Nach dem Umzug befinden sich die neuen Seminarräume im Neubau des Philosophicum - Domplatz 23 - in der 4. Etage

  • Prof. Dr. Dr. habil. Klaus Müller   Raum 418
  • Frau Dr. Fana Schiefen                   Raum 422
  • Sekretariat                                        Raum 420


Öffnungszeiten des Sekretariats:

montags bis freitags von 9-14 Uhr

Sprechstunden im Semester

Die Sprechstunden von Prof. Müller finden mittwochs ab 12 Uhr statt.

Bitte tragen Sie sich in die Sprechstundenliste ein oder melden Sie sich per E-Mail an (monika.epping@uni-muenster.de)

Frau Dr. theol. Fana Schiefen (Raum 422)

Termine n. V.

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Aktuelle Meldungen

Erklärung zur Pressekonferenz anlässlich der Umgestaltung der profanierten Dominikaner-Kirche am 30. November 2017

Am 12. November 2017 wurde die Dominikaner-Kirche zu Münster profaniert, d.h. entweiht. Sie ist jetzt ein säkulares Gebäude. 43 Jahre hatten dort Professoren der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster Gottesdiensten vorgestanden und gepredigt.
Zuletzt konnte es den zuständigen Abteilungen der Stadt Münster – entgegen weniger Monate alter anderer Zusagen – mit der Profanierung gar nicht schnell genug gehen. Nach Jahre dauernder Planlosigkeit vermochten sie jetzt eine Sensation zu präsentieren: Der weltweit geschätzte – für unbezahlbare Werke bekannte – Künstler Gerhard Richter schenkt der Stadt Münster ein spektakuläres Kunst-Ensemble: eine Reproduktion des weltberühmten Foucaultschen Pendels aus Paris. Und das soll in der Dominikaner-Kirche realisiert werden.
Am Donnerstag, den 30. November kam Richter persönlich nach Münster, um das Projekt zu präsentieren. Bei der Pressekonferenz fielen seitens des Künstlers wie anderer Verantwortlicher Bemerkungen, die derart deplatziert waren, dass sie nicht unwidersprochen bleiben können.
Richter meinte im Verlauf eines Interviews, es sei schon gut und es habe ihn gefreut, dass sein Pendel jetzt in einer Kirche realisiert werde, denn das symbolisiere ja so etwas wie einen kleinen Sieg der Naturwissenschaft über die Kirche. Und ihm gefalle, dass das Pendel dort schwinge, wo früher der Altar stand. Platter geht es ja wohl kaum. Hat Richter vergessen, wem das abendländische Denken seine Orientierung auf Forschung und Intellektualität verdankt, auch wenn es da den einen oder anderen Konflikt zwischen Vernunft und Autorität gegeben haben mag – ganz abgesehen davon, dass das Ergebnis des Foucaultschen Pendelversuchs nach dessen Wiederholung im Pantheon zu Rom auch von der katholischen Kirche anerkannt worden ist? Und wenn ihm gefällt, dass sein Pendel jetzt dort über den Boden kratzt, wo bis vor wenigen Wochen Christinnen und Christen am Altar das Geheimnis ihres Glaubens gefeiert haben – dann kann ich nur sagen: Von einem Künstler seines Formats hätte ich mir mehr erwartet (aber Richter ist ja auch überzeugt, dass es keine Priester und Philosophen mehr gibt, so dass nun die Künstler – also so auch er – die wichtigsten Leute auf der Welt sind (vgl. http://www.art-magazin.de/kunst/10105-bstr-zitate-von-gerhard-richter/73395-img).
Insofern kann kaum mehr überraschen, dass Oberbürgermeister Lewe bei dieser Pressekonferenz meinte feststellen zu sollen, durch die Richtersche Pendel-Replik würde die Dominikaner-Kirche zu einem Ort, wo ungeklärte Fragen der Menschheit zum Austrag kämen und Menschen zur Besinnung finden könnten. Aber was geschah dann an diesen Ort seit seiner ersten Weihe vor knapp 290 Jahren anno 1728? Und was in den letzten 43 Jahren? Keine Besinnung, keine Auseinandersetzung mit den ungeklärten Fragen der Menschheit? Hätte Herr Lewe auch nur hier und da in den letzten Jahrzehnten die Dominikaner-Gottesdienste besucht, wäre er eines anderen belehrt gewesen. Aber so klingt es halt, wenn eine Provinz-Metropole sich anschickt, Weltstadt zu spielen.
Ironie der Geschichte: Just zu der Stunde, da sich die Münsteraner Katholische Universitätsgemeinde erstmals an ihrem neuen Heimatort, der St. Ludgeri-Kirche, versammelte (am 03.12.2017 um 11.00 Uhr), wurde in Leipzig, der angeblich atheistischsten Stadt Deutschlands, die wieder auferbaute evangelische Universitätskirche St. Paulus, die vor 60 Jahren von Kommunisten gesprengt worden war, mit einem spektakulären Neubau eingeweiht. Und in der angeblich katholischen Stadt Münster stellt man zu gleicher Zeit der Gemeinde der weltweit größten Katholisch-Theologischen Fakultät an einer öffentlichen Hochschule an historischem Ort den Stuhl vor die Tür. Dafür gibt es nur einen Namen: Verkehrte Welt.

