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Wenn tragfähige Vorstellungen von Zahlen und Operationen entstehen sollen, beginnt dies nicht erst in der Schule. Bereits beim Übergang von der Kita in die Grundschule müssen frühe mathematische Erfahrungen aufgegriffen und verstehensorientiert weiterentwickelt werden. Im Seminar beschäftigen wir uns daher vor dem Hintergrund unterschiedlicher Entwicklungsstände mit der Frage, wie zentrale Inhalte wie beispielsweise Zahlvorstellungen, erste Rechenoperationen oder das Verständnis von Mengen differenzsensibel im inklusiven (Anfangs-)Unterricht aufgegriffen werden können. Wir erkunden gemeinsam ergiebige Lernumgebungen und entwickeln Förderansätze.Von den Teilnehmenden wird neben der aktiven Teilnahme ein kurzer Impulsvortrag im Tandem erwartet. Die Prüfungsleistung wird zu Beginn des Seminars bekanntgegeben.
- Lehrende/r: Ann Kathrin Dahlhues
Die Veranstaltung ist in das langfristig geplante Projekt „Matheasse” im MaZ zur außerunterrichtlichen Förderung mathematisch interessierter und begabter Kinder integriert. An den nachmittäglichen Förderstunden des Projekts nehmen Dritt- und Viertklässler:innen aus verschiedenen Schulen Münsters und der Umgebung teil.
Neben der Vermittlung allgemeiner fachdidaktischer Kompetenzen bilden die Planung, die Durchführung und die Analyse von Förderstunden mit mathematisch begabten Kindern, in denen zumeist komplexe mathematische Problemfelder eingesetzt werden, den Kern des Seminars. Ein Hauptziel besteht darin, die Studierenden für die individuellen Besonderheiten mathematisch begabter Kinder zu sensibilisieren und durch die praktische Arbeit mit ihnen ihre Diagnose- und Förderkompetenzen zu schulen. In den Förderstunden können Studierende insbesondere sehr verschiedenartige und häufig kreative Problemlösungen von Kindern erleben, die deren beachtliches Niveau beim „Mathematiktreiben” authentisch aufzeigen. Diese Kinder gemäß ihren individuellen Potenzialen zu fördern, stellt eine große Herausforderung und gleichzeitig eine enorme Chance – auch und insbesondere für den regulären Mathematikunterricht der Grundschule dar.
Bei Interesse und Fragen wenden Sie sich bitte an den Dozenten.
Anmerkung:
Für interessierte Studierende besteht die Möglichkeit einer vorherigen oder zeitlich parallelen Teilnahme an einem theoretisch orientierten Seminar zur Begabungsförderung. („Spezielle Fragen der Mathematikdidaktik: Fördern und Differenzieren im Mathematikunterricht : Besonderheiten mathematisch begabter Kinder in der Grundschule”)
Das Seminar findet im 'Inklusiven Klassenzimmer', Johann-Krane-Weg 39, an folgenden Terminen 21.10. (Theoriesitzung), 4.11., 18.11., 2.12., 16.12., 20.01., 3.02. statt.
- Lehrende/r: Marcus Nührenbörger
Lehr-Lernvideos sind spätestens seit dem Distanzunterricht während der Coronapandemie Bestandteil des Mathematikunterrichts in der Grundschule. Doch auch nach Rückkehr in den Präsenzunterricht nutzen Lehrer:innen Lehr-Lernvideos für ihren Unterricht. Im Seminar lernen Sie nach einer theoretischen Einführung zunächst verschiedene Arten von Lehr-Lernvideos für den Mathematikunterricht der Primarstufe kennen. Im Sinne dieses Projektseminars werden dann Lehr-Lernvideos zu operativen Aufgabenformaten vorgestellt und in unterrichtliche Lernumgebungen eingebunden. Diese Lernumgebungen werden schließlich im Rahmen dieses Seminar erprobt, evaluiert und weiterentwickelt.
