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- Lehrende/r: Maria del Carmen Sanchez Valle
- Lehrende/r: Michael Koddebusch
- Lehrende/r: Michael Räckers
Inhalt
Diese Vorlesung bietet eine umfassende Einführung in zentrale Begriffe, Konzepte und Theorien der vergleichenden Policy-Analyse als wesentlicher Bestandteil von Public Governance. Im Fokus stehen die politischen, institutionellen und sozioökonomischen Faktoren, die die Entwicklung, Formulierung und Umsetzung von Policies beeinflussen. Nach einer Einführung in die Grundlagen und zentralen Fragestellungen der Policy-Forschung werden Konzepte wie der Policy-Zyklus, verschiedene Policy-Typen sowie theoretische Ansätze, darunter strukturalistische, institutionalistische und akteurszentrierte Modelle, erörtert. Im weiteren Verlauf der Vorlesung werden spezifische Erklärungsansätze wie der Funktionalismus und die sozio-ökonomische Theorie, der klassische und akteurszentrierte Institutionalismus sowie die Machtressourcentheorie und der Korporatismus behandelt. Zudem wird untersucht, wie Globalisierung und Europäisierung den Policy-Prozess beeinflussen und welche Rolle Parteien und die öffentliche Meinung in politischen Entscheidungen spielen. Die Vorlesung deckt außerdem die Phasen der Problemdefinition, des Agenda-Settings, der Politikformulierung sowie der Implementierung und Evaluation von Policies ab.
Die Veranstaltung bietet darüber hinaus eine Einführung in die Policy-Analyse aus der Governance-Perspektive, wobei Stärken und Schwächen des Governance-Begriffs beleuchtet werden. Methodische Fragestellungen, die für die Theorieentwicklung und empirische Analyse im Studiengang Public Governance across Borders zentral sind, werden sowohl für quantitative als auch qualitative Ansätze vermittelt. Die Vorlesung bietet zudem einen Überblick über den Aufbau und die Struktur des Studiengangs, führt in die interdisziplinäre und internationale Ausrichtung ein und umfasst eine obligatorische Exkursion zur Universität Twente. Die Vorlesung und das anschließende Seminar vermitteln zudem die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens und lehren essenzielle Fähigkeiten wie Recherche, Präsentation und das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten.
Studien- und Prüfungsleistungen
Die Studienleistung besteht aus dem Verfassen von zwei unbenoteten Essays. Für die Vorlesung ist keine Prüfungsleistung vorgesehen.
Literatur:
Knill, Christoph, und Jale Tosun. 2015. Einführung in die Policy-Analyse. Opladen: Verlag Barbara Budrich.
Wenzelburger, Georg, und Reimut Zohlnhöfer. 2023. Handbuch Policy-Forschung. Wiesbaden: Springer VS.
Einführende Literatur
Knill, Christoph und Jale Tosun, 2015: Einführung in die Policy-Analyse. Opladen: Verlag Barbara Budrich.
Wenzelburger, Georg und Reimut Zohlnhöfer, 2023: Handbuch Policy-Forschung. Wiesbaden: Springer VS.
- Lehrende/r: Oliver Treib
- Lehrende/r: Henrik Heinemann
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Weder die Diskussion über schulische Leistungsbeurteilung noch die Suche nach verbesserten und alternativen Formen des Umgangs mit Leistungen in der Schule ist neu. Spätestens seit Aufkommen der Reformpädagogik um 1900 erscheint die Praxis schulischer Leistungsbeurteilung als Baustelle, auf der es mal mehr, mal weniger betriebsam zugeht. Sowohl die Intensität als auch der inhaltliche Schwerpunkt der Diskussion um schulische Leistungsbeurteilung verändert sich immer wieder. So wurde über einen längeren Zeitraum ausgiebig über verschiedene Zeugnisformate diskutiert - allerdings weitgehend losgelöst von Fragen der Unterrichtsgestaltung und -entwicklung. In der aktuellen Auseinandersetzung mit dem Thema fallen zwei Dinge auf: Erstens rückt der alltägliche Umgang mit Schulleistungen in den Fokus, zweitens wird der Frage nach der Passung von Unterrichtsgestaltung und Leistungsbeurteilung mittlerweile als "Gretchenfrage" (Winter 2000) wirksamer Schul- und Unterrichtsentwicklung betrachtet. Mit der Zunahme offener, schüleraktiver und kooperativer Unterrichtsformen entsteht ein Spannungsverhältnis zwischen neuer Lern- und Förderkultur auf der einen und traditioneller Leistungskultur auf der anderen Seite. Vor diesem Hintergrund sollen im Seminar grundlegende und aktuelle Argumentationslinien sowie mögliche Perspektiven im Zusammenhang mit einer Weiterentwicklung schulischer Leistungsbeurteilung ebenso in den Blick genommen und kritisch hinterfragt werden wie traditionelle und sogenannte alternative/neue Instrumente der pädagogischen Diagnostik.
