Geisteswissenschaften

  • Alfred-Hartlieb-von-Wallthor-Preis (Geschichtswissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunstgeschichte, Volkskunde, Archäologie)

    Allgemeine Informationen Seit 2022 vergibt der Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster e.V., den Alfred-Hartlieb-von-Wallthor-Preis. Mit dem Preis werden wissenschaftliche Arbeiten oder Projekte zu Themen der Landesgeschichte ausgezeichnet, die auch aus den Nachbardisziplinen Archäologie, Kunstgeschichte, Volkskunde, Geographie oder Architektur kommen können bzw. interdisziplinär angelegt sind und den Raum oder „space“ als interdisziplinäre Forschungskategorie aufgreifen. Dies kann am Beispiel Westfalens, aber auch am Beispiel angrenzender deutscher oder politische Grenzen überschreitender Regionen erfolgen. Es können Arbeiten (Master-Arbeit, Dissertation, Buchmanuskript) aus jeder der oben genannten Fachrichtungen vorgeschlagen werden.
    Preisgeld 3.000 Euro
    Frist alle 3 Jahre, nächste Verleihung in 2028
    Nominierung

    Die Bewerbung um den Preis soll auf Vorschlag Dritter erfolgen.

    Verlinkung https://altertumsverein-muenster.de/alfred-hartlieb-von-wallthor-preis/
  • Annemarie Schimmel-Preises für Islamkunde (Islamwissenschaft)

    Allgemeine Informationen Die Gesellschaft der Freunde Islamischer Kunst und Kultur e.V. verleiht den von ihr gestifteten Annemarie Schimmel-Preis. Der Preis honoriert herausragende Arbeiten junger Wissenschaftler*innen, die sich mit der Kunst und Kultur der islamischen Welt befassen. Die Gesellschaft ehrt damit auch ihr am 26. Januar 2003 verstorbenes Ehrenmitglied Frau Professor Dr. Dr. Dr. h.c. mult. Annemarie Schimmel und wird zugleich dem großen Anliegen der bedeutenden Orientalistin gerecht, „den Blick auf die kulturellen Werte des Islam zu richten“, um der Verwechslung des Islam mit dem modernen Fundamentalismus zu begegnen.
    Preisgeld 5.000 Euro
    Frist voraussichtlich 30. September 2026, alle 2 Jahre
    Nominierung

    Es sind sowohl Selbstbewerbungen als auch Nominierungen möglich.

    Verlinkung https://www.freunde-islamischer-kunst.de/foerderungen/annemarie-schimmel-preis/annemarie-schimmel-preis/ 
  • Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien (Interdisziplinär)

    Allgemeine Informationen Die Universität Augsburg, das Forum Interkulturelles Leben und Lernen (FiLL e.V.) und die Friedensstadt Augsburg verleihen gemeinsam den Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien, mit dem interdisziplinär und innovativ angelegte Qualifikationsarbeiten prämiert werden.
    Preisgeld 5.000 Euro
    Frist voraussichtlich Anfang Dezember 2026
    Nominierung

    durch die/den betreuenden Hochschullehrende/n

    Verlinkung https://www.uni-augsburg.de/de/ueber-uns/ehrungen/preise/augsburger-wisspreis-interkulturell/ausschreibung-fill
  • Carlo-Barck-Preis (Literatur- und Kulturwissenschaften)

    Allgemeine Informationen Zur Förderung von Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen vergibt das ZfL (Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, Berlin) den Carlo-Barck-Preis für eine herausragende Dissertation in den Literatur- und Kulturwissenschaften, die durch innovative Fragestellung und originelle Anlage besticht. Zur Einreichung aufgefordert sind vor allem solche Arbeiten, die an mindestens einen der drei Programmbereiche des ZfL anknüpfen: an Theoriegeschichte und das dort formulierte Interesse an der Entwicklung von Theorie in historischer und systematischer Perspektive, an Weltliteratur als verschiedene Weisen der Weltgestaltung oder an Lebenswissen, bei dem es um die Übergänge und Verflechtungen von Wissenschaft und anderen Formen des Lebenswissens geht.
    Preisgeld sechsmonatiges Stipendium für einen Gastaufenthalt am ZfL (12.000 Euro)
    Frist voraussichtlich Juli 2027, alle 2 Jahre
    Nominierung

    Selbstbewerbungen sind möglich.