- Lehrende/r: Jörg Effkemann
Im Zuge der Digitalisierung werden digitale Medien auch im Mathematikunterricht in der Grundschule verstärkt eingesetzt (Rink & Walter, 2020). Erklärvideos stellen dabei eine Option zum Einsatz digitaler Medien dar. Dabei erstellen z.B. Lehrkräfte Erklärvideos zur Einführung neuer mathematischer Inhalte. Zur Vertiefung und Präsentation von mathematischen Inhalten besteht zudem die Möglichkeit, dass auch Lernende für andere Lernende Erklärvideos erstellen (z.B. Kunsteller, 2021; Leinigen, 2020). Im Rahmen des Seminars wird erforscht, wie mehrsprachige Lernende Erklärvideos erstellen. Inhaltlich bearbeiten die Kinder zuvor ein produktives Aufgabenformat, zu welchem sie Entdeckungen anstellen und diese gegebenenfalls begründen. Bei der Bearbeitung der Aufgabe und der Planung des Videos können die Kinder eine Übersetzungssoftware benutzen. Dabei lernen die Kinder vor der Planung und Erstellung, was ein Erklärvideo ist und wie diese mittels der Legetechnik und der Videofunktion z.B. eines iPads erstellt werden können.
Im Seminar werden Sie zunächst mit der Erstellung der Videos vertraut. Außerdem werden wir die Erklärprozesse sowie die sprachlichen Mittel der Kinder erforschen, welche die Kinder im Rahmen der Erstellung von Erklärvideos nutzen. Zudem beschäftigen wir uns tiefergehend mit den Rechengesetzen, die den Aufgabenformaten zugrunde liegen.
Im Rahmen einer Bachelorarbeit erproben Sie eine Lernumgebung mit Kindertandems aus dem 3. oder 4. Schuljahr, mit mindestens einem mehrsprachigen Kind. Das Seminar begleitet Sie bei der Datenerhebung, bei der Auswahl der Daten sowie der Analyse und Auswertung der Daten für Ihre Bachelorarbeit. Es liegt dabei in Ihrer Verantwortung selbst Proband:innen zu suchen (mind. zwei Kinderpaare eines 3. oder 4. Schuljahres, wobei mindestens eines der Kinder mehrsprachig aufgewachsen ist). Deshalb sollten Sie bestenfalls vor den Herbstferien (Beginn 13.10.25) in den Schulen anfragen.
WICHTIG: Wenn Sie eine Bachelorarbeit zu diesem Thema schreiben möchten, melden Sie sich bitte für das Seminar „Spezielle Fragen der Mathematikdidaktik: Mehrsprachige Lernende erklären operative Beziehungen in einem Erklärvideo (mit Bachelorarbeit)“ an.
- Lehrende/r: Jessica Kunsteller
- Lehrende/r: Tino Petzold
- Lehrende/r: Nele Johanna Bögemann
- Lehrende/r: Steffen Nestler
- Lehrende/r: Nele Johanna Bögemann
- Lehrende/r: Boris Forthmann
- Lehrende/r: Steffen Nestler
- Lehrende/r: Maximilian Schmidt
Die Veranstaltung findet im 'Inklusiven Klassenzimmer' im Johann-Krane-Weg 39 statt.
- Lehrende/r: Katrin Wittenborg
Die Veranstaltung findet im 'Inklusiven Klassenzimmer' im Johann-Krane-Weg 39 statt.
- Lehrende/r: Katrin Wittenborg
Stable groups (Logic III or Logic IV)
- chain conditions
- NIP groups
- stable fields
- groups of finite Morley rank
This course can also be counted as Logic III or Logic IV or as a course in Groups and Representations.
- Lehrende/r: Benjamin Brück
- Lehrende/r: Zahra Mohammadi Khangheshlaghi
- Lehrende/r: Katrin Tent
Der erste Termin findet am 7.10. im Ostbad statt. Die Seminarsitzungen am Montag werden im 2-Wochen-Rhythmus im Ostbad stattfinden. Die Montagstermine werden voraussichtlich an den folgenden Tagen stattfinden: 07.10.2024, 21.10.2024, 04.11.2024, 18.11.2024, 02.12.2024, 16.12.2024, 13.01.2025, 27.01.2025. Bitte beachten Sie die Uhrzeiten dieses Seminars bei der Wahl Ihrer Anschlussveranstaltungen und berücksichtigen Sie, dass der Kurs im Ostbad stattfindet.
