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Dieses Seminar untersucht den Begriff des "Opfers" in unterschiedlichen religiösen, kulturellen und historischen Kontexten. Ziel ist es, verschiedene Dimensionen des Opferbegriffs herauszuarbeiten und zu zeigen, wie diese miteinander verwoben sein können.
Wir beschäftigen uns unter anderem mit Georges Batailles Konzept der Heiligwerdung, das das Opfer an die Grenze zwischen Leben und Tod setzt, oder Marcel Mauss’ Arbeit zur Gabe, nach der immer etwas von den Gebenden selbst in der Gabe enthalten ist, was sich auf die Vorstellung einer Opfergabe übertragen lässt. Überlegungen zur Selbstverortung in die Opferrolle werden herangezogen, sowie Opfer-Täter Gegenüberstellungen in politischen Diskursen.
Ziel des Seminars ist es, verschiedene Dimensionen des Opferbegriffs zu analysieren, ihre spezifischen Bedeutungen und Funktionen in unterschiedlichen Zusammenhängen herauszuarbeiten und dabei ihr Zusammenspiel sowie ihre gesellschaftliche Relevanz sichtbar zu machen.
- Lehrende/r: Tassilo Rinecker
Fundamentals of Optical Spectroscopy: Theory and Experiment WiSe 2025/26, Iris Niehues, Daniel Groll
This lecture introduces the fundamentals of optical spectroscopy, covering theoretical basics and experimental techniques. Optical spectroscopy is crucial in current research, enabling analysis of light-matter interactions and material properties. In addition to the discussion of various relevant spectroscopy methods, we will provide examples of current and on-going research at the University of Münster within the field of optical spectroscopy of solid state nanosystems.
Examples of discussed techniques:
Photoluminescence
Absorption spectroscopy
Raman spectroscopy
Coherent control
Heterodyne four-wave mixing
Near-field spectroscopy
Photon correlation experiments (Hanbury-Brown-Twiss)
Aspects of the theory that is covered:
Quantization of the light field
Light-matter interaction
Basics of open quantum systems
Detector theory and correlation functions
- Lehrende/r: Daniel Groll
- Lehrende/r: Iris Niehues
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Während in der Vergangenheit vielfach theoretische Entwürfe über Erziehung und Bildung und das in Akten überlieferte Wesen und Werden von Institutionen im Mittelpunkt der bildungshistorischen Forschung standen, wird in jüngeren Arbeiten verstärkt auch ein Fokus auf das individuelle Leben und Wahrnehmen historischer Persönlichkeiten gelegt. Die in der historischen Bildungsforschung bisher nur wenig genutzte Methode der Oral History macht durch Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen historische Realitäten sichtbar, die durch andere Quellen kaum zu erschließen sind.
Voraussetzung zur Teilnahme ist die Bereitschaft, ein eigenes bildungshistorisches Oral-History-Projekt durchzuführen. Hierbei befragen Sie eine Person zu lebensgeschichtlichen Umbrüchen im historischen Kontext und werten das Interview wissenschaftlich aus.
- Lehrende/r: Hendrik Holzmüller
- Lehrende/r: Katharina Lammers
Das Seminar führt in die Grundlagen der Beschreibung sprachlicher Besonderheiten mündlicher Interaktionen ein. Zunächst reflektieren wir Charakteristika gesprochener Sprache, wobei wir einen Schwerpunkt auf die Lautproduktion und die funktionale Organisation von Lauten im Deutschen legen. In einem nächsten Schritt lernen Sie linguistische Methoden der Analyse authentischer Gesprächsdaten kennen. Spezifisch befassen wir uns mit der Frage, wie grammatische Strukturen (Satzklammer, Verbstellungsvariation, Ellipse) zur Bewältigung interaktionaler Aufgaben eingesetzt werden. Auf dieser Basis regt das Seminar zu einer empirisch fundierten Auseinandersetzung mit sprachlichen Normen an der Schnittstelle von Oralität und Literalität an, wie sie im Kontext des Deutschunterrichts an der Grundschule bei der Vermittlung und Bewertung sprachlicher Variation relevant werden.