    Verlinkung https://www.zfl-berlin.org/das-zfl/carlo-barck-preis.html
  • De Gruyter Preis (Philosophie)

    Allgemeine Informationen Die Gesellschaft für Analytische Philosophie vergibt in Kooperation mit dem de Gruyter Verlag den De Gruyter Preis. Er wird alle drei Jahre für Arbeiten auf dem Gebiet der Analytischen Philosophie des Geistes oder Ontologie/Metaphysik verliehen, zumeist für Promotions-, umfangreichere Magister-/Master- oder auch für andere Qualifizierungsarbeiten (mind. 150 Seiten).
    Preisgeld 2.000 Euro sowie Publikationskosten für eine E-Book-Open Access-Veröffentlichung
    Frist alle 3 Jahre; die Einreichungsfrist endet jeweils am 31. Januar des Jahres, in dem der GAP-Kongress stattfindet, nächste Frist voraussichtlich 31. Januar 2028
    Nominierung

    Selbstbewerbungen sind möglich.

    Verlinkung

    https://www.gap-im-netz.de/de/preise/de-gruyter-preis.html 

  • Deubner-Preis des Deutschen Verbandes für Kunstgeschichte e.V. (Kunstgeschichte)

    Allgemeine Informationen Der von der Dr. Peter Deubner-Stiftung begründete Preis wird vom Verband für Kunstgeschichte ausgeschrieben und auf dem Deutschen Kongress für Kunstgeschichte überreicht. Prämiert werden kunsthistorische Arbeiten, die innovative Ergebnisse sprachlich niveauvoll und dabei auch jenseits des wissenschaftlichen Diskurses verständlich präsentieren. Die beiden Promotionspreise werden an herausragende Dissertationen verliehen, die innerhalb der letzten drei Jahre abgeschlossene wurden.
    Nominierung: Selbstbewerbungen sind möglich.
    Preisgeld 2 x 2.500 Euro
    Frist alle 2 Jahre, die nächste Ausschreibung wird im Herbst 2027 veröffentlicht
    Nominierung

    Selbstbewerbungen sind möglich.

    Verlinkung https://kunstgeschichte.org/verband/deubner-preis/
  • Deutscher Studienpreis der Körber Stiftung (Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften, Geistes- und Kulturwissenschaften)

    Allgemeine Informationen Mit dem Deutschen Studienpreis zeichnet die Körber Stiftung jährlich die besten Promovierten aller Fachrichtungen aus. Dabei zählt vor allem die gesellschaftliche Bedeutung der Forschung: Die Stiftung ermutigt junge Wissenschaftler*innen dazu, den gesellschaftlichen Wert der eigenen Leistung herauszuheben und sich einer öffentlichen Debatte darüber zu stellen. Der Preis richtet sich jeweils an alle Promovierten eines Jahrgangs, die mit magna oder summa cum laude abgeschlossen haben. In jeder der drei Fächergruppen – in den Sozialwissenschaften, den Natur- und Technikwissenschaften sowie den Geistes- und Kulturwissenschaften – werden jährlich je ein Erster Preis und zwei Zweite Preise verliehen.
    Preisgeld je 25.000 Euro für den 1. Platz und je 10.000 Euro für die 2. Plätze sowie Alumni-Angebote im Bereich Wissenschaftskommunikation
    Frist jährlich am 1. März
    Nominierung

    ausschließlich Selbstbewerbungen

    Verlinkung https://koerber-stiftung.de/projekte/deutscher-studienpreis/
  • Dissertationspreis der Deutschen Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie (Sozial- und Kulturanthropologie)

    Allgemeine Informationen Der Dissertationspreis der Deutschen Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie e.V. (DGSKA) soll der besonderen Anerkennung herausragender wissenschaftlicher Leistungen im Rahmen einer ethnologischen bzw. sozial- und kulturanthropologischen und auf ethnographischer Forschung basierenden Promotion dienen. Auch Arbeiten, welche vor allem Aspekte und Themen der Fachgeschichte in den Blick nehmen, können vorgeschlagen werden. Der Dissertationspreis wird für Doktorarbeiten vergeben, die an einer deutschsprachigen Universität eingereicht wurden. Vorgeschlagen werden können voraussichtlich alle Arbeiten, die zwischen dem 1.10.2024 und 31.1.2027 verteidigt worden sind.
    Preisgeld 1.000€ (1. Preis), 2 x 500€ (2. Preis)
    Frist alle 2 Jahre, nächste Verleihung voraussichtlich in 2027
    Nominierung

    Die Nominierung erfolgt durch eine*n Gutachter*in der Dissertation, der*die DGSKA-Mitglied ist.