- Lehrende/r: Marius Diekmann
Eine Anmeldung in HISLSF dient der Organisation der Vorlesung und sollte nach Möglichkeit vorgenommen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Verbuchung Ihrer Leistungen in QISPOS ist jedoch auch ohne vorherige Anmeldung via HISLSF möglich.
Im Zentrum des pädagogischen Interesses an Anthropologie steht üblicherweise die Frage nach der spezifischen menschlichen Lernfähigkeit und Bildsamkeit. Erst in jüngerer Zeit ist die Frage hinzugekommen, ob auch das Lehren und seine Grundoperation des Zeigens ein Humanspezifikum darstellt. Die Vorlesung wird sich sowohl mit ausgewählten klassischen Positionen philosophischer Anthropologie als auch mit ausgewählten modernen Positionen empirisch arbeitender anthropologischer Wissenschaften (Neurowissenschaften, Entwicklungspsychologie, evolutionäre Anthropologie) auseinandersetzen und diskutieren, inwiefern hieraus ein grundlagentheoretischer Ertrag für eine Allgemeine Erziehungswissenschaft zu gewinnen ist.
- Lehrende/r: Johannes Bellmann
- Lehrende/r: Isabelle Sophie Heiss
Quantentheorie des Festkörpers (Einführung in die Festkörpertheorie) WiSe 2025/26, Thorsten Deilmann
Content:
- Characterization of condensed matter
- Types of bonding
- Crystal symmetry
- Born-Oppenheimer approximation
- Bloch theorem
- Electronic structure
- Lattice vibrations
- Thermal properties
- Elementary excitations and quasiparticles
Inhalt:
- Charakterisierung kondensierter Materie
- Bindungstypen
- Kristallsymmetrie
- Born-Oppenheimer-Näherung
- Bloch-Theorem
- elektronische Struktur
- Gitterschwingungen
- thermische Eigenschaften
- elementare Anregungen und Quasiteilchen
- Lehrende/r: Thorsten Deilmann
- Lehrende/r: Daniel Ebbeler
Learnweb: The lecture notes and problem sheets accompanying the course will be made available on Learnweb (course QFT-24/25). Please sign up!
https://www.uni-muenster.de/LearnWeb/learnweb2/enrol/index.php?id=82110
Contents:
Relativistic quantum mechanics
Elements of classical field theory
Quantization of free scalar fields
Quantization of Dirac and spin 1 fields
Interacting scalar fields: perturbation theory and Feynman diagrams
Quantum electrodynamics
Loops and renormalization
Learnweb: The lecture notes and problem sheets accompanying the course will be made available on Learnweb (course QFT-24/25). Please sign up!
Inhalt:
Relativistische Quantenmechanik
Elemente klassischer Feldtheorie
Quantisierung freier Skalarfelder
Quantisierung von Dirac- und Spin-1-Feldern
Wechselwirkende Skalarfelder: Störungstheorie und Feynman-Diagramme
Quantenelektrodynamik Schleifen und Renormalisierung
- Lehrende/r: Kai Schmitz
Qualitative Sozialforschung arbeitet mit unstandardisierten Daten und zielt im Rahmen tiefergehender, rekonstruktiver Analyse primär auf die Herauslösung von Deutungszusammenhängen, Typiken, Handlungsmustern und Hypothesen aus dem empirischen Material.
Im Kurs werden wir - komprimiert - den Forschungsprozess von der Entwicklung einer Fragestellung über die Erhebung von Daten bis zur Auswertung durchlaufen. Schwerpunkt wird dabei der Prozess der Datenauswertung sein. Unterschiedliche qualitative Analyseverfahren (insbesondere Qualitative Inhaltsanalyse und Grounded Theory) werden in Bezug auf Eignung und Durchführung diskutiert und anschließend auf das selbst erhobene Material angewendet.