- Lehrende/r: Barbara Halberschmidt
- Lehrende/r: Julian Heitkötter
Wie kann Geschichte „sprachsensibel” unterrichtet werden? Wie hängt das sprachliche Handeln der Schülerinnen und Schüler mit der Bewältigung fachlicher Lernleistungen zusammen und wie können fachliche und sprachliche Ziele methodisch integriert werden? Diesen Leitfragen widmet sich das Seminar im Zusammenspiel von Theorie und Praxis. Auf der Basis theoretischer Konzepte und Methoden zum integrierten fachlichen und sprachlichen Lernen, werden wir gemeinsam eine kleine sprachsensible Unterrichtseinheit planen (ca. 90 Minuten) und diese einmalig im Team-Teaching an der Kooperationsschule Geschwister-Scholl-Gymnasium durchführen. Der Schultermin wird voraussichtlich im Dezember stattfinden und zu Beginn des Seminars final terminiert. Dadurch soll in enger unterrichtspraktischer Anbindung die eigene Planungs- und Handlungsfähigkeit im Zusammenhang mit dem sprachsensiblen Geschichtsunterricht gefördert werden.
Im Januar wird (entweder 08. ODER 22.01., je nach finalem Schultermin) noch eine Abschlusssitzung stattfinden. Die übrigen Januartermine entfallen aufgrund der schulpraktischen Zusatzarbeit.
- Lehrende/r: Viola Schrader
- Lehrende/r: Sophie Waubke
- Lehrende/r: Sümeyya Eroglu
- Lehrende/r: Harald Strauß
Die Vorlesung widmet sich in vierzehn Schritten zunächst den grundlegenden Fragestellungen und Problemen der Soziologie und dann verschiedenen Grundbegriffen sowie Forschungsfeldern der Soziologie. Beginnend mit der soziologischen Mikroebene betrachtet die Vorlesung zunächst das soziologische Verständnis des Individuums und seine Einbettung in verschiedene Formen sozialer Beziehungen. In einem zweiten Schritt werden gesellschaftliche Strukturen und die sie strukturierenden sozialen Mechanismen besprochen bevor die Vorlesung in ihrem dritten Teil auf Fragen von Organisation, Macht und kollektivem Handeln eingeht. Ziel der Vorlesung ist es, die Studierenden mit Schlüsselbegriffen der Soziologie vertraut zu machen, die in ganz unterschiedlichen Forschungsfeldern wie z.B. Arbeit, Bildung, Religion, Sozialisation, Organisation Anwendung finden. Ziel der Lehrveranstaltung ist es, dass die Studierenden den spezifischen Beitrag der Disziplin Soziologie zur wissenschaftlichen Beobachtung und Beschreibung sozialer Wirklichkeiten anhand der Fachbegriffe benennen können. Die Studierenden können Beobachtungsperspektiven, Forschungsfragen sowie Forschungsinteressen in ihrer Abhängigkeit vom begrifflichen Instrumentarium erschließen und die Komplexität soziologischen Denkens erfahren. Sie erlangen ein Orientierungswissen im Hinblick auf die Auswahl möglicher Studienschwerpunkte in ihrem Bachelorstudiengang.
