Ankündigung: Workshop: Einführung in Digital Humanities

Am 23.7.2021 wird Anna Gordon einen Workshop zum Thema "Einführung in Digital Humanities" abhalten. Alle Interssierten sind herzlich eingeladen! Das Veranstaltungsplakat mit dem Programm des Workshops finden Sie hier:

Aushang Digital Humanities

Blockseminar zur Paläographie

Die Lehrveranstaltung "Paläographie: Die gotischen Schrifttypen" bei Prof. Enenkel, die als Block vom 16. bis zum 19. Februar angesetzt ist, wird aufgrund der aktuellen Lage online stattfinden. Alle Interessenten sind gebeten, sich im His-System für die Veranstaltung anzumelden, damit bereits im Vorfeld Arbeitsmaterialien verteilt werden können.

Stellenausschreibung

 Am FB 08 der Westfälischen Wilhelms-Universität, am Seminar für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit (Zuordnung Prof. Dr. Karl Enenkel), ist ab spätestens 1. Juni 2021 die Stelle


einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin / eines wissenschaftlichen Mitarbeiters
Entgeltgruppe 13 TV-L


mit 65% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit befristet für die Dauer von 3 Jahren zu besetzen.

Die Stelle ist in einem Drittmittelprojekt angesiedelt, das von den Universitäten Münster und Göttingen gemeinsam durchgeführt wird. Das literaturwissenschaftliche Projekt erforscht


Türkenlyrik. Der europäische Osmanendiskurs in der lateinischen Okkasionalpoesie des Renaissancehumanismus.


Das Projekt untersucht die beliebten und weitverbreiteten Türkenlieder, die im Zeitraum 1450–1620 in der lateinischen Sprache in großer Zahl entstanden, und stellt die Leitfrage, auf welche Weise die etablierten (von der antiken lateinischen Literatur her bekannten) Darstellungsmodi und Argumentationsschemata der lyrischen Bauformen in Bezug auf den frühneuzeitlichen Türkendiskurs und seine militärischen, religiösen, kulturellen und ideologischen Aspekte adaptiert und in der neulateinischen Lyrik neugestaltet wurden.

Die hier ausgeschriebene Stelle (am Standort Münster) dient zur Erstellung einer Monographie, welche nach Abschluss des Projektes als Dissertation im Fach Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit eingereicht werden kann.

Vorausgesetzt wird ein überdurchschnittlich erfolgreicher, durch sehr gute Noten dokumentierter wissenschaftlicher Hochschulabschluss in einem der folgenden Studiengänge: Klassische Philologie (mit Schwerpunkt Latein) oder Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit. Bewerben können sich auch solche Personen, deren Studienabschluss noch nicht erfolgt ist, jedoch rechtzeitig vor Einstellungstermin erfolgt sein wird.

Die WWU tritt für die Geschlechtergerechtigkeit ein und strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht; Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.

Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (Curriculum vitae, Übersicht über Studienverlauf und Abschlüsse) senden Sie bitte bis zum 15.02.2021 postalisch und per E-Mail an:


Prof. Dr. Karl Enenkel
Seminar für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit
Bogenstr. 15/16
48143 Münster
E-Mail

Digitale Lehre im WS 2020/21

Da die Räumlichkeiten des Seminars unter Einhaltung der aktuellen Schutzbestimmungen in vielen Fällen nicht für die Präsenzlehre ausreichen, finden die meisten Lehrveranstaltungen des Semesters auf digitalem Wege über die bereits bewährte Plattform zoom statt. Dies betrifft die Vorlesung "Der neulateinische Humanismus in Italien (bis 1520)" (Dr. Peters), die Lektüreübung/das Seminar "'Imperium sine fine?' Das neulateinische Epos zwischen Mythos und Geschichte" (Dr. Peters) sowie die Lektüreübung/das Seminar "Die Kunst des Dichtens. Lateinische Poetiken von Horaz bis Scaliger" (Reddemann). 

Die Dozenten werden die teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils über das konkrete Vorgehen informieren. Hierzu ist es unbedingt erforderlich, dass sich Interessierte in His-Lsf zur jeweiligen Lehrveranstaltung anmelden oder mit dem jeweiligen Dozenten per Mail Kontakt aufnehmen.

Öffnungszeiten: Vom 23.12.2020 bis zum 31.12.2020 bleibt das Seminar geschlossen. Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis für das Wintersemester 2020/21

Das kommentierte Vorlesungsverzeichnis für das kommende Wintersemester steht hier zum Download zur Verfügung.

IMAS-Infoveranstaltung am 23. Juli

Meet And Greet Plakat 23 7 2020

Aktuelle Maßnahmen wegen des Coronavirus Covid19

Ab dem 20.07.2020 ist die Einsicht in sowie das Scannen und Kopieren von Büchern unserer Bibliothek (Mo–Do, 9–16 Uhr) wieder möglich.

