Archiv

  • 15.09.2021: PANEL DISCUSSION: Law and Literature in Europe

    Der SFB beteiligt sich an der Veranstaltungsreihe "Konferenz zur Zukunft Europas" der Europäischen Union mit einer Diskussion über "Law and Literature in Europe". Sie leistet einen Beitrag zum Themenschwerpunkt "Werte und Rechte, Rechtsstaatlichkeit, Sicherheit". Die Diskussion hat am Mittwoch, 15. September, von 14:30 bis 16:30 Uhr im Deutsch-italienischen Zentrum für europäischen Dialog, der Villa Vigoni, am Comer See stattgefunden und war auch live über Zoom zugänglich. Hier finden sich weitere Informationen.

  • 25.08.2021: GASTVORTRAG: Dr. Walter Edward Young (Montreal)

    Am Mittwoch, 25. August, um 18 Uhr, hat Dr. Walter Edward Young (Institute of lslamic Studies, McGill University) einen Gastvortrag mit dem Titel "Form, Function and Historical Development of Genres of Juristic Dialectic (1ilm al-jadal & 1ilm al-khilif)" im Rahmen der Vortragsreihe "Monthly Lectures on Islamic Legal Genres" gehalten. Organisator von Seiten des SFB 1385 war Dr. Hakki Arslan (harslan@uni-muenster.de). Weitere Informationen finden Sie hier.

  • 18.08.2021: THEATERBESUCH: Der Prozess II - RAF

    Nach den vielen Monaten pandemiebedingten Ausfalls von Kulturveranstaltungen hat das Teilprojekt C04 analog in Hannover die Inszenierung "Der Prozess II - RAF" des Regieduos krügerXweiss angeschaut. Hanna Kroll und Nuria Mertens blicken zurück auf die Installation, in der sich Recht und Revolution, Intimität und Isolation sowie Vergangenheit und Gegenwart begegnen.

  • 28.07.2021: GASTVORTRAG: Prof. Dr. Christian Müller (Paris)

    Am Mittwoch, 28. Juli, 18 Uhr, hat Prof. Dr. Christian Müller (CNRS, Paris) einen Zoom-Gastvortrag mit dem Titel "Siǧills and transformations of the cadi documents in Islamic law (10th-16th centuries)" gehalten. Er fragte nach der Funktion osmanischer Gerichtsregister als "lebende Archive", die die Rechte und Pflichten des Einzelnen im Rahmen der Scharia und der osmanischen Rechtsordnung schützen. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • 26.-30.07.2021: TAGUNG: SHARP 2021 "Moving Texts"

    Der SFB 1385 war Mit-Veranstalter der Jahrestagung 2021 der Society for the History of Authorship, Reading and Publishing (SHARP) mit dem Thema "Moving Texts: From Discovery to Delivery" vom 26.-30. Juli 2021. Aktuelles zur Tagung findet sich auch auf Twitter.

  • 20.07.2021: Twitter-Account des SFB

    Der SFB ist ab Juli 2021 auch auf Twitter vertreten. Sie können sich dort über aktuelle Veranstaltungen des SFB 1385, externe Veranstaltungshinweise, Kooperationen, Neuerscheinungen, Forschungsgegenstände, Projektbereiche etc. informieren. Den Account finden Sie unter https://twitter.com/sfb1385. Wir freuen uns, dort mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!

  • 16.06.-07.07.2021: REIHE: Zwischen Recht und Literatur

    Im Sommersemester 2021 hat die Vortragsreihe "Zwischen Recht und Literatur" des Teilprojekts C03 stattgefunden, die in drei Vorträgen Fragen des literarischen Eigentums verhandelt hat. Es referierten Katrin Becker (Luxemburg / 16.6.), Dorothee Kimmich (Tübingen / 23.6.) und Katharina Kaesling (Bonn / 7.7.). Nähere Informationen finden Sie hier.

  • 30.06.2021: THEATERBESUCH: No Planet B

    Die Mitglieder des Teilprojekts C04 haben gemeinsam das Theaterstück "No Planet B. Das Gericht der Kinder zum Klimawandel" (2020) des ATZE Musiktheaters Berlin geschaut, das sich mit der Forderung nach Climate Justice beschäftigt und einen (theatralen) Gerichtssaal entwirft. Nuria Mertens blickte zurück auf den digitalen Theaterabend.

  • 30.06.2021: KONFERENZ: Lizensur fiktionaler Literatur

    Teilprojekt A01 hat, organisiert von Daniel Arjomand und Nursan Celik, vom 30. Juni bis 2. Juli die Konferenz "Lizensur fiktionaler Literatur. Modalitäten epistemischer, ethischer und ästhetischer Autorisierungsprozesse" veranstaltet. Sie verhandelte Autorisierungsprozesse fiktionaler Literatur, die als Prozesse der Lizensur umschrieben werden. Programm und Anmeldemodalitäten finden Sie hier.

