Archiv der Kategorie: Fakultät

„Paper of the Month“ September 2017: Dr. Marcel Trautmann aus dem Gerhard-Domagk-Institut für Pathologie

Die Medizinische Fakultät der WWU vergibt  eine Auszeichnung für das Paper of the Month.

Im Monat September 2017 wurde Dr. Marcel Trautmann aus dem Gerhard-Domagk-Institut für Pathologie für die Publikation FUS-DDIT3 Fusion Protein-Driven IGF-IR Signaling is a Therapeutic Target in Myxoid Liposarcoma in der Zeitschrift Clinical Cancer Research [Volltext] ausgezeichnet.

Das myxoide Liposarkom ist ein seltener Weichgewebstumor mit hoher Rezidiv- und Metastasierungsneigung. In nahezu allen Fällen ist eine t(12;16) Translokation nachweisbar. Diese führt zur Expression eines aberranten FUS-DDIT3 Fusionsproteins, welches als onkogener Transkriptionsfaktor fungiert. Therapeutische Optionen basieren auf der radikalen Resektion und konventioneller Radio(chemo)therapie, während molekular zielgerichtete Strategien fehlen. In mesenchymalen HT1080 Zellen konnten Trautmann und seine Kollegen nachweisen, dass die Expression des chimären FUS-DDIT3 Fusionsgens zu einer transkriptionellen Induktion des Wachstumsfaktors Insulin-like growth factor 2 (IGF2) führt. […] Die Ergebnisse tragen wesentlich zum Verständnis der Biologie dieser aggressiven Tumoren bei und eröffnen die innovative Möglichkeit einer gegen IGF-IR gerichteten Tumortherapie.

Eine Liste aller bisherigen Gewinner der Paper of the Month – Auszeichnung finden Sie hier.

Der Paper of the Month – Aufsteller in der Zweigbibliothek Medizin bietet den Besuchern die Lektüre der Studie vor Ort an.

Foto: MFM/Christian Albiker

„Paper of the Month“ August 2017: Dr. Linus Angenendt aus der Medizinischen Klinik A

Die Medizinische Fakultät der WWU vergibt  eine Auszeichnung für das Paper of the Month.

Im Monat August 2017 wurde Dr. Linus Angenendt aus der Medizinischen Klinik A für die Publikation An atlas of bloodstream-accessible bone marrow proteins for site-directed therapy of acute myeloid leukemia in der Zeitschrift Leukemia [Volltext, Advance online publication 21 July 2017] ausgezeichnet.

„Die akute myeloische Leukämie (AML) ist eine lebensbedrohliche bösartige Erkrankung des blutbildenden Systems. Nur intensive Chemotherapie und in vielen Fällen eine allogene Stammzelltransplantation versprechen eine Chance auf anhaltende Heilung. Neue zielgerichtete Substanzen wie monoklonale Antikörper, die eine gesteigerte Wirksamkeit bei nur geringen Nebenwirkungen versprechen, konnten sich für die AML bisher nicht etablieren.“
(…)
„Der aus der Studie hervorgehende Atlas blutstromexponierter Knochenmarkantigene stellt eine Grundlage für die Entwicklung neuer antikörperbasierter Therapien dar. Einige vielversprechende Kandidatenproteine werden bereits in Folgeprojekten weiter auf ihre pathophysiologische Bedeutung und ihre therapeutische Nutzbarkeit in der AML hin untersucht.“

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Foto: MFM/Christian Albiker

„Paper of the Month“ Juli 2017: Dr. Liliya Doronina am Institut für Experimentelle Pathologie

Die Medizinische Fakultät der WWU vergibt  eine Auszeichnung für das Paper of the Month.

