Aktuelle Ausschreibungen
Reichart-Preis
Die "Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt" vergibt 2026 wieder den "Reichart-Preis" (Erfurter Nachwuchspreis für anwendungsbezogene Wissenschaft). Ausgezeichnet werden Nachwuchswissenschaftler*innen für ihre anwendungsorientierten Abschlussarbeiten (Master, Promotion) aus allen Fachrichtungen. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert.
Frist: 15. März 2026
Life Sciences Bridge Award
Die in Frankfurt ansässige Aventis Foundation vergibt jährlich bis zu drei Forschungspreise für junge und talentierte Forscher*innen in den Lebenswissenschaften. Jeder Preis ist mit einer Fördersumme von 100.000 € dotiert, um kreative Postdocs bei der Verfolgung ihrer innovativen Forschungsprojekte zu unterstützen und ihrer Karriere in den Lebenswissenschaften auf die Überholspur zu bringen. Die Preise werden an Early Career Researcher vergeben, z. B. an Forschungsgruppenleiter*innen (frühestens drei Jahre nach der Promotion), Juniorprofessor*innen und Tenure-Track-Professor*innen, die eine akademische Karriere anstreben, aber noch keine unbefristete Professur innehaben. Der Preis fördert insbesondere innovative Ansätze in den Lebenswissenschaften, d. h. in den Fächern Biochemie, Biologie, Chemie, Medizin, Pharmazie – jeweils auch in Kombination mit Mathematik, Ingenieurwissenschaften und IT.
Frist: 30. April 2026
Junges Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste
Die Aufnahme in das Junge Kolleg ist eine wichtige Auszeichnung für den wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchs in Nordrhein-Westfalen. Das Junge Kolleg ist ein Ort für freies Forschen und disziplinübergreifenden Dialog. Die Stipendiat*innen (bei Aufnahme befristet beschäftigt und max. 36 Jahre alt) bekommen für einen Zeitraum von bis zu vier Jahren ein jährliches Stipendium in Höhe von 10.000 Euro. Diese finanzielle Unterstützung schafft Freiraum für die eigene Forschung oder Kunst. Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Jungen Kolleg sind zusätzlich zur Promotion herausragende wissenschaftliche Leistungen an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung in Nordrhein-Westfalen oder herausragende Leistungen im Bereich Kunst.
Frist: 10. Mai 2026
Karl-Arnold-Preis 2026 „Wahrheit“
Mit dem Karl-Arnold-Preis können Nachwuchswissenschaftler*innen aller Fachrichtungen sowie Künstler*innen ausgezeichnet werden, die im Jahr 2025 an einer nordrhein-westfälischen Universität eine exzellente Dissertation – magna oder summa cum laude (oder einer äquivalenten Leistung) – oder eine herausragende künstlerische Leistung zum Schwerpunktthema „Wahrheit“ vorgelegt haben. Das Thema „Wahrheit“ ist dabei weit zu interpretieren: Willkommen sind Arbeiten, die sich explizit mit „Wahrheit“ oder Wahrheitsbegriffen auseinandersetzen. Darüber hinaus adressiert die Ausschreibung jedoch ausdrücklich auch alle Dissertationen sowie künstlerischen Werke, die sich in einem weiteren Verständnis mit Wahrheit, zum Beispiel Wahrheiten, Wahrnehmungen, Wahrscheinlichkeiten oder verwandten Begriffen beschäftigen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
Frist: 10. Mai 2026 (Bei Interesse an einer Nominierung nehmen Sie bitte frühzeitig Kontakt mit uns auf.)