  • 21.05.2021: WORKSHOP: Gendergerechte Sprache

    Die Gleichstellungskommission hat am Freitag, 21. Mai, 9:30 - 12:45 Uhr, den digitalen Workshop "Geschlechtergerechte Sprache" veranstaltet. Der Workshop widmete sich der Praxis geschlechtergerechter Sprache, die aus sprach- und rechtswissenschaftlicher Perspektive beleuchtet wurde. Fragen sowie Anmeldungen zur Veranstaltung (für Mitglieder des SFB) wurden von Hanna Luise Kroll (hkroll@uni-muenster.de) entgegengenommen. Hier finden Sie das Veranstaltungsplakat.

  • 04.05.2021: VERÖFFENTLICHUNG: Beitrag zum Thema E-Lending

    Von Prof. Dr. Petra Pohlmann und Christian Peter ist ein Beitrag zur gesetzlichen Regelung der digitalen Leihe von E-Books über öffentliche Bibliotheken erschienen: am 4. Mai 2021 in der MMR-Aktuell 2021, 438576. Den Beitrag finden Sie hier (abrufbar nur im Uni-Netz/VPN). Ein Abstract zu dem Beitrag kann hier eingesehen werden.

  • 25.-27.11.20: SEMINAR: Recht und Literatur

    Gemeinsames interdisziplinäres Seminar mit Herrn Prof. Dr. Sieg (Wirtschaftswissenschaften), Frau Dr. Caroline Kögler (Literaturwissenschaften), Frau Prof. Dr. Norrick-Rühl (Buchwissenschaften)

    Das Seminar richtet sich vor allem an Studierende aus den Schwerpunktbereichen 1, 3, 4, 6 und 9. Genauere Angaben finden sich in den Klammerzusätzen auf der Themenliste. Zudem steht das Seminar als Probeseminar Studierenden offen, die bereits vor dem Schwerpunkt üben wollen, Seminararbeiten zu schreiben und Vorträge zu halten.

    Im Rahmen des SFB 1385 "Recht und Literatur" bieten wir im Wintersemester 2020/21 ein interdisziplinäres Blockseminar für Studierende der Rechts-, Wirtschafts-, Literatur-und Buchwissenschaften an. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen und Überschneidungsbereiche von Recht und Literatur mit besonderem Bezug zu "Literatur und Markt" zu diskutieren. Konkrete Fragestellungen betreffen zum Beispiel die Buchpreisbindung, das Presserecht und die Auswirkungen der Digitalisierung. Die rechtswissenschaftlichen Themenvorschläge finden Sie in der untenstehenden Themenliste.

    Im ersten Teil des Seminars werden von uns aus Sicht der Rechtswissenschaften die interdisziplinären Grundlagen behandelt, die die Bereiche "Literatur und Recht" sowie "Law and Economics" betreffen. Hierzu werden einzelne Kapitel von Standardwerken vorgestellt und in den jeweiligen größeren Forschungskontext eingeordnet. Erwartet wird eine vertiefte inhaltliche Auseinandersetzung, die über eine Inhaltsbeschreibung deutlich hinausgeht.

    Im zweiten Teil stehen neben juristischen Themen, wie sie "klassisch" in juristischen Seminaren zu finden sind, auch Monografien zur Auswahl, die besprochen werden können. Auch dies erfordert, dass die zentralen Thesen der Monografie herausgearbeitet, juristisch eingeordnet und bewertet werden. Die Bearbeitung der jeweiligen Monografie wird als alternative Form der Untersuchung der jeweils zu erschließenden rechtlichen Fragestellung verstanden.

    Die Seminarleistung setzt sich insgesamt aus einer schriftlichen Seminararbeit, einem mündlichen Vortrag nebst Diskussion sowie der Beteiligung an den übrigen Diskussionen zusammen.

    Ausdrücklich ermuntern möchten wir Sie, sich bei im Vorfeld Ihrer Seminarentscheidung auftretenden Fragen zu diesem Seminar direkt per E-Mail an Herrn Christian Peter (s.u.) zu wenden.

    Das Seminar wird als Blockveranstaltung vom 25.11. –27.11.2020 durchgeführt. Die zu diesem Zeitpunkt geltenden Covid-19-Vorgaben werden darüber entscheiden, ob das Seminar in Präsenz (im Landhaus Rothenberge in Wettringen oder einem großen Hörsaal in Münster) oder digital per Zoom stattfinden wird.

    Die Themenvergabe erfolgt in einer Vorbesprechung am Montag, 06. Juli 2020, um 11:30 Uhr via Zoom-Konferenz.

    Anmeldung (Frist: 29. Juni 2020): Die Anmeldefrist endet am 29. Juni 2020. Schwerpunktstudierende müssen sich über WiLMa II anmelden. Bachelorstudierende sowie Studierende, die das Seminar als Probeseminarbelegen möchten, melden sich per E-Mail (s. u.) an. Alle Interessenten reichen bitte das Anmeldeformular (s. u.) bis zum Anmeldeschluss ein, bitte per E-Mail an: iwr.pohlmann@uni-muenster.de.