Eine Voranmeldung per E-Mail (mlat@uni-muenster.de) ist erforderlich. Bitte teilen Sie uns in Ihrer Mail mit, wann Sie vorbeikommen möchten und geben Sie die Signatur des benötigten Buches an. Zudem bitten wir, den aktuellen Bestimmungen gemäß, um das Tragen einer Schutzmaske und den Eintrag Ihrer Kontaktdaten in eine ausliegende Liste.

Leider ist es für Besucher noch nicht wieder möglich, sich zwecks Studiums längerfristig in den Räumen des Seminars aufzuhalten.


Blockseminar "Petrarcas Bukolik"

Da auch im zweiten Teil des Semesters keine Lehrveranstaltungen in Präsenz möglich sind, sind alle am Blockseminar "Petrarcas Bukolik" (Prof. Dr. Enenkel) Interessierten aufgefordert, sich unter mlat@uni-muenster.de zu melden, um Informationen zu Ablauf und Organisation der Lehrveranstaltung zu erhalten.

Start ins digitale Semester

 Am 20. April beginnt an der WWU die Vorlesungszeit des Semesters aufgrund der aktuellen lage auf digitalem Wege. Das Seminar für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit hat sein Lehrangebot entsprechend koordiniert. Wenn Sie an Lehrveranstaltungen teilnehmen wollen und sich noch nicht über His-Lsf angemeldet oder den/die Lehrende(n) kontaktiert haben, wenden Sie sich je nach Lehrveranstaltung an Anna Gordon oder Lukas Reddemann. Sie erhalten dann Zugänge zu den entsprechenden elektronischen Lernplattformen und Informationen zum Ablauf der Veranstaltungen.

Änderung des Lehrangebots im Sommersemester 2020

Aufgrund der aktuellen Situation, die mit zeitlicher Verschiebung und organisatorischen Veränderungen der Lehre verbunden ist, ergeben sich einige Änderungen hinsichtlich des Lehrangebots:

  • Die Lehrveranstaltungen von Herrn Dr. Peters (Vorlesung "Der neulateinische Humanismus in Italien (bis 1520)" und Seminar/Lektüreübung "'Imperium sine fine?' Das neulateinische Epos zwischen Mythos und Geschichte") finden im anstehenden Sommersemester nicht statt, sondern werden aller Voraussicht nach in das Wintersemester 2020/21 verschoben. Studierende, die diese Veranstaltungen belegt hätten, werden gebeten, sie im Wintersemester zu besuchen bzw. ersatzweise andere Lehrveranstaltungen anzuwählen.
  • Anstelle der Veranstaltung "'Imperium sine fine?' Das neulateinische Epos zwischen Mythos und Geschichte" können die Seminare/Übungen "Petrarcas Bukolik" (Prof. Dr. Enenkel), "Lateinische Quellen zu Friedrich II. (1194-1250)" (Gordon), "Walter von Châtillon, 'Alexandreis'" (Reddemann) oder "Letzte Dinge. Eschatologie und Apokalyptik in der Lateinischen Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit" (Reddemann) gewählt werden.
  • Diejenigen Studierenden der 'Interdisziplinären Mittelalterstudien' (IMAS), die aufgrund ihrer individuellen Studienplanung im kommenden Semester unvermeidlich eine Vorlesung in den Modulen 1, 5 oder 6 besuchen müssen, können nötigenfalls ersatzweise das Seminar "Letzte Dinge. Eschatologie und Apokalyptik in der Lateinischen Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit" (Reddemann) wählen. Sie werden allerdings gebeten, genau zu prüfen, ob ein Besuch der Vorlesung sich auch im Wintersemester realisieren lässt.

Wir bedauern, dass die genannten Maßnahmen für manche von Ihnen Änderungen in der Semester- bzw. Studienplanung mit sich bringen. Bei Rückfragen wenden Sie sich an Lukas Reddemann.

Rezension zu 'Ambitious Antiquities, Famous Forebears'

'Ambitious Antiquities, Famous Forebears' von Karl A.E. Enenkel und Konrad A. Ottenheym, das 2019 bei Brill in der Reihe bei Brill erschien, ist von J.J. Butt (James Madison University) rezensiert worden:

"This is a fabulous book for many reasons. It clearly demonstrates the early modern European penchant for establishing precedence and dominance of individuals, towns, and even counties based on historical foundation. Authority derived from having a claim on greater antiquity. The more ancient the foundation, the more significant the individual or location. Regions, towns, and individuals used prominent artists, historians, or humanists to discover real or create fictional histories that traced descent back to the Roman Empire, ancient Greece, or, more fancifully, ancient Troy. In a period of important political changes, the acute need for legitimation was often fulfilled by establishing connections to antiquity. However, given limited archaeological understanding, ancient was understood quite differently in the 16th and 17th centuries and included much of medieval Europe. Buildings, art, and texts were constructed to emulate the ancients and thereby to establish appropriate ancestry. This book can alter the way early modern, including Renaissance, art and architecture are viewed but also questions the significance of classical studies in early modern Europe and even the chronology of history. The volume is beautifully produced, featuring more than 200 excellent color illustrations. A pleasure to behold, it belongs in every academic library."