- Lehrende/r: Max Schulte
Solid-state quantum emitters – often referred to as artificial atoms – are building blocks for emergent photonic quantum technologies. Over recent years, these systems have emerged as a high quality and bright sources of single and indistinguishable photons, properties which make them ideally suited for photonic quantum technologies.
This lecture aims to give a comprehensive overview on the most important types of quantum emitters, semiconductor quantum dots and defect center, their fundamental photophysical and quantum optical properties, and their integration into quantum circuits and devices.
The class covers to main areas:
1. Basic properties and fabrication of quantum dots and defect quantum emitters
2. Quantum optical properties of quantum emitters (single photon emission, indistinguishable photons)
3. Light-matter interaction (Rabi oscillations, dressed states, coherent control)
4. Device integration of quantum emitters
- Lehrende/r: Tobias Heindel
- Lehrende/r: Hubert Krenner
- Lehrende/r: Emeline Denise Sophie Nysten
- Lehrende/r: Matthias Weiß
- Lehrende/r: Tobias Heindel
- Lehrende/r: Carsten Schuck
- Lehrende/r: Lukas Schulte
Zielsetzung:
In diesem Seminar werden die Studierenden in die Grundlagen des qualitativen Paradigmas eingeführt und lernen, wie sie qualitative Methoden anwenden können, um das komplexe Verhältnis zwischen (Nachrichten-)Medien und Protest zu untersuchen. Durch die Kombination von Theorie und Praxis sollen die Teilnehmer*innen befähigt werden, eigenständig Forschungsprojekte durchzuführen und ihre Ergebnisse zu präsentieren.
Kursinhalte:
- Einführung in die Protestforschung: Konzepte, Theorien und aktuelle Debatten
- Einführung in das qualitative Paradigma: Grundprinzipien, Methoden und Designs
- Qualitative Ansätze zur Erforschung von Protest und Medien: Inhaltsanalyse, Interviewstudien, Online-Analyse u.a.
- Anwendung von qualitativen Methoden in der Forschungspraxis: Fallbeispiele und Diskussionen
- Entwicklung von Forschungsfragen und -designs für ein eigenes Projekt
- Durchführung von Forschungsprojekten in Gruppenarbeit (Inhaltsanalyse oder Interviewstudie)
- Präsentation der Forschungsergebnisse am Ende des Semesters
Prüfungsleistung:
Die Prüfungsleistung besteht aus einem in Gruppenarbeit erstellten Forschungsbericht sowie einer Präsentation der (vorläufigen) Ergebnisse gegen Ende des Seminars.
- Lehrende/r: Lea von den Driesch
In diesem Seminar setzen wir uns theoretisch und forschungspraktisch für die Anwendung von von KI in der der qualitativen Sozialforschung auseinander. Dazu müssen wir einerseits Prinzipien qualitativer Forschung und qualitative Forschungsmethoden kennenlernen, um sie mit Hilfe von KI in konkrete Instrumente übersetzen zu lassen. Wir fragen im Anschluss, was KI als Unterstützung für die Erstellung qualitativer Erhebungs- und Auswertungsinstrumente leisten kann, also wo Potenziale und Limitationen liegen. Ganz praktisch soll es außerdem darum gehen, wie man geeignete Prompts formuliert, um KI zur Erstellung methodischer Instrumente zu verwenden. Wir werden uns auch einen Überblick über vorhandene KI-Unterstützung für qualitative Forschung jenseits von ChatGPT oder UniGPT verschaffen.
Die erworbenen Kenntnisse probieren wir anwendungsorientiert aus, indem wir auf Basis mit KI erzeugter Erhebungs- und Auswertungsinstrumente eine Interviewstudie zur alltagspraktischen Nutzung von KI konzipieren und durchführen. Abschließend werden die Ergebnisse dieser Untersuchungen präsentiert, das forscherische Vorgehen dargestellt und kritisch hinterfragt.
Studienleistung: Erstellung und Anwendung empirischer Forschungsinstrumente, Berichte über den Arbeitsstand, den Projektverlauf und die Ergebnisse
Prüfungsleistung: Forschungsbericht
- Lehrende/r: Kathrin Friederike Müller
Was macht eigentlich einen guten Kindergarten aus? Diese Frage zur Grundlage nehmend widmen wir uns in diesem Seminar dem Thema Qualität in Kitas anhand verschiedener Perspektiven: so schauen wir uns nicht nur verschiedene Dimensionen von Qualität an, sondern ebenso ausgewählte Forschungszugänge und -ergebnisse. Module: EW B19b (1-Fach BA EW)
- Lehrende/r: Uta Thörner
Pflichtveranstaltung im zweiten Studienabschnitt (6. Sem.)
