Juli 2017

© Württembergische Landesbibliothek Stuttgart

„Gegner im Gebet“

Mit Feindschaft und ihrer Überwindung in den biblischen Psalmen befasst sich eine internationale Tagung am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster. Wissenschaftler aus den USA, Deutschland und der Schweiz kommen vom 4. bis 5. August auf Einladung des Alttestamentlers Prof. Dr. Johannes Schnocks vom Exzellenzcluster in Münster zusammen.

© Julia Holtkötter

Herausforderungen für die Wissenschaft in der EU

Über Herausforderungen und Chancen für die Wissenschaft in der Europäischen Union (EU) haben prominente Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft Deutschlands und Italiens in Rom diskutiert. Anlass war der 60. Geburtstag der Römischen Verträge. Der Althistoriker Prof. Dr. Peter Funke vom Exzellenzcluster moderierte auf dem deutsch-italienischen Symposium das Podium „Athen, Rom, Jerusalem. Europas antike Wurzeln oder antike Wurzeln für Europa?“.

© dak

„Musik als Schlüssel zum Weltganzen“

Über das Verhältnis des indischen Hinduismus zur Musik hat die Religionswissenschaftlerin Prof. Dr. Annette Wilke zum Abschluss der Ringvorlesung „Musik und Religion“ des Exzellenzclusters gesprochen. Sie stellte das komplexe Konzept des sogenannten Nāda-Brahman in den Mittelpunkt ihres Vortrags, mit dem Musik in Indien häufig verbunden wird.

© Richard Rilinger

Historikerin Stollberg-Rilinger neue Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin

Die stellvertretende Sprecherin des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der WWU, die Frühneuzeit-Historikerin Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger, wird Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sie übernimmt das Amt zum 1. September 2018 von dem Archäologen Prof. Dr. Luca Giuliani. Vorgesehen ist, dass Prof. Stollberg-Rilinger Hauptantragstellerin des Exzellenzclusters und Professorin an der WWU bleibt, allerdings mit reduzierten Pflichten.

© Hanspeter Schiess

„Klang ist Gott“

Über Religion und Musik im hinduistischen Indien spricht die Religionswissenschaftlerin Prof. Dr. Annette Wilke am Dienstag, 18. Juli, in der Ringvorlesung „Musik und Religion“ des Exzellenzclusters. Der öffentliche Vortrag mit dem Titel „Klang der Welt und Yoga für jedermann – Religion und Musik in Indien“ ist um 18.15 Uhr im Hörsaal F2 des Fürstenberghauses am Domplatz 20-22 in Münster zu hören.

© Verlag Mohr Siebeck

Schuld und Vergebung

Mit dem Zusammenhang von Schuld und Vergebung befasst sich eine Publikation, die der evangelische Theologe Prof. Dr. Hans-Peter Großhans vom Exzellenzcluster mitherausgegeben hat. Die Festschrift ist anlässlich des 70. Geburtstags des evangelischen Theologen Prof. Dr. Michael Beintker vom Forschungsverbund erschienen.

© maz

Religion in Pop, Hip-Hop und Metal

Über spirituelle und antireligiöse Motive in Pop, Hip-Hop und Metal hat der Musikwissenschaftler Prof. Dr. Michael Custodis von der WWU in der Ringvorlesung „Musik und Religion“ des Exzellenzclusters gesprochen. Der Vortrag trug den Titel „‚Between Heaven and Hell’. Spirituelle und antireligiöse Motive in Pop, Hip-Hop und Metal“.

© ill

„Menschliche Grundbefähigung zur Geisterseherei“

Der Ethnologe Prof. Dr. Thomas Hauschild hat in der öffentlichen Blumenberg-Vortragsreihe am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ über religiöse „Geisterseherei“, Schamanismus und Neurobiologie im deutschen Vormärz gesprochen. Der Vortrag bildete den Abschluss der Vortragsreihe des Hans-Blumenberg-Gastprofessors über „Die Unvermeidbarkeit von Religion“.

© wwu

„Between Heaven and Hell“

Über die Wechselbeziehung von Musik und Religion in populären Musikgenres spricht der Musikwissenschaftler Prof. Dr. Michael Custodis von der WWU am Dienstag, 11. Juli, in der Ringvorlesung „Musik und Religion“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“. Er nimmt dabei alle populären Genres wie Pop, Jazz, Blues, Gospel, Rock, Hip-Hop, Country, Alternative, Folk und Metal in den Blick.

