Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte II / Zeitgeschichte PROF. DR. THOMAS GROßBÖLTING

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Herzlich willkommen auf den Internetseiten des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte II / Zeitgeschichte von Prof. Dr. Thomas Großbölting. Auf den folgenden Seiten bekommen Sie einen Einblick in Lehre, Forschung und Beschäftigte am Lehrstuhl. Dieser deckt in Forschung und Lehre das gesamte 19. und 20. Jahrhundert ab und konzentriert sich dabei auf die Sozial-, Kultur- und Religionsgeschichte Deutschlands und Europas, die deutsch-deutsche Geschichte, Theorie, Methodik und Geschichte der Geschichtswissenschaft sowie die Geschichte der Aufarbeitung (Transitional Justice) und Erinnerungskulturen. Studierenden steht somit ein breit gefächertes, attraktives und abwechslungsreiches Lehrangebot zur Verfügung.

Aktuelles


  • Interview: Die 1968er Revolution in Westfalen

    Prof. Thomas Großbölting wurde vorab zum Thema seiner neuen Monografie "1968 in Westfalen" interviewt, welche im November in der Reihe "Regionalgeschichte kompakt" des LWL-Instituts für Regionalgeschichte erscheinen wird. Das Interview mit dem Westfalenspiegel, in dem Großbölting u. a. darauf verweist, dass die 1968er Revolution auch in Münster und Westfalen gerade langfristig einige Wirkungen auf Formen der politischen Partizipation, der Jugendarbeit und des Zusammenlebens hatte, findet sich in voller Länge hier zum Download.

  • Bundesstiftung Aufarbeitung: Unterstützung für Jörg Baberowski

    Der Fachbeirat der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur nimmt den Berliner Osteuropa-Historiker Prof. Dr. Jörg Baberowski gegenüber der "andauernden fachlichen und persönlichen Diskreditierungskampagne" in Schutz, die dieser schon seit einiger Zeit erleiden müsse. Auch wenn einzelne Mitglieder andere fachliche Meinungen als Herr Baberowski vertreten würden, sei es nicht hinnehmbar mit "aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten" seine persönliche Reputation und seine Forschungsergebnisse zu untergraben. Der gesamte Text der Erklärung findet sich hier.

  • Vereinigungsgesellschaft
    © Franz-Steiner-Verlag Stuttgart

    Tagungsband zur Vereinigungsgesellschaft erschienen

    Der von Thomas Großbölting und Christoph Lorke herausgegebene Sammelband "Deutschland seit 1990. Wege in die Vereinigungsgesellschaft" ist nun beim Steiner-Verlag erschienen. Der Band fasst in mehreren Aufsätzen zu verschiedenen Teilaspekten der Geschichte des wiedervereinigten Deutschlands und seiner Gesellschaft die Ergebnisse der Nassauer Gespräche der Freiherr-vom-Stein-Gesellschaft vom November 2015 zum Thema "BRDDR – Arenen des Übergangs in der Vereinigungsgesellschaft" zusammen. Außer den beiden Herausgebern sind vom hiesigen Lehrstuhl mit Beiträgen ebenfalls vertreten: Lilith Buddensiek, Markus Goldbeck, Sabine Kittel und Rüdiger Schmidt.

  • Gedachte Stadt2

    Weitere Rezension zur "Gedachte Stadt-Gebaute Stadt"

    Es ist eine weitere Rezension zu dem von Rüdiger Schmidt und Thomas Großbölting herausgegebenen Sammelband "Gedachte Stadt - Gebaute Stadt. Urbanität in der deutsch-deutschen Systemkonkurrenz 1945-1990" erschienen. Die Rezension auf hsozkult finden Sie hier als pdf zum Herunterladen.

