© IfS

Über uns - unsere Projekte

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen unsere Projekte und Forschungsprojekte, die wir mit zahlreichen Partnern des Arbeitsbereichs durchführen, vorstellen. Bei Interesse zögern Sie bitte nicht, uns anzusprechen!
 
Der Arbeitsbereich Sportpsychologie hat zahlreiche Erfahrungen im Forschungstransfer in die Praxis. Wir arbeiten eng mit Vereinen und Verbänden im Leistungssport zusammen (u.a. in der angewandten Sportpsychologie und Beratung) sowie mit Schulen, Kindergärten, Kommunen und Einrichtungen aus dem Gesundheitssystem. Wenn Sie Interesse an einer Kooperation, Beratung, Unterstützung oder konkreten Projekten in Ihrem Verein, Ihrer Mannschaft, Ihrer Schule oder ihrer Einrichtung haben, können Sie uns gerne jederzeit kontaktieren. Ansprechpartner/innen sind:
 

Ihr Bernd Strauß (Leitung)

Graduiertenkolleg
© DFG-Graduiertenkolleg Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt

GRADUIERTENKOLLEG
Das interdisziplinäre Graduiertenkolleg 1712/2 "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" wird seit seiner Gründung 2012 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Die DFG verlängerte 2016 die Laufzeit des Graduiertenkollegs um eine zweite Förderphase. In seinem Forschungsprogramm untersucht das Graduiertenkolleg, wie unter den Bedingungen digitaler, medial vermittelter Kommunikation Vertrauen entwickelt und aufrechterhalten werden kann. Digital geprägte Kommunikationsweisen verändern den Aufbau und die Stabilisierung von Vertrauen. Gleichzeitig bilden sich neue Formen der Beziehungen zwischen Individuen, Organisationen und Öffentlichkeit heraus. Dies untersucht das Graduiertenkolleg in vier prototypischen Untersuchungsbereichen: Medien, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport. Zurzeit forschen 20 Doktorand*innen am Kolleg und bearbeiten eine Vielzahl interdisziplinärer Fragestellungen. Aus dem Arbeitsbereich Sportpsychologie haben dort bereits promoviert: Dennis Dreiskämper, Katharina Pöppel, Lena Busch, Sydney Querfurth-Böhnlein und aktuell befindet sich dort Charlotte Raue kurz vor Abschluss ihres Promotionsvorhabens.

Befragung

BISp-PROJEKT VOLLEYBALL

Über zwei Jahre wird in 2019 und 2020 ein gemeinsames Projekt des Arbeitsbereichs Sportpsychologie mit der DSHS Köln und dem Deutschen Volleyballverband vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft gefördert. Dabei geht es im Kontext einer Analyse von Stress- und Angstreaktionen von Volleyball-Schiedsrichtern*innen um die Entwicklung, Durchführung und Evaluation eines theoretisch fundierten sowie den Anforderungen der Praxis entsprechenden Stressmanagement-Programms für die Schiedsrichter*innen des DVV. Die Projektleitung liegt hierbei bei Prof. Steffanie Klatt (DSHS Köln), Prof. Bernd Strauß (Münster) sowie Dr. André Jungen (DVV). Als sportpsychologische Experten setzen Dr. Sydney Querfurth und Dr. Sebastian Brückner das Interventionsprogramm und Coaching mit den Schiedsrichter*innen um. Weitere Informationen bietet das hier verlinkte kurze Video im YouTube Kanal des BISp:https://www.youtube.com/watch?v=39-m50aQmZg

© Kerstin Fielstedde / Bill Mezzitte

Selbstkonzept im Kindes- und Jugendalter
Seit mehr als 20 Jahren beschäftigen wir uns in der Forschung mit der Entwicklung des (physischen) Selbstkonzept im und durch Sport. Im Fokus steht dabei primär die Entwicklung im  Kindes- und Jugendalter. In diesem Rahmen sind einige Fragebögen entwickelt worden, die mittlerweile in mehrere Sprachen übersetzt worden sind. Im Konvolut ermöglichen diese die Entwicklung des Selbstkonzepts im Lebenslauf nachzuzeichnen als auch interkulturell zu beforschen. Verantwortlich hierfür zeichnen sich Prof. Dr. Maike Tietjens und Dr. Dennis Dreiskämper. Link zu den Fragebögen

Lebensstilentw.