© Hebrew astrolabe, Adler Planetarium (Chicago), Josefina Rodriguez Arribas, WWU

„Visual and Material in Jewish Culture“

Mit der Bedeutung von Bildern in der jüdischen Kultur des Mittelalters und der frühen Neuzeit befasst sich ein internationaler Workshop des Instituts für Jüdische Studien und des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der Universität Münster. Der Workshop findet vom 17. bis 20. Juli in Münster statt. Wissenschaftler aus den USA, England, Deutschland und Israel befassen sich mit der Schaffung von Bildern in der jüdischen Kultur und diskutieren Vermittlungsformen sowie die Verwendung, Funktion und Rezeption von Bildern.

© Franziska Richter

„Hereinragen einer Geisterwelt in die unsere“

Über religiöse „Geisterseherei“, Schamanismus und Neurobiologie im deutschen Vormärz spricht der Ethnologe und Hans-Blumenberg-Gastprofessor Prof. Dr. Thomas Hauschild am Montag, 10. Juli, am Exzellenzcluster „Religion und Politik“. In dem öffentlichen Vortrag analysiert der Wissenschaftler eine „Welle moraltheologisch unterlegter Dämonologie“ in der Epoche des Vormärz unter anderem anhand der Schriften von Karl Marx, Justinus Kerner und Annette von Droste-Hülshoff.

© Chester Beatty Library

„Dieser Trialog ist ein Novum“

Zu einem der weltweit ersten theologischen Trialoge zwischen Buddhismus, Islam und Christentum kommen nächste Woche Wissenschaftler aus aller Welt in Münster zusammen. Am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster vergleichen sie zentrale Glaubensannahmen der drei Weltreligionen und erörtern deren gesellschaftliche Bedeutung. Interessierte sind zu zwei Vorträgen am Mittwoch, 12. Juli, eingeladen.

© ill

Gospel und amerikanische Identität

Über die religiösen Wurzeln und die politische Bedeutung des Gospels hat der Münchener Musikwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Rathert in der Ringvorlesung „Musik und Religion“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ in Münster gesprochen.

© WWU/Peter Leßmann

„Wertvolle Zeugnisse muslimischen Lebens“

Das Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) der WWU hat das „Islam-Archiv Deutschland“ offiziell übernommen. Neuer Direktor des Archivs ist der islamische Theologe Prof. Dr. Mouhanad Khorchide vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“. Der Bestand des 1927 in Berlin gegründeten Archivs gilt als die bedeutendste Sammlung und Dokumentation des muslimischen Gemeindelebens in Deutschland.

© Julia Holtkötter

„Religion als Kulturevent“

Zum Reformationsjubiläum 2017 untersucht der Zeithistoriker Prof. Dr. Thomas Großbölting vom Exzellenzcluster der WWU die gegenwärtige religiöse Lage und die Entwicklung der christlichen Konfessionen in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg in einem Gastbeitrag für die Zeitschrift "INDES". Mit Blick auf die Reformationsfeiern schreibt er, der hohen Aufmerksamkeit für Religion als „Kulturevent“ stehe eine innerkirchliche Krisenwahrnehmung entgegen.

© dak

Fetischismus in Melanesien und Europa

Der Ethnologe Prof. Dr. Thomas Hauschild hat in der öffentlichen Blumenberg-Vortragsreihe am Exzellenzcluster über Fetischismus im kolonialen Melanesien und in der europäischen Avantgarde gesprochen. Der Wissenschaftler veranschaulichte, wie sogenannten Malangan-Plastiken ihren Weg von der Südsee in die Ateliers avantgardistischer Künstler fanden. In seinem Vortrag schlug Hauschild auch einen Bogen zu den Münsteraner Skulptur-Projekten 2017.

© ska

„Der Buddhismus ist keine Pop-Religion“

Der Religionswissenschaftler und anglikanische Theologe Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ hat eine umfassende Einführung in Geschichte und Gegenwart des Buddhismus vorgelegt. Darin widerlegt der Autor zahlreiche westliche Klischees über den Buddhismus und korrigiert das Bild einer Religion als „Weisheits-Psychologie“.

© privat

„Swing low, sweet chariot?“

Über die Geschichte des nordamerikanischen Gospels spricht der Münchener Musikwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Rathert am Dienstag, 4. Juli, in der Ringvorlesung „Musik und Religion“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“.