- Lehrende/r: Ines Michalowski
Der Geschichtsunterricht ist ein sprachlich anspruchsvolles Unterrichtsfach. Zum einen bergen die Lerngegenstände (Quellen und historische Darstellungen) sprachliche Hürden und zum anderen setzen die Analyse von Quellen, das Erklären historischer Zusammenhänge oder historisches Argumentieren fachsprachliche Kompetenzen voraus. Zudem vollzieht sich historisches Lernen beim Schreiben, Lesen und Sprechen über Geschichte. Ziel Sprachsensiblen Geschichtsunterrichts ist es daher, alle Lernenden beim Aufbau historischer Kompetenzen zu unterstützen – durch die Transparenz sprachlicher Anforderungen, durch Lese- und Schreibstrategien oder durch sprachliche Scaffolds. Im Rahmen des Seminars sollen theoretische Ansätze und empirische Befunde zur Bedeutung sprachlichen Handelns im Geschichtsunterricht diskutiert und pragmatische Zugänge eines fachlich-sprachlich integrierten historischen Lernens anhand eigener sprachsensibler Unterrichtsentwürfe reflektiert werden. Das Seminar findet vom 23.10.-11.12. wöchentlich statt und wird am 12.12. (9-15 Uhr) in einem Block abgeschlossen.
- Lehrende/r: Viola Schrader
- Lehrende/r: Sophie Waubke
Einerseits leben wir anscheinend in einer „Risikogesellschaft” (Beck, 1986) oder „Erlebnisgesellschaft” (Schulze, 1992), und immer mehr Menschen setzen ihre Gesundheit oder sogar ihr Leben in Abenteuer- und Risikosportarten aufs Spiel (vgl. Bette, 2004). Andererseits erleben wir in unserem Alltag ein immer stärker werdendes Sicherheitsdenken, sei es beim Autofahren (Anschallen!), beim Rauchen (Lungenkrebs!), beim Skifahren (Helm!) oder im Sportunterricht (Sicherheitserlass!). „Sicherheit geht vor!” scheint ein gemeinsamer Nenner von Politikern, Juristen, Pädagogen und Eltern zu sein. Das Seminar will die verschiedenen Strömungen und Argumente im Spannungsfeld von Risiko und Sicherheit in unserer Gesellschaft ausloten und kritisch hinterfragen.
- Lehrende/r: Kai Thomas Reinhart
Aufbauend auf den theoretischen und empirischen Erkenntnissen der Veranstaltung 1 des Moduls „Mensch-Umwelt II” entwickeln die Studierenden kooperativ didaktische Umsetzungsmöglichkeiten für einen gewählten Themenkomplex der Vorlesung. Im Rahmen des Projektseminars werden dementsprechend komplexe Zusammenhänge des globalen Wandels durch die Studierenden geographiedidaktisch aufbereitet, präsentiert und unterschiedliche didaktische Handlungsmöglichkeiten kritisch im Plenum diskutiert und beurteilt.
Zwischen den Blockterminen fallen einzelne Aufgaben (Projektarbeiten) im Selbststudium an, für die Zeit einzuplanen ist.
Die Modulabschlussprüfungen für diesen Kurs finden voraussichtlich Anfang/Mitte Januar 2026 statt.
- Lehrende/r: Tobias Ulmrich
- Lehrende/r: Holger Niehaus
- Lehrende/r: Astrid Pohlmann
- Lehrende/r: Boris Forthmann
- Lehrende/r: Katrin Jansen
Sklaverei ist ein dauerhaftes Phänomen der Menschheitsgeschichte. Die Keilschriftquellen des alten Mesopotamiens – von Verwaltungsarchiven und Kaufurkunden über lexikalische Kompositionen und Königsinschriften bis hin zu literarischen Texten – bieten die frühesten historisch fassbaren Zeugnisse zur Existenz, Praxis und Legitimation von Sklaverei.
Diese Vorlesung führt in die zentralen Aspekte mesopotamischer Sklaverei ein. Anhand aufschlussreicher, teils makabrer Fallstudien werden verschiedene Formen, Mechanismen und soziale Kontexte untersucht: von der Gefangennahme und dem Erwerb von Ausländern über den bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. organisierten interregionalen Sklavenhandel, über die Versklavung einheimischer Freien (oft mitsamt ihrer Frauen und Kinder) infolge von Schulden oder Straftaten, bis hin zu hausgeborenen Sklaven, die aus Beziehungen zwischen Herren und Sklavinnen oder aus rechtlich nicht anerkannten Sklavenfamilien hervorgingen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der ökonomischen Rolle von Sklaven – etwa als Arbeitskräfte in besonders harten Bereichen sowie als Dienstpersonal in privaten Haushalten. Darüber hinaus behandelt die Vorlesung Alternativen zur Sklaverei, wie z. B. Stiftungen von Sklaven an Tempel, sowie die rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen, unter denen Sklaven ihre Freiheit erlangen konnten.