    Abgabefrist: Die Seminararbeit sowie ein Thesenpapier sind in schriftlicher Form* am Institut sowie in elektronischer Form (Seminararbeit im Word-Format o.ä., Thesenpapier als pdf-Datei) an iwr.pohlmann@uni-muenster.de bis zum 29. Oktober 2020 (12:00 Uhr) einzureichen.

    * Der ausgedruckten Fassung der Arbeit ist eine unterschriebene Versicherung beizufügen, dass die Arbeit selbständig verfasst wurde und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt sowie Zitate kenntlich gemacht wurden.

    Für inhaltliche Fragen zu den einzelnen Themensteht Ihnen unser wiss. Mitarbeiter Herr Christian Peter (E-Mail: christian.peter@uni-muenster.de) gerne zur Verfügung. Für organisatorische Fragensteht Ihnen Frau Nicole Strack im Sekretariat gerne zur Verfügung (vormittags JUR 335, Tel.: 0251 83 22797 oder per E-Mail: iwr.pohlmann@uni-muenster.de).

    Themenliste und Anmeldebogen finden Sie hier.

  • 08.10.20: VORTRAG: Dr. Anamik Saha (London): Rethinking 'Diversity' in the British Book Industry

    Öffentlicher Zoom-Vortrag

    The SFB 1385 "Law and Literature" project A02 (Market and Literature) invites you to join us for a public talk by Dr. Anamik Saha.

    Datum: 8. Oktober 2020
    Zeit: 10:30 – Mittag

    Abstract
    This research project, conducted by Dr Anamik Saha and Dr Sandra van Lente at Goldsmiths, University of London, in cooperation with Spread the Word and The Bookseller, explores the obstacles that writers of colour face in UK trade publishing. It rethinks 'diversity' by shifting the debate from a sole focus on the quantity of minorities who work in publishing to the quality of the experience, particularly for writers of colour. The project’s aim was to examine the ways that writers of colour are published and to reflect the findings back to the industry to make visible where the structural problems are.
    The research entailed qualitative interviews with 113 professionals in the publishing industries (authors, agents, CEOs and managing directors, editors, designers, staff in marketing, PR and sales, as well as booksellers and literature festival organisers). We explored how writers of colour are affected by each of these stages of production, and developed recommendations and calls to action from our findings.
    In my talk, I would like to give you an overview of our approach, findings and conversations in our #RethinkingDiversityWeek – and give you the opportunity to ask questions and engage in a discussion. You can read the full report here: www.rethinkingdiversity.org.uk and an abridged version from The Bookseller here: https://content.yudu.com/web/1vcls/0A1xp12/Rethinking/html/index.html.

    Bio

    Dr. Anamik Saha is a Senior Lecturer in the Department of Media, Communications and Cultural Studies, and convenor of MA Race, Media and Social Justice at Goldsmiths, University of London. After completing his PhD in Sociology at Goldsmiths, Dr. Saha worked in the Institute of Communication Studies at the University of Leeds, firstly as an ESRC Post-Doctoral Research Fellow, then as a Lecturer in Communications. He has held visiting fellowship at Massachusetts Institute of Technology and Trinity College, Connecticut.


    Bitte hier registrieren: https://wwu.zoom.us/meeting/register/tJAsdeusqDMsHtAfG2oZeNhCu5fyidlOPBVh

  • 21.-23.09.20: WORKSHOP: Schau-Prozesse. Gericht und Theater als Bühnen des Politischen

    Vom 21. bis 23. September 2020 veranstaltet das Teilprojekt C04 einen Workshop mit Referent*innen, die sich sowohl aus juristischer als auch germanistischer Perspektive mit dem Forschungsbereich des Teilprojekts beschäftigen: Wir untersuchen, wie in Schau-Prozessen das komplexe Verhältnis von Recht und Politik zur Schau gestellt wird. Als Schau-Prozesse bezeichnen wir, im Gegensatz zum politischen Kampfbegriff des 'Schauprozesses', Gerichtsprozesse, die eine starke mediale Aufmerksamkeit und Öffentlichkeitswirksamkeit erfahren haben und die zum Stoff von Theaterinszenierungen geworden sind – wie etwa der NSU-Prozess. An deren Beispiel analysieren wir, wie theatrale Elemente für das Recht konstitutiv werden und wie umgekehrt Inszenierungen des Rechts das Theater prägen. Das Politische hat für unser Projekt als verbindendes Element eine herausragende Funktion: Wo das Politische inszeniert wird, sei es auf der Theaterbühne oder im Gerichtssaal, tritt die gegenseitige Konstituierung von Theater und Recht offen zutage. Die gemeinsame theatrale Konstitution von Gericht und Bühne ruht auf ihrer jeweiligen Öffentlichkeit und zeigt sich in der Rhetorizität, Performativität und Affektivität beider Inszenierungen. Im Fokus stehen vor diesem Hintergrund zudem die zentralen Fragen danach, welche politischen Funktionen das Theater haben kann oder erfüllt, wie Prozesse im Theater dargestellt werden und wie sich Ausmaß und Wirkung der Öffentlichkeit von Gerichtsprozessen gestalten.