Im Monat Juli 2017 wurde Dr. Liliya Doronina aus der Arbeitsgruppe von PD Dr. Jürgen Schmitz am Institut für Experimentelle Pathologie für die Publikation Speciation network in Laurasiatheria: retrophylogenomic signals ausgezeichnet. [Volltext]

Zu Hintergrund und der Fragestellung der Publikation::
„Modellorganismen spielen in der biomedizinischen Forschung eine zentrale Rolle. Insbesondere Maus und Ratte, die phylogenetisch dem Menschen recht nahe stehen, haben hier eine Sonderstellung. Während die Verwandtschaftsverhältnisse – die essentiell für die Übertragung von Erkenntnissen auf die Humanmedizin – hier geklärt sind, sind diese in einer anderen Tiermodellgruppe, zu denen Schwein und Kuh gehören, weitgehend ungelöst.
(…)
Zur Bedeutung der Publikation: Eine zuverlässige Rekonstruktion der phylogenetischen Verwandschaft spielt die zentrale Rolle im Verständnis der Evolution physiologischer, verhaltensbiologischer sowie Gen und genomischer Veränderungen, was neue komparative Anwendungsgebiete, zum Beispiel in der Evolutionsmedizin eröffnet.“

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„Forschungsdaten-Policy“ verabschiedet – Umgang mit Forschungsdaten an der WWU

Die Universität meldet: „Forschungsdaten sind ein zentrales Element von wissenschaftlicher Tätigkeit und dem damit verbundenen Erkenntnisgewinn. Die WWU versteht Forschungsdaten als wissenschaftliches Werk und misst diesen eine hohe Bedeutung bei. Daher haben das Rektorat und der Senat der WWU nun Grundsätze zum Umgang mit Forschungsdaten verabschiedet.“

Grundsätze zum Umgang mit Forschungsdaten
Forschungsdatenmanagement an der WWU

Foto: vege@fotolia.com

„Paper of the Month“ Juni 2017: Prof. Michael Krahn aus der Medizinischen Klinik D


Die Medizinische Fakultät der WWU vergibt  eine Auszeichnung für das Paper of the Month.

Im Monat Juni 2017 wurde Prof. Dr. med. vet. Dr. rer. nat. Michael Krahn aus der Medizinischen Klinik D für den Artikel Membrane-binding and activation of LKB1 by phosphatidic acid is essential for development and tumour suppressionVolltext (PDF). Nat Commun. 2017 Jun 26;8:15747. doi: 10.1038/ncomms15747 ausgezeichnet.

Preisbegründung: „Die Expression der Kinase LKB1 ist in vielen Krebserkrankungen herabgesetzt, weswegen die Zellen in diesen Tumoren trotz Energiemangels nicht aufhören, sich zu teilen. In gesunden Zellen dagegen aktiviert LKB1 bei niedrigem Energiespiegel einen Stopp im Zellzyklus. Bisher ging man davon aus, dass LKB1 nur durch Bindung an zwei „Helferproteine“ aktiviert wird und nicht, wie andere Kinasen, durch Phosphorylierung oder Lokalisation.

Die neue Studie zeigt, dass LKB1 durch eine direkte Bindung an ein bestimmtes Phospholipid (die Phosphatidylsäure) zur Membran rekrutiert wird. Diese Bindung ist aber nicht nur für die Lokalisation von LKB1 wichtig, sondern auch für die Kinase-Aktivität und damit die Funktion von LKB1. In kultivierten Tumorzellen ist sie darüber hinaus wichtig für die Aktivierung nachgeschalteter Kinasen und die Kontrolle der Zellteilung. Prof. Andreas Püschel (Zellbiologie der WWU) konnte feststellen, dass die LKB1-Membranbindung auch für die korrekte Differenzierung von kultivierten Nervenzellen essentiell ist. Schließlich konnten die Studienautoren an Biopsien von Tumoren der Haut zeigen, dass der von ihnen identifizierte Mechanismus der LKB1-Aktivierung mit der Pathogenese dieser Erkrankung korreliert.