    Verlinkung https://www.dgska.de/ausschreibung-dgska-disspreis/ 
  • Dissertationspreis des Deutschen Anglistikverbandes (Anglistik)

    Allgemeine Informationen Für herausragende Dissertationen aus dem Bereich der Anglistik verleiht der Deutsche Anglistikverband den Dissertationspreis. Die Dissertation muss in den letzten drei Jahren abgeschlossen worden sein und im Bereich der Anglistik (Literatur-, Kultur-, Sprachwissenschaft oder Didaktik) liegen. Die Gutachten müssen mit eingereicht werden.
    Preisgeld 1.500 Euro
    Frist voraussichtlich 15. Januar 2027, alle 2 Jahre
    Nominierung

    Selbstbewerbungen sind möglich.

    Verlinkung https://anglistikverband.de/dissertationspreis/
  • Dissertationspreis des Mediävistikverbands (Geschichtswissenschaften, Germanistik)

    Allgemeine Informationen Der Mediävistikverband zeichnet eine hervorragende mediävistische Dissertation von interdisziplinärer Bedeutung, die sowohl in der Verbindung unterschiedlicher disziplinärer Ansätze liegen kann als auch in der Anschlussfähigkeit einer disziplinär ausgerichteten Arbeit für mehrere andere Disziplinen, mit dem Preis aus. Die Arbeit kann in allen Fächern der Mittelalterforschung entstanden sein. Die Prüfungen im Promotionsverfahren dürfen am Ende der Bewerbungsfrist nicht mehr als 24 Monate zurückliegen.
    Preisgeld 2.000 Euro
    Frist 31. Mai 2026, alle 2 Jahre
    Nominierung

    Selbstbewerbungen sind möglich.

    Verlinkung https://www.mediaevistikverband.eu/aktivitaten/nachwuchspreis/
  • Elise Richter-Preis (Romanistik)

    Allgemeine Informationen Der Preis trägt den Namen der Wiener Romanistin Elise Richter (1865–1943). Sie war die erste Frau, die an der Universität Wien habilitiert wurde (1905). Als Jüdin wurde sie vom nationalsozialistischen Regime verfolgt und 1943 im Konzentrationslager Theresienstadt ermordet. Der Preis wird für herausragende Promotionen und Habilitationen verliehen.
    Preisgeld 1.500 Euro
    Frist voraussichtlich Juni 2027, alle 2 Jahre
    Nominierung

    Alle Verbandsmitglieder sind vorschlagsberechtigt, Selbstbewerbungen sind nicht möglich.

    Verlinkung https://www.deutscher-romanistikverband.de/preise-und-foerderlinien/elise-richter-preis/
  • Forschungsförderungspreis des Frobenius-Instituts (Kulturanthropologie)

    Allgemeine Informationen Die Mittel der Frobenius-Gesellschaft und der Hahn-Hissink’schen Frobenius-Stiftung ermöglichen dem Frobenius-Institut für kulturanthropologische Forschung die jährliche Verleihung des Frobenius-Forschungsförderungspreises an Nachwuchswissenschaftler*innen. Es können abgeschlossene, noch nicht publizierte Dissertationen in deutscher oder englischer Sprache vorgeschlagen werden, die in den letzten zwei Jahren mindestens mit dem Prädikat „magna cum laude“ beurteilt wurden. Bei der Auswahl werden die Qualität der Ethnographie, die Originalität des Themas, die Klarheit von Argumentation und Aufbau sowie die sprachliche Kunstfertigkeit der Arbeit beurteilt. Die Nachwuchswissenschaftler*innen sollten durch ihre früheren und gegenwärtigen Tätigkeiten und Publikationen zeigen, dass sie über ein herausragendes wissenschaftliches Potenzial verfügen.
    Preisgeld 3.000 Euro
    Frist voraussichtlich 30. Juni 2026
    Nominierung

    Vorschlagsberechtigt sind Professor*innen der Ethnologie, die an deutschsprachigen Instituten tätig sind bzw. waren. Es sind keine Selbstbewerbungen möglich.