    Mit unserem Workshop sollen die bereits vorhandenen Ansätze gebündelt und aus interdisziplinärer Perspektive beleuchtet werden. Zu diesem Zweck werden die Forschungsperspektiven aller Referierenden in digital gestalteten Input-Vorträgen präsentiert. Im ZOOM-Plenum steht anschließend Zeit zur Diskussion zur Verfügung. Unser Ziel ist es, eine gemeinsame Publikation vorzubereiten sowie Schnittstellen für die weitere Zusammenarbeit zu identifizieren.

    Programm:

    Montag, 21.09.2020
    (12–13.30 Uhr)
    Dienstag, 22.09.2020
    (9–13.30 Uhr)
    Mittwoch, 23.09.2020
    (9–13 Uhr)
    Begrüßung/Organisatorisches Diskussionsrunde 1
    ("Schau-Prozesse")
    Diskussionsrunde 3
    ("Öffentlichkeit und Publikum" / "Praktiken des Öffentlichen")
    Diskussionsrunde 2
    ("Politik des Publikums")
    Diskussionsrunde 4
    ("Medien und Öffentlichkeit")
    Brownbagmeeting Brownbagmeeting mit Abschlussdiskussion
    Individuelle Arbeit mit dem Workshopmaterial am Nachmittag Individuelle Arbeit mit dem Workshopmaterial am Nachmittag

  • 04.09.20: VORTRAG: Carl White (Leeds): Neoliberal Financialization and the Twenty-First-Century US Novel

    Öffentlicher Zoom-Vortrag und Diskussion

    Datum: 4. September 2020
    Zeit: 15 Uhr / 3:00 PM (Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien)

    The SFB 1385 "Law and Literature project" A02 (Market and Literature) invites you to join us for a public talk by Carl White.

    Abstract

    In this talk, Carl White discusses how financialization—not synonymous with (neoliberal) capitalism, but constructed and sustained by it—is an integral component of the twenty-first century US novel. Finance, Alison Shonkwiler notes, obscures relations and power structures; there is a "problem of recognizing a system that is understood to be less and less tethered to the material, less directly connected to specific modes of production, and therefore less tangible, visible, or controllable" (The Financial Imaginary, xi). Through reading the everyday spaces in these fictions that finance touches—the household, the family, and the white-collar workplace—we can think through the multitudinous, often impenetrable, and seemingly nonsensical logics of finance itself. Carl White will be touching on novels by authors such as Jesmyn Ward, Lionel Shriver, David Foster Wallace, Jennifer Egan, and Colson Whitehead.

    Bio

    Carl White is a postgraduate researcher in the School of English at the University of Leeds. His current research, funded by the Arts and Humanities Research Council (AHRC), focuses on the literary representation of neoliberalism and finance in twenty-first-century American fiction. He has writing published for the British Society for Literature and Science, and recently co-edited Issue 5 of the WRoCAH Journal.

    Please register here: https://wwu.zoom.us/meeting/register/tJUkdeyrqT4tH9b6BmvRTU5BA1zGKUQ7P9QJ

    Zoom-Details will be sent out approximately one week before the event.

  • 18.07.20: INTERNATIONAL WEBCAST: Inaugural Lecture of The Law, Literature and Diaspora Lecture Series

    Datum: 18.07.2020
    Zeit: 15:00-17:00 IST
    Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.


    Speakers

    Welcome: Professor Nilufer E. Bharucha, Director CoHaB IDC, University of Mumbai

    Inauguration by Chief Guest: Professor Suhas Pednekar, Vice Chancellor, University of Mumbai

    Introduction: Professor Klaus Stierstorfer, Chair British Studies & Vice Dean of Philology, Spokesperson Collaborative Law and Literature Research Centre, University of Muenster

    Armin Wandrewala: Law & Literature: At loggerheads, or in harmony?

    Remarks by Co-Host: Professor Rajeshri Varhadi, Head, Department of Law, University of Mumbai

    Valedictory Remarks by Guest of Honour: Professor Ravindra Kulkarni, Pro-Vice Chancellor, University of Mumbai (TBC)

    Vote of Thanks: Dr. Sachin Labade, Assistant Professor, Department of English and Honorary Coordinator, Indo-Canadian Studies Centre, University of Mumbai

    Compere: Ms. Kirti Risbud, Research Associate, CoHaB IDC, University of Mumbai

    Registration

    For Registration fill the Google form on https://forms.gle/Zqz3uCqC7tKikgSY9. In case of difficulty in registering, contact cohabidc@gmail.com. Webcast details will be provided to registered participants via email near the date of the lecture. As the platform allows 300 participants, registration will be on the first come first served basis only. E-Certificates of participation will be given to all those who have registered and participated in the webcast.