Die Vorlesung umfasst sämtliche Epochen – von der sumerischen über altbabylonische/altassyrische bis zur neubabylonischen/neuassyrischen Zeit – und eröffnet einen tiefgreifenden Einblick in die Sozialgeschichte Mesopotamiens aus der Perspektive der Unfreien und ihrer Besitzer*innen.
- Lehrende/r: Vitali Bartash
Learnweb-Course: https://www.uni-muenster.de/LearnWeb/learnweb2/course/view.php?id=73502
Password: SIAP202324
- Lehrende/r: Henk Erik Meier
- Lehrende/r: Lirim Selmani
Unsere Sprache hat mit Blick auf Entstehung (phylogenetisch) und Aneignung (ontogenetisch) ihren primären Sitz in der zwischenmenschlichen Interaktion. Soziale Interaktion ist das natürliche Habitat menschlicher Sprache. Sprachliche Strukturen sind in erster Instanz eine Art Nebenprodukt kooperativer Handlungen, die in der Zeit ablaufen, spezifische sequenzielle Strukturen aufweisen und multimodal, d.h. in der Kombination verbaler und nonverbaler Ressourcen von sozialen Akteur*innen hergestellt werden. Im Rahmen des Seminars wird es darum gehen, sprachliche Strukturen am Beispiel natürlicher Alltagsinteraktionen unter den genannten Gesichtspunkten Kooperativität, Zeitlichkeit, Sequenzialität und Multimodalität zu betrachten. Dazu werden wir uns zunächst mit grundlegenden Konzepten der interaktional-linguistischen Sprachbetrachtung befassen und die relevanten Arbeitsmethode (vor allem im Bereich der Transkription) aneignen, bevor wir uns dann der Analyse konkreter Phänomene zuwenden. Im Fokus des Seminars steht der Gebrauch sog. Konnektoren.
In terms of origin (phylogenetic) and acquisition (ontogenetic), our language is primarily based on interpersonal interaction. Social interaction is the natural habitat of human language. Linguistic structures are in the first instance a kind of by-product of cooperative actions that take place in time, have specific sequential structures and are produced multimodally, i.e. in the combination of verbal and non-verbal resources. The aim of the seminar is to examine linguistic structures with reference to natural everyday interactions under the aforementioned aspects of cooperativity, temporality, sequentiality and multimodality. To this end, we will first deal with basic concepts of interactional-linguistic analysis and master the relevant working methods (especially in the field of transcription) before turning to the analysis of concrete phenomena. The seminar will focus on the use of so-called connectives.
- Lehrende/r: Jens Philipp Lanwer
Das Blockseminar befasst sich mit grundlegenden Aspekten der Mehrsprachigkeit, des Schreibprozesses sowie der Diagnostik und Förderung schriftlicher Kompetenzen im DaZ-Kontext. Im ersten Teil werden theoretische Grundlagen zu Mehrsprachigkeit und Schreibprozessen vermittelt. Im zweiten Teil steht die Frage im Fokus, wie schriftsprachliche Kompetenzen diagnostiziert und gezielt gefördert werden können. Das Blockseminar kombiniert theoretische Inputs mit eigenständigen Lernphasen und kooperativen Arbeitsformen. Die Teilnahme am gesamten Blockseminar ist Voraussetzung für die Studienleistung.
- Lehrende/r: Teresa Barberio
Das Projektseminar "Sport in der Onkologie" wird als interdisziplinäres Seminar in Kooperation mit der Klinik für pädiatrische Hämatologie und Onkologie der Uniklinik Münster durchgeführt.
