kinder weiter forschen.

Pendler geben Einblick in ihren Alltag

Expertin Prof. Dr. Carmen Binnewies rät Betroffenen, sich einen Notfallplan zu überlegen
Alltag für Pendler: Viele nutzen die Zeit im Zug zum Arbeiten oder um sich zu entspannen.<address>© den-belitsky/fotolia.com</address>
© den-belitsky/fotolia.com

Für viele Arbeitnehmer gehört Pendeln zum Berufsalltag. Was das für die Betroffenen bedeutet, erklärt die Psychologin Prof. Dr. Carmen Binnewies im Interview. In kurzen Statements geben Prof. Dr. Bernward Schmidt und Dr. Nils Bahlo Einblick in ihren Alltag als Pendler.

Mehr Schein als Sein? Familienbewusstsein an der WWU

Podiumsdiskussion mit NRW-Familienministerin Christina Kampmann, WWU-Kanzler Matthias Schwarte und Jutta Dalhoff, Leiterin des Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung in Köln
<address>© goldmarie design</address>
© goldmarie design

"Mehr Schein als Sein? Familienbewusstsein an der WWU". So lautet der Titel einer Podiumsdiskussion, zu der die WWU-Pressestelle am 8. März um 19 Uhr in den Hörsaal S10 des Schlosses einlädt.

"Es bleibt noch viel zu tun"

Christian Pälmke über das Pflegestärkungsgesetz II und was sich damit für Pflegebedürftige und Angehörige 2017 ändert
Christian Pälmke<address>© Foto: FFP/Caroline Queda</address>
© Foto: FFP/Caroline Queda

Die Umsetzung der größten Pflegereform seit 1995 wird nicht nur von der Fachwelt mit Spannung erwartet. Das Pflegestärkungsgesetz II trat bereits Anfang 2016 in Kraft, doch zentrale Regelungen werden erst ab Januar 2017 akut. Christian Pälmke vom Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik an der WWU Münster erläutert die wichtigsten Neuerungen.

"Die WWU ist auf einem hohen Niveau unterwegs"

Ein Gespräch über die Familienfreundlichkeit an der Universität und zukünftige Herausforderungen
Georg Barzel<address>© Foto: berufundfamilie Service GmbH</address>
© Foto: berufundfamilie Service GmbH

Bereits drei Mal hat die Universität Münster das Qualitätssiegel für eine "familiengerechte hochschule" erhalten. Prüfer Georg Barzel von der Zertifikat verleihenden "berufundfamilie Service GmbH" spricht im Interview über die aktuelle Situation an der Universität in Sachen Familienfreundlichkeit und über zukünftige Herausforderungen.

Drei Perspektiven von Mitarbeitern der WWU zum Thema Elterngeld

"Ein Mittel zum Zweck, und zwar ein sehr gutes"
Christine Deters<address>© Foto: Caroline Queda</address>
© Foto: Caroline Queda

Vor genau zehn Jahren hat der Deutsche Bundestag die Einführung des Elterngeldes verabschiedet. Drei Beschäftigte der Universität Münster schildern ihre Erfahrungen, die sie mit der finanziellen Unterstützung gemacht haben.

Warum Beruf und Pflege kein Gegensatz sein müssen

Der emotionalen Belastung entgegenwirken
Warum Pflege und Beruf kein Gegensatz sein müssen<address>© Foto: Zhenikeyev/colourbox.de</address>
© Foto: Zhenikeyev/colourbox.de

Dr. Jürgen P. Rinderspacher vom Institut für Ethik und angrenzende Sozialwissenschaften der WWU schildert in der "wissen|leben" wie sich Beruf und die Pflege von Angehörigen miteinander vereinbaren lassen.