Archiv der Kategorie: Datenbanken

Thieme examen online: Vorklinik top, Klinik hop

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Die Zahl der gekreuzten Fragen bei examen online nimmt in der Klinik seit 2013 deutlich ab.

Nach insgesamt 1,7 Mio. in 2011 gekreuzten Examensfragen und 2,9 Mio. in 2012 erreichte das Kreuzen in examen online 2013 mit 3,3 Mio. einen (vorläufigen) Höchststand.

Während es in der Vorklinik 2014 mit 2,4 Mio. Fragen noch einmal nach oben ging, nahm nimmt die Zahl der gekreuzten Fragen in der Klinik hingegen seit 2013 deutlich ab – die Konkurrenz durch Amboss macht sich hier deutlich bemerkbar. Obwohl Amboss damals noch selber gekauft werden musste, liefen die Studierenden in Scharen zu diesem neuen Produkt über. Im Frühjahr 2013 kreuzten bereits 20% aller Examenskandidaten mit Amboss, ein Jahr später waren es 90% deutschlandweit (s.a. Campuslizenz für Amboss).

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Die Zahl der gekreuzten Fragen seit 2013 im Detail

Wie in der obigen Grafik zu erkennen, stieg die Nutzung der Fragen bereits mehrere Monate vor den Examina deutlich an. Dabei ist das Physikum erkennbar arbeitsintensiver als das Hammerexamen, während für letzteres früher angefangen wird zu lernen: Bereits im Juni bzw. Dezember begannen die Kandidaten für das 2.Staatsexamen zu lernen.

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Die Zahl der aktiven Nutzer steigt in der Vorklinik, während sie sich in der Klinik nahezu halbiert hat.

Wie in der obigen Grafik zu erkennen, stieg die Zahl der aktiven Nutzer dank unlimitierten Zugängen seit 2013 deutlich an. Der Rückgang in der Klinik macht sich erst zeitverzögert bemerkbar, da passive Nutzer erst nach 12 Monaten als inaktiv vermerkt werden.

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Die Zahl der aktiven Nutzer seit 2013 im Detail

Der oben angesprochene Verdrängungsprozess durch Amboss macht sich in der Zahl der aktiven Nutzer in der Klinik bemerkbar, die seit März 2013 kontinuierlich sinkt.

Insgesamt kann die Förderung von Thieme Examen Online aus Qualitätsverbesserungmitteln als Erfolg betrachtet werden, auch wenn in Zukunft die Lizenzierung des Klinik-Teils zu überdenken ist, da die ZB Med mittlerweile eine Campus-Lizenz für Amboss erworben hat. Examen online steht noch bis Ende 2016 zur Verfügung.

Amboss Campus-Lizenz 2016: Anleitung

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Amboss ist ein Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm von Miamed, das der Vorbereitung auf Klausuren wie das 2. Staatsexamen dient. Wie berichtet steht Amboss allen Medizinstudierenden vom 1.1.-31.12.2016 als Campus-Lizenz für unbegrenztes Kreuzen zur Verfügung – per Browser und App (iOS und Android).

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Anleitung zur Freischaltung der Campus-Lizenz

1. Man hat schon einen Account bei Amboss
Wenn Sie einen Amboss-Account haben, können Sie die Campuslizenz freizuschalten, indem Sie unter „Account“ -> „Weitere Amboss-Optionen“ die Campusoption anwählen (siehe oben). Hierfür muss man lediglich in der IP-Range der Uni sein und die Uni-Münster-E-Mail-Adresse (s.u.) angeben. (Der Account selbst muss nicht unter dieser Adresse laufen, da die Campuslizenz mit jedwedem Account (uni oder privat) genutzt werden kann. Sie können z.B. einen Account unter …@gmx.de haben, hier bereits Statistiken, eigene Ergänzungen etc. haben und diesen Account über die Campuslizenz weiternutzen.) Achtung! Der Login in Amboss läuft auch nach der Anmeldung zur Campuslizenz über die gleiche E-Mail-Adresse, mit der der Account ursprünglich registriert wurde. Wenn ein Nutzer versucht sich dann über seine Uni-Münster-E-Mail-Adresse anzumelden, obwohl der Account auf eine andere E-Mail-Adresse läuft, funktioniert dies nicht.

