„Das (post-)partizipative Museum – wissenschaftliche, kuratorische und digitale Perspektiven“

Tagung der Kommission Materielle Kultur und Museum in der DGEKW und der KFG

Prof. Dr. Lioba Keller-Drescher, Dr. Kirsten Bernhardt

Partizipation hat sich als Konzept und Anspruch an zeitgemäße Museumsarbeit über alle Sparten hinweg etabliert. Die Reformulierung der Museumsdefinition (2022) und der Ethischen Richtlinien für Museen (2026) durch ICOM (International Council of Museums) spiegeln die seit längerer Zeit bestehenden Forderungen und Ansätze zu einer verstärkten Öffnung kultureller Institutionen und nach sozialer Inklusion. Partizipation, verstanden als Zugangs- und Beitragsmöglichkeit zu kulturellen Gütern und Institutionen, leitet sich vom Grundrecht auf kulturelle Teilhabe ab und versucht dieses auszugestalten. Leitlinien und Rechte formulieren einen Anspruch, der in der Praxis umzusetzen ist und dabei auf durchaus widersprüchliche und konkurrierende Ansprüche im Bereich der musealen Arbeit stößt. Die Tagung möchte das Konzept Partizipation und diese Ansprüche konstruktiv-kritisch diskutieren. Dabei sollen insbesondere Aspekte der wissenschaftlichen, kuratorischen und digitalen Arbeit in Museen berücksichtigt werden.

Weitere Infos zur Veranstaltung

Rubrik
Tagungen und Kongresse
Zeitraum
-
Reihe
Ort
Erbdrostenhof, Salzstraße 38, 48143 Münster
Eintritt
frei
Anmeldung
Ab Oktober 2026 im Geschäftszimmer des Instituts für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie (Frau Steens) unter kulturanthropologie@uni-muenster.de. Die Zahl der Plätze ist begrenzt.