Seminare zu den Grundlagen der Qualitätssicherung
- Lehrende/r: Denise Steiner
- Lehrende/r: Claudia Schroer
- Lehrende/r: Claudia Schroer
Inhalt
Das Seminar zielt darauf ab, den Studierenden das Potenzial quantitativer Datenerhebungs- und Datenauswertungsverfahren für die Beantwortung politikwissenschaftlicher Fragestellungen zu vermitteln. Inhaltlich geht es dabei um die Messung, Erklärung und Wirkungsweise von Euroskeptizismus, d.h. von politischen Einstellungen oder Programmen, die sich gegen die Idee der europäischen Integration richten oder grundlegende Elemente der Europäischen Union ablehnen.
Im ersten Teil des Seminars wenden wir uns den einzelnen Aspekten der Messung von Euroskeptizismus zu. Auf Grundlage wissenschaftlicher Forschungsliteratur werden unterschiedliche Ansätze zur empirischen Erfassung von individuellen Einstellungen zur europäischen Integration sowie von Elitenpositionen gegenüber der EU diskutiert.
Im zweiten Teil werden die Studierenden in Kleingruppen eingeteilt. Jede Gruppe erhält eine wissenschaftliche Fragestellung, zu der sie ein Forschungsdesign entwerfen und kritisch reflektieren soll. Die Gruppen erhalten Zeit, um an diesen Forschungsdesigns zu arbeiten und dieses dann auch schriftlich auszuarbeiten (ca. 6.000 Wörter). Nach dieser eigenständigen Gruppenarbeitsphase werden die Forschungsdesigns in zwei Sitzungen präsentiert und diskutiert. Dabei werden die Designs jeder Gruppe jeweils von einer anderen Gruppe vorgestellt und kommentiert. Nach diesen Präsentationen haben die Gruppen noch einmal Zeit, ihre Designs zu überarbeiten. Sie müssen schließlich schriftlich eingereicht werden und bilden dann die benotete Teilprüfungsleistung des Seminars für die Modulabschlussprüfung.
Voraussetzungen für die erfolgreiche Teilnahme an diesem Seminar sind die aktive Beteiligung an den Sitzungen, die Mitarbeit an einer der Forschungsdesign-Teams sowie die Präsentation und Kommentierung eines Forschungsdesigns einer anderen Gruppe. Die benotete Prüfungsleitung besteht in einer Modulabschlussprüfung, die in den jeweiligen Seminaren einzeln erbracht wird. Die Teilprüfungsleistung dieses Seminars bildet das schriftlich ausgearbeitete Forschungsdesign der Gruppen im Umfang von ca. 6.000 Wörtern.
Einführende Literatur
Diaz-Bone, Rainer, 2012: Statistik für Soziologen. 2. Auflage. Stuttgart: Universitätsverlag Konstanz/UTB.
Marks, Gary/Marco R. Steenbergen (Hrsg.), 2004: European Integration and Political Conflict. Cambridge: Cambridge University Press.