Prof. Krahn zur Bedeutung der Studie: „Der von uns beschriebene Mechanismus der LKB1-Aktivierung hilft, die zellulären Mechanismen der Wachstumskontrolle gesunder Zellen und die Pathogenese von Tumorerkrankungen zu verstehen. Mit diesem Wissen lassen sich dann eventuell gezielt Medikamente entwickeln, welche in Signalwege eingreifen und das unkontrollierte Wachstum von Krebszellen hemmen.“

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Foto: MFM/Christian Albiker

Südstraße vom 10. Juli bis 24. Juli 2017 gesperrt

Seit einigen Tagen laufen die vorbereitenden Maßnahmen für die Fassadensanierung der Ost-Türme am Zentralklinikum. Dafür wird ein Kran auf dem südöstlichen Teil des Daches aufgestellt. Während der Montage der Unterkonstruktion des Kranes und des Kranes selbst kommt es zu Einschränkungen auf der Südstraße.

Daher ist von Montag, 10. Juli 2017, bis einschließlich Montag, 24. Juli 2017, die Südstraße Höhe Zweigbibliothek Medizin gesperrt. Darob ist der Fußweg nur eingeschränkt nutzbar und das Fahrradfahren sowie das Abstellen von Fahrrädern im Bereich der Bibliothek nicht möglich.

Alternative Wegeleitung / Sperrung:

Bitte nutzen Sie die im Plan grün gekennzeichneten Fahrradständer:

Kontakt: bauinfo@ukmuenster.de

Grafiken © UKM

„Paper of the Month“ Mai 2017: Dr. med. Benjamin Brokinkel aus der Klinik für Neurochirurgie

Die Medizinische Fakultät der WWU vergibt  eine Auszeichnung für das Paper of the Month. Im Monat Mai 2017 wurde Dr. med. Benjamin Brokinkel aus der Klinik für Neurochirurgie für den Artikel Brain invasion in Meningiomas – Clinical considerations and impact of neuropathological evaluation: A systematic Review. Neuro-Oncology. 2017; Apr 17. doi: 10.1093/neuonc/nox071 ausgezeichnet.

Mit Herausgabe der neuen Ausgabe der WHO Klassifikation der Hirntumoren 2016 wurde Hirninvasion in Meningeomen als Gradierungskriterium etabliert und kann somit Diagnose, Behandlung und evtl. Studieneinschlüsse maßgeblich beeinflussen. Die histopathologische Determinierung von Hirninvasion ist jedoch uneinheitlich beschrieben. Prä- und intraoperative Bestimmungsverfahren sowie Möglichkeiten der gezielten adjuvanten Therapie sind wenig untersucht.

Die Aufnahme als Gradierungskriterium wird durch eine schlechte Prognose von hirninvasiven Meningeomen in einigen Studien legitimiert. In einem systematischen Review fanden wir deutliche methodische Varianzen in der Determinierung von Hirninvasion. Diese Heterogenität spiegelt sich in wesentlichen Unterschieden hinsichtlich der prognostischen Relevanz von Hirninvasion in den verschiedenen Arbeiten wider. Die radiologische, präoperative sowie die intraoperative Bestimmung ist nicht reliabel, könnte jedoch zukünftig durch neue, hochaufgelöste intraoperative Mikroskopieverfahren verbessert werden. Tierexperimentelle Arbeiten zeigen vielversprechende Möglichkeiten einer gezielten Pharmakotherapie.

Die Heterogenität der histopathologischen Determinerung stellt die prognostische Relevanz von Hirninvasion und die Aufnahme als Gradierungskriterium in Frage. Wir haben daher wir eine standardisierte Probengewinnung/ -aufarbeitung vorgeschlagen. Der intraoperativen Konfokalmikroskopie kommt hier zukünftig möglicherweise eine zentrale Bedeutung zu.

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Foto: MFM/Christian Albiker

„Paper of the Month“ April 2017: Dr. Nils Opel und Prof. Udo Dannlowski aus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Die Medizinische Fakultät der WWU vergibt  eine Auszeichnung für das Paper of the Month. Im Monat April 2017 wurden Dr. Nils Opel und Prof. Udo Dannlowski aus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie ausgezeichnet für den Artikel Prefrontal gray matter volume mediates genetic risks for obesity. Molecular Psychiatry. 2017; 22(5): 703-10.

