Dr. phil. Katja Stoppenbrink, LL.M. (Köln/Paris 1)

Stoppenbrink
© Thomas Kundy

Westfälische Wilhelms-Universität
Philosophisches Seminar
Domplatz 23
Raum 223
D-48143 Münster
E-Mail: katja DOT stoppenbrink AT uni-muensterDOTde 
Sprechstundenzeiten 

Interessengebiete/Areas of Interest

Systematisch:

  • Politische Philosophie, Rechts- und Sozialphilosophie; insbesondere die politikphilosophischen Aspekte der Inklusion von Menschen mit Behinderungen und die Philosophie der Menschenrechte
  • Philosophische Handlungstheorie
  • Allgemeine und Angewandte Ethik; unter den ‚Bereichsethiken‘ vor allem Medizinethik, Neuroethik, Rechtsethik, Technikethik, Wirtschaftsethik
  • Philosophie der Bildung (Bildungsphilosophie und ‚philosophy of education‘)

Historisch:

  • Deutsche praktische Philosophie des 17.-19. Jh., v.a. Leibniz, Kant, Hegel
  • Rechtsphilosophie des 20./21. Jh., insbes. Hart, Raz, Dworkin

Curriculum Vitae

AKADEMISCHE ABSCHLÜSSE

Einen ausführlichen Lebenslauf mit weiteren Angaben finden Sie hier.

2013 Docteur en Philosophie (Universität Luxemburg) und Dr. phil. (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) mit einer Arbeit zum Thema „Verantwortung für unabsichtliches Handeln. Rechtsphilosophische und handlungstheoretische Grundlagen der Fahrlässigkeit“; 25/25 Punkte („excellent“, entspricht „summa cum laude“ der deutschen Notenskala); Prüfungskomitee: Prof. Dr. Dietmar Heidemann (Universität Luxemburg, Philosophie, Betreuer), Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Quante (Universität Münster, Philosophie, Betreuer), Prof. Dr. Thomas Gutmann (Universität Münster, Rechtswissenschaft), Prof. Dr. Frank Hofmann (Universität Luxemburg, Philosophie), Prof. Dr. Lukas K. Sosoe (Universität Luxemburg, Philosophie), Prof. Dr. Heinz-Gerd Schmitz (Universität zu Köln, Philosophie)
2007 Magistra Artium (M.A.), Philosophische Fakultät, Universität zu Köln; Magisterarbeit zum Thema „Der Schurkenstaat in John Rawls‘ ‚Recht der Völker‘“ (Betreuung: Prof. Dr. Heinz-Gerd Schmitz)
2000 Magister Legum (LL. M. Köln/Paris 1)
2000 Maître en Droit (Mention Droits Français et Allemand), Université de Paris 1 (Panthéon-Sorbonne)

WISSENSCHAFTLICHER WERDEGANG

Seit 04/2015 Vertretung (50 %) der Professur von Prof. Dr. Dres. h.c. Michael Quante am Philosophischen Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster
Seit 06/2014 Junior Fellow und seit 04/2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der (DFG-) Kolleg-Forschergruppe „Theoretische Grundfragen der Normenbegründung in Medizinethik und Biopolitik“ an der WWU Münster
2009-05/2014 Wissenschaftliche Assistentin (assistant bzw. als Post Doc assistant-chercheur) am Institut für Philosophie der Universität Luxemburg; in den Jahren 2009-2013 geschäftsführende Assistentin
2008-2009 Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin (research associate) der Europäischen Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH (damaliger Direktor: Prof. Dr. Dr. h.c. Carl Friedrich Gethmann) im Rahmen des von der VW-Stiftung geförderten internationalen, interdisziplinären Forschungsprojekts „Deep Brain Stimulation in Psychiatry. Guidance for Responsible Research and Application”
2007-2008 Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin (junior researcher) der Europäischen Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH im von der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren geförderten Projekt „NanoHealth“
2006 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Koordination und Betreuung des Deutsch-Französischen Magisterstudiengangs Rechtswissenschaft Köln/Paris 1, Universität zu Köln und Université Paris 1, Panthéon-Sorbonne
2004-2006 Wissenschaftliche Hilfskraft und Tutorin am Historischen Seminar der Universität zu Köln (Prof. em. Dr. Eberhard Isenmann)

STUDIUM & PRAKTIKA

2009-2013 Promotionsstudium Philosophie an der Universität Luxemburg und der Philosophischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
2008-2009 Promotionsstudium Philosophie an der Universität zu Köln
2000-2007 Magisterstudium Philosophie, Alte Geschichte und Rechtsgeschichte an der Universität zu Köln
09-10/2006 Praktikum im Lektorat Geschichte, Philosophie, Psychologie bei Klett-Cotta (Stuttgart)
08-09/2002 Praktikum in der Rechtsanwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer (Köln)
07-08/2000 Praktikum im Bundeskartellamt (Berlin/Bonn)
1997-2002 Studentische Hilfskraft am Institut für Römisches Recht der Universität zu Köln
1999-2000 Studium der Volkswirtschaftslehre (économie politique) und Geschichte am Institut d'Études Politiques de Paris (‚Sciences-Po‘)
1996-2000 Deutsch-Französischer Magisterstudiengang Rechtswissenschaft Köln/Paris 1, Universität zu Köln und Université Paris 1 (Panthéon-Sorbonne)

Publikationen

(Auswahl)

Ein vollständiges Schriften- und Vortragsverzeichnis finden Sie hier.

  1. Stoppenbrink, K. (2017). Recht auf Arbeit qua Ausgleichsabgabe? Anerkennungstheoretische Analysen der Inklusion von Menschen mit Behinderungen in die Arbeitswelt. In: Catrin Misselhorn & Hauke Behrendt (Hg.): Arbeit, Gerechtigkeit und Inklusion. Wege zu gleichberechtigter gesellschaftlicher Teilhabe. Stuttgart: J.B. Metzler, S. 166-188.
  2. Stoppenbrink, K. (2017): Écrire pour agir – Zur Aktualität der französischen Aufklärung in der Figur des François-Marie Arouet, genannt Voltaire. In: Angewandte Philosophie. Eine internationale Zeitschrift, Band 1|2016: Aufklärung heute / Enlightenment today, hg. Oliver R. Scholz, S. 79-102. 
  3. Stoppenbrink, K. (2017). „Freundschaft, Liebe, Inklusion: Wie viele Menschen mit Behinderung laden Sie zum Geburtstag ein?“, Blogbeitrag vom 30. Dezember 2017 auf philosophie.ch.
  4. Stoppenbrink, K. (2016). Verantwortung für unabsichtliches Handeln. Rechtsphilosophische und handlungstheoretische Grundlagen der Fahrlässigkeit. Baden-Baden: Nomos (Reihe: Fundamenta Juridica n.F.). (= Veröffentlichung meiner Dissertation an der Universität Luxemburg und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster 2013)
  5. Heidemann, D. & Stoppenbrink, K. (Hg.) (2016). Join, Or Die. Philosophical Foundations of Federalism. Berlin: De Gruyter (= Beiträge zur Tagung im Rahmen des universitären Forschungsschwerpunkts European Governance der Universität Luxemburg, 5.-6. Mai 2014)
  6. Stoppenbrink, K. (2015). Teilhabe und Empowerment. Teilhabe versus Empowerment? Inklusive Gesellschaft als Kulturaufgabe. In: Juridikum: Zeitschrift für Kritik - Recht - Gesellschaft (Wien), Heft 3, S. 281-290.
  7. Stoppenbrink, K. (2013). Habermas‘ Annäherung an die Religion – ein Missverständnis? Zwei Thesen. In: D. Heidemann & R.Weicker (Hg.), Glaube und Vernunft in der Philosophie der Neuzeit. Festschrift für Robert Theis/Foi et raison dans la philosophie moderne. Recueil en hommage à Robert Theis (Studien und Materialien zur Geschichte der Philosophie 85). Hildesheim et al.: Georg Olms Verlag, 211-230.
  8. Fins, J.J., Mayberg, H.S., Nuttin, B., Kubu, C.S., Galert, T., Sturm, V., Stoppenbrink, K., Merkel, R., Schlaepfer, T.E. (2011). Misuse of the FDA's humanitarian device exemption in deep brain stimulation for obsessive-compulsive disorder. In: Health Affairs 30 (2), 302-11. doi:10.1377/hlthaff.2010.0157
  9. Decker, M. & Stoppenbrink, K. (2009). Innovationsverantwortung für neuronale Implantate – Einige ethische und rechtspolitische Vorüberlegungen. In: M. Eifert & W. Hoffmann-Riem (Hg.), Innovationsverantwortung (Innovation und Recht III), Berlin: Duncker & Humblot, 219-249.
  10. Stoppenbrink, K. (2004). Kriege gegen Schurkenstaaten? In: Merkur 58 (657), 81–84. (= preisgekrönter Beitrag im Essaywettbewerb des Merkur; 1. Platz)
  11. Stoppenbrink, K. (2002). Systemwechsel im internationalen Anerkennungsrecht: Von der EuGVVO zur geplanten Abschaffung des Exequaturs. In: European Review of Private Law (ERPL) 5 (10), 641–674. (= zugleich preisgekrönter Beitrag im Essaywettbewerb der Zeitschrift für Europäisches Privatrecht (ZEuP); 1. Platz)