- Lehrende/r: Oliver Treib
- Representations and pictures of quantum theory
- Symmetries and conservation laws
- Approximation methods for time-independent problems
- Addition of angular momenta, spin-orbit coupling
- Relativistic quantum mechanics
- Fine structure of the hydrogen atom
- Systems of identical particles
- Approximation methods for time-dependent problems
- Stationary scattering theory
- Quantized light field and spontaneous emission
- Creation and annihilation operators for fermions
- Darstellungen und Bilder der Quantentheorie
- Symmetrien und Erhaltungssätze
- Näherungsmethoden für zeitunabhängige Probleme
- Addition von Drehimpulsen, Spin-Bahn-Kopplung
- Relativistische Quantenmechanik
- Feinstruktur des Wasserstoffatoms
- Systeme identischer Teilchen
- Näherungsmethoden für zeitabhängige Probleme
- Stationäre Streutheorie
- Quantisiertes Lichtfeld und spontane Emission
- Erzeugungs- und Vernichtungsoperatoren für Fermionen
- Lehrende/r: Michael Rohlfing
- Lehrende/r: Daniel Wigger
Pflichtveranstaltung im 1. Studienabschnitt (2.Sem.) Gehaltsbestimmungen von Arznei-, Hilfs- u. Schadstoffen
- Lehrende/r: Dagmar Aichele
- Lehrende/r: Joachim Jose
- Lehrende/r: Andreas Blödorn
We will read two of Shakespeare’s plays with a special focus on the male hero and their romantic failure. Romeo and Juliet (1595) and As You Like It (1601) seem to foreground overt heteronormative couplings, yet the conventionally romantic plotlines do not really come to fruition when we look at the plays closely. While this is necessarily also a matter of genre (which we will discuss), both plays allow an equally plausible reading of the heroes’ refusal to engage in conventional heterosexual unions. The plays seem to resist conventional romantic love not only through subversive portrayals of atypical masculinities but also through a critical engagement with early modern notions of stereotypical masculinity. We will try to deconstruct the overt stories of these plays into drama that is expressive of non-normative sexualities as subversive of Elizabethan ideologies and we will focus on how both language and dramatic and visual representation enable a queer reading of Shakespeare.
Please make sure you have read both plays at least once before the beginning of term.
Our first meeting is on Oct 16.
- Lehrende/r: Franziska Quabeck
This course builds on and deepens the theoretical and methodological knowledge acquired in the foundational modules ‘Introduction to Literary and Cultural Studies’ I and II. We will combine close readings of Shakespeare’s Macbeth and Twelfth Night with discussions informed by a range of theoretical approaches.
We will read two of Shakespeare’s plays with a special focus on the male hero and their romantic failure. Romeo and Juliet (1595) and As You Like It (1601) seem to foreground overt heteronormative couplings, yet the conventionally romantic plotlines do not really come to fruition when we look at the plays closely. While this is necessarily also a matter of genre (which we will discuss), both plays allow an equally plausible reading of the heroes’ refusal to engage in conventional heterosexual unions. The plays seem to resist conventional romantic love not only through subversive portrayals of atypical masculinities but also through a critical engagement with early modern notions of stereotypical masculinity. We will try to deconstruct the overt stories of these plays into drama that is expressive of non-normative sexualities as subversive of Elizabethan ideologies and we will focus on how both language and dramatic and visual representation enable a queer reading of Shakespeare.
Please make sure you have read both plays at least once before the beginning of term.
Our first meeting is on Oct 16.
- Lehrende/r: Franziska Quabeck
- Lehrende/r: Norbert Oberauer
- Lehrende/r: Markus Seidel
- Lehrende/r: Katharina Sichma
- Lehrende/r: Andrea Freund
- Lehrende/r: Cornelius Kruse
- Lehrende/r: Ingo Saenger
- Lehrende/r: Matthias Wiese
Das Seminar behandelt die Frühromantik um 1800 und legt ein besonderes Augenmerk auf die ersten Sätze und Verse exemplarischer Texte. Wie beginnt eine Literatur, die mit dem Bestehenden brechen und Neues hervorbringen soll? Diese Frage diskutieren wir unter anderem anhand von Texten von Novalis, Tieck und Schleiermacher sowie der Brüder Schlegel. Zur Vorbereitung auf das Seminar empfiehlt sich:
- Dirk von Petersdorff: Romantik. Eine Einführung, Frankfurt a.M.: Klostermann 2020.
- Lehrende/r: Philipp Pabst
The category of Young Adult fiction, intended for teenage or adolescent readers, has not always existed – and neither has the category of the teenager or adolescent. When did ‘adolescence’ emerge as a life-stage? Where and why was ‘the teenager’ invented? How have novels for young readers helped to produce and construct these categories? This course explores American literature for young people from the early twentieth century to the present. By the end of the semester, participants will have an understanding of the history and development of writing for young adults over the past hundred years, as well as of some of the difficulties in defining the field. Participants will be able to identify different genres of writing for young people, from the novel of ideas to the problem novel and from romance and fantasy to realism; to analyse the ways in which literature for young adults contributes to self-fashioning and world-making; and to consider Young Adult literature as both a literary and a publishing category. Primary texts will include M.T. Anderson’s Feed (2002), Angie Thomas’s The Hate U Give (2018), and Kacen Callendar’s Felix Ever After (2020). Students are encouraged -- but not required -- to read these three novels in advance.
- Lehrende/r: Sarah Pyke