- Lehrende/r: Katharina König
- Lehrende/r: Juliane Stude
- Lehrende/r: Julia Backmann
- Lehrende/r: Charlotte Czernietzki
- Lehrende/r: Johann Nils Foege
- Lehrende/r: Cindy Helinski
- Lehrende/r: Laura Lünstroth
- Lehrende/r: Frederik Maibaum
- Lehrende/r: Marika Platz
- Lehrende/r: Beatrice Schuldt
- Lehrende/r: Benedikt Stoffers
Im Seminar werden verschiedene Gottheiten untersucht, die bereits in der Antike mit dem „Orient“ in Verbindung gebracht wurden (z.B. Mithras, Isis, Kybele, Attis, Jupiter Dolichenus, Dea Syria). Ihre Kulte verbreiteten sich in weiten Teilen des römischen Reiches. Sie unterscheiden sich zum Teil deutlich von den traditionellen Religionen der antiken Mittelmeerwelt. Ihre Popularität ist Ausdruck des religiösen Wandels in der römischen Kaiserzeit. Anhand antiker Texte und unter Einbeziehung archäologischer Quellen sollen die Besonderheiten dieser Kulte erarbeitet, sowie ihre Anhänger*innen in den Blick genommen werden, um ein besseres Verständnis antiker Religion und Religiosität zu erlangen.
- Lehrende/r: Michael Blömer
Für die Veranstaltung ist eine Seite im Learnweb eingerichtet, auf der Sie Informationen und die Möglichkeit zum Eintrag in Referatslisten u.ä. finden. Bitte schreiben Sie sich dort als TeilnehmerIn ein. Falls die Seite passwortgeschützt ist, erfahren Sie das Passwort im studentischen Servicebüro des Instituts für Klassische Philologie.
- Lehrende/r: Alexander Arweiler
- Lehrende/r: Assaad Elias Kattan
- Lehrende/r: Maya Krings
Das Oberseminar wendet sich an Studierende im fortgeschrittenen Studium, die sich im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten mit Themen der Ostkirchenkunde und Ökumenischen Theologie beschäftigen oder an einem intensiven Austausch zu diesen Themen interessiert sind.
Um eine persönliche Anmeldung per Email wird gebeten: regina.elsner(at)uni-muenster.de
- Lehrende/r: Regina Elsner
- Lehrende/r: Assaad Elias Kattan
In diesem Seminar werden graphematische Grundlagen erarbeitet und didaktische Modelle des Schriftsprach- und Orthographieerwerbs diskutiert. Ein besonderer Fokus liegt auf Ansätzen, die die Schriftsprache als ein von der gesprochenen Sprache differentes System betrachten und entsprechend didaktisch modellieren. In der Analyse authentischer Lernertexte wenden die Studierenden ihr neu gewonnenes Wissen an und verbinden dies mit didaktischen Überlegungen.
- Lehrende/r: Verena Wecker
- Lehrende/r: Sabine Frilling
Das Kolloquium richtet sich primär an fortgeschrittene Studierende, Doktoranden und Postdocs der Osteuropäischen Geschichte und Slavistik, ist aber auch Interessierten aus der allgemeinen Geschichte zugänglich. Es dient zum einen der vertieften Auseinandersetzung mit Masterarbeiten und Dissertationen, die in der Abteilung für Osteuropäische Geschichte entstehen. Zum anderen eröffnet das Kolloquium die Möglichkeit, sich mit Forschungsprojekten von Osteuropahistorikern anderer Universitäten vertraut zu machen und sich an aktuellen Forschungsdebatten zu beteiligen. An das Forschungskolloquium schließt sich fakultativ immer noch ein geselliger Teil mit dem Kolloquiumsgast und allen Interessierten in einem nahe gelegenen Lokal an.
- Lehrende/r: Karla Fuhrmann
- Lehrende/r: Ricarda Vulpius
Biblische Geschichten erzählen von Begegnung mit Menschen, die als fremd konstruiert werden - z.B. Rahab, Goliath, der Gerasener oder die Syrophönizierin. Es begegnen Personifizierungen wie "die Hure Babylon" oder Topoi wie „die fremde Frau“. Die eigene Identität wird im Gegenüber und in Abgrenzung zu anderen formuliert. Im Prozess des Otherings spielen Geschlecht, Status, Ethnie und Religion eine besondere Rolle. In dem Seminar üben Sie intersektionale Analysen biblischer Texte und erwerben Kenntnisse über gendertheoretische und postkoloniale Ansätze. Sie reflektieren kritisch, welche sozial-politischen Konsequenzen solche Identitätskonstruktionen haben und wie sie in die Gegenwart hineinwirken. Es werden Themen wie Genderrollen, Stereotypisierung, Xenophobie und (Proto-)Rassismus im Mittelpunkt stehen.
- Lehrende/r: Aliyah El Mansy
- Lehrende/r: Anna-Lena Wortmann
- Lehrende/r: Ronja Dobler
- Lehrende/r: Lea Püchel
Antike Mythen sind bis heute in Kunst, Literatur und Popkultur präsent - oft in vielfältigen, teils überraschenden Formen:
Narziss, der sich in sein Spiegelbild verliebt; Orpheus, der versucht Eurydike aus der Unterwelt zu retten; Daphne, die sich in einen Baum verwandelt, um Apoll zu entkommen. Geschichten wie diese begegnen uns in literarischen und bildlichen Traditionen immer wieder.