Prof. Dr. Dr. Klaus Müller
Ehemaliger Rector ecclesiae der Dominikaner-Kirche
jetzt katholischer Universitätsprediger an St. Ludgeri

Die Universitätsgemeinde kam in der Ludgeri-Kirche an

Am Sonntag, den 03.12.2017 fand die erste Messe der Universitätsgemeinde in der Ludgeri-Kirche statt.
Freudig wurde der erste Adventssonntag hier mit einem anschließenden Umtrunk in den neuen Räumen zelebriert.

Während die Gemeinde schon umgezogen ist, sind wir aktuell noch dabei, auch die Webseite der Universitätsgemeinde für die Ludgeri-Kirche "umzuziehen". Sobald die neue Webseite fertig ist, finden Sie dann dort auch die aktuellen Gottesdiensttermine.

Die Predigten finden Sie aber weiter, wie gewohnt, auf der Seite unseres Seminars.

Das Repetitorium findet im WS 2017/18 in der KSHG statt.

Die Räume befinden sich in der Katholischen Studierenden- und Hochschulgemeinde (KSHG), Frauenstr. 3:
08.12. U49
15.12. U49
22.12. U49
05.01. U82
12.01. U82
19.01. U49
26.01. U49
02.02. U82

Repetitorium zur Basismodulvorlesung "Glauben - Fragen - Denken"

Das Repetitorium (begleitend zur Einführungs-Vorlesung "Glauben - Fragen - Denken") findet ab Freitag, den 17.11.. wöchentlich in der KSHG statt. Anna Kulke und Simon Tillmann leiten diese Veranstaltung.

Kolloquium

Das Kolloquium beginnt am 15. November.
Zeit: 10-11 Uhr
Ort: Treffpunkt Eingang neue Bibliothek im Philosophikum.


Wenn Sie am prüfungsvorbereitenden Kolloquium zu den drei Basismodul-Vorlesungen der philosophischen Grundfragen der Theologie teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte an: fana.schiefen[at]uni.muenster.de

Kürzlich erschienene Literatur

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: Beitrag I zum Evangelium (Joh 1,1-18): "Freiheit und Hoffnung" (S. 957-964)

Dienstamwort
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Dienst am Wort.
Gedanken zur Sonntagspredigt.
Erster Adventssonntag bis Jahresschluss - 3. bis 31. Dezember 2017.
2017/8 - 68. Jahrgang - Nr. 8 - Lesejahr B.
Ostfildern 2017.

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: Habermas und die neue Metaphysik. Konvergenzen und Divergenzen mit Dieter Henrich und Michael Theunissen (S. 104-124)

Habermas
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Klaus Viertbauer - Franz Gruber (Hg.)
Habermas und die Religion.
Darmstadt 2017.

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: Wahrheit (S. 261-271)

Wahrheit_Auf_d_Punkt
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Christine Büchner - Gerrit Spallek (Hg.)
Auf den Punkt gebracht.
Grundbegriffe der Theologie.
Ostfildern 2017.

