Mutter mit Kind in der Bibliothek
© WWU - Peter Grewer

Familienbewusstsein an der WWU

Viele Hochschul-Beschäftigte und Studierende stehen vor besonderen Herausforderungen, wenn sie ihre Familie und ihren Beruf beziehungsweise ihr Studium miteinander vereinbaren wollen. Ob Kinderbetreuung, finanzielle Beratung oder Unterstützung bei Pflegefällen innerhalb der Familie: Die Universität Münster bietet bereits vielfältige Hilfe, das Angebot soll weiter ausgebaut werden. Die Pressestelle der WWU hat sich deshalb entschieden, das Thema und die entsprechenden Herausforderungen unter dem Stichwort „Familienbewusstsein“ ein halbes Jahr lang intensiv und differenziert zu beleuchten – viel Spaß bei der Lektüre!

Öffentliche Podiumsdiskussion über "Familienbewusstsein an der WWU"

NRW-Familienministerin Christina Kampmann ist am 8. März zu Gast in Münster
Christina Kampmann<address>© Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen; Foto: Catrin Moritz</address>
© Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen; Foto: Catrin Moritz

"Mehr Schein als Sein? Familienbewusstsein an der WWU": Dieser Frage gehen die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion nach, zu der die WWU am 8. März ab 19 Uhr in den Hörsaal S 10 des Schlosses einlädt. Auf dem Podium sitzt unter anderem NRW-Familienministerin Christina Kampmann (SPD).

Zwischen Forschung und Familie

Das LabAid-Programm des Exzellenzclusters "Cells in Motion" trägt zur Chancengleichheit in der Wissenschaft bei
<address>© UKM - Roberto Schirdewahn</address>
© UKM - Roberto Schirdewahn

Die Wissenschaftlerinnen Julia Ghelman und Dr. Eva Korpos untersuchen in Arbeitsgruppen des Exzellenzclusters "Cells in Motion" der Universität Münster, wie sich Zellen verhalten. Mit Unterstützung einer "LabAid", einer Laborhilfe, konnten sie während ihrer Schwangerschaft und nach der Geburt ihrer Kinder weiter forschen.

Pendler geben Einblick in ihren Alltag

Expertin Prof. Dr. Carmen Binnewies rät Betroffenen, sich einen Notfallplan zu überlegen
Alltag für Pendler: Viele nutzen die Zeit im Zug zum Arbeiten oder um sich zu entspannen.<address>© den-belitsky/fotolia.com</address>
© den-belitsky/fotolia.com

Für viele Arbeitnehmer gehört Pendeln zum Berufsalltag. Was das für die Betroffenen bedeutet, erklärt die Psychologin Prof. Dr. Carmen Binnewies im Interview. In kurzen Statements geben Prof. Dr. Bernward Schmidt und Dr. Nils Bahlo Einblick in ihren Alltag als Pendler.

Mehr Schein als Sein? Familienbewusstsein an der WWU

Podiumsdiskussion mit NRW-Familienministerin Christina Kampmann, WWU-Kanzler Matthias Schwarte und Jutta Dalhoff, Leiterin des Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung in Köln
<address>© goldmarie design</address>
© goldmarie design

"Mehr Schein als Sein? Familienbewusstsein an der WWU". So lautet der Titel einer Podiumsdiskussion, zu der die WWU-Pressestelle am 8. März um 19 Uhr in den Hörsaal S10 des Schlosses einlädt.

"Es bleibt noch viel zu tun"

Christian Pälmke über das Pflegestärkungsgesetz II und was sich damit für Pflegebedürftige und Angehörige 2017 ändert
Christian Pälmke<address>© Foto: FFP/Caroline Queda</address>
© Foto: FFP/Caroline Queda

Die Umsetzung der größten Pflegereform seit 1995 wird nicht nur von der Fachwelt mit Spannung erwartet. Das Pflegestärkungsgesetz II trat bereits Anfang 2016 in Kraft, doch zentrale Regelungen werden erst ab Januar 2017 akut. Christian Pälmke vom Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik an der WWU Münster erläutert die wichtigsten Neuerungen.

"Die WWU ist auf einem hohen Niveau unterwegs"

Ein Gespräch über die Familienfreundlichkeit an der Universität und zukünftige Herausforderungen
Georg Barzel<address>© Foto: berufundfamilie Service GmbH</address>
© Foto: berufundfamilie Service GmbH

Bereits drei Mal hat die Universität Münster das Qualitätssiegel für eine "familiengerechte hochschule" erhalten. Prüfer Georg Barzel von der Zertifikat verleihenden "berufundfamilie Service GmbH" spricht im Interview über die aktuelle Situation an der Universität in Sachen Familienfreundlichkeit und über zukünftige Herausforderungen.

Drei Perspektiven von Mitarbeitern der WWU zum Thema Elterngeld

"Ein Mittel zum Zweck, und zwar ein sehr gutes"
Christine Deters<address>© Foto: Caroline Queda</address>
© Foto: Caroline Queda

Vor genau zehn Jahren hat der Deutsche Bundestag die Einführung des Elterngeldes verabschiedet. Drei Beschäftigte der Universität Münster schildern ihre Erfahrungen, die sie mit der finanziellen Unterstützung gemacht haben.

Warum Beruf und Pflege kein Gegensatz sein müssen

Der emotionalen Belastung entgegenwirken
Warum Pflege und Beruf kein Gegensatz sein müssen<address>© Foto: Zhenikeyev/colourbox.de</address>
© Foto: Zhenikeyev/colourbox.de

Dr. Jürgen P. Rinderspacher vom Institut für Ethik und angrenzende Sozialwissenschaften der WWU schildert in der "wissen|leben" wie sich Beruf und die Pflege von Angehörigen miteinander vereinbaren lassen.

Sehr viel erreicht ‒ sehr viel zu tun

Dr. Regina Ahrens über die täglichen Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Ob Betriebskita, Tagesmutter oder Telearbeit: Für Beschäftigte und Arbeitgeber gibt es verschiedene Möglichkeiten, Familienbewusstsein im Berufsalltag zu leben.<address>© Foto: Monkey Business/fotolia.com</address>
© Foto: Monkey Business/fotolia.com

Dr. Regina Ahrens vom Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik an der WWU Münster berichtet in der "wissen|leben" über die täglichen Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Ein Gespräch über Familienbewusstsein in der Wissenschaft

"Die Hochschulen haben einiges nachgeholt"
Tagsüber gut versorgt: Die WWU bietet ihren Mitarbeitern verschiedene Betreuungsmöglichkeiten für den Nachwuchs an. Auf unserem Bild holt Javier Ramón (links) gerade seinen Sohn Nilo aus der Großtagespflegestelle „Zauberschloss“ ab. In der Einrichtung an der Hittorfstraße betreuen drei Erzieherinnen neun Kinder.<address>© WWU/Peter Grewer</address>
© WWU/Peter Grewer

Welchen Stellenwert hat Familienbewusstsein an Hochschulen? Das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) in Köln hat dazu von 2011 bis 2014 das Projekt "Effektiv! – Für mehr Familienfreundlichkeit an deutschen Hochschulen" durchgeführt. Ein Gespräch mit CEWS-Leiterin Jutta Dalhoff.

„Familientermine sind ein Teil der Prioritätenliste“

Eine Umfrage zum Familienbewusstsein an der WWU
Paula Hesse mit Kind<address>© privat</address>
© privat

Was macht eine familienbewusste Hochschule aus? Ein Wissenschaftler, eine Angestellte und eine Studentin berichten von ihren Erfahrungen an der Universität Münster.