    Verlinkung https://www.frobenius-institut.de/veranstaltungen/forschungsfoerderungspreis
  • Hedwig Hintze Preis (Geschichtswissenschaften)

    Allgemeine Informationen Der nach der jüdischen Historikerin Hedwig Hintze (1884–1942) benannte Preis des VHD richtet sich an jüngst Promovierte. Hedwig Hintze war eine der ersten deutschen habilitierten Historikerinnen. Der Preis wird für hervorragende Dissertationen aus dem Gesamtbereich der Geschichtswissenschaft vergeben. Die Arbeit muss mit summa oder magna cum laude bewertet worden sein. Die Disputation muss zwischen dem 1. November 2023 und dem 30. September 2026 stattgefunden haben.
    Preisgeld 7.000 Euro
    Frist 30. September 2026, alle 2 Jahre
    Nominierung

    durch die wissenschaftliche Betreuung

    Verlinkung https://www.historikerverband.de/aktivitaeten/preise/hedwig-hintze-preis/
  • Helga-Weippert-Preis (Altertumswissenschaften, Theologien, Geschichtswissenschaften)

    Allgemeine Informationen Der Deutsche Verein zur Erforschung Palästinas (DPV) verleiht den Preis für herausragende Dissertationen oder Habilitationen zur Erforschung der Archäologie, Geschichte, Religion, Kultur und Landeskunde Palästinas. Er dient der Förderung junger Wissenschaftler*innen im deutschsprachigen Raum. Die abgeschlossene Dissertations- oder Habilitationsschrift (publiziert oder nicht publiziert) muss aus einem entsprechenden abgeschlossenen Verfahren an einer Universität im deutschsprachigen Raum (oder mit Bezug zu einer Universität im deutschsprachigen Raum) zu einem Thema aus den Bereichen Archäologie, Geschichte, Religion, Kultur und Landeskunde Palästinas stammen. Der Abschluss des Promotions- bzw. Habilitationsverfahrens darf bei Fristende der Bewerbung nicht länger als vier Jahre zurückliegen.
    Preisgeld 2.000 Euro
    Frist 31. Mai 2026, alle 2 Jahre
    Nominierung

    Es sind sowohl Nominierungen als auch Selbstbewerbungen möglich.

    Verlinkung https://www.palaestina-verein.de/wp/wordpress/
  • Irma Rosenberg Preise für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus (Geschichtswissenschaft)

    Allgemeine Informationen Die Österreichische Gesellschaft für Zeitgeschichte vergibt die Irma Rosenberg-Preise für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus. Die Irma Rosenberg-Preise werden für hervorragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, der Kulturabteilung der Stadt Wien und dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft vergeben. Sie dienen der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Preise dienen dem Gedächtnis an Irma Rosenberg (1909–2000). Für Bewerber*innen um die Irma-Rosenberg-Preise gilt ein Höchstalter von 40 Jahren. Die eingereichten Arbeiten dürfen nicht länger als zwei Jahre vor der Einreichung erschienen bzw. approbiert worden sein.
    Preisgeld 4.000 Euro (Hauptpreis), je. 2.000 Euro (Förderpreise)
    Frist voraussichtlich Juni 2026, alle 2 Jahre
    Nominierung

    Selbstbewerbungen sind möglich.

    Verlinkung https://ogz.univie.ac.at/irma-rosenberg-preise/
  • Nachwuchspreis des Deutschen Italianistikverbands (Italianistik)

    Allgemeine Informationen Der Deutsche Italianistikverband − Fachverband Italienisch in Wissenschaft und Unterricht e.V. zeichnet herausragende Qualifikationsarbeiten der Italianistik aus (Dissertation oder Habilitationsschrift) aus dem Bereich der italianistischen Literatur- und Kulturwissenschaft, Sprachwissenschaft oder Didaktik aus.
    Preisgeld wird jeweils mit der Ausschreibung bekanntgegeben
    Frist voraussichtlich Anfang Dezember 2027, alle 2 Jahre
    Nominierung

    Selbstbewerbung

    Verlinkung https://italianistikverband.de/nachwuchspreis/
  • Paul-Clemen-Preis (Kunstgeschichte)

    Allgemeine Informationen Der Landschaftsverband Rheinland verleiht jährlich einen nach dem ersten Landeskonservator der damaligen Rheinprovinz, Prof. Dr. Paul Clemen (1866–1947), benannten Preis an junge Kunsthistoriker*innen. Der Preis wird für herausragende wissenschaftliche Arbeiten zur Erforschung der rheinischen Kunst verliehen.
    Preisgeld 10.000 Euro
    Frist voraussichtlich Frühjahr 2026
    Nominierung

    Vorschlagsberechtigt sind Betreuer*innen von abgeschlossenen Dissertationen über Werke und Fragen der Kunst im Rheinland. Selbstbewerbungen sind nicht möglich.