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: René Descartes (S. 126-134)

kl_Philosophiegeschichte
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Martin Breul - Aaron Langenfeld (Hg.)
Kleine Philosophiegeschichte
Eine Einführung für das Theologiestudium
Paderborn 2017.

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: Gott und der Seele gemäß: Warum Vernunft in Sachen Religion die Gewalt besiegen kann (S. 109-136)

mehr_als_Theologie
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Erich Garhammer - Michael Lohausen (Hg.)
Mehr als Theologie
Der Würzbuger Hochschulkreis
Würzburg 2017.

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: Hoffnung auf das gute Ende und die Fristlosigkeit der Zeit - Neuer Himmel und neue Erde oder Kältetod? (S. 434-443)

Hirschberg
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Hirschberg
Hoffnung! ND-Kongress 2017 - Dokumentation
07-08 (2017)
434-443.

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: Change as Chance for Faith and Church - Philosophical-Theological Topics (S. 18-33)

Develpoment Needs Change
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Marko Kuhn (Hg.)
Development needs Change
How can Change be achieved?
Papers presented at: Joint Conference in Tamale/Ghana 18th August - 22nd August 2015
Bonn 2017

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: Beitrag zur 2. Lesung (1 Kor 10,16-17): "Katholische Utopie-Feier" (S. 480-485)

Dienst am Wort
© Scan

Dienst am Wort
Gedanken zur Sonntagspredigt
Siebter Sonntag der Osterzeit bis Zwölfter Sonntag im Jahreskreis - 28. Mai bis 25. Juni 2017
2017/4 - 68. Jahrgang - Nr. 4 - Lesejahr A
Ostfildern 2017

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: Transparenz und Verklärung. Gedanken zum Werk des Malers Michael Rickert (S. 21-27)

Die Substanz Des Nichts
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Michael Rickert
Die Substanz des Nichts
Malerei
Akademie Franz Hitze Haus
Münster 2017

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: Gott-Rede als Teil der Universitas. Christliche Theologie als akademische Disziplin (S. 7-29)

Freiheit Der Forschung Und Lehre
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Rauf Ceylan - Clauß Peter Sajak (Hg.)
Freiheit der Forschung und Lehre?
Das wissenschaftsorganisatorische Verhältnis der Theologie zu den Religionsgemeinschaften.
Springer VS

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: Kirche: Warum bleiben wir? Zur Zukunft der christlichen Gemeinden (S. 50-53)

Pipeline
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Pipeline
Mitteilungsblatt des AKR
2/2016 (52)
Regensburg 2016

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: Entre science des religions et théologie. Sur l'aptitude à la vérité de récits théologiques (S. 61-79)

Louvain
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Olivier Riaudel (Hg.)
La théologie et les itinéraires vers Dieu. Conférences de l'École doctorale en théologie (2009-2012).
Cahiers de la Revue Théologique de Louvain 43.
Leuven u.a. 2016

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: Offenbarungsanspruch und Pluralität der Religionen - Einführung (S. 343-347)

Vaticanum 21
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Christoph Böttigheimer - René Dausner (Hg.)
Vaticanum 21
Die bleibenden Aufgaben des Zweiten Vatikanischen Konzils im 21. Jahrhunderts
Herder Verlag

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: Zielvorgabe (S. 14-19)

Auf Dem Weg Zum Licht
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Bettine Reichelt (Hg.)
Auf dem Weg zum Licht 2016
Gedanken und Impulse für die Advents- und Weihnachtszeit
St. Benno Verlag

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: Der "Panentheistic Turn" nimmt Fahrt auf. Überlegungen zur Transformation des Theismus in Volker Gerhardts philosophischer Theologie `Der Sinn des Sinns` (S. 79-89)

Gott Und Sinn
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Michael Kühnlein (Hg.)
Gott und Sinn
Im interdisziplinären Gespräch mit Volker Gerhardt
Nomos Verlag

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: Kongeniales zwischen Johann Michael Sailers Homiletik und der Philosophie des Frühidealismus (S. 17-27)

© Scan

Paul Mai - Karl Hausberger (Hg.)
Beiträge zur Geschichte des Bistums Regensburg Band 50
Verlag des Vereins für Regensburger Bistumsgeschichte