2. Man hat noch keinen Account bei Amboss
Studierende die keinen Account haben, sehen nach Registrierung und Login auf der Startseite vier Optionen zur Freischaltung, eine davon die Campuslizenz-Aktivierung (siehe oben). Hierfür muss man lediglich in der IP-Range der Universität Münster sein und die Uni-Münster-E-Mail-Adresse (s.u.) angeben.

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Innerhalb des Hochschulnetzes sein und nur die Original Uni-Münster-E-Mail-Adresse verwenden.

Also z.B. a_adam01@uni-muenster.de (erkennbar daran, dass sie weniger als 9 Zeichen und keinen Punkt hat). Alias-Emailadressen wie albert.adam@uni-muenster.de funktionieren nicht.

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Wie geht es weiter?
An die Uni-Münster-E-Mail-Adresse wird dann eine E-Mail mit Bestätigungslink gesendet (wenn diese Email nicht ankommt: im Account „nochmal senden“ anklicken). Bitte beachten Sie, dass eine Uni-Münster-E-Mail-Adresse nur einmal genutzt werden kann um eine Campuslizenz zu aktivieren. Besitzt ein Nutzer also mehrere MIAMED-Accounts, kann nur einer davon für die Campuslizenz freigeschaltet werden. Nach Bestätigen des Links in der E-Mail kann der Nutzer Amboss 30 Tage lange von überall aus nutzen, es ist also nicht erforderlich im Hochschulnetz zu sein. Jedesmal wenn sich der Nutzer erneut aus dem Hochschulnetz oder von zu Hause über VPN anmeldet wird der Zeitraum wieder auf 30 Tage verlängert. Dies passiert automatisch, dazu ist keine weitere Aktion des Nutzers erforderlich. Innerhalb von Amboss kann der Nutzer unter „Account“ einsehen wie lange er noch Zugang hat und wieviele Fragen er in den letzten 30 Tagen bereits gekreuzt hat.

Lizenzstatus
Die erfolgreiche Anmeldung wird im Lizenzstatus mit „Campuslizenz läuft noch bis zum 30.01.2016“ angezeigt. Tatsächlich läuft unsere Campus-Lizenz bis zum 31.12.2016, aber Amboss möchte hier gerne das Ende der persönlichen Campus-Verifizierung angeben – naja, wenn sie meinen…

Bei Fragen hilft eine Mail an support@miamed.de.

Fotonachweis: (c) Miamed GmbH

2016 gibt es eine Campuslizenz für Amboss

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Soeben erreicht uns die gute Nachricht, dass unser zweiter Antrag genehmigt wurde, eine Campuslizenz für Amboss zu erwerben. Damit wird Amboss allen Medizinstudierenden vom 1.1.-31.12.2016 für unbegrenztes Kreuzen im Browser und als App zur Verfügung stehen. Im Wiki wird erklärt, wie man sich Anfang Januar den Zugang zur Campuslizenz freischalten kann.


Amboss ist ein klinisches Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm von Miamed, das per Browser bzw. App (iOS und Android) benutzt werden kann. easystudium-Teilnehmer hatten 2015 einen Freischaltcode von der Zweigbibliothek erhalten, der das Kreuzen von 500 Fragen im Monat erlaubte.

medStandards: Symptomorientierte Schnelldiagnose am UKM

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Wie bereits im PulsSchlag berichtet (PDF), setzt die Notaufnahme des UKM seit Anfang des Jahres ein neues Instrument namens medStandards ein, um in Notfallsituationen schnell handeln und korrekte differenzialdiagnostische Entscheidungen treffen zu können.