    Verlinkung

    https://rheinland-ausgezeichnet.lvr.de/de/lvr_preise/paul_clemen_preis/paul_clemen_preis.html 

  • Peter von Polenz-Preis (Germanistik)

    Allgemeine Informationen Die Deutsche Gesellschaft für germanistische Sprachwissenschaft verleiht den Preis für die beste Dissertation auf dem Gebiet der germanistischen Sprachgeschichte.
    Preisgeld 1.200 Euro sowie 2 Jahre beitragsfreie Mitgliedschaft in der GGSG und die Möglichkeit, die Arbeit ohne Bezuschussung in der Reihe „Lingua Historica Germanica“ zu publizieren
    Frist voraussichtlich Februar 2027, alle 2 Jahre
    Nominierung

    Selbstnominierungen sind nicht möglich.

    Verlinkung https://www.germanistische-sprachgeschichte.de/peter-von-polenz-preis/peter-von-polenz-preis/
  • Philippika-Preis (Altertumswissenschaften)

    Allgemeine Informationen HARRASSOWITZ verleiht zusammen mit den Herausgeber*innen der Buchreihe „Philippika“ den Philippika-Preis für herausragende interdisziplinäre altertumswissenschaftliche Dissertationen. Ausgezeichnet werden herausragende Dissertationen mit fachübergreifenden Fragestellungen im Bereich der Altertumswissenschaften.
    Preisgeld Der Preis besteht in der Aufnahme der preisgekrönten Arbeit in die Buchreihe „Philippika“ und umfasst den kostenlosen Druck und Vertrieb einer Monographie im Umfang von bis zu 400 Seiten (im Buchformat 17 x 24 cm) bzw. 300 Seiten (im Format A4), inklusive Schwarzweiß-Tafeln und mit Hardcover-Einband.
    Frist voraussichtlich Januar 2027
    Nominierung

    Selbstbewerbungen sind möglich.

    Verlinkung https://www.harrassowitz-verlag.de/philippikapreis.ahtml
  • Preis der Kurt-Ringger-Stiftung zur Förderung des romanistischen Nachwuchses

    Allgemeine Informationen Die Kurt-Ringger-Stiftung lobt einen Preis für eine exzellente Dissertation oder Habilitationsschrift aus dem Bereich der romanistischen Sprach-, Literatur- oder Kulturwissenschaft aus. Die Arbeiten müssen von herausragender Qualität und Teil eines zeitnah vor der Preisvergabe abgeschlossenen Promotions- bzw. Habilitationsverfahrens sein. Für den Preis vorgeschlagen werden können auch sonstige noch unveröffentlichte monographische Arbeiten romanistischer Nachwuchswissenschaftler*innen.
    Preisgeld 5.000 Euro
    Frist 15. April 2026
    Nominierung

    Vorschlagsberechtigt sind Professor*innen der Romanistik

    Verlinkung https://www.adwmainz.de/aktivitaeten/preise-und-auszeichnungen.html
  • Preis für Unternehmensgeschichte (Wirtschaftswissenschaften, Geschichtswissenschaften)

    Allgemeine Informationen Die Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V (GUG) verleiht den Preis für Unternehmensgeschichte. Prämiert werden noch nicht veröffentlichte Dissertationen, Habilitationsschriften und Monographien, die sich mit Themen und Aspekten der Unternehmensgeschichte befassen.
    Preisgeld Die Veröffentlichung der mit dem Preis ausgezeichneten Arbeit ist verpflichtend an die von der GUG herausgegebenen Schriftenreihe zur Zeitschrift für Unternehmensgeschichte gebunden. Das Preisgeld wird dort als Druckkostenzuschuss eingebracht.
    Frist jährlich am 30. April
    Nominierung

    Selbstbewerbungen sind möglich.