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: Offenbarungsanspruch und Pluralität der Religionen (S. 68-73)

© Scan

Christoph Böttigheimer - René Dausner (Hg.)
Das Konzil "eröffnen"
Reflexionen zu Theologie und Kirche 50 Jahre nach dem II. Vatikanischen Konzil
Herder Verlag

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: Wenn große Denker in die Irre gehen. Zu Robert Spaemanns Polemik gegen Amoris laetitia (S. 270-273)

Seelsorge01
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Zeitschrift für praktisch-theologisches Handeln
Lebendige Seelsorge
Die Freude der Liebe

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: Was es halt so gibt (S. 4-9)

Irp Impulse Gro _
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Frühjahr 2016
IRP Impulse
Zeitschrift für den katholischen Religionsunterricht an allgemein bildenden Gymnasien und beruflichen Schulen
Welt
begegnen
erschließen
verstehen

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: Fälliger Stilwechsel (S. 81-104)

Glauben Denken Neu Gro _
© Scan

Klaus Viertbauer - Heinrich Schmidinger (Hrsg.)
Glauben denken
Zur philosophischen Durchdringung der Gottrede im 21. Jahrhundert

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: Medium ist immer noch Message (S. 91-108)

Ganz Famili _r Gro _
© Scan

Julia Knop - Jan Loffeld (Hg.)
GANZ FAMILIÄR
Die Bischofssynode 2014/2015 in der Debatte
Verlag Friedrich Pustet

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: Predigt als Resonanz-Geschehen (S. 79-86)

Lebendige Seelsorge Resonanz
© Scan

Zeitschrift für praktisch-theologisches Handeln
Lebendige Seelsorge
Resonanz

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: Am Pessachabend (S. 72-73)

Aufbruch Zum Leben Gro _

Lass uns deine Spuren entdecken, Gott, deine Wirklichkeit, die das Leben in ein anderes Licht rückt.

Bettine Reichelt

Für jeden Tag von Aschermittwoch bis Ostern bietet Ihnen dieser Begleiter durch die Fasten- und Osterzeit 2016 einen geistlichen Impuls und ein Gebet bekannter Autoren wie Papst Franziskus, Huub Oosterhuis, Lothar Zenetti, Pater Adalbert Ludwig Balling CMM und Abtprimas Notker Wolf OSB. Besonders viel Raum ist den Sonn- und Festtagen gewidmet. Die Kernthemen der Sonntagslesungen wie Umkehr, Vergebung oder Sendung werden an den Wochentagen jeweils weiter vertieft. In der Osterzeit laden Sie besinnliche Gedanken zu den Sonntagslesungen im Wochenrhythmus zu kleinen Meditationen ein.

Gottes Freundschaft suchen

Cover Predigtbuch Prof Proepper

Thomas Pröpper - Gottes Freundschaft suchen - Predigten, geistliche Gedanken und Gebete - Mit Geleittexten herausgegeben von Klaus Müller

Gottes Freundschaft - das ist eines der Schlüsselworte in Thomas Pröppers Denken. Er hat diesen Gedanken nicht nur in seiner theologischen Arbeit verfolgt, sondern auch zum Kern seiner Predigten gemacht, indem er "die so menschliche Sehnsucht nach Freundschaft, welche diesen Namen verdient, auch als die so menschliche Sehnsucht nach einem Gott, der dem Menschen Freund sein möge, ausgearbeitet hat" (Magnus Striet).

Thomas Hilker: Sprachliche Praxis und islamische Normativität - Ein inferentialistischer Ansatz zur islamischen Bedeutungstheorie und Rechtsmethodologie unter Berücksichtigung einer pragmatischen Theorie der Lebenswelt

Sprachilchepraxisgro _

Die vorliegende philosophische Studie ist motiviert durch die These, dass ein interkultureller Dialog mit der Geisteswelt des Islam heute in der Folge des westlichen linguistic turn auch den ,linguistic turn´ des klassischen Islam berücksichtigen sollte. Wie die westliche Philosophie hat auch die islamische Geistestradition verschiedene Ansätze einer normativen und pragmatischen Theorie der Bedeutung ausgebildet, und zwar in der genuinen Errungenschaft ihrer Rechtsmethodologie. Daher stellt die Theorie des Inferentialismus nach Robert B. Brandom ein aussichtsreiches Plateau für eine ungewöhnliche Perspektive auf diese islamische Geisteslandschaft dar.