Ambitious Antiquities Titel

CfP: Funerary Inscriptions in Early Modern Europe

Für ein Projekt zu Grabinschriften und Erinnerungskultur (ca. 1400-1800) bitten Dr. Veronika Brandis (Frankfurt), Dr. Jan de Jong (Groningen) und Prof. Dr. Robert Seidel (Frankfurt) um proposals. Geplant ist eine zweitägige Konferenz für August/September 2021 sowie ein Band innerhalb der Reihe "Intersections". Interessenten senden bis zum 15. Mai an einen der Editoren ein abstract von ca. 300 Wörtern. Detaillierte Informationen finden Sie im CfP.

Weltweit unverzichtbar. Ausstellung zu den "Kleinen Fächern" am Archäologischen Museum

 Ab dem 10. Januar stellen sich die "Kleinen Fächer" an der WWU einer breiteren Öffentlichkeit und insbesondere Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe vor. Im Rahmen der "Kleine-Fächer-Wochen" sollen an kleinen und konkreten Dingen globale Phänomene präsentiert werden, mit denen sich diese Fächer beschäftigen. Anhand von drei gesellschaftlichen Herausforderungen - Migration, Kommunikation und Nachhaltigkeit - gibt die Ausstellung einen Einblick geben, wie wir Kernfragen und Probleme der modernen Gesellschaft betrachten und damit zum Verständnis dieser Themen beitragen. 

Auch die Mittel- und Neulateinische Philologie ist mit einem Projekt zu früzneuzeitlichen Reiseanleitungen, den Artes apodemicae, vertreten. Die Ausstellung kann bis zum 22. März im Archäologischen Museum im Fürstenberghaus, Domplatz 22, besucht werden. 

Das projekt wird von einem umfangreichen Begleitprogramm flankiert: Jeden Sonntag führen Studierende durch die Ausstellung, die auch gerne Informationen zu Fächern geben. Am 19.1. (14-18 Uhr) und 11.2.2020 (12-18 Uhr) gibt es dann den „Großen Auftritt der Kleinen Fächer": Hier präsentieren sich die „Kleinen Fächer“ mit Info-Material zu den Studiengängen und den Inhalten. Jedes Fach wird durch Studierende und Lehrende als Ansprechpartner vertreten sein.
Schließlich findet am 20.3.2020 (18-24 Uhr) die „Große Nacht der Kleinen Fächer“ statt. Bis 24 Uhr können Sie die Ausstellung besuchen. Die Studierenden organisieren ein „Kleine-Fächer-Café“ in dem man sich informell austauschen kann.

Weitere Informationen zur Ausstellung und Hintergründen erfahren Sie auf den Seiten des Archäologischen Museums und des Exzellenzclusters.

Konferenz "Memory and Identity in the Learned World" in Utrecht

Vom 7. bis zum 9. November 2019 findet an der Universität Utrecht eine Konferenz zum Thema "Memory and Identity in the Learned World" statt. Die Keynote Speakers werden Ann Rigney (Utrecht), Judith Pollmann (Leiden) und Karl A.E. Enenkel vom Seminar in Münster sein. Weitere Informationen und das vollständige Programm f

Rp-p-1998-435

inden Sie auf der Website der Konferenz.

Jan Jacobz. Wielant, “De Geleerde in Syn Kamer”, 17th century Bron: Rijksmuseum.

Erster Band der neuen Reihe 'Speculum sanitatis'

In der bei brepols neu gegründeten Reihe 'Speculum Sanitatis. Studies in Medieval and Early Modern Medical Culture (500-1800)', die von Iolanda Ventura und Karl A.E. Enenkel herausgegeben wird, erscheint der erste Band 'Medicine at Monte Cassino. Constantine the African and the Oldest Manuscript of his Pantegni'. Erik Kwakkel und Francis Newton legen darin eine Studie zur arabischen Medizin im mittelalterlichen Europa vor, indem sie die ältesten Manuskripte der Pantegni des Konstantinus Africanus (gest. 1087) untersuchen, die unter dessen unmittelbarer Beteiligung entstanden sind.

Dis-9782503579214-1