Christina Ossenkop spricht acht Sprachen und zählt zu einer vergleichsweise raren Spezies. Sie gehört mit Fug und Recht zu den Polyglotten, also zu jenen Menschen, die mehrere Sprachen sicher und weitere passiv beherrschen. Mehrsprachigkeit, darin ist sich die Wissenschaft einig, ist ein wertvolles Gut, das viele Vorteile bietet – für die persönliche Entwicklung und für die berufliche Karriere.
Im Rahmen des Mercator-Projekts fördern Lehramtsstudierende des Fachbereichs Philologie Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte: An Partnerschulen im Münsterland unterrichten sie "Deutsch als Zweitsprache". Auf diese Weise können sie frühzeitig Praxiserfahrungen sammeln. In 15 Jahren haben etwa 300 Studierende das Projekt erfolgreich absolviert.
"Verlag" ist das Thema eines Praxis-Workshops am Freitag, 8. Mai, zu dem die Reihe "Germanistik im Beruf" des Germanistischen Instituts Studierende aller Philologien der Universität Münster einlädt. Workshop-Gäste sind Stephanie Bubley (Verlagsleiterin von LYX und ONE, Köln) und Louisa Duckwitz (Projektleiterin Lektorat beim Hölker Verlag, Münster). Eine Anmeldung per E-Mail ist erforderlich.
"Nothing new in radio?" fragt die Forschungsstelle Phonopoetik am Germanistischen Institut der Universität Münster und lädt zu phonopoetischen Erkundungen am Donnerstag, 7. Mai, ein. Das Programm besteht aus einem Workshop und einem Performance-Abend in Zusammenarbeit mit dem Burg Hülshoff-Center for Literature. Zu beiden Veranstaltungen sind Interessierte herzlich willkommen.
Das Institut für Arabistik und Islamwissenschaft lädt alle Interessierten wieder zur Sommervortragsreihe ein. Die Reihe startet am Mittwoch, 29. April, mit einem Vortrag von Dr. Vicky Ziegler zum Thema "Goldgier und Gottesfrömmigkeit? Zur Zielsetzung der Alchemisten im arabisch-alchemischen Werk 'Das Buch des Gartens' (ca. 10. Jh.)". Beginn ist um 18:15 Uhr in Raum RS 225 (Schlaunstr. 2).
Am Donnerstag, 23. April, ist der UNESCO-Welttag des Buches. Das Romanische Seminar feiert diesen weltweiten Feiertag für das Lesen und für Bücher mit einem bunten Programm, das sich in diesem Jahr vom 23. bis zum 29. April erstreckt. Interessierte sind herzlich willkommen.
Im Rahmen der Reihe "Literatur im Krieg" veranstaltet das Institut für Slavistik der Universität Münster gemeinsam mit dem Theater Münster am Dienstag, 28. April, einen Abend mit dem mehrfach preisgekrönten kroatisch-bosnischen Autor Miljenko Jergović. Beginn ist um 19:30 Uhr im Theatertreff, für Studierende ist der Eintritt mit dem Kultursemesterticket frei.
Die Emmy Noether-Nachwuchsgruppe "Die Spuren der ‚Kleinen Eiszeit‘ in der Literatur der frühen Neuzeit" (LitLIA) lädt zum englischsprachigen Online-Kolloquium "Early Modern Climate Cultures" ein. Das Kolloquium bietet eine Austauschplattform für alle, die sich für die kulturellen Folgen frühneuzeitlicher Umweltbedingungen interessieren. Das Thema im Sommer lautet "Early modern (climate) Sources – Data – Databases". Beginn ist am 23. April.
Die Universität Münster öffnet im Sommersemester 2026 ihre Hörsäle und Seminarräume für all diejenigen, die sich für ein Studium interessieren. Auf Basis des Vorlesungsverzeichnisses für Studieninteressierte, kurz StudiVV, können vom 13. April bis zum 24. Juli einzelne Lehrveranstaltungen besucht werden.
Studierende, die 2026 einen Auslandsaufenthalt mit Beginn zwischen Juli und Dezember planen, können sich jetzt wieder um ein PROMOS-Stipendium bewerben. Die Bewerbungsrunde läuft bis zum 15. April. Das Mobilitätsprogramm soll Studierenden die Chance auf einen Auslandsaufenthalt bieten, deren Vorhaben oder Zielort in keinem der strukturierten Programme (zum Beispiel ERASMUS) förderbar ist.