Start des inter- und transdisziplinären Forschungsprojektes BIOCIVIS

Politikwissenschaftler*innen und Biolog*innen der WWU entwickeln gemeinsam partizipative Formate rund um bioökonomische Szenarien
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Am 01.11.2019 startet das inter- und transdisziplinäre Forschungsprojekt „BIOCIVIS – Partizipation zur Sicherung des Nachhaltigkeitsnutzens und der gesellschaftlichen Teilhabe (in) der Bioökonomie“ unter der Leitung von Prof’in Doris Fuchs (Institut für Politikwissenschaft, WWU Münster) und Prof. Bodo Philipp (Institut für Molekulare Mikrobiologie und Biotechnologie, WWU Münster).

Im Mittelpunkt des Forschungsprojektes steht die Frage, mittels welcher partizipativer Verfahren der Nutzen bioökonomischer Technologien gesellschaftlich gesichert und gleichzeitig eine Stärkung demokratischer Teilhabe realisiert werden kann. Ziel des Projektes ist es, in inter- und transdisziplinärer Zusammenarbeit partizipative Formate zur Sicherung des Nachhaltigkeitsnutzens und der gesellschaftlichen Teilhabe von/an Verfahren der Mikrobiellen Biotechnologie zu entwickeln und zu überprüfen. Dazu wird eine enge Zusammenarbeit zwischen Politikwissenschaftler*innen und Biolog*innen der WWU Münster sowie die Integration von Unternehmen der Mikrobiellen Biotechnologie, von zivilgesellschaftlichen Akteuren sowie Bürger*innen in mehrstufigen Beteiligungsverfahren verfolgt.

Das Forschungsprojekt BIOCIVIS (Förderkennzeichen 031B0780) wird während der dreijährigen Projektlaufzeit (November 2019 – Oktober 2022) im Rahmen des Konzeptes „Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.