medStandards ist ein Nachschlagewerk für Mediziner in der Notaufnahme, das von dem Universitätsspital Basel entwickelt und vertrieben wird. Neben verschiedenen Krankenhäusern in der Schweiz, Österreich und Italien wird die App auch in Deutschland bereits an unterschiedlichen Kliniken genutzt. Das System bietet auf über 1.000
Folien gezielte Informationen zu unterschiedlichen Diagnosen. Die erste Ebene eines Symptoms gibt dabei eine Übersicht über relevante Differenzialdiagnosen. Auf der zweiten Ebene werden notfallrelevante Diagnosen und Behandlungsmöglichkeiten dargestellt. Der symptomorientierte Ansatz stellt vor allem für die Behandlung von
Notfallpatienten einen großen Vorteil dar, könnte aber auch in anderen Kliniken sinnvoll eingesetzt werden.

Zugangsmöglichkeiten

medStandards ist nur innerhalb des Hochschulnetzes aufrufbar (Flash-Version, HTML5-Version). medStandards gibt es auch als iOS-App. Wie diese unter der UKM-Lizenz zu betreiben ist, erfahren Sie hier. Für den Zugriff bringt die App aber keinen Vorteil. Es reicht völlig aus, wenn Sie eine Web-App einrichten, also für die obige Webseite einen Homebutton erstellen. Für beide Wege gilt: Der Zugang ist nur online möglich, nicht offline. Und: Wenn Sie nicht im Hochschulnetz sind, sehen Sie nur 70% aller Folien und die speziell angepassten UKM-Folien gar nicht.

Aktualisierungen

Die medStandards werden laufend aktualisiert, bei brandaktuellen Entwicklungen auch im Wochentakt. Zwei kürzliche Beispiele sind die Anpassung des ACS Standards und MERS:

Entsprechend den Guidelines der Europäischen Kardiologischen Gesellschaft (ESC) wurde der ACS Standard angepasst. Somit ist die Diagnose eines NSTEMI bei passender Klinik mittels Ein-Stunden-Wertes möglich. Wichtig dabei ist es die Assay spezifischen Cutoff-Werte zu beachten (hsTnT, I). Bei nicht validierten Troponinassays (alle anderen hsTrop) gilt weiterhin der Drei-Stunden-Wert (Roffi M. et al., Eur Heart J. 2015 Aug 29.)

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NotfallStandard-Karte für MERS (Klicken zum Vergrössern)

Seit Herbst 2012 tritt bei Menschen im Nahen Osten ein neuartiges Coronavirus auf, das sogenannte „Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus“ (MERS-CoV). Bis heute sind gemäss der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rund 1.500 Personen infiziert worden (Bundesamt für Gesundheit, BAG). Seit Anfang Juli sind rund 200 Fälle von MERS-CoV in China und Korea bestätigt (WHO). Aufgrund unseres reise-freudigen Patientengutes sollte sich jede Klinik und Praxis zumindest theoretisch auf einen möglichen Patientenkontakt vorbereiten.

(medStandards, Universitätsspital Basel, Newsletter 15/02)


medStandards ist neben VisualDx und UpToDate das dritte klinische System zur Entscheidungsunterstützung, das über die Zweigbibliothek Medizin gekauft und angeboten wird.

Das eigene Manuskript auf Plagiate prüfen: Doktorarbeit

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Plagiate in Doktorarbeiten

Plagiate in Doktorarbeiten sind nichts Neues: Schon 1805 wurde in der „Medicinisch-chirurgischen Zeitung“ ein Artikel publiziert, der eine in Halle an der Saale eingereichte Dissertation als Plagiat entlarvte (und auch dieser Satz wäre ein Plagiat, wenn ich nicht sagen würde, dass ich ihn einer Pressemeldung des Dekanats der Medizinischen Fakultät der Universität Münster entnommen hätte 😉 ). Plagiate in Doktorarbeiten haben in Münster zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema Forschungsintegrität und Qualität von Doktorarbeiten geführt (siehe auch die Empfehlungen des Wissenschaftsrates zu wissenschaftlicher Integrität (PDF).