    Verlinkung https://unternehmensgeschichte.de/ZUG-Preis-Unternehmensgeschichte
  • Promotionspreis der Gesellschaft für Musikforschung (GfM) (Musikwissenschaften)

    Allgemeine Informationen Die GfM (Gesellschaft für Musikforschung) vergibt einen Wissenschaftspreis, mit dem herausragende Dissertationen aus allen Gebieten der Musikwissenschaft ausgezeichnet werden sollen.
    Preisgeld Der Preis besteht in der Übernahme der Kosten für die Veröffentlichung der Dissertation bei Schott Campus gleichzeitig als gedrucktes Buch sowie als Online-Publikation im Open Access. Alternativ kann ein Zuschuss zu den Publikationskosten in Höhe von 500 EUR gewählt werden.
    Frist jährlich am 30. April
    Nominierung

    durch wissenschaftliche Betreuung oder Selbstbewerbung

    Verlinkung https://www.musikforschung.de/promotionspreis/
  • Prize of the German Historical Institute London (Geschichtswissenschaften)

    Allgemeine Informationen Der Preis des Deutschen Historischen Instituts London wird jährlich für eine herausragende Doktorarbeit zur britischen Geschichte oder zur britischen Kolonialgeschichte (eingereicht an einer deutschen Universität) oder zu deutsch-britischen Beziehungen oder vergleichender britisch-deutscher Geschichte (eingereicht an einer britischen, irischen oder deutschen Universität) verliehen. Die Doktorarbeit muss in den letzten 12 Monaten abgeschlossen worden sein.
    Preisgeld 1.000 Euro
    Frist 31. Juli 2026
    Nominierung

    Selbstbewerbungen sind möglich.

    Verlinkung https://www.ghil.ac.uk/opportunities/prizes
  • Rita Süssmuth-Forschungspreis des Landes NRW (alle Fachbereiche)

    Allgemeine Informationen Das Land Nordrhein-Westfalen verleiht den Rita Süßmuth-Forschungspreis für exzellente Forschung mit Geschlechterbezug. Der Forschungspreis würdigt die wissenschaftliche und gesellschaftliche Relevanz von Forschung mit Geschlechterbezug in zwei Kategorien: In der Kategorie „Impulse“ richtet sich die Ausschreibung an promovierte Wissenschaftler*innen einer Hochschule in NRW. Die Preisgelder dienen der Fortführung der wissenschaftlichen Arbeit. Ihre Verwendung muss einen Bezug zum Thema Nachwuchsförderung aufweisen.
    Preisgeld 35.000 Euro in der Kategorie „Impulse“
    Frist voraussichtlich Oktober 2027, alle 2 Jahre
    Nominierung

    ausschließlich Selbstbewerbungen

    Verlinkung https://www.mkw.nrw/themen/wissenschaft/wissenschaftsfoerderung/rita-suessmuth-forschungspreis-des-landes-nordrhein
  • Roman Herzog Forschungspreis für Soziale Marktwirtschaft (Geschichtswissenschaften, Politikwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften)

    Allgemeine Informationen Das Roman Herzog Institut zeichnet Nachwuchswissenschaftler*innen (Promotion nicht älter als 3 Jahre, max. 40 Jahre alt) aus, die sich in ihren Promotionen oder Habilitationen mit der Zukunftsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft und damit den zentralen ordnungspolitischen Fragestellungen des 21. Jahrhunderts auseinandergesetzt haben.
    Preisgeld drei Preise mit einer Dotierung von insgesamt bis zu 35.000 Euro
    Frist voraussichtlich 31. Dezember 2026
    Nominierung

    Selbstbewerbungen sind möglich.

    Verlinkung https://www.romanherzoginstitut.de/forschungspreis.html
  • Stiftungspreis der Demokratie-Stiftung der Universität zu Köln

    Allgemeine Informationen Im Sinne der Satzung und des Stiftungskonzepts besteht die Hauptaufgabe der Demokratie-Stiftung in der Durchführung und Förderung wissenschaftlicher Projekte, die einen friedlichen Beitrag zur Vertiefung der demokratischen Ideen leisten. Die Arbeit muss sich im Kern mit dem Thema Demokratie, beispielsweise Demokratietheorie, Demokratievermittlung, Globalisierung, Medien, Religion oder Wahlsystemen beschäftigen.
    Preisgeld 5.000 Euro (Kategorie Dissertationspreis)
    Frist 30. Juni 2026, alle 2 Jahre
    Nominierung

    durch wissenschaftliche Betreuung oder Selbstbewerbung

    Verlinkung https://demokratiestiftung.uni-koeln.de/stiftung/projekte/stiftungspreis
  • Theodor-Fischer-Preis (Kunstgeschichte)