Die Publikation beschreibt Adipositas als einen wesentlichen Risikofaktor für somatische und psychische Erkrankungen.
In zwei großen, unabhängigen münscherschen Studien zeigte sich der bekannte Zusammenhang von Adipositas und Hirnstruktur: Ein höherer Body-Mass-Index (BMI) war mit Verringerungen der grauen Substanz des medialen präfrontalen Kortex assoziiert. Ähnliche präfrontale Volumenminderungen fanden sich auch bei Probanden mit einem höheren genetischen Adipositasrisiko. Der Zusammenhang von genetischem Risiko und tatsächlichem BMI wurde in beiden Stichproben durch die Gehirnstruktur mediiert; das genetische Risiko scheint also durch hirnstrukturelle Veränderungen vermittelt zu werden. Ferner konnte mittels maschinellen Lernverfahren der individuelle BMI aus den Hirnbildgebungsdaten vorhergesagt werden.

Erstmals wurde ein Zusammenhang zwischen genetischem Adipositasrisiko und hirnstrukturellen Veränderungen gezeigt. Die Studie weist bei der Entstehung der Adipositas auf eine entscheidende Rolle des medialen präfrontalen Kortex hin, der maßgeblich an Impulskontrolle und Belohnungsverarbeitung beteiligt ist.

Link zur Publikation

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Foto: MFM/Christian Albiker

Deximed: aktuelle Artikel, neueste Leitlinien

Die Online-Informationsplattform Deximed, entwickelt von der Deutschen Experteninformation Medizin zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM), erleichtert die Stärkung der allgemeinärztlichen Ausbildung durch den Masterplan Medizinstudium 2020. Sie basiert auf einer Kooperation der DEGAM mit der norwegischen NEL und wird kontinuierlich aktualisiert.

Reviewte, mit den neuesten Leitlinien verlinkte Artikel:
Aktuell kontrovers diskutierte und für die Hausarztpraxis besonders wichtige Themen werden nach der redaktionellen Bearbeitung noch externen Reviewern zur Prüfung vorgelegt. Diese Reviewer werden von der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin  (DEGAM) ernannt, häufig sind es die Autoren der einschlägigen DEGAM-Leitlinien. Die Reviewer sind gehalten, sowohl Positionen der DEGAM als auch anderer Fachgesellschaften fair darzustellen, ansonsten aber völlig unbeeinflusst in ihren Empfehlungen. Bisher sind schon über 100 Reviews online, lesen Sie mehr auf Deximed:

Müdigkeit
Husten
Typ-2-Diabetes (auch für Nicht-Abonnenten einsehbar)
Klimakterium
Vorhofflimmern
Gicht
Polypharmazie im Alter

Deximed bietet einen schnellen Zugriff auf die aktuellen allgemeinmedizinischen Themen, die während oder zwischen den Visiten nachzulesen sind. Das Portal bietet eine Fülle an Möglichkeiten, immer auf dem neuesten Stand zu sein, ohne Zeit zu vergeuden und zu lange zu recherchieren: schneller Zugriff und optimale Übersicht über die Themen, aber auch Krankheitsbilder, die nicht regelmäßig in der Praxis auftauchen. Mit Deximed ist man mit den aktuellen Leitlinien und unabhängigen Reviews versorgt.

Der Centrum für Allgemeinmedizin der Medizinischen Fakultät und die Zweigbibliothek Medizin bieten Deximed als kostenfreien Test für alle Medizinstudierenden der Uni Münster an. Dazu melden Sie sich einfach unter https://deximed.de/universitaet/ mit Ihrer @uni-muenster.de-Adresse an. Dies funktioniert von überall, man muss sich dafür nicht im Hochschulnetz befinden. Der Test ist zunächst zeitlich unbegrenzt.