GKGK
Ziel des dreijährigen deutsch-polnischen Interventionsprojekt Projekt „Gesunde Kinder in gesunden Kommunen“ (GKGK) ist es, gemeinschaftlich in einer lokalen Zusammenarbeit von Familie, Schule, Sportverein und Kommunalämtern mit abgestimmten Maßnahmen Kinder altersgerecht zu einem gesunden Lebensstil, der eine ausgewogene Ernährung mit täglichen Bewegungszeiten umfasst, zu wortwörtlich zu bewegen. Damit verbunden sind die Verringerung des Übergewichts, die Erhöhung der täglichen Bewegungsaktivität, das Erlernen „gesunder“ Gewohnheiten, die Stärkung der interkulturellen Kompetenzen und des Interaktions- und Sozialverhaltens, die Zusammenarbeit von Schulen und Sportvereinen zu stärken sowie die Vernetzung in der Kommune zu einer Präventionskette (Naul, Dreiskämper, Henning & Aschebrock). Link zur Projekthomepage: http://fit5projekt.eu/de 

Motorische Entwicklung

DRAGO
Das Ziel des Projekts DRAGO’s Dschungelabenteuer, das seitens der Universität von Dr. Dennis Dreiskämper, Lena Henning und Prof. Maike Tietjens begleitet wird und in Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund Grafschaft Bentheim stattfindet, ist es, flächendeckend die physische, psychische und soziale Gesundheit von Drittklässler*innen zu untersuchen. Im Anschluss werden Prädiktoren für ein gesundes Aufwachsen identifiziert und darauf aufbauend konkrete Maßnahmen zu Förderung der Kindergesundheit initiiert.  An dem Projekt nehmen 35 Grundschulen teil. Die Ergebnisse werden anonym ausgewertet und individuell rückgemeldet. Die Schulen erhalten sowohl eine Übersicht über die Leistung ganzer Klassen als auch individuelle Feedbackkarten für alle Schüler*in. Eine Abschlussveranstaltung mit den Stakeholdern der Region fand im September 2020 statt.

Spitzensport

PdS
Das Projekt "Partnerhochschule des Spitzensports" hat als zentrales Ziel, studierenden Spitzensportler*innen die duale Karriere - Studium und Spitzensport - zu erleichtern. Der Spitzensportbeauftragte Bernd Strauß und Barbara Halberschmidt sowie unser zentraler Partner, der HSP, helfen den studierenden Spitzensportler*innen dabei, die Anforderungen des Studiums und die des Spitzensports unter einen Hut zu bringen. Das Team hat in den letzten Jahren ein sehr großes Netzwerk aus internen und externen Partnern der WWU aufgebaut. Informationen zu dem Projekt, den Athlet*innen, Förderleistungen, Publikationen etc.  finden Sie unter folg. Link: PdS - Spitzensport

Hochschule Hamm-Lippstadt

HSHL
Die Hochschule Hamm-Lippstadt ist 2009 gegründet worden. Von Anfang an war es der Leitung der Hochschule wichtig, einen Hochschulsport an beiden Standorten unter wissenschaftlich begleitetem Vorgehen aufzubauen. Unter der Projektleitung von Bernd Strauß war zunächst Barbara Halberschmidt und ist nun Dennis Dreiskämper federführend am Aufbau eines Gesundheitsmanagements für Bedienstete und Studierende an der HSHL verantwortlich. Zu der Webseite der Hochschule und dem Projekt gelangen Sie unter folg. Link: HSHL- Hochschulsport

Sportpaten
© Marie Ghanbari

SPORTPATEN
Ziel des Sportpat*innenprojekts ist es, Kinder mit ungünstigen Entwicklungschancen durch Sportpat*innen mit Hilfe sportlicher Aktivitäten in ihren motorischen, sozialen, emotionalen,  kognitiven und körperlichen Fähigkeiten zu fördern und zu stärken, um allen Kindern die gleiche Chance in der Entwicklung zu geben. Der besondere Wert des seit 2012 durchgeführten Projektes liegt darin, dass Schule und Universität, Schüler*innen und angehende Lehrer*innen gleichermaßen davon profitieren. Studierende des Instituts für Sportwissenschaft, des Fachbereich Wirtschaftswissenschaften und des Fachbereichs Medizin der WUU unterstützen als Sportpat*innen die Kinder über 1 (Schul-)Jahr (ggf. länger) und treffen diese wöchentlich. Während des gesamten Zeitraumes werden die Sportpat*innen im Rahmen des WWU-Sportpatenseminars, das seit einigen Jahren von Seiten des Arbeitsbereichs Sportpsychologie unterstützt und gefördert wird, begleitet. Die gesammelten Beobachtungen und Erfahrungen der wöchentlichen Treffen werden mittels Supervision reflektiert und in einen pädagogisch sinnvollen Zusammenhang zur Ausbildung gebracht. So lernen die Sportpat*innen praxisnah und in engmaschiger Betreuung Schlüsselkompetenzen im Bereich der Selbst- und Sozialkompetenz und späterer beruflicher Handlungsfähigkeit. Auch außerhalb der WWU und von Münster hat das Sportpat*innenprojekt viel Anerkennung gefunden u.a. durch das Cusanuswerk, die britische Stiftung Varkey Foundation als auch durch den damaligen Außenminister Sigmar Gabriel, der sich vor Ort eine Bild von dem Sportpat*innenprojekt machte und Schirmherr des Sportpatenprojektes ist. Homepage: www.sportpaten.com