Im Projektseminar wird die Bedeutung von Sport in der Onkologie aus verschiedenen Perspektiven vorgestellt und diskutiert. Ausgehend von medizinischen Grundlagen der Kinder- Jugendonkologie werden sportmedizinische Aspekte abgeleitet. Außerdem werden psychologische Grundlagen (in Bezug auf Patienten und Angehörige) behandelt. Hier werden als Beispiele die psychosoziale Betreuungskonzepte der Klinik für pädiatrische Hämatologie und Onkologie der Uniklinik Münster vorgestellt
Aufbauend auf diesen Grundlagen liegt der Fokus des Seminars auf möglichen sportlichen Aktivitäten mit onkologisch erkrankten Kindern und Jugendlichen. Einen speziellen Schwerpunkt des Seminars im Wintersemester bildet der Themenblock "Schneesport in der Kinderonkologie". Darüber hinaus werden die Themen Klettern und Bouldern bzw. Wassersport genauer betrachtet und mit den Kindern und Jugendlichen durchgeführt.
In den verschiedenen Bereichen finden die Projektarbeiten ihre Anknüpfungspunkte. Demnach finden die Projekte im Schnee- oder Wassersport oder beim Klettern/Bouldern ihre statt. Studierende des Seminars begleiten die Kinder und Jugendlichen unter fachkundiger Anleitung mit einem interdisziplinären Team bei den verschiedenen Projekten/Sportarten.
Genauere Informationen (Termine etc.) der verschiedenen Projekte werden zu Beginn des Seminars gegeben. Einige der Projekte (bspw. Wassersport) können über die Vorlesungszeit hinaus gehen.
- Lehrende/r: Eike Boll
Die Stakeholder oder Anspruchsgruppen strategischer Kommunikation sind diejenigen Gruppen im Umfeld einer Organisation, die „für den Fortbestand der Organisation essentiell sind” (Röttger et al., 2018, S. 67, Grundlagen der Public Relations) oder aber die Organisation und deren andere Stakeholder beeinflussen oder von ihnen beeinflusst werden (ebd.). Diese Stakeholder verbinden zahlreiche unterschiedliche Erwartungen mit der strategischen Kommunikation von Organisationen, z. B. im Hinblick auf die Themen, über die kommuniziert werden soll, oder den Stil der strategischen Kommunikation (z. B. bestimmend, integrativ, rational, emotional).
Das Seminar beleuchtet die Erwartungen unterschiedlicher Stakeholder an die strategische Kommunikation von Organisationen und fragt, welche Konsequenzen aus ihrer Erfüllung und Nicht-Erfüllung resultieren können. Darauf aufbauend werden wir gemeinsam eine Q-Sort-Befragung von Stakeholdern planen und durchführen. Hierzu erstellen wir gemeinsam ein Design (inkl. Stichprobe, Q-Sort- und Leitfaden-Erstellung) und erheben die Daten, die wir anschließend auswerten. Ziel ist, sowohl neue Erkenntnisse für Forschung und Kommunikationspraxis zu erhalten als auch die Methodologie und Methodik kennenzulernen und zu reflektieren.
Studienleistungen: aktive Mitarbeit und Präsentation
Prüfungsleistungen: Projektbericht
Literaturempfehlungen:
- McKeown & Thomas (2013). Q Methodology. Sage. http://methods.sagepub.com/book/q-methodology-2e (über ULB verfügbar: FS/MR 2100 M478(2))
- Müller & Kals (2004). Die Q-Methode: Ein innovatives Verfahren zur Erhebung subjektiver Einstellungen und Meinungen. Forum Qualitative Sozialforschung, 5(2), Art. 34. https://doi.org/10.17169/fqs-5.2.600
- Stenner, P., & Capdevila, R. (2019). Q Methodology. In P. Atkinson, S. Delamont, A. Cernat, J. W. Sakshaug & R. A. Williams (eds.), SAGE Research Methods Foundations (online first). Sage. (wird im Seminar bereitgestellt)
Weitere Literatur und unterstützende Lernmaterialien werden im Rahmen des Projektseminars zur Verfügung gestellt.
- Lehrende/r: Helena Stehle
- Lehrende/r: Nils Bahlo
- Lehrende/r: Vitali Bartash