Herzlich Willkommen auf den Seiten des Graduiertenkollegs 1712/2 "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" der Universität Münster.

Das interdisziplinäre Graduiertenkolleg 1712/2 "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" wird seit seiner Gründung 2012 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Die DFG verlängerte 2016 die Laufzeit des Graduiertenkollegs um eine zweite Förderphase. In seinem Forschungsprogramm untersucht das Graduiertenkolleg, wie unter den Bedingungen digitaler, medial vermittelter Kommunikation Vertrauen entwickelt und aufrechterhalten werden kann. Digital geprägte Kommunikationsweisen verändern den Aufbau und die Stabilisierung von Vertrauen. Gleichzeitig bilden sich neue Formen der Beziehungen zwischen Individuen, Organisationen und Öffentlichkeit heraus. Aufbauend auf Ergebnissen der ersten Förderphase (April 2012 bis September 2016) erforschen die Kollegiaten die mit dem Internet verbundenen Risiken sowie die Chancen für die Entwicklung von Vertrauen. Dies untersucht das Graduiertenkolleg in vier prototypischen Untersuchungsbereichen: Medien, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport.

Das Studienprogramm des Graduiertenkollegs wird von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Kommunikationswissenschaft, Psychologie, Sportwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsinformatik getragen. Zurzeit forschen 18 Doktorandinnen und Doktoranden am Kolleg und bearbeiten eine Vielzahl interdisziplinärer Fragestellungen.

Workshop-Jubiläum mit internationaler Besetzung

Graduiertenkolleg bereits zum fünften Mal Gastgeber für Workshop zum "Agent-based Modeling" (ABM)
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© Daniel Westmattelmann

Am 19. und 20. Juli haben Wissenschaftler des Graduiertenkollegs "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" erneut zahlreiche internationale Teilnehmer zum Methoden-Workshop "Agent-based Modeling" (ABM) begrüßt. Einige Forscherinnen und Forscher traten sogar den Weg aus Brasilien, Kanada oder Südkorea an, um in Münster ihre Projekte zu diskutieren. Zum Themenschwerpunkt "Social Simulation" hatte das Organisationsteam um Postdoc Dr. Daniel Westmattelmann , Antragsteller Prof. Dr. Gerhard Schewe und Marius Sprenger hochrangige Gastredner auf dem Gebiet des "Agent-based Modeling" eingeladen.

Late Autumn School 2018: Trust in the Digital Age

Veranstaltung zur Vertrauensforschung mit Prof. Dr. Harrison McKnight und Dr. Zlatka Pavlova
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© pixabay

Der Call for Papers für die diesjährige Late Autumn School des Graduiertenkollegs "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" ist veröffentlicht. Interessierte Doktorandinnen und Doktorandinnen, Master-Studierende und Post-Docs der am Kolleg beteiligten Disziplinen oder vergleichbarer Fächer können sich bis zum 1. September bewerben. Alle Informationen zur Late Autumn School, die vom 15. bis 16. November in Münster stattfindet, sind auf der Internetseite hier zu finden.

Lernen, Forschen und Lehren in Stanford

Antragsteller Prof. Dr. Thorsten Quandt berichtet von seinem Aufenthalt als Gastprofessor an der Universität Stanford (Kalifornien, USA)
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© Thorsten Quandt

Während seines Forschungsfreisemesters von März bis Juli 2018 hat Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Thorsten Quandt an den Universitäten Oxford und Stanford gelehrt und geforscht. Im zweiten Abschnitt des Semesters, von Mai bis Mitte Juli, war Thorsten Quandt auf Einladung von Prof. Jeremy Bailenson Gastprofessor am H-Star-Institute der Universität Stanford. Dort beschäftigte er sich insbesondere mit Technologien zu Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR). Über seine Erfahrungen und Eindrücke hat Thorsten Quandt noch aus Stanford einen kurzen Erfahrungsbericht geschrieben und Fotos vom Campus geschickt.

5. Workshop zum Agent Based Modeling

Offene Vorträge bieten Einblicke in die Methode der computergestützten Simulation
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© pixabay

Der 19. und 20. Juli (Donnerstag und Freitag) stehen am Graduiertenkolleg ganz im Zeichen des Agent Based Modeling (ABM), deutsch Agentenbasierte Modellierung. Diese Methode der computergestützten Simulation komplexer Systeme (Modellbildung), welche durch autonom handelnde und interagierende Individuen (Agenten) gekennzeichnet sind, wird zunehmend für interdisziplinäre Fragestellungen genutzt. Ausgewählte Vorträge renommierter ABM-Experten im Rahmen des Workshops sind offen für interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

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© Artur Marciniec, über fotolia

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