  • Dissertation Niklas Schramm
    © Vandenhoeck & Ruprecht

    Veröffentlichung von Dissertation zum Conterganskandal

    Am 10. Oktober 2016 wurde die Dissertation von Niklas Lenhard-Schramm "Das Land Nordrhein-Westfalen und der Contergan-Skandal" durch den Verlag Vandenhoeck & Ruprecht veröffentlicht. Die Studie geht hervor aus einem vom MGEPA NRW geförderten Forschungsprojekt am Lehrstuhl von Prof. Dr. Großbölting. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Workshop: Geheimdienstarchive als Quellen und Medien der Wissensproduktion

    Thomas Großbölting, Sabine Kittel und Lilith Buddensiek vom Lehrstuhl Neuere und Neueste Geschichte II der Westfälischen Wilhelmsuniversität veranstalteten am 17./18. November einen Workshop unter dem Titel  Welche Wirklichkeit" und wessen Wahrheit?" Das Geheimdienstarchiv als Quelle und Medium der Wissenstproduktion". Den Tagungsbericht des Workshops finden Sie hier.

  • Lorke2015

    Vortrag über grenzüberschreitende Paarbeziehungen

    Christoph Lorke hält am 6. November d. J. einen Vortrag in der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz in Berlin. Thema des Vortrags und der anschließenden Diskussion werden grenzüberschreitende Paarbeziehungen mit deutscher Beteiligung in Kaiserreich,  Weimarer Republik und Drittem Reich sein. Näheres zur Veranstaltung findet sich hier.

  • Workshop: Verwaltung in der NS-Zeit

    Am 28. und 29. Oktober findet in der Villa ten Hompel in Münster ein von Professor Großbölting veranstalteter Workshop unter der Überschrift "Verwaltung an der Schnittstelle von NS-Herrschaft und Bevölkerung – Kommunikation und Kooperation in lokalen Interaktionsräumen" statt. Nähere Informationen finden sich bei HSozKult oder auf dem hier angehängten Flyer

  • Gedachte Stadt - Gebaute Stadt

    Erste Rezension zu "Gedachte Stadt - Gebaute Stadt"

    In der Zeitschrift für Geschichtswissenschaft ist vor kurzem die erste Rezension zum Buch "Gedachte Stadt - Gebaute Stadt. Urbanität in der deutsch-deutschen Systemkonkurrenz" erschienen, an dem viele Mitarbeiter des Lehrstuhls als Herausgeber und Mitautor beteiligt waren. Die Rezension als pdf finden Sie hier.

  • Port-vortrag
    © Marvin Becker

    Vortrag von Andrew Port

    Auf Einladung des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte sprach am Donnerstag, d. 23. Juni um 18 h. c.t. im KTh 1 (katholische Theologie)  Prof. Dr. Andrew Port (University Detroit/FRIAS Freiburg) zu einem wieder aktuellen Thema “The Boat Is Still Full”: German Political, Humanitarian, and Discursive Responses to Refugee Crises during the Cambodian and Bosnian Genocides.
    Andrew Port ist Professor für Neuere Geschichte an der Wayne State University in Detroit. Sein aktuelles Projekt „What Germans Talk about When They talk about Genocide“ beabsichtigt die Reaktionen von Deutschen auf stattgefundene staatlich initiierte Massenmorde auf der Welt nach dem Holocaust zu erforschen. Zu seinen weiteren Forschungsschwerpunkten zählt die ostdeutsche Diktaturgeschichte sowie die deutsch-deutsche Verflechtungsgeschichte zwischen Staatsgründung und Mauerbau.

  • Lenhard-schramm
    © Niklas Lenhard-Schramm

    Interview: NRW und der Contergan-Skandal

    Niklas Lenhard-Schramm im Interview mit Matthias Degen (Sendung ,,eins zu eins", WDR) zum Thema Überfordert oder weggesehen? Die Haltung des Landes im Contergan-Skandal.

  • Contergan_Bericht
    © MGEPA NRW

    Forschungsbericht zum Contergan-Skandal vorgestellt

    Am 13. Mai 2016 stellten Prof. Dr. Thomas Großbölting und Niklas Lenhard-Schramm gemeinsam mit der NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens den vom Land NRW in Auftrag gegebenen Forschungsbericht ,,Die Haltung des Landes Nordrhein-Westfalen zu Contergan und den Folgen" in Düsseldorf der Presse vor. Am 22. Juni wird in Düsseldorf eine größere Informationsveranstaltung zu dem Projekt stattfinden. Weitere Informationen und der Forschungsbericht finden sich hier.