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Münster (upm/js)

100.000 Euro für internationales Forschungsmarketing der WWU

Jury zeichnet Konzept zu "Frauen in der Forschung" aus
Mit "WiRe" sollen insbesondere Frauen in den MINT-Fächern angesprochen werden.<address>© lightpoet/fotolia.com</address>
Mit "WiRe" sollen insbesondere Frauen in den MINT-Fächern angesprochen werden.
© lightpoet/fotolia.com

Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) ist Preisträgerin des Ideenwettbewerbs "Internationales Forschungsmarketing" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Das Konzept "WiRe – Women in Research" des International Office der WWU überzeugte die internationale Jury - das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt der WWU zur Umsetzung ein Preisgeld von 100.000 Euro zur Verfügung.

"WiRe" ist ein zielgruppenspezifisches Netzwerk mit spezieller Finanzierung und Unterstützung für Frauen. Als Instrument des internationalen Forschungsmarketings nimmt WiRe ein weltweites Problem in Angriff: Frauen sind in akademischen Führungspositionen die Minderheit. Davon sind Frauen besonders in den sogenannten MINT-Fächern betroffen, also in der Mathematik und Informatik, in den Naturwissenschaften und Technik. Über eine gezielte Förderung von Wissenschaftlerinnen nach ihrer Promotion soll beispielsweise der Aufenthalt mit der Familie oder dem jeweiligen Partner in Münster bis zu sechs Monate gefördert werden.

Das Konzept soll vor allem dazu beitragen, die WWU und Deutschland als familiengerechten Standort international sichtbar zu machen. Kooperationspartner sind unter anderem das Gleichstellungsbüro der WWU, die Association of Women in Science und das EU-Projekt Equal-IST ("Gender Equality Plans for Information Sciences and Technology Research Institutions").

Der Wettbewerb um die besten Ideen zum internationalen Forschungsmarketing fand zum dritten Mal statt. Weitere Preisträger sind das Forschungszentrum Jülich und die University Alliance Ruhr. Die Deutsche Sporthochschule Köln erhält einen "Start-up"-Sonderpreis. In diesem Jahr haben 21 Hochschulen und Forschungseinrichtungen an dem Wettbewerb teilgenommen.

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