Aktuelle Ausschreibungen
Junges Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste
Die Aufnahme in das Junge Kolleg ist eine wichtige Auszeichnung für den wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchs in Nordrhein-Westfalen. Das Junge Kolleg ist ein Ort für freies Forschen und disziplinübergreifenden Dialog. Die Stipendiat*innen (bei Aufnahme befristet beschäftigt und max. 36 Jahre alt) bekommen für einen Zeitraum von bis zu vier Jahren ein jährliches Stipendium in Höhe von 10.000 Euro. Diese finanzielle Unterstützung schafft Freiraum für die eigene Forschung oder Kunst. Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Jungen Kolleg sind zusätzlich zur Promotion herausragende wissenschaftliche Leistungen an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung in Nordrhein-Westfalen oder herausragende Leistungen im Bereich Kunst.
Frist: 10. Mai 2026
Karl-Arnold-Preis 2026 „Wahrheit“
Mit dem Karl-Arnold-Preis können Nachwuchswissenschaftler*innen aller Fachrichtungen sowie Künstler*innen ausgezeichnet werden, die im Jahr 2025 an einer nordrhein-westfälischen Universität eine exzellente Dissertation – magna oder summa cum laude (oder einer äquivalenten Leistung) – oder eine herausragende künstlerische Leistung zum Schwerpunktthema „Wahrheit“ vorgelegt haben. Das Thema „Wahrheit“ ist dabei weit zu interpretieren: Willkommen sind Arbeiten, die sich explizit mit „Wahrheit“ oder Wahrheitsbegriffen auseinandersetzen. Darüber hinaus adressiert die Ausschreibung jedoch ausdrücklich auch alle Dissertationen sowie künstlerischen Werke, die sich in einem weiteren Verständnis mit Wahrheit, zum Beispiel Wahrheiten, Wahrnehmungen, Wahrscheinlichkeiten oder verwandten Begriffen beschäftigen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
Frist: 10. Mai 2026 (Bei Interesse an einer Nominierung nehmen Sie bitte frühzeitig Kontakt mit uns auf.)
NOMIS & Science Young Explorer Award
Mit dem NOMIS & Science Young Explorer Award würdigen die Herausgeber*innen von Science und NOMIS mutige junge Forscher*innen mit einem MD-, PhD- oder MD/PhD-Abschluss, die grundlegende Fragen an der Schnittstelle zwischen Sozial- und Lebenswissenschaften stellen. Der Preis wird an Wissenschaftler*innen verliehen, die mit Begeisterung forschen, deren Forschung interdisziplinäre Zusammenarbeit fördert, und die Risiken eingehen, um relevante und spannende Fragen kreativ und mutig anzugehen. Die Bewerber*innen müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung einen M.D., Ph.D. oder M.D./Ph.D. besitzen und ihren Abschluss innerhalb der letzten 10 Jahre erworben haben. Der Preis wird auf Grundlage ihrer Arbeit der letzten 3 Jahre verliehen.
Frist: 15. Mai 2026
Walter Kalkhof-Rose-Gedächtnispreis
Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz schreibt gemeinsam mit der Walter und Sibylle Kalkhof-Rose-Stiftung den Walter Kalkhof-Rose-Gedächtnispreis aus, der sich an exzellente Early Career Researcher aus dem gesamten Bereich der Naturwissenschaften richtet. Nominiert werden können Forschende, die sich in einem frühen Stadium ihrer akademischen Laufbahn bereits durch richtungsweisende Forschungsbeiträge verdient gemacht, dadurch ein eigenständiges wissenschaftliches Profil entwickelt haben und nun vor der Habilitation stehen oder eine gleichwertige Qualifikation aufweisen. Vorschlagsberechtigt sind alle Professor*innen an den deutschen Universitäten. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert.
Frist: 15. Juni 2026
Stiftungspreis der Demokratie-Stiftung der Universität zu Köln
Im Sinne der Satzung und des Stiftungskonzepts besteht die Hauptaufgabe der Demokratie-Stiftung in der Durchführung und Förderung wissenschaftlicher Projekte, die einen friedlichen Beitrag zur Vertiefung der demokratischen Ideen leisten. Bewerben können sich Autor*innen für die Kategorie der Qualifikationsarbeiten mit in 2024 oder 2025 veröffentlichten (in einem Verlag oder online zugänglich) Habilitationen oder Dissertationen. Die Arbeit muss sich im Kern mit dem Thema Demokratie, beispielsweise Demokratietheorie, Demokratievermittlung, Globalisierung, Medien, Religion oder Wahlsystemen beschäftigen.
Frist: 30. Juni 2026
Wissenschaftspreis des Deutschen Bundestages
Der Wissenschaftspreis des Deutschen Bundestages würdigt hervorragende wissenschaftliche Arbeiten (Monographien) der jüngsten Zeit, die zur Beschäftigung mit den Fragen des Parlamentarismus anregen und zu einem vertieften Verständnis parlamentarischer Praxis beitragen. Dafür kommen Studien etwa zur Wahl und insbesondere zur Arbeitsweise von Volksvertretungen ebenso infrage wie Untersuchungen zur Einbettung des Parlamentarismus in bundesstaatliche und supranationale Ordnungen. Auch Arbeiten zum Verhältnis von Parlament und Regierung, zur politischen Kontrolle parlamentarischer Ordnungen durch Gerichte, Medien und Zivilgesellschaft, zur Rolle und den Funktionen politischer Parteien und zu den Auswirkungen einer veränderten Öffentlichkeit durch die Digitalisierung kommen in Betracht, soweit sie Fragen zum Parlamentarismus thematisieren. Nominierungen und Selbstbewerbungen sind möglich. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
Frist: 10. Juli 2026
Dissertationspreise der Universität Münster
Die Dissertationspreise der Universität Münster zeichnen exzellente Promotionen, die an der Universität Münster durchgeführt wurden, aus. Die Preise dienen der Förderung weiterer Forschungsarbeiten der Preisträger*innen. Alle 15 Fachbereiche sind aufgefordert, die jeweils jahrgangsbeste Arbeit für den Dissertationspreis vorzuschlagen. Die Dissertation muss ein sehr hohes Maß an Originalität aufweisen und von hohem wissenschaftlichem Interesse sein. Dies setzt eine Arbeit voraus, die in der Regel nach übereinstimmender Einschätzung von zwei habilitierten Fachvertreter*innen einen bedeutsamen Beitrag zur aktuellen Forschung leistet. Die Auswahl der Preisträger*innen erfolgt durch das Rektorat auf Vorschlag der Rektoratskommission für akademische Personalentwicklung.
Frist: 9. Oktober 2026