Plagiat und Betrug in Doktorbeiten werden in Münster – wie an anderen Fakultäten – mit Aberkennung des Doktortitels oder einer Rüge geahndet. Zur Verbesserung der Qualität von Doktorarbeiten wurde ein Promotionsbegleitendes Medizinerkolleg installiert. „25 viel versprechende Nachwuchsforscher nehmen pro Semester teil und werden bis zur Promotion von Mentoren begleitet“ (siehe Pressemeldung). Das Kolleg soll die wissenschaftliche Qualität der Doktorarbeiten anzuheben und informiert über Plagiate in der Wissenschaft sowie korrekte Zitierweisen.

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Auszug aus der Medicinisch-chirurgischen Zeitung zu einem Promotionsplagiat aus dem 18. Jhdt. Klicken zum Vergrössern. (Digitalisat von Google, Hervorhebungen durch den Blogautor)

Die Bemerkung des Autors (oben gelb hervorgehoben)

Wodurch soll man sich aber gegen eine solche Hintergehung schützen; ich kenne kein Mittel. Das einzige wäre, ein jeder Professor, welcher Dissertationen zur Durchsicht bekommt, müßte alle Dissertationen kennen, welche über den Gegenstand erschienen sind

zeugt von einiger Weitsicht, denn dank der Digitalisierung und des Internets kennt man heutzutage tatsächlich alle Dissertationen, welche über den Gegenstand erschienen sind!

„Seitdem zur Prüfung der eingereichten Doktorarbeiten eine Plagiatssoftware angeschafft wurde, häufen sich die Anfragen der Promovenden, ob sie ihre Arbeit nicht vorher selbst auf Plagiate prüfen könnten“, so der Leiter der Zweigbibliothek Medizin, Dr. Oliver Obst.

„Kann ich mein Doktorarbeit auf Plagiate checken, bevor ich sie einreiche?“

Die Antwort auf obige Frage ist – im Prinzip – sehr einfach. Man muss lediglich die folgenden vier Regeln beachten, dann hat man nichts zu befürchten:

1. Schreiben Sie nie ab.

2. Checken Sie anhand eines entsprechenden Tutorials (z.B. das der ULB Münster) ob Sie korrekt zitiert haben.

3. Wenn Ihnen das als Sicherheit noch nicht genügt und Sie einen der vielen Plagiatchecker im Internet ausprobieren wollen, beachten Sie bitte:

  • Dies sind hauptsächlich englischsprachige Dienste, deren Nutzen zur Prüfung deutscher Doktorarbeiten vollkommen unklar ist.
  • Nur wenige bieten einen kostenlosen Service an.
  • Eine ergebnislose Prüfung garantiert nicht, dass man kein Plagiat begangen hat.
  • Kein Plagiatchecker produziert ein Ergebnis, dass man ungeprüft übernehmen kann. Im Gegenteil muss jeder Plagiatcheck einer Arbeit sorgfältig von einem Fachmann auf dem Gebiet manuell nachbearbeitet werden.

4. Wenn Sie hundertprozentige Sicherheit wollen, gehen Sie zurück zu Regel (1).


Weitere Infos im Blog „Aktuelles“ zu Plagiaten in der Medizin.

