Gleichstellungskonzept

Der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ hat sich die Gleichstellung von Menschen unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, ethnischer Zugehörigkeit, sexueller Orientierung, Krankheit und Behinderung zum Ziel gesetzt. Das Forschungsthema „Religion und Politik“ erfordert und befördert eine besondere Sensibilität für kulturelle Vielfalt und unterschiedliche religiöse und weltanschauliche Prägungen. Das Diversity Management des Exzellenzclusters dient dazu, ein wissenschaftliches Umfeld zu schaffen, das die soziale Vielfalt und Heterogenität der Forschenden würdigt und ihre unterschiedlichen Potenziale und Kompetenzen fördert.

Die Kommission für Gleichstellung und Diversity hat die Aufgabe, in enger Zusammenarbeit mit den Gleichstellungsbeauftragten der beteiligten Fachbereiche und der Universität Münster Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit weiterzuentwickeln, den Diskriminierungsschutz im Arbeitsalltag zu erhöhen und in Konfliktfällen als Ansprechpartnerin zur Verfügung zu stehen. Mitglieder der Kommission sind Prof. Dr. Katrin Kogman-Appel, PD Dr. André Krischer, Julia Arnkens und Hildegard Poeschel.

Das Forschungsthema „Religion und Politik“ kann auch gesellschaftlich zur Verbesserung der Gleichstellung beitragen, indem es die Sensibilität für Diversität und unterschiedliche religiöse und weltanschauliche Prägungen schärft. Durch den Transfer von Forschungsergebnissen zur Integration religiöser Vielfalt und zum Zusammenhang zwischen Religion, Politik und Geschlechterordnung leistet der Forschungsverbund einen Beitrag zu den aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten.

Die WWU unterstützt den Exzellenzcluster im Diversity Management, indem es die Rahmenbedingungen akademischer Karrieremöglichkeiten zu optimieren sucht. Die Querschnittsthemen Gleichstellung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Gesundheitsmanagement und Internationalisierung nimmt die Universität übergreifend in den Blick.

Als familienfreundliche Hochschule hält die Universität Münster die Gleichstellung der Geschlechter für ein zentrales strategisches Anliegen. Langfristiges Ziel der WWU ist es, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in allen Statusgruppen durchzusetzen, strukturelle Benachteiligungen abzubauen und die vorhandenen Fähigkeiten und Begabungen gleichermaßen zu nutzen.

Die Leitlinien der Universität orientieren sich eng an den strukturellen und personellen Gleichstellungstandards der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), die eine durchgängige, transparente, kompetente, wettbewerbsfähige und zukunftsorientierte Gleichstellungspolitik einfordern, um der Qualitätssicherung in der Forschung Rechnung zu tragen. Die Gleichstellungsmaßnahmen der WWU erfüllen seit mehreren Jahren die höchste Stufe der von der DFG festgelegten Standards. Sie konzentrieren sich vor allem auf zwei Ziele: auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und auf die Förderung der akademischen Karriere von Frauen.