– Deximed auf Facebook
– Deximed: Thema der Woche

 

© Grafik: Deximed

„Paper of the Month“ März 2017: Dr. Marc Ehrlich vom Institut für Neuropathologie

Die Medizinische Fakultät der WWU vergibt  eine Auszeichnung für das Paper of the Month. Im Monat März 2017 wurde Dr. Marc Ehrlich vom Institut für Neuropathologie als Erstautor ausgezeichnet für den Artikel Rapid and efficient generation of oligodendrocytes from human induced pluripotent stem cells using transcription factors (Proc Natl Acad Sci U S A. 2017; 114(11): E2243-E2252).

Die Publikation beschreibt das erfolgreiche Vorgehen des Autors und  seiner Kollegen bei der Umprogrammierung von Haut- zu Hirnzellen, die zu wesentlichen Erleichterungen in der neurologischen Forschung führt.  Die Fakultät hat diese Studie zum Inhalt einer Pressemitteilung gemacht, die Sie hier lesen können.

Link zur Publikation

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Der Paper of the Month – Aufsteller in der Zweigbibliothek Medizin bietet den Besuchern die Lektüre der Studie vor Ort an.

Grafik: Screenshot

med – Das Magazin der Zweigbibliothek: Ausgabe 1-2017

Die erste Ausgabe des Bibliotheksmagazins 2017 ist heute mit folgenden Beiträgen erschienen:

Inhalt

Die gedruckte Ausgabe der Bibliothekszeitung med finden sie ab Ende nächster Woche in der Bibliothek. Wenn Sie ein oder mehrere Exemplare für sich oder zur Auslage haben möchten, schicken wir Ihnen diese gerne zu. Das PDF finden Sie auf unserem E-Pflichtserver unter der URL http://epflicht.ulb.uni-muenster.de/download/pdf/410789 (PDF, 1,8MB).

„Paper of the Month“ Februar 2017: Herausragende Publikationen an der Medizinischen Fakultät

Die Medizinische Fakultät der WWU vergibt ab sofort eine Auszeichnung für das Paper of the Month. Im Monat Februar 2017 wurde Priv.-Doz. Dr. Caterina Breitenstein (Klinik für Allgemeine Neurologie mit Institut für Translationale Neurologie) et al. ausgezeichnet für ihren Artikel in Intensive speech and language therapy in patients with chronic aphasia after stroke. Die Philosophie hinter dem Wettbewerb beschreibt Dekan Prof. Dr. med. Mathias Herrmann wie folgt:

Mit dem „Paper of the Month“ […] möchte die Fakultät die von ihren rund 2.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern kontinuierlich erbrachte, hervorragende, durch Veröffentlichung dokumentierte Forschungsleistung exemplarisch hervorheben und wertschätzen.


Das Paper kann in der Bibliothek gelesen werden. Ein Aufsteller weist auf den Gewinner hin.

Dr. O.Obst, der Leiter der Bibliothek, sieht in der neuen Auszeichnung eine grosse Chance: „Wir möchten den Studierenden durch die Paper of the Month – Aufsteller zeigen, dass an der Medizinischen Fakultät hervorragende Forschung geleistet wird. Jedesmal, wenn sie an dem Display vorbeikommen, werden sie daran erinnert, dass sie hier von den besten Wissenschaftlern unterrichtet werden, und dass sie stolz sein können auf ihre Fakultät. Vielleicht wird der ein oder andere sogar zu einer Doktorarbeit inspiriert.“

Eine Liste aller bisherigen Gewinner der Paper of the Month – Auszeichnung finden Sie hier.


Die Zweigbibliothek Medizin verzeichnet im Jahr rund 190.000 meist studentische Besucher. Diese können dort medizinisches Wissen im Eigenstudium erwerben und sich auf Prüfungen vorbereiten. Dazu stehen Einzel-und Gruppenarbeitsplätze, 65.000 gedruckte und 12.000 elektronische Bücher zur Verfügung, die – u.a. auch auch auf einem Tablet-Computer – ausgeliehen bzw. heruntergeladen werden können. Die Verschränkung von Wissen für Ausbildung, Forschung und Krankenversorgung ist für die Bibliothek ein zentrales Anliegen, was mit der Lizenzierung interdisziplinärer Wissensportale wie UpTodate oder eRef unterstützt wird.

Foto © ZB Medizin