Fotonachweis: Website Screenshot

Sonderheft 2: Plagiate und Plagiatsvermeidung

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Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes ist ein Sonderheft zum Thema Plagiat. Neben germanistischen Fragestellungen werden auch allgemein Aspekte vorgestellt, z.B. „Das Plagiat als urheberrechtliche Kategorie“, „Urheberrechtliche Probleme bei der Zweitverwertung von Texten“, „Plagiate in Studium und Wissenschaft“ oder „Das dünne Eis der eigenen Meinung. Plagiatsfälle in studentischen Qualifikationsarbeiten“. In der Einleitung schreiben Mark-Georg Dehrmann und Heinrich Kaulen:

Das Plagiat ist einerseits also ein beunruhigendes Thema für eine historische Disziplin, die bei solchen Fragen gern zu einer wertfreien und toleranten Perspektive neigt; andererseits ist es zugleich eine ständige Herausforderung für die wissenschaftliche Praxis, die notwendig nach normativen Antworten verlangt. Diese unterschiedlichen, geradezu konträren Facetten des Themas will das vorliegende Heft herausstellen. Seine Beiträge beschäftigen sich mit dem Plagiat daher aus drei verschiedenen Perspektiven: der historischen, der juristischen und der praktischen.

Alle folgenden Beiträge sind im Hochschulnetz der Universität Münster frei herunterzuladen.

  • Mark-Georg Dehrmann, Jochen Strobel et al. „Originalität ist in der Achtung der Menschen im Werte gestiegen.“ Der Skandal um Helene Hegemann und ihren Roman Axolotl Roadkill (PDF)
  • Mark-Georg Dehrmann, Eva Inés Obergfell et al.: Das Plagiat als urheberrechtliche Kategorie (PDF)
  • Mark-Georg Dehrmann, Lisa Kopp et al. Urheberrechtliche Probleme bei der Zweitverwertung von Texten (PDF)
  • Mark-Georg Dehrmann, Debora Weber-Wulff et al. Plagiate in Studium und Wissenschaft (PDF)
  • Mark-Georg Dehrmann, Tina Terrahe et al. Das dünne Eis der eigenen Meinung. Plagiatsfälle in studentischen Qualifikationsarbeiten (PDF)
  • Mark-Georg Dehrmann, Iris Winkler et al. Durch die Brille der anderen sehen. (PDF)

Sonderheft: Plagiate und Plagiatsvermeidung

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Die aktuelle Ausgabe der Open Access-Zeitschrift GMS Medizin – Bibliothek – Information, das elektronische Journal der Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen ist dem Thema Plagiate und Plagiatsvermeidung gewidmet. In dieser Sonderausgabe sind zahlreiche Artikel zu finden, die auch für die Medizinische Fakultät Münster relevant sind. Alle Artikel sind frei zugänglich.

Impact Faktoren 2014 (Release 2015) nun auch mit Klasseneinteilung

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Impact Faktor für NEJM auf neuem Allzeithoch (Anklicken zum Vergrössern)

Die Impact Faktoren 2014 für über 8.618 Zeitschriften (+1,6%) stehen ab sofort (zusätzlich zu dem Web-Angebot) auch unter der gewohnten Adresse https://www.uni-muenster.de/ZBMed/zeitschriften/impact/ zur Verfügung. Im Gegensatz zur Suche beim „original“ Journal of Citation Reports zeigt Ihnen diese Webseite den Verlauf der Impact Faktoren seit 1994 (s.o.) und vor allem die Klasseneinteilung der Journale (wichtig für die Habilitation).

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Category Anesthesiology nach Impact Faktoren gerankt. Beachten Sie die Klasseneinteilung in der letzten Spalte (Klicken zum Vergrössern)

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Lancet greift mit einem Riesensprung von 39,2 auf 45,2 das Interne Medizin-Flagschiff NEJM an.

Die obige Tabelle zeigt drei zusätzliche Parameter an, die für Sie interessant sein könnten:

  • 5 Year Impact Factor: Wie oft Artikel aus den letzten 5 Jahren in 2013 zitiert wurden.
  • Eigenfactor: Eine kostenfreie Alternative zu der Thomson Reuters Zitierungsdatenbank „Journal Citation Reports“, die auch die Zitierungen durch Zeitungen etc. bewertet. Nicht korrigiert gegen Artikelzahl.
  • Article Influence: Eigenfactor dividiert durch die Anzahl der Artikel einer Zeitschrift, ist somit vergleichbar mit dem Impact Factor.

