Das Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster wurde am 1. Oktober 2011 als universitäre Einrichtung bekenntnisorientierter Islamischer Theologie und Islamischer Religionspädagogik gegründet. Damit ist das ZIT Münster die einzige islamisch-theologische akademische Institution im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen.
Durch eine fachliche Auseinandersetzung mit Fragen zur Religion des Islams deckt das ZIT den wachsenden gesellschaftlichen Bedarf an eigenständiger Islamischer Theologie in Deutschland ab. Dies soll auch durch die Förderung und (Weiter-) Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses realisiert werden.
Aktuelle Meldung des ZIT:

"Unser gemeinsamer Erfolg"
[13.03.2013] Der türkische Religionsattaché des türkischen Generalkonsulats Münster, Suat Altunkus, hat bei einem Besuch des "Zentrums für Islamische Theologie" (ZIT) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) seine Wertschätzung für die Integration der islamischen Theologie in die akademische Landschaft Deutschlands unterstrichen. weiter …
Im Fokus:
Das ZIT Münster arbeitet mit der Al-Azhar Universität zusammen
Der Groß-Scheich der Al-Azhar Universität Scheich Ahmad Mohammad Al-Tayyeb lobt ausdrücklich das große Engagement der Universität Münster für die Vernetzung mit der Al-Azhar-Universität.

Die Arbeitsgruppe „Episteme der Theologie Interreligiös“ in der Al-Azhar Universität, Kairo.

Groß-Scheich der Al-Azhar Universität (2. v. rechts) empfängt Prof. Mouhanad Khorchide, Leiter des ZIT Münster (3. v. links).
Weitere aktuelle Meldungen des ZIT:

"Unser gemeinsamer Erfolg"
[13.03.2013] Der türkische Religionsattaché des türkischen Generalkonsulats Münster, Suat Altunkus, hat bei einem Besuch des "Zentrums für Islamische Theologie" (ZIT) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) seine Wertschätzung für die Integration der islamischen Theologie in die akademische Landschaft Deutschlands unterstrichen. weiter …

DITIB Nord distanziert sich von den Vorwürfen gegen Prof. Khorchide
[01.03.2013] In einem an Prof. Dr. Mouhanad Khorchide gerichteten öffentlichen Schreiben distanzierte sich Dr. Zekeriya Altuğ, Vorsitzender DITIB Nord, von den Vorwürfen gegen Prof. Khorchide, sein Verhalten sei unislamisch. Er distanzierte sich auch vor dem Aufruf, Prof. Khorchide solle Reue ablegen und betont die guten islamischen Absichten von Prof. Khorchide. In der Erwiderung von Prof. Khorchide, die nachfolgend zu lesen ist, bedankt sich Prof. Khorchide bei Dr. Altuğ und DITIB Nord für das entgegengebrachte Vertrauen und betont die konstruktive Zusammenarbeit.
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Stellenausschreibung - einer Lektorin/eines Lektors für Arabisch
[07.02.2013] Am Zentrum für Islamische Theologie Münster (ZIT) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Vollzeitstelle einer Lektorin/eines Lektors für Arabisch (TV-L E 13) zu besetzen. Die Stelle ist zunächst befristet auf zwei Jahre mit Aussicht auf Verlängerung. weiter …

Stellenausschreibung - W1-Juniorprofessur
[04.02.2013] Am Zentrum für Islamische Theologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine W1-Juniorprofessur für Islamische Normenlehre und deren Methodologie zu besetzen. Die Ernennung ist zunächst auf drei Jahre befristet. Bei positiver Evaluierung wird das Dienstverhältnis um weitere drei Jahre verlängert. weiter …

Stellenausschreibung - wissenschaftliche MitarbeiterInnenstelle
[19.01.2013] Im Exzellenzcluster "Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne" ist im Teilprojekt "Historisch kritischer Korankommentar unter Berücksichtigung von Aneignungs-, Transformations- und Abgrenzungsprozessen zwischen Islam und der jüdisch-christlichen Tradition" unter Leitung von Prof. Dr. Mouhanad Khorchide zum nächstmöglichen Termin eine halbe Stelle als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in zu besetzen. weiter …

Mülheimer interreligiöse Dialoge
[06.01.2013] Für den interreligiösen Dialog ist der Austausch auf theologischer Ebene unerlässlich, wenn es um die Verständigung über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Religionen geht. Der Mülheimer interreligiöse Dialog wird sich künftig regelmäßig im Dialog zwischen christlichen, muslimischen und jüdischen Theologen wichtigen Fragen der theologischen Verständigung widmen. weiter …

Delegation von 10 Imamen aus Westafrika
[06.12.2012] Im Rahmen des Besucherprogramms der Bundesregierung organisierte das Goethe-Institut für eine Delegation von 10 Imamen aus Westafrika auf Einladung des Auswärtigen Amtes eine Informationsreise zum Thema „Gelebter Islam in Deutschland“. Eine der Stationen im Rahmen dieses Besucherprogramms war am 6. Dezember 2012 das Zentrum für Islamische Theologie der WWU Münster. weiter …

Wichtigster deutscher Forschungsförderpreis für Prof. Dr. Thomas Bauer
[06.12.2012] Der Islamwissenschaftler Thomas Bauer verbinde "auf vielleicht weltweit einmalige Weise die philologische Interpretation und Edition von Texten mit einem ebenso breiten wie innovativen kultur- und mentalitätsgeschichtlichen Ansatz", begründet die DFG die Entscheidung. Er werde beispielsweise mit seinen Forschungen zur arabischen Dichtung identifiziert, die "grundlegend neue Erkenntnisse zur Kultur und Mentalität der vormodernen arabisch-islamischen Welt erbrachten". weiter …

Stellenausschreibung - Vollstelle einer/eines Koordinatorin/Koordinatorin
[05.12.2012] Am Zentrum für Islamische Theologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ist zum Nächstmöglichen Zeitpunkt die Vollstelle einer/eines Koordinatorin/Koordinators zunächst für zwei Jahre zu besetzen. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt z.Zt. 39 Stunden 50 Minuten. Die Eingruppierung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L. weiter …

Call for papers: Jahrbuch für islamische Theologie und Religionspädagogik
[03.12.2012] Die Frage nach der Freiheit und Determination hält die Geistesgeschichte des Islam von Anbeginn der Offenbarung in Atem. Freiheit und Determination als kategoriales Spannungsfeld scheinen dabei zu einer operationalen Schlüsselfigur der jeweiligen Disziplinen avanciert zu sein, wie vor allem die Disputationen im 8. und 9. Jahrhundert nahelegen. weiter …