    Allgemeine Informationen Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München verleiht diesen internationalen Förderpreis für herausragende Forschungsarbeiten zur Architekturgeschichte. Ausgezeichnet wird eine Forschungsarbeit zur Architekturgeschichte (z. B. Dissertation, Masterarbeit, abgeschlossene Publikation). Der Preis wird an eine graduierte Person vergeben.
    Preisgeld dreimonatiges Forschungsstipendium am Zentralinstitut für Kunstgeschichte (7.000 Euro)
    Frist voraussichtlich 28. Februar 2027
    Nominierung

    Selbstbewerbungen sind möglich.

    Verlinkung

    https://www.zikg.eu/fellowships/internationale-foerderpreise/theodor-fischer-preis 

  • Thomas-Großbölting-Preis (ehemals: GSU Nachwuchspreis) (Geschichtswissenschaften)

    Allgemeine Informationen Mit dem Thomas-Großbölting-Preis (ehemals: GSU Nachwuchspreis) zeichnet die Gesellschaft für Stadtgeschichte (GSU) eine herausragende Dissertation im Feld der Stadtgeschichte und historischen Urbanisierungsforschung zum Zeitraum 18.–20. Jahrhundert aus. Zur Teilnahme aufgefordert und berechtigt sind junge Wissenschaftler*innen, die in theoretischer, methodischer oder empirischer Hinsicht einen Beitrag zur historischen Stadt- und Urbanisierungsforschung aus verschiedenen disziplinären Perspektiven geleistet haben.
    Preisgeld 1.000 Euro
    Frist 04. Mai 2026, alle 2 Jahre
    Nominierung

    Selbstbewerbungen sind möglich.

    Verlinkung https://gsu-stadtgeschichte.com/?page_id=97
  • Thomas-Welskopp-Dissertationspreis der German Labour History Association (Geschichtswissenschaften)

    Allgemeine Informationen Der Preis wird für eine inhaltlich, methodisch und theoretisch innovative Dissertation auf dem Gebiet der Labour History verliehen. Die Promotion muss mit der Disputation (oder einer äquivalenten Prüfung) abgeschlossen sein, und der Abschluss darf bei Fristende der Bewerbung nicht länger als drei Jahre zurückliegen. Die Dissertation darf bereits veröffentlicht sein. Sie muss an einer deutschsprachigen Hochschule (auch in englischer Sprache möglich) oder auf Deutsch an einer ausländischen Hochschule eingereicht worden sein.
    Preisgeld 1000 Euro; die/der Preisträger*in wird auf der nächsten GLHA-Konferenz im November 2026 zu einem Vortrag eingeladen, der im Anschluss publiziert wird.
    Frist voraussichtlich 28. Februar 2028, alle 2 Jahre
    Nominierung

    Selbstbewerbung oder Vorschläge von Seiten Dritter

    Verlinkung https://www.germanlabourhistory.de/thomas-welskopp-preis/
  • Werner-Krauss-Preis (Hispanistik)

    Allgemeine Informationen Alle zwei Jahre wird bei der Mitgliederversammlung des Deutschen Hispanistenverbandes anlässlich des Deutschen Hispanistentages der Dissertationspreis Werner Krauss verliehen. Durch diesen Preis sollen junge Nachwuchswissenschaftler*innen ausgezeichnet werden, die an einer Hochschule im deutschsprachigen Raum eine Dissertation zu einem hispanistischen Thema verfasst haben.
    Preisgeld 1.000 Euro
    Frist 31. Juli 2026, alle 2 Jahre
    Nominierung

    Selbstnominierungen sind nicht möglich.

    Verlinkung http://hispanistica.de/werner-krauss-preis/
  • Wiener Preis für Stadtgeschichtsforschung (Geschichtswissenschaften)

    Allgemeine Informationen Die Stadt Wien hat aus Anlass der Pensionierung von Archivdirektor ao. Univ.-Prof. Dr. Ferdinand Opll den „Wiener Preis für Stadtgeschichtsforschung“ eingerichtet. Der Preis wird durch den Österreichischen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung vergeben. Es können von den jeweiligen Autor*innen Veröffentlichungen bzw. Dissertationen sowie Habilitationsschriften auf dem Gebiet der vergleichenden Stadtgeschichtsforschung des europäischen Raumes in deutscher Sprache eingereicht werden.
    Preisgeld 5.000 Euro
    Frist voraussichtlich Sommer 2027, alle 2 Jahre
    Nominierung