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: All-Einheit christlich - eine kleine Provokation mit Folgen (S. 97-116)

Eigenschaftengottesgro _

Der Traktat zu den Eigenschaften Gottes war für längere Zeit beinahe aus der Materialdogmatik verschwunden, galt er doch als ,zu metaphysisch´ und zu ,abstrakt´, weil zu weit entfernt von der biblischen Gottesrede. Mit diesem Verschwinden hatte sich die systematische Theologie aber auch eine Blindheit in Hinsicht auf ihre ,ontologischen Verpflichtungen´ in der Gotteslehre eingehandelt. Dabei konnte sie nicht mehr wahrnehmen, dass in der analytischen Religionsphilosophie seit einigen Dekaden bereits eine intensive Diskussion um die Eigenschaften Gottes - in ihrer einzelnen Bedeutung genauso wie hinsichtlich ihrer Kombinierbarkeit - geführt wird, die nichts weniger zum Gegenstand hat als die Frage, ob der monotheistische Gottesbegriff konsistent und verständlich ist.

Der vorliegende Band dokumentiert eine erste, intensive Diskussion zwischen systematischen Theologen beider Konfessionen und analytischen Philosophen/innen unterschiedlicher Provenienz zur so genannten Eigenschaftslehre. Das Buch will dabei eine Brücke schlagen zwischen verschiedenen Arten des Denkens und zugleich in das Projekt einer ,Analytischen Theologie´ einführen. Auch wenn die Beiträge eher die Umrisse des Problems als die definitiven Lösungen skizzieren, liefern sie doch einen Anstoß dafür, das Thema der Eigenschaften Gottes auch theologisch mit Nachdruck auf die Agenda zu setzen.

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: Subjektivität als theologisches Prinzip - Über Kierkegaards verfemte katholische Brüder im Geist (S. 196-214)

S _rengro _

"An die Stelle des Klischees, Kierkegaard sei Kind seiner Zeit, könnte man deshalb mit Recht die weniger klischeehafte Aussage setzen, dass Kierkegaard durch seine Werke geboren worden ist, geschrieben durch seine Schriften. Aus demselben Grund lassen sich im Fall Kierkegaards Biographie und Bildung nicht trennen. Dass man sie auch nicht aufeinander reduzieren kann, dürfte entsprechend klar sein. Tut man das nämlich, raubt man dem göttlichen Erzähler die Möglichkeit, in dem Leben des Einzelnen zu Wort zu kommen - sowohl im Leben Kierkegaards als auch im Leben eines jeden anderen Menschen." Joakim Garff
Mit Beiträgen von Joakim Garff, Tim Hagemann, Eberhard Harbsmeier, Klaus Müller, Marcello Neri, Markus Pohlmeyer, Hartmut Rosenau, Gerhard Schreiber, Jon Stewart und Caren Wicka

Klaus Müller: Gottes ABC - Gedanken und Texte zum Lesejahr C

Lesejahr C 1516

Lesejahr C

Nach der vielfach guten Aufnahme der ersten beiden Bände liegt nun mit dem dritten Band Gottes ABC vollständig vor. Der Band C setzt wie seine Vorgänger im Advent ein, dem Beginn des neuen Kirchenjahres. Die Texte und Impulse von Klaus Müller folgen dem Rhythmus der Sonn- und Feiertage der katholischen Liturgie.
Gemeinsam bilden die drei Bände als Gesamtwerk einen reichhaltigen Begleiter für die Leseordnung aller Kirchenjahre.

Arabische Übersetzung einer überarbeiteten Version von "An den Grenzen des Wissens" (Nr. 11). Beirut 2015.

Grenzen Gro _

Mit einem Beitrag von Prof. Müller: Atene - Gerusalemme, via Jena. Ragione e fede nella modernita. 41-64.

Hermeneutica