Eine zentrale Quelle für diese Erzählungen sind Ovids Metamorphosen, ein umfangreiches Werk der antiken römischen Literatur, das über 250 Verwandlungsgeschichten versammelt.
In diesem Proseminar beschäftigen wir uns mit ausgewählten Mythen und deren künstlerischer Umsetzung in der Frühen Neuzeit. Anhand von Gemälden, Drucken und Skulpturen untersuchen wir, wie Erzählungen visuell gestaltet wurden – und welche Funktionen solche Darstellungen übernehmen konnten.
- Lehrende/r: Miriam Holtkamp
In diesem Projektseminar planen wir eine Unterrichtsreihe zum Verfassen von Texten unter dem Einsatz von Ozobots. Ozobots sind kleine, programmierbare Roboter, die eingesetzt werden, um die Funktionalität von Texten in den Vordergrund zu stellen. Gemeinsam werden passende Materialien erstellt, die in mehreren Sitzungen (ca. 4-5 Sitzungen) an der St. Martinus Grundschule in Nottuln (St. Amand-Montrond-Straße 8, 48301 Nottuln) zu der üblichen Seminarzeit erprobt werden. Ziel ist es, einen schüler:innenorientierten Schreibunterricht vorzubereiten, durchzuführen und zu reflektieren.
!!Bitte melden Sie sich für dieses Seminar nur an, wenn Sie sicherstellen können, dass Sie an den vorgesehenen Terminen an der Grundschule teilnehmen können!!
- Lehrende/r: Necle Bulut
Übung vor Originalen in der kommenden Ausstellung des LWL-Museum für Kunst und Kultur am Domplatz. Wir betrachten, beschreiben und diskutieren kritisch Werke in der Ausstellung "Pablo Picasso und Ernst Ludwig Kirchner" - von zwei prominenten und hochgepriesenen wie auch heftig kritisierten Künstlern des Modernismus Anforderungen: Kleiner LS (Lehramt): Aktive Beteiligung sowie Handout zu einer Arbeit und zum jeweiligen Termin. Großer LS (Lehramt) = LN Freie Kunst: Aktive Beteiligung sowie Handout zu einer Arbeit – plus Abgabe einer erweiterten und ausgearbeiteten Fassung des Handout mit Beschreibung „Ihres“ Werkes bis 1.10.2025 (Ausschlussfrist).
- Lehrende/r: Gerd Blum
Das Proseminar vermittelt grundlegende Methoden des Faches Kirchengeschichte. Diese werden beispielhaft am umfangreichen und vielfältigen Themenbereich der Entwicklung des Papsttums im Mittelalter dargelegt und erlernt, wobei über die historischen Fakten, Zusammenhänge und Strukturen hinaus insbesondere auch die papale Theorie in den Blick genommen wird.
- Lehrende/r: Thomas Bauer
Mission und Christianisierung - zwei eng verbundene Begriffe, die dennoch fein zu differenzieren sind - gehören zu den Grundthermen theologischer und historischer Beschäftigung und stehen geradezu mustergültig für den Konnex der beiden Disziplinen in der Kirchengeschichte. Die thematische Eingrenzung auf Europa (siehe Titel der Veranstaltung) soll zugleich für eine zeitliche Beschränkung stehen: Ausgehend von den Grundlagen in der Antike spannt sich der Bogen von der Ausbreitung des Christentums im Römischen Reich über Mission und Christianisierung zunächst der germanischen, dann auch von slawischen gentes bis hin zur Ordensmission im Baltikum und, der Fokussierung auf die abendländische Kirche in diesem Seminar Rechnung tragend, dem Abschluss der Christianisierung Europas mit der Taufe des litauischen Großfürsten Jagiello in Krakau 1386. Formen,
Träger und Wirkung der Mission, Erfolge und Misserfolge der Christianisierung werden dabei ebenso in den Blick genommen wie etwa die weitreichenden Folgen theologischer und kirchenpolitischer Auseinandersetzungen zwischen 'Arianern' und 'Nizänern' für die Mission in der Spätantike und der Zeit der sgenannten Völkerwanderung. Die Instrumentarien der historisch-kritischen Methode geben das Werkzeug, dessen Handhabung an einem Musterfall zunächst grundlegend aufgezeigt und dann in den einzelnen Themensitzungen anhand der Analyse und Interpretation einschlägiger Quellentexte verschiedener Gattungen, wie etwa von Heiligenviten, der Bonifatius-Briefe, von Kapitularien etc., eingeübt werden soll.