    Selbstbewerbungen sind möglich

    Verlinkung https://www.stgf.at/wr_preis.php
  • Wilhelm von Humboldt-Preis für den wissenschaftlichen Nachwuchs (Linguistik)

    Allgemeine Informationen Die Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft prämiert besonders gute Dissertationen aus allen Bereichen der Linguistik mit dem Wilhelm von Humboldt-Preis für den wissenschaftlichen Nachwuchs, die sich durch besondere methodische, theoretische oder inhaltliche Leistungen im Bereich der Linguistik auszeichnen. Prämiert werden können Arbeiten, bei denen der Abschluss des Promotionsverfahrens (einschließlich der Verteidigung) nicht länger als 24 Monate vor der jeweiligen Jahrestagung zurückliegt (Stichtag ist der 1. März). Die Promotion muss noch nicht publiziert vorliegen.
    Preisgeld 2.000 Euro
    Frist voraussichtlich Oktober 2026
    Nominierung

    Vorschlagsberechtigt sind alle Mitglieder der DGfS. Die Gutachtenden können nominieren.

    Verlinkung https://dgfs.de/humboldt-nachwuchspreis/
  • Willibald-Sauerländer-Preis (Kunstgeschichte)

    Allgemeine Informationen Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München verleiht den internationalen Förderpreis für herausragende Forschungsarbeiten zur Geschichte der Kunstgeschichte. Ausgezeichnet wird eine Forschungsarbeit (Dissertation, Masterarbeit, Publikation), deren Abschluss nicht länger als drei Jahre zurückliegt. Der Preis wird an eine*einen graduierte*n Kunsthistoriker*in vergeben (die Promotion sollte nicht länger als fünf Jahre zurückliegen). Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Fachkommission.
    Preisgeld dreimonatiges Forschungsstipendium am Zentralinstitut für Kunstgeschichte (insgesamt: 7.000 Euro)
    Frist voraussichtlich 28. Februar 2027
    Nominierung

    Selbstbewerbungen sind möglich.

    Verlinkung https://www.zikg.eu/fellowships/internationale-foerderpreise/willibald-sauerlaender-preis
  • Wolfgang-Ratjen-Preis (Kunstgeschichte)

    Allgemeine Informationen Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München verleiht den internationalen Förderpreis für herausragende Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der grafischen Künste. Ausgezeichnet wird eine Forschungsarbeit zur Handzeichnung und/oder Druckgrafik (Dissertation, Magisterarbeit, Publikation), deren Abschluss nicht länger als drei Jahre zurückliegt. Der Preis wird an eine/n graduierte/n Kunsthistoriker*in vergeben (die Promotion sollte nicht länger als fünf Jahre zurückliegen).
    Preisgeld dreimonatiges Forschungsstipendium am Zentralinstitut für Kunstgeschichte (insgesamt: 7.000 Euro)
    Frist voraussichtlich 28. Februar 2027
    Nominierung

    Selbstbewerbungen sind möglich.

    Verlinkung https://www.zikg.eu/fellowships/internationale-foerderpreise/wolfgang-ratjen-preis
  • Wolfgang-Stegmüller-Preis (Philosophie)

    Allgemeine Informationen Die Gesellschaft für Analytische Philosophie vergibt den Wolfgang-Stegmüller-Preis. Er wird an zumeist drei Preisträger*innen verliehen, in der Regel für Promotions- oder Habilitationsarbeiten. In Frage kommen Arbeiten jedweden Umfangs (Sprache: deutsch oder englisch), publiziert oder nicht, deren Autor*in bei Ablauf der Vorschlagsfrist nicht älter als 40 Jahre ist, noch keine wissenschaftliche Dauerstellung innehat und an einer Universität angestellt ist, an der Deutsch eine offizielle Universitätssprache ist, oder einen akademischen Abschluss an einer solchen Universität erworben hat.
    Preisgeld 12.000 Euro für drei Preistragende
    Frist Die Einreichungsfrist endet jeweils am 31. Januar des Jahres, in dem der GAP-Kongress stattfindet, 3jähriger Turnus, voraussichtlich 31. Januar 2028
    Nominierung

    Selbstbewerbungen sind ausgeschlossen.

    Verlinkung https://www.gap-im-netz.de/de/preise/stegmueller-preis.html