Bitte denken Sie daran, dass die Impact Faktoren der Social Sciences Titel nur unter isiknowledge zu finden sind.

Webinare für DynaMed

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Für die neue DynaMed-Datenbank (wir berichteten) stehen nun folgende Einführungsseminare zur Verfügung, auf die wir Sie gerne hinweisen wollen. Der Presenter ist Georg Vogtherr von Ebsco Deutschland, dem Anbieter von DynaMed.

Nach Anmeldung mit Name und Email fünf Minuten vor Beginn kann man an den folgenden Webinaren teilnehmen.

Datum: Mittwoch, 24. Juni 2015
Uhrzeit: 14:00, Europäische Sommerzeit (Berlin, GMT+02:00)
Anmeldung

Datum: Montag, 29. Juni 2015
Uhrzeit: 16:00, Europäische Sommerzeit (Berlin, GMT+02:00)
Anmeldung

Datum: Dienstag, 30. Juni 2015
Uhrzeit: 18:00, Europäische Sommerzeit (Berlin, GMT+02:00)
Anmeldung

Projekt easystudium stellt Amboss zur Verfügung

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Amboss ist ein klinisches Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm von Miamed, das per Browser bzw. App (iOS und Android) benutzt werden kann. Die easystudium-Teilnehmer aus den klinischen Semestern erhalten automatisch einen Freischaltcode für Amboss von der Zweigbibliothek zugeschickt. Diese Code ist gültig bis Ende 2015 und erlaubt unbegrenzten Zugriff auf die Lernkarten sowie das Kreuzen von 500 Fragen im Monat.

Bitte beachten Sie: Nur die Teilnehmer am Projekt easystudium bekommen einen kostenlosen Freischaltcode von der Bibliothek – und nur diejenigen aus den klinischen Semestern. Sie können sich aber nachträglich unter dieser Adresse für easystudium anmelden. Wir werden uns dann bei Ihnen melden, sobald wir Sie in das Projekt aufnehmen.

Digitalisierung in der Medizin

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Das weltweit größtes Portal zu Datenmodellen erhält eine halbe Million Euro Förderung, wie die Medizinische Fakultät vermeldet.

Wissenschaftler vom Institut für Medizinische Informatik (IMI) haben unter Leitung von Prof. Martin Dugas ein Onlineportal zu medizinischen Datenmodellen (MDM) entwickelt, um die vorhandenen Formulare, die Ärzte zur Dokumentation nutzen, und die weder standardisiert noch für die Mediziner allgemein zugänglich sind, verfügbar zu halten und so zukünftig sinnvolle Datenstandards zu entwickeln.

Um das ehrgeizige Ziel, Ärzten wieder mehr Zeit für die Behandlung ihrer Patienten zu geben und zugleich die medizinische Forschung zu unterstützen, zu erreichen, kooperieren Dugas und sein Team mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster unter der Leitung von Dr. Beate Tröger.

Zudem wird das Projekt ab Sommer 2015 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG gefördert. 550.000 Euro erhalten die Wissenschaftler für die nächsten beiden Jahre.

Scopus: Cited Reference Expansion Program

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Schon im vergangenen Jahr hat Scopus sein Cited Reference Expansion Program etabliert, um zitierte Referenzen in der Scopus Datenbank für den Zeitraum von 1970 bis 1996 zu erfassen. Ziel ist es, dem Benutzer die Möglichkeit umfassender bibliometrischer und historischer Trendanalysen zu eröffnen und den h-Index von Forschern zu präzisieren.

Seit November wird der Inhalt erneut indiziert und die vor 1996 zitierten Referenzen sind nun tagesaktuell. Zur Zeit finden sich mehr als 500.000 Artikel mit vor 1996 zitierten Referenzen in Scopus.