- Lehrende/r: Thomas Bauer
Wie muss ein zeitgemäßer und schülerorientierter Religionsunterricht konzipiert werden, der die fortschreitende Distanzierung und Entfremdung der Lernenden von religiösen Traditionen und Wissensbeständen reflektiert? Die Seminar vermittelt theoretische Grundlagen zur zentralen didaktischen Prämisse, dass sämtliche Inhalte des Religionsunterrichts an die Lebenswelt der Schüler:innen anzuknüpfen sind. Im Zusammenspiel religionspädagogischer Theorien und curricularer Vorgaben wird analysiert, durch welche didaktischen Strategien und methodischen Zugänge eine solche Kontextualisierung sowohl theoretisch fundiert als auch praktisch operationalisiert werden kann. In diesem Rahmen werden konkrete Unterrichtsbeispiele entwickelt, die unterschiedliche Themenbereiche des Religionsunterrichts mit lebensweltlich verankerten Zugängen verknüpfen, um so den normativen Anforderungen eines zeitgemäßen und lernendenzentrierten Religionsunterrichts gerecht zu werden.
- Lehrende/r: Theresia Maria Staffler
Organisation:
Die Lehrveranstaltung findet als Online-Seminar statt. Die Anmeldung erfolgt über die elektronische Lehrplattform (Learnweb) der WWU (Einschreibeschlüssel: ParlSoz). Die Seminarinhalte, Prüfungsanforderungen und Bewertungskriterien können nach Anmeldung dem Seminarplan entnommen werden. Inhalt: In diesem Seminar sollen aktuelle Beiträge zur Parlamentssoziologie gelesen und diskutiert werden. Die Parlamentssoziologie befasst sich mit dem Verhalten von Abgeordneten und anderen politischen Akteuren, beispielsweise in Fraktionen und Ausschüssen, im Gesetzgebungsprozess, bei namentlichen Abstimmungen, in Plenardebatten oder bei der Regierungskontrolle durch die Opposition. Die meisten ausgewählten Fachaufsätze fallen in den Bereich der quantitativen Politikwissenschaft, sodass vertiefte Kenntnisse statistischer Methoden für eine Teilnahme zwingend erforderlich sind.
Studienleistung: Rezension eines Seminartextes (2-4 Seiten)
Prüfungsleistung: Hausarbeit nach Maßgabe der Prüfungsordnung
- Lehrende/r: Andreas Wimmel
- Lehrende/r: Patricia Göbel
Offizielle Kursbeschreibung: Dieser Kurs dient als Einführung in die Grundlagen der modernen persischen Hochsprache. Dabei werden das Alphabet und die Phonetik der Sprache, die Grundprinzipien ihrer Grammatik sowie ein Grundwortschatz vermittelt. Lektürebasis des Kurses ist das Lehrwerk Lehrbuch der Persischen Sprache 1 (Toulany/Orthmann), welches bis zum Ende des folgenden Sommersemesters (= Persisch 2) abgeschlossen wird.
Voraussetzungen: Kenntnisse des arabischen Alphabets sind hilfreich, aber keine Teilnahmevoraussetzung.
Organisatorisches/Prüfungsleistungen: Der Kurs wird mit einer schriftlichen Klausur (90 Minuten, ohne Wörterbuch) abgeschlossen. Zusätzlich sind in einem zweiwöchigen Rhythmus Vokabeltests zu absolvieren. Es werden max. 30 Studierende zugelassen.
Literatur: Toulany, Ghasem/Orthmann, Eva: Lehrbuch der Persischen Sprache 1, Buske 2018. (ISBN 978-3-87548-884-5)
- Lehrende/r: Haila Manteghi Amin
- Lehrende/r: Janusz Wilden
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Was bedeutet Autorität in pädagogischen Kontexten – und wie lässt sie sich von autoritärem Denken und Handeln unterscheiden? Das Seminar geht diesem Spannungsfeld nach, indem es klassische Argumente pädagogischer Autorität rekonstruiert und auf ihre Relevanz für heutige Bildungsfragen hin befragt. Auf dieser Grundlage setzen wir uns mit dem Wiedererstarken autoritärer Tendenzen in Politik und Gesellschaft auseinander und arbeiten dabei zentrale Unterscheidungen zwischen Autorität und Autoritarismus heraus. Abschließend widmen wir uns neueren pädagogischen Konzepten von Autorität, die diese nicht als Machtausübung, sondern als relationale, verantwortungsbewusste Praxis verstehen.
- Lehrende/r: Hanno Su
- Lehrende/r: Shaheed Azaad