  • 25.06./03.-04.07.20: KONFERENZ: The Treatise-Literature (rasāʾil) as Documentation of Socially Relevant Discussions in Pre–Modern Muslim Societies (14th – 19th Centuries)

    Online-Conference via Zoom-Meeting

    In the last twenty years, research on the history of Islamic Law has shifted from the Early Period to the Middle Periods, approaching all kinds of different genres and topics. But many of them are still entirely unexplored. Besides fatāwā-collections and commentaries (sharḥ and ḥāshiya), the treatise-literature (rasāʾil) seems to be a predominant medium of discussing socially relevant questions. Treatises are short texts on current topics, which are only covered in a very rudimentary sen¬se. Only a few studies have explored treatises (rasāʾil) that address topics such as tobacco and coffee consumption in the Ottoman Empire, the waqf system and the punishment of heretics etc. This will be the first international conference with a special focus on the risala-literature in Islamic law, theology and Sufism between the 13th and the 19th centuries.

    Since this literature covers topics that discuss contemporary social practices, it provides valuable information about how scholars and intellectuals responded to those practices, hence, reflects the intersection between theory and practice. Therefore, the following questions should stand in the middle of the studies: What topics of practical law or theology were dis¬cussed more intensely at a given time and location? What were the social and theological contexts of these discussions? Who was involved in these discussions? What was the motivation of the author? What were their arguments? What do these texts say about contextuality, flexibility and pragmatism of Islamic law? What conclusions can be drawn from this data for the treatise-literature (rasāʾil)?

    Informationen und Programm im Flyer.

  • Prof. Dr. Klaus Stierstorfer
    © Friederike Stecklum

    20.01.20: INTERVIEW: Prof. Dr. Klaus Stierstorfer

    "Es werden sich ungewöhnliche Möglichkeiten der Zusammenarbeit ergeben: Klaus Stierstorfer über Ziele und Inhalte des neuen Sonderforschungsbereichs 1385 "Recht und Literatur". Lesen Sie hier das gesamte Interview.

  • 18.-19.12.19: TAGUNGSBERICHT: Literatur und Strafrecht im 17. und 18. Jahrhundert

    Noch vor dem festlichen Auftakt am 20. Januar 2020 eröffnete ein Workshop am 18. und 19. Dezember 2019 den neuen SFB "Recht und Literatur" an der WWU Münster akademisch. Unter dem Titel "Literatur und Strafrecht im 17. und 18. Jahrhundert" und unter der Leitung von Eric Achermann (A03) und Gideon Stiening (MGK) wurde diskutiert, wie sich Rechtsfragen materialiter in die Literatur einschreiben und Literatur umgekehrt in rechtlichen und rechtsphilosophischen Zusammenhängen fungiert. Auf dem Programm standen zentrale Themen der Aufklärung wie die Legitimität von Folter und Todesstrafe, die Phänomene der Selbstjustiz und Selbsterhaltung, die Vereinbarkeit von positivem und Naturrecht sowie von göttlicher und säkularer Rechtsbegründung.

    • Tagungsbericht

      Noch vor dem festlichen Auftakt am 20. Januar 2020 eröffnete ein Workshop am 18. und 19. Dezember 2019 den neuen SFB "Recht und Literatur" an der WWU Münster akademisch. Unter dem Titel "Literatur und Strafrecht im 17. und 18. Jahrhundert" und unter der Leitung von Eric Achermann (A 03) und Gideon Stiening (MGK) wurde diskutiert, wie sich Rechtsfragen materialiter in die Literatur einschreiben und Literatur umgekehrt in rechtlichen und rechtsphilosophischen Zusammenhängen fungiert. Auf dem Programm standen zentrale Themen der Aufklärung wie die Legitimität von Folter und Todesstrafe, die Phänomene der Selbstjustiz und Selbsterhaltung, die Vereinbarkeit von positivem und Naturrecht sowie von göttlicher und säkularer Rechtsbegründung. Es zeigte sich, dass bei der in der Forschung allenthalben hervorgehobenen Tendenz, das Straf- und Prozessrecht zu humanisieren bzw. zu rationalisieren, gelehrte Exzesse bei der theoretischen Durchdringung des Strafvollzugs genauso wenig übersehen werden dürfen wie die Grenzen rein utilitaristischer Erwägungen, die historische Faktizität von religiösem Fanatismus, Kindsmord und Justizopfern sowie die bare Sensationslust der Rezipienten.

      Dem Kindsmord als einem Schlüsseldelikt im Verhältnis von Strafrecht und Literatur widmete sich JUTTA HEINZ (Freiburg i. Br.). Den rechtlichen Rahmen steckte sie zeitlich mit der Constitutio Criminalis Carolina (1532) und Kants Metaphysik der Sitten (1785) ab. Anhand von Harsdörffers Großem Schau-Platz jämmerlicher Mord-Geschichte (1650) entwarf sie ein typisches Verlaufsschema, das im Sturm und Drang aufgegriffen werde, um unter Rückgriff auf Prozessakten Kindsmord in emotionalisierender Form als gesellschaftliches Versagen zu deuten. Im späten 18. Jahrhundert werde die Frage nach dem strafrechtlichen Umgang mit Kindsmörderinnen genutzt, um die tabuisierte Debatte über eine Relativierung der Sexualmoral zu führen. Buchstäblich zur 'Farce' gerät die Debatte in Moritz August von Thümmels Reise in die mittäglichen Provinzen von Frankreich (1791), wenn einem Mädchen Haare und Zähne einer hingerichteten Kindermörderin implantiert werden, um sie vor einem eigenen Fehltritt zu warnen.

      HANS-JOACHIM JAKOB (Siegen) stellte die Frage nach der Gattungszugehörigkeit von Harsdörffers Großem Schau-Platz jämmerlicher Mord-Geschichte (1650). Am ehesten handelt es sich demnach um eine frühneuzeitliche Erzählkompilation in digestenartigen Zusammenfassungen. Der studierte Jurist greife dabei aber nicht auf Aktenstücke, sondern vor allem auf die Erzählungen des Bischofs Jean Pierre Camus zurück und verfolge dabei ein Prinzip stupender Qualität. Die Strafe sei dabei immer zweifellos, da bei Vermittlungspannen Verlass auf die göttliche Gerechtigkeit ist. Im populären Medium der Rechtsvermittlung entwerfe Harsdörffer so eine Mikrologie juristischer Spezialfragen (wie die Verantwortlichkeit von Schlafwandlern oder die Tötung eines Diebes auf frischer Tat) und zeige dabei die Lücken des Rechtssystems (wie die Unzuverlässigkeit der Folter) auf.

      Dass ein Werk auch erst im Laufe seiner Rezeptionsgeschichte an rechtstheoretische Diskurse regelrecht herangeschrieben werden kann, demonstrierte ANNA SEBASTIAN (Hamburg). In diesem Sinn erweitert Christoph Kormart das Maria Stuart-Trauerspiel Joost van den Vondels bei seiner bearbeitenden Übersetzung zum Schultheater nicht nur erheblich. Die eingefügten Szenen zeichnen sich vielmehr gerade dadurch aus, dass sie Prozess-Szenen ergänzen und strafrechtliche Fragen diskursivieren. In der Folge trete der Gegensatz von kaiserlich-römischem und englischem Recht in Maria Stuart, oder Gemarterte Majestät (1672) viel deutlicher als in van den Vondels niederländischer Vorlage hervor. Der Fokus liege dabei auf der Durchsetzung des Gemeinwohls und auf der Sicherung eines funktionierenden Staates.

      Jacob Döplers Kompilation Theatrum Poenarum. [...] Oder Schau-Platz der Leibes- und Lebensstraffen (1693/1697) untersuchte UDO ROTH (München) unter der Frage, für wen diese Sammlung eigentlich gedacht sei. Einerseits intendiert die Formulierung des Untertitels explizit ein juristisch gebildetes Publikum und der angesehene Strafrechtsgelehrte Paul Johann Anselm von Feuerbach lobt das Theatrum Poenarum ausdrücklich als eine wirkliche Fallsammlung. Andererseits versammele Döpler hier eine Vielzahl kruder Beispiele für Morde, aber gerade auch für Formen natürlichen Ablebens oder für Unfälle ohne eine vorliegende Straftat. Am Ende zeigte sich daher von einem historisch vergleichenden Interesse an juristischen Detailfragen bis hin zu voyeuristischer Sensationslust ein ganzes Spektrum möglicher Rezeptionsweisen.

      Philosophiegeschichtlich betrachtete FRANZ HESPE (Marburg) den 'Geist der Strafe' aus der Perspektive von Montesquieus De l’esprit des loix (1748). Im elften und zwölften Buch handelt Montesquieu über die Freiheit des Bürgers gegenüber der Verfassung und gegenüber anderen Bürgern. Durch die Verschränkung beider Bereiche seien sowohl freie Verfassungen mit unfreien, weil vor einander ungeschützten Bürgern möglich wie auch freie Bürger unter unfreien Verfassungen, wenn trotz des Schutzes vor anderen Bürgern eine Teilung der Gewalten fehlt. Allerdings betonte Hespe, dass bei Montesquieu zum einen Sitten und Gebräuche für das Freiheits- und Sicherheitsgefühl der Bürger wichtiger seien als die Straf- und Prozessordnungen. Zum anderen unterscheide Montesquieu mit Religion, Sitte, Ruhe und Sicherheit vier Strafkategorien, zuständig seien die ordentlichen Gerichte dabei aber nur für einen Teilbereich, namentlich den der öffentlichen Sicherheit.

      In seinem Abendvortrag nahm DIETER HÜNING (Trier) seinen Ausgang von Voltaires Traité sur la tolérance (1763) und seiner Kritik am religiösen Fanatismus. Anlass der Schrift ist die Hinrichtung Jean Calas’, der fälschlicherweise in Verdacht gerät, seinen Sohn ermordet zu haben, um ihn an der Konversion zum Katholizismus zu hindern. In Wirklichkeit handelte es sich um einen Selbstmord, den Calas um der Ehre seines Sohnes und seiner Familie Willen vertuschen wollte. Während der Vater von den Mühlen der Justiz schmählich gerichtet wird, verklärt die katholische Kirche den eigentlichen Täter zum Märtyrer. In seiner publizistischen Kampagne gehe Voltaire dann über die Forderung nach einer Rehabilitierung des Justizopfers hinaus und übe grundsätzliche Kritik an der religiösen Legitimation des Ancien Régime.

      Zustimmung fand dieser Vorstoß bei Cesare Beccaria, dessen einflussreiche Schrift Dei delitti e delle pene (1764) GIDEON STIENING (Münster) kritisch einordnete. Dass sein Essay auf dem Index landete und Beccaria für die Neuauflage gezwungen war, seine rein säkulare Sicht theonom zu rahmen, zeige die Grenzen einer Aufklärung, die auf praktischen Erfolg abzielt. Fluchtpunkt des Vortrags war Beccarias gelassene Betrachtung der Homosexualität. Während für Christian Wolff die als 'Knabenschänderei' gebrandmarkte Sexualpraktik gegen das Naturrecht verstoße und Adam Bergk ihre staatliche Bestrafung fordere, erkennt Beccaria in ihr lediglich ein Laster, das strafrechtlich nicht zu verfolgen sei. Wie bei seiner Ablehnung von Folter und Todesstrafe argumentiere Beccaria dabei konsequent utilitaristisch: Der Staat profitiere mehr davon, die vermeintlichen Ursachen von Homosexualität präventiv zu bekämpfen. Von einer Humanisierung oder Rationalisierung des Rechts könne aber keine Rede sein, da reine Nützlichkeitserwägungen unter veränderten Ausgangsbedingungen zu ganz anderen Empfehlungen führen könnten.

      Zwischen Christoph Martin Wieland und Friedrich Heinrich Jacobi kommt es aufgrund einer gelehrten Auseinandersetzung um Volkssouveränität und göttliches Recht zum Zerwürfnis. MICHAEL SCHWINGENSCHLÖGL (München) analysierte mit Schach Lolo (1778) Wielands satirische Überführung dieses rechtstheoretischen Diskurses ins Medium der Literatur. Im orientalischen Setting wird der erkrankte, epikureische Despot Lolo durch den Arzt Duban geheilt. Doch kann der gewissenhafte Gelehrte den Schach nur äußerlich kurieren, innerlich bleibt er ein Despot, der in perverser Willkür das Strafrecht beugt. Da aber bei Wieland Gott hinter aller weltlichen Herrschaft steht, wird die ungerechte Strafe göttlich sanktioniert: Wie Lolo an einem durch Duban vergifteten Buch stirbt, wächst der Kopf des ungerecht Gerichteten wieder nach. Das göttliche Recht setzte sich final an die Stelle des korrumpierten Staatsrechts. Juridisch müsse dieses Ende der Satire zweifelhaft bleiben, doch werde Wielands anstößige ius divinum-Deutung damit ästhetisch kommensurabel.

      JENS OLE SCHNEIDER (Jena) entwarf eine Imaginationsgeschichte des absoluten polizeilichen Blicks. Ab dem 17. Jahrhundert wird die Ikonographie des allsehenden, göttlichen Auges säkularisiert – zunächst durch eine Übertragung auf den absolutistischen Herrscher, im 18. Jahrhundert dann auf das Recht. Sinnlich konkret wird dieses Faszinosum in Willey Reveleys Plan of the Panopticon of Jeremy Bentham (1791). Der potentiell permanent beobachtende Beobachter, der selbst nicht beobachtet werden kann, erweckt in diesem Entwurf ein immerwährendes Gefühl kontrolliert zu werden. Doch lege Friedrich Schiller die Grenzen der Imagination eines absoluten Blicks im Dramenentwurf Die Polizey (1799–1804) ästhetisch offen. Anders als die 'Policey' genannte Gesamtheit allumfassender Sicherheits- und Wohlfahrtsmaßnahmen wird die 'Polizei' hier eine sichtbare Institution der Gefahrenabwehr mit einer anthropologisch begrenzten Wahrnehmungsfähigkeit. Polizeispione werden ihrerseits beobachtet und die Praxis von Präventionseingriffe erweise Schiller als potentiell illegitim.

      Die Kernszenen von Schillers Wilhelm Tell (1804) untersuchte OLIVER BACH (München) unter dem Gesichtspunkt rechtstheoretischer Fragestellungen. Demnach ist Tells Handeln zwischen den Spannungspolen von väterlicher Schutz- und Bürgerpflicht zu beurteilen. Für den Familienvater wäre der Verzicht auf die conservatio sui eine schwerwiegende Unterlassungssünde, doch ist die selbsterhaltende Notwehr nur im Abgleich mit einem möglichen Interesse der Allgemeinheit am Überleben des Landvogts zu begründen. Ein untugendhafter Stellvertreter wie Geßler ist eingedenk der Theorien von Hermann Conring, Alberico Gentili und Gottlieb Achenwald zwar nicht positiv-rechtlich zu belangen, wohl aber naturrechtlich schuldig. Zweck sei dabei nicht die Bestrafung des Delinquenten, sondern die zukünftige Sicherung des Gemeinwohls vor dem Täter. Dass Gott das Privileg zu strafen zufalle, Tell jedoch selbst Geßler erschießt, löste Bach dahingehend auf, dass die selbstauferlegte Beschränkung der Vergeltung auf einen Schuss einem Gottesurteil gleichkomme.

      Einer kantischen Lektüre unterzog PHILIPP-ALEXANDER HIRSCH (Göttingen) Kleists Novelle Michael Kohlhaas (1810). Dass gerade sein Rechtsgefühl den Protagonisten zum Rechtsbruch führe, lasse sich im Rückgriff auf Kants absolute Straftheorie dahingehend auflösen, dass es iure materialiter geboten sei, dem Junker von Tronka ein Strafübel aufzuerlegen, doch dass iure formaliter der von Kohlhaas eingeschlagene Weg der Selbstjustiz ihn ins Unrecht setze. Schließlich obliege im bürgerlichen Zustand die strafgerechte Durchsetzung proportionaler Sanktionen für den Übeltäter dem Staat. Im Rückgriff auf Kants Lehre vom 'höchsten Gut' sah Hirsch den Rechtsbrecher als glücksunwürdig an: Da nach der praktischen Vernunft Glückseligkeit und Glückswürdigkeit verknüpft sein müssen, sei von Tronka zweifelsfrei zu strafen, jedoch müsse dies auch formaliter korrekt geschehen.

      Wie sich bereits in den Diskussionen erwies, verspricht der Austausch rechts- wie literaturgeschichtlichen Wissens Erkenntnisgewinne für alle Beteiligten. Texte und Diskurse lassen sich in ihrer wechselseitigen Durchdringung von Recht und Literatur erfassen und in größere historische wie theoretische Zusammenhänge einordnen. Auch führt eine interdisziplinäre Betrachtung zur Schärfung von Beobachtungen und Begrifflichkeiten wie etwa bei der basalen Unterscheidung von Strafe im Sinne von poena einerseits oder im Sinne von restitutio, Vergeltung, andererseits. Folgerichtig wird das aufgenommene Gespräch in Kooperation zwischen dem SFB 1385 "Recht und Literatur" und interessierten Fachkollegen in Form eines Arbeitskreises 'Literatur und Strafrecht' für den Untersuchungszeitraum vom 17. bis zum frühen 19. Jahrhundert fortgesetzt.

      Sebastian Speth (A03)

    • Workshop-Plakat

      Workshop-Plakat
      © SFB 1385
  • Round Table
    © University of Mumbai

    17.12.19: ROUND TABLE: Law, Literature and the Diaspora

    The disciplines of Law and Literature in recent years have become triangulated with Diaspora Studies as texts on global migration and dispersion find echoes in national and international laws on migration and citizenship. Diasporic Literature looks towards legal studies as it seeks to portray the trajectories of migrants who legally and sometimes outside the ambit of the law make their homes in new lands. There are also Transnationals who are employed for short durations of time on work permits which are issued according to the laws of the country that has employed them. Such intermeshing of these three areas has led to the creation of interdisciplinary collaborative centres of study.

    The University of Muenster, Germany has one such collaborative centre for the study of law and literature. As a partner of the University of Mumbai, the University of Muenster is looking at ways in which Mumbai University could participate in this venture.

    This Round Table on Law, Literature and Diaspora is an attempt in this direction and would be brain-storming for ideas on the formalization of areas of overlaps and new fields for research. The Constructions of Home and Belonging Indian Diaspora Centre (CoHaB IDC), University of Mumbai has collaborated with Muenster in the area of Diasporic research and training under the European Union Marie Curie programme. CoHaB IDC looks forward to the deliberations of this Round Table leading to newer, interdisciplinary collaborations with the WWU and their Centre for Law and Literature.