Psychische Gesundheit

Frau steht am Fenster ihres Wohn-/Arbeitszimmers und blickt nach draußen
© unsplash-Bench Accounting

Der neue Alltag – Alltag @home

Viele Studierende und Beschäftigte der WWU müssen aktuell ihren Alltag auf völlig neue Art und Weise bestreiten. Dass dies mit neuen Herausforderungen für die Pflege sozialer Kontakte und einem geänderten Tagesrhythmus, aber auch mit Sorgen und belastenden Situationen einhergehen kann, ist selbstverständlich. Die folgenden praxisnahen Tipps und Anregungen können dabei helfen, in der aktuellen Situation das psychische Wohlbefinden zu stärken und psychisch gesund zu bleiben.

Frau mit verlaufenem Make-Up verdeckt ihren Mund einen weißes Blatt mit lachendem Mund.
© unsplash- Sydney Sims

Psychologische Alltagshilfen in Zeiten von Corona

Viele Menschen verspüren in diesen Tagen vermehrt Sorgen und Ängste und das ist erstmal nichts unnormales.
Unser Verstand kann in der aktuellen Situation nicht auf Erfahrungen zurückgreifen.  Aus Mangel an Erfahrungswerten werden wir unsicher und fangen an, uns mögliche Szenarien auszumalen. Wir sorgen uns. Nehmen die Sorgen allerdings Überhand  ist es sinnvoll, sich alternativen Bewältigungsmöglichkeiten zu widmen. Die Psychologische Beratung der Zentralen Studienberatung bietet hierfür eine erste kurze Zusammenstellung mit  "Anti-Corona-Tipps To Go".

Papierkorb mit 3 zerknüllten, gelben Haftnotizen. Zwei außerhalb und eine innerhalb des Papierkorbs
© unsplash-Steve Johnson

Tipps gegen aufkommendes Aufschiebeverhalten

Aktuell kann es schwierig sein die eingespielten Lerngewohnheiten fortzuführen, Lieblings-Lernorte aufzusuchen und so die Lernmotivation aufrecht zu erhalten. All dies kann ein verstärktes Aufschiebeverhalten begünstigen.
Selbstorganisation und -strukturierung ist somit wichtiger denn je. Die Prokrastinations-Ambulanz der WWU, hat daher ein paar Tipps gegen Prokrastination zusammengestellt.

Barfüßige Frau Sitzend vor weißer Wand (nur Beine und Oberkörper sind zu sehen).
© unsplash-imani-clovis

Hilfe finden

Belastungssituationen, wie wir sie gerade unzweifelhaft erleben, können auch ernstzunehmende psychische Belastungen erzeugen. Wenn man sich beispielsweise sehr häufig traurig, niedergeschlagen, besorgt oder ängstlich fühlt, kann ein professionelles Angebot hilfreich sein. Der Bund deutscher Psychologen bietet eine kostenlose und anonyme Corona-Hotline an, die sich an alle richtet, die sich besonders stark durch die aktuelle Situation belastet fühlen.

In der Zentralen Studienberatung erhalten Studierende der WWU auf studentische Probleme bezogene (kostenlose) Psychologische Beratung (u.a. Einzelberatung, Selbsthilfegruppen). In der Regel klappt es innerhalb von zwei Wochen einen Termin für ein Erstgespräch zu erhalten.

Zudem steht auch die Nightline Münster, das Zuhörtelefon von Studierenden für Studierende